Wolfs-Angriff in Hamburg: Ein weiteres grünes Migrationsexperiment fordert zunehmend unschuldige Opfer

Wolfs-Angriff in Hamburg: Ein weiteres grünes Migrationsexperiment fordert zunehmend unschuldige Opfer

Werden immer mehr zur ernstzunehmenden Gefahr: Wölfe in Deutschland (Symbolbild:Imago)

So ähnlich, wie sie ihren Traum von der multikulturellen Vielfaltsgesellschaft ohne Rücksicht auf Kollateralschaden als Freiluftexperiment inszenieren, halten grüne Träumer und naive Tier- und Naturschützer weiter an der Illusion fest, Tierarten, die hier in vorindustrieller Zeit zwar heimisch waren, heute aber in einem dichtbesiedelten Kulturraum nichts mehr verloren haben, um jeden Preis in Deutschland zu halten und ihre Population beständig auszudehnen. Gerade beim Wolf ist dabei inzwischen jedoch eine Dimension erreicht, die die in anderem Zusammenhang sprichwörtlich gewordenen “Bedingungen des Zusammenlebens” zunehmend strapaziert. Denn nicht mehr nur Risse von Nutzvieh, sondern zunehmend auch Direktkonfrontationen mit Menschen durch Wölfe nehmen zu. So ereignete sich gestern Hamburg etwas, das viele für unmöglich gehalten hatten: Ein Wolf biss eine Frau mitten in Altona ins Gesicht. Die 65-Jährige wollte das verwirrte Tier aus einer Einkaufspassage an der Großen Bergstraße führen – und wurde dabei schwer verletzt. Die Wunde musste genäht werden. Tests auf Infektionskrankheiten laufen noch.

Der Wolf, der seit Tagen durch den Hamburger Westen gestreunt war, floh über St. Pauli in die Binnenalster, wurde am Jungfernstieg mit einer Schlinge aus dem Wasser gezogen und in einer Baustelle über eine Stunde mit Polizeischilden in Schach gehalten. Er landete schließlich im Wildpark Klövensteen und soll später in „dünn besiedeltes Gebiet“ entlassen werden. Es ist der erste bestätigte Wolfsangriff auf einen Menschen in Deutschland seit der Wiederansiedlung 1998. Der Vorfall ist dennoch kein Zufall, sondern war nur eine Frage der Zeit – ist der doch die logische Folge einer verfehlten Politik:. Seit 2000 breitet sich der Wolf in Deutschland explosionsartig aus. Im Monitoringjahr 2023/24 zählte die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes (DBBW) 274 Wolfterritorien mit 209 Rudeln, dazu weiteren 46 Paaren und 19 umherstreifenden Einzeltieren. Insgesamt sind dies über 1.600 Wölfe. Die Population wächst weiter, obwohl Verkehrsopfer und illegale Tötungen steigen. Junge Tiere auf der Suche nach Revier dringen immer tiefer in Siedlungen vor. In Hamburg gab es seit 2013 bereits 21 Wolfsnachweise. Und jetzt ist der Wolf nicht mehr nur in Wäldern Brandenburgs oder Niedersachsens zu Hause – er schwimmt durch die Alster und läuft durch Einkaufsstraßen. Ein Problem wollen viele Wolfslobbyisten darin immer nicht sehen – und versuchen, den Wolf zu vermenschlichen  Im Betroffski-Bullshit-Bingo hatte auch hier wieder der “Spiegel” die Nase vorn mit seiner Schlagzeile „Der Wolf hat in der Einkaufsstraße offenbar viele falsche Entscheidungen getroffen.

Aus gutem Grund vor 150 Jahren aus Deutschland verbannt

Kritiker dieser verfehlten Artenschutzromantik haben vor genau diesem früher oder später auftretenden Problem seit Jahren gewarnt – denn Wölfe haben in einem dichtbesiedelten Kulturraum wie Deutschland schlicht nichts verloren. Die Bundesrepublik ist kein kanadischer Nationalpark und keine sibirische Taiga. Hier leben 83 Millionen Menschen auf 357.000 Quadratkilometern – mit Städten, Dörfern, Weiden und Freizeitgebieten und nur vergleichsweise wenigen Waldgebieten dazwischen. Die Streifgebiete der Wölfe werden durch Straßen, Bahntrassen und Siedlungen zwangsläufig durchschnitten, was zu immer mehr Begegnungen mit der menschlichen Kultur führt. Doch der Wolf ist ein großes Raubtier, das nur in offener Wildnis überleben kann – und nicht in einer Landschaft, in der jede zweite Weide ungeschützt liegt und jede dritte Straße nachts befahren wird. Die Folgen dieses Irrwegs sind messbar, wo allem an den Nutztierschäden, deren Zahl förmlich explodiert: 2024 gab es bundesweit 1.109 bestätigte Wolfsübergriffe, bei denen Tausende Schafe, Ziegen und Kälber getötet wurden – 91 Prozent der Opfer waren Weidetiere. Die Kosten für Herdenschutz und Entschädigung belaufen sich auf Millionen Euro jährlich. Landwirte geben dennoch zunehmend auf, die Weidehaltung stirbt vielerorts aus.

Dass der Wolf erstmals auch Menschen angreift, mag eine Folge von Populationsstress sein; zwar sprechen Wildtierexperten vom Fehlverhalten eines Jungtiers – doch genau das ist das Problem: In unserer engen Kulturlandschaft ist solches „Fehlverhalten“ zwangsläufig vorprammiert. Umso naiver ist da die Romantik von der „Rückkehr Meister Isegrimms in die Natur“, nachdem er vom Menschen aus Deutschland vertrieben wurde . Der Wolf wurde dabei allerdings nicht „ausgerottet“ – er wurde vor 150 Jahren ganz bewusst entfernt, weil er mit der modernen Zivilisation nicht vereinbar war. Seine Rückkehr war ein politisches Projekt des Artenschutzes, das die Realität ignoriert. Statt die Bestände konsequent zu managen, Problemtiere zu entnehmen, Bestände zu begrenzen und den Schutzstatus anzupassen – wird weiter geschönt und die Gefahr geleugnet “Wölfe sind harmlos”, so das jahrelange Mantra – doch für die gebissene Frau in Altona waren sie es nicht. Und für Schafhalter, die ihre Herden verlieren, ist sie es täglich.Es ist Zeit für Ehrlichkeit: Wölfe gehören nicht in unsere Städte, Dörfer und Weiden. Deutschland braucht ein echtes Wolfsmanagement – mit Abschuss von auffälligen Tieren, klaren Bestandsgrenzen und dem Mut, zu sagen: Der Wolf hat in unserer dichtbesiedelten Heimat keinen Platz.

 

6 Kommentare

  1. Früher gingen die Menschen bewaffnet z.B. mit Pfeil und Bogen in den Wald , was uns heute natürlich verboten ist.
    Das Thema Wolf ist mir schon lange ein Ärgernis .
    Dass es nun einen Menschen getroffen hat war vorhersehbar.
    Ich hoffe dass es ein so ja toleranter Wolf -Befürworter war !

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  2. Der Wolf hat niemanden aktiv angegriffen, es war eine Verteidigungsattacke, nachdem er in die Enge getrieben war. Es ist immer noch ein Wildtier, das sich -wodurch auch immer- ins Stadtgebiert verirrt hat. Das sind Horrorgeschichten einer durchgeknallten Jounaille, die bereits vor einer Maus in Ohnmacht fällt. Fuchs, Dachs oder Waschbär sind ebenso Spezies, die es in Besiedlungsgebiete zieht, weil einmal in unserem Müll, der auf der Straße landet, noch Verwertbares gefunden werden kann und es zudem zahlreiche Deckungsmöglichkeiten gibt und gefahrlos Nachwuchs aufwachsen kann. Warum noch? Wir sind Jahrhunderte schon dabei, Lebensräume unseres Klein-und Großwildes zu vernichten durch Gift, sinnfreie Bejagung und gr0ßflächige Vernichtung von Wald-und Wiesenflächen. So mußte auch der Hirsch als ehemaliges tagaktives Savannentier lange schon in den Wald zurückweichen und dort sein Leben fristen. Der brutalste Vernichtungsfeldzug gegen das Leben sind jedoch die Windräder, die eine riesige Bandbreite an schädlichen und vor allem unheilbaren Auswirkungen auf Mensch und Tier mitbringen.

  3. Das Opfer ist hier der Wolf. Wo soll er hin, was soll er fressen? Wölfe haben in Europa keine Lebensgrundlagen, aber die grünen Idioten mussten ja unbedingt Wölfe einbürgern. Ist so ähnlich wie mit den Flüchtilantis. Erst herholen und dann jammern, wenn die Messer klirren.

  4. wenn man einen Wolf im Kaufhaus mit einem Hund verwechselt kann sowas halt vorkommen. Da hätte die verletzte Dame vielleicht etwas genauer hinsehen sollen bevor sie dem Tier zu nahe kam. Zum Glück ist sie mit einer ambulanten Behandlung davongekommen und nicht ’schwer verletzt‘ wie reißerisch gemeldet wurde.

  5. …was zerreißt Ihr eure Mäuler wegen eines Wolfes ?
    Im „fucking shithole Böörlin“ sind täglich hunderte unterwegs…Zweibeinige…und sie ziehen seit 2015 eine Blutspur hinter sich her….
    siehe AfD – App: https://messerhauptstadt.afd-fraktion.berlin/
    3599 Messerangriffe gab es 2025 in der Hauptstadt…Tendenz konstant steigend !