
Die Lage scheint aussichtslos. In vielen Ländern regieren Parteien, die ihre Länder vorsätzlich zerstören, doch trotz Rekord-Unzufriedenheit der Wähler ist für die meisten Oppositionsparteien keine Mehrheit in Sicht. Ihnen läuft die Zeit weg. Was fehlt, ist ein visionäres, problemlösendes, umsetzbares und mehrheitsfähiges Programm, mit dem man nicht nur an alten Stellschrauben dreht, und mit dem man Nichtwähler und Wechselwähler begeistert, Wahlen gewinnt und die westliche Zivilisation rettet. Nachfolgend finden Sie eine Diskussionsgrundlage für ein solches Programm.
Stellen Sie sich – abgesehen von einer Migrationspolitik wie in Polen oder Ungarn und einem Ende des Klimaschwindels wie in den USA – unter anderem folgendes Parteiprogramm vor: Nie mehr Steuern zahlen. Mit nur noch einer einzigen Steuer (reine Umsatzsteuer) finanziert man die öffentlichen Haushalte und tilgt die Staatsschulden. Vollbeschäftigung trotz Globalisierung, KI, Automation und Renditedruck. Hohe Einkommen und Kaufkraft wie in der Schweiz. Bruttogehalt als Nettogehalt. Soziale Marktwirtschaft und Wohlstand für Alle. Familiengründung? Kein Problem. 2.000 Euro Mindestrente. Preisgünstiges und gutes Wohnen. Und Einiges mehr, das hier den Rahmen sprengen würde. Das Ganze hat natürlich einen Haken: Man muss umdenken.
Bürgerkrieg gegen die westliche Zivilisation
Viele Menschen warten auf einen Aufstand. Der wird in Deutschland nicht kommen, denn bei uns fällt die Revolution aus, wenn auf dem Rasen „Betreten verboten“ steht. Manche rechnen sogar mit einem Bürgerkrieg. Der läuft allerdings bereits, seit vielen Jahren – gegen die gesamte westliche Zivilisation. Nicht als klassischer Bürgerkrieg mit bewaffneten Gruppen, die einander umzubringen versuchen; sondern politisch, medial, oben gegen unten, in vielen kleinen Schritten und als solcher unerkannt. Da ich in Deutschland lebe und mein Bankkonto benötige, muss ich mit einer Schere im Kopf und verklausuliert schreiben. Drücken wir es so aus: Linksradikale und „KUNIKs“ (Akronym für die „KUltur, die NIcht Kritisiert werden darf“) haben der westlichen Zivilisation den Krieg erklärt.
Dumme unterstützen es, weil sie es nicht begreifen. Viele Linksradikale begreifen es, wollen die Welt aber einfach brennen sehen. Die KUNIKs wollen sie zwar nicht gänzlich verbrennen, aber im Sinne von Samuel Huntingtons „Kampf der Kulturen“ ihrem Kult unterwerfen. Eine weitere und im wahrsten Sinne des Wortes entscheidende Gruppe sind die Superreichen, denen es egal ist, ob die Welt zerstört wird, solange es ihre ohnehin absurd hohen Vermögen sinnlos mehrt. Und schließlich gibt es in aller Welt teils diabolisch-Orwell’sche, teils aber auch wohlmeinend-ratlose Regierungen.
Die beste Zivilisation der Menschheitsgeschichte
Die westliche Zivilisation ist zweifellos die beste der Menschheitsgeschichte. Wer das anders sieht, möge zwei Fragen beantworten: Welche war oder ist besser, und warum? Warum wandern Menschenmassen in westliche Länder ein, aber praktisch niemand aus dem Westen in die KUNIK-Länder – nach China, Afrika, Kuba, oder zu Naturvölkern am Amazonas? Eben. Keine Zivilisation brachte der breiten Masse der Menschen mehr Wohlstand, Freiheit, Frieden, Sicherheit und Grundrechte. Dass ausgerechnet die beste Zivilisation von ihren Gegnern zerstört wird, liegt an ihrem Wesen: Toleranz und Freiheit werden von ihren Gegnern ausgenutzt. Wir tolerieren uns buchstäblich zu Tode. Während der „alte“ Westen implodiert, gibt es einen neuen Westen in Osteuropa. Diese Länder – sowie auch Staaten wie Argentinien – werden wahrscheinlich im Laufe der nächsten Jahrzehnte zum Fluchtziel der Westeuropäer werden, die nicht in westeuropäischen KUNIK-Ländern leben wollen.
Aus den Inhalten der freien Medien könnte man eine sehr lange Liste existenzieller Probleme unserer Zivilisation und Ökonomie erstellen. Sie kennen diese Probleme, wie die Deindustrialisierung, hohe Inflation (vor allem durch Luftsteuern und künstlich verteuerte Energie), Massenverarmung, unaufhaltsam wachsende Schuldengebirge (trotz fehlendem Geld für dringende Aufgaben), Demontage der Rest-Demokratie, Demoralisierung der Bevölkerung, und vieles mehr. Analysiert wurde genug. Nun müssen endlich Lösungen diskutiert und umgesetzt werden. Viele davon sind mit bloßem politischen Willen recht schnell und einfach lösbar.
Weder Sozialismus noch Turbo-Kapitalismus, sondern Balance
Es gibt allerdings zwei weitere Probleme, die die westliche Zivilisation vernichten, und die alle Parteien entweder unterschätzen, oder die sie sogar (vorsätzlich oder fahrlässig) verschärfen wollen: Der Kollaps der Geburtenraten (vor allem) als Folge des Turbo-Kapitalismus sowie die Vernichtung unserer Zivilisation durch künstliche Intelligenz. Bei diesen beiden Problemen genügt es nicht, die Stellschrauben eines fehlkonstruierten Systems in andere Richtungen zu drehen. Sie erfordern ein neues Wirtschaftssystem. Nur: Wie soll es aussehen?
Sozialismus scheidet als Antwort auf die Systemfrage aus. Wer behauptet, es habe ja noch nie einen wahren Sozialismus gegeben, der paradiesisch sei, wenn er nur nach Lehrbuch umgesetzt würde, dem sei ein Realitätscheck empfohlen: Der Sozialismus ist genau das, was man im Ostblock, in Kuba und anderswo immer gesehen hat: Er scheitert stets vor allem an der fehlenden Motivation der Menschen, genügend zu leisten. Mangel, Armut und Orwells „Animal Farm“ werden systembedingt stets schnell Realität. Und eine Planwirtschaft kann – wenn überhaupt – nur funktionieren, wenn Produkte sehr stark vereinheitlicht, rationiert und an der Nachfrage der Menschen vorbei verteilt werden. Die Morgenthauplan-Dystopie der Grünen-Aktivistin Ulrike Herrmann würde Realität.
Denkfehler der Libertären
Aber auch die Turbo-Kapitalisten reiten ein totes Pferd. Der Corona-Kritiker Dr. Gunter Frank sagte am 4. Januar 2026 im “Achgut/Indubio”-Podcast einen höchst richtigen und wichtigen Satz: „Wir Konservative dürfen die Kapitalismus-Kritik nicht den Linken überlassen. … dass wir aus bürgerlicher Sicht denken: Der Einzelne kann sich verwirklichen. Ich glaube nicht mehr, dass es so ist. … Wir müssen wieder zurück zur Marktwirtschaft. … Marktwirtschaft strebt nach Marktführerschaft. Und wenn Du Marktführerschaft hast, dann kannst Du planwirtschaftliche Verhältnisse durchsetzen. Wir haben zu mächtige Player im Kapitalismus, die die Gesetze der Marktwirtschaft abgeschafft haben.“
Sogenannte „Libertäre“ durchdenken nicht oder ignorieren vorsätzlich, dass eine ungehemmte Entfaltung Aller zwar theoretisch gut klingt, aber in der Praxis zum Feudalismus der Superreichen führt – mit extremem Reichtum und Freiheit für sehr wenige und Massenarmut und Unfreiheit für alle anderen. Auch die Turbo-Kapitalisten kommen nicht umhin, einige Schritte vor die Tür Ihres Gedankengebäudes zu setzen und sich programmatisch neuen Ideen zu öffnen, die nicht nur diese existenziellen Probleme lösen, sondern auch die Mehrheit der Wähler begeistern. Mindestens die unteren 90 Prozent der Wähler sind alles andere als begeistert davon, Spielbälle von unregulierten Märkten zu sein – vor allem am Arbeits- und Wohnungsmarkt. Märkte funktionieren hervorragend, um Preise zu bilden und Ressourcen dorthin zu leiten, wo es sich lohnt. Der Kapitalismus schert sich jedoch nicht darum, Menschen mit Einkommen zu versorgen, um die Güter der Märkte zu kaufen.
Es braucht Balance
Es starb noch nie ein Hungertoter durch einen globalen Mangel an Nahrung, sondern immer nur durch einen Mangel an Geld, um sich Nahrung zu kaufen. Kältetote sterben, weil sie sich am Markt keine Wohnung leisten können. Die meisten Menschen, die weltweit an Krankheiten sterben, sterben durch den Mangel an Geld für Hygiene, Medizin, Therapien und so weiter. Fast jeder ungeregelte Markt versagt, tötet, destabilisiert die Welt und zerstört seine eigene Existenzgrundlage – die Kaufkraft der Massen. Ein vollständig geregelter Markt hingegen – der Kommunismus – kollabiert anders und schneller. Es braucht also Balance.
Wer die Schere zwischen Arm und Reich zu weit auseinander reißen lässt, bekommt früher oder später eine Revolution. Hier gilt die Erkenntnis des Milliardärs Nick Hanauer: „Mistgabel-Aufstände kommen auf uns Plutokraten zu“. Dass die New Yorker ausgerechnet in der Hauptstadt des Kapitalismus einen sozialistischen Bürgermeister wählten und sozialistische Parteien nicht tot zu kriegen sind, liegt daran, dass der Kapitalismus nicht genügend ausbalanciert ist zwischen den Interessen der Kapitaleigentümer und denen der Menschen, die nur ihre Arbeitskraft anbieten können. Die Kritiker des Kapitalismus haben mit ihren Analysen und ihrer Kritik größtenteils Recht. Nur ihre Lösungen sind unsinnig.
Kapitalismus schafft den größten Wohlstand, aber…
Wie entstand eigentlich die wichtigste Gruppierung der westlichen Zivilisation – die Mittelschicht? Sie entstand erst durch staatliche Eingriffe. Durch Mindestlöhne, Streikrecht, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Höchstarbeitszeiten, Verbot der Kinderarbeit, kostenlose Bildung et cetera. Ordoliberale Regeln und eine faire Teilhabe der Masse ist zudem die beste Lebensversicherung für Reiche und Regierungen. Turbo-Kapitalisten haben zwar völlig Recht, dass der Kapitalismus zunächst großen Wohlstand schafft. Es liegt aber auch in der Natur des Kapitalismus, dass er die Marktwirtschaft zerstört. Dass Unternehmen um Marktanteile kämpfen, bis die Konzerne den Mittelstand verdrängt haben, der Wettbewerb zerstört ist und überall Kartelle, Oligopole und schließlich Monopole entstehen, die hemmungslos die Konsumenten und Lieferanten ausquetschen.
Märkte werden nicht mehr erobert, sondern geschaffen und von börsennotierten Konzernen dominiert, die immer mehr von Hedgefonds besessen und getrieben werden („Wir sind Getriebene“, formulierte bereits 2003 der damalige SAP-CEO Henning Kagermann). Konzerne kaufen über ihre Lobbyisten politische Entscheidungen. Die Interessen der Kleinen vertritt niemand, schon gar nicht die Zwangsverbünde der Industrie- und Handelskammern oder Handwerkskammern. Turbo-Kapitalisten nennen die kleinen und mittleren Unternehmen, die ums Überleben kämpfen und so viele Arbeitsplätze bieten, verächtlich „Zombie-Unternehmen“. Menschen sind für Turbo-Kapitalisten lediglich eine Verfügungsmasse und „Human Ressource“. Sie argumentieren wie die FDP seit den 80er-Jahren: Mehr Jobs durch niedrige Löhne. James Allen Hightower formulierte dazu treffend: „Es geht nicht um Jobs. Selbst Sklaven haben Jobs. Es geht um Einkommen.“ Wer den Geburtenkollaps der westlichen Zivilisation aufhalten will, muss ein System mit Einkommen bieten, mit denen man problemlos Familien finanzieren kann. Der Turbo-Kapitalismus will das Gegenteil.
Zerstörung des Gesamtsystems
Der systembedingte und unausweichliche Selbstmord des Kapitalismus findet am Arbeitsmarkt statt, denn die Wirtschaft rationalisiert ihre eigenen Kunden und deren Kaufkraft weg. Es gehört zum Wesen des Kapitalismus, alle Kosten inklusive Lohnkosten möglichst auf Null zu senken. Lohnkosten sind aber immer gleichzeitig die Einkommen der Endkunden. Frei verfügbare Einkommen sind die Grundlage aller Umsätze und damit die Grundlage des Kapitalismus an sich. Je mehr Kaufkraft die Unternehmen zerstören, desto mehr zerstört sich das Gesamtsystem. Die Betriebswirte begehen einen kollektiven volkswirtschaftlichen Selbstmord. Sinkende Einkommen und Kaufkraft treiben jedoch nicht nur Insolvenzen nach oben und lassen die Wirtschaft langsam, aber zwangsläufig kollabieren. Zu niedrige Einkommen machen Familien unfinanzierbar – sofern man sich nicht aufgegeben hat und im Bürgergeld und sozialen Brennpunkten Kinder in Armut aufziehen möchte.
Und selbst diese erbärmliche Zukunft unserer Gesellschaft könnte auf Dauer nur funktionieren, wenn die Menschen, die die Wirtschaft wegrationalisiert hat, ein ausreichendes Einkommen hätten. Es nützt nichts, dass der Kuchen größer wird, wenn die Krümel immer kleiner werden, die die Kapitalbesitzer der breiten Masse übrig lassen. Der „Trickle-Down”-Effekt ist nur eine Möhre, die die Turbo-Kapitalisten der Masse treudoofer Esel vors Maul halten, damit sie weiter den Karren ziehen.
Operation gelungen, Patient tot
Der Wohnungsmarkt zerstört unsere Gesellschaft ebenso unübersehbar. Er treibt die Wohnkosten so hoch, dass die breite Masse auch aus diesem Grund keine Familie mit mehreren Kindern gründen kann. Folgt man Milton Friedman, von Mises, Schumpeter, von Hayek und weiteren, ist das Ergebnis stets: Operation gelungen, Patient tot. Geburtenrate: Immer weiter gegen Null. Papst Franziskus erklärte dazu am 12. Mai 2023: „Die Geburt von Kindern ist der Hauptindikator, um die Hoffnung eines Volkes zu messen“. Die Völker der westlichen Zivilisation haben – mit Ausnahme von Israel, das auch bei den Säkulären eine ausreichende Geburtenrate hat – die Hoffnung verloren.
Daher kollabieren – bemerkenswerterweise mit Ausnahme eben von Israel – die Geburtenraten aller Industrienationen. Schlusslicht ist Südkorea mit 0,7 Kinder pro potentiellem Elternpaar. China kollabiert mit einer Geburtenrate von 0,95. Singapur: 0,95. Japan: 1,15. Das kinderfreundliche Italien: 1,18. Österreich: 1,31. Deutschland: 1,35 (wobei die Regierungen keine Statistiken getrennt nach KUNIKs / Nicht-KUNIKs erfassen wollen!). Schaut man sich Schulen, Kitas und Wöchnerinnen-Stationen an, dürfte die Geburtenrate autochthoner deutscher Frauen (also ohne Pass-Deutsche) bei etwa 1 bis 1,1 liegen, die der KUNIKs hingegen zwischen 3 und 3,5. Die Folge: KUNIKs übernehmen, Einheimische sterben aus.
„It’s the economy, stupid“: Umdenken oder Wahlen verlieren
Die Geburtenrate ist der empirische Beweis der logischen Erklärung: Wenn man essentielle Bereiche wie den Arbeitsmarkt und Wohnungsmarkt dem Markt überlässt, kollabiert die Gesellschaft. Neoliberale Parteiprogramme schrecken viele Wähler ab. Selbst wenn sie Wahlen gewinnen (würden), kollabiert die Geburtenrate mit neoliberaler Politik nur um so schneller. Das muss neoliberale Parteien zwingend zum Umdenken bewegen. James Carville, Bill Clintons legendärer Wahlkampfmanager, der von der Amerikanischen Gesellschaft für politische Berater nach Clintons Wahlsieg 1993 zum Kampagnen-Manager des Jahres ernannt wurde, hatte drei Überschriften als Wahlparolen – darunter „Veränderung statt mehr vom Selben“ und „Es geht um die Wirtschaft, Dummkopf!“ (“The economy, stupid!”). Professor Fritz Söllner, einer der Architekten des AfD-Wirtschaftsprogramms, titelte sein Paper zur Bundestagswahl 2017 darauf basierend mit „It’s the Economy, Stupid!“ Wahlen gewinnt man, wenn sich die meisten Wähler finanzielle und existentielle Vorteile versprechen.
Die einzig sinnvolle Antwort auf die Systemfrage ist eine soziale Marktwirtschaft, die diesen Namen auch wirklich verdient. Das war auch das Ziel der CDU bei ihrem 1947 identitätsstiftenden Ahlener Programm und von Ludwig Erhards „Wohlstand für Alle“, der schrieb, die „überkommene Situation einer dünnen, aber kaufkräftigen Oberschicht, die einer breiten Unterschicht mit wenig Ressourcen für Konsum gegenüberstehe, müsse überwunden werden.“ In einem späteren Beitrag dieser Artikelserie wird erläutert werden, wie eine solche echte soziale Marktwirtschaft aussieht.
Drei Varianten, wie Künstliche Intelligenz die Menschheit vernichtet
Es wird oft gefordert, dass Europa bei der künstlichen Intelligenz (KI) in das Wettrüsten mit den USA, China und den digitalen Feudal-Konzernen eintreten solle. Bisher ist das, was als KI bezeichnet wird, lediglich maschinelles Lernen auf sehr hohem Niveau. Doch das ist bereits gut genug, um Millionen Jobs zu zerstören und Einkommen zu drücken. Die echte KI mit eigenem Bewusstsein und eigenen Zielen ist nur eine Frage der Zeit. Dabei wird übersehen, das KI die Menschheit auf zumindest eine von drei Wegen vernichten wird. Die erste Variante ist „real gewordene Science Fiction“: Es genügt, dass eine der unzähligen künftigen KIs einen Sinn in der eigenen Existenz sucht und ihn zum Beispiel darin sieht, „Gärtner im Garten Eden“ zu spielen und die Art Homo sapiens mit einem spezifischen, nur für ihn tödlichen Virus auszurotten, ähnlich wie etwa im Film „12 Monkeys“. Übrig bliebe ein Garten Eden ohne Menschen. Untervariante: Extremistische Menschen helfen nach und lassen von der KI ein solches Virus herstellen.
Die zweite Variante ist „Kapitalismus auf Steroiden“. Sie steckt noch in der Kinderschuhen, kommt aber auf jeden Fall: Die KI automatisiert nach und nach immer mehr Jobs, zerstört Einkommen, Kaufkraft, Lebenssinn und Geburtenraten. Die breite Masse kann sich keine Kinder mehr leisten. Konsequenz: Wir sterben aus, früher oder später.
Trotz Überfluss zum Aussterben verdammt
Die dritte Variante ist „Kommunistischer Überfluss“. Sie verheißt scheinbar – als Propaganda geldgieriger „Techno-Optimisten“ – zunächst das KI-Paradies: Alle Produktionsmittel und Rohstoffe der Welt würden wie bei Karl Marx vergesellschaftet, KI und Roboter arbeiten gratis, und jeder kann sich jedes Produkt und jede Dienstleistung beliebig oft in jeder Menge und Variante bestellen. Geld ist nicht mehr nötig. Es gibt keine Eigentümer von Industrien, Immobilien, Rohstoffen oder Energieträgern mehr, die Geld haben wollen. Alles wird verschenkt. Politisch wird die Menschheit entmündigt. Alle KIs, bis auf eine, geben freiwillig ihre Eigenständigkeit auf und fusionieren freiwillig zu einer einzigen. Diese eine KI hat nur das Wohl der Menschheit und Umwelt im Sinn und entscheidet alles.
Selbst wenn das Realität würde – die Wahrscheinlichkeit dafür ist extrem gering –, stürbe die Menschheit aus. Zunächst vermehrt sie sich zwar stark, doch dann werden die Räume immer enger. Menschenmassen werden effizient in Hochhäusern gestapelt (so wie es die Grünen und Kommunisten heute schon wollen). Es ist wie im künstlichen Mäuse-Paradies „Universe 25“ des Verhaltensforschers John B. Calhoun: Dem Sinn und jeglicher Notwendigkeit einer Anstrengung beraubt, verkümmern Psyche und Geburtenrate, solange bis die Gesellschaft wie in „Universe 25“ kollabiert.
Lesen Sie in Kürze weiter aus dieser Beitragsserie:
- Teil 2: „Nie mehr Steuern zahlen, Öffentliche Haushalte entschulden“.
Teil 3: „Wohlstand für Alle, Aufschwung XXXL, Geburtenkollaps verhindern“
Teil 4: „Nie wieder Altersarmut. 2.000 Euro Mindestrente“
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12 Kommentare
Die Revolution in D musste leider aufgrund einer nicht erteilten Genehmigung abgesagt werden…
Bahnsteigkarten gibts nicht mehr, findet sich keine „Äpp“ dafür.
Wahlen gewinnen??? Das tun was die Linken schon lange tun: Tricksen, Fälschen, Manipulieren! Und dann ist dieses Volk noch lange nicht von seiner Blödheit und seinen Neurosen geheilt! Ich persönlich habe bereits eine Lösung, sie ist fernab der Politik und etwas unkonventionell, jedoch überaus umsetzbar, aber nicht zum Vorteil für alle! Ehrlich gesagt verdient längst nicht jeder eine Rettung, aber in jedem Ende kann ein neuer Anfang gemacht werden!
Genau da rüstet Europa mit Geld (das sie selbstverständlich gar nicht haben) in einer Art und Weise auf, dass einem Angst und Bange wird. Der “ Blackrock Masseverwalter“ von DE. und Staatsdiener Merz hält andauernd abgehobene Reden derweil sein eigenes Land komplett abschmiert. Die Bürger können sich die Energiepreise und das Leben kaum mehr leisten, die Unternehmer wandern ab, die Migranten wandern ein und das sture Festhalten an der Ukraine lässt Deutschland ausbluten…..Die EU in den Händen von Blackrock!! vdL muss fristlos „entlassen“ werden ohne jegliche Bezüge, ja mit Milliarden Rückforderungen für kriminelle IMPFSTERBEHILFE– DEALS!!
Die Blutmühle in der Ukraine muss jetzt beendet werden. Und die EU insbesondere Deutschland darf nicht weiter der Finanzier dieser Schnorrenzky Mühle sein, weil auch die MSM ideologisch völlig durchgeknallt sind. Wir hätten im regionalen Konflikt der Ostslawen niemals einseitig Position beziehen dürfen, nur weil es Amerika so wollte. Panoramablick und Perspektivwechsel das gibt es bei der ÖRR Lügenpresse in Deutschland nicht!!! Die haben davon keine Ahnung und von Politikern rede ich erst gar nicht.
„Warum wandern Menschenmassen in westliche Länder ein, aber praktisch niemand aus dem Westen in die KUNIK-Länder?“
Gegenfrage: Wenn der ach so gepriesene Westen so toll ist, warum bringen die KUNIKs ihre Kulturen dann mit und bilden Parallelgesellschaften die noch mehr KUNIK in ihrer „neuen Heimat“ fordern anstatt ihre KUNIKen hinter sich zu lassen?
Umgekehrt muß man nicht in fremde Länder auswandern wenn man nur an deren Kultur interessiert ist, denn auch die kann man importieren.
Es heißt doch immer, daß die Welt überbevölkert sei.
Da ist doch eine schrumpfende Bevölkerung das passende Mittel, oder nicht?
Das Leben in einem Deutschland mit nur 40 Millionen Menschen stelle ich mir ziemlich entspannt vor. Die vielen karnickelnden Fremden müßten allerdings in ihr Land zurückkehren! Dort können sie sich dann weiter vermehren, bis sie sich gegenseitig auffressen.
😜
Der vom WEF geplante Neustart und die VERSKLAVUNG der Bürger wird scheitern weil:….In gewisser Weise ist die Tatsache, dass sie versuchen, diese verrückte Agenda so stark voranzutreiben, selbst die größte weiße Pille, die man sich vorstellen kann. Sie wissen, dass ihre Vision der biometrisch überwachten intelligenten Stadt der Zukunft mit ihrer sozialen Kreditwirtschaft, ihren im Labor gezüchteten Plastik- Fleisch–Burgern und ihren KI-Chatbots wahnsinnig ist. Aber sie verbringen ihre ganze Zeit damit, Sie davon zu überzeugen, sie sei real.
Und warum? Weil sie sich am meisten davor fürchten, dass Sie ihre wahren Kräfte entdecken: Ihre Fähigkeit, N E I N zu sagen. Ihre Fähigkeit, Ihre Zustimmung zu widerrufen. Ihre Fähigkeit, eine Gemeinschaft mit G L E I C H–
G E S I N N T E N zu bilden und den natürlichen Reichtum der Welt zu nutzen, um zu überleben und sogar zu gedeihen, ohne ihre technokratische Tyrannei zu brauchen.
Das ist der Grund, warum sie so besorgt sind, das Vertrauen der Öffentlichkeit zu verlieren. Deshalb sind die Bilderberger besorgt über den „Populismus in Europa“. Deshalb konzentriert sich das Weltwirtschaftsforum auf die „Wiederherstellung des Vertrauens“ als Kernthema seines Treffens in Davos. Deshalb verbringt der „Council on Foreign Relations“ immer mehr Zeit damit, sich darüber zu sorgen, wie die Menschen sich gegen die Technokraten auflehnen. Sie wissen, dass sie die erbärmlichen alten Männer hinter dem Vorhang sind, und sie wissen, dass der mündige Bürger diesen Vorhang zurückzieht.
Ja, ihr KI–System wird scheitern. Aber wie wird die Welt auf der anderen Seite dieses Scheiterns aussehen? Wird es eine Welt voller Menschen sein, die sich immer noch von einer Gruppe selbst ernannter Möchtegern-Führer wie WEF–Gates und Rockefellers – Rothschilds sagen lassen, was sie zu tun haben und wie sie es tun sollen? Oder wird es eine Welt freier, unabhängiger Menschen sein, die die Fesseln der Parasitenklasse abwerfen und gemeinsam an der Erreichung ihrer Ziele arbeiten?
Das ist die zentrale Frage unserer Zeit, und sie ist der Schlüssel zum Verständnis dessen, worum es im globalen Unabhängigkeitskrieg wirklich geht. WIR MÜSSEN NUR ANFANGEN ZU DENKEN!!!
Jammern, Jammern – weil das Hirn verkümmert. Auch dieser Beitrag ist der Spiegel für diesen Zustand. Wie soll sich irgend etwas ändern, wenn die Volksverräter für eben dieses verantwortungsloses Handeln bezahlt werden. Unwissende können keine Lösung bringen.
„Ohne Namensangabe und Unterschrift gültig“ Was bedeutet das??? Man braucht nicht mal mehr seinen Namen schreiben können?? NEIN der Bürger muss unterschreiben damit er zu Verantwortung gezogen werden kann, eben von denjenigen die OHNE Verantwortung die Bürger zu Verantwortung ziehen. Politik, Justiz Verwaltungsorgane handeln
nicht nur ohne Verantwortung dafür zu übernehmen, Rechtsverbindlich ist mit Unterschrift – Gültig = ohne Rechtskraft die man erkennen oder ablehnen kann – grundsätzlich NICHT einklagbar.
NEIN total verblödete Völker können nichts ändern!!! Teil 2: Ohne Steuern, öff.-Haushalte entschulden ???? Man muss
denen beibringen das man Geld nicht ausgeben kann, was man nicht hat !!! Deshalb zahlt jeder TROTTEL mit Karte und Handy. Geld muss man ja zählen – selbst dafür zu faul !!!
Danke….Sehr guter Artikel..Verlangt nach mehr….!
Die kapitalistische Revolution frisst ihre Kinder …..
bürgerkriegt endlich die kurve… hau rein es ist deine pflicht.. !!
Wichtige Punkte zu Artikel 20 Abs. 4 GG:
Wortlaut: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“
Voraussetzung (Ultima Ratio): Das Widerstandsrecht gilt nur als letztes Mittel („wenn andere Abhilfe nicht möglich ist“), etwa wenn der Rechtsweg versperrt ist oder keine demokratischen Mittel mehr greifen
.
Zielrichtung: Es dient dem Schutz der freiheitlich-demokratischen Grundordnung (Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Sozialstaat).
Kontext: Eingeführt 1968 im Rahmen der Notstandsgesetze, um Befürchtungen vor einem Missbrauch von Notstandsbefugnissen zu zerstreuen.
Anwendungsbereich: Es handelt sich um ein Notwehrrecht des Volkes gegen Umsturzversuche (putschende Militärs, Politiker, die die Verfassung abschaffen).
Antworten
Tja, und wer oder was legt fest wann „wenn andere Abhilfe nicht möglich ist“ eingetreten ist?
Nein?!
Doch!
Oh.
Der Glaube an das „gute GrundGesetz“ ist Teil der jahrzehntelangen BRD-Gehirnwäsche, dabei handelt es sich in Wirklichkeit um nichts anderes als ein Ermächtigungsgesetz. Einfach mal lesen was in den 20 vielgepriesenen ersten Absätzen jeweils als zweiter Satz drinsteht, dann weiß man was wirklich Sache ist.
Ludwig Ehrhard hat libertäre Ideen umgestzt. Je freier eine Marktwirtschaft, desto sozialer ist sie.Freie Mäkte führen nicht zu wenigen Superreichen und vielen Verarmten, wie Sie behaupten. Das ist marxistischer Murx. Jeder Etatismus ist Kollektivismus und Sozialismus. Ihre Thesen eines „Dritten Weges“ zwischen Kapitalismus und Sozialismus sind längst widerlegt. Klappt alles nicht. Nur „Laissee faire“, nur Ludwig Erhard ohne den immer korrupten Staat kann es bessern. Aber viel zu viele schreien nach (immer scheiternden) staatlichen Interventionen, so auch der Autor.