
Hat die AfD wirklich eine “Abschaffung” – im Sinne einer Beseitigung oder starken Lockerung – der gesetzlichen Schulpflicht gefordert? Wörtlich hat der AfD-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, erklärt, er wolle als Ministerpräsident „die allgemeine Schulpflicht in ihrer bisherigen Form abschaffen“. Es ist ein kleiner, aber feiner Unterschied, ob etwas komplett abgeschafft wird oder nur in seiner existierenden Form; ein von den AfD-feindlichen Medien gerne ganz bewusst unterschlagenes Detail. Es ist dasselbe wie mit Björn Höckes permanent bewusst verkürzt wiedergegebenem Satz “Die EU muss sterben”, das die angebliche gegen ein gemeinsames Europa gerichtete nationalistische Grundhaltung der AfD belegen soll. Tatsächlich lautete das vollständige Zitat “Die EU muss sterben, damit Europa leben kann.” Die Kritik richtet sich also gerade nicht gegen das Ziel einer europäischen Gemeinschaft, sondern gegen dessen Pervertierung in der bestehenden Form.
Ganz ähnlich verhält es sich bei der Schulpflicht. Die AfD hat bereits im Bundestagswahlkampf angekündigt, die allgemeine Schulpflicht zu lockern und sie in eine Bildungspflicht umzuwandeln. Es geht also nicht um eine Abschaffung von staatlichen Schulen und Lehrauftrag, sondern um die staatliche Sicherstellung einer qualifizierten Bildungsvermittlung. Ziel ist die intelligente Transformation der strikten Schulbesuchspflicht zu flexibleren Formen wie Bildungspflicht, Homeschooling plus flexiblem Gruppenunterricht. Viele dieser Konzepte waren ironischerweise von den Parteien, die gegen Siegmunds Forderung Sturm laufen, während Corona äußerst wohlwollend betrachtet worden.
Gravierendes Systemversagen
Warum will die AfD diese Umstellung von der allgemeinen Schulpflicht zu einer Bildungspflicht? Erstens geht es ihr darum, die Elternhoheit gegenüber staatlichem Zugriff und Indoktrination zu stärken. Explizit begründet die Partei die Parole „Bildungspflicht statt Schulpflicht“ mit Elternrechten und dem Anspruch, Eltern sollten den Bildungsweg ihrer Kinder stärker mitbestimmen. Zweitens liegt dem eine nüchterne Diagnose des Ist-Zustands der schulischen Bildung in Deutschland zugrunde. Und hier zeigt der objektive Befund ein gravierendes Systemversagen: Denn dieser Staat stellt Bildung effektiv nicht mehr sicher. Viele Schulen sind mit den Folgen der Masseneinwanderung und linker Gleichmacherei völlig überfordert.
Ideologische Vorgaben machen den ursprünglichen Anspruch von Schule – Wissen und Bildung vermitteln, Talente fördern, zu eigenständigem kritischen Denken ertüchtigen – zunehmend zunichte; kulturelle und sprachliche Barrieren, soziale und ethnische Konflikte zwischen den Schülern, das Primat von Integration und Inklusion (teils mehr Förderlehrer als Klassenlehrer) tragen dazu bei, dass schulische Leistungen und das Bildungsniveau Deutschlands im internationalen Vergleich immer weiter abfallen.
Es gibt kein Staatsrecht auf Verdummung unserer Jugend
Und drittens geht es der AfD um die Neutralität: Schule ist kein Ort für politische Propaganda, Lehrer sind gesetzlich zur politischen und weltanschaulichen Neutralität verpflichtet, Schüler müssten frei von einseitiger Ideologie sein. Dem steht eine zunehmende weltanschauliche Indoktrination bei den Themen Klima, Gender und Migration entgegen. Insofern reflektieren die Reformpläne der AfD die klassische liberale Position, die staatliche Zurückhaltung und unvoreingenommenen Unterricht verlangt. Wo diese Grundsätze nicht mehr erfüllt sind, müssen Familien sinnvoll ausweichen können und Alternativen haben. Es gibt kein Staatsrecht auf die systematische Verdummung unserer Jugend.
Doch der AfD-Vorstoß zur Lockerung der Schulpflicht birgt durchaus auch neue Gefahren, die nicht vernachlässigt werden dürfen. Denn diese gestärkten Elternrechte können dann natürlich auch Muslime wahrnehmen, deren Verbände – vor allem islamistische Extremisten – die Kinder dann stattdessen nur noch in Islamschulen unterrichten lassen. Dasselbe gilt für Sekten oder politische Fanatiker. Das hat die AfD offenbar noch nicht hinreichend reflektiert. Diese Probleme sind in Ländern, in denen Ausnahmen von der Schulpflicht berteits gang und gäbe sind – etwa in einigen US-Bundesstaaten – eine große Herausforderung. Es geht bei dieser Thematik daher zwingend auch um Problemstellungen wie etwa völligen Ausschluss von Gruppen, die Neudefinition von Trägerschaften oder Fragen der öffentlichen Förderung. Denn klar ist: Wo künftig anstelle staatlicher Beschulung andere Unterrichtsformen erlaubt werden, braucht es dennoch einheitliche Standards, etwa bei Gruppengrößen, Lehrplänen und Abschlüssen.
- Klicken, um auf Telegram zu teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Telegram
- Klicke, um auf X zu teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
- Klick, um auf Facebook zu teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
- Klicken, um auf WhatsApp zu teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) WhatsApp
- Klicken, um einem Freund einen Link per E-Mail zu senden (Wird in neuem Fenster geöffnet) E-Mail
- Klicken zum Ausdrucken (Wird in neuem Fenster geöffnet) Drucken









7 Antworten
Deutschland läuft Gefahr, sich durch Masseneinwanderung aus afrikanischen und arabischen Staaten weiter herunterzuwirtschaften, insbesondere bei der Bildung. Bei den Einwanderern mit aller niedrigsten Qualifikationen, und genau jene landen bei uns, droht bildungstechnisch Ungemach. Mehr als 20 Prozent gelten als absolut „unbeschulbar“. Sie werden zwar Terror machen und Schusswaffen bedienen können, aber in einem High-Tech-Umfeld ihr Leben lang auf finanzielle Hilfe durch ihre potenziellen Opfer, das sind wir Bürger, angewiesen sein. Deutschland, einst Land der Dichter und Denker, ist zu dem Land des unteren Durchschnitts verkommen, zum Land der „Idioten“. Schauen wir in den Reihen der Linken CDU SPD dann sehen wir das Resultat!!!
Auffällig ist, dass immer mehr Kinder fundamental-islamische Tendenzen an den Tag legen. Nicht wenige von denen sind gewalttätig, obstinat, provokativ und schon im jungen Alter sehr stark religiös ISLAM– indoktriniert. Sie bedrohen ihre Lehrer, ihre deutschen Mitschüler und grenzen sie schon aufgrund ihrer Mehrheiten in Schulklassen aus. Aufgrund dieser Entwicklung fällt nicht nur das allgemeine Bildungsniveau dramatisch, zumal die angestrebten Bildungsziele in den Klassen ohnehin nicht erreicht werden können.
Das ist die Folge: Lehrer müssen sich zu Lasten deutscher Kinder dem extrem niedrigen Niveau ausländischer Schulpflichtiger anpassen. Was von unseren Politikern als integrative Leistung in höchsten Tönen „besungen“ wird, erweist sich für aufgeweckte deutsche Kinder als effektives Umerziehungsprogramm zu Bildungsidioten.
im kalifat gibt es gewöhnlich keine schulen für mädchen und knaben… gut erkannt wenn die hampel noch weitermacht….
Liebe Leute, man braucht nicht jede ungeschickte Äußerung irgendeines verstrahlten Parteimitglieds so behandeln, als wäre das ein Parteitagsbeschluss.
„Es geht also um eine komplette Abschaffung von staatlichen Schulen und Lehrauftrag, sondern um die staatliche Sicherstellung einer qualifizierten Bildungsvermittlung. “
Da fehlt ein „NICHT“: Es geht also NICHT um eine komplette….
Zur Gefahr, dass auch Muslime, religiöse und politisch extremistische Gruppen (warum diese Unterscheidung, ist doch alles eins!) das AfD-Konzept nutzen: das machen die doch schon längst. Koranschulen gibt es auch hier, die Freitags-„Gebete“in den Moscheen tun ihr übriges.
Wenn Deutschland wieder gesunden soll, dann muss Deutschland sich dieser bildungsfernen und unbeschulbaren Menschen entledigen. Durch Remigration, durch Abschiebung. All das wäre durch nationale und internationale Gesetze und Regeln legitim. Sie müssen nur angewendet und durchgesetzt werden.
Was nützt die Schulpflicht, wenn X Prozent der Kids als funktionale Analphabeten die Schule verlassen (Neudeutsch: „geringe Literalität“). Noch nicht mal mehr die Grundrechenarten beherrschen, keine Ahnung von Geschichte, Geographie oder einfacher Physik haben? Denn genau darauf läuft es hinaus. Das Niveau wird immer weiter abgesenkt, weil man ja „kein Kind zurück lassen“ will. Selbst das Sitzenbleiben wurde in Hamburg bereits abgeschafft. Damit könnte jemand mit einen Durchschnitt von 5,0 die Schule beenden. Bildung? Nicht wichtig. Ausbildung nach der Schule? Keine Chance. Bürgergeld bis zur Bahre. Und wer soll das erwirtschaften? Andere Bildungsverlierer? Schule soll Bildung vermitteln, nicht Haltung, daher hat Herr Siegmund mit dieser Unterscheidung völlig recht. Meine Meinung: Man muss viel früher ansetzen, um die Qualität der Schulen zu verbessern, daher kostenloses Studium nur noch dann, wenn jemand jemand ein Fach, das an Schulen unterrichtet wird, auf Lehramt studiert. Geschichte oder Englisch ohne Lehramt, also rein zum Spaß (von der Sorte kenne ich einige; die jobben alle an Kassen, in Call Centern oder räumen Regale ein)? Bezahl es selber!
Und von den X Millionen Kids aus bildungsfernen Familien, für die Deutsch eine Fremdsprache ist, habe ich noch nicht mal angefangen…
Diesen vorstoß kann man nur befürworten, denn die heutige Schulpflicht ist mittlerweile schon geradezu das Gegenteil einer Bildungspflicht.
Im Mathematikunterricht wird mittlerweile selbst das Dividieren abgeschaft, stattdessen biologiespottender Gesinnungsunsinn verbreitet. Wirtschaftliche Zusammenhänge werden in der Schule bestenfalls an der Oberfläche gekratzt denn verstanden, und Geschichts- wie Politikunterricht kann man ohnehin nur als eine einzige große Propagandashow betrachten.