Wie der Impfstaat die natürlich Genesenen in Gefahr bringt

Impfung trotz Antikörpern? (Foto:Imago)

Spät, viel zu spät nehmen sich auch Mainstream-Medien eines der größten Ärgernisse in dieser sogenannten Pandemie an: Der infektiologischen Einstufung und rechtlichen Behandlung der sogenannten „Genesenen“. Die aus der „großen Zeit der PCR-Tests“ vor über einem Jahr stammende völlig willkürliche Festlegung, wonach die Immunität Genesener nach überstandener Infektion höchstens für sechs Monate anhielte (Stichtag ist der erste positive PCR-Test), wurde nicht nur in der Praxis widerlegt; sie hat auch bis heute den bizarren Effekt zur Folge, dass selbst Genesene mit einem hohen Antikörperspiegel, den sie durch Titerbestimmung im Bluttest nachweisen konnten, sowie solche mit einem empirisch wirksamen körpereigenen Schutz gegen Infektionen, nach einem halben Jahr gleichermaßen stur-bürokratisch nicht mehr als „genesen“ gelten und damit – schlimmer noch – impfpflichtig werden.

Dass es in bestimmten Fällen sogar lebensgefährlich sein kann, zu impfen, wenn noch ein hoher Antikörperspiegel besteht, weil es so zu allergischen Überreaktionen des Immunsystems kommen kann, interessiert das Corona-Regiment mit seinen sklavischen, oft sinnfreien Regularien natürlich nicht: Da ausschließliche Staatsräson nicht mehr die Gesundheit der Bürger ist (schon gar nicht die individuelle), sondern die Erzielung maximaler Durchimpfungs- und damit Absatzzahlen der Impfhersteller, muss „die Spritze in jeden Arm”. Auch den von Säuglingen, von Schulkindern, von Doppelt- und demnächst Dreifachgeimpften (Israel lässt grüßen!) – und, paradoxer geht’s nicht – eben auch von Genesenen. Dabei scheint deren natürlich erworbene Immunität oftmals sogar viel besser zu funktionieren als die mRNA-erimpfte Scheinimmunität: Es gibt vergleichsweise wenige Fälle von Reinfektionen Genesener; der Vollschutz soll bei ihnen mindestens 10 Monate halten, keine sechs. Dies steht erweislich im Gegensatz zu den aktuellen massenhaften „Impfdurchbrüchen“, die inzwischen manchmal schon wenige Wochen nach Erwerb des „Impfschutzes“ auftreten.

Irreführende Aussagekraft

Im Prinzip besagt die Höhe des Antikörperspiegels (NAb-Titers), der durch einen rund 20 Euro teuren und beim Hausarzt auf Privatkosten durchzuführenden Antikörpertest bestimmt werden kann, nicht wirklich viel über die Stärke des Immunschutzes – sondern allenfalls, ob das körpereigene Immunsystem zuletzt einen Erregerkontakt abgewehrt hat und wie heftig dieser war. Nach einer Infektion, der Impfung oder einem Kontakt mit Infizierten, wenn der Körper zur Bekämpfung viele Abwehrzellen bildet, ist der Spiegel hoch. Ist er wegen ausgebliebener Erregerkontakte niedrig oder sogar nicht nachweisbar, bedeutet dies hingegen nicht zwingend, dass das Immunsystem mit seinen Gedächtniszellen nicht trotzdem schlagkräftig ist: Bei Virusexposition werden sofort wieder Antikörper gebildet (aus diesem Grund eignet sich übrigens alternativ der T-Zellen-Test, der die Immunität auch ohne aktuellen Titer-Level nachweisen kann).

Es ist ganz erstaunlich, wie schnell diese Banalitäten, die selbst dem Laien aus dem Biologieunterricht der Schulzeit eigentlich noch geläufig sein müssten, in dieser „Pandemie“ offenbar in Vergessenheit geraten sind: Impfungen wie Kinderlähmung, gegen die nur sehr selten oder gar keine Auffrischungen nötig sind, wirken meist ein Leben lang – doch würde man den Antikörpertiter bestimmen, wäre dieser minimal oder nicht vorhanden. Der Verfasser dieser Zeilen weiß, wovon er spricht, er lässt sich nämlich interessehalber alle zwei Monate auf Antikörper testen: Nach seiner Corona-Infektion lag sein Titer (igG-Antikörper gegen das viruseigene Spike-Protein) in der Größenordnung von 1.800 BAU/ml. Wenige Monate später war er gefallen auf 600 BAU/ml, dann auf nur noch 54 BAU/ml, um dann beim nächsten Test plötzlich wieder auf 1.100 BAU/ml hochgeschossen zu sein – was nur mit einem erneuten Erregerkontakt erklärt werden kann. Seit Ablauf von sechs Monaten greift dennoch unerbittlich der Status „ungenesen“, dem dann nur durch die Impfung abgeholfen werden kann.

Kontraproduktive Spritze

Manche Covid-19-Genesen, die einen besonders schweren Verlauf überstanden, haben sogar einen deutlich höheren Antikörperspiegel, der bei ihnen noch viele Monate später eine hohe Zahl von Antikörpern nachweisbar macht. Doch obwohl Genesene – auch dies wieder eine arbiträre Festlegung auf diffuse Expertenempfehlung hin – nur eine Dosis benötigen, um ihren „vollständigen Impfschutz“ zu erhalten (den nichtgenesene Geimpfte erst nach zwei Impfungen erhalten), kann auch diese eine Spritze in manchen Fällen hochgradig kontraproduktiv, um nicht zu sagen gefährlich sein: Hausärzte raten Betroffenen mit hohen igG-Spiegeln teilweise sogar dringend von dieser (dann ja eindeutig überflüssigen und sinnlosen) Impfung ab. Das allerdings bedeutet für die Betroffenen, wie nun der „Tagesspiegel“ verblüfft feststellt, ein Dilemma: „Obwohl ihr Infektionsschutz in der Regel sehr hoch und die Wahrscheinlichkeit einer Infektiosität sehr gering ist” – weil sie nämlich nachweisbar mindestens ebenso gut (oder vermutlich weit besser) geschützt sind wie Geimpfte – „werden sie vom 2G-Leben ausgeschlossen”.

Dies ist etwa so, als wenn die Regierung verfügen würde, dass zur Bekämpfung des grassierenden Bluthochdrucks in der Bevölkerungsgruppe ab 50 Jahren von nun an alle Bürger verpflichtend täglich Betablocker einnehmen müssten, weil sie ansonsten nirgends mehr einkehren oder einkaufen gehen dürften. Statistisch würde so der mittlere Bluthochdruck in der Bevölkerung zwar gesenkt werden (womit der „Volksgesundheit“ im rechnerischen Schnitt vielleicht gedient wäre); alle jene jedoch, bei denen ein atypisch niedriger Blutdruck besteht, würden durch diese vorgeschriebene Medikation in akute Lebensgefahr gebracht. Dieser Vergleich zeigt zugleich auch gut die fatalen Risiken staatlicher Zwangstherapien und Eingriffe in die körperliche Selbstbestimmung seiner Bürger (als welche diese Experimentalimpfung fraglos gewertet werden muss). Was vom Impfstaat hier mit den natürlich Genesenen getrieben wird, ist gemeingefährlich, sinnfrei und unverhältnismäßig – wie so vieles in diesen Zeiten.

13 Kommentare

  1. >soll bei ihnen mindestens 10 Monate halten<

    Öhem, unsere (Ehepaar) Erkrankung datiert vom Anfang Nov. 2020.
    Antikörperstatus jetzt: 1x 840 BAU und 1x 2258!!! BAU je ml Blut. Gemessen Ende Oktober 2021.
    Alles ohne "spiken" alias Einbringung von Fremd-DNA.
    -noch Fragen Kienzle?
    MfG

  2. Genauso ist es. Die s.g. Impfdurchbrüche gab es bei keiner herkömmlichen Impfung in diesem hohen Ausmaß. Es ist ja auch keine Impfung, sondern eine Gentherapie, die zahlreiche Nebenwirkungen hat, da unerforscht. Es ist auch falsch von Ungeimpften zu sprechen, es sind Nicht-Gentherapierte. Geimpft sind fast alle Menschen gegen was auch immer. Einer herkömmlichen Impfung hat man bisher auch vertraut, seit es die COVID-Gift-Brühe gibt und die Pharma aus Gewinngründen zu einer kriminellen Vereingung mutiert ist, ist dieses Vertrauen bei vielen Menschen allerdings komplett dahin. Eine unerforschte Gentherapie wird nie eine Impfung sein, auch wenn die Schurken diese Euthanasie-Spritze so nennen, um von der Wahrheit abzulenken, das sie den Tod bringt! Etliche Berichte von Opfern der Gentherapie sind bekannt und es werden täglich mehr. Der Mainstream macht sich des Verbrechens mitschuldig, indem diese Opfer komplett verschwiegen werden und die todbringende Gentherapie als Non-Plus-Ultra angepriesen wird!

  3. Ist es ein Witz, wenn es dreierlei Chargen gibt?
    Nr. 1 ist das Placebo mit Kochsalzlösung.
    Nr. 2 ist die mRNA-Spritze.
    Nr. 3 ist ein RNA-Dipstick, enthält zusätzlich zur mRNA-Spritze Moleküle des Onkogens, das mit dem Adenovirus in Verbindung steht, von dem geimpfte Menschen innerhalb von zwei Jahren nach der Injektion Weichteilkrebs bekommen können.

    Ist es ein Witz, wenn für die Folgen der Chargen 2 und 3 alles Mögliche diagnostiziert wird, um die Wirkungen zu verschleiern?

    AIDS und HIV sind seit Jahrzehnten ein Witz, weil rund 50 Diagnosen aus einem willkürlichen Symptomkatalog zur Auswahl stehen, um anschließend die Patienten mit einem Pharmagift zu Tode zu behandeln.

    Die Diagnosen „Grippe“ oder „grippaler Infekt“ sind seit Jahrzehnten ein Witz, weil damit lediglich Vergiftungen, Konflikte und psychische Belastungen verschleiert werden. Man hat etwas erfunden, um Antibiotika = gegen das Leben – verkaufen zu können. Virus = Gift, Geifer, Schleim. Das Märchen von „ansteckenden“ Viren wird seit 1892 kolportiert. Alles ist Lug, Trug und Schwindel, reines Geschäft!

    Und das soll witzig sein? Mir ist das Lachen bereits in den achtziger Jahren vergangen.

  4. es geht nicht um Gesundheit – es geht um Geschäfte.
    Ginge es um Gesundheit, würden Intensivbetten aufgebaut statt abgebaut und die Gesundheitsindustrie würde sich um Kranke kümmern, nicht um Leute, denen mit windigen Tests als Infiziert nach Hase geschickt werden – was schon für sich genommen der Beleg einer Scharade ist.
    Ich weiß nicht, was erschreckender ist : die Unverschämtheit, mit der die Politiker da ihre Geschäfte mit der Gesundheit der Bürger macht, oder die Dummheit einer Mehrheit, sich hier wie Schafe zum Scheren und Schlachten treiben zu lassen.
    Und die können immer noch auftreten und vor hundert Millionen Corona-Toten warnen, ohne vom Hof gejagt zu werden!
    Der Tierarzt ist gerade aufgetreten und hat von hunderttausend Coronatoten geschwafelt, dabei aber gerne nicht erwähnt, daß diese 100k seit Coronabeginn aufaddiert wurden und i.d.R. al „mit Corona“ einzustufen sind, und er hat auch nicht erwähnt, daß in der gleichen Zeit runde 3 Mio Menschen gestorben sind – trotz aller Anstrengungen des Regimes ohne Corona !
    Und es gibt wirklich Leute, die sich da nicht Vera… fühlen!

  5. Sprüche 26,2: „Wie ein Vogel dahinfliegt und eine Schwalbe enteilt, so ist ein unverdienter Fluch: Er trifft nicht ein.“
    Und ein verdienter Fluch? Na denn mal los!

  6. „Es geht nicht um Gesundheit – es geht um Geschäfte“ Die Profite steigen und steigen, wenn man mit der richtigen Marketingkampagne und willfährigen Politclowns eine Pandemie erfindet. „Schaffe ein Problem und biete eine Lösung an“. Das große Einmaleins jedes Hadgefontsmanagers.

    Natürlich wirkt die mRNA Plörre nicht. Sie hat noch nie gewirkt, aber wen stört das. Die einen verdienen und die anderen wähnen sich in Sicherheit. Eine Winn Winn Situation für alle! Eigentlich könnte es so schön sein, wenn da nicht die Impfverweigerer währen. Deshalb muss man jetzt nochmal nachlegen und so schnell wie möglich alle an die Spritze bringen, damit die Aktienkurse weiter steigen.

    Blöd wirds halt, wenn sich das Virus nicht an die Gesetze des Maktes hält und geil auf die Geimpften wird.
    Aber auch da hat man ja schon wieder den Booster und ganz neue Impfstoffe und Medis für die neue Variante. Und wenn das Virus ausstirbt, dann verkaufen die Jungs und Mädels vobn Big Pharma Canabis und das härtere Zeugs.

    Mit Sicherheit haben sie auch dafür schon eine Marketingkampagne entwickelt.
    Das Volk ist auf Konsum getrimmt und noch gibt es die Plörre für umsonst. Sale so kurz vor Weihnachten! Da kann man ja nicht wiederstehen!

  7. Egal ob Dummheit oder Diktaturneigung(also Planung). Hinfort mit der Versagerelite. Lasst uns ruhig einen great reset durchziehen. Lasst uns zurück in die Zeiten der Germanen. Die haben frei gelebt und sich gegenseitig unterstützt, völlig ohne Führer. Wenn sie Schlachten vor sich hatten, dann haben sie einen Führer gewählt, der ist aber zum einen als erster, vorne in die Schlacht gezogen, war also auch der erste, der fallen konnte. Zum anderen wurde dieser Führer beseitigt wenn er nix taugte, notfalls absolut beseitigt. Auch gab es keine Flucht bei den Germanen, weil ihre Frauen sie erschlugen, wenn sie nach Hause flüchteten. Es gab also grundsätzlich nur Tod oder Sieg bei Schlachten, ansonsten freies Leben. Ich denke da sollten wir hin. Lasst uns den „Great Reset“ durchziehen, jedoch nach unseren Vorstellungen und lasst uns die Elite ein für allemal beseitigen, damit das goldene Zeitalter eingeläutet werden kann!!!

  8. Ehrlich gesagt, weiß ich jetzt auch nicht was ich tun soll?
    Gleich einen Strick kaufen – oder spontan in den Neckar springen?
    Um meine Situation einzuschätzen, um zu wissen, woran ich bin,
    hab ich mein Blut im Labor auf SARS-CoV-2-AK testen lassen.
    Laborbefund: NEGATIV.
    Ich war also noch nie mit diesem tödlichen Erreger in Kontakt!
    Ego: Kerngesund – und was soll ich jetzt machen?
    Vielleich weiß die Community hier einen Rat . . .
    Dass man Gesunde (mit einem einwandfreien „Polizeilichen Führungszeugnis“!)
    wegsperrt, wäre neu in meinem über 70jährigen Leben!
    PS: Selbst ein paar Punkte in Flensburg sind längst getilgt.

    • Also Selbstmord ist das nicht Wert.
      Mit über 70 muss man normal nicht mehr für Einkommen sorgen, was bedeutet, man kann trotz der vielen Verbote leben. Es sei denn die kommen auf den Gedanken, die Bezüge zu streichen, wenn man sich nicht impfen lässt.
      Also mindestens das alles bezeugen, vielleicht dokumentieren, sich dagegen einsetzen.

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