Windpark statt Märchenwald: Klimaschutz pervers

Kann weg fürs Klima: Verwunschene Eichen im Reinhardswald (Foto:Imago)

Wenn es um die Stilllegung des Braunkohletagebaus oder die Sabotierung neuer Autobahntrassen geht, ist grünen Umwelt- und Klimaheuchlern jedes Mittel recht. Hier wird gerne jeder einzelne zur Rodung bestimmte Baum zum Schutzobjekt verklärt, der mit brigantischen Besetzungsaktionen bis zum Bürgerkrieg bis aufs Blut verteidigt wird; entsprechende Aktionen im Hambacher Forst in NRW, aber auch im Dannenröder Forst in Hessen sind diesbezüglich besonders in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Dabei handelte es sich in beiden Fällen um relativ jungen Kulturwald, der künstlich aufgeforstet wurde und durch ausgleichende Renaturierungsmaßnahmen an anderer Stelle sogar überkompensiert werden soll.

Hingegen ist der bislang unter strengstem Naturschutz stehende „Grimms Märchenwald” als Teil des idyllischen nordhessischen Reinhardswaldes ein Naturforst mit teilweise jahrhundertealtem Baumbestand. Dass dieser landeseigene Wald nun dem Windkraft-Wahn zum Opfer fallen soll, juckt die Grünen und ihre Klima-Schreihals-Bodentruppen erstaunlicherweise gar nicht – schließlich sind es ihre eigenen politischen Vollstrecker, die die Axt an einen unwiederbringlichen und einzigartigen, verwunschen-wildromantischen Naturpark legen. Diese Heuchelei versinnbildlicht die ganze Vordergründigkeit und effektheischende Selbstinszenierung einer Öko-Sekte, der man nicht einmal mehr ihre guten Absichten abkaufen kann.

„Alternativlos“ als selbstreferenzielles Totschlagargument

Im Reinhardswald lässt sich der ganze Wahnsinn grüner Ideologie bestaunen: Letzten Monat hatte das hessische Regierungspräsidium in Windeseile die dortige Errichtung von 18 – bis zu 241 Meter hohen (!) – Windrädern mit Rotorblättern von bis zu 150 Metern Durchmesser gebilligt. Am Ende sollen es nun sogar über sechzig werden. Eine Katastrophe nicht nur für die Landschaftsoptik und Naherholung, sondern vor allem auch für Flora und Fauna in einem der bisher naturbelassensten Waldgebiete Deutschlands. Für die grüne hessische Umweltministerin Priska Hinz ist das Projekt natürlich – na was wohl – „alternativlos”: Die Windenergie leiste „für die Energiewende und damit für den Erhalt der Natur einen entscheidenden Beitrag”, so Hinz – die dann auch gleich mit dem klassischen selbstreferenziellen Doomsday-Totschlagargument ankommt: „Ohne diese konsequente und engagierte Klimapolitik wird es bald gar keinen Wald mehr geben”. Waldvernichtung ist also eigentlich Waldrettung: Mit der grünen Dialektik klappt es wenigstens noch.

Mit der nur noch monströs zu nennenden Fällung von zahllosen, im Schnitt 200 Jahre alten Bäumen für einen symbolpolitischen regenerativen Amoklauf wurde natürlich – hier ist der Klima-Linksstaat ganz fix – noch am Tag der Genehmigung begonnen. Dass damit die eigentlich gesetzlich vorgesehene Einspruchsfrist von 14 Tagen missachtet wurde, schert die grünideologischen Waldvernichter nicht. Ihnen geht es darum, vollendete Tatsachen zu schaffen. Motto: Erst abholzen, dann sich verklagen lassen. Nicht nur das gegen den Windpark kämpfende Aktionsbündnis „Rettet den Reinhardswald“ ist fassungslos. Die dortigen Aktivisten wollen zwar nicht klein beigeben – sehen sich aber einem schier übermächtigen politischen Druck gegenüber.

Weder Rechts- noch Brandschutz

Zu allem Übel wurde dann diese Woche auch noch bekannt, dass der gesamte Windpark – entgegen der geltenden Brandschutzbestimmungen – ohne Vorhandensein einer eigenen Feuerwehr genehmigt wurde. Im Brandfall sollen, nach der Vorstellung der Wiesbadener Landesregierung, dann eben die Wehren der umliegenden Gemeinden (die überhaupt nicht über die erforderliche Ausrüstung verfügen) zum Einsatz zwangsverpflichtet werden. Ein lokaler Bürgermeister erklärte laut „Bild“ hierzu entsetzt: „Das ist lebensgefährlich für unsere Feuerwehrleute. Wenn bei der Havarie der Wald brennt, brauchen wir dreißig Minuten, um zur Weser zu kommen, um Wasser nachzufüllen.” Zudem können die Feuerwehrleute die Windräder schon alleine wegen ihrer Höhe und der giftigen Materialien, aus denen sie gefertigt werden, überhaupt nicht löschen. Je nach Umgebungstemperatur und Dürregrad drohen ausgedehnte Waldbrände – mit entsprechender CO2-Freisetzung, die dann den „Erfolg“ der Giga-Rotoren gleichmal auf Jahrzehnte hinaus zunichte machen.

Das ganze Projekt strotzt also nicht nur so von Leichtfertigkeit und planerischem Schwachsinn, sondern erweist sich als eine katastrophale Kombination aus ideologischer Verbohrtheit, Missachtung rechtstaatlicher Prinzipien und Umweltschutz. Dazu kommt noch eine fahrlässige Planung, wie man sie vielleicht in Drittweltstaaten erwarten würde. Kurzum: Ein einziges Musterbeispiel politischer Klima-Idiotie. Und anders als in Teil 2 von „Herr der Ringe“ gibt es diesmal leider keine Baum-Armee der „Ents“, jener „Schäfer des Waldes”, die den Naturfrevel ahnden wird. Überhaupt scheint die grüne Revolution ihre Kinder zu fressen – und dessen werden sich gewiss nicht nur die örtlichen Wald- und Naturschützer im Reinhardswald bitterlich gewahr: Einst ausgerechnet als Partei der Vorkämpfer gegen das Waldsterben gegründet, sind die Grünen heute die Totengräber des deutschen Waldes. Und sie werden nicht eher ruhen, bis der letzte Baumstamm einem Windradmast gewichen ist.

17 Kommentare

  1. Die Partei „Die Grünen“ wurde 1980 allein zum Zewck der Zerstörung Deutschlands gegründet.
    Unterstützt von kommunistischen „Diensten“ aus der DDR und Sowjetunion.
    Sie schafften es bis heute sogar ihre Agenten in die Buntenregierung einzuschleusen.

  2. Durch die Baumaschinen und Transporter wird der Waldboden großflächig verdichtet. Dabei entsteht ein Schaden in der Natur, der nicht wieder rückgängig gemacht werden kann.

  3. Den Grünen geht es grundsätzlich nur um eines: ihre Religion durchzusetzen. Ob die loigisch, ob die gut für die Umwelt ist, usw. ist denen vollkommen gleichgültig.
    Wenn sie könnten würden sie auch jederewit 3 Millionen Menschen sterben lassen. Hauptsache ihre ansicht ist Gesetz.

  4. Klima-„Schutz“. Mehr muss man nicht wissen.

    „Making Climate Change Illegal“ Daran kann man erkennen, dass wir von Irren beherrscht werden.

    Wie in der BRiD, so in der EU so weltweit:

    ENGDAHL: „Das Wort nachhaltig ist das Schlüsselwort. Wenn wir tiefer graben, ist es klar, dass es ein Schlüsselwort für eine Reorganisation des Weltvermögens durch Mittel wie strafende Kohlenstoffsteuern ist, die den Flug- und Fahrzeugverkehr drastisch reduzieren. Die weniger entwickelte Welt wird nicht zu der entwickelten, sondern umgekehrt müssen die fortgeschrittenen Zivilisationen ihren Lebensstandard senken, um ’nachhaltig‘ zu werden.“

    — „Nun kommt „Der Große Reset“ des Davoser Weltwirtschafts-Gipfel. Was passiert nach der Covid-19 „Pandemie?““ – https://www.globalresearch.ca/davos-great-reset/5715515
    — „William Engdahl: „Der Große Reset“ durch die Pandemie wird den Westen auf das Niveau der Dritten Welt zurückversetzen.“ – https://www.henrymakow.com/2020/07/Engdahl-Pandemic-Reset-Levels-West-With-Third-World.html

    „NewsBreak 81: CONFIRMED: COVID-19 Plandemic a Known, Live “Training & Simulation Exercise” under WHO2 – https://www.youtube.com/watch?v=X7I5LzLgNSI
    „Making Climate Change Illegal“ – https://www.youtube.com/watch?v=mdDrYxTZq1g

    „‚Klimaschutz hat mit Umweltschutz kaum mehr etwas zu tun‘, sagt der Ökonom Ottmar Edenhofer. Der nächste Weltklimagipfel in Cancún sei eigentlich ein Wirtschaftsgipfel, bei dem es um die Verteilung der Ressourcen gehe. Interview: Bernhard Pötter“
    ‚Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um. Dass die Besitzer von Kohle und Öl davon nicht begeistert sind, liegt auf der Hand. Man muss sich von der Illusion freimachen, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Das hat mit Umweltpolitik, mit Problemen wie Waldsterben oder Ozonloch, fast nichts mehr zu tun.'“
    — «Klimapolitik verteilt das Weltvermögen neu» – https://eike-klima-energie.eu/wp-content/uploads/2016/12/Klimapolitik_verteilt_das_Weltvermoegen_neu____Wissenschaft__NZZ_Online_.pdf

  5. Grüne Politik hatte noch nie etwas mit Natur- oder Umweltschutz zu tun, eher mit Klientelpolitik für die Hersteller „alternativer “ Energien.

  6. Na ja, als die Grünen 1983 mit massenweise abgeschnittenen Köpfen von Sonnenblumen in den Bundestag einzogen, war jedem Naturliebhaber doch schon klar, dass Grüne die Natur nur als Vorwand für ihre persönliche Agenda mißbrauchen würden, auch wenn damals das Abschneiden von Köpfen unter Fundamentalisten noch nicht so verbreitet war wie heute.

    Jetzt aber, an den Schalthebeln der Macht, können die Grünen endlich Gesicht zeigen:

    „Wo wir Grünen an die Schalthebel der Macht kommen, werden wir nicht mehr verhandeln.“ – Sandra Detzer (GRÜNE) am 19.11.2021

    Ein einziges Windrad von nur mittlerer Größe benötigt ein Fundament von 1.500 Kubikmetern Beton, der mit 180 Tonnen Stahl armiert ist. Auf dem runden Fundament (3.500 Tonnen), steht der Turm aus Stahlbeton (2.800 Tonnen), das Maschinenhaus mit Generator (340 Tonnen) und die Nabe mit den Rotorflügeln aus glasfaserverstärktem Kunststoff (320 Tonnen). Damit der Boden diese 7.000 Tonnen tragen kann, muss er mit Schottergranulat bis in 30 Meter Tiefe verdichtet werden.

    Abgesehen von den erst in Hunderten von Jahren verrottenden und dabei ständig das Treibhausgas Methan abgebenden Kunststoff-Rotorblättern mit je 25 Tonnen Gewicht, wird mit 350m² versiegelter Fläche pro Windrad der natürliche Wasserhaushalt gestört, die Grundwasserbelastung und Schadstoffkonzentration erhöht, sowie Trinkwassermangel, vermehrte Dürreschäden und stärkere Hochwasser gefördert.

    Weil bei der Windstromerzeugung bis zu 59% der Windenergie direkt abgeschöpft und verbraucht wird, wird dem Wind bis auf 30km im Lee der Windkraftwerke Energie entzogen, so dass der abgeschöpfte Wind auch noch an immer mehr Standorten zusätzlich weniger Regen und damit Bodentrockenheit, Waldsterben und Ernteeinbußen zu Folge hat.

    Zudem verhindern in Onshore-Windparks konzentrierte Windkraftwerke ein Absinken der Temperatur in der Nacht (die warme Bodenluft kann nicht mehr aufsteigen). Die 30.000 schon vorhandenen Windkraftanlagen in Deutschland erzeugen so einen überdurchschnittlichen Temperaturanstieg von +0,24°C – ganz ohne Klimaerwärmung.

    Dazu Strompreiserhöhung, Netzinstabilität, Insekten- und Vogelschreddern, etc., etc., …

    Gegen diesen immensen Fortschritt können Sie doch nicht mit ein paar 200 Jahre alten Bäumen argumentieren.

    • Was nützt diese schöne Zusammenstellung über die Windräder?

      Das linksgrüne Faschistengesindel ist in keinster Weise in der Lage, einfachste Zusammenhänge zu verstehen und zu begreifen, sowie die Folgen vorherzusehen.

      Sie kennen nur ihre menschenverachtende Drecksideologie, und es geht ihnen um ihre Diäten, mehr nicht.

      Aber wenn es um Täuschen, Tricksen und Einsatz der Ellenbogen geht, sind sie saustark. Sonst wären sie nicht dort, wo sie sind.

      Sie werden nicht ruhen bis auch der letzte Kritiker physisch oder psychisch verstummt ist.

      Einmal an der Macht, werden sie diese bis aufs Letzte mit Zähnen und Klauen verteidigen. Demokratie kennen sie nicht.

      • Wenn die GRÜNEN die Tiefe ihrer Unwissenheit schon nicht ausloten können, dann müssen das eben andere tun.

        Dasselbe gilt natürlich auch für den Umgang der GRÜNEN mit Klima, Migration, Islam, Kriminalität, Sexualität, Drogen und Demokratie.

  7. Wer immer noch glaubt, daß die Grünen die Umwelt schützen wollen, der hat den Schuß noch nicht gehört ! Bundesweit fallen ganze Wälder zum „Wohle des Weltklimas“ unter grüner Federführung ! Was interessiert es den modernen Grünen, wenn Rotmilan , Luchs und Mopsfledermaus dem Wind, und Solahparkwahnsinn zum Opfer fallen, ist man doch für jeden bedrohten Borkenkäfer der durch eine Unterführung o.Ä. bedroht sein könnte, vor wenigen Jahren noch auf die Barrikaden gegangen !? Sind diese bedrohten Tierarten – und noch viele mehr – heute nicht erst recht schützenswert ? Die Grünen haben sich auch „kaufen“ lassen, auf die ein oder andere Weise, sonst wären WKA`s und Solarparks in unseren Wäldern nicht denkbar !

  8. das beweist uns doch nur wieder die heuchlerische Verlogenheit dieser ideologisierten Spinner aus dem Öko-Lager. Sie sind Sturmtruppen der Entvölkerung, Krieger gegen die Menschen, keine ‚Umweltschützer‘.

  9. Sie zerstören die schönsten Gebiete Deutschlands! Meines Wissens soll doch auch östlich von München eine Idylle – der größte zusammenhängende Forst – der Ebersberger Forst – zu einem Windmühlenpark verschandelt werden. Diese Umwelt-Sünden wird sich Mutter Natur nicht gefallen lassen! Ich seh‘ schwarz (statt Grün)!

  10. Wie meinten die Gruenen in den 80ern? „Wenn der Wald stirbt, stirbt der Mensch!“
    Hoffen wir fuer die Restnatur, dass sie recht hatten!

  11. Da man Strom aus Wind und Sonne nicht speichern kann, werden wir erleben, daß der Wind weder am Tage, noch in der Nacht weht. Da bis heute auch die Sonne sich bis heute nachts nicht blicken läßt, stehen düstere uns Zeiten bevor. Daher nennt man diese Form des Stroms „volatil“. Zu deutsch: Unzuverlässig oder flapsig „Zappelstrom“.
    Nur: Erkläre das mal den Grünen oder Roten Spinnern, die sich sogar schon bei den Schwarzen und Gelben eingeschlichen haben. A.M. ist das beste Beispiel!!!
    Um es mit Dieter Bohlen zu sagen: „Erklär mal einem Bekloppten, daß er bekloppt ist.“
    Alles Paletti-Konfetti-Konfetti-

  12. Die Gruenen haben in den 1980 igern, das grosse Waldsterben angekuendigt und die Leute damit veraengstigt und in Panik versetzt.
    Nun, da bis heute nichts von ihren duesteren Voraussagen eingetroffen ist und Wald und Flur, sogar entlang der Autobahnen, sich nicht unterkriegen lassen, da mussen die Gruenen halt ordentlich nach helfen.
    Was tut man nicht alles, wenn man gewuenschte Ziele erreichen, und die Bevoelkerung so richtig terrorisieren will, und da jetzt in der Regierung auch bestens kann.
    Schade, dass es keine Baumgeister, wie in den Maerchen gibt, die sich wehren und Angst und Schrecken verbreiten koennen, bevor der Wald zerstoert ist.
    Die Natur, wie in einigen der obigen Kommentare beschrieben, wird frueher oder spaeter zurueckschlagen. Naturgesetze lassen sich nicht aushebeln.

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