Wir werden alle sterben – mal wieder

Der Tod ist ein Meister aus Corona-Deutschland (Foto:Shutterstock)

Corona – in der neuen Variante – so gefährlich wie Ebola? Nicht nur gehen den Wissenschaftlern langsam die griechischen Buchstaben aus, sondern auch die Steigerungsmöglichkeiten: Die neue „südafrikanische“ Variante wird uns, kaum dass sie auf dem Markt ist, schon einmal als apokalyptischer Reiter erster Güte angepriesen. Nun gut, Frank-Ulrich Montgomery, Chef des Weltärztebundes, spricht noch im Konjunktiv – da ist noch Luft nach oben! -, aber allein die Erwähnung der grausigen Erkrankung aus Zaire und Umgebung löst Angstgefühle aus. Ebola – das steht für sicheren Tod und einen überaus qualvollen dazu – zudem ist die Krankheit medial bekannt aus Bestsellern wie „Hot-Zone” oder dem TV-Dauerbrenner „Outbreak – Lautlose Killer”. Wen es erwischt, dessen Chancen stehen miserabel.

Alleine schon deshalb ist der Vergleich so unlauter: Er hat nichts mit unserem Corona-Alltag zu tun. Wütete Ebola in Deutschland, müssten wir über einen Lockdown nicht diskutieren, dann würden sich die Menschen freiwillig in ihren Wohnungen verbarrikadieren. Und das ist wohl auch Sinn und Zweck der Panikmache: Die Menschen für weitere Maßnahmen weichzuklopfen. Es mag tatsächlich sein, dass die neue Corona-Variante ansteckender ist, aber das heißt nicht zwangsläufig, dass sie auch gefährlicher sein muss. Ebola ist ein äußerst effektiver Killer, aber als Virus ziemlich dämlich, denn es beißt nicht nur die Hand, die es füttert, sondern frisst gleich den Futterspender auf. Damit handelt es wie ein kommunistischer Staat, der Unternehmen enteignet, sie herunterwirtschaftet und dann vor dem Nichts steht. Eine gute Überlebenstaktik ist das nicht, auch nicht für ein Virus. Sinnvoller ist es, sich möglichst weit zu verbreiten und den Wirt dabei am Leben zu lassen. Aber im Sinne der Panikmache ist es natürlich weitaus effektiver, „Ausbreitung“ und „Tödlichkeit“ miteinander zu verbinden. So irrational, wie viele Bürger mittlerweile reagieren, dürfte das auf fruchtbaren Boden fallen.

Dabei gab jetzt sogar Corona-König Christian Drosten zu, dass wir im Grunde noch sehr wenig über die Verbreitungswege des Virus wissen. Ebenso, wie man im Grunde noch vollkommen im Trüben fischt, was die Wirksamkeit und Verträglichkeit der im Umlauf befindlichen Impfstoffe betrifft. Die Daten werden bisher nur unsystematisch von der EMA erhoben. Dennoch basieren die Pandemiemaßnahmen auf dieser schwankenden Basis.
Was wir relativ genau wissen, ist, welche Altersgruppen generell mehr von Corona betroffen sind und für wen das Virus tatsächlich gefährlich werden kann.

Forschung lebt von Wissenslücken, aber…

Wäre es nun nicht der sinnvollere Weg, sich über Impfstoffe und Verbreitung erst einmal einen besseren Überblick zu verschaffen, und uns auf das zu konzentrieren, was wir wissen und dementsprechende Maßnahmen zu ergreifen? Dazu bräuchte es allerdings erst einmal mehr Ehrlichkeit: Persönlich würde ich den Wielers und Montgomerys weitaus mehr trauen, wenn sie endlich zugäben, was sie nicht wissen – denn davon lebt Forschung: Wissenslücken zu schließen. Stattdessen zieht das RKI es vor, die Informationen auf seiner Seite klammheimlich zu ändern – so als habe dort nie etwas anderes gestanden. Ähnliches haben wir beim Thema Impfpflicht erlebt, als plötzlich die offiziellen Zusagen aus dem Netz  verschwanden, es werde diese Pflicht nicht geben. Kein Wunder, dass diejenigen, die diesem Phänomen auf den Grund gehen, diffamiert werden.

Zur Desinformation kommt die Schuldverschiebung noch hinzu. Derzeit werden viele nicht akut lebenserhaltende Operationen abgesagt und verlegt, der Gesundheitszustand der betroffenen Patienten verschlechtert sich dadurch oft erheblich. Anstatt den seit Jahren anhaltenden Abbau von Intensivbetten als eigentliche Ursache zu benennen, sollen die Ungeimpften schuld an der Lage sein. Dabei sind die Zustände auf den Intensivstationen schon jahrelang bekannt. Doch selbst wer sich derzeit – unter dem Druck der Maßnahmen – impfen lassen will, geht leer aus oder muss stundenlang in der Kälte anstehen – um dann weggeschickt zu werden, weil kein Impfstoff mehr da ist. Das einzige, was man so vom Ausflug zum Impfzentrum mitnimmt, ist wohl eine saftige Erkältung – erst recht wahrscheinlich dank einem im Lockdown untrainierten Immunsystem – und die Sorge, weiterhin von den Segnungen der Gesellschaft ausgeschlossen zu sein.

Mit dem allgemeinen Chaos wächst die Aggression der Verantwortlichen, während die Verantwortung dafür einem Teil der Bevölkerung aufgehalst wird. Der Gedanke, selbst nicht alles im Griff zu haben, muss für die Stars des Corona-Managements unerträglich sein. Mit Pauken und Trompeten wird der einmal eingeschlagene Weg weiter durchgesetzt und nach Alternativen gar nicht erst  gesucht. Gewollt oder nicht gewollt: So kann der jetzige Ausnahmezustand noch lange aufrecht erhalten werden.

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8 Kommentare

  1. Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass das Thema Bettenbelegung im Krankenhaus auch dadurch deutlich verschärft wird, dass Geimpfte länger im Krankenhaus sind als Ungeimpfte:

    “ … Das Problem ist eigentlich eher, dass sehr sehr viele Geimpfte inzwischen positiv werden. Und diese Geimpften haben auch einen deutlich längeren Krankenhausbehandlungsbedarf, also von der Zeitdauer. …“

    Das sagte der ärztliche Direktor Dr. Jens-Peter Keil des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums Neubrandenburg über die aktuelle Situation:

    „Intensivbetten Notstand in Deutschland am 23.11.2021 Nordmagazin“
    https://youtu.be/OMv4W9Wnu_c

  2. Das Geschäft läuft.
    Nach dem gewinnbringenden Abbau der Intensivbetten werden die übriggebliebenen jetzt so langsam voll und bringen ihr Gewinnmaximum. Ein paar Tode sind der Gewinnmaximierung doch recht hilfreich.
    Den maximalen Gewinn kann derjenige einfahren, der einen Mangel verwaltet – und dank der Hilfe der Politik stehen die Investoren nach 0- und Minuszinz wieder gut im Futter.
    Was jetzt noch fehlt, ist die Vermarktung der Luft – das läßt sich mit dem Bewegungsprofil aus der Corona-Totalüberwachung doch gut vermarkten
    Dann sind alle Lebensgrundlagen Geschäftsvorfälle, und sie können ihr Leben täglich neu mit einem Investor aushandeln.

    • Apropos Gewinnmaximierung:
      Die Bestatter wollen doch auch an der Kokoloreshysterie etwas verdienen.
      In einigen USA Staaten ist geplant, dass die Angehoerigen von und an Corona Verstorbenen 8000 bis 9000$ fuer die Beerdigungskosten erhalten sollen. Da unterschreibt man doch erleichtert, vor allem, wenn man fianziell klam ist, und verkuendet in den Sterbeanzeigen, dass der liebe Angehoerige an Corona verstarb. Dass, obwohl, der jenige krebskrank, herzkrank,extrem obess war oder Diabetes hatte. Dass derjenige bereits geimpft war, wird sowieso nicht erwaehnt.
      Dieses „Erpressungsgeld“ ist extren unethisch, da gerade Arme, die sich keine Beerdigung leisten koennen, dazu ermutigt werden Corona als Todesursache zu unterschreiben, Bereits eine Feuerbetattung kostet an die 2000 ‚$ und die uebliche Beerdigung mit Formaldehyd vollgepumpter und wie lebend aussehender Leiche an die 7000 bis 8000 .$

  3. Ihr Gesundheitsmysterium informiert!
    Liebe Bürger (m/w/div),
    nach kostenintensiven Beratungen mit Dr. Osten, Prof. Trieler, Prof. Klabauterbach und Uhu Sarin haben wir den 100%igen Schutz vor dem Covid 19-Tod gefunden: Begeben Sie sich in häusliche Quarantäne und schlucken Sie die, diesem Schreiben beigefügte Zyankali-Kapsel!
    Alle Gute, und bleiben Sie gesund!
    Ihr Jensemann

  4. Wir werden alle sterben .das ist 100% sicher.Noch nie hat jemand von den vielen Milliarden jemals überlebt.Der Tod arbeitet 100%ig zuverlässig.

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