Freitag, 21. Juni 2024
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Zwangssanierungen: Geschichten aus Schilda

Zwangssanierungen: Geschichten aus Schilda

Zeitbombe Klimadämmungspflicht: Unbezahlbare Kosten, mehr Schimmel (Symbolbild:Imago)

Eine bittere Geschichte aus der Realität, meiner eigenen Realität, möchte ich den Lesern nicht vorenthalten: Derzeit steht die Zwangssanierung der Fassade eines achtgeschossigen Hauses mit insgesamt 36 Einheiten in einer fränkischen Kleinstadt an, beziehungsweise sie ist bereits in vollem Gange. Es handelt sich um Eigentumswohnungen, die bis auf einige wenige ausschließlich von den Eigentümern selbst – zumeist alte bis sehr alte Leute – bewohnt werden. Eine durchaus mögliche Reparatur war unzulässig geworden, weil der Gesetzgeber inzwischen eine Totalsanierung mit Vollwärmeschutz verlangt.

Abgesehen davon, dass die “Bauleitung” – ganz anders, als es der Begriff vermuten ließe – weniger den Bau leitet, sondern vielmehr immer neue angebliche Schäden und zugehörige Angebote zur Behebung derselben aus dem Hut zaubert (seit nunmehr zwei Jahren planen sogenannte “Fachleute” vor sich hin!), haben sich die Baukosten seit vergangenem September von rund 1,2 Millionen auf inzwischen 1,5 Millionen Euro erhöht. Ein Ende ist allerdings noch nicht absehbar. Bevor letztes Jahr die Energiekrise kam, waren die ersten Planungen noch von einem Sanierungspreis von rund 700.000 Euro ausgegangen.

Vor der Krise hatte dieses wirklich große Haus, Baujahr 1968 und gemauert aus Ziegelhohlblocksteinen, stets eine Gasrechnung für Wärme und Warmwasser von insgesamt rund 17.000 Euro pro Jahr – und das wohlgemerkt ohne jede Dämmung und bei nur teilweise (zu rund 80 Prozent) irgendwann einmal erneuerten Fenstern. Ohne die Größen der einzelnen Einheiten nach Flächen auseinanderzurechnen, kam somit jede Wohnung durchschnittlich auf rund 40,- Euro monatlich Monat für Heizung und Warmwasser. Die Energierechnung war dabei in den letzten fünf Jahren (vor 2022) praktisch immer gleich geblieben und variierte, mal höher wie niedriger, um vielleicht 300 Euro im Jahr – für das ganze Objekt, wohlgemerkt.

Eine einzige Katastrophe

Niemand kann oder will uns die mögliche “Ersparnis” nach der Sanierung nennen. Es wird hier immer von irgendwelchen Prozenten fabuliert, die sich durch die einzelnen Teilmaßnahmen ergeben würden oder ergeben könnten. Klar jedoch ist: Selbst bei einer von mir optimistisch geschätzten Reduzierung der Heizkosten um die Hälfte sowie eines Preisanstiegs für Gas um das angenommen Fünffache sind die Maßnahmen – ökologisch wie ökonomisch – eine einzige Katastrophe: Neuwertige Fenster werden ausgebaut und entsorgt, um sie gegen noch neuere, nun dreifach verglaste Fenster im gesamten Objekt auszutauschen. Als Resultat der neuen Fenster und der damit erreichten extremen Dämmung muss fortan eine elektrisch betriebene Zwangsbelüftung in jede Wohnung eingebaut werden, damit die Wohnungen nicht wegschimmeln. Die moderne, zentrale Gasheizungsanlage mit Warmwasseraufbereitung ist erst 2014 erneuert worden und steht somit derzeit noch nicht zur Disposition – was aber die gesetzliche Notwendigkeit einer Erneuerung in den nächsten Jahren nicht verhindern kann.

Das auf dem nachfolgenden Foto des Hauses erkennbare Netz – um das gesamte Bauwerk gespannt, um zu verhindern, dass jemand durch die losen Fassadenplatten verletzt wird – kosten mit An- und Abbau sowie der späteren Entsorgung rund 90.000 Euro gekostet. ich hätte gleich die Platten komplett entfernt und auf das Netz verzichtet; der Abriss kam nun also noch oben drauf.

(Foto:privat)

Was hier an Ressourcen nicht nur verschwendet, sondern sinnlos vernichtet wird, macht mich so fassungslos wie wütend, ganz zu schweigen von den völlig absurden Kosten. Eine irgendwie vernünftige Amortisierungszeit ist nicht ansatzweise darstellbar; meine eigenen Berechnungen schwanken diesbezüglich zwischen rund 80 bis 100 Jahren. Und das bei einer Lebensdauer der sanierten Fassade von 25, maximal 30 Jahren. So sieht grüne Politik aus.

Mein Fazit: Die Pläne dieser besten Bundesregierung aller Zeiten sowie der EU-Kommission zur “klimaneutralen” Gebäudesanierung werden in einer wirtschaftlichen wie gesellschaftlichen Katastrophe biblischen Ausmaßes enden. Das zu prophezeien ist kein Hexenwerk, sondern das zwingende Ergebnis von gesundem Menschenverstand.

Noch ein Nachtrag: Meine Wohnung ist vermietet an ein junges Ehepaar mit zwei kleinen Kindern. Sie zahlen derzeit eine faire und bezahlbare Miete. Ich bringe es gar nicht über das Herz, ihnen die Miete zu erhöhen; sie würden sie schlicht nicht mehr bezahlen können. Aber nicht jeder Vermieter kann es sich leisten, auf die mögliche Erhöhung zu verzichten. Ich finde das pervers, denn es wird am Ende – wie immer – die wirtschaftlich Schwächsten richtig heftig treffen.

32 Responses

  1. das nennt sich : Urteil nach Aktenlage – und ich möchte hinzufügen : ohne Fachkompetenz!

    Es gab vor Jahren mal eine Sendung, die da hieß : “Wie bitte” !
    Da wurden Beispiele der amtlichen Schildbürger zu Unterhaltung veröffentlicht. Mir im Gedächtnis geblieben ist der Fall eines Fischteiches, an dem die Bäume von Amts wegen abgehackt wurden, weil sie ein Gutachten hatten, das dort keine Bäume wachsen können!
    Ich kann mich allerdings nicht erinnern, ob die Axt des Amtes da als Ursache aufgeführt wurden.
    Und unser Regime ist zu völliger Inkompetenz gewachsen bei maximaler Ideologie – im Grunde durch eigenes Handeln völlig delegitimiert – vielleicht sollte Haldenwang mal in solche Ämter schauen wegen delegitimierung des Staates !
    Ach ja – die Sendung wurde nach kurzer erfolgreiche Karriere abgeschafft – waren zu viele staatliche Stellen in ihrer Lächerlichkeit vorgeführt !
    Wäre heute wohl ein Fall zur Beobachtung durch den Verfassungsschutz !

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  2. Na ja, die Styropor-Brandbeschleuniger, die jetzt zur Wärmedämmung an die Häuser gepappt werden müssen, werden bereits in wenigen Jahren von längst schon bereit stehenden Umweltsanierern wegen Umweltbelastung wieder von den Hauswänden gekratzt werden müssen.

    Zwangsweise und auf Ihre Kosten, versteht sich.

    Haben Sie tatsächlich gedacht, die 5.500 Lobbyisten, die den Bundestag „betreuen“ oder gar die 25.000 Lobbyisten, die in Brüssel Einfluss auf die EU-Institutionen nehmen, würden die Milliarden Euro, die sie dafür bekommen, nicht wert sein?

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  3. Bauen wie zu Zeiten wo man noch keine Berechnungsmöglichkeiten hatte. Erst mal bauen und dann mal sehen was dabei raus kommt. Wo zu brauchen wir dann noch Fachleute? Es gab mal Zeiten in der DDR wo man Maurermeister als Bauleiter abgelöst hatte und Ing. eingesetzt hatte. Als das schief lief setzte man wieder Maurer- oder Zimmermeister als Bauleiter ein. Architekten sind in meinen Augen oft nur Spinner und weit entfernt von der technischen Machbarkeit, die sich durch Einholung von Kostenvoranschlägen technisches Wissen erschleichen. Ich antwortete auf solche Anfragen erst gar nicht.

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  4. Kann irgend jemand ein Land nennen, in dem auch nur annähernd so massiv und rücksichtslos in die Eigentums- und Lebensverhältnisse der Menschen eingegriffen wird wie in Deutschland????

    Man sollte immer misstrauisch werden, wenn es um ein Alleinstellungsmerkmal oder eine hundertprozentige Übereinstimmung geht. In beiden Fällen ist etwas durch und durch faul.

    Deutschland ist in Sachen des angeblichen Klimaschutzes das ideologisch und weitaus diktatorischste Land auf diesem Planeten! Das sollte man sich einmal bewusst machen und sich fragen, woran das liegt …

    “Deutschland schafft sich ab!” – hielt ich mal für etwas übertrieben, heute neige ich dazu, es sogar für untertrieben zu halten!

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    1. Wir befinden uns auf dem geraden Weg in eine Variante des Kommunismus. Viele erkennen das Tarnen & Täuschen noch nicht. Mit Demokratie und Rechtsstaat hat diese Bananenrepublik jedenfalls nichts gemein. Es ist eine Fassaden-Demokratie. Insgesamt wird alles in Geschäftsmodelle verwandelt und erkoren – wo am Ende halt eine Elite absahnt. Wer genau schaut und rechnet stellt fest, dass
      – der Mensch das Klima niemals retten kann und dass wir keinen, bzw. nur marginalen Einfluss auf die Zusammensetzung der Atmosphäre haben (helfen würde z.B. die Möglichkeit einen Vulkan zu verstopfen – und ihn nicht 3 Monate lang blasen lassen, wie im Herbst 2021 auf Palma)
      – das CO2 ein lebenswichtiges Spurengas in der Atmosphäre (mit 400 ppm) ist und
      – ohne dieses “Edelgas” das Leben auf der Erde stirbt!
      – wir keine Energiekrise haben (können)
      – wären wir ein souveräner Staat, gäbe es tausend Möglichkeiten in allen Bereichen locker und günstig zu sanieren (sowohl im Wohnbau als auch beim Verkehr auf Straße und Schiene!) und wir könnten wirklich(!) ein umweltverträgliches und nachhaltiges Leben führen.
      Wir leben inzwischen tatsächlich in einem faschistischen Staat, wenn die baden-württembergische Grüne Sandra Detzer (MdB) behaupten kann:
      “Wo wir Grünen an die Schalthebel der Macht kommen, werden wir nicht mehr verhandeln!”

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    2. Der deutsche Michel hat aufgrund seiner politischen DNA seit jeher einen latenten Hang zur Obrigkeitshörigkeit und zum Perfektionismus. Aus dieser toxischen Mischung entstehen – jenseits jedes Lerneffektes – Ideologie und Fanatismus.

      “Der Deutsche gleicht dem Sklaven, den man von Außen von sich selbst befreien muß” (Frei nach den Worten eines weisen Mannes)

    3. Die derzeitige Politik mit Zwangssanierungen zielt ganz klar auf alles ab was mit Gemeinschaftseigentum zu tun hat.
      (Kommunismus und Sozialismus)
      Aber im Gegensatz zur DDR wo dann der Staat die Kosten hatte und daher auch nicht investiert hat, ist bei Eigentumswohnungen der Bürger der der bezahlen soll.
      Gerade bei Eigentumswohnungen sind meist ältere Menschen dabei die vor jeder Gesetzesunkonformität Angst haben.
      Diesen Leuten kann man Druck machen. Und die anderen müssen dann mitmachen.

      Ganz anders sieht das bei Alleineigentümern aus. Hier wird der Ängstliche und ein Teil der Solventen investieren um sich im Rahmen der nicht mehr einzuhaltenden Gesetze zu befinden. Die anderen sitzen das aus und warten auf wirklich sinnvolles bzw machen nur das Sinnvolle.
      Da das Staatssystem unmöglich alle verfolgen kann werden die ersteren immer weiter den Beamtenapparat mit neuen Investitionen und Steuern befeuern. Die anderen werden noch bezahlbare Mieten anbieten können.
      Also gilt es zukünftig Gemeinschaftseigentum zu vermeiden, und alles was nach Kommunismus und Sozialismus aussieht aus dem Wege zu gehen.

      1. Ich verstehe langsam, warum die Amis ihre “mobile homes” lieben. Wenn es dir in einem Staat nicht mehr passt, kannst du überlegen, ob du dein Baukasten-Haus auseinandernimmst, auf 2 Laster verpackst und wegziehst, oder ob du es verkaufst.
        Es gibt “mobile home” und “modular home”, letzteres entspricht etwa unseren Fertighäusern und kann nicht versetzt werden. Ersteres ist durchaus dafür gebaut, umzuziehen. zum Teil sind die Dinger sogar direkt auf die Stützkonstruktion eines Autoanhängers gebaut worden, das Ding wird auf Betonpfähle oder sogar nur Betonquader gesetzt, dann werden die Achsen + Räder abgeschraubt und fertig ist das Eigenheim. Wer umziehen will, schraubt Achsen und Räder wieder an, macht Strom- und Wasser-Anschlüsse ab, lässt das Ding vom Kran auf die Straße heben und los gehts.
        Ganz so dämlich kommt mir das allmählich nicht mehr vor.
        https://de.wikipedia.org/wiki/Mobilheim

        1. Ja, ein Tinyhaus oder ein Wohnwagen könnte für viele Mieter und Vermieter in näherer Zukunft zu einer Alternative werden.

  5. Diese Zwangssanierungen
    im Namen des grünen Klimagottes, besser -götzen, wie sie von der EU und den linksgrünen Globalsozialisten auf Geheiß der Globalisten, die ja (welch eine Ironie der Geschichte !) machtgierige und -geile Erzkapitalisten sind, durchgepeitscht werden, sind wie bei allem, was die so aushecken, ein taktisches und juristisches Instrument, also ein Hebel für die längst angedachte Massenenteignung von Immobilien und Wohneigentum.

    Alles in allem
    mal wieder eine typische Jdee, wie alles, was von denen kommt.

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    1. @eo: genau so sehe ich das auch, ich frage mich nur ob die Masse einmal aufwacht, oder ob dieser schleichende Prozeß unwidersprochen bleibt. Aber falls die doch mal aufwachen, dann krachts richtig und das Ganze zu Recht! Eine Regime das derart die Interessen seiner eigenen Bevölkerung mit den Füßen tritt, hat meist kurze Halbwertzeiten. Aber so wie es aussieht muß es für die Deutschen mal wieder besonders hart kommen, bis sie merkeln was die WEF-Globalisten mit diesem grünen Klimaschwachsinn, nebst anderen versklavenden Maßnahmen, begreifen. Es hängt alles zusammen in diesem globalen grünen Kommunismus, es ist eine perfekte Show!

    2. Das ganze Klimaschutz-Gedönse ist doch nur Blendwerk!
      Das eigentliche Ziel dieser Maßnahmen wie Gas-und Ölheizungsverbot, Sanierungszwang und Grundsteuererhöhung, besteht darin, so viel wie möglich Privatermögen abzuschöpfen.
      Das ist nichts anderes als eine knallharte Enteignung des Bürgers durch ein korruptes System eines globalen Konzern-Sozialismus.
      Und Sozialismus funktioniert eben nun mal nur durch Armut, durch die sich das System Abhänigkeiten (Steuerungsmechanismen) schafft. So gesehen macht alles Sinn-.
      Aber das hat der Doofmichel noch nicht kapiert, schließlich kam es noch nicht in den Tagesthemen… :/

  6. Im kurzen persönlichen Gespräch mit Markus Krall welche Asset-Klasse in Buntblödland am meisten traktiert wird..

    “Immobilien – ist für den Staat am leichtesten”.

    Ich bin froh, dementsprechend gehandelt zu haben.

  7. Wenn Sie nicht zu einem kostendeckenden, ortsüblichen Mietzins vermieten, wird Sie das Finanzamt zum bitteren Ende dann auf Basis einer fiktiven, aber marktgerechten Miete besteuern. Das kommt dann noch als i-Tüpfelchen auf den ganzen Wahnsinn oben drauf; sieht mir übrigens nach Bamberg aus.

    1. …bis die bürgerliche Mitte endlich mal ihr revolutionäres Gen entdeckt und HANDELT!

      Aber der aufrichtige, brave Michel ist ja tagtäglich zu sehr mit seinem lächerlichen Hamsterrad beschäftigt… das System weiß das und schafft dementsprechend Fakten.
      Selbst schuld, Doofmichel!

  8. Es wäre halt interessant zu wissen, ob ein “junges Ehepaar mit zwei kleinen Kindern” z.B. auf Demos wie “wir haben Platz”, “unsere Stadt bleibt bunt” oder gegen den Klimawandel lauthals schreiend mitläuft und entsprechende Parteien wählt. Diese Eltern werden sicher gerne auch die doppelte Miete bezahlen und ihr letztes Hemd geben um ihren Beitrag zu leisten und allen stolz ihr Engagement zu demonstrieren für einen sinnlosen Kampf gegen einen nicht aufzuhaltenden, seit Millionen Jahren immer wieder kehrenden Klimawandel.

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  9. Es ist zum aus der Haut fahren, man verzweifelt nur noch.
    Hat sich den mal jemand, nur zum Spaß selbstverständlich, die Mühe gemacht die Energiebilanz der durchgeführten und noch durchzuführenden Arbeiten den angeblichen, fiktiv berechneten, Einsparungen gegenüberzustellen? Also den Energieverbrauch der Herstellung all dieser Materialien, der Transporte, der Bautätigkeiten incl. Leberkäsebrötchen in der Mittagspause? Ich möchte vermuten: Nein.

    1. Mühe gemacht? Ich bitte Sie! wir durchleben gerade die postfaktische Phase eines sterbenden Systems. Es lebe die Ideologie, der neue Klimarettungs-Glaube!
      Fakten, Analyse, Sachlichkeit stören doch nur beim GREAT RESET!

    2. Die Grundregeln sind:
      je “besser” bzw. dicker isoliert, desto:
      – weniger dampfdurchlässig, ergo mehr Lüften und mehr Heizen oder Schimmel
      – weniger Aufheizung des Hauses im Winter durch Sonnenstrahlung: das macht sehr viel aus
      – teurer und komplizierter der Hausbau und desto teurer und komplizierter der Abriss.
      – besser brennt das Haus: Styropor ist ein wahrer Brandbeschleuniger, Glas- und Steinwolle wird mit 1-2% Erdöl oder Petroleum vermischt, damit sie weniger brüchig ist, brennt auch gut
      – desto giftiger die Fassade: Styropor enthält Anti-Algen- und Anti-Schimmel-Mittel, das sifft aus in den Boden und irgendwann schimmelt es doch, ähnlich bei Glas- und Steinwolle wegen des Erdöl-/Petroleumgehaltes, geht nur langsamer
      Ist wie bei den Windrädern oder wie immer bei grüner Politik: teuer, ineffizient, bringen nichts unterm Strich, machen Strommangel schlimmer, machen viel kaputt (Lärm, Vögel, Insekten, Boden), Folgeschäden sind schwer abschätzbar und gelten beim Abriss als Sondermüll.

  10. Weg mit diesem rot – grünen Gesindel so schnell wie möglich bevor sie unser Land noch ganz ruinieren. Aber ich kenne meine Landsleute seit über 60 Jahren und habe da wenig Hoffnung. Die Deutschen glauben jeden Schwachsinn von Klimakatastrophe bis Weltuntergang etc. sonst würden sie da nicht mitmachen. Deshalb nur noch AFD. Wer anders wählt sorgt für seinen eigenen Untergang.

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    1. Das Problem ist, daß auf rechtsstaatlichem (friedlichem) Wege keine Veränderung mehr möglich sein wird! Es wurde einfach zu lange zugewartet, im irren, bequemen Glauben, es würde ja vielleicht doch nicht so schlimm werden, und übrigens solle “der andere mal machen” — Komfortzone eben als Ausdruck von Wohlstandsverwahrlohnung.
      Wer immer noch meint, eine >Mehrheit< müsse sich erheben, um die gesellschaftlichen Geschicke in unsere Richtung zu lenken, der kennt die Geschichte nicht, die uns lehrt, daß Umbrüche immer durch eine entschiedene >>Minderheit<< angestoßen wurden!
      Die bürgerliche Mitte ist immer noch in ihrer feigen Ausrede gefangen, sie wolle ja gern, könne aber nicht, der geliebten Pfründe wegen.. Naja.. wenn es so weiter geht, wird es bald nichts mehr zu retten geben.

  11. Schon in den Nullerjahren dieses Jahrhunderts kam ich beim Wandern mal ins Gespräch mit einem älteren Herrn, der aus der Energiebranche stammte und sein eigenes Haus rundum gedämmt hatte. Sein Fazit: 1. Nie wieder würde er sein Haus rundum dämmen .
    2. Wäre er noch jung, würde er eine Firma zur Entsorgung des ganzen Dämmaterials gründen, denn es werde nicht lang dauern, bis die ganze Sch…ße wieder entsorgt würde.

    Ich selber bin Teil einer Erbengemeinschaft , die ein mehrstöckiges altes Bürgerhaus aus der Zeit um 1900 besitzt. Um den Energieausweis zumindest auf D und höher anzuheben, müßten wir Beträge investieren, die sämtliche Dimensionen sprengen und allein durch die Mieten nicht zu finanzieren sind. Um in den heutigen Zeiten noch einen hohen Kredit aufzunehmen, müßte man bekloppt sein. Wir haben uns deshalb entschieden, mit Ausnahme vorsorglicher Maßnahmen für die Heizungen im Haus nichts weiter zu machen und die Sache auszusitzen. Die Politik plant bereits über 2030 hinaus. Ich gehe eher davon aus, daß in den kommenden Jahren enorme Umwälzungen auf uns zukommen, die in eine völlig andere Richtung verlaufen können, als die Politik sich vorstellt. Es braucht nur einen WK 3 zu geben, der auch Deutschland nicht ungeschoren läßt, und schon könnte sich jeder Cent, der in Dämmungsmaßnahmen gesteckt wurde, als rausgeworfenes Geld erweisen. Ich verstehe den Dämmungshype ohnehin nicht, da es doch angeblich immer wärmer auf dem Planeten werden soll. Das Ganze zielt nur ab auf eine weitere Verarmung der Bevölkerung.

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  12. Kennt jemand einen, der die Grünen gewählt hat? Falls ja, schmeißt ihn aus eurem Freundes- und Bekanntenkreis und – ganz wichtig – sagt ihm auch warum. Ich für meinen Teil bis da sogar innerhalb der eigenen Verwandtschaft konsequent.

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  13. Ich stehe derzeit vor einer aehnlichen Situation. Ein Haus etwa gleichen Alters, allerdings deutlich kleiner (sechs Einheiten), die meinige rund 60 qm gross – vermietet an eine aeltere Mieterin die noch nie Probleme machte, seit ueber zwanzig Jahren in ihrer Wohnung lebt. Die Dachsanierung inklusive virgeschriebener Photovoltaic, Daemmung etc. kommt auf knapp 400000 Euro – also pro Einheit 65000 Euro. Die meisten Wohnungseigentuemer werden sich diese Sanierung im derzeit wie es scheint vorgeschriebenen Umfang nicht leisten koennen. Mir, als dem einzigen Vermieter ist es unmoeglich, die Kosten der Sanierung auf die Mieterin umzulegen. Man ueberleg’ sich 60 qm 65000 Euro also gut 1000 Euro auf den Quadratmeter…?! Dabei handelt es sich um ein Angebot, dessen Preise nicht als endgueltig gelten – d.h. die finalen Kosten werden vermutlich (derzeit zu erwarten) noch steigen…

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    1. @Thomas Fowler

      Ich kann den Zustand Ihres derzeitigen Daches nicht beurteilen. Aber läßt es sich angesichts der kaum zu schulternden Kosten für eine Neudeckung nicht einfach reparieren? Der Zwang zu einer Dämmung und zu Photovoltaik entsteht ja erst im Zuge einer kompletten Neudeckung. Die EU macht Mietern und Vermietern Angst, daß Wohnhäuser mit einer Energieausweis-Einstufung unter E (ab 2030) und unter D ab 2033 nicht mehr vermiet- und vererbbar sind. Sollte der Energieausweis Ihres Hauses bei D und besser liegen, wählen Sie doch erst einmal die kostengünstigere Lösung und warten Sie die weitere Entwicklung der kommenden Jahre ab. Es macht doch keinen Sinn, sich in diesen immer instabiler werdenden Zeiten hoch zu verschulden und keine Reserven mehr zur Verfügung zu haben, wenn es tatsächlich ernst für jeden Einzelnen werden sollte.Italien hat schon angekündigt, den EU-Wahnsinn im eigenen Land nicht umzusetzen.

  14. jo mei, da wollen sich wohl ein paar Leutchen… bereichern.

    Un die Sanierung is fei ganz schö deppert…

    Ist das die billige Rache an sie Nicht-Gewählthabenden?

  15. @Autor Frank Helbig
    Bedenken sie bitte wenn sie die Miete jetzt nicht erhöhen, später bei einem Auszug des Mieters sie die Miete nicht angemessen erhöhen können, da es eine Kappungsgrenze gibt. Irrsinn ist es.

  16. AfD muss versrtärkt aufklären über das Unrecht ZWANG
    alles was mit zwang erzwungen wird ist böse :
    impfzwang , test zwang , maskenzwang , sexzwang , kinderehe zwang , klima zwang , ÖR gebührenzwang

    Wir sagen NEIN zum Zwang jeder Art für freie Willens entscheidung

  17. In meinen Augen:
    Weg mit Schaden, solange es noch was dafür gibt. Das läßt sich nicht mehr stemmen, das wird sich niemals mehr tragen, wenn die Kohle einmal vermatscht ist. Und später, selbst in einem neuen System, wieder der Rückbau des Irrsinns…
    Das wird sich aufschaukeln und durch Mietzahlungen nicht mehr aufzufangen sein, auch durch die erhöhten Betriebskostenumlagen, kann man das nicht mehr abfangen, weil da nur direkte Kosten einfließen, wenn auch Rep und Invest Umlage mit drin ist.
    Davon abgesehen der gesamte Ärger, bzw. auch, daß Mieter, die nicht mehr zahlen können, oder wollen, bzw. nicht permanente Baustelle haben wollen, bzw. diese modern(d)en Zwangsbelüftungen nicht wollen, abspringen.
    Die Zwangsbelüftungen erfordern im Übrigen auch regelmäßige, aufwendige Wartung und Instandhaltung.
    Fazit:
    Weg damit, wird nichts mehr, außer Klotz am Bein.
    Es sei denn, man macht gar nichts und wartet auf den Untergang des Systems…

  18. Info zu Habecks Heizungsirrsinn, der nach dem 30-Stunden-Marathon noch unklarer war als zuvor.

    Jan Fleischhauer kam offensichtlich zu demselben Ergebnis wie ich. In seiner neuen Kolumne sieht er für thermenbeheizte Häuser /Wohnungen den einzigen Ausweg darin, sich noch bis Ende 2023 mit Brennern und sonstigen Ersatzteilen für die bereits eingebauten Thermen zu versorgen, denn REPARATUREN sind laut Habeck auch nach 2024 nicht nur einmal, sondern mehrfach erlaubt. Allerdings will ich mich als technischer Laie vor dem Kauf noch schlau machen, ob übliche Gasbrenner auch ggf. für Wasserstoff taugen.

    https://j.fleischhauer@focus-magazin.de

  19. Wenn eine erdrückende Mehrheit der Immobilienbesitzer das nicht mitmachen kann und/oder will, wird es so nicht kommen (können).
    Als Eigentümer eines fast 100jährigen EFH werde ich das aussitzen. Ich hoffe, dass die vielen Betroffenen sich zu Interessengruppen u.ä. zusammen finden werden. Gerne mit Unterstützung von ihren Mietern (Deutscher Mieterbund?), Verwaltern, Juristen, Bauunternehmen, Gutachtern, Gewerkschaften, usw.