Woran wir glauben: Einwanderung in die Sozialsysteme als Rentengarant

Rentensicherung nach deutschem Verständnis (Foto:Shutterstock)

Ein Zeitversatz von fünf Jahren reicht in diesem Land dicke aus, um eine retrograde Totalamnesie der wahlentscheidenden Bevölkerungsmehrheit über erwiesene Irrtümer und falsche Versprechen der Vergangenheit zu erreichen und sie wieder empfänglich zu machen für die nächste Märchenstunde (falls man sie dazu überhaupt aus ihrem Dornröschenschlaf wecken will). In der Corona-Pandemie sank der Zeitraum bis zum zuverlässigen Erinnerungs- und Gedächtnisverlust für faule Prognosen und gebrochene Zusagen sogar auf wenige Wochen. Das „dumme Geschwätz von gestern“ braucht deshalb keinen Entscheider mehr zu bekümmern, weil sich daran heute sowieso niemand mehr erinnern kann oder will.

Und so fällt es auch niemandem als störend auf, dass uns aktuell wieder einmal die Lösung des einen hausgemachten Jahrhundertproblems durch ein anderen hausgemachtes Jahrhundertproblem versprochen wird – so, als könnten sich zwei Katastrophen gegenseitig neutralisieren und zum Glücksfall wenden: Der im Wahlkampf kleingeredete, aber unweigerlich auf uns zurollende Kollaps des Rentensystems soll ausgerechnet durch mehr Zuwanderung abgewendet werden. Ob es um die subtile Empfänglichmachung (in allen erdenklichen Bedeutungen dieses Begriffes) für weitere Migrationen aus afrikanischen und vorderasiatischen Krisenregionen geht (vor allem mit Blick auf den sich nähernden Scheitelpunkt der afghanischen Flüchtlingewelle in diesem Winter), oder um eher abstrakte Rufe nach Arbeitsmigranten und Facharbeiter (zu deren gezielter Anwerbung Westdeutschland seit den frühen 1970er Jahren keine Anstrengungen mehr unternommen hat): Ausländer sollen unsere Altersversorgung retten. Selbst die FDP spricht sich ungeniert für 500.000 zusätzliche Einwandererzur Sicherung der Renten“ aus.

Per Asylticket statt über Erwerbsmigration

Nun kamen praktisch alle Zuwanderer der Merkel-Ära nicht auf Bedarfserklärungen der hiesigen Wirtschaft hin und geschweige denn Anlegung irgendwelcher Qualifikations- und Eignungskriterien ins Land, sondern auf einseitiges eigenes Verlangen und über das Ticket eines hierzu monströs missbrauchten Asylrechts, bedarfsweise ergänzt durch übergesetzliche humanitäre Billigkeitsentscheidungen ohne Rechtsgrundlage. Die übergroße Mehrheit von ihnen landete nicht auf der Aktivseite des Sozialsystems und half Beitragszahlerlücken zu schließen, sondern als Passiva, unter weiterer Belastung der längst übernutzten Umverteilungssysteme. Demographische, volkswirtschaftliche und soziale Spannungen und Brüche wurden durch Zuwanderung nicht entlastet, sondern weiter verschärft.

Im Jahr 2015 bereits rechnete der Ökonom Bernd Raffelhüschen – ausgehend von der damaligen, seither um weitere knapp 2 Millionen (nur offizielle) Zuwanderer gestiegenen Migrantenzahlen – mit einer langfristigen Kosten der Flüchtlingskrise in Höhe von 1 Billion Euro. Das war noch lange vor Corona, und diese Hypothek dürfte seither eher noch gewachsen sein, das doppelte ist vermutlich eher realistisch. Das hat niemand mehr auf dem Schirm und will keiner mehr hören. Diese Billion alleine könnte das Rentenproblem in Deutschland für mehr als ein Jahrzehnt lindern, stattdessen rutscht sie für eine Robin-Hood-Mentalität der deutschen Politik drauf, die Wohlstand, Altersversorgung und Zukunft des eigenen Volkes einem moralischen Kampf gegen Windmühlen opfert.

8 KOMMENTARE

  1. Schon 2011 erklärte der bekannteste Ökonom Deutschlands -Hans Werner Sinn- das Deutschland für 12 Billionen Euro Schulden der EU Südländer haften muss.

    Dazu komme die Rentenkrise die auch nicht durch eine NOCH SO GROSSE EINWANDERUNG GELÖST WERDEN KÖNNE!

    https://www.youtube.com/watch?v=Ui0NOk_lSbU
    https://www.ifo.de/mediathek
    Und die Haftung rückt durch die Lockdowns immer näher.Nur dürfte jedem klar sein das auch Deutschland die 12 Billionen niemals bezahlen kann.Deutschland hat offiziell ca. 2 Billionen Schulden in seiner Geschichte angehäuft.Die wahren Schulden sind aber weitaus grösser,mit Zukunftsverpflichtungen nochmal höher.
    https://www.capital.de/wirtschaft-politik/staatsschulden-bei-diesen-laendern-hat-deutschland-die-meisten-schulden
    https://www.focus.de/finanzen/boerse/konjunktur/fast-5-billionen-euro-welchen-laendern-wir-am-meisten-geld-schulden_id_11911444.html
    6,8 Billionen:
    https://www.welt.de/wirtschaft/article181823824/IWF-Warnung-Deutscher-Staat-lebt-ueber-seine-Verhaeltnisse.html

    Deutschland hat also ca. 20 BILLIONEN SCHULDEN!!!

    Und wer soll das bezahlen?
    Deutschland: Von 82 Millionen Einwohnern sind bloß noch 15 Mio. effektive Netto-Steuerzahler!
    https://schweizerzeitung.ch/deutschland-von-82-millionen-einwohnern-sind-bloss-noch-15-mio-netto-steuerzahler/
    Rechnen sie mal…

  2. „500.000 zusätzliche Einwanderer „zur Sicherung der Renten“ aus.“

    Und wer soll bitteschön so bescheuert sein, als „Fachkraft“ nach Deutschland einzuwandern? In das Land mit den höchsten Steuer- und Abgabensätzen der Welt? Wenn er die Weltkarte wie eine Speisekarte liest? In der FDP konnten sie früher mal rechnen. Selbst diese Fähigkeit scheint in der Partei wie auch in allen anderen verlorengegangen zu sein …

  3. Die sind genauso schnell weg, wie sie gekommen sind. Das einzige, was die meisten Flüchtlinge an Germoney bindet, ist das leistungslose Einkommen und bei manchen noch die Chance auf eine Ausbildung / ein Studium.

  4. Unter mir wohnen seit einiger Zeit Rumänen oder Bulgaren. Eltern mit wenigstens drei Kindern, so genau ist das nicht feststellbar, da nebenan deren Landsleute ebenfalls mit Kindern eingezogen sind.
    Die Frau Hausfrau, die Kinder leben und schreien von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang im Hof herum, der Mann ist nur sporadisch arbeiten, an zwei bis drei Tagen pro Woche. Die zahlen definitiv weniger ein, als sie an Kindergeld usw. herausbekommen.
    Und das ist noch ein Fall, wo wenigstens ein klein wenig für die Solidargemeinschaft (welch ein zynischer Begriff in diesem astreinen Ausbeuterstaat) gearbeitet wird.
    So sehen sie aus, die Rentenbeschaffer einer Nation, die von den Politikern mit ihren absurden Abzügen vom Einkommen und sozialistischen Idealen zugrunde gerichtet wurde.
    Wenigstens geht dem Sozialstaat bald endgültig das Geld der vom Staat versklavten Fabrikarbeiter aus und dann stehen 80% der Gesellschaft ohne ihre Versorger da, die sie bis jetzt noch herzlich verachten sowie von den schwer geschundenen Arbeitnehmern immer mehr verlangen und das alsbald auf das bitterlichste bereuen werden, Apokalypse.

  5. Außerdem glauben wir daran, daß Staubsaugervertreter auch Staubsauger vertreten, daß Zitronenfalter Zitronen falten und Volksvertreter das Volk vertreten und nicht verkaufen, wir glauben daran, daß AAA-Rating auch decarbonisiert hält, daß Deutschland ein reiches Land ist und CORONA eine gefährliche Pandemie ist, die nur keiner bemerkt, ohne daß es ihm von der Regierung eingeprügelt wird.
    Eigentlich habe ich früher mal gehört, das Deutschland ein säkulares Land ist und nicht von fanatischen Sekten terrorisiert wird !

  6. 75 % der syrischen „Schutzsuchenden“ sind Hartz IV-Empfänger. Was sollen die hier außer Geld abgreifen?
    Herrscht in Syrien noch Krieg? Ist es da in den letzten 24 Monaten noch zu Schusswechsel gekommen ?
    Wahrscheinlich sollen deutsche Hilfskräfte mit Steuergeldern den Dreck und Schutt wegräumen, damit Merkels Gäste in ein aufgebautes Land zurück kommen können, ohne einen Finger rühren zu müssen.
    Soviel sollten Christen für diese muslimische Drecksbande schon zu leisten bereit sein, Wann wacht der Michel endlich auf? Der Aufstand in der DDR 1989 hat doch gezeigt, dass man die politischen Verbrecher mit Schimpf und Schande davon jagen kann

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