Wie Annalena lernte, die Bombe zu lieben

Grüner Jubel im Atomblitz (Collage:Twitter/Netzfund)

Atomkrieg – allein das Wort macht mir als Kind der Achtziger schon Angst. Damals wurde uns oft vorgerechnet, wie wievielmal man die Weltbevölkerung mit dem vorhandenen Arsenal an Nuklearwaffen auslöschen könnte; es war weitaus mehr als einmal. Aber selbst bei einem funktionierenden Zivilschutz (den wir in Deutschland seit mindestens 15 Jahren nicht mehr betreiben) wären die Überlebensaussichten gering. Auch dem sichersten Bunker gehen irgendwann die Vorräte aus – dann beginnt der Überlebenskampf untereinander. Und draußen ist eh alles hin. Das alles scheinen manche fahrlässigen Politiker von heute vergessen zu haben, die sich über die Konsequenzen ihres Handelns keine Gedanken machen.

(Screenshot:Twitter)

Vielleicht sollte sich Annalena Baerbock mal ein paar Filmklassiker in dieser Richtung ansehen: „The Day After”, „Wenn der Wind weht” oder – wenn russische Filme noch nicht zu sehr verpönt sind – die „Briefe eines Toten”. Einer bedrückender als der andere.
Damals gab es sogar ein Szenario, das vorsah, erst einmal Deutschland zu opfern und dann noch einmal nachzuverhandeln. Natürlich ging das nicht so einfach, denn atomare Strahlung stoppt nicht an Grenzen; die übrigen europäischen Länder zeigten sich daher wenig begeistert. Eigentlich waren sich alle einig, den Wahnsinn der atomaren Aufrüstung nur deshalb zu betreiben, um einen Krieg zu verhindern, den einfach niemand gewinnen konnte. Leider kamen im Laufe der Zeit dann auch kleinere Nationen auf die Idee, bei den Großen mitspielen zu wollen. In Pakistan gab man die Parole aus, die Bevölkerung lieber „Gras fressen zu lassen“ als auf die Bombe zu verzichten; Atomwaffen muss man sich leisten können.

Wie man einem Atomkrieg „gelassen” entgegensehen kann, so wie es Annalena Baerbock äußerte, ist mir vollkommen schleierhaft. Auch Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow äußerte sich gestern ähnlich, dabei gehört er einer Generation an, die durchaus noch den kalten Krieg in Erinnerung haben dürfte. Man könnte sich nun auf den Standpunkt stellen, Putin würde seine Drohung, Nuklearwaffen einzusetzen, ohnehin nicht wahrmachen. Denn auch ihm müsste klar sein, dass es bei einem begrenzten Atomschlag aller Voraussicht nach nicht bleibt. Von dieser Sichtweise gehen aber weder Baerbock noch Ramelow aus.
Was ist nur in letzter Zeit los? Haben die früheren Kuschelbären-Politiker plötzlich eine Profilneurose entwickelt, die ihnen befiehlt, jegliche Umsicht über Bord zu werfen?

Weitweitweg-Pazifismus ins Gegenteil verkehrt

Offensichtlich haben sie bisher nur Schönwetter- und „Weitweitweg”-Pazifismus betrieben, und kippen nun blind ins totale Gegenteil. Es kracht und tötet an allen möglichen Ecken und Enden der Welt – in Libyen, dem Südsudan, im Jemen, Somalia -, hinzu kommen noch fortlaufende Drogenkriege, doch all das erschütterte unsere Pazifisten nicht im geringsten. Ihre einzige Reaktion bisher: Grenzöffnung für jeden, der auch nur annähernd aus einer der betroffenen Krisenregionen zu uns fand. „Wehrhaft” im eigentlichen Sinne sind unsere Kuschelbären-Politiker nämlich nicht geworden; im Grunde wollen sie nur anderen die Waffen in die Hand drücken – nach der Devise „viel hilft viel”. Deutschland, das sich selbst im Ernstfall nicht mehr gegen einen Angriff von außen verteidigen könnte und es im Inneren nicht einmal fertig bringt, reale Gefahren etwa durch Islamisten zu bekämpfen, will anderen das Kämpfen beibringen! Und es dürfen auch nicht nur Waffen zur Verteidigung gegen Panzer sein, die geliefert werden – sondern gleich Panzer selbst, deren Tiernamen Annalena Baerbock äußerst verwirrend findet. Hat sie sich denn noch nicht einmal ein bisschen beraten lassen, bevor sie Entscheidungen trifft, die solche weitreichenden Konsequenzen für unser Land haben können?

Diese Leichtfertigkeit ist erschreckend. Gleichzeitig werden die nächsten Umweltprinzipien dem Krieg geopfert: Um möglichst schnell an amerikanisches Flüssiggas zu kommen – gewonnen übrigens aus dem verpönten Fracking! -, werden für den notwendigen Bau der entsprechenden Annahme-Terminals nun auch noch die Umweltschutz-Anforderungen gesenkt. Frieren gegen Putin, Wassersparen gegen Putin, die Umwelt versauen gegen Putin? Putin ist – nicht ohne Eigenverschulden – der Schurke der Stunde. Schließlich hat ihn und seine Armee niemand gegen seinen Willen über die ukrainische Grenze gezogen. Die Frage ist daher nicht, warum man Putin nicht unterstützen sollte – sondern warum ausgerechnet bei ihm das links-grüne Gewissen erwacht. Deutschland macht schließlich auch mit China, Saudi-Arabien oder dem Iran weiterhin gute Geschäfte, die ihrerseits ebenfalls keine Freunde von Menschenrechten sind und eigene Stellvertreterkriege führen.

Irgendwie durch die Krise lavieren

Liegt es an der historischen Verflechtung? Dass der ukrainische Botschafter, selbst Anhänger des Hitler-Kollaborateurs Stepan Bandera, fleißig die Nazi-Keule schwingt, scheint Eindruck zu schinden. Unsere Medien sind ebenfalls fleißig damit beschäftigt, das Asow-Regiment zu entnazifizieren. Wenn die Moral nicht eindeutig auf einer Seite steht, muss man eben ein wenig nachhelfen. Man ist nämlich stolz darauf in Berlin, auf der „richtigen“ Seite zu stehen, selbst wenn es zu einem dritten Weltkrieg kommt. Das ist wohl das Hauptmotiv des forschen Auftretens. Deshalb geht es Baerbock & Co. längst nicht mehr um militärische oder humanitäre Hilfe, sondern darum, zu den „Guten“ zu gehören. Doch wie schon in der Migrationskrise 2015 wird dabei jeder Gedanke, ob wir das Versprochene überhaupt leisten können (und wollen), ganz schnell verdrängt.

Man hofft darauf, sich auch diesmal wieder irgendwie durch die Krise lavieren zu können – auch wenn legitime deutsche Interessen dabei auf der Strecke bleiben. Dabei hat die Ramstein-Konferenz diese Woche deutlich gezeigt, dass Deutschlands Rolle längst nicht so wichtig genommen wird, wie man es sich in Berlin gern einredet. Im Zweifelsfall wird jedes militärische und finanzielle Opfer unseres Landes für die Katz gewesen sein.

21 Kommentare

  1. Das sind die Grünen:

    Genfood? Nein Danke!
    Genvaxx? Ja Bitte!

    Atomkraft? Nein Danke!
    Atomkrieg? Ja Bitte!

  2. Das sind verantwortungslose Irre, die meinen, ein Atomkrieg sei quasi ein Kindergeburtstag!!!
    Insbesondere die Grünen fallen wieder einmal unangenehm auf. Man sehe sich dem Pazifismus verpflichtet … – und gibt gleichzeitig zu erkennen, dass man eigentlich nicht einmal Ahnung davon hat, was Pazifismus bedeutet:

    „Pazifismus ist (siehe Wikipedia und nach allgemeiner Meinung) eine weltanschauliche Strömung, die jeden (!!!) Krieg als Mittel der Auseinandersetzung ablehnt und den Verzicht auf Rüstung und militärische Ausbildung fordert.“ Aber diese Kriegstreiber liefern nicht nur Waffen, sondern bilden nun auch ukrainische Soldaten aus. Was ist dann der letzte Schritt vor einem Kriegseintritt?

    Selbst mit dieser Einschätzung ist man immer noch meilenweit davon entfernt, was ein Atomkrieg bedeutet. Wer billigend in Kauf nimmt, dass aus Dummheit ein Atomkrieg vom Zaun gebrochen wird, gehört schon heute vor den Internationalen Strafgerichtshof. Der Gedanke an kriminelle Vereinigungen ist jedenfalls nicht von der Hand zu weisen.

    Auch hier sollte man ins Ausland schauen und zur Kenntnis nehmen, wie andern Orts die Dinge gesehen werden. Auffallend ist jedenfalls, dass weder die USA noch die Ukraine erkennbar an Friedensverhandlungen interessiert sind. Das spätestens sollte jedem zu denken geben!

  3. Eigentlich wollte ich mir hier nicht mehr äußern, aber wenn ich nicht nur frieren soll sondern jetzt auch das Leben der Menschen auf dem Spiel steht ,ist meine rote Linie überschritten. Als ehemaliger Ausbilder im Schutz vor Massenvernichtungswaffen weiss ich sehr wohl, wohin das Ganze führt. Nicht nur Lauterbach, sondern alle Politiker bis auf die Linken und AFD gehören in die Klapsmühle.Da kann AnnaLena dann gerne mit sich und den ganzen grünen Idioten hadern..

    • Hätte ich eine Tochter wie Annalenchen, würde ich mich freiwillig selbst kastrieren, aus Strafe für mein Versagen….

  4. Ich verstehe das ganze Theater schon, sind doch unsere „Politheldendarsteller“ bestens vernetzt, z.B. Atlantikbrücke, WEF, Soros Foundation und so weiter. Deutschland ist doch bloß ein US Anhägsel, besetzt halt. Alles vollkommen logisch und gut dokumentiert.

  5. Grün und Rot gibt Braun. Schon vor fünfzig Jahren wurde davor eindringlich gewarnt.
    Heute sind die Grünen die schlimmsten Natodanhänger. Und unterstützen offen die Nazis-
    nicht nur den Bandera-Botschafter.
    Schwere Waffen an die Ukraine? Aber bitte mit dem grossen B gekennzeichnet.
    „B“ wie BARBAROSSA!

  6. Auch wenn besagte LNG Terminals fertig sind, wer garantiert denn, daher Amis auch liefert. Erstmal gibt es noch Länder die wichtiger sind für die USA, wie die Inselaffen und dann kommt noch hinzu, entweder sprint man sofort wenn der tolle Freund was möchte, auch wenn es hiesige Politiker sauer aufstößt oder es gibt halt nix. Warum haben wohl soviel Länder , Verträge mit der Sowjetunion und jetzigen Russland geschlossen. Die stets lieferten egal wie oft man sie beschimpfte und bedrohte.

  7. Es könnte Putin nun bald so gehen wie Hitler, nachdem die anf. Überlegenheitsphase vorbei war. Verdient hätt es dieser gewissenlos-kalte neo-sowjetische Gewaltmensch allemal!! Und sollen die ihm folgenden Russen dasselbe Trauma bekommen wie die Nazi-Deutschen 1945!!

    • Wer schon bei RT und anderen Blocks als Troll entlarvt worden ist versucht hier seinen Senf immer wieder abzugeben. Ami-Büttel und Nato -Fan und vor Hass gegen Russland triefend. Ein Glück das es solche Individuen wie dich auf derer Welt gibt. Sonst könnte vielleicht Frieden auf dem blauen Planeten und Menschlichkeit einziehen.

    • So ein Schwachsinn info68 habe ich ja schon lange nicht mehr gelesen! Die Tagesschau läßt grüßen!

      • Info68 ist ein aus Steuermitteln bezahlter regierungsamtlicher Troll.Der muß das ,es ist sein Lebensunterhalt.

  8. Analenchen gehört einer Generation an, die nicht nur bildungsfern, sondern auch vollkommen empathielos ist. Studieren irgenwie und irgendwas mit Medien oder Politik, hauptsache später mal ne Menge Kohle verdienen für dummes Gelaber.

    Die Grünen gehören schon lange nicht mehr zu den Guten. Sie vertreten eine verwöhnte, selbstgefällige Generation die das Gute neu erfindet und in der rosaroten Blase lebt.

    Bezahlt haben und werden immer die Anderen.

    Wer kriegsgeil ist sollte an die Front gerschickt werden. Spätestens nach 10 Minuten im Kugelhagel ists vorbei mit der Kriegstrieberei.

    Aber so wie ich die Sache einschätze fliegt uns bis Juni die erste Atombombe um die Ohren, falls bis dahin alles am Boden liegt, dank Embargo und williger Verzichtsidioten. Ging ja bei der Impfung ähnlich! Die Masse liebt den Untergang.

    • Die grünen waren immer und sind ausnahmslos die RAF – und sie ergeben heute mit den roten Socken die links-braune Faschisten-Scheiße, die wir hier schon einmal hatten.

  9. Wenn das Annalenchen aus dem Bunker krabbelt und nichts mehr da ist, was sie zu Tode regieren kann, oder zu Tode quatschen kann, wird sie etwas überrascht sein.

  10. Daß Annalena gelassen dem Atomkrieg entgegen sieht ist ein Zeichen dafür ,daß sie jegliches Denkvermögen verloren hat -falls sie jemals eines besaß- und nur noch ihre vorgegebenen Parolen nachplappert.

  11. So sind sie die Grünen:
    Atomkraft verdammen, weil die wegen der Strahlung so unglaublich gefährlich ist.
    Aber ein Atomkrieg? Dem kann man gelassen entgegen sehen, wird schon nicht so schlimm werden.

    Besitzen solch Leute wie die sprachlich Herausfgeforderte eigentlich funktionerende Gehirnzellen?

    • Ich will die Frage, ob die Grünen noch funktionierende Hirnzellen haben, garnicht mehr stellen. Ich betrachte sie als eine gefährliche Seuche, die unsere Gesellschft, vereint mit den roten Socken, unterwandert und vergiftet hat.
      Eigentlich müßte in dieser Krise jedem Wähler, der seine Stimme in gutem Glauben für Rot/Grün/Gelb/Schwarz abgegeben hat, jetzt klar werden, mit was für Spießgesellen er es jetzt zu tun hat!

  12. Kriegstreiber/Kriegstreiberinnen haut endlich ab ihr schmutzigen Faschisten.
    Fragt Euch Politheinis selbst, warum ihr ausgebuht, ausgepfiffen und zum Abgang
    von den Bürgern aufgefordert werden.
    Ihr seid Volksgegner und Menschen Verachter.

  13. Wer das schmutzige grün bestellt hat, gehört zum Faschismus.
    Ein Klientel, was politisch dem Volk gegenüber keine Macht
    mehr haben darf.

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