Zero-Covid krachend gescheitert: Dieser Kelch ging an uns vorüber

Zero-Covid: Lockdown Down Under (Foto:Imago)

Im Frühjahr standen die obsessivsten Ayatollahs der Pandemiepolitik kurz davor, sich allen Ernstes mit ihrer Wahnvorstellung durchzusetzen, Corona lasse sich durch „kurze, aber dafür knallharte Maßnahmen“ ein für alle Mal von der Erde tilgen. Der zweite Lockdown war da gerade ein Vierteljahr alt und die Sterbezahlen in den Kliniken immens (obwohl bis heute der eigentliche Grund für die hohe Mortalität vor allem hospitalisierter Senioren, viele davon frisch geimpft, nicht ganz klar ist), und RKI, Karl Lauterbach, Christian Drosten und andere überboten sich mal wieder mit ihren Inzidenz- und Hospitalisierungsprognosen zu nachösterlichen Horrorszenarien (die natürlich dann alle wieder nicht einmal annähernd eintrafen!).

Die Gelegenheit schien damals günstig, die Schlagzahl des Corona-Maßnahmenmotors zu erhöhen, den Gesundheitstotalitarismus zu steigern und endlich, wie es der Grüne Winfried Kretschmann in Stuttgart launig androhte, „mal einen richtigen Lockdown“ zu machen. Vor allem die Virologin Melanie Brinkmann lehnte sich damals weit aus dem Fenster und redete unverdrossen der – bereits für das Verständnis von Laien völlig untauglichen – Idee das Wort, ein Staat mit derart sperrangelweit offenen Landesgrenzen wie Deutschland, mit seinem rege oszillierenden Grenzverkehr zu Land, Wasser und Luft, könne durch konsequente Isolation das Virus final ausrotten; die psychosozialen Schäden eines solchen Totallockdowns will man sich gar nicht ausmalen. Als Vorbild dieser Zero-Covid-Strategie, mit der auch Christian Drosten offen liebäugelte, nannten ihre Verfechter stets die Beispiele Australien und Neuseeland.

Widerlegte Hysteriker

Jetzt, ein halbes Jahr später, wird die ganze Welt Zeuge, wozu dieser Irrsinn in eben diesen vermeintlichen Musterländern geführt hat: Vor allem in Neuseeland zeigt sich auf extreme Weise, „auf welche Abwege die Strategie führte„, schreibt die „Welt„. Vom einstigen Glauben an die Überlegenheit der No-Covid-Politik ist in dem pazifischen Commonwealth-Staat nichts übriggeblieben.

Kritiker hatten stets moniert, dass sich durch radikale Eindämmungen zwar eine extreme Verminderung der Fallzahlen erreichen lassen – erkauft durch astronomische volkswirtschaftliche und anderweitige gesundheitliche Kollateralschäden -, dass diese angesichts der hohen Mutationsneigung gerade von Coronaviren keinen Sinn machen, weil man dann letztlich in den ewigen Lockdown muss. Auch in Wuhan erwies sich das faktische Einmauern von Menschen zuhause, unter völliger Missachtung aller Bürger-, Menschen- und Freiheitsrechte, als durchaus effektiv, Glückwunsch – doch wenn es zum Dauerzustand wird, hat sich die Medizin“ in jedem Falle tödlicher erwiesen als die Krankheit selbst.

Genau das geschah in Neuseeland: Mit Einschleppung der Delta-Variante vor knapp zwei Monaten ging die zuvor scheinbar so segensreiche No-Covid-Strategie der Neuseeländer nicht mehr auf. „Nur rund 4300 Covid-Infektionen und 27 Todesfälle verzeichnete Neuseeland insgesamt, die Menschen konnten den längsten Teil der Pandemie ein weitgehend normales Leben führen„, erkennt die „Welt“ an – ermöglicht durch Erfolgsstrategien sowohl in Neuseeland wie auch in Australien, die sich durch „geschlossene Außengrenzen“ (kein Kunststück bei Inselstaaten ohne Landgrenzen!), ein Quarantänesystem zur Verhinderung der Einschleppung von Covid sowie durch „Blitz-Lockdowns“ von Millionenmetropolen auszeichneten, die eine Ausbreitung des Virus „schnell und effektiv unterbinden“ sollten.

Das neuseeländische Desaster

Dass die neuseeländische Metropole Auckland seit mittlerweile anderthalb Monaten in totaler Ausgangssperre verharrt, wie auch weite Teile von New South Wales oder Queensland in Australien, ist freilich die Kehrseite dieses „Erfolgs“. Und selbst der ist nun Essig: Gestern wurden in Auckland 33 Neuinfektionen verzeichnet. Dies ist zwar eine kleine Zahl im Vergleich zu anderen Metropolen weltweit, gibt die „Welt“ zu bedenken – doch vor Ort bedeute sie vor allem, dass sich trotz wochenlangen Lockdowns kaum etwas verbessert habe. Ein schlagender Beweis also, dass hier rein nichts erkauft wurde durch einen unverhältnismäßigen, psychotischen Staatsterror gegen die eigenen Bürger, der inzwischen auch in Neuseeland als untragbar empfunden wird: John Key, einer der Amtsvorgänger von Premierministerin Jacinda Ardern, nannte sein Land kürzlich in einem Kommentar ein „selbstgefälliges Einsiedlerkönigreich“ und scheute nicht den Vergleich mit Nordkorea.

All dies wäre nach dem Willen der No- bzw. Zero-Covid-Sektenjünger auch mit Deutschland passiert, hätten diese sich vor einem halben Jahr durchgesetzt. Die weitere Entwicklung auch bei uns zeigt, wie schief sie lagen und man muss beinahe schon dankbar sein, dass Merkels Corona-Junta zumindest diese rote Linie nicht überschritten hat; auch wenn der stattdessen angerichtete Schaden schlimm genug ist und die sich gegenwärtig entfaltende Impf-Gesundheitsapartheid neue Schrecken heraufbeschwört. Nicht auszudenken ist allerdings, sollte ein Neurotiker wie Karl Lauterbach als Gesundheitsminister dereinst in die Lage versetzt werden, durch vergleichbare „Nulltoleranzstrategien“ gegen Viren die Weichen für die Zukunft zu stellen – etwa bei der nächsten Pandemie, die garantiert nicht lange auf sich warten lassen wird. Dann hilft nur noch die Flucht ins Exil.

3 KOMMENTARE

  1. @ihrer Wahnvorstellung durchzusetzen
    solange das nicht dazu führt, daß die Wahnsinnigen verhaftet und wegen Körperverletzung, Erpressung, Terrorismus und Mord verurteilt sind – incl. der Kanzlerin der Herzen in Handschellen – ist das in meinen Augen nicht vorübergegangen.
    Da hat ja einer schon angekündigt, man müßte ihm später viel verzeihen – ich denke nicht, daß man auch nur einem von denen irgendetwas verzeihen sollte.

    Aber ich erwarte auch, daß hier jeder Gedanke verfrüht ist – mit Corona-Kalle als neuem Gesundheitsminister wird es bald wieder Ausgangs- und Kontaktsperren geben !
    Der Wahn ist für die Eliten viel zu nützlich, als daß sie zurückstecken, bevor es Tote gibt und der eigene Hals sich dem Seil nähert !
    Ich kenne im Bundestag keinen, dem ich zutrauen würde, freiwillig auf die Vorteile des Corona-Wahns zu verzichten!
    Sie ?

  2. Der einzige Grund, warum man das in der corona-faschistischen Volksrepublik BRD noch nicht gemacht hat, ist, daß man das zur Zeit noch erwirtschaftete Geld als Raubbeute benötigt, um andere Länder in Abhängigkeit von deutschem Geld zu halten, damit sie auf Linie bleiben.
    Denn Deutschland ist alles andere, als Zahlmeister und Depp, sondern Zuchtmeister und Erpresser in der EU. Mit deutschem Geld hat man Länder, wie Italien und FR verleitet, soziale Wohltaten für ihre Bürger zu bezahlen, bei deren Versiegen revolutionäre Verhältnisse zu erwarten sind.
    Oder meint irgendwer, daß jemals ein deutscher Politiker etwas aus humanitären Gründen tat?

  3. An ALLE ‚Virengläubige‘: Es gibt KEINE ‚Viren‘!
    VERSCHWÖRUNGSTHEORIE?!
    NEIN. Gerade (8.September2021) hat die spanische Regierung bestätigt, das KEIN ‚Virus‘ isoliert wurde/ ist.

    Dr. Stefan Lanka (guugeln) hat vor Gericht erstritten, das es KEIN Masern’virus‘ gibt bzw. nachgewiesen/ isoliert ist.

    Dr. Stefan Lanka sagt, das es überhaupt KEIN ‚Virus‘ gibt- weil nicht isoliert/ nachgewiesen ist; wie es die Wissenschaft vorschreibt.

    Dr. Lanka wie folgt: „Wissenschaft hat ganz klare Regeln: Wer Behauptungen aufstellt, muss diese klar, nachvollziehbar und überprüfbar beweisen. Nur Aussagen, die überprüfbar sind, dürfen als wissenschaftlich bezeichnet werden, alles andere fällt in das Gebiet des Glaubens……………“.

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