Donnerstag, 13. Juni 2024
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Wer hat Angst vorm non-binären Mann?

Wer hat Angst vorm non-binären Mann?

Der siegreiche Schweizer ESC-Beitrag in Malmö: “Nemo” (Foto:Imago)

Beim Eurovision Song Contest hat der non-binäre “Nemo” gewonnen. Es ist der erste Sieg für die Schweiz seit 36 Jahren. Schon am nächsten Tag titelte die “Tagesschau” – natürlich völlig neutral und unvoreingenommen – “Ein Sieg für die Vielfalt”, und frohlockte: “Die Diskussion über die Anerkennung des dritten Geschlechts nimmt Fahrt auf!” Die Basler Grünen-Politikerin Sibel Arslan jubelte auf X: “Eine nicht binäre Person, die amtlich in der Schweiz gar nicht existiert, hat für uns alle den ESC 2024 gewonnen.” Medial wird Nemo seither gefeiert; in den sozialen Medien, den Formaten der Gegenöffentlichkeit und vor allem auch in der breiten Öffentlichkeit fielen die Reaktionen deutlich anders aus; viele fühlen sich durch ein weiteres dauergehyptes Geschöpf des transqueeren hysterischen Zeitgeistes, durch ein weiteres penetrantes schrilles Testimonial des allgegenwärtigen Diversitäts- und Buntheitsmantras bedrängt, provoziert, bevormundet und belästigt.

Natürlich nehmen sich die akademischen Wegbereiter des Genderwahns dieses Widerstands der normaldenkenden Mehrheitsgesellschaft umgehend an. Auch in der Schweiz gibt es dafür die richtigen “Experten”: So befasst sich etwa Antonia Velicu vom Soziologischen Institut der Universität Zürich mit den ablehnenden Reaktionen von Einzelpersonen im Netz gegen Nemo und die LBGTQIA+-konforme, transqueerwoke Kaperung des ESC. Natürlich weiß Velicu den Grund für soviel reaktionäre Rückständigkeit: “Wenn man sich provoziert fühlt, liegt das in der Regel daran, dass man die andere Person nicht wirklich kennt.” So gebe es mehrere Gründe, wieso Nemo von der kritisierten “lauten Minderheit” als triggernd wahrgenommen werde: es sei etwa “ein Verstoss gegen etwas, was als ‘normal’ wahrgenommen wird.” So fordere Nemo insbesondere, in der Schweiz einen dritten Geschlechtseintrag neben “männlich” und “weiblich” zu ermöglichen – was von den Trans-Kritikern reflexartig abgelehnt werde.

Typische Scheinargumente

Doch dabei geh es “nicht um Sonderrechte, sondern darum, die gleichen Rechte zu haben, wie alle anderen auch. […] Wir sind aufgewachsen mit einem binärem Geschlechtsverständnis, also dem Wissen, dass es in der Biologie genau zwei Geschlechter gibt.” Soweit Velicu. Ja, exakt gute Frau: Mit diesem “binärem Geschlechterverständnis” sind wir aufgewachsen – aus einem guten Grund: Weil es sich um eine biologische Tatsache handelt. Und daran hat sich auch bis heute nichts geändert. Punkt. Aus. Basta. Velicu beharrt jedoch trotzig darauf:  “Historisch und kulturell haben jedoch viele Gesellschaften mehr als zwei Geschlechter anerkannt.

Zuerst einmal dies: Natürlich darf sich Nemo von mir aus als Mann, Frau oder Clownfisch identifizieren – oder von mir aus auch als “non-binär“, was ja ironischerweise selbst wieder ein binäres System impliziert (“Non-Binäre” und “Nicht Non-Binäre” beziehungsweise schlicht “Binäre“). Problematisch wird das Ganze allerdings, wenn man dafür einen eigenen Geschlechtseintrag fordert. Denn biologisch gibt es, wie Velicu selbst ausführt, eben zwei Geschlechter und das wird sich auch nicht ändern – auch wenn Aktivisten dagegen Sturm laufen. Auch gegen die Naturwissenschaft, wie wir am Fall Vollbrecht gesehen haben. Und dass “viele Gesellschaften” ein drittes Geschlecht kennen, ist kein Argument, sondern allenfalls ein typisches Bandwaggon-Scheinargument.

Selbstzuschreibung des “Geschlechts”

Es ist meiner Überzeugung nach höchst bedenklich, den Geschlechtseintrag nur von einer Selbstzuschreibung der Betroffenen abhängig zu machen und die naturwissenschaftliche, faktische Grundlage einer ideologischen Definition – nämlich dem Sozialkonstruktivismus – zu opfern. Denn an dieser hängen eben auch Rechte und Pflichten: Frauensport, Frauenschutzräume et cetera. Haben non-binäre Personen dann ein Anrecht auf eigene Toiletten, wie es teilweise ja schon diskutiert wird? Ironischerweise nimmt ja das deutsche Selbstbestimmungsgesetz die Wehrpflicht explizit aus: Man gilt also in allen Bereichen als Frau… aber wenn es um die Wehrpflicht geht, gilt man weiterhin als Mann. Es ist das ultimative Gaslighting: Sie wissen, es ist ein Mann; wir wissen, es ist ein Mann – aber man kann uns mit bis zu 10.000 Euro Geldstrafe belegen, wenn wir sagen, es ist ein Mann. Orwell wird ja in letzter Zeit inflationär bemüht; aber das erinnert wirklich stark an “1984“: „Freiheit ist die Freiheit zu sagen, dass 2+2=4 ist. Sobald das gewährleistet ist, ergibt sich alles andere von selbst“.

Also wozu den dritten Geschlechtseintrag und wer soll ihn bekommen? In Deutschland wurde der Status “divers” eingeführt mit dem unglaublichen Ansturm von bis heute 400 Personen, die diesen Geschlechtseintrag in Anspruch nehmen. Dieser Geschlechtseintrag ist biologisch begründet – zwar stellt Intersexualität biologisch betrachtet kein eigenes Geschlecht da, es ist aber mehr als eine reine Selbstzuschreibung. Was uns zu der Frage bringt: Wer sind denn die Aktivisten, welche den Geschlechtseintrag für Non-binäre fordern, und warum werden sie von den Medien derart gehypt?

Befreiung, die gar keine ist

2022 gewann der nonbinäre “Kim de l’Horizon” den Deutschen Buchpreis. Ist “non-binär” denn jetzt wirklich etwas Besonderes? Gar etwas Neues? Gab es etwa jahrhundertelang Gesetze gegen Non-Binäre? Haben sie sich letztendlich von dieser Unterdrückung befreien können und traten aus dem Schatten halbseidener Nachtclubs und Parks ins Licht der Öffentlichkeit? Ja, Homosexuelle haben das getan. Und das ist feiernswert. Aber warum man jetzt die Non-Binären als die nächsten großen Selbstbefreier feiern sollte, erschließt sich mir nicht. Sind sie denn nicht Teil der LGBT-Community? Oder erfinden wir jetzt alle fünf Jahre ein neues Label, damit sich die Leute aufs Neue mit den Errungenschaften brüsten können, als wäre wieder 1994? Kim und Nemo wurden bereits in eine weitgehend befreite Welt hineingeboren. Er steht allenfalls auf den Schultern derer, die etwas für die Freiheit riskierten, die er seit Geburt genießt.

Nonbinarität” ist ein eigens kreiertes Label von Leuten, die vorgeben, Label überwinden zu wollen, indem sie Geschlechterrollen ironischerweise möglichst eng auslegen – um sie dann für überwunden zu erklären. Es reicht heute eben einfach nicht mehr, “bi” oder “gay” zu sein. Das ist ja akzeptiert und selbst schon wieder Mainstream; gerade beim ESC ist man wohl als hetero eher die Ausnahme. Muss man jetzt im Fünfjahresrhythmus neue Selbstzuschreibungen und Scheinidentitäten erfinden, um wieder als nonkonform zu gelten? Das Label wird sodann auch von den Feuilletons aufgegriffen, als wäre es wirklich etwas Besonderes – anstatt das, was ich oben schon beschrieben habe: Eine Selbstzuschreibung, die es nur gibt, weil “anders” nicht mehr anders genug ist. Vielleicht liegt auch gerade darin das Problem – dass es kaum noch etwas gibt, was die “non-binären Aktivisten” erstreiten müssten. Erinnern wir uns, wie Kim sich damals aus Solidarität mit den Protesten gegen das Mullah-Regime im Iran seinen Kopf rasierte. Dazu schrieb ich im Oktober 2022: “Schön das Fähnchen im Wind. Wäre gerade Inifada hätte er sich wahrscheinlich via ‘Queers For Palestine’ mit islamistischen Homophoben solidarisiert.” Als hätte ich die Zukunft vorausahnen können: In diesem Jahr war der ESC tatsächlich voller (queerer) Solidaritätsbekundungen mit den Palästinensern. Beinahe so, als sei es Projektion, anderen Leuten Oberflächlichkeit vorzuwerfen…

28 Antworten

  1. Und Irre laufen diesem Irren, der ausieht und sich bewegt wie ein augescheuchtes hysterisches Huhn, in Scharen hinterher,
    Bei dem Ganzen scheint es sich um eine höchst ansteckende Seuche zu handeln.
    Wenn der Himmel nicht hilft, werden es in absehbarer Zeit die als “Geflüchtete” nach Europa Gekommenen tun.

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    1. Sorry, nichts politisch oder glaubensideologisches; Mann, Frau, nichts dazwischen! Archäologenfakt! Wenn ich mich als menschliches Wesen in pinken Strapsen, als unschuldiges wehmütiges Schäfchen identifizieren muß, darf ich mich nicht wundern von Wölfen gefickt zu werden! Kein Vehandlungsspielraum. Genauso wie beim Genderschwachsinn!

      1. Sie müssen das doch nicht so verbissen sehen.
        Beim ersten Hinsehen steht da ganz offensichtlich ein Mensch, der sich freut.

        Warum freut er sich? – Weil er mit seiner Nummer einen großen Erfolg erzielt hat. Das finde ich anerkennenswert, ganz gleich, ob mir die Nummer gefällt oder nicht. Also gönne ich ihm und seinen Fans die Freude.
        Welches Geschlecht dieser Mensch hat und welche sexuelle Orientierung, ist mir dabei völlig wurscht.
        Zumindest ist er deutlich besser gekleidet als die meisten “normalen” Menschen, die man so in der Stadt sieht.

        Und wem sein Auftritt gar nicht gefällt, der kann ja immer noch Nosferatu schauen, gell? 😁

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  2. Wir leben in einer ziemlich toleranten Gesellschaft. Jeder darf so bunt oder exzentrisch sein, wie er gerne möchte, ohne deswegen eine Unterbringung fürchten zu müssen.

    Wenn “Nemo” oder wer auch immer im Rock oder im Badeanzug herumlaufen mag, weil er/sie/es schick oder sexy findet, dann darf er/sie/es tun. Das ist gelebte Freiheit.

    Es ist lediglich die mediale Dauerpräsenz dieser kleinen Randgruppe, welche einem mit der Zeit auf den Keks geht. Man erreicht damit in der Gesellschaft keine größere Akzeptanz, eher das Gegenteil. Vermutlich ist das von gewissen Strippenziehern im Hintergrund auch beabsichtigt, denn für die sogenannten Paradiesvögel könnte das eines Tages unangenehme bis schmerzliche Folgen haben, wenn mal jemandem, der diesbezüglich weniger gemütlich veranlagt ist, ob der ständigen Segiererei die Sicherung durchbrennt!

    Mein wohlgemeinter Rat an “Nemo” und Konsorten wäre darum: Nehmt Euch ein bischen zurück und macht weniger medialen Lärm, dann kommt Ihr auch etwas angenehmer rüber, gell?
    🙂

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    1. Auch seinesgleichen ist nicht unbedingt begeistert davon, was über sie hereinbricht. Nicht jeder will in die Öffentlichkeit gezerrt werden, wie früher die Absonderlichen, die auf dem Jahrmarkt als Belustigung zur Schau gestellt wurden.
      Die meisten dieser Menschen wollen einfach nur in Ruhe ihr Leben verbringen. Sie leiden unter dieser Zurschaustellung.

      Die sexuelle Ausrichtung, die sich kein Mensch aussuchte, geht doch nur denjenigen etwas an, mit dem man Sex haben möchte. Aber doch keinen anderen.

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      1. Dem kann ich nur zustimmen. Habe schwule Paare im Umfeld und diese wollen damit nix zu tun haben. Übrigens wählen die auch AfD; nur mal so erwähnt.

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    2. Das ist genau das Problem. Dieser Hype schadet den Homo- und Transsexuellen, die ganz einfach ihr Leben leben wollen.

  3. Für mich ist es auf den ersten Blick der “Verfall der Sitten”. Auf den zweiten Blick gehört es zum “Plan”.
    Mit diesem Unfug wird eine Gesellschaft sturmreif geschossen, bevor sie durchmischt wird. Wo man hinschaut Neger und Araber und schon bald eine braune völlig verdummte, willfährige Mischrasse.
    Klingt schlimm, ist es auch.
    PS.: Schon in unserem kleinen Dorf gibt es neben unzähligen Osmanen und einer Horde schmarotzender Affghanen, zwei schwarze Weiber mit weissen notgeilen Böcken. Weiterhin eine Sozen – Tante, die Zimmer an Neger vermietet. Auch auf dem Land nimmt es Fahrt auf.

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    1. In unserer Stadt sehe ich jeden Tag (!) dutzende von Ne_*ger_Innen, die mind. 3 Kinder hinter sich herziehen. Und es werden immer mehr. Weiße, dickliche, eher unattraktive Frauen rennen mit Ne+ger_n rum.

    1. Das ist offenbar ein Hass-Kommentar.
      Schämen Sie sich!

      Auch wenn einem das Anderssein mancher Leute nicht gefällt, ist das kein triftiger Grund, jemanden, der einem nichts getan hat, “deportieren” zu wollen, gell? 😁

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  4. Ich finde es als Belästigung, jeden Tag mit diesem irren Querscheiss penetriert zu werden. Macht euer Ding, aber lasst die Normalen in Ruhe.

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    1. Für mich ist das keine Belästigung, sondern sexuelle Belästigung.

      Ich will das einfach nicht wissen, da es nicht meine Welt ist. Ich bin ein Mann, der einfach auf das Weibliche abfährt.
      Alle anderen sexuellen Ausrichtungen interessieren mich nicht. Sollen sie glücklich sein, aber mich in Ruhe lassen.

      Was würde wohl passieren, wenn man die wegen sexueller Belästigung anzeigt?
      Man selber würde wohl bestraft werden!
      Was für eine kaputte und kranke Menschenwelt.

  5. Es kann ja jeder machen was er will. Dann muss er aber auch mit den Folgen leben.
    Im Kindergarten wurde ich von meinen Eltern 1971 als Rotkäppchen zum Fasching geschickt. Das war damals der Brüller unter den anderen Jungs. Zumindest stach ich aus der Masse der Cowboys oder Indianer heraus…
    Auf einem Foto sieht man; ich war ein schönes, dickes Rotkäppchen.
    Geschadet hat es mir nicht. Ich habe mich zu einem ganz normalen Kerl entwickelt.
    Vielleicht besteht für diesen Nemo also noch Hoffnung. Bei manchen läuft die Entwicklung eben etwas langsamer ab.
    Allerdings sollten diese Nemo´s doch bitte nicht versuchen, die Welt zu missionieren. Die meisten Leute kommen doch ganz gut mit der brutalen Wahrheit zwischen den Beinen zurecht und viele sind sogar ganz glücklich damit.
    Für kleine Kinder sind solche Nemo´s etwas verwirrend und können sich störend auf die normale Entwicklung auswirken. Daher wünsche ich mir etwas mehr Zurückhaltung von den Medien.
    Ich gehe mal davon aus, dass in einigen Jahren dieser Drang nach Absonderlichkeit um jeden Preis wieder verschwinden wird. Die zureisenden Bevölkerungsgruppen in Europa werden einen Wandel herbeiführen und mit
    “sanfter” Gewalt durchsetzen. Das Sein wird dann wieder mehr das Bewußtsein bestimmen. Will sagen; Ein härterer Alltag wird solchen Gedanken keinen Raum mehr lassen.

    1. „Für kleine Kinder sind solche Nemo´s etwas verwirrend und können sich störend auf die normale Entwicklung auswirken. ”

      Kleine Kinder haben großen Spaß am Verkleiden und am Rollenspiel. Deswegen ist Fasching bei Kindern auch so beliebt.
      Kinder sind im Allgemeinen was das Erkennen von Männlein und Weiblein, sowie deren Kostümierung angeht, wesentlich schlauer als ihre Eltern über sie denken.

      Warum sollte Fasching nicht das ganze Jahr über sein? Lustiger wär’s allemal, gell? 😁

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      1. “Kleine Kinder haben großen Spaß am Verkleiden und am Rollenspiel.”

        Richtig. Sie sind halt offen, und noch nicht, wie die meisten Erwachsenen in ihrem Geist, eingemauert.
        Für sie ist das Leben Erkundung. Hinter jeder Ecke erwarten sie ein neues Abenteuer.

        Würden Erwachsene sich in ihrem Geist nicht einmauern, wäre der Planet Erde das Paradies.

        Ich verstehe die Daumen runter nicht. Das sind wohl die, die nicht eingemauert sind, sondern einbetoniert.
        Schon sehr traurig. Die kamen wohl schon als Erwachsene zur Welt und haben keine Kindheit erlebt.

  6. Und deshalb, Krah hin oder her( wobei der Mann nichts falsches gesagt hat) wer noch irgendwas retten will, wer die Zustände apokalyptisch findet, wählt die AfD. Unsere letzte, allerletzte Chance nicht im Mülleimer der Geschichte zu verschwinden.
    Der Sturm ist riesig, aber man muß ihn aushalten und näher zusammenrücken

    1. “wer die Zustände apokalyptisch findet, wählt die AfD. ”

      Spielt keine Rolle. Zumal sie wirklich keine Alternative sind. Sie zerfleischt sich selbst.
      Deutschland ist kein souveräner Staat.
      Änderungen können erst entstehen, wenn das Alte endet.
      Solange das System besteht, wird es keine Änderungen geben, sondern nur andere Farben, die das Volk tyrannisieren.
      In eurem Namen werden die Verbrechen begangen, denn ihr habt das System gewählt.

  7. “Beim Eurovision Song Contest hat der non-binäre “Nemo” gewonnen.”

    Hat es kein Geschlecht?
    Kein Pimmelchen und auch keine Mumu? Ach, das arme.

    Obwohl doch der Artikel “der” auf männlich deutet.

    Ist mir zu tief.

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    1. Sie sind anscheinend noch jung und denken deswegen vorwiegend in biologisch-sexuellen Kategorien. Das liegt zumeist am Hornonhaushalt. Schließlich muß man wissen, ob es sich um ein relevantes Objekt zum Anbaggern handelt oder nicht, gell? 😁

      Aber keine Sorge, Sie scheinen völlig normal zu sein. 👋

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      1. “Sie sind anscheinend noch jung ”

        Mh … weiß nicht … ich gehe auf meine achte Null zu …

        “Aber keine Sorge, Sie scheinen völlig normal zu sein.”

        Vielleicht sollte man erst einmal das Wort NORMAL beim Menschen zu definieren? 🙂

        Ich empfinde mich nicht als so, denn ich habe extreme Schwierigkeiten in der Menschenwelt zurechtzukommen. Ich verstehe extrem viel nicht und ecke deswegen schon mein ganzes Leben lang an.
        Andersherum aber das Gleiche. Ich stoße sehr viele Menschen ab. Sie können mir nicht folgen, da ihre Mauern es einfach nicht zulassen. Ich sehe halt sehr viele Dinge anders als meine Mitmenschen. Ich habe keine Mauern in meinem Kopf. Ich kann nicht verstehen, warum die Menschen sich ständig gegenseitig fertig machen.

        Auf der anderen Seite hinterlasse ich lächelnde Gesichter bei Fremden, denn ich bin ein warmherziger Mann. Wenn ich mit Fremden rede, dann behandele ich sie so, wie ich behandelt werden will. Ob es eine Muslima ist, ein Moslem, ein Neger oder sonstwer, ist mir egal. Für mich ist er/sie ein Mensch. Genau das bekomme ich dann auch zurück. Lächelnde Menschen.
        Ein Scherz. Ein kann ich Ihnen helfen? Einfach mal einem fremden Menschen ein Lächeln schenken und fragen: Na, alles klar? Das öffnet Herzen. Und wer sein Herz öffnet, kennt keine Gewalt.

        Mein Problem ist, ich kann nicht Nein sagen. Das wäre an sich ja kein Problem, aber ich ziehe Menschen an, die das skrupellos ausnutzen. Lerne ich etwas daraus? Ich lebe mittlerweile sehr zurückgezogen. Ich habe genug von denen. Das ist Selbstschutz.

        Was solls. Irgendwann endet auch die Zeit, die ich hier verbringen muss. Alles endet hier auf Erden irgendwann.

        Bin ich normal?

  8. Spätestens seit Österreich dieses bärtige Etwas im Fummel zum ESC schickte und derdiedas prompt gewann, ist diese zuvor einfach nur langweilige Show zur reinen Freakshow avanciert.

    Bietet durchaus einen gewissen Unterhaltungswert, immerhin sind auch schon in grauer Vorzeit Schausteller mit ähnlichen “Sensationen” erfolgreich gewesen, sogar ohne Gesang.

    Kann man sich also ansehen, wenn man sich darüber amüsieren will, wie “spätrömische Dekadenz” in Reinkultur sich selbst feiert. Muss man aber nicht. Man kann den Scheiß auch schlicht ignorieren und damit in genau dem Maß würdigen, der ihm zusteht.

  9. Früher hätte man noch sagen dürfen, daß das einfach eine kleine Schwuchtel ist oder eine Tüddeltrine in Frauenklamotten. Heute sagt man sowas nicht mehr, weil man befürchten müßte wegen Rassismus, Transphobie, Frauenfeindlichkeit, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Verstoß gegen die Menschenwürde und was sonst noch alles angeklagt zu werden. Was für eine Oberempfindlichkeit. Früher hätten wir Trinchen einfach in die Kneipe mitgenommen, heute trifft man sich vor Gericht als hätte man einen Angriffskrieg geplant. O tempora o mores.

  10. Der ESC ist Spiegel der heutigen Dekadenz und Lustvergöttlichung. Wo liegt der Ursprung? Das war auch zu sehen in den dämonischen und teuflischen Beiträgen: Nicht ansehen, nicht kommentieren, keine Wut, kein Hass sondern in der Liebe bleiben. Sonst machen wir uns zu Sklaven der negativen Aufmerksamkeit. Diese streben sie an, weil sie keine positive bekommen können und unter Ihresgleichen will jed:e das Tollste sein, sowas ist extremer Narzismus.