WHO-Pandemievertrag: Die Gefahr scheint gebannt – aber nur vorläufig

Tedros A. Ghebreyesus, wiedergewählter WHO-Präsident (Foto:Imago)

Noch scheint vage Hoffnung angebracht, dass die drohende Willkürherrschaft und Tyrannei der WHO im Falle fortan beliebig ausrufbarer „Pandemien“ so schnell doch nicht kommt, und der dies implizierende Pandemievertrag zumindest nicht in seiner von den USA vorgeschlagenen Extremform angenommen wird: Bereits vor der in Genf tagenden Weltgesundheitsversammlung – also noch vor deren Start am Montag dieser Woche – sollen in vertraulichen Abstimmungen nicht weniger als 12 der 13 entsprechenden Änderungsanträge in der zuständigen WHO-Arbeitsgruppe abgelehnt worden sein. Sie wären damit schon vom Tisch gewesen, bevor das Genfer Zusammentreffen überhaupt begann. Wie der Wissenschaftsautor und unabhängige Beobachter der WHO-Konferenz James Roguski berichtet, der die bisherigen Sitzungen des WHO-Gremiums verfolgt, gelangte die an sich vertrauliche Nachricht über die Streichung der zwölf Änderungsanträge durch eine Klage des britischen Arztes Zac Cox an die Öffentlichkeit.

Cox hatte vergangenen Freitag Berufung eingelegt, nachdem seine Klage auf gerichtliche Überprüfung des Pandemievertrages (über den ja auch die britische Delegation in Genf mitentscheidet) am 17. Mai abgelehnt worden war. Daraufhin teilte ihm das britische Ministerium für Gesundheit und Soziales mit, die Berufung sei unbegründet, weil zwölf der dreizehn vorgeschlagenen Änderungen nicht berücksichtigt worden seien. Als Begründung dafür gab man an, dass die WHO-Arbeitsgruppe für Pandemiebekämpfung „nicht in der Lage war, einen Konsens zu erzielen”. Roguski vermutet, dass die Ablehnung wohl zum einen dadurch zustande kam, dass einige Staaten endlich begonnen hätten, „die Vorschläge zu lesen”, zum anderen jedoch auch aufgrund der „massiven Reaktion von Menschen auf der ganzen Welt, die sich gegen die Änderungen der Internationalen Gesundheitsvorschriften aussprechen, zusammen mit rechtlichen Schritten in Großbritannien (und einer ganzen Menge Gebete).

Scharfmacher in der WHO werden nicht aufgeben

Tatsächlich hatte es in den letzten Wochen weltweit Proteste gegen verschiedene Gesundheitsmaßnahmen von Regierungen gegeben, die auch Kritik an der WHO einschlossen. Der letzte verbliebene der ursprünglich 13 Änderungsanträge ist lediglich derjenige, der eine Verkürzung der Zustimmungsfrist für Änderungen an den Internationalen Gesundheitsvorschriften von 18 auf sechs Monate vorsieht. Roguski warnt jedoch davor, sich von diesem Etappensieg einlullen zu lassen: Es gelte, unbedingt weiterhin wachsam zu bleiben, da die Scharfmacher und „Zentralisten“ in der Arbeitsgruppe für Pandemiebekämpfung (siehe hier und hier), die die Oberhoheit über Gesundheitsmaßnahmen in „Pandemien“ der Zukunft in den Händen der WHO (und somit der Souveränität ihrer Mitgliedsstaaten entrissen) sehen wollen, „niemals aufgeben” würden.

In genau diese Richtung wären die ursprünglichen 13 Reformforderungen gegangen: Von den Mainstream-Medien ignoriert oder – wie etwa vom ZDF – vorsätzlich verharmlost, hatte die US-Regierung bereits zu Jahresbeginn einen Änderungskatalog zu den Internationalen Gesundheitsvorschriften vorgelegt. Diese bilden die völkerrechtliche Grundlage für das Handeln der Weltgesundheitsorganisation WHO. Die Weltgesundheitsversammlung als WHO-Leitungsorgan hätte die Anpassungen idealerweise im Eiltempo, allerspätestens aber bis Jahresende abnicken sollen. Die Folge wäre eine derart massive Stärkung der Befugnisse der WHO gewesen, dass diese faktisch per supranationalen Kommandos weltweit über nationale Regierungen und Gerichte hinweg massivste Maßnahmen hätte in Gang setzen können.

Vollendete Tatsachen

So hätte der Generaldirektor der WHO bereits beim geringsten Hinweis eines gesundheitlichen Notfalls – selbst nur auf bloßen Verdacht (oder gezielt lancierte Vermutung) Dritter hin – den Notstand ausrufen, WHO-Experten in das angeblich betroffene Land schicken und dort die Gesundheitspolitik praktisch entmachten  können. Die jeweiligen Regierungen hätten allenfalls noch vor vollendete Tatsachen gestellt, nicht aber konsultiert werden müssen. Zudem hätten Staaten beim kleinsten Hinweis auf eine potentielle Gesundheitskrise umgehend bei der WHO Meldung machen müssen, bevor man überhaupt seriös hätte feststellen können, ob eine Notlage besteht. Ansonsten hätte die internationale Ächtung – einschließlich möglicher Sanktionen – gedroht.

Da die Weltgesundheitsversammlung in Genf bei ihren bisherigen Beschlüssen – unter anderem mit der Wiederwahl des umstrittenen Tedros Adhanom Ghebreyesus für eine zweite Amtszeit als WHO-Präsident – auf Kontinuität setzte, steht allerdings zu befürchten, dass die Bestrebungen einer supranationalen Machtkonzentration in dem von Lobbyisten und Fremdfinanziers kontrollierten UN-Gremium keinesfalls zu Ende sind; sie dürften binnen kürzester Zeit und in anderer Verpackung erneut aufs Tapet kommen. Die Gefahr ist keinesfalls gebannt.

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7 Kommentare

  1. WHO = ein überflüssiger Laden, welche die Demokratie und Eigenverantwortung
    der jeweiligen Länder aushöhlt.
    Einfach widerlich die Faschisten, die sich anmaßen mir Befehle zu erteilen.

  2. Die World Hoax Organisation ist und bleibt eine marxistische Terrororganisation, die niemals aufgeben wird, Weltherrschaft zu erlangen. Gleichzeitig sind die Juntas des Westens, aber auch Chinas, als gläubige Anhänger einer marxistischen Weltregierung, die größten Unterstützer dieser kriminellen Organisation.
    Kommunistische Terrorbanden, auch demokratische Staaten genannt, müssen für immer ausgeschaltet werden, sonst gibt es niemals Ruhe, Frieden und Weiterentwicklung.
    Weiterentwicklung, Bewußtseinserhöhung kommen nämlich nur und ausschließlich durch freie, individuelle Lebensgestaltung.

  3. Das glaube ich auch, dass die Scharfmacher nicht aufgeben. So wenig, wie der Gesundkasper Lauterbach aufgibt ,was Impfzwang, Maskenzwang und andere Schikane angeht.

  4. Allein die Tatsache, was für eine zweifelbare, aber auch einschlägige Vergangenheit diese obskure Persönlichkeit Tedros aufweist, reicht zu der Erkenntnis, das diese Welt von finsteren Mächten und deren bösartigen Gewalten beherrscht wird.

  5. kennen sie den :
    Jean-Claude Juncker
    „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten
    einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei
    gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was
    da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt,
    bis es kein Zurück mehr gibt.”

    Und was deren Aussagen zum Thema wert sind, hat derselbige auch erklärt :
    denn bei einer Veranstaltung am 20.04.11 in Brüssel sagte er ganz unbekümmert: „Wenn es ernst wird muss man lügen!“.

  6. Wir MÜSSEN UNBEDINGT WACHSAM BLEIBEN damit uns die verbrecherische WHO nicht auch noch unseren kleinen Rest von selbst Bestimmung weg nimmt!!!

  7. In Schland brauchen wir das garnicht. Hier haben wir ja unseren Panikminister. Der macht das ganz im Sinne der WHO und noch darüber hinaus

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