
Wie die Londoner Westminster Abbey bekanntgab, soll im nächsten Jahr ein „bedeutendes neues Denkmal“ für den Schriftsteller J.R.R. Tolkien, unter anderem für „Der Herr der Ringe“ bekannt, in der traditionsreichen Kathedrale enthüllt werden.
Man kann davon ausgehen, dass sich dagegen wieder Proteste der üblichen woken Irren erheben werden, in deren Visier Tolkien ohnehin schon lange geraten ist. Das öffentlich-rechtliche linksextreme Jugendformat “Funk“ schoss dabei gerade wieder mit seinem Kanal „Cinema Strikes Back” den Vogel ab: Dort wurden “rassische Stereotype“ der bösen Orks, das “Weißsein” der erhabenen Elfen, die angeblich mangelhafte Diversität der Ringgemeinschaft und die konservativ-rechten Rollenbilder aufs Irrste angeprangert und postuliert, Tolkiens Phantasiewelten wie Mittelerde, würden ein “rechtes”, und “rassistisches” Weltbild transportieren.
Außerdem nimmt diese neurotische Mischpoke Anstoß daran, dass der rechte Milliardär Peter Thiel, US-Vizepräsident J.D. Vance und die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni erklärte Tolkien-Fans sind. Vance hatte gar erklärt, der „Herr der Ringe“ habe in seiner Jugend die Grundlage für sein konservatives Weltbild gelegt. Alle möglichen linken Kulturwissenschaftler, Journalisten und sonstige Wichtigtuer arbeiten sich daher seit Jahren daran ab, Tolkien entweder als „rechts“ zu verteufeln und die Darstellung von Phantasiewesen auf linke identitätspolitische Opfergruppen zu übertragen; da werden dann Hobbits oder Zwerge in seinen Werken als “ableistische” Herabwürdigung minderwertiger Kreaturen gedeutet,,episch geschilderte Schlachte zu Siegen faschistoider Heere anzusehen, weiße Überlegenheitsphantasien und Eroberungsgelüste hineinzulesen. Die ganze Bandbreite linkswoker Feindbilder und Wahnvorstellungen knallt hier durch, während man umgekehrt Tolkiens rechts-konservativen Fans vorwirft, sein Werk grob falsch zu verstehen und seine Inhalte zu verfälschen, weil sie ihre garstigen völkisch-sozialdarwinistischen Phantasien darauf projizierten.
Befleckt von der untilgbaren kolonialen Erbschuld
Selbst dem Kulturprogramm des “Bayrischen Rundfunks” blieb dies nicht verborgen; adressiert an ein mutmaßlich weniger minderbemitteltes Publikum als bei den Kollegen von “Funk“ wurde hier zumindest festgestellt: “Für Tech-Investoren und diverse rechte Politiker ist ‚Der Herr der Ringe‘ heute darum mehr als ein Monolith, der seit Jahrzehnten Popkultur maßgeblich prägt. Für sie speisen Tolkiens-Werk und dessen Codes und Symbole ein gemeinsames Weltbild, in dem vermeintlich starke Männer nach Macht und Kontrolle streben. Eine Interpretation seiner Bücher, der Tolkien heute wohl laut widersprechen würde. Andererseits versuchen manche Woke aber auch, Tolkiens Werk nach ihrer kranken Ideologie umzudeuten und verwandeln seine Welten in Paradiese der „Diversität“ voller verschiedener Hautfarben und sexueller Spielarten.
Die Neudeutung und Verunglimpfung von Werken der Weltliteratur als Teil einer ikonoklastischen Cancel-Culture steht ebenfalls sinnbildlich für die Substanzpervertierung, die die woke Linke im gesamten westlichen Kulturkanon betreibt. Entweder wird dieser als samt und sonders bösartig abgelehnt und soll getilgt werden, da er von der untilgbaren kolonialen Erbschuld befleckt ist – oder man versucht, ihn im eigenen Sinne umzudeuten. Diese absurden Debatten sind schon seit vielen Jahen im Gange und die Enthüllung des neuen Tolkien-Denkmals wird ihnen vermutlich nochmals starken Auftrieb geben – bevor man sich dann wieder anderen großen Namen zuwendet, die man verwerflich findet und austilgen will.
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2 Kommentare
Hast du einen Popel in der Nase, hol ihn raus, auch auf der Straße!
Wäre auch ein Thema für das Jugendformat „Funk“. Aber dieser Teil der Geschichte wird nicht in ihr Weltbild passen. Eroberer und Kolonialherren waren ja immer nur die „Weißen“.
Der erste Sturmangriff des Islam auf Westeuropa
Als Spanien al-Andalus war
„Damals marschierten muslimische Heere nicht nur bis nach Zentralasien, sondern eroberten auch die Iberische Halbinsel. Bis ins Herzland Frankreichs drangen die Invasoren vor – wo Karl Martell sie 732 entscheidend schlug. Spanien und Portugal aber blieben in Teilen bis 1492 al-Andalus, der äußerste Nordwesten der muslimischen Welt.“
(Quelle:
https://www.welt.de/geschichte/article113258613/Eroberung-Spaniens-Der-erste-Sturmangriff-des-Islam-auf-Westeuropa.html)
Türken vor Wien 1529
„Kinder an die Spyß gesteckt, Jungfrawen bis in den todt genöttigt“
„Nach seinem Sieg über Ungarn wandte sich der Osmane Süleyman I. 1529 gegen Wien. Ein riesiges Heer belagerte die Stadt, Reiter terrorisierten das Umland. Doch damit trugen sie selbst zum Scheitern des Unternehmens bei.“
(Quelle: https://www.welt.de/geschichte/article200969996/Tuerken-vor-Wien-1529-Jungfrawen-bis-in-den-todt-genoettigt.html)
Mongolenschlacht
Die blutige Invasion aus Asien endete in Schlesien
„Grausig-schreckliche Kunde mussten Europas Chronisten Mitte des 13. Jahrhunderts über die Mongolen verbreiten. „Sie kommen mit der Schnelligkeit des Blitzes, verheeren und töten; sie erfüllen jedermann mit Schrecken und unvergleichlichem Entsetzen“, wusste etwa der Mönch Matthäus Paris. „Ihr äußerer Anblick ist von schauderhafter Wildheit. Sie haben kurze Beine, aber eine weite Brust“, meldete Thomas Spalatensis in seiner „Historia Salonitana“. Und über das Jahr 1241 heißt es in der Kölner Königschronik: „In diesem Jahr drang zu uns die Kunde von einem verderbenschwangeren Unheil, das über das christliche Volk kam: dem Einbruch der Mongolen, von deren Grausamkeit uns die Ohren klingen und die Herzen beben.“
(Quelle: https://www.welt.de/geschichte/article144629778/Mongolenschlacht-Die-blutige-Invasion-aus-Asien-endete-in-Schlesien.html)