Zum Repräsentativen im Baerbock

Deutschland, ein Meer von leeren Flaschen? (Symbolbild:Pixabay)

Irgendwie hat sich ja jeder schonmal vorgestellt, wie es wohl wäre, wenn man sich einfrieren ließe und nach langer Zeit in einer völlig veränderten Welt aufwachte. Nun wissen wir‘s. Nur die Reihenfolge ist anders. Erst verwandeln sich normale Menschen vor unseren Augen in absonderliche Wesen, und erst dann geht’s zum finalen Einfrieren.

Fast tausend Texte hab ich in den letzten Jahren fabriziert um – mal nüchtern, mal sarkastisch – zu verarbeiten, was die verbissen betriebene Demontage einer erfolgreichen Gesellschaft möglich gemacht hat. Der Verstand hat so einige Erklärungen gefunden, aber das innere Entsetzen bleibt. Denn das Ausmaß des Grotesken sprengt die letzten Grenzen. Zumindest für den, der in der Alltagsmühle nun doch mal die Zeit aufbringt, darüber nachzudenken, ob sein sinkender Kontostand und die Angst vor dem Winter vielleicht doch etwas mit dem Zustand der Demokratie und der eigenen Lethargie zu tun haben.

Der Sinn der Demokratie? Es mag erstaunen, aber nein: Wir haben nicht in der Erwartung gewählt, geistreiche Tipps zu Regelabständen bei drohender Vergewaltigung oder Infektion zu bekommen. Zum Händewaschen, dem Gebrauch von Kochtopfdeckeln, Ladentüren und Waschlappen. Nicht auszuhalten, was erwachsenen Menschen inzwischen von diesem sektenhaften Politgeschwader zugemutet wird. Jetzt noch geschlossene Schwimmbäder und Sporthallen, dunkle Straßen, kalte Wohnungen, grassierende Geldentwertung. Daseinsfürsorge? Gegen Putin?

Deutschland als Willkommens- und Spendierversuchsfeld

Nein, Freunde in Berlin, euer Auftrag war es nicht, aus dem Industrieland Deutschland in Windeseile ein Land von Leistungsempfängern herbeizutransformieren. Ein Willkommens- und Spendierversuchsfeld, in dem Wohlstand sinkt, Sicherheit auf den Straßen nicht mehr gewährleistet ist, alle gemeinsam mit ihren Steuergeldern und Sparguthaben für haarsträubendes Politikversagen einstehen sollen, während ihr euch automatisiert die Taschen füllt. Nein, es war nicht intendiert, immer mehr Menschen aus der Mitte in die totale Abhängigkeit zu bringen, sie mit willkürlich gewährten Almosen wie Einmalzahlungen, Neun-Euro-Tickets, Tankrabatt, Wohngeld und Mietendeckeln gefügig zu halten und so eindrücklich die Unverzichtbarkeit eines Umverteilungsmonstrums zu demonstrieren, das sich Staat nennt und die Daseinsfürsorge für alle mit der Daseinsfürsorge für sich selbst verwechselt.

Nein, man erinnere sich: die Aufgabe der Demokratie ist eine andere. Ein Volk wählt geeignete Vertreter aus seinen Reihen, um von diesen die wichtigsten Grundlagen des Zusammenlebens sichern zu lassen – und sie bei Nichteignung wieder aus ihrer Verantwortung hinauszubefördern. Gewählte Politiker sollen die Rahmenbedingungen für Handel und Wandel herstellen, für ein friedliches Miteinander sorgen, die soziale und verkehrliche Infrastruktur sichern und den Wohlstand nicht der Welt, nicht Afrikas, nicht Palästinas, sondern derjenigen mehren oder zumindest sichern, die sie damit beauftragt haben! So steht es jedenfalls im Amtseid. Für das Wohl auf dem Globus wiederum gibt es tausende Institutionen, mit denen selbstverständlich zusammengearbeitet werden muss. Aber ein Mandat zur Rettung der Welt habt ihr, liebe deutsche Politiker, keineswegs.

Weit entfernt von der eigentlichen Bestimmung

Fassen wir zusammen: Im Idealfall säßen im Reichstag intelligente arbeitsame Dienstleister für Deutschland, die noch dazu von eigens installierten Kontrollinstanzen überwacht werden und mit den Kollegen in anderen Ländern Interessen abgleichen und gedeihlich zusammenarbeiten würden. Schon beim Formulieren all dieser Aufgaben fällt auf, wie weit sich die politische Administration von ihrer Bestimmung entfernt hat. Es beginnt damit, dass unsere Vertreter keine Volksvertreter sein können – denn sie widerspiegeln nicht das Spektrum eines Volkes, sondern entspringen ausnahmslos einem sehr speziellen Milieu von Parteikarrieristen, in dem man keine Berufe mehr ergreift (und sich dann vielleicht irgendwann, praxisgestählt, zutraut, politische Fäden zu ziehen), sondern Gelegenheiten, um sich als Jäger erfundener Missstände und Weltenretter zu gebärden.

Politiker tauchen zumeist in intransparent entstehenden Listen auf oder werden plötzlich aus dem Hut gezaubert. Unpassende Wahlergebnisse werden per Anruf oder durch bunte „Koalitionen der Vernunft“ korrigiert. Man findet unter den aktuellen Abgeordneten in Berlin überdurchschnittlich viele Kinderlose, überdurchschnittlich viele Studienabbrecher, so gut wie keine Vertreter wertschöpfender Berufe, nur wenige Vertreter aus ländlichen Regionen. Interessanterweise auch kaum Migrationshintergründe, denn an herkömmlichen Kategorien wie sozialer Aufstieg, Nation, Familie, Männlichkeit und Weiblichkeit orientierte Einwanderer können mit der ideologischen Abgehobenheit des deutschen Polit-Suppenkessels nur wenig anfangen. Fast ein Viertel der Bevölkerung nimmt an dieser deutschen Variante der Demokratie inzwischen nicht mehr teil; bei der europäischen ist es gar weit mehr als die Hälfte.

Weltgrößter Versorgungsapparat mit weltgrößter Propagandazentrale

Dafür findet man die „nur ihrem Gewissen Verpflichteten“ erstaunlich oft in trauter Nähe zur knochenharten, organisierten Kriminalität: Cum-Ex, Wirecard, Beschaffungsskandale, dubiose Beraterverträge, gefüllte Schließfächer, aufgedeckte Korruption, gelöschte Handydaten und gravierende Erinnerungslücken ploppen inzwischen regelmässig auf. Politiker agieren auch nicht zeitlich begrenzt, sondern verbleiben fast immer auf Lebenszeit in ihrem extraterrestrischen Theater, das für sich in Deutschland inzwischen den weltgrößten Selbstversorgungsapparat und ein zugehöriges, natürlich ebenfalls weltgrößtes, öffentlich-rechtliches Propagandazentrum aufgebaut hat. Kein Tag vergeht, an dem nicht neue Posten, Gremien, Stiftungen und Organisationen geschaffen werden, die wiederum allesamt auf Kosten des stetig kleineren wertschöpfenden Teils der Gesellschaft an ihrer Unverzichtbarkeit werkeln.

Dieser hoffnungslos verfilzte Apparat sorgt auch keineswegs seiner Bestimmung nach für ein friedliches miteinander Umgehen, sondern er behauptet penetrant, dass da ein erheblicher Teil der Bevölkerung nach fünfzig Jahren mehr oder weniger respektvollen Miteinanders plötzlich massenhaft dem Rechtsradikalismus, dem Nationalismus, dem Rassismus und der Homophobie verfallen sei, und sorgt so für ein nie dagewesenes inquisitorisches Kesseltreiben. Natürlich nicht, ohne auch genau dafür wieder neue Behörden, Experten und journalistische Sonderbeauftragte in Heeresgröße aufzustellen. Das vor einigen Jahren noch angemahnte „Zuhören“ ist längst der totalen Stigmatisierung ganzer Bevölkerungsgruppen gewichen. Kein Klischee, das dabei zu dämlich wäre: Die alten weißen Männer, der Osten, die Sachsen, die Konservativen…

Verbindungen zum Wähler kappen

Nichts trifft allerdings den Kern der Sache besser als der neueste, unbeabsichtigt geschossene Baerbock. Was bitte kümmert mich überhaupt noch der Wähler? Deutlicher kann sie kaum werden. Die nackte Arroganz, die sich in der sich gern moralisch gebärdenden Enterprise ausgebreitet hat.

Und so geht es dahin mit der Demokratie. Nicht umsonst ist der Begriff „Volk” mit vielen anderen zensierten Wörtern seit geraumer Zeit aus dem Sprachgebrauch herausseziert. Dem „Volk” wohnt jetzt mit dem „Völkischen” eine quasi natürliche negative Konnotation inne. Und wo kein „Volk” ist, lassen sich auch keine Kriterien mehr für seine zu wählenden Vertreter ableiten. Auch die Repräsentanz der Demokratie hat sich längst zum Euphemismus gewandelt, denn gemeint ist nicht das Repräsentieren, sondern das genaue Gegenteil. Unter dem Deckmantel „Repräsentative Demokratie” verbirgt sich der Einbau von Barrieren und Haltungskatalysatoren, die immer mehr direkte Verbindungen zum Wähler kappen.

Vorwärtsverteidigendes Gaga

Da können Petitionen noch und nöcher auf den Weg gebracht werden. Selbst wenn mal eine der Initiativen nicht an technischen Schwierigkeiten scheitert, plötzlich Unterschriften verloren gehen oder das zu strittige Thema bereits plötzlich vor der Debatte abschließend entschieden wurde: Noch nie hat man in den letzten Jahren von einem ernsthaft verhandelten Volksbegehren gehört. Man kann sich relativ einfach ausmalen, was ehrliche Volksbefragungen zu Migration, Infektionsschutz, Energiewende, dem Gendern oder den aktivistischen, überall Gift und Galle speienden Kulturrevolutionären ergeben würden: Die Politik würde im Handumdrehen nackt dastehen, erschiene das Plebiszit als unverfälschter, unerzogener Wählerwille plötzlich wieder im Licht der Öffentlichkeit.

Das Repräsentative zu verstehen, dazu sei der Pöbel kaum in der Lage, tönt es jetzt aus der Haltungspresse. Was man schon daran erkenne, dass da die hinter der Baerbock’schen Entgleisung lauernde Putin’sche „Telegram-Kampagne” gar nicht wahrgenommen würde. Mit derlei vorwärtsverteidigendem Gaga beruhigt man die eigenen Reihen und deutet an, dass jeder Versuch einer rationalen Auseinandersetzung in diesem Land auch fürderhin unter intellektuellen Schrottbergen begraben wird. Einfach zappenduster.

12 Kommentare

  1. Treffend beschrieben und hier noch ein Schwank aus meinem kleinen Leben. Vor 6 Jahren wurde zum letzten Mal auf ein Treffen unseres Ausbildungsjahrgangs eingeladen. Aus rund 10.000 km Entfernung (ja ich bin ein Republikflüchtling) bin ich da angereist und habe mich mit den Volksgenossen aus dem schwarz-grünen Süden der Republik an einen Tisch gesetzt. Unvermeidlich wurde es politisch und ich natürlich die Machenschaften der schwarz/grün WEF-Gemerkelten aufgezählt. Jesssas da gings dann rund, alle von denen 110% linientreu und geradezu infantil -Neeeeinnnn das ist nicht so schlimm! – ich nur ja das stimmt, es ist nicht schlimm es ist katastrophal was diese Volksgenossin mit ihrem gleichgeschalteten Kader fabrizierte. Offensichtlich sollte ich Recht behalten und ich bin nunmehr aus dem „Verein“ ausgeschlossen da ja vermutlich räächts. Auf die „richtige“ links/grün gerichtete Polithygiene achten die Volksgenossen eben im vorauseilenden Gehorsam. Egal im Nachhinein würde ich auch meine Zeit nicht mehr mit solchen verschwenden, es ist sinnlos…

  2. Ich wäre mir da nicht so sicher, was bei ehrlichen Volksbefragungen über Migration z.B. herauskommen könnte. Über 80% der Wähler wollten es so, obwohl seit 2015 Deutschland überrannt wird. Trotzdem wählten die Bürger 2017 die gleichen Idioten wieder in ihre Ämter, diejenigen, die das für Deutschland alles bewerkstelligt haben. Ich glaube kaum, dass die jetzt sagen, dass eine Migration unerwünscht wäre. Man muss nur die Frage so stellen, dass das Mitleid mit den armen verfolgten und hungernden Menschen haushoch ist. Viele bekommen ja nicht einmal mit, dass wir kein Gas haben, weil es die USA so will und das Regime auf den Bauch vor den USA dahinkraucht. Die hassen die Russen. Ich glaube auch nicht, dass Demonstrationen irgendetwas ändern könnten. Faeser hat ja schon gesagt, was die Demonstranten zu erwarten hätten. Niemand hat die Absicht auf Demonstranten zu schießen, sagte Scholz. Ich denke, wenn erst einmal die Zahl der Demonstranten eine gewisse Anzahl erreicht hat und nervig für das Regime wird, wird sich auch jemand finden, der schießt. Schließlich gibt es für solche Fälle die Eingreiftruppe der EU. Unserer Polizei kann man auch nicht mehr trauen. Die würde fleißig mitmachen. Sie sind ja heute schon Schlägertypen. Wird z.B. in Thüringen dafür gestritten, dass diese Landesregierung, die unrechtmäßig auf ihren Stühlen sitzt, abgewählt werden kann. Ich habe den linken Ramelow nie geglaubt, dass er Neuwahlen veranstaltet, aber den Thüringern geht das auch an Ende ihrer Weisheit vorbei. Die sind ruhig und tolerieren den unrechtmäßigen Ministerpräsidenten. Dieses Regime auf welcher Ebene auch immer ist dermaßen verkommen und ist nur noch eine Regierhülle. Die Wähler dieser Regierhüllen sind auch nicht besser. Die Auftraggeber sitzen in den USA. Aber – auch das Volk – schimpft auf die Russen. Ihr Unglück ist aber Soros, Rockefellerclan, Gates und wie sie alle heißen, die die USA beherrschen, einen dementen Biden in den Chefsessel gehoben haben. Man sollte nie vergessen, dass die Demokraten eine Partei sind, die damals von den Sklavenhaltern gegründet worden ist. Deren Gedankengut ist nicht verloren.

  3. Zitat: „Das Repräsentative zu verstehen, dazu sei der Pöbel kaum in der Lage, tönt es jetzt aus der Haltungspresse“ ,so ahnlich sagte dies bereits ein Anderer 😉
    Nichtdestotrotz, alles in diesem Artikel stimmt. Wie die Faust auf´s Auge!
    Nur, was tun? Die Mistgabeln schärfen und die Fakeln schwingen? Erlich gesagt, wenn´s helfen würde, wär´s mir recht! Für die Heimat!

  4. Von Telegram-Kanal Gerhard Wisnewski OFFIZIELL:

    „Auf welches Land hat sie (Baerbock) ihren Amtseid geschworen. Interessant auch die Koerpersprache: spricht sie von der Ukraine,  betonte sie jede Silbe nachdruecklich mit jeder Handbewegung nah an Ihrem Koerper,  wenn sie von den Deutschen redet,  macht sie weit weg von sich eine wegwerfende Handbewegung…“

    Hier nochmal im Originalton:

    https://t.me/GWisnewski/23431

    • das sind die WEF grün kommunistisch Gehirngewaschenen, das war bei der FDJ Genossin genauso! Fällt scheinbar nur Wenigen auf, aber daran erkennt man, daß dieses Regime weitgehend ferngesteuert ist. 90% wollen dieses Wissen darüber immer noch nicht glauben, diese leben eben auf einer grünen infantilen ICH wünsch mir was Scheibe.

  5. Lieber Herr Burggraf,

    1000 Texte und ich stimme Ihnen tausendmal zu. Aber hats was genützt.?

    Die Mehrheit der Doofdeutschen ist so satt und überzufrieden, dass die gar keine Lust haben was zu ändern. Die leben doch alle in einer Blubberblase.

    Die große Transformation läuft doch schon seit 20 Jahren in kleinen Scheibchen, damit der Doofwähler weiter an eine Demokratie glaubt, die es schon lange nicht mehr gibt.

    Unsere Best Politiker verteilen gerade kleine Geschenke, damit der Doofdeutsche die Fresse hält, zumindest vorerst, bis er dann merkt, dass er im freien Fall ist und dann hart auf dem Boden der Realität aufschlägt.

    Ja! Es wird hart, aber mal ehrlich, die Mehrheit lechzt doch nach dem Aufschlag. Denn was kann für eine satte und selbstverliebte Gesellschaft geiler sein als die Rettung des Klimas und irgendwelcher zwielichtigen Gestalten aus allen Herren Ländern?

    Bearbock und Habeck machen es doch vor! Tolle Vorbilder!

  6. Wir haben ungeeignete Politiker der zweiten Art im Amt, das erklärt vieles.
    Zweiter Art bedeutet, dass die derart unfähig und überfordert sind, dass sie nicht fähig sind, ihre eigene Inkompetenz einzusehen und sich in völliger Verkennung der Situation sogar für besonders befähigt wähnen. Die gibt es übrigens überall, sogar unter Naturwissenschaftlern, dann erst recht in der Politik, erst recht in diesem Landeslistenland.
    Diese zweite Art ist seit Rot Grün insgesamt durchgängig an der Macht, Rot Grün unter Schröder wohlgemerkt. Schröder hatte immerhin noch ein wenig Ahnung, war jedoch, umgeben von ungeeigneten Kollegen zweiter Art, nahezu machtlos. Danach kam die menschliche Abrissbirne an die Macht und es wurde gänzlich Nacht.

  7. Magere Tage

    Die Stehlampe ist defekt! Die Wand
    braucht einen neuen Anstrich. An
    der Decke baumelt nur eine Birne.
    Die Fenster sind ohne Vorhänge.
    Das Regal in der Ecke wackelt.
    Der Teppich zeigt was Alter ist.
    Der Schrank ist ohne Türen. Und
    ich höre Musik. Und denke mir:
    „Kommt Zeit! Kommt Rat!“

    Das Konto ist im Minus! Die
    Kleidung ist voller Löcher. Die
    Rechnungen sind wie Rätsel.
    Die Inkasso hat Fragen! Der
    Kühlschrank zeigt Ebbe. Die
    Waschmaschine ist im Eimer.
    Dem Herd hilft auch kein Strom
    mehr. Und ich sitze in der Ecke.
    Und sage mir: „Abwarten! Tee
    trinken!“

    Die Freunde haben keine Zeit mehr.
    Reisen bleiben jetzt Phantasie. Für
    Cafés fehlt auch das Geld. Das
    Essen wird zum Luxus. Feste gibt
    es nur noch im Kino. Geschäfte
    sind nun eine fremde Welt. Und
    die Politiker sagen, habt Kraft.
    Und ich sitze im Park. Und denke
    mir: „Lebe klar! Lächle!“

    Ich trinke einen Tee! Und sehe mir
    mein Leben so an. Mit Reisen und
    Büchern. Mit Arbeit und Geld. Mit
    Träumen und Liebe. Erinnerungen,
    an Tage wie Siege. Voller Zauber
    und Ideen. In einem Land voller
    Könige. Heute, sehe ich da nur
    noch Bettler. Und ich frage mich:
    „Warum!“

    (C)Klaus Lutz

    Ps. Am 4.9.2022 zuerst auf:
    “ Liebe Pravda Tv “ online gestellt!

  8. Auch wieder eine „wunderschöne Situationsbeschreibung“.

    Anmerken möchte ich nur eines: Wie ich in den letzten Tagen mehrfach gehört habe, klagen Winzer, Brauer und andere Getränkeproduzenten, dass zu wenig Flaschen in den Rücklauf kommen und so Engpässe für neue Auslieferungen bestehen.
    Ich weiß jetzt dank Ihres Fotos auch warum: Die ganzen Flaschen stehen in Berliner herum! Es wird offensichtlich Zeit, dass da zügiger recycelt und das Umschlagtempo erhöht wird!

  9. Es ist wirklich nicht mehr zu verstehen und auch der letzte Funken Humor ob der grotesken Situation herbeigeführt durch groteske Gestalten deren widerwärtige Handlungen und Äusserungen das Maß des erträglichen überschritten haben.
    Da ist die Grenze verschwunden, die Hemmungen fallen und das was wir den Urinstinkt nennen tritt immer deutlicher zu Tage.
    Es geht um das überleben einer Gesellschaft einer Demokratie, der Freiheit des Rechtes der Menschen auf Unversehrtheit und den Erhalt ihrer Werte.
    Es liest sich vielleicht für manchen melodramatisch doch es ist zwar tatsächlich ein Drama doch es ist kein schlechtes Bühnenstück sondern echte und bald wohl auch blutige Realität.
    Ich komme mir vor wie in einem ganz schlecht gemachten Science Fiction Film aber leider kann ich das Kino nicht verlassen denn ich bin ein Komparse dieses schlimmen Spektakels.
    Es wird zum grossen und alles mit sich reissenden Inferno werden dessen Ablauf wird von geisteskranken Akteuren gesteuert deren Entlohnung auch noch von unseren reserven getragen wird.
    FRAGE….. WIE LANGE WOLLEN WIR NOCH OHNE EHRE OHNE RÜCKGRAD DIESEM IRRSINN FAST WIDERSTANDSLOS FOLGEN?

Kommentarfunktion ist geschlossen.