Zu doof fürs Internet? Deutsche Spitzenpolitikerinnen fallen auf billige Phishing-Masche rein

Zu doof fürs Internet? Deutsche Spitzenpolitikerinnen fallen auf billige Phishing-Masche rein

„Das hat der Wein gemacht“? CDU-Parlamentspräsidentin Klöckner (Foto:Imago)

Klugscheisserin Julia Klöckner ist auf eine plumpe App-Masche reingefallen. Da hilft auch nicht die ziemlich sichere Signal-App, wenn man blöd ist. Handelt es sich etwa um ein Geschlechterproblem? Auch die Konten von Bildungsministerin Karin Prien (CDU) und Bauministerin Verena Hubertz (SPD) wurden von den Damen selbst gecrasht. Dafür braucht man noch nicht einmal die Warnung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), dem “aktuelle Erkenntnisse” vorliegen, denenzufolge ein “wahrscheinlich staatlich gesteuerter Cyberakteur Phishing-Angriffe über Messengerdienste wie Signal durchführt“, wie es auf der BSI-Webseite diese Woche hieß, nebst dem Hinweis: “Im Fokus stehen hochrangige Ziele aus Politik, Militär und Diplomatie sowie Investigativjournalistinnen und -journalisten in Deutschland und Europa.“ Wieso dann die Bundestagspräsidentin, könnte man fragen – denn “hochrangig” ist die Ex-Weinkönigin nur protokollarisch.

Was für ein Unsinn! Jeden Tag erreichen die Nutzer irgendwelche „Helfer-Mails“ oder Nachrichten mit Fragen nach PIN, TAN oder Codes – und jeder, wirklich mit einem IQ über 70 weiß: Sofort löschen! Nix geben! Nur net “det dumm Jule”. Die Bundestagspräsidentin hat arglos einmal zuviel geklickt, wie auch ihre ministrierenden Mitstreiterinnen. Und solche Lebensuntüchtigen führen unser Land. Jetzt muss ein Schuldiger her; angesichts des erfolgreichen Angriffs auf die Bundestagspräsidentin – unter anderem wurden Chats mit Kanzler Merz geklaut! – sind es mal wieder „wahrscheinlich die Russen“. Nein, sorry: Diesmal nicht. Dafür braucht man keine russischen Geheimdienste. Das schafft meine Tochter.

Uralter Trick, der nur noch bei völlig Ahnungslosen zieht

Gehackt wurde übrigens nicht der Messengerdienst Signal selbst – der ist ziemlich sicher. Statt mit komplexen Methoden eine Sicherheitslücke zu suchen, die sich ausnutzen lässt, setzen die Angreifer auf die größte Schwachstelle digitaler Kommunikation: Das dumme Gesicht dieses Opfers. Der Trick hat einen Bart, so alt ist er: Hacker geben sich als “Support” aus. Dann bitten sie um die Zugangsdaten zum Messenger, schreiben im Namen des Opfers an Dritte, lesen Chats mit und schließen die Angegriffenen bei Bedarf ganz aus dem eigenen Chat aus. Mal ganz ehrlich: Signal kennt alle Daten seiner Nutzer. Auch die Bankinformationen. Wieso sollten die fragen? Das hier ist der übrigens der Link, auf den insgesamt 300 “Politprofis” reingefallen sind:

(Screenshot:Facebook)

Unglaublich! Übrigens: Die Forschung erklärt, dass sich “…das typische Phishing-Opfer durch Überheblichkeit und / oder ungerechtfertigtes Vertrauen, gemeinhin ausgelöst durch freiwillige Unterordnung unter Autorität, zumeist begünstigt durch eigene Ahnungslosigkeit und / oder schnelles, übereiltes, oft intuitives Entscheiden und / oder kognitive Defizite” auszeichnet.
Irgendwie scheint diese Ansammlung von Problemen bei mancher “Bundestagsabgeordnet_Innen” kumuliert aufzutreten. Wenn man das kapiert hat, kann man sich solche ahnungslosen “Tagesschau”-Scheißartikel sparen: “Angriff auf Signal-Nutzer – auch Bundesregierung soll betroffen sein”. Nein, nur Idioten sind davon betroffen. Und die gibt es in der Führungsebene unseres Staates anscheinend reichlich…


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18 Kommentare

  1. Sorry, nein es handelt sich nicht um ein Geschlechter Problem, da ich seit nunmehr über 40 Jahren in der Firma und auch jetzt in Rente noch täglich am Computer bin, mich informiere und mir alles Wissenswerte da hole. Vielmehr denke ich, dass es die Überheblichkeit und Arroganz dieser abgehobenen Elite ist die meinen, ihnen passiert das nicht, denn sie sind ja abgesichert und so intelligent.
    Das die auch gern das Internet abschalten möchten, aber nur für die Bevölkerung kann ich mir vorstellen. Dumm geboren, nichts dazu gelernt.

  2. „Zu doof fürs Internet?“ Viel schlimmer, die sind sogar zu doof für’s Sterben. Die werden 110 Jahre alt und fallen dann einfach in sich zusammen, wenn die statische Schläue sie nicht mehr hält.

  3. Warum wollen diese Menschen denn wohl „soziale Medien“ ( was auch immer das sein soll, wenn man es mal auseinander nimmt und definiert) verbieten oder Zugänge beschränken?
    Einfache Antwort?
    Weil sie es nicht verstehen.
    Es gibt sicher auch noch sehr viele andere Komponenten. Aber die Hauptursache ist unverständniss und damit ist nicht verstehen gemeint.
    Alles was ältere Menschen nicht verstehen oder gegen das sie nichts ausrichten können, müssen diese dann verbieten.
    Nur Kriege verbieten sie nicht obwohl sie diese auch nicht verstehen.

  4. Ich hätte vor allem (offenbar naiverweise) angenommen, dass mal seitens BSI den Damen und Herren Geheimnisträgern mindestens einen Basisvortrag gehalten hätte darüber, woran man Phishing-Versuche erkennen kann. Bei uns ist eine solche „Schulung“ für jeden Mitarbeiter obligatorisch.

    Oder dass das BSI mal ab und zu die Aufmerksamkeit der Damen und Herren auf das Thema lenkt, indem es Fake-Phishing-Mails selbst schickt und Dummklicker anschließend über ihr Fehlverhalten aufklärt. Auch das ist eigentlich mittlerweile Standard.

    Ich bin aber auch einigermaßen verblüfft, dass der Bundestag eine in den USA gehostete Software bei vertraulichen Chats verwendet, als hätte das BSI noch nie vom Cloud-Act gehört. „Sicher“ ist US-Software nur insofern, als man sicher sein kann, das US Nachrichtendienste problemlos mitlesen/hören können. Es hätte auch Alternativen gegeben, die man auf eigenen Servern hostet, was bei sicherheitsrelevanter Software eigentlich obligatorisch sein sollte.

    Obwohl… nein, eigentlich bin ich nicht wirklich verblüfft. Diese Nummer erfüllt eigentlich alle Erwartungshaltungen an das Darstellerpersonal in vollem Umfang.

  5. „nur Idioten sind davon betroffen. Und die gibt es in der Führungsebene unseres Staates anscheinend reichlich…“

    Anscheinend?
    Muss man wohl schreiben, wenn man solche Beiträge veröffentlicht?

    Quotenfrauen sind keine anscheinend Idioten, sondern echte. Die können nichts, die wissen nichts, sie sind für nichts geeignet, aber sie haben einen Schlitz. Das genügt. Schlitz ist vorhanden, Hirn keines, Quotenfrau!

    Und die sind stolz darauf, dass sie nichts können. Dafür leben sie aber wie die Maden im Speck, dank derer, die diese wählen.
    Oder sind deren Wähler die Idioten?

    Puh …

  6. Frei nach Goethe:

    „Wo Esel zur Herrschaft gelangen kann’s wenig gedeihen.
    Ihren Vorteil suchen sie wohl, was kümmert sie weiter.“

    Carpe diem.

  7. Danke für die klaren Worte! Und solche geistig beschränkten Weiber werden mit Absicht auf solche Posten gehievt, weil sie eben bissl doof sind und man ihnen sagt was zu tun ist. Denn allein scheitern sie schon an solchen billigen phishing-mails. Und solche Luschen regieren das Land! Wird im Mainstream natürlich klein gehalten die Meldung. Und natürlich mit der beweisunfähigen Behauptung, der Russe war es. Diese Ära der Dummbratzen in der Politik ist schon beachtlich! Dazu dann noch das arrogante Auftreten der Klöcknerin im Bundestag gegenüber der AfD. Immer das große Maul, aber zu blöd für ein Telefon!

  8. Das spricht ebenfalls für einen IQ-Test für Bundestagsabgeordnete und die es werden wollen. Ist es auch der Dienst der Personenschützer, daß die Schutzbefohlenen keine Zeitschriften- /Bausparverträge unterzeichnen?

  9. Das ist mal wieder ein Artikel nach meinem Geschmack. Dämliche Deutsche Weiber in Spitzenposition die die Schuld für ihre Dummheit bei anderen suchen.
    Auch einfach herrlich zu lesen ,wenn einer sich traut mal frei von Herzen zu schreiben.

  10. Quoten-dämchen was kann man von denen anderes erwarten? Dumm wie Bohnenstroh und Überheblichkeit geht ja bekanntlich mit Dummheit einher.

  11. Im Jahr 2022 wurde eine ehemalige Politikstudentin die Amtsleiterin für die IT – Sicherheit in Siegen.

    Dazu hat ein bekannter Informatiker , Hadmut Danisch , etwas zum Besten gegeben.
    Siehe da: https://www.danisch.de/blog/2023/11/04/die-amtsleiterin-der-it-im-kreis-siegen-wittgenstein/

    Ein Jahr nach ihrem „Amtsantritt“ gab es den untenstehenden Hackerangriff.

    Siehe da:
    https://www.radiosiegen.de/artikel/hacker-angriff-in-suedwestfalen-rathaeuser-in-siegen-wittgenstein-und-kreishaus-geschlossen-1808102

    Der Dunning-Kruger-Effekt oder zumindest das Peter-Prinzip ist im öffentlichen Dienst und in der Politik allgegenwärtig !