Wozu brauchen wir schnelles Internet, wenn es sowieso nicht funktioniert?

Wozu brauchen wir schnelles Internet, wenn es sowieso nicht funktioniert?

„Zukunft“, die nie kommt: Glasfaser-Breitbandinternetausbau auf dem Land (Symbolbild:Imago)

Bereits im vorletzten Bundestagswahlkampf 2021 entdeckten deutsche Politiker jedweder Couleur zuhauf ihre Liebe zum schnellen Internet, mit dem es im Hochtechnologiestandort Deutschland davor ja angeblich so im Argen lag. Damals neigte sich der “Pandemie”-Wahn gerade seinem Ende zu, und die Lehren und Erfahrungen aus Home-Office, Videokonferenzen, digitalen Schnelltext- und Impfnachweisen und Warn-Apps hatten die Digitalisierungs-Defizite in Deutschland ins öffentlichen Blickfeld gerückt. Mit Hochdruck sollte nun an deren Beseitigung gearbeitet werden. Gesagt, getan? Schön wär’s.

Nun hat es seither fast vier Jahre gedauert, bis zumindest in meiner Wohngemeinde und in den benachbarten Kommunen mit dem Ausbau des Glasfasernetzes und den dazu erforderlichen Grabungen begonnen wurde. Der ganze Prozess ist jedoch mit der Zeit immer mehr ins Stocken geraten, und seither ging es einfach entweder überhaupt nicht oder allenfalls schleppend voran. In Anbetracht dieses mehr als zögerlichen Arbeitsablaufs stellt sich die Frage, ob ein solch „superschnelles Internet” überhaupt noch erforderlich ist. Denn gerade erst vor wenigen Wochen, genauer gesagt vom 21. August bis zum 6. September fiel in einem kompletten Wohnquartier unserer Gemeinde das bislang vorhandene, noch nicht superschnelle Internet, auf das sowohl Gewerbetreibende als auch Privathaushalte angewiesen sind, großräumig aus.

Arroganz gepaart mit Ignoranz

Einer ganzen Reihe von Nutzern stand förmlich die Verzweiflung ins Gesicht geschrieben, manche Selbständige und Unternehmen sahen sich sogar jäh in ihrer Existenz bedroht. Der unerträgliche Zustand sollte, so hieß es zunächst, sogar noch bis zum 10. September anhalten, endete dann aber “pünktlich“ zum 6. September. Der dennoch angerichtete wirtschaftliche Schaden dürfte – auch wenn er sich nur mehr oder weniger lokal auswirkt – im oberen sechs- bis unteren siebenstelligen Euro-Bereich anzusetzen sein. Wie kann so etwas im angeblichen Hightech-Land Deutschland passieren? Wenn ein solcher Blackout – wie im aktuellen Fall – über eine inakzeptabel lange Zeitspanne anhält und sich die zuständige Deutsche Telekom trotz ständig erfolgender besorgter bis enervierter Nachfragen der Betroffenen kaum dazu herablässt, auch nur Interesse zu heucheln, geschweige denn, den Missstand so schnell wie möglich zu beheben: Dann muss entweder von völliger Arroganz gepaart mit Ignoranz, oder von nicht mehr zu überbietender fachlicher Inkompetenz im besten Deutschland aller Zeiten ausgegangen werden. Womit im Fall Telekom abermals der nachhaltige Beweis für eine nicht mehr zu leugnende Schieflage der fachlichen Qualifikation des Personals erbracht wäre. Offenbar breitet sich auch bei diesem faktischen Staatsbetrieb, wie schon im Fall der Deutschen Bahn, ein weiteres Kontinuum infrastrukturellen Versagens auf ganzer Linie aus. Giovanni Trappatoni würde in dieser Lage sagen: “Ich habe fertig!”.

Vor allem für kleine und mittlere Unternehmen, die berühmten KMUs, ist ein jederzeit zugängliches und auch funktionierendes Internet für die Wahrung von Wettbewerbsfähigkeit, Aufrechterhaltung einer heute ununterbrochen möglichen Kommunikation mit Kunden und Mitarbeitern und mit für die Existenz der Firma als zwingend notwendig. Groß-Konzerne unterhalten oft eigene Netze und Intranets zur Aufrechterhaltung ihrer internen Kommunikation, doch sowohl KMUs wie auch Privathaushalte mit Internet-Anschluss sind – auch was die Telefonie angeht – völlig blind ohne Netz, denn die Telefongeräte sind an das Internet gekoppelt und versagen im Fall eines Blackouts den Dienst. Immerhin bestand während des Netzausfalls der Telekom noch die Möglichkeit, auf die weiter funktionierenden Mobilfunknetze zurückzugreifen, so dass Handys und Smartphones die Möglichkeit retteten, mit der „Außenwelt“ in Kontakt zu treten.

Defizite und Dauerpannen

Nicht erst heute, sondern bereits seit bald 20 Jahren gewinnt man zusehends den Eindruck, in einem „Failed State“, einem Entwicklungsland  zu leben, denn solchen Zuständen scheint sich Deutschland in atemberaubender Geschwindigkeit anzunähern. Angesichts eines sich über fast drei Wochen hinweg nicht zur Verfügung stehenden Internets mitsamt folglich “totem” WLAN kann man das nicht mehr anders ausdrücken. Solche Pannen und dann noch eine derartig kundenwidrige “Dienstleistung” ist eines Staates mit dem hehren Selbstanspruchs eines internationalen Hochtechnologiestandorts nicht nur unwürdig, sondern sprengt alle Grenzen sowohl der Verantwortlichkeit als auch des Anstands. Und offensichtlich fühlte sich niemand sowohl für dieses unentschuldbare Malheur zuständig. Dass sämtliche Beschwerden, Anfragen und Bitten nach dem LMAA-Prinzip entweder einfach nur abgebürstet oder völlig ignoriert wurden, spricht zudem Bände, wie heute in Deutschland Probleme gelöst werden: Man lässt die leidige Angelegenheit einfach schleifen. Ist es angesichts solcher Zustände wirklich noch verwunderlich, dass die Bereitschaft ausländischer Interessenten, hierzulande noch zu investieren, stetig abnimmt? Es bleibt nur zu hoffen, dass die dafür Verantwortlichen von all den Betroffenen, die  allein schon von Berufs wegen zwingend auf eine funktionierende Internetverbindung angewiesen sind, mit einer saftigen Klagewelle überzogen und auf Regress verklagt werden.

Der Netzausfall erweist sich jedoch als pars pro toto und geradezu symptomatisch für viele andere Defizite und Dauerpannen in diesem Land, die früher bei uns völlig unvorstellbar gewesen wären. Man muss sich schon seit Jahren die Frage stellen, was in diesem Staat überhaupt noch funktioniert  – dies gerade vor dem Hintergrund, dass die Anzahl der Blackouts bereits beängstigende Ausmaße anzunehmen beginnt. Und zwar nicht nur temporäre Internetausfälle, sondern auch Stromabschaltungen. Das einzige, was in diesem Deutschland hingegen noch “funktioniert”, sind ideologische Milliardengräber und äußerst kostspielige Rohrkrepierer, die zwar den arbeitenden und steuerzahlenden Menschen nichts nutzen, ihnen jedoch ganz im Ungeist von linkem Filz und NGO-Klientelwirtschaft schamlos das Geld aus der Tasche ziehen, ohne den geringsten Beitrag zum Wohlergehen der Gesellschaft.

Mehr Steuereinnahmen denn je – für weniger Staatsleistungen zugunsten des eigenen Volkes als je zuvor

Als da wären:

  • die Asylindustrie, welche den Steuerzahler pro Jahr mehr als 50 Milliarden Euro kostet, obwohl es (eher realistisch) auch über 100 Milliarden sein könnten, wobei wir die Wahrheit aus wohlweislichen Gründen heraus niemals erfahren werden;
  • die Harz IV und Bürgergeldempfänger-Maschinerie als staatliche Einladung zum bedarfsweise gerne auch lebenslangen Müßiggang;
  • die grenzenlose und offenbar immer noch nicht auf ihrem Kulminationspunkt angelangte maßlose Überdehnung des Bürokratie-Monsters Deutschland, um den Überschuss oder auch Ausschuss an entgegen den Anfordernissen des Marktes ausgebildeten Personen eine völlig überflüssige Beschäftigung in der Wohlfühloase der steuerlich alimentierten Systemprofiteure zu verschaffen;
  • die Hauptfinanzierung des Molochs EU mit seiner monströsen Administration und seinen Fördertöpfen, von denen das gesamte europäische Ausland auf deutsche Steuerkosten profitiert;
  • die “Klimarettung” mit ihren billionenschweren globalen Green-Deal– und Maßnahmenpaketen sowie der selbstzerstörerischen Energiewende-Planwirtschaft, die zu den weltweit höchsten Stromkosten geführt hat;
  • Entwicklungshilfe”-Projekte in aller Welt mit abenteuerlichsten Geldverschwendungsexzessen ohne den geringsten Nutzen für Deutschland;
  • die sowohl von den zwangsfinanzierten staatstragenden Medien als auch dem Staat (als uns Bürgern) gepamperten linken Medien, namentlich auch Printmedien, die ohne die staatliche Hilfe längst hätten Konkurs anmelden müssen;
  • und schließlich die propagandawirksam geschürte Kriegsbegeisterung im Rahmen der russisch-ukrainischen Kriegshandlungen – wobei unsere “Freiheit” einst im Hindukusch, heute in der Ukraine verteidigt wird (“whatever it takes”), nachdem sich schon das afghanische Abenteuer als grandioser Flop mit allerdings 59 für nichts und wieder nichts gefallenen deutschen Soldaten und einer Steuergeldvernichtung von weit mehr als 20 Milliarden Euro erwiesen hatte.

Keine positiven Aspekte mehr

Für all das müssen wir heute mehr Steuern als je zuvor blechen, während immer weniger davon für die ursprünglichen originären Staatsaufgaben zugunsten der eigenen Bürger ankommt. Marode Straßen, einsturzgefährdete Brücken und Tunnels, kaputte Schulen, keine intakte Landesverteidigung, ein dysfunktionales Gesundheitssystem, keine innere Sicherheit mehr. Und eben auch kein schnelles geschweige denn stabiles Internet. Und das alles trotz Rekord-Schulden und Giga-Steuereinnahmen bei dem historischen Höchststand öffentlicher Beschäftigter.

Es tut mir leid, aber ich kann hier immer weniger der Allgemeinheit dienende Staatsausgaben und -anstrengungen erkennen, und schon gar keine politischen Handlungen die dem Diensteid der Regierenden gerecht würden , das Wohl des deutschen Volkes zu mehren und Schaden von ihm abzuwenden. Es gibt praktisch keine wirklich positiven Aspekte mehr in diesem einst blühenden Land. Die letzten drei Bundeskanzler haben samt ihrer Ministerriege das das Gegenteil dessen praktiziert, was den Deutschen nützen und helfen würde. Sie haben bei ihrer Vereidigung alle Meineide geschworen.-

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann freuen wir uns, wenn Sie unsere Arbeit mit einer Zuwendung unterstützen.

13 Antworten

  1. Selbiges bei uns im Ort und in den Nachbargemeinden.
    2019 wurde mit dem Glasfaserausbau begonnen.
    Zum jetzigen Zeitpunkt 2025 ist ein drittel des Ortes abgearbeitet.
    Unser Mehrfamilienhaus wurde vor 2 Wochen beglückt.
    Ein Teil der Gräben wurde nicht mehr zugeschüttet bzw. geteert.
    Ist aber keine Seltenheit. Bauzäune werden auch gerne zurückgelassen.

    10
  2. Die AfD macht Schluss mit solchem Chaos.
    Ihr müsst die bloss bei jeder sich bietender Möglichkeit wählen.
    Solange das nicht passiert…. Tja.

    Und im Übrigen, mein Linux-PC funktioniert auch ohne Internet ganz prima, denn meine Daten liegen hier in meiner Hand statt in irgendwelchen Wolken.

    Fundstück:
    ca 30 min.

    Alternativen zu Windows-Programmen – kostenlos und besser?

    10
  3. „Man muss sich schon seit Jahren die Frage stellen, was in diesem Staat überhaupt noch funktioniert …“
    Das Finanzamt.

    15
  4. Wozu brauchen wir schnelles Internet, wenn es in Grund und Boden zensiert wird und man mit Google und Co nur noch Kommerzmüll findet?

    13
  5. Habe bei T-Online 5000 Kbits gebucht und bezahlt, bekomme aber weiterhin schlappe 50 Kbits. Erklärung? Leider sind die Kabel bei Ihnen noch nicht dafür verfügbar. Fahradwege in Peru sind natürlich wichtiger als schnelles Internet. Toll!

  6. Wozu brauchen wir schnelles Internet, wenn es gar nicht schnell ist? Hier ein Beispiel von mir. Ich habe seit einigen Monaten einen Glasfaseranschluss der Telekom mit nominal 100 MBit im Download und 50 Mbit im Upload. Des weiteren nutze ich drei Internetseiten zur Geschwindigkeitsmessung. http://www.wieistmeineip.de, http://www.breitbandmessung.de und eine Seite von AVM, die man aus der Fritzbox direkt aufruft. Die Telekom verwies bei der Installation immer auf die Seite http://www.breitbandmessung.de In den ersten drei, vier Wochen nach der Installation war die Welt noch in Ordnung. Alle drei Seiten lieferten Werte von >= 100/50. Dann jedoch implodierte die Upload-Geschwindigkeit regelrecht. Alle drei Seiten zeigten weiterhin eine Download-Geschwindigkeit von >= 100 MBit. Die Upload-Geschwindigkeit lag seitdem jedoch bei <= 1 MBit statt bei >= 50 MBit. Dann, nachdem ich ein paar Wochen lang immer wieder getestet habe, geschah ein „Wunder“. Die von der Telekom angesagte Seite http://www.breitbandmessung.de lieferte plötzlich wieder akzeptable Werte. Die anderen beiden Seiten jedoch weiterhin nicht. Gerade eben habe ich diese beiden anderen Seiten erneut aufgerufen und nun liefern alle drei Seiten Upload-Werte von <= 1 Mbit. AVM: 1 MBit, Telekom: 0,6 MBit und http://www.wieistmeineip.de: 0,3 MBit. Das liegt sehr weit unterhalb dessen, was die Telekom per Vertrag zu liefern verpflichtet ist. Die Fritzbox zeigt übrigens eine Verbindungsgeschwindigkeit zur Vermittlungsstelle von >= 113,3 / 56,6 MBit an. Da wir inzwischen in einer sozialistischen Zensurdiktatur „leben“, frage ich mich, ob die Upload-Geschwindigkeit nicht deswegen so gering ist, weil womöglich sämtlich Browseranfragen durch Zensurinstanzen laufen und den Upload deshalb so stark begrenzen. Jedenfalls habe ich jetzt eine viel geringere Upload-Geschwindigkeit als vorher mit VDSL 50.

  7. So, nun noch etwas zum Artikel selbst. Seit Jahren verlassen die guten Leute in Massen das Land. Zurück bleiben die lebenden „Immobilien“, also Leute wie ich und der Bodensatz. Es ist klar, dass sich dadurch der intellektuelle Schwerpunkt immer mehr in Richtung Bodensatz verschiebt. Die Auswirkungen spürt man überall. Das ganze Land wird zu einem BER, dem dysfunktionalen Flughafen. Selbst kleine Baumaßnahmen dauern inzwischen ewig, und Planungsfehler, Baumängel wie z.B. Wasserschäden bei Neubauten und Verzögerungen durch fehlendes oder lahmes Personal nehmen schon seit Jahren immer mehr zu. Das alles läuft so schleichend ab, dass man sich sehr bemühen muss, um dies als Unnormal wahrzunehmen. Die meisten Leute gewöhnen sich daran und bemerken die Veränderung kaum oder garnicht. So setzt sich das Problem fest und kann später nur noch schwer beseitigt werden. Die daraus folgende Prognose lautet: Deutschland fällt in ein Loch und wird vermutlich für lange Zeit mit eigener Kraft nicht wieder heraus kommen.

  8. Es geht um die schleichende Entmündigung und Entrechtung des Bürgertums….Nicht mehr Eigenverantwortung (Erfolg durch Leistung und Motivation) sollen wie früher die Triebfedern der modernen Gesellschaft sein.
    Sondern das Volk soll wieder zur lenkbaren und entindividualisierten Masse umgestaltet werden – geführt von riesigen globalen Rockefeller– Konzernen, die vorgeben, was gut für uns zu sein hat.

    Der bürgerliche Mittelstand, der sich in den letzten paar hundert Jahren in Europa herausgebildet hatte, wird hierbei sukzessive eliminiert…..Immer wieder lese ich von gestandenen Kleinunternehmen (Metzgereien, Bäckereien, Handwerksbetrieben, Gaststätten etc.), die seit 100 oder 150 Jahren mit ihren Namen das Stadtbild prägten, und die im Moment einfach so von der Bildfläche verschwinden….Angeschlagen von Corona, der Rezession und dem neuen Mindestlohn haben sie oft keine große Wahl als irgendwann aufzugeben.

    Was Weltwirtschaftskrise und Weltkriege zuvor nicht schafften, unsere „neuen Strukturen“ geben dem unteren Mittelstand nun den Rest….Der neue Mensch hat mit individueller Freiheit und persönlicher Selbstgestaltung nichts mehr am Hut. Der neue Mensch tut neuerdings das, was von ihm erwartet wird. Er ist Konsument, und das neue Lebensziel ist seine narzisstische Selbstdarstellung in den sozialen Medien. Das ist zum neuen Lebensinhalt, zum neuen Lebenssinn geworden. Und genau diese Aufgabe erfüllt der neue Mensch fast ohne jede Gegenwehr. Und die Mächtigen, die uns solcherart steuern, werden dadurch immer einflussreicher und mächtiger.

    Im der neuen Gesellschaft werden wir in 50 oder 100 Jahren nicht viel mehr als Sklaven sein….Durch die derzeitige Digitalisierung, Automatisierung und Robotisierung werden wir im Gegensatz zu früher bald keine Möglichkeit der Gegenwehr mehr haben. Jetzt, wo wir noch die Möglichkeit hätten, uns zu wehren, nutzen wir diese nicht –
    und machen lieber bei dem so befriedigenden Spiel der narzisstischen Selbstaufblähung fast alle mit.

    Und die Leute von BIG Money und Pharma, die uns steuern, reiben sich die Hände, dass wir das alles mit uns machen lassen, und dass die neuen seelenlosen Großkonzerne anstatt dass eine mittelständische Wirtschaft und Menschen mit Substanz unser Leben bestimmt….Diese Mächtigen GATES, SOROS, BLACKROCK usw. hätten wohl selber nie erwartet, dass es so leicht sein würde, dass sich eine moderne westliche Gesellschaft wieder freiwillig ins Mittelalter zurücksteuern lassen würde…..Auch George Orwell („1984“) würde sich wohl mittlerweile im Grabe herumdrehen.

    1. Prinzipiell stimme ich dem Kommentar zu.
      Aber:
      -Wäre ab 2020 weniger Widerstand geleistet worden, dann wären wir schon heute in einer anderen, viel schlimmeren Situation.
      -Durch die Spritz-Wirkungen wird sich das „Widerstandsverhältnis“ ändern, auch wenn es unterschiedliche Chargen mit sofort bis (fast) keine Wirkung gab/gibt.
      -Und das Problem der „Mitläufer“ ist nicht (!) nur die Jugend (betrifft auch bezahlen mit Handy etc.)

      Strom-/Internetausfall mit ihren „Nebenwirkungen“ etc. sind gewollt. Die Aussagen von Merkel in Davos (vor 2020) und die Infos von WEF (Agenda 2030) weisen eindeutig darauf hin.

      Viel allgemeingfährlicher ist der 5G-Ausbau.
      Handy-Strahlung:
      https://tkp.at/2025/03/14/wie-5g-strahlung-die-gesundheit-der-zell-kraftwerke-stoeren-kann/
      5G in Mikrowelle – 2,45 GHz:
      https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/physik/artikel/mikrowellenherd
      (5G-) Frequenzen Handy -> ua.
      700 MHz bis 2,6 GHz:
      https://www.bmuv.de/faq/welche-frequenzen-nutzen-die-5g-netze

  9. Na ja versprochenes schnelles Internet ist nur eine versprochene blühende Landschaft des Dicken vor 30 Jahren. Vom schwarzen Kohl ging die Saat schnell auf als vor 10 Jahren die Ziehtochter die Grenze unbegrenzt öffnete. Kreuzberg und Neu Kölln gibt es jetzt in Mitteldeutschlands Großstädten aber leider auch in Kreisstädten. In den alten Buntländern da gibt es L.A und New York mit Clans und Banden mit verschiedenem Couleur wie im Actionfilm. Wenigstens kann so der Gutbürger im Westen die Glotze auslassen und so Strom sparen für die Umwelt wenn es Bud Spencer& Terence Hill unerwartet vor der Haustür gibt. Ab und zu ist für den männlichen Zuschauer auch ein Gratisdöner mit viel Ketchup für gute Systemtreue drin als Belohnung oder für die Frau ein Fitnesstraining im Grünen:-) mfg

  10. Vor drei Jahren Testbeginn mit Starlink. Bereits nach einem Jahr alle Standorte umgestellt. Stabil, kostengünstiger, ein Service von dem Deutschland träumt. Für Private einzig der Stromverbrauch negativ. Gibt es in verschiedenen Einsatzvariationen und auch gelegentlich Sonderangebote. Preise passen sich der jeweiligen Landeskaufkraft bzw. Marktpreisen an, d. h. sind niedriger.

  11. Alles kein Einzelfall.
    Bei uns war das Internet für sage und schreibe 2 Jahre ausgefallen.
    Die alte Kupferleitung war laut Telekom „abgesoffen“.
    Eine Rep. wollten sie nicht mehr machen. Wir sollten auf den Glasfaserausbau warten.
    Ging ja nur um ca. 100 Haushalte.
    Die Telekom hat uns einfach die Verträge gekündigt. Dadurch habe ich auch meine Firmen Nummer verloren.
    Eine Reservierung geht über 2 Jahre nicht. Ausnahmen gibt es nicht. Umleitung ohne Vertrag auch nicht,neuen Vertrag gibt es nicht, weil kein Internet verfügbar ist. Wie beim Hauptmann von Köpenick. Kein Pass keine Arbeit, keine Arbeit kein Pass.
    Habe alles versucht, Bundesnetzagentur etc. Niemand fühlte sich zuständig.
    Inzwischen haben wir wieder Glasfaser.
    Dann noch Ärger mit dem Finanzamt, weil meine Festnetznummer nicht mehr ging bzw. ich keine neue angeben konnte.
    Das ist das D in dem wir gut und gerne Leben!
    Ein Land, in dem die Bürokratie sich nur noch selbst verwaltet und gut damit klarkommt.