
Endlich ist Schluss mit den mageren Zeiten! Wer die letzten drei Jahre im grünen Landwirtschaftsministerium unter dem “anatolischen Schwaben” und Veganismus-Promotor Cem Özdemir zu Gast war, wusste, was ihn dort erwartete: Brotaufstriche, die nach allem schmeckten außer nach Brotzeit; Würstchen, die aussahen wie Würstchen, aber aus Soja gepresst waren; vegetarische Schnitzelchen aus Weizeneiweiß, so weich, dass man das Gefühl hatte, in einen Spüllappen zu beißen; Analogkäse, weil Digitalkäse noch nicht erfunden war; die Gulaschsuppe kam ohne Gulasch, Chili con Carne kam ohne Carne, Maultaschen gab’s nur mit Spinat. Die Gäste gingen hungrig nach Hause oder holten sich heimlich eine Currywurst mit Soße am nächsten Imbiss.
Unter Özdemirs Amtsnachfolger Alois Rainer ist Schluss mit dem grünen Bevormundungsbuffet. Zumindest was das anbelangt, hat die Lügenkoalition in Berlin Fortschritte gezeitigt: Der CSU-Mann ist Metzgermeister von Beruf, ein Freund deutschen Essens durch und durch – und er hat das interne Fleischverbot seines Vorgängers Cem Özdemir kassiert. Solche Symbolhandlungen lässt die SPD unter Antifa-Klingbeil ihrem Koalitionspartner gnädig durchgehen, solange der bei den großen linksgrünen Agendathemen artig stillhält und Männchen macht. Die Folge jedenfalls: Bei offiziellen Veranstaltungen gibt’s endlich wieder Fleisch, Geflügel und Fisch – „am besten regional“. Endlich echtes Gulasch, nicht nur Bohnen in roter Soße, Rinderbrühe mit Rind und Rostbratwürstchen mit Kraut. Keine Soja-Imitationen mehr, die nur mit scharfem Ketchup zu ertragen waren.
Ein Ministerium ist kein Erziehungslager
“Ohne Mampf kein Kampf”: So reden Soldaten, und der Herr Minister gibt sich versöhnlich. „Ich will keinen Kulturkampf auf den Tellern oder in den Kühlschränken“, sagt Rainer. Übersetzt: Jeder isst, wie er will. Vegetarisch, vegan oder deftig mit allem, was der Hof hergibt. Genießer müssen sich nicht mehr für ein Stück Fleisch entschuldigen. Die Zeiten, in denen Ideologie den Speiseplan bestimmte, sind vorbei. Ob die Bewirtung bei Empfängen, Konferenzen oder Meetings oder in der Kantine: Das für Lebensmittel zuständige Ministerium ist endlich wieder ein Ort, an dem Gäste satt werden dürfen. Was deutsche Bauern anbauen, ernten und die EU mit Milliarden subventioniert, darf endlich wieder auf den Tisch kommen. Für den Rest des Landes gilt das zwar nicht, aber zumindest in seinem eigenen Haus beendet Rainer eine Ära, in der Essen politisch korrekt sein musste – selbst wenn es nach nichts schmeckte.
Das neue Motto: frisch, gut, satt. Das politische Berlin atmet auf. Das Ministerium riecht bald wieder nach Braten und nicht nach Bioladen. Die Gäste können sich auf Empfänge freuen, die mehr bieten als Karottensticks und Spinatblätter. Schon balgen sich die Journalisten der Hauptstadt um Akkeditierungen. Rainers Botschaft ist klar: Das Fleisch ist zurück – und mit ihm ein Stück Lebenskraft in der politischen Hauptstadt. Hoffentlich nicht nur dort. Ach, wenn dies doch wenigstens über den restlichen Unfug hinwegtrösten würde…
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7 Antworten
Entzückend!
Was ist denn mit „Fleischlichen Genüssen“ gemeint?
Lebendes Fleisch oder totes???
Alle im Ministerium, die schon in der letzten Legislaturperiode dabei waren und jetzt Fleisch essen, müssen sich fragen lassen, warum sie sich das von den übergriffig-totalitären „Grünen“ überhaupt gefallen gelassen haben.
Mit einer Ausnahme sind die fleischlichen Gelüste wieder en vogue und gestattet: NICHT für sämtliche Grünlinge. Die dürfen und müssen gern weiter ihren Nicht-Fleisch-Fraß fressen und sich an diesem verdauungsbezogen erfreuen.
Das dürfte den Gut- und Bestmenschinnen und –außen buchstäblich sauer aufstoßen…
Klimapropaganda:
Weiteres Kapitel im Klima-Narrativ – brodelndes Grundwasser prognostiziert
https://www.unser-mitteleuropa.com/173457?unapproved=245021&moderation-hash=029e9bd9ec91bc34ba5d230d59c0a288#comment-245021
Bei den Grünlingen brodelt nicht das Grundwasser, sondern das Hirnwasser.