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Worum geht es im Sudan wirklich?

Worum geht es im Sudan wirklich?

Zerstörte Waffen im Südsudan (Foto:Imago)

Was das Wissen um den Sudan und seine Geschichte betrifft, kann der Sudan getrost als „Schwarzes Loch“ bezeichnet werden. Es ist zwar das drittgrößte Land auf dem afrikanischen Kontinent, aber wirtschaftlich wird es kaum wahrgenommen. Der Sudan hat aber eine strategisch wichtige Lage und verfügt über große Bodenschätze, von Öl bis Gold. Wofür sterben also jetzt die Menschen im Sudan? Sucht man Informationen über den Sudan im Internet, sind die Ergebnisse schwammig bis frustrierend. Vor allem dann, wenn man das Land ein wenig kennt. Ich stelle hier einige Kerndaten vor. Die Geschichte des Sudan reicht zurück bis 2.000 Jahre vor Christi Geburt und ist verwoben mit den ägyptischen Pharaonen. Die Hebräer, die ursprünglich aus dem Jemen und Äthiopien kamen, wanderten über den Sudan nach Ägypten, bis sie endlich in Palästina angekommen sind. Das war dann die Geschichte mit Moses und die der semitischen Juden, die nicht zu verwechseln ist mit der der khasarischen Juden. Die sind keine Semiten, machen aber heute etwa 80 Prozent aller Juden weltweit aus. So kann man sagen, dass die Urgeschichte des Sudan auch mit dem Judentum verwoben ist.

Der Sudan war ein Königreich, das über viele Jahrhunderte unbeachtet vor sich hin existierte, weltpolitisch keine Rolle spielte. Dann kamen die Engländer. 1888/89 sind sie von ihrer ägyptischen Kolonie aus zusammen mit ägyptischen Soldaten im Sudan eingefallen und haben mit ihrer überlegenen Waffentechnik das sudanesische Königreich zerstört. Der Sudan war fortan eine britische Kolonie und das dauerte bis 1953. Der Sudan wurde eine Republik – und der andauernde Ärger begann. Der verschärfte sich, als bekannt wurde, welche Bodenschätze dort auf ihre Ausbeutung warteten. Es ist zwar Spekulation, aber wie hätte sich das Königreich Sudan entwickeln können, wenn es nicht von den Briten zerstört worden wäre? Man vergleiche dazu die Entwicklung von Saudi-Arabien. So muss festgestellt werden, dass auch die chaotischen Zustände im Sudan heute in ihrem Ursprung auf das Treiben des British Empire begründet sind. Wie alle, ja alle, aktuellen Konflikte rund um den Globus.

Die wechselhafte Geschichte der US-Botschaft

1956 errichteten die USA eine Botschaft im Sudan, in der Hauptstadt Khartum. Die Geschichte dieser Botschaft ist wechselhaft. Mal wurde sie jahrelang geschlossen und die Botschafter selbst unterlagen einem schnellen Wechsel; über die letzten 25 Jahre dann war nicht ganz klar, ob und wie lange die designierten Botschafter der USA überhaupt vor Ort waren. Interessant ist hierbei die Personalie Jerry P. Lanier, der als Botschafter von 2014 bis 2016 in Khartum geweilt haben soll. Dieser war zuvor – nämlich von November 2007 bis 2009 – Berater für das United States Africa Command (AFRICOM) in Stuttgart gewesen. Washington hatte damit einen Mann nach Khartum entsandt, der zumindest militärnah mit den militärischen Plänen und Aktionen der USA in Afrika befasst war; man entsandte also keinen Diplomat. Am 24. August 2022 wurde John Godfrey als Botschafter in Khartum bestellt, nachdem vorher beinahe im Jahresrhythmus die Botschafter ausgetauscht worden sind. Über John Godfrey konnte ich keine Informationen finden. Warum wohl ist das so? Gehört er auch zur CIA? Hier finden Sie die Liste der US-Botschafter im Khartum.

Während der letzten Jahre hat Russland in der arabischen Welt und in Afrika immer mehr Sympathien gewonnen. Infolgedessen kamen die Verhandlungen Russlands über den Bau einer russischen Marinebasis nahe Port Sudan, in Bur Sudan am Roten Meer, gut voran. Anzumerken ist, dass einige europäische Länder und auch die USA ebendort schon Marinebasen haben. Vergessen wir dazu nicht, dass der Zugang zum Suez-Kanal durch das Rote Meer führt, und dieser ist eine der wichtigsten Routen für den Welthandel.

Der Sudan vor der Teilung 2011 (Screenshot:Anderweltonline)

Nachdem Ägypten England die Kontrolle über den Suez-Kanal im Jahr 1955 streitig gemacht hatte, was zur Suez-Krise 1956 und dem gleichnamigen Krieg geführt hatte, wurden am Roten Meer die Marinebasen errichtet, um diese Route weiterhin kontrollieren zu können. Wenn jetzt Russland dort eine Basis haben will, dann geht das natürlich gar nicht! So jedenfalls muss man dies interpretieren – im Kontext der aktuellen Ereignissen im Sudan und ihren Vorläufern.

Betrachten wir den Ablauf des letzten Jahres:

  • 24. August 2022: Der US-Botschafter John Godfrey übernimmt das Amt in Khartum.
  • 28. September 2022: Der US-Botschafter in Khartum spricht eine Warnung an den Sudan aus über die Folgen, wenn der Vertrag über eine russische Marinebasis ratifiziert würde.
  • 11. November 2022: US-Außenminister Blinken drängt den Sudan, „die US-Unterstützung für die schnelle Entwicklung zum Übergang zu einer zivilen Regierung“ zu beachten.
  • 5. Dezember 2022: Die UN vermitteln ein Rahmenabkommen zwischen den militärischen Führern und führenden „pro-demokratischen“ Parteien.
  • 7. Dezember 2022: US-Außenminister Blinken droht mit einer „Reisesperre“ für Sudanesen, die das Zustandekommen dieses Abkommen „gefährden“.
  • 12. Februar 2023: Der Sudan bestätigt den Abschluss des Abkommens mit Russland über die Errichtung der russischen Marinebasis in Bur Sudan, festgelegt zwischen den Akteuren Lawrow (russischer Außenminister) und dem Sudanesen Burhan.

Eskalation mit Hintergedanken

  • 16. Februar 2023: Die Biden-Regierung in Washington sendet „humanitäre Hilfe“ im Wert von 288 Millionen Dollar an den Sudan.
  • 9. März 2023: Victoria Nuland (Sie wissen schon, Miss „Fuck the EU“) besucht den Sudan, um über Demokratie zu „diskutieren“.
  • 8. April 2023: Der Konflikt zwischen der sudanesischen Militärregierung unter General Burhan und der paramilitärischen Gruppe RSF unter einem gewissen Herrn Dagalo eskaliert.
  • 22. April 2023: Wieder einmal evakuieren die USA ihre Botschaft und amerikanische Bürger aus dem Sudan.

Wer mehr erfahren will über die Geschichte des Sudan: siehe hier. An dieser Stelle erinnere ich an Evo Morales, den ehemaligen Präsidenten von Bolivien: Auf die Frage, warum es in den USA noch nie einen Umsturz gegeben hat, hatte er eine einfache Antwort parat: Weil es in den USA keine US-Botschaft gibt. Betrachten wir in diesem Sinne den Ablauf des letzten Jahres im Sudan, hat der Botschafter der USA im Sudan nicht einmal ein Jahr gebraucht, um das Land wieder in einen blutigen Bürgerkrieg zu stürzen. Man könnte das sogar so beschreiben: Washington reaktiviert die Botschaft im Sudan zu voller Stärke, verteilt dort Zuckerbrot und Peitschendrohungen – und wenn das nicht fruchtet, wird das Land in einen Bürgerkrieg getrieben. Missetat vollbracht, und die Botschaft wird wieder geräumt! Mit diesem und ähnlichen Verfahren haben die USA reichlich Erfahrung in aller Welt. Ich erinnere hierzu auch an die „economic hitmen“, die Präsidenten erpresst haben – und wenn das nicht reichte, haben sie sie ermordet. Mindestens zweimal mit mysteriösen Flugzeugabstürzen.

Bodenschätze und strategische Positionen

Mit dem Sudan gibt es also zwei Faktoren, die die Interessen des US-Imperiums auf sich ziehen: Die Bodenschätze, große Mengen davon, und die Kontrolle über das Rote Meer und damit den Zugang zum Suez-Kanal. Auf keinen Fall können die USA zulassen, dass die Chinesen Zugang zu den Bodenschätzen erhalten und ebenso wenig ist es für Washington akzeptabel, wenn sie nicht mehr die einzigen sind, die den Suez-Kanal unter Kontrolle haben, der aber Ägypten gehört. Vergessen wir nicht, dass fast alle Schiffe mit Gütern aus China durch den Suez-Kanal fahren, wenn sie ihre Ladung nach Europa bringen wollen. Wer den Suez-Kanal kontrolliert, der hat auch die Macht, die Zusammenarbeit zwischen Europa – Deutschland hier an erster Stelle – und China jederzeit zu unterbinden, oder zumindest massiv zu stören.

So sind es also wieder einmal die USA, die den Sudan nicht zur Ruhe kommen lassen und verhindern, dass eine Regierung dort die eigene Bevölkerung am Reichtum an Bodenschätzen teilhaben lassen kann. Mit dem Krieg gegen Russland in der Ukraine hat sich aber die gesamte geopolitische Lage verändert. Auch die Länder Afrikas und Südasien haben erkannt, dass die Macht der USA und der NATO schwindet. Der US-Dollar verliert an Bedeutung und steht vor dem Zusammenbruch. Das aber heißt, dass die USA und ihre Oligarchen dann ihre Vasallen und Söldner nicht mehr bezahlen können, genauso wenig wie korrupte Politiker mit US-Dollar geschmiert werden können. An dieser Stelle wird erkennbar, wie wichtig es gerade jetzt für die USA ist, wenigstens die Kontrolle über den Weg durch das Rote Meer zu behalten. Wenn sie sich diese Kontrolle nun mit Russland teilen müssen, dann wird wenigstens der Sudan „bestraft“, indem man dort einen Bürgerkrieg wieder aufflammen lässt. Es ist wie in der Ukraine: Was wir nicht beherrschen oder haben können, das machen wir kaputt – damit wenigstens kein anderer davon profitieren kann.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Anderweltonline.

16 Antworten

  1. Und wieder spielen die Inselaffen und der “Weltgendarm” die unrühmliche Hauptrolle!!!
    “Der Sudan hat aber eine strategisch wichtige Lage und verfügt über große Bodenschätze, von Öl bis Gold…” –
    mehr muss man eigentlich nicht wissen im zu begreifen WARUM dort Krieg herrscht!!!
    Das funktioniert doch überall nach dem gleichen Muster!!!

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    1. @Reiner 4. Mai 2023 Beim 20:44
      “Ami go home!!!”

      Die kriminellen Machenschaften der USA sind seit eh und je nicht ohne das British Empire zu denken!!!

  2. worum schon ?
    Bodenschätze, Verkehrswege, vielleicht noch Frauen und Kinder für interessierte Kreise !
    Wie immer !

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  3. Es ist nicht einmal ansatzweise erwaehnt worden: Die Religionen, die sich bekaempfen… Islam gegen Christen. Mohammeds Anhaenger werden natuerlich mit allen Mitteln unterstuetzt … von den bekannten Groessen … waehrend die Christen keine Chance zum Ueberleben haben. So wie das in fast ganz Afrika der Fall ist.
    Und die Folgen werden, wie immer, vom ‘Westen’ und seiner Journaille unter den ‘Teppich’ gekehrt. Das es dabei um mehr als die ewigen, Jahrtausend alten KRIEGE Clan gegen gegen Clan, Stamm gegen Stamm, Volk gegen Volk geht, spielt fuer den Westen wohl keine Rolle.
    Wird es allerdings eben doch – bald. Die Folgen werden nicht ausbleiben und die bloeden, naiven und von eigener Moral gesaettigten Westler vor ganz andere Probleme stellen als sie sich das vorstellen koennen… Wenn die Halbmondritter in ein, zwei Jahrzehnten ihre Truppen auf die Zivilisation in Mitteleuropa loslassen, werden die, die es noch gelernt haben, wuenschen sie haetten sich wie ihre Vorvaeter in der Schlacht vom 12. September 1683 verhalten, als ein deutsch-polnisches Heer den Osmanen eine verheerende Niederlage zufügte und Wien von der Belagerung befreite. Hätten die Osmanen Wien erobert, wären sie danach weiter nach Westeuropa vorgedrungen. Der Islam wird Europa wieder, wie schon vorher, heimsuchen und diesmal bleiben…

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    1. Immerhin verschwinden dann die Frauen in toto unter Hijab und Burka. Das muß kein Nachteil sein.

    2. @Clausius 4. Mai 2023 Beim 21:17
      “Der Islam wird Europa wieder, wie schon vorher, heimsuchen und diesmal bleiben…”

      Buch der Islamexpertin Laila Mirzo: Nur ein schlechter Muslim ist ein guter Muslim. Über die Unvereinbarkeit des Islam mit unserer Kultur. 256 Seiten. Riva. 19,99 Euro.
      „Islamisierung ist keine Frage des Ob, sondern eine Frage des Wann“ – 12.09.2018
      Laila Mirzo warnt vor Dschihad, Scharia und Islamisierung in Deutschland. Als Tochter einer deutschen Mutter und eines syrischkurdischen Vaters kam sie mit elf Jahren nach Bayern, lebt seit 2002 in Österreich. Ihre These, wie sie auch Thilo Sarrazin in seinem Buch vertritt: “Der Islam passt nicht zu Europa. Die Scharia ist die Gebrauchsanleitung für den Islam und ist nicht einfach vom Himmel gefallen, sondern sie ist von der heiligen Schrift des Islam abgeleitet, dem Koran. Die Scharia ist eine radikale Gesellschaftsordnung, die das gesamte öffentliche und private Leben regelt. Mit ihr wird die Unterdrückung der Frauen, der Hass gegen Juden und Homosexuelle oder die brutale Beschneidung, die Verstümmelung von weiblichen Säuglingen legitimiert. Das alles passiert nicht nur irgendwo in fernen Ländern, sondern auch in Deutschland. Wir erleben immer öfter ein islamkonformes Europa, das einknickt vor den orthodoxen Muslimen. Wo man hinnimmt, dass ein Mann einer Frau den Handschlag verweigert, dass Mädchen nicht am Schwimmunterricht teilnehmen dürfen und dass Schulen Burkinis anschaffen. An vielen Schulen hat sich unter männlichen Teenagern eine islamistische Jugendkultur entwickelt, eine Generation „haram“, die sich die Scharia zum Vorbild nehmen und Mitschüler drangsalieren. Aber auch die hiesigen Islamverbände üben Druck aus, was sie öffentlich natürlich nie zugeben würden. Es gibt Moscheen, in denen werden heimlich Vielehen geschlossen. Die Kinder aus diesen verbotenen Zweit- und
      Drittehen werden vom Staat alimentiert. Das ist systematischer Sozialbetrug. Den Koran kann man als Evolution der Gewalt lesen. Nach jedem Terrorakt die gleiche Leier: Das alles habe nichts mit dem Islam zu tun. Wenn ich das höre, dann ist es für mich wie die Leugnung des Holocausts! Der Islam teilt die Welt in zwei Hälften: In ein Haus des Islam und in ein Haus des Krieges. Zu letzterem gehören die Gebiete, in denen der Islam noch nicht Staatsreligion ist. Muslimische Frauen sind auch der Grund, warum in Deutschland die Geburtenzahlen wieder steigen. Wenn die muslimische Gemeinde wächst, steigt auch ihr politischer Einfluss. Islamisierung ist keine Frage des Ob, sondern eine Frage des Wann…”

  4. Wo liegt der Sudan? Er liegt in der kommenden Wachstumszone der Erde! Wir sind am Beginn einer neuen Kaltzeit. In der letzten großen Kaltzeit, dem Maunder-Minimum, war Nordafrika, die Sahara-Region, eine blühende Landschaft.

    Die Regenfälle und Schneefälle in den relevanten Breitengraden in den letzten Jahren lassen vermuten, dass diese Wachstumszone gerade wieder entsteht.

    Natürlich hört man davon nichts in den MSM, klar, wir in Europa sollen ja das neue Afrika werden, allerdings nicht mit Sandwüsten sondern mit Schnee- und Eiswüsten und Milliarden neuer Facharbeiter, die wir angeblich dringend benötigen, wären da nicht Habeck und die anderen Terroristen der Klimasekte, die den gesamten Westen ihm Zuge der “Rettung” des Heiligen Klimas brutal in Stücke hauen.

    Wann wachen die Leute endlich auf und beginnen sich gegen diese Terrorsekte zu wehren?

    “Sind Sie bereit für die wirk­li­che Be­dro­hung, be­reit für die große Käl­te des 400-Jah­re-Zyk­lus und den großen Hun­ger?” – https://coronistan.blogspot.com/2022/01/bereit-fur-die-wirkliche-bedrohung.html

    “”Own nothing, be happy.” Es wird kommen wie prognostiziert:
    Niemand außer den Megareichen wird noch irgendetwas besitzen und absolut alles mieten bzw. alles das kaufen müssen, was man nicht mieten kann, weil es verbraucht wird, beispielswiese Nahrungsmittel.

    Alle außer den Megareichen werden in Agenda-21/2030-15 m²-Käfigen hausen, totalüberwacht, zugemüllt mit GMO-“Food” und Zwangsinjektionen.

    Natürlich werden die Irren, die dieses Land vernichten wollen, erst ein wenig nachlassen in ihren Völkermordanstrengungen, wenn sie es geschafft haben, dass das mit 1,5 Mrd. Menschen völlig überbevölkerte, winzige Afrika – der gelbe Berech in der Mitte der Karte – 1,49 Mrd. Menschen weniger hat, weil sich alle ins riesige, nur sehr dünn besiedelte Gelobte Land – GER auf der Karte – aufgemacht haben.”
    — Kurz bemerkt – https://coronistan.blogspot.com/p/kurz-bemerkt.html

  5. https://reitschuster.de/post/senioren-raus-aus-den-grossen-wohnungen/

    „Senioren raus! Aus den großen Wohnungen!
    Immer dreistere Vorschläge – auch von der “Wir haben Platz”-Fraktion
    4. Mai 2023
    Die Forderungen, dass der Staat entscheiden soll, wer wo wohnen darf, werden immer lauter. Besonders beliebt ist die Idee, alte Menschen aus ihrem vertrauten Umfeld zu vergraulen. Dazu scheint manchen keine Methode zu abstrus.“

    Was bildet sich die Bande eigentlich ein, wer und was sie sind?
    Das ist Diktatur und weitere Freiheitsberaubungen !
    Sie haben nur ihrem Souverän zu dienen !

  6. Wie soll ich jetzt also die Lage einschätzen?
    Die Regierung ist pro-russisch und pro-chinesisch? Und die Aufständischen pro-amerikanisch? Bis jetzt war die Zentralregierung immer brutal gegen die Christen im Süden des Landes vorgegangen.
    Wie ist jetzt das Verhältnis der verfeindeten Gruppen zu den Christen?

  7. Als Ergänzung: Nicht alle damaligen Hebräer waren auch Israeliten (12 Stämme der Israeliten)! Unter den Hebräern gab es noch andere unterschiedliche Stämme .
    Zitat von wiki:
    “Zusammen mit den Aramäern, Midianitern, Israeliten und Joktanitern werden die Edomiter zu den Hebräern gerechnet. ”
    https://de.wikipedia.org/wiki/Edom

    ALs Ergänzung zur Geschichte über den Sudan: Im uralten Sudan (Königreich Kusch) lebten noch die Kuschiter bzw. die Nubier. Diese waren aber mit den Semiten ethnisch nicht verwandt.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Reich_von_Kusch

  8. Stecken die USA hinter dem Krieg im Sudan?

    https://www.anti-spiegel.ru/2023/stecken-die-usa-hinter-dem-krieg-im-sudan/

    Am Freitag habe ich über einen Artikel in der New York Times berichtet, der der US-Regierung die Schuld am Bürgerkrieg im Sudan gibt.

    Nun habe ich dafür noch einen sehr interessanten Hinweis gefunden, den die New York Times nicht erwähnt hat.

    In meinem gestrigen Artikel, in dem ich den Artikel der New York Times übersetzt habe, habe ich auch geschrieben, dass die sudanesische Regierung mit Russland eine Vereinbarung über die Einrichtung eines russischen Flottenstützpunktes im Sudan getroffen hat, weshalb der Verdacht bereits nahe lag, dass die USA an dem Ausbruch der Kämpfe nicht ganz unbeteiligt waren, weil sie eine Regierung im Sudan an der Macht sehen wollten, die diese Vereinbarung mit Russland widerruft.

    Darauf, dass diese Vereinbarung der Grund für den Ausbruch der Kämpfe war, weil die USA die Flottenbasis verhindern wollten, habe ich einen weiteren Hinweis gefunden.

    Nachdem Russland und der Sudan diese Vereinbarung getroffen hatten, kam es zunächst zu einem Putsch und danach haben die USA der neuen sudanesischen Regierung wegen dem geplanten Stützpunkt offen gedroht.

    Beginn der Übersetzung:

    USA warnen Sudan vor Konsequenzen, falls er eine russische Militärbasis beherbergt.

    US-Botschafter im Sudan sagt, ein solcher Schritt würde den Sudan von der internationalen Gemeinschaft isolieren

    Der US-Botschafter im Sudan hat vor Konsequenzen gewarnt, sollte das nordostafrikanische Land die Einrichtung einer russischen Militärbasis an der Küste des Roten Meeres zulassen.

    In einem Interview mit der Zeitung Tayyar sagte John Godfrey:

    „Es gibt Berichte, dass Russland versucht, die Vereinbarung umzusetzen, die es 2017 mit dem gestürzten Präsidenten Omar al-Bashir unterzeichnet hat, um eine Militärbasis am Roten Meer zu errichten.“

    Damit ist mal wieder die Chronologie interessant. Der Präsident des Sudan hat 2017 das Abkommen mit Moskau unterzeichnet und er wurde 2019 vom Militär weggeputscht. ..UNBEDINGT ALLES LESEN !!

  9. Wenn der Sudan wissen will, wie segensreich die Partnerschaft der USA auf ihre Partner auswirkt, kann ja mal in Deutschland nachfragen.

    Inklusive einer kleinen Besichtigungstour in der Ostsee, wo früher mal das Gas floss und nun absichtlich von den USA die FREUNDSCHAFT zwischen RUSSLAND & DEUTSCHLAND zerstört wurde !!

    Natürlich kann der Sudan sich das auch sparen und sehen, wie die US-FREUNDSCHAFT wirklich ist !!.

    Hat bei Saddam Gaddhafi, und bald auch Selenki, usw auch prächtig funktioniert !!

  10. Warum sollte sich die USA im Sudan anders verhalten als in Syrien, auch in Syrien war ein russischer Stützpunkt den USA ein Dorn im Auge.

    Das genügte den USA um dort einen mehrjährigen Krieg anzuzetteln!

    Solange solche VERBRECHERMANIEREN vom gekauften Westen automatisch als GUT beurteilt werden, bloß weil sie von den USA durchgeführt wurden, machen die USA was ihnen gefällt.

    Deshalb wurde es höchste Zeit, dass Putin den USA die Roten Linien aufzeigt und die USA DRITTE WELT LAND werden !!

  11. DAS DIE USA NIE UNSERE FREUNDE WAREN ZEIGT DIE GANZE GESCHICHTE UND AUCH DAS FOLGENDE VIDEO.

    Der Gründer und Vorsitzende des führenden privaten US-amerikanischen Think Tank STRATFOR (Abkürzung für Stategic Forecasting Inc.) George Friedman bestätigt am 4. Februar 2015, dass die USA seit mehr als 100 Jahren die deutsch-russische Zusammenarbeit mit allen Mitteln verhindern wollen.

    Dazu ist ihnen jedes Mittel recht, inclusive vorsätzlicher Lügen bis zum Krieg. Dieses Video (13 Minuten) unbedingt ansehen.

    STRATFOR: US-Hauptziel seit einem Jahrhundert war Bündnis Russland+Deutschland zu verhindern ==> http://www.youtube.com/watch?v=gcj8xN2UDKc

    Hier noch General Eisenhowers Aussage, „Schreckliche Ernte“, von 1947:

    „Unsere Hauptabsicht ist die Eliminierung von so vielen Deutschen wie nur möglich. Ich erwarte, daß jeder Deutsche westlich des Rheins und in den Gebieten, in denen wir angreifen, getötet wird.“

    VIELE BÜRGER WÄREN FROH, WENN RUSSLAND UNS VON DER KNECHTSCHAFT DER USA UND SEINEN VASALLEN BEFREIEN WÜRDE !!