
Als ich in der “Badischen Zeitung” (BZ) ein Interview mit Jörg Kachelmann unter dem dem Titel „Das ist nicht das Ende der Fahnenstange“ las, dachte ich bei mir: Mann, der hat was an der Kachel! Aber nein, folgendes gab dieser “Wetterfrosch” zum Besten: Das nächtliche und morgendliche Lüften der Wohnungen und dann das Schließen von Fenster und Türen tagsüber, wenn es draußen wärmer wird als drinnen, bezeichnete er als „völligen Blödsinn“. Es sei „weltweiter Konsens, dass man Durchzug schaffen soll“, und wer das anderes sehe, müsse „kriminelle Energie haben“. Unter solchen Dramatisierungen macht’s der Wutschweizer Kachelmann mittlerweile nicht mehr. Offensichtlich hat der Mann keine Ahnung vom Einfluss der Physik auf die Temperaturbildung – und dann sollte man sich mit solchen absurden Aussagen eigentlich zurückhalten! Nun ja, der Zeitung ging es allerdings wieder mal um die Bestätigung der Klimakatastrophe, und dafür ist alles recht. Ich schreib der BZ einen Leserbrief, der natürlich wie üblich von der Zeitung zurückgehalten wurden, weshalb möchte ich wenigstens die Ansage!-Leser zum Thema informieren.
Zwar bringt das Offenhalten der Wohnungen ein subjektives Gefühl, dass es bei gleicher Umgebungstemperatur kühler sei – aber nur dann, wenn Wind herrscht, der zu einer Luftbewegung in den Wohnungen führt. Bei 3 Metern Luftbewegung pro Sekunde empfindet man die gefühlte Effektivtemperatur als etwa 3 Grad kühler. Wer etwa mit dem Fahrrad mit 20 Stundenkilometern bei 30 Grad unterwegs ist, empfindet es kaum als heiß; sobald er aber stehen bleibt und der Gegenwind von 5,5 Metern pro Sekunde weg ist, kommt man ins Schwitzen. Bei Wind darf die Luft also durchaus wärmer sein, sie fühlt sich trotzdem angenehm an; aber in größeren Immobilien, wie in den erwähnten Heimen, ist eine Windbewegung beziehungsweise „Durchzug“ aufgrund der Größe gar nicht möglich und wenn doch, ist die Luftbewegung viel langsamer – so langsam, dass sie bei dieser Hitze praktisch nicht mehr wahrnehmbar ist.
Nachtsüber alles auf, tagsüber zu!
Die Kehrseite des dauerhaften Lüftens: Die Innenwände der Wohnung nehmen die eindringen-de Außentemperaturen auf und werden ebenfalls warm. Mit eigenen Oberflächenmessungen ermittelt und überschlagen wären dies jeden Tag ein Grad wärmere Wände. Je Heimbewohner, um die es in dem Artikel ging, beträgt die Wandfläche bei 16 Quadratmeter Grundfläche und drei Viertel sind Wände 30 Quadratmeter plus Boden und Decke sind 62 Quadratmeter Wärmetauschfläche. Diese geben dann ihre Wärme nachts wie überdimensionierte Fußboden- und Wandheizungen an die Bewohner ab, die tagsüber „aufgetankt“ wurden, und machen ihnen „die Hölle heiß“. Wer einwendet, bei geschlossenen Fenstern “ersticken” die Leute: Eine Person in Ruhe hat ein Atemminutenvolumen von rund 10 Liter. In 12 Stunden wären das 7,2 Kubikmeter Luft von den 40 Kubikmeter Wohnraum je Bewohner. Die Pflegepersonen brauchen während der Arbeit etwa das Doppelte, aber dann würde die Luft sogar bei hermetischer Abriegelung immer noch doppelt so lang reichen. Wobei die Luft nicht weg wäre, sondern nur etwas weniger Sauerstoff und mehr CO2 hätte. Nur wenige Minuten die Fenster auf, und die Luftzusammensetzung ist wieder normal.
Die Empfehlung kann aus all diesen Gründen nur sein: Nachtsüber alles auf, tagsüber zu! Wer keine Klimaanlage hat und die Windbewegung nutzen will, kann einen Ventilator nutzen. Die Wärme, die der Motor erzeugt, ist ein Klacks gegen den Wärme-Tsunami offener Fenster. Den Strom für Kühlgeräte liefern die unzähligen Photovoltaik-Anlagen, die beim überschüssigen Stromexport ans Ausland aus Steuergeldern entschädigt werden. Noch etwas: Die Sonne zieht sich seit dem 21. Juni schon wieder zurück. Feigling!
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15 Kommentare
Aber müsste man nach Ihrem Vorschlag nicht noch ein CO2-Meßgerät mir angeschlossener Bankverbindung haben um zeitnah die CO2-Abgabe entrichten zu können ?
….sorry, in den südlichen Länder ist tagsüber in den Wohnungen alles abgedunkelt und geschlossen….warum wohl?
Ach Mann, bei dir ist wirklich die Kachel los🤣🤣🤣
Und der Wi**er war mir mal symphatisch… .
der deutsche Oberdoofwähler glaubt das, bis ihm zusammen mit Kachelmann die leeren Eier im Winter abfrieren und daran war dann Putin schuld.
nicht ist lustiger als ein Schwyzer Klimacoronamaskennoberdepp mit dem Appenzeller Orden, dem die Schoggi aus der Birne quillt
Überall Quatschen einem die so genannten Experten mit jedem Blödsinn voll und die Meisten glauben auch noch diesen Blödsinn. Mit der Bildung scheint es schon früher schlecht gewesen zu sein sonst würden nicht so viele von den durchgeknallten Experten sich so äußern dürfen. Leider sieht es bei den meisten Konsumenten von dem Blödsinn nicht besser aus. Sonst würden die nicht alles Glauben was die durchgenknallten Experten erzählen.
er soll außerdem einen Verein gegründet haben der sich „Sozialverträgliches Frühableben “ nennt.
Ziel ist Gelder für die weitere Förderung der Ukraine freizusetzen.
Wärme Luft kann mehr Feuchtigkeit speichern als kalte Luft.
Darum ist es empfehlenswert, zu lüften, wenn es draußen abgekühlt hat, also in der Frühe.
Wenn warme und feuchte Luft in einen relativ kühlen Raum gelangt, gibt sie ihre Feuchtigkeit ab, die Textilien, Tapeten, Polster und andere Dinge aufnehmen.
Bei zuviel Feuchtigkeit fangen die dann bald an zu schimmeln.
Aber sagt das bloß nicht weiter, denn das ist ein Geheimnis.
😜
Die dumme „Fahrraderklärung“ ist sowas von dummlogisch…
In einer 28 Grad Celsius Wohnung vor einem Ventilator sitzen, macht das Selbe.
Ventilator aus, Hitze wieder da.
Ausserdem führt die dumme „offene Fenster Technik“ zu mehr Kondensatbildung an den Wänden und
unsichtbar in den Wänden.
Außer der späteren Schimmelbildung und dem „Salpeter-Effekt“, kann sich Kondensat in den Fensterstürzen
bilden und zu späteren Fassadeneinbrüchen führen. ( Auch im Winter )
Selbst der Mieterbund rät von der „offenen Fenster“-Methode ab.
Mieter die so lüften können abgemahnt und dann gekündigt werden.
Je nach abendlicher Abkühlung und restfeuchter Luft die Fenster in der Zeit ab 22:00 Uhr bis 02:00 Uhr öffnen
und je nach Sonneneinwirkung um 8:00 Uhr bis 10:00 Uhr schließßen und dicht lassen.
Innenhalb je nach verbleib in der Wohnung kann man Entfeuchter mit Granulat oder Elektrisch in den
Räumen benutzen, wo man sich am meisten aufhält.
Der Kachelmann eben…, gibt auch kein manipuliertes Klima und Wetter, neiiiinnn… nöööööö….
Letztes Jahr im November und dieses Jahr im April/Mai habe ich meiner Frau gesagt, die werden uns 2026
glühen.
Schäbige Kreaturen wetten wieder auf höchststände, wieviel geht jetzt, noch ne Ladung.
Und dann den Champagner her, dreckig abfeiern, die feuchten Poperzen kraulen…, auf ein Nächstes.
Das komische November-Wetter im Mai/Juni waren Vorbereitungen dazu, auch die tagelangen heftigen Winde.
Und während so einer ungewöhnlichen Sonnenlage werden oft Erbeben vorbereitet.
Meine Frau ist Zeuge, hat sie seit 10 Jahren immer wieder bewiesen bekommen.
Und woher weiß ich das alles ???
Schäbige Kreaturen mit nur 20 IQ kann man ganz leicht auslesen !
Ja, Durchzug am Tag bei glühender Hitze, dann spüren wir den menschengemachten Klimawandel am besten und glauben auch dran.
Eigentlich müsste man diese Leute als „Klimafrösche“ bezeichenen. Frösche sind sie allemal.
Ich hätte andere Bezeichnungen für solche Typen wie Kachelmann, aber diesen linksradikalen Spinner verniedlichend als „Wetterfrosch“ zu bezeichnen, ist schon sehr gewagt. Kachelmann als linksradikaler AfD – Hasser hat mit Wetter nichts, aber auch gar nichts zu tun. Der Dummvogel würde in Mitteldeutschland jedes katastrophale Wetterereignis, Tornados oder Hochwasser mit großem Jubel feiern. Ich verachte diesen Spinner aufs schärfste.
„Er studierte an der Universität Zürich Geographie, Mathematik und Physik sowie im Nebenfach Meteorologie, brach das Studium jedoch 1983 kurz vor dem Examen ab“
Dann kann der kleine Hüpfer natürlich nicht wissen, dass es für Durchzug Wind braucht. Kein Wind bedeutet kein Durchzug! Das Märchen vom Durchzug durch Temperaturunterschiede zwischen Hausvorder- und Rückseite aufgrund von Sonneneinstrahlung glauben nur völlig Ahnungslose wie Kachelmann, denn die Lufttemperatur ist exakt gleich. Gegen eine derart bestialische Hitze wie derzeit helfen insgesamt nur Klimaanlagen. Die ganze Welt weiß das, nur aus Dummland kommen lauter geistlose Vorschläge, wie man der Hitze anders trotzen kann.
„Meister“ Pedro,
offensichtlich haben Sie bauphysikalisch einige Defizite, sonst würden wie hier auch in ihrem Kommentar keine
Falschbehauptungen kommen.
Wo soll denn beim angesprochenen morgendlichen oder abendlichen Lüften etwas kondensieren ? Maximal doch nur die feuchte Luft an einem kalten,mit Eiswürfeln gekühlten Glas Wasser oder einer anderen Flüssigkeit. Das Glas dürfte eine Oberflächentemperatur von ca. 8-10C° aufweisen. Können Sie das nachvollziehen ?
Okay, nächster Schritt : Wo in ihrer oder in anderen Wohnungen existieren Wandoberflächentemperaturen von 8-10C°? Allgemein kondensiert feuchte Luft ab 16C° . In Neubauten, besonders in den Kellern, die aus Fertigteil-Betonwänden erstellt wurden, kann es zu Oberflächenkondensat kommen. Darum in Neubaukellern nicht im Sommer, sondern nur zu kalten Jahreszeiten lüften.
Es gibt eine einfache Formel für das Lüften: Wenn es draußen wärmer ist als drinnen, dann alle Fenster zu! Die Feuchtigkeit schlägt sich nämlich immer an den kälteren Flächen nieder. Ist es draußen kälter ist als drinnen, dann Fenster auf! In der Heizperiode natürlich nur kurzzeitig lüften – um das Klima nicht zu erwärmen ;)!
Ich habe versucht mich mit Fahrtwind zu kühlen. Bin auf das Fahrrad gestiegen und habe gestrampelt und gestrampelt. Am Ende wurde es so kalt, das ich beihnahe erfrohren wäre.