Mittwoch, 17. Juli 2024
Suche
Close this search box.

Woke Werkverstümmelung an deutschen Theatern: So schlimm wie Bücherverbrennungen

Woke Werkverstümmelung an deutschen Theatern: So schlimm wie Bücherverbrennungen

Wenn Theater von Psychiatrie nicht mehr zu unterscheiden ist: Szene aus “Doktormutter Faust” am Theater Essen (Screenshot:Youtube)

Der deutsche Kulturbetrieb, der größtenteils am Tropf des Staates hängt, ist seit Jahrzehnten vollständig auf links gedreht. Auf den Bühnen, im Kino und im Fernsehen dominieren einfältig-primitiver “Antikapitalismus“, Migrationsromantik und der ewige Kampf gegen imaginäre Nazis. Die „Welt“ berichtete diese Woche darüber, mit welcher Selbstverständlichkeit Klassiker der Weltliteratur von den woken Irren verstümmelt werden, um ihren Unsinn unter die Leute zu bringen. So befand etwa Dramatikerin Katja Brunner vom Deutschen Theater Berlin, William Shakespeares Stück „Der Widerspenstigen Zähmung“ sei „nicht auf der Höhe des Gender-Diskurses unserer Zeit“. Deshalb werde sie dessen Text in Richtung „weibliche Schwesternschaft und Solidarität“ umschreiben, weshalb auch nur Frauen auftreten würden.

Mit atemberaubender Arroganz erdreisten sich vom Steuerzahler zwangsfinanzierte Kulturbolschewisten, die größten Werke der westlichen Kultur nach ihrem idiotischen Gusto umzuschreiben, um das Publikum mit ihrem ideologischen Schwachsinn zu belästigen. Die Pervertierung jeglicher Werktreue und postume Vergewaltigung der Dramatiker oder Autoren erschöpft sich dabei nicht mehr in möglichst provokanten und abstoßenden “modernen Inszenierungen“; der bloße Tabubruch hat als Motiv ausgedient, jetzt geht es um ideologische Dogmatik und Linientreue. Was aus Sicht der totalitären Zeitgeistwokisten nie hätte geschrieben werden dürfen, wird gekillt und umgemodelt; (un-)sensitive reading im Theater, quasi: Der Stoff selbst wird passend gemacht und umgeschrieben. Brunner hat bereits lange Erfahrung im Verstümmeln klassischer Autoren. Aus Shakespeares Richard III. machte sie am Kölner Schauspielhaus eine genderfluide „Könixin“. Am Theater Essen verging sich Fatma Aydemir an Goethes „Faust“, den sie in ihrem Stück zur „Doktormutter Faust“ machte – zu einer Professorin für Gender Studies, die einen schwulen Flüchtling verführen will, der zugleich ihr Doktorand ist.

Doktormutter Faust und Schillers Oben-Ohne-“Räuberinnen”

Derlei Einfälle reflektieren die Geisteskrankheit ihrer Urheber, während die lange verblichenen Schöpfer der Originalquellen nichts gegen die Verhöhnung und Entwertung ihrer Werke ausrichten können.  An den Münchner Kammerspielen wurden Schillers „Räuber“ zu „Räuberinnen“, die sich an ihren nackten Brüsten herumspielen. Golda Barton verlegte Tschechows „Drei Schwestern“ in eine Berliner Altbauwohnung, wo die drei schwarzen Damen ermüdende Diskurse über Rassismus führen und vom Auswandern ins intersektionelle Paradies USA träumen. Der renommierte Mülheimer Dramatikpreis ging in diesem Jahr an das Stück „Nora oder Wie man das Herrenhaus kompostiert“ der israelischen Autorin Sivan Ben Yishai, die Ibsens „Nora oder Ein Puppenheim“ zu einer grausigen Logorrhoe über Repräsentation, Feminismus und Klassismus umschrieb.

Was hier verbrochen wird, ist nichts als Barbarei, als immaterielles Herostratentum durch vollbekloppte Protagonisten eines durchweg degenerierten Kulturbetriebs, denen bei ihrem immer ungenierteren Treiben im Namen der “Cancel-Culture” und vermeintlichen Erneuerung niemand in den Arm fällt. Die wahnwitzige woke Ideologie wird der Weltliteratur genau so borniert und brutal übergestülpt wie allen anderen Lebensbereichen. Diese totalitäre Verirrung kann nichts Neues schaffen, sondern nur zerstören. Überall zeigt sich ihr durch und durch destruktiver Charakter. „Wem das gefällt? Einem Publikum, das das hypermoralische Selbstbild zum Politik- und Religionsersatz erhoben hat und sich an widerspruchsfreier Selbstbestätigung durch plumpe Meinungssoße erfreut“, so die Feststellung von „Welt“-Autor Jakob Hayner. Er hätte auch schreiben können: Vor allem Grünen-Wählern, die völlig realitätsresistent und so verbohrt sind, dass sie überhaupt nicht mehr merken, was um sie herum vorgeht. Und wie immer muss die normaldenkende und -empfindende Allgemeinheit, die diesen Irrwitz zu übergroßen Teilen ablehnt, das alles mit Steuermitteln auch noch finanzieren – und wird zum Dank dafür von den Kulturzerstörern und ihrem Publikum gehasst und verachtet.

19 Responses

  1. @SO SCHLIMM WIE BÜCHERVERBRENNUNGEN
    na – da erinnere ich nur an die Verschandelung der Inkompetenten an Pippi Langstrumpf und anderen.
    Wenn sie selbst nichts können, haben sie immer noch die Option, gute Geschichten anderer zu verstümmeln !
    Schäbig ist für diese Truppe in meinen Augen nicht ausreichend ! Die können ja nicht einmal Co-Autor sein !

    21
  2. Die Deutschen sind wie Schafe, die in die rotierende Wäschetrommel gucken, bis sie irgendwann hypnotisiert sind und nur noch wie die Bescheuerten im Kreis rennen. Das Traurige ist, wie billig und einfach das alles geht, bei so einem “aufgeklärten, kultivierten” Volk…

    21
  3. Die Verstümmelung von Literatur begann schon in der präwoken Ära. So überlebte das Mädchen in “Der Name der Rose” am Ende des von Bernd Eichinger produzierten Kinofilms nur um des Happy Ends wegen. Etwas, das mir schon damals sauer aufstieß. Im Original des Films “Die Frauen von Stepford” werden sämtliche Ehefrauen von IT-Spezialisten durch viel willigere Androiden ersetzt. Im Remake überleben die Frauen und rächen sich an ihren Männern. Ein Intendant ließ Wagners Erstlingsoper “Rienzi” in einem KZ spielen. Selbst die New Yorker “Meteopolitan Opera” (Met) verhunzt Open von Verdi und Puccini mit gräßlichen Bühnenbildern und Kostümen, seitdem James Levine nicht mehr dirigiert (Tipp: Seine alten DVDs besorgen). Aber was in Deutschland seit geraumer Zeit an durchaus renommierten Bühnen stattfindet, ist schlichtweg nicht mehr zu ertragen. Hier hülfe nur eine andere Kulturpolitik, die mit den Altparteien nicht zu machen ist.

    20
    1. “… Hier hülfe nur eine andere Kulturpolitik, die mit den Altparteien nicht zu machen ist. …”
      In Berlin ruiniert der “Kultursenator” Cialo, seines Zeichens weder mit einem Berufs-, noch mit einem Studienabschluss aufwartend, die Hochkultur. Er zerdeppert alles, was Hochkultur ist. Aber die Quote wurde erfüllt. Jeder wird wissen, was ich mit Letztgeschriebenem meine.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Joe_Chialo
      Die Komische Oper in Berlin will Cialo auch abwickeln. Nur zu! Ohne Bildung steigt man sehr weit nach oben. Nur dumm, dass mit Dummen kein Staat zu machen ist, auch nicht mit Quotierung der Ämtervergabe. Korruption und Mauschelei ist das.

    2. Es ging doch schon in den 80ern los. Ich erinnere nur an Bayreuth 1976, als Patrice Chereau dort den Ring inszenierte.

      1. Jaaa – in der damaligen DDR war mein letzter Theaterbesuch. Romeo und Julia für Geisteskranke.
        Als Romeo mit Irokesenbürste und Fahrrad auf die Bühne kam, war es selbst mir zu viel. Seltsam, sofort standen auch etliche weitere Personen auf und machten ihrem Entsetzen Luft.
        Komisch – einer muss immer den Anfang machen…

  4. Elendes linkes Theater und Schauspielergesindel. Vollkommen verblödet und zu doof einen Schraubendreher zu bedienen. Völlig abgehoben und denkt etwas besseres zu sein. Derweil nur Grütze im Kopf. Nachdem viele in der Schule schon linksgedreht wurden, hat man diesen Spinnern an der Uni und an den Schauspielschulen dann richtig das Gehirn amputiert. Vorraussetzung ist nämlich, das man in seinen Bewerbungsunterlagen angibt, das man schon völlig verblödet ist und sein bisheriges Leben gendergerecht verbracht hat. Dann kann man auch ohne darüber Nachzudenken, was man da auf der Bühne von sich gibt, voller Inbrunst seinen Vollknall aus sich herauslassen. Pfui Teufel!

    24
    1. “… Schauspielergesindel …”
      Wie wahr!!!
      Die sind im Schauspieltheater gelandet, weil die in normalen Berufen nicht klarkommen würden. Diese Leute, wie diese dingsbumsfrauregisseurin oder so, das sind keine Künstler, sondern linksche Nervensägen, die die Hochkultur, wie das Theater mit den alten ehrenwerten Stücken ruinieren. Die kennen doch weder Schiller, noch Goethe.

      12
  5. Wir sind etwas älter, waren aber bis Corona fleißige Opern-, Theater- und Konzertbesucher. Durch Corona verhindert und heute durch die Zustände im größten Shithole des Landes abgeschreckt, bleiben wir zuhause. In den letzten Jahren unserer Besuche wurde es immer unerträglicher in die Oper zu gehen. Das Schärfste war eine Inszenierung von “Don Giovanni” in Berlin. Da trifft der obige Artikel voll zu. Wir sind in der Pause gegangen. In den Jahren von 2000 bis 2020 hatten wir allerdings noch das Glück schöne Stücke zu sehen. Unsere Kultur hat durch diese Zerstörung ihren Höhepunkt längst überschritten.

    17
    1. Ich stimme dem Autor und Ihnen FJS voll zu. Ich bin auch schon etwas älter und kann mich daher Gott sei Dank auch an schöne werkgetreue Operaufführungen erinnern. Meine erste Oper, die ich vor fast 50 Jahren in einer wunderbollen Inszenierung und auch mit sehr guten Sängern gesehen habe, war der Il trovatore von Verdi. Es wurde meine Lieblingsoper und ist es bis heute geblieben. Habe sie zigmal gesehen auch in manchmal gruseligen Inszenierungen. Oft schließe ich dann die Augen, um das Elend auf der Bühne nicht sehen zu müssen und freue
      mich ,dass sie die wunderbare Musik nicht verhunzen können. Schauspiel geht heutzutage so gut wie garnicht. In unserer Stadt, die jahrzehntelang ein sehr renommiertes Schauspielhaus hatte, bleiben die Zuschauer in Scharen weg. Wenn in einer Spielzeit mal ein Stück ein Publikumserfolg wird, ist das schon eine Sensation. Aber das ficht die nicht an. Der Vertrag des Indentanten ist jetzt zum zweiten Mal verlängert worden. Manchmal denke ich die bereiten sich schon auf ihr Ende vor. Wenn der Bevölkerungsanteil der Muslime weiter so rasant steigt, werden ihre Opern- und Schauspielhäuser und Konzerthäuser leer bleiben. Und das gönne ich ihnen dann von Herzen.

      1. “… Wenn der Bevölkerungsanteil der Muslime weiter so rasant steigt, werden ihre Opern- und Schauspielhäuser und Konzerthäuser leer bleiben. Und das gönne ich ihnen dann von Herzen. …”
        Die haben ja auch keine Kultur und pflegen demzufolge auch keine Kultur, weil sie das nicht können; die Voraussetzungen zum Pflegen der Kultur sind nicht gegeben (nicht vorhanden).

  6. Katja Brunner
    Fatma Aydemir
    Golda Barton
    Sivan Ben Yishai

    Ich empfehle, sich die Namen anzuschauen, die bei diversen Semesterausstellungen an “deutschen” Kunsthochschulen oder Hochschulen für Gestaltung auftauchen, dann weiß man wie und wo der Hase läuft. Deutsche Namen findet man meistens nur noch wenige und wenn dann zumeist weibliche.
    Wenn man dann noch die “Lehrpläne” begutachtet, dann wundert einen nichts mehr: feministische, anti-kolonialistische, anti-kapitalistische, marxistische u.ä. Stossrichtungen sind keine Seltenheit. Alles so schön “bunt”!

    Ich persönlich habe überhaupt nichts dagegen, wenn Künstler, Autoren, Musiker usw. usf. “Klassiker” bearbeiten und zeitgenössisch umdeuten, auch wenn es mir persönlich nicht immer gefallen mag oder ich es vielleicht sogar dumm oder gar obszön finde. Was mich an der gesamten “Kunst-Welt bzw. Kreativ-Szene” wirklich zunehmend extrem (!) stört, das ist die unerträgliche Eindimensionalität. Die Hochschulen sind längst keine Orte des Experiments und des ästhetischen Erforschens mehr, sondern häufig Orte der ideologischen Einnordung. Im sogenannten “Kulturbereich” zeigt sich überdeutlich, dass Wokeismus eben nicht “bunt und vielfältig” ist, sondern zu einer Monokultur führt, die nichts anderes neben sich dulden will und kann, als das was “woke correct” ist. Wokeismus ist autoritär und totalitär.

    “I wonder why progress so often looks like destruction!” – John Steinbeck

  7. Sagt NEIN hierzu! Geht nicht mehr hin. Teilt Eure Meinung mit Anderen. Laßt nicht nach!

    11
  8. Na ja mit dem Vergleich Bücherverbrennung -> im dritten 1000 Reich sollte man etwas vorsichtig sein. Dort wurden nicht nur Bücher verbrannt, sondern die Leute auch verhaftet, gefoltert und ermordet, die nicht auf Linie waren.
    Ich habe das Gefühl, dass in diesem Forum viele unterwegs sind, das wieder gerne wieder tun würden.

  9. Ganz auf der Linie dieser Publikation wird natürlich “vergessen” zu erwähnen, dass die meisten der Verhunzungsregisseure Juden waren und sind

    Deshalb ist natürlich auch Richard Wagner seit Jahrzehnten das Hauptziel ihrer völlig entstellenden “Inszenierungen”. Man kann praktisch überhaupt keine werkgetreuen Wagner-Inszenierungen mehr sehen. Selbst in der Provinz wird es sehr schwierig. Allein wie der kleine, widerwärtige Jude Barry Kosky in Bayreuth Wagners “Meistersinger” in seiner Botschaft komplett auf den Kopf stellte (Hans Sachs wird der Schuft, der jüdisch charakterisierte Beckmesser der Held) spricht Bände und bestätigt lugstigerweise die Aversionen Wagners komplett.

  10. Es ging schon in den 80gern los. Die meinten am Theater immer etwas Neues machen zu müssen. Im Schauspiel war es noch schlimmer als im Musiktheater. Neue minimalistische, deplatzierte Bühnenbilder und Kostüme. Neuzeitlich adaptierte Dialoge, Requisiten und exaltierte Darsteller. Ein Grauen war das. Der Zuschauer wollte genau das eben nicht, wollte – zumindest im Musiktheater – in eine frühere, schöne musikalisch heile Welt entführt sein. Das hat die Intendanten, Dramaturgen und Regisseure aber nicht weiter gestört. Es ist alles entartet.

  11. Ich habe in Dresden Dostojewskis Schuld und Sühne ertragen müssen. Man hat sich einen Satz aus dem Werk herausgenommen (dass das Leben der umgebrachten Wucherin ohnehin nichts wert gewesen wäre) und darauf ein völlige neues Stück gebaut, mit Versatzstücken aus dem Original. Wahrscheinlich das, was man dann intellektuell als Dekonstruktion bezeichnet… Es gab keine zusammenhängende Handlung, aber viele Videoeffekte und zum Schluss waren dann Stalin Walter Ulbricht und Hitler zu sehen. Als ich meine Garderobe holte, hörte ich, wie hinter mir jemand seiner Freundin die ursprüngliche Handlung erklärte, aus dem Stück war sie nicht zu entnehmen.

  12. Wäre dieses Theater nicht steuerfinanziert, wäre es längst verschwunden, nicht mit einem Knall oder einem Wimmern, sondern geräuschlos – weil die Zahl der Verkommenen, die dieses Brüll- , Kotz-, Scheiß- und Wixtheater nicht mehr sehen will, zu gering ist. Der nächste Finanzminister sollte darüber nachdenken.