Zu viel Kriegsgedöns, zu wenig Friedensgedanken: Ist „kriegstüchtig“ das neue Normal?

Zu viel Kriegsgedöns, zu wenig Friedensgedanken: Ist „kriegstüchtig“ das neue Normal?

Nuklearer Overkill für den Weltfrieden (Symbolbild:Pixabay)

Europa erlebt eine sprachliche Zeitenwende. Noch vor wenigen Jahren wären Begriffe wie „Kriegstüchtigkeit“ in politischen Reden kaum vorstellbar gewesen. Heute fallen sie in Parlamentsdebatten, Talkshows und Leitartikeln fast beiläufig. Diese Verschiebung der politischen Sprache markiert mehr als nur eine Reaktion auf geopolitische Krisen. Sie verändert das gesellschaftliche Denken selbst. Parallel zu dieser neuen Kriegsrhetorik wächst weltweit eine Friedensbewegung, die so vielfältig ist wie lange nicht mehr. Sie besteht aus Demonstrationen, Artikel pazifistischer Autoren, intellektuellen Debatten, spirituellen Initiativen und politischen Interventionen.

Sie ist weder homogen noch einheitlich organisiert. Doch sie verbindet eine gemeinsame Sorge: dass sich Gesellschaften erneut daran gewöhnen könnten, Krieg als normalen Bestandteil der Politik und ihres Lebens zu akzeptieren. Die zentrale Frage lautet daher nicht nur, wie Kriege beendet werden können. Die entscheidendere Frage ist, wie es überhaupt wieder so weit kommen konnte, dass Krieg als denkbare Zukunft erscheint.

Krieg als politisches Projekt – nicht als Naturgesetz

Ein wichtiger Ausgangspunkt vieler Friedensbewegungen ist die Kritik an einer weit verbreiteten Annahme: der Vorstellung, Krieg sei ein natürlicher Zustand menschlicher Gesellschaften. Genau diese Frage wird derzeit auch in Politik, Kirche und Medien offen diskutiert. Bischof Heiner Wilmer erklärte in einem Interview, Krieg sei „ein Normalzustand“. Diese Aussage markiert eine bemerkenswerte Verschiebung: Selbst religiöse Stimmen, die historisch stark mit Friedensethik verbunden waren, sprechen heute von Krieg als dauerhafter Realität, mit der Gesellschaften umgehen müssten. Auch in den Medien zeigt sich diese Veränderung der Perspektive. In ihrer Talkshow fragte Caren Miosga den ehemaligen Außenminister Joschka Fischer, wie man den „Pazifismus in der DNA“ überwinden könne – eine Formulierung, die sinnbildlich für die gegenwärtige Debatte steht. Pazifismus erscheint hier nicht mehr als moralisches Ideal, sondern als historisches Hindernis, das es politisch zu „überschreiben“ gilt.

Sahra Wagenknecht schrieb diesbezüglich auf X: „Was für ein Offenbarungseid: Caren Miosga fragt Joschka Fischer freimütig, wie sich der – aus ihrer Sicht – lästige Pazifismus in der DNA der Deutschen ’schneller überschreiben‘ lasse. Schließlich weiß auch der ÖRR: Keine Kriegstüchtigkeit ohne Kriegslustigkeit. Wie passend, dass die ARD dafür mit dem ehemaligen Grünen-Außenminister, der Deutschland mit der Beteiligung am völkerrechtswidrigen NATO-Angriff auf Jugoslawien zum ersten Mal nach 1945 in einen Krieg geführt hat, einen ausgewiesenen Experten zu Gast hat.“ Nun, Joschka Fischer kann sich ja auch die Atombombe für Deutschland recht gut vorstellen.

Joschka Fischer – ein Fall für den Psychiater?

Was hat sich im Kopf des ehemaligen Bundesaußenministers eigentlich ereignet? Wie kam der Wandel vom Pazifisten zum Bellizisten zustande? Ein Fall für den Psychiater? Aussagen wie die von Heiner Wilmer oder Caren Miosga verweisen auf ein deutlich älteres philosophisches Spannungsfeld. Bereits Thomas Hobbes beschrieb den Naturzustand des Menschen als „Krieg aller gegen alle“. Für Hobbes war Frieden kein natürlicher Zustand, sondern ein fragiles Ergebnis politischer Macht und Abschreckung. Sicherheit entstehe laut Hobbes nur durch Stärke und durch die Fähigkeit, Gewalt anzudrohen. Das „Kriegsgen“ scheint den Briten im Blut zu liegen, wie ihre bellizistische Vergangenheit zeigt. Gegen diese Denkweise richtet sich ein zentraler Impuls moderner Friedensbewegungen. Sie widersprechen der Vorstellung, Krieg sei die anthropologische Grundkonstante der Menschheit. Stattdessen betrachten sie Krieg als Ergebnis politischer Entscheidungen, gesellschaftlicher Narrative und historischer Entwicklungen – und damit als etwas, das veränderbar bleibt.

Historische und anthropologische Forschung stellt diese Annahme, Krieg sei eine Grundkonstante der Menschheit, zunehmend infrage. Über lange Zeiträume der Menschheitsgeschichte lebten Menschen in kleinen Gemeinschaften ohne organisierte Großkriege. Erst mit der Entstehung staatlicher Strukturen wurden Massenkriege technisch und organisatorisch möglich. Diese Perspektive verändert die Debatte grundlegend. Wenn Krieg kein Naturgesetz ist, dann ist er eine politische Entscheidung. Und politische Entscheidungen können hinterfragt werden.

Die Rückkehr der Aufrüstung – und der Protest dagegen

Philosophisch ist diese Idee keineswegs neu. In der griechischen Antike betrachteten Stoiker wie Seneca den Frieden als Ausdruck rationaler Selbstkontrolle. In asiatischen Traditionen wurde Gewalt häufig als Folge von Unwissenheit und Gier interpretiert. Laotse schrieb im “Dao De Jing”: „Wer Gewalt anwendet, wird durch Gewalt untergehen.“ Diese Gedanken sind heute aktueller denn je. Friedensbewegungen greifen diese Traditionen wieder auf. Sie erinnern daran, dass Krieg nicht unvermeidlich ist, sondern politisch erzeugt wird – durch Narrative, Interessen und Machtstrukturen. Während die politische Sprache militärischer wird, wächst gleichzeitig der gesellschaftliche Widerspruch.

Die Rückkehr militärischer Logik in die politische Sprache zeigt sich nicht nur in abstrakten Begriffen, sondern auch in konkreten Aussagen führender Politiker. Immer häufiger wird offen über militärische Stärke, Abschreckung und sogar über eine Ausweitung des Krieges gesprochen. Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter erklärte in einem Interview, der Krieg müsse „nach Russland getragen werden“. Gemeint war die Forderung nach stärkeren militärischen Maßnahmen, die den Krieg nicht nur defensiv begreifen, sondern aktiv in russisches Territorium hineinwirken lassen sollen. Auch Außenministerin Annalena Baerbock sorgte international für Aufmerksamkeit, als sie im Europarat sagte: „Wir führen einen Krieg gegen Russland.“ Die Aussage wurde später diplomatisch relativiert, verdeutlichte jedoch, wie stark sich die politische Rhetorik verändert hat.

Zentrale Elemente europäischer Sicherheitspolitik

Ähnliche Töne sind auch in anderen europäischen Ländern zu hören. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erklärte, Europa müsse bereit sein, „alles zu tun, was nötig ist“, um einen russischen Sieg zu verhindern, und schloss dabei sogar die Entsendung westlicher Soldaten nicht grundsätzlich aus. Der britische Premierminister Keir Starmer betont regelmäßig, dass Europa sich langfristig auf eine Konfrontation mit Russland einstellen müsse. Der tief verwurzelte britische Russenhass reicht weit in die Vergangenheit des ehemaligen Empires. Die estnische Ex-Ministerpräsidentin und aktuelle EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas fordert seit Beginn des Ukrainekriegs konsequent eine massive militärische Unterstützung und warnt davor, Russland dürfe den Krieg „unter keinen Umständen gewinnen“ – den Russland längst – und von Anfang an –gewonnen hat, auch wenn es dieser estnischen Traumtänzerin schwer aufstoßen mag.

Diese Aussagen markieren eine deutliche Verschiebung des politischen Diskurses. Militärische Stärke, Abschreckung und Aufrüstung werden wieder offen als zentrale Elemente europäischer Sicherheitspolitik formuliert. Vor diesem Hintergrund formieren sich neue Protestbewegungen, die diese Entwicklung kritisch hinterfragen. In Amsterdam demonstrierten kürzlich Menschen auf dem Dam-Platz für Frieden mit Russland und gegen eine zunehmende Militarisierung Europas. Solche Proteste sind kein Einzelfall. In vielen europäischen Städten entstehen Initiativen, die Diplomatie und Verhandlungen stärker in den Mittelpunkt rücken wollen.

Wachsende Sorge, zunehmende Protestbewegung

In Berlin versammelten sich Anfang 2023 zehntausende Menschen bei der Kundgebung „Aufstand für Frieden“, zu der unter anderem Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer aufgerufen hatten. Die Demonstration richtete sich gegen eine weitere militärische Eskalation des Ukrainekriegs und forderte stärkere diplomatische Bemühungen. Auch in Rom fanden wiederholt große Friedensmärsche statt, bei denen Gewerkschaften, kirchliche Gruppen und zivilgesellschaftliche Organisationen gemeinsam gegen Aufrüstung und für Verhandlungen demonstrierten. In Paris, Prag und Wien gingen ebenfalls Menschen auf die Straße, um ein Ende der militärischen Eskalation und mehr diplomatische Initiativen zu fordern. Diese Proteste knüpfen an eine lange europäische Tradition von Friedensbewegungen an, die bereits während des Kalten Krieges großen gesellschaftlichen Einfluss hatten. Neu ist jedoch, dass sich diese Initiativen in einer Zeit formieren, in der militärische Aufrüstung wieder zu einem zentralen politischen Thema geworden ist.

Diese Demonstrationen sind Ausdruck einer wachsenden Sorge, dass Europa sich schrittweise in eine Logik der dauerhaften Konfrontation hineinbewegt. Es entwickelt sich eine mögliche, äußerst gefährliche Eskalationsspirale: Je stärker Aufrüstung und militärische Vorbereitung zur Normalität werden, desto wahrscheinlicher erscheint ihr Einsatz. Die Publizistin Gabriele Krone-Schmalz warnte bereits früh vor dieser Entwicklung. In ihrem Vortrag „Russland verstehen“ sagte sie: „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht in eine Spirale der Eskalation geraten, in der jede Seite ihre Schritte als Reaktion auf die andere versteht und sich dadurch immer weiter hochschaukelt.“ Diese Perspektive steht exemplarisch für eine wachsende Debatte: ob Sicherheit tatsächlich durch militärische Stärke entsteht – oder durch politische Verständigung. In meinen Augen eindeutig durch Letzteres.

Die Sprache des Krieges verändert das Denken

Besonders kritisch sehen Friedensbewegungen die Veränderung politischer Sprache. Begriffe wie „Kriegstüchtigkeit“ wirken zunächst technisch und nüchtern. Doch Sprache formt Wahrnehmung. Was benannt wird, wird denkbar. Was denkbar wird, wird politisch möglich. Die Politikerin Sahra Wagenknecht kritisierte bei verschiedenen Anlässen Aussagen von Politikern, die militärischen, bellizistischen Wortschatz benutzen, und einen Krieg für möglich erscheinen lassen – manche unverbesserliche, verantwortungslose Ewiggestrige anscheinend auch für wünschenswert. Ihre mehr als berechtigte Kritik richtet sich weniger gegen die Verteidigungsfähigkeit des Landes als gegen eine politische Logik, die militärische Lösungen zunehmend in den Vordergrund rückt.

Friedensbewegungen argumentieren richtigerweise, dass Gesellschaften historisch immer dann in Kriege geraten sind, wenn militärische Vorbereitung zur Normalität wurde. Aufrüstung erzeugt nicht nur Sicherheit – sie erzeugt auch Erwartungshaltungen. Diese Beobachtung lässt sich bereits vor dem Ersten Weltkrieg erkennen. In den Jahrzehnten vor 1914 entwickelte sich in Europa ein intensives Wettrüsten zwischen den Großmächten. Militärbudgets stiegen kontinuierlich, Bündnissysteme verfestigten sich, und Kriegsplanung wurde zu einem festen Bestandteil staatlicher Politik. Historiker sprechen in diesem Zusammenhang von einer „Mobilisierungslogik“: Je stärker Armeen vorbereitet waren, desto plausibler erschien ihr Einsatz im Krisenfall. Als sich die politische Lage im Sommer 1914 zuspitzte, griffen Regierungen auf fertige Mobilisierungspläne zurück – ein Prozess, der die Eskalation zusätzlich beschleunigte.

Friedenspolitik als geopolitische Perspektive

Auch vor dem Zweiten Weltkrieg lässt sich eine ähnliche Dynamik beobachten. Die massive Aufrüstung im nationalsozialistischen Deutschland, aber auch die zunehmende Militarisierung anderer Staaten in den 1930er Jahren, veränderte die politische Atmosphäre grundlegend. Militärische Stärke wurde erneut zum zentralen Maßstab internationaler Politik. In einer solchen Umgebung erscheint Krieg nicht mehr als Ausnahme, sondern als mögliche und irgendwann sogar erwartbare Option. Friedensbewegungen verweisen daher auf die historische Erfahrung, dass Aufrüstung zwar mit dem Ziel der Abschreckung betrieben wird, zugleich aber eine politische und psychologische Realität schafft, in der militärische Lösungen zunehmend denkbar und schließlich wahrscheinlicher werden.

Historiker und Publizisten wie Daniele Ganser betonen die Bedeutung diplomatischer Lösungen. In seinem Buch „Illegale Kriege“ schreibt er:
Frieden entsteht nicht durch Waffen, sondern durch Dialog, Diplomatie und das Einhalten des Völkerrechts“. Seine Position und beispielsweise die von der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas zeigen, wie stark die Diskussion über Außenpolitik polarisiert ist. Gerade diese Kontroversen machen deutlich, dass Friedenspolitik wieder zu einem zentralen gesellschaftlichen Thema geworden ist.

Andere Dimension der Friedensarbeit

Besonders eindrucksvoll zeigt sich die neue Friedensbewegung in einer ungewöhnlichen Initiative in den USA. Buddhistische Mönche aus mehreren asiatischen Ländern durchqueren zu Fuß verschiedene Bundesstaaten. Sie wanderten durch Schnee und Kälte, trafen tausende Menschen und predigten eine Botschaft, die ebenso simpel wie radikal ist: Frieden beginnt im Inneren des Menschen. Bei Veranstaltungen kamen teilweise zehntausend Zuhörer zusammen. Die Mönche sprachen über Mitgefühl, über das Loslassen von Hass und über die Verantwortung jedes Einzelnen für das gesellschaftliche Klima.

Diese Bewegung steht für eine andere Dimension der Friedensarbeit. Sie zeigt, dass Frieden nicht nur politisch, sondern auch kulturell und psychologisch gedacht werden muss. Gesellschaften, die dauerhaft in Angst leben, sind anfälliger für Kriegsrhetorik. Gesellschaften, die Vertrauen und Kooperation stärken, sind widerstandsfähiger gegen Eskalation. Die Macht- und Besitzeliten sorgen jedoch dafür, dass dieses Vertrauen und die notwendige Kooperation nicht entstehen, und die Angst aufrechterhalten wird. Sie versuchen – leider erfolgreich – die Gesellschaft zu spalten, indem sie mit ständig neuen Spaltungsthemen und Krisen wie dem angeblich menschengemachten Klimawandel, Kriegen, Plandemien und dergleichen Öl ins Feuer gießen, um ihre meist menschenverachtenden, kranken Ziele zu erreichen.

Frieden als kulturelle Errungenschaft

Von der Antike bis zur Gegenwart zieht sich eine philosophische Linie, die Frieden als kulturelle Errungenschaft begreift. Aristoteles schrieb, das Ziel von Politik sei das gute Leben. Immanuel Kant entwarf in seiner Schrift „Zum ewigen Frieden“ die Vision einer internationalen Ordnung, die Kriege überflüssig machen sollte. Kants Gedanke ist wieder hochaktuell. Er sah Frieden nicht als Idealismus, sondern als ein rationales Projekt. Staaten, die wirtschaftlich und politisch miteinander verflochten sind, haben weniger Anreiz, Kriege zu führen.
Dieser Verflechtung wirken Politiker wie Donald Trump entgegen, und erhöhen somit bewusst oder unbewusst die Gefahr für Eskalationen. Seine Mission als Friedenspräsident – die auch ich ihm anfänglich abnahm – verliert zunehmend an Glaubwürdigkeit. Er wollte den Deep State zerschlagen, entpuppt sich aber mehr und mehr als dessen Gesandter. Er ist ein Präsident zwischen Krieg und Frieden, und wird jeweils diejenige Option wählen, die für seine „Deals“ und Interessen und die seiner Drahtzieher als geeigneter erscheint.

Diese Idee Kants sollte unsere Gesellschaft und ihre nationalen und internationalen Institutionen, die für alle Menschen und nicht für wenige errichtet wurden, prägen. Doch sie gerät zunehmend unter Druck. Die größte Sorge moderner Friedensbewegungen ist nicht der aktuelle Krieg, sondern die Gewöhnung an die Möglichkeit zukünftiger Kriege. Die Geschichte zeigt, dass Gesellschaften sich schrittweise an neue Realitäten anpassen. Was gestern undenkbar war, wird morgen selbstverständlich.

Debatte statt Naivität

Die Friedensbewegung versucht, diesen Prozess sichtbar zu machen. Sie stellt unbequeme Fragen. Sie fordert Debatten ein. Sie erinnert daran, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist. Die heutige Friedensbewegung ist kein monolithischer Block. Sie besteht aus Demonstranten, Journalisten, Politikern, Philosophen, Aktivisten und spirituellen Gemeinschaften. Sie ist heterogen, manchmal widersprüchlich und wird vom bellizistischen Lager bekämpft. Gerade diese Vielfalt dieser Bewegung ist ihre Stärke. Sie zeigt, dass Frieden nicht nur ein politisches Projekt ist.

Frieden ist ein gesellschaftliches Projekt. Jede Generation steht vor Entscheidungen, die ihre Zukunft prägen. Die aktuelle Generation steht vor der Frage, ob sie eine Welt akzeptieren will, in der militärische Stärke erneut zum zentralen politischen Maßstab wird. Die Friedensbewegung erinnert daran, dass es Alternativen gibt. Sie fordert nicht Naivität, sondern Debatte. Nicht Wehrlosigkeit, sondern Verantwortung. Vielleicht beginnt Frieden genau dort: mit der Weigerung, Krieg als unvermeidlich zu akzeptieren.

14 Kommentare

    1. @europa in die selbst gestellte falle getappt !
      nicht notwendigerweise – da muß man meiner Meinung nach sehr weit trennen zwischen der Elite und dem Volk.
      Ein Titelträger, den ich nicht nennen kann ohne zu kotzen, hat einmal erklärt – sinngemäß : wir, die Eliten, wissen genau, wo wir hin wollen ! Das Problem ist nur das Volk, das uns nicht folgen will !

      Und wer die „Schockstrategie“ von Naomi Kleine kennt, und sich etwas für Geschichte interessiert, der weiß auch, das kriege und Katastrophen ein gerne genutztes Herrschaftsmittel sind.
      Ein gewisser herr sprach da von einem „window of opportunity“ bei den Corona-Maßnahmen – Kriege oder ein Zusammenbruch der Energieversorgung wie gerade die lt. Regime nicht vorhandene gas–Krise – könnte aus deren Sicht ein nützliches Instrument sein.
      Und es scheint ja gerade beim gas so, also ob das Regime eine plötzliche und unerwartete Gas-Krise in der Energieversorgung herbeiführen will – was dann wiederum sehr nützlich wäre für den geplanten EU-Staat.

      Rockefeller hat mal 1994 erklärt : «Wir stehen am Beginn eines weltweiten Umbruchs. Alles, was wir brauchen, ist die eine richtig grosse Krise und die Nationen werden die «Neue Weltordnung» akzeptieren.»
      Und die ein Gas-Notstand wäre dafür eine sehr passende gelenkte Krise.

      Und wie sich die Leute mit der automatischen Diätenerhöhung für das Volk interessieren, wurde ja schon in den letzten Jahren demonstrativ vorgeführt – und die Gasmangellage ist auch für das Regime in Berlin und Brüssel ein „window of opporinity“ für ihre EU-Diktatur-Pläne !
      Dazu braucht es nicht einmal mehr einen Krieg gegen Russland – der könnte dann sogar doppelt genutzt werden für das Regime mit dem Argument, man habe den Krieg vermieden, und die Gasmangellage und die Terror-Maßnahmen sind der preis dafür ! Wie sagte noch ein Persönlichkeit : Frieden gibt es auf jedem Friedhof !

  1. Angst schüren,Menschen in den Panikmodus versetzen und willenlos machen,um die dreckigen Geschäfte und die Abzocke ungestört weiter zu machen.
    Es gibt in D egal wo wir hingreifen nur noch Betrug,Korruption,Aussaugen der arbeitenden Menschen,Lügen,Hass und Verachtung für arbeitende anständige Bürger.
    Das lächerliche Kriegsgedöns muss niemand beunruhigen.
    D hat weder Geld,Waffen noch Soldaten.Die 3 EU-Kriegstreiber haben nur ein grosses Maul und sonst ist nichts dahinter.
    Merz glaubt er käme in die Geschichtsbücher der nächsten 100 Jahre.
    Helau,Alaaf wolle mer’n roilosse? nee,ganz bestimmt net!
    Putin lacht sich kaputt,zündelt mal kurz und weg ist Berlin samt Merz und Genossen.

  2. Wie kann man denn überhaupt von einer „Kriegstüchtigkeit“ sprechen? Das ist ein theoretischer Begriff der Vergangenheit, der sich im Praxistest innerhalb von 3 Wochen als Fata Morgana erweisen würde!
    Der Begriff ist nur reinste Volksverdummung.

    Die heutigen Waffen lassen keinerlei „Tüchtigkeit“ mehr zu. Als man noch mit dem Schwert kämpfte und auch noch als man mit Panzern durch die Gegend fuhr, konnte man sich noch eine Zeitspanne zwischen Beginn und Ende vorstellen. Die letzten Krieg haben immerhin Jahre gedauert. Wenn dieser Zeitraum durch eine hochkomplexe Infrastruktur (Strom;gerade bei Lebensmitteln) auf faktisch „Null“ reduziert werden kann, kann man gewiss nicht mehr von der Entfaltung einer „Kriegs-“ oder sonstigen „Tüchtigkeit“ sprechen. Das ist pure Illusion und kriegshetzerische Verdummung.

    Einen Vorgeschmack auf das deutsche Verständnis jedweder „Tüchtigkeit“ werden wir womöglich schon innerhalb der nächsten Wochen hautnah erleben, wenn nämlich unsere Gasspeicher komplett leer sind. Doch das ist ja noch kein Krieg, das ist dann nur die deutsche Dummheit und Hochnäsigkeit mit der man immer noch auf die Lieferung von Gas aus Russland verzichtet.

    Und dann tatsächlich Krieg? Bei dem zwangsläufig schon die kleinsten Angriffe auf die Infrastruktur alles zusammenstürzen lassen würde?! – Wer von Kriegstüchtigkeit labert und schwadroniert, der möchte nur darauf hinweisen, dass er eine ausgewiesene „Anstaltstüchtigkeit“ besitzt. Mehr nicht!

  3. @Ist „kriegstüchtig“ das neue Normal?
    zumindest für untergehende Politiker der rettende letzte Strohhalm.
    Wie hat das Hermann Göring sagte einmal gesagt :
    „Nun, natürlich, das Volk will keinen Krieg. Warum sollte auch
    irgendein armer Landarbeiter im Krieg sein Leben aufs Spiel setzen
    wollen, wenn das Beste ist, was er dabei herausholen kann, daß er mit
    heilen Knochen zurückkommt? Natürlich, das einfache Volk will keinen
    Krieg; weder in Rußland, noch in England, noch in Amerika, und ebenso
    wenig in Deutschland. Das ist klar.

    Aber schließlich sind es die Führer eines Landes, die die Politik
    bestimmen, und es ist immer leicht, das Volk zum Mitmachen zu
    bringen, ob es sich nun um eine Demokratie, eine faschistische
    Diktatur, um ein Parlament oder eine kommunistische Diktatur handelt.
    (…)

    Das Volk kann mit oder ohne Stimmrecht immer dazu gebracht werden,
    den Befehlen der Führer zu folgen. Das ist ganz einfach. Man braucht
    nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, und den
    Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten,
    sie brächten das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem
    Land.“

    Da kann ich so einiges wiedererkennen – und der United States Congress House Committee on Un-American Activities (Hrsg.): Publications relating to various aspects of communism, Issues 1-15, GPO, 1946, S. 19 sagte zum Thema mal :
    “If you repeat a lie often enough, people will believe it, and you will even come to believe it yourself.”
    Wurde dann Goebels untergeschoben !

  4. Selenski schließt Gebietsabtretungen nicht mehr aus – Bericht

    Wladimir Selenski zeigt sich im vierten Kriegsjahr zunehmend kompromissbereit. Wie zwei Präsidentenberater gegenüber dem Magazin „The Atlantic“ sagten, erwägt Kiew offenbar, im Rahmen eines Friedensabkommens Gebiete im Osten des Landes aufzugeben. Im Gegenzug soll ein „würdiger und dauerhafter Frieden“ garantiert werden.

    Um einen solchen Schritt innenpolitisch abzusichern, denkt man über ein Referendum im Frühjahr nach – gekoppelt an eine Präsidentschaftswahl, die Selenski ein neues Mandat verschaffen könnte.

    Hintergrund ist der wachsende Druck aus Washington. Die USA verlieren zunehmend die Geduld, während Kreml-Chef Wladimir Putin bei Territorialfragen unbeweglich bleibt.

  5. Ukraine: US-Armee kooperiert bei Manöver mit rechtsextremer Miliz (vom 04.04.2015)

    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/04/04/ukraine-us-armee-kooperiert-bei-manoever-mit-rechtsextremer-miliz

    Die US-Armee wird bei einem Militär-Manöver in der Ukraine auch mit dem rechtsextremen Asow-Bataillon kooperieren.

    Die Asow-Truppen operieren neben unkontrolliert neben der ukrainischen Armee.

    Der russische OSZE-Vertreter wirft der Gruppe vor, den Waffenstillstand von Minsk zu verletzen.

  6. Merz und Co. zelebrieren Kriegskonferenz in München

    https://t.me/ostnews_faktencheck/19952

    Die Staats- und Regierungschefs mehrerer europäischer Länder haben sich am Freitag anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz zu Beratungen über den Ukraine-Krieg getroffen.

    An dem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenski nahmen unter anderen Bundeskanzler Friedrich Merz, der britische Premierminister Keir Starmer und NATO-Generalsekretär Mark Rutte teil.

    Das Treffen fand im sogenannten Berlin-Format statt, in dem zahlreiche EU-Länder sowie die Spitzen der EU und der NATO zusammengeschlossen sind. Merz war zuvor zu einem bilateralen Treffen mit Selenski zusammengekommen.

  7. Macron will „direkten Gesprächskanal mit Russland eröffnen“

    https://t.me/ostnews_faktencheck/19951

    Bei der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron seine Forderungen nach einer europäischen Beteiligung an Verhandlungen über die Zukunft der Ukraine bekräftigt.

    „Die Europäer müssen einem möglichen Abkommen zustimmen, denn sie werden einen bedeutenden Teil der Sicherheitsgarantien übernehmen“, sagte Macron am Freitagabend in München.

    Deshalb habe er entschieden, „einen direkten Gesprächskanal mit Russland“ zu eröffnen, „in voller Transparenz mit der Ukraine, den europäischen Partnern und den amerikanischen Verbündeten“. Langfristig gehe es auch darum, wie Europa mit Russland koexistieren könne.

  8. Trump fordert Selenski zu Zugeständnissen auf

    https://t.me/ostnews_faktencheck/19948

    US-Präsident Donald Trump erhöht vor einer neuen Verhandlungsrunde zwischen Russland und der Ukraine den Druck auf Kiew.

    „Russland will einen Deal machen, und Selenski muss in Bewegung kommen, sonst verpasst er eine große Chance“, sagte Trump vor Journalisten in Washington.

  9. Ausländische Marken werden nach Russland zurückkehren — Peskow

    Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, erklärte, dass ausländische Unternehmen mit der Zeit auf den russischen Markt zurückkehren werden, wenn der politisierte Druck aus dem Westen nachlässt.

    Seiner Meinung nach sind viele Marken nicht aus wirtschaftlichen Gründen gegangen, sondern aufgrund von äußerem Druck.

    Sobald dieser Druck nachlässt, wird die Rückkehr unvermeidlich sein.

  10. Die Heuchelei der EU kennt keine Grenzen

    Was für Heuchler doch all diese Leute in der Europäischen Union sind.

    Sie sorgen sich um die patriotische Erziehung in russischen Schulen. Das sei ihrer Meinung nach Militarismus.

    Hey, Beamte der Europäischen Union!

    Wollt ihr die „Azo-Nazi“-Sommerlager in der Ukraine nicht sehen?

    Dort wird nicht nur wirklich gelehrt, wie man Menschen tötet, sondern man hämmert auch noch aufs Schärfste nationalsozialistische Ideen in die Köpfe von Kindern!

  11. Wählt den wahnsinnigen Merz so schnell wie möglich ab!!

    Deutschland kann sich vieles leisten, aber so einen Kanzler auf keinen Fall.

    Eure Sparkonten wird er auflösen, die Häuser mit 50 Prozent im Sinn eines „Lastenausgleichs“ mit einer Hypothek zugunsten der Ukraine belasten und die Bevölkerung bis zum Lebensende ackern lassen.

    Die Kids können dann im Osten die Grenzen verteidigen, die Frage ist nur gegen wen?

    Russland wird den Mist im Westen nicht haben wollen!!