Montag, 24. Juni 2024
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25 Jahre (T)Euro: Politische Wunderwaffe oder Ursprung tiefgreifender Verwerfungen?

25 Jahre (T)Euro: Politische Wunderwaffe oder Ursprung tiefgreifender Verwerfungen?

Die EZB in Frankfurt: Monument des währungspolitischen Souveränitätsverlustes Deutschlands in Deutschland (Foto:Imago)

Den Euro gibt es nicht erst seit dem Jahr 2002; dies war zwar das Jahr, als er zur alleinigen Barwährung im Euroraum wurde, doch schon zum 1. Januar 1999 ging er als elektronische Verrechnungseinheit in 11 der 15 damaligen EU-Staaten an den Start. Am 1. Januar 2002 wurde die D-Mark dann feierlich beerdigt und anders als in anderen Ländern wurden die Deutschen dazu natürlich nicht befragt. Der Euro sollte die Europäische Union noch mehr einigen als zuvor – doch je größer die EU wurde und je mehr Länder sich dem Euro anschlossen, desto größer wurden die Probleme. Was die europäische Chefbankerinf Christine Lagarde nicht davon abhielt, zum Jubiläum zu schwärmen: „Der Euro ist ein Symbol für unsere gemeinsamen Ideale und die für uns so wichtige Stabilität.“ Weniger rosig aus deutscher Sicht sind indes die zahlreichen Fehlentwicklungen, die vor allem Deutschland – damals weit mehr als heute der entscheidende wirtschaftliche Motor der Union – hart trafen.

Auf Wikipedia – hier einmal ausnahmsweise zitierwürdig – heißt es dazu, Stand 5. Januar 2024: „Nach Einführung des Euros erlebte Deutschland eine wirtschaftliche Schwächephase. Hierfür sehen Ökonomen mehrere Gründe, die zum Teil mit dem Euro zusammenhängen. So sei Deutschland aufgrund politischer Fehler mit einem überhöhten Wechselkurs in die Euro-Währungsunion eingetreten, wodurch ein zu hohes Preisniveau entstand. Dies habe die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands verringert. Erst durch langjährige Lohnzurückhaltung der Tarifparteien sei es wieder zu einer Verringerung des Preisniveaus und damit zu einer Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit gekommen. Hans-Werner Sinn fasst die Realabwertung (innere Abwertung) wie folgt zusammen: Wir sind billiger geworden und in gewisser Weise auch ärmer. Zusätzlich entfielen mit Einführung des Euros die Wechselkursrisiken, die Finanzmarktakteure glichen daraufhin die Kreditzinsen für den gesamten Euroraum auf ein einheitliches Niveau an. Die Zinskonvergenz sorgte dafür, dass Kapital aus Euroländern mit niedriger Inflation abgezogen wurde und in Euroländer mit hoher Inflation floss, wo es zu einer wirtschaftlichen Überhitzung und später zu Zahlungsschwierigkeiten kam. Länder wie Deutschland erlitten in dieser Zeit eine Investitionsschwäche“ (Wikipedia, Stand 05.01.2024).

Aus Geldentwertung eine Tugend gemacht

Dass die Inflationsrate des Euro im Durchschnitt 2,05 Prozent betrug, ist für die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB) kein Problem. Noch schlechter: Aus der Geldentwertung wurde eine Tugend gemacht. Während früher das geldpolitische Credo galt, die Inflation auf maximal zwei Prozent zu begrenzen, gelten diese zwei Prozent fortan nur noch als Ziel, also eine Art Orientierungswert. Dieses Ziel wurde die letzten zwei Jahre deutlich “übererfüllt”. Genehmigten sich die Damen und Herren der EZB deshalb saftige Erhöhungen ihrer Bezüge? Die Medien halten der Geldpolitik der EZB jedoch zugute, dass die Preissteigerungen noch zu D-Mark-Zeiten 2,8 Prozent betrugen – und damit weit mehr als seit der Euro-Einführung. Was sie dabei allerdings ausblenden: Bei vier- bis fünffachen Wachstumsraten in der D-Mark-Zeit verglichen mit heute war diese moderate Inflation kein so großes Problem; auch stieg unter der D-Mark die Kaufkraft der Deutschen deutlich – unter dem Euro hingegen leider kaum noch. Und gute D-Mark-Zinsen gab‘s auch noch – während die Realzinsen seit zehn Jahren im Minus liegen. Wohin fließt das ganze Geld?

Das Problem der gemeinsamen Währung ist, dass den Mitgliedsstaaten zwei wichtige Stabilitätsinstrumente aus der Hand geschlagen wurden: Die Zinspolitik und die Wechselkursanpassung. Für die Beeinflussung volkswirtschaftlicher Ziele – „Globalsteuerung“, Vollbeschäftigung, Wirtschaftswachstum, Preisstabilität und ausgeglichene Außenbilanz (Handels-, Kapitalverkehrs- und Zahlungsbilanz) – fehlt der Bundesbank seither das entscheidende Instrument der Währungspolitik: Die Möglichkeit der Auf- oder Abwertung. Die Politik der EZB orientiert sich außerdem leider nicht an der ökonomischen Situation der Euroländer, sondern an jener ihrer schwächsten Glieder und insbesondere an deren Staatsverschuldung. Wäre es anders, dann wären die Pleiteländer des Südens, die sogenannten “Olivenstaaten” Portugal, Spanien, Italien und Griechenland, tatsächlich längst pleite. Deshalb senkte die EZB die Leitzinsen zwölf Jahr lang unter ein Prozent bis sogar auf null; so wurden die deutschen Sparer zugunsten der verschuldeten Staaten schleichend enteignet.

Zeitbombe Target-Salden

Hinzu kam erschwerend, dass deren faktische Staatspleiten auch durch das Target-Instrument verhindert werden: Denn im innereuropäischen Euro-Zahlungsverkehr darf „angeschrieben“ werden. So wie es früher einmal möglich war, auf Kosten des Stammwirts zu saufen, bis man irgendwann wieder einmal „flüssig“ war, so gönnen sich heute ganze Staaten den „Schluck aus der Pulle“; es sind ganze Fässer ohne Boden, zulasten anderer Länder. Die Crux dabei ist: Diese Verwerfung schlagen sich nicht in den Zahlungsbilanzen nieder. Im Jahr 2023 verzeichnete die Bundesbank so einen „positiven“ Target2-Saldo von 1,05 bis 1,1 Billionen Euro. Das bedeutet, dass die Bundesbank über eine Billion Euro grenzüberschreitende Forderungen Deutschlands gegenüber den Verbindlichkeiten der anderen am Target2-System teilnehmenden Zentralbanken hatte. Mit anderen Worten: Die Euroländer standen gegenüber Deutschland zum 29. Dezember 2023 mit der unglaublichen Summe von 1.093.370.929.417 Euro in der Schuld. Selig, die glauben, dass wir Gläubiger dieses Geld einmal wiedersehen werden. Spitzenreiter dieser unserer Gläubiger ist übrigens Italien mit rund 557 Milliarden Euro, Spanien mit 412 Milliarden Euro und Griechenland mit 111 Milliarden Euro. Überboten werden die Griechen – man kann es fast nicht glauben – noch von Frankreich mit 114 Milliarden Euro, siehe Statista. Doch, welch Wunder: Auf der Homepage der Deutschen Bundesbank datiert die letzte Veröffentlichung der Target-Salden vom 17. Dezember 2018, seither hielt man sie wohl nicht mehr für der Öffentlichkeit zumutbar. Dieses Fremdschämen hält seit fünf Jahren an.

Aber hinter den Kulissen tat sich äußerst Interessantes: Die französische Präsidentin der EZB setzte alles dran, die Auslandsschulden ihres Landes mit einer Target-„Reform“ besser zu kaschieren – und hatte damit Erfolg: Das System Target2 wurde im März 2023 durch „T2“ abgelöst. Und, Simsalabim: Die Schulden der Euroländer gegenüber Deutschland, die eigentlich bei knapp 1,3 Billionen standen, sanken um rund 200 Milliarden Euro auf den aktuellen Stand, siehe hier. T2 ist quasi die „dritte Generation“ des unbaren Zahlungsverkehrs zwischen den Euroländern. Vorausgegangen waren gleich mit der Euro-Einführung das einfache „Target“ und dann 2008 (interessanterweise im Jahr des Börsen-Crashs) Target2; Erweiterungen folgten 2015 und 2018 – und seit dem 20. März 2023 nun T2.

Wie gewonnen, so zerronnen

Waren denn die jeweiligen Vorgängersysteme stets falsch gewesen? Oder geht es vielleicht darum, die Nachteile vor allem für Deutschland zu kaschieren? Und warum lösten sich seither 200 Milliarden Euro in Luft auf, die theoretisch Deutschland zugestanden hatten? Rätsel über Rätsel, die auch durch die Erklärung der Deutschen Bundesbank nicht aufgelöst werden: „Mit der in 2023 eingeführten dritten Target-Generation hat das Eurosystem seine Marktinfrastruktur fit für die Zukunft gemacht, um weiterhin mittels harmonisierter Services und einer einheitlichen Preisstruktur auf EU-Ebene, der Unterstützung von Nebensystemen mit maßgeschneiderten Abwicklungsverfahren und der Unterstützung ihrer Nutzer mittels erweiterter Werkzeuge für das Liquiditätsmanagement zur Förderung der Finanzmarktintegration, der Finanzmarktstabilität und der Liquiditätseffizienz im Euroraum beitragen zu können.“ Für mich vernebeln diese Begriffe mehr, als dass sie für Transparenz sorgen. Was genau ist beispielsweise mit „Nebensystemen“ gemeint? Sind es “Sondervermögen”, die „maßgeschneiderte Abwicklungsverfahren“ benötigen?

Wie steht es nun, 25 Jahre nach seinem faktischen Start, um den Euro tatsächlich? Zwar stieg sein Kurs gegenüber dem Dollar anfangs einige Jahre an; doch seit 2008 verlor der Euro 26,5 Prozent seines Wertes. Wie gewonnen, so zerronnen. Und im nachfolgenden Chart des Investor-Verlages erkennt man den Wertverlust des Euro in den vergangenen 20 Jahren gemessen an der Kaufkraft einer Unze Gold:

Euro in Gold: verheerender Kaufkraftverlust (Screenshot:Investor-Verlag)

Es sind nicht weniger als unglaubliche 80 Prozent Minus… soviel zum Thema „stabiler Euro“ oder „fähige Europäische Zentralbank“. Was allein als “Vorteil” bleibt, ist der lästige Wegfall des Umtauschs der Währungen bei Reisen innerhalb Europas (sofern es nicht um Länder wie Dänemark oder Großbritannien geht, die klugerweise früh aus den Maastricht-Verträgen ausscherten und keinen Euro wählten). Aber sonst? Bleiben Sie einfach zuversichtlich mit Frau Lagarde… ab jetzt wird alles besser! Ganz bestimmt!

21 Responses

  1. Ich beantworte Ihre Frage:

    Ursprung tiefgreifender Verwerfungen. Sie sind so groß, dass es nur durch buchhalterischer Tricks gelingt, die Contenance zu wahren.

    Machen Sie doch einmal eine Rechnung auf, welche Kriegslasten aus dem, 1. WK und 2. WK noch zu bezahlen sind.
    Vielleicht gehen wir daraus als Netto-Schuldner hervor und können die vor uns liegende Zeit endlich genießen, wenn unsere Nachbarn in unsere nackte Tasche greifen wollen.

    1. Ich habe mal gelesen, das wir bis heute ca. 1 Billion bezahlt haben. Aber wir werden weiterhin zahlen müssen! Wir kommen aus dieser Sklavenhaltung nicht friedlich hinaus!
      Würde man noch versuchen die gestohlenen Erfindungen und Innovationen von 1945, 300 Eisenbahnwagons, dann kommt man auf ganz andere Summen. Die Amerikaner wären ohne diese Erfindungen heute vielleicht bei 1990!

      1. geschafft… weiter so… bekommen die bürgergeld oder verklangen die für ihre dienste extra geld…
        Jetzt wird Deutschland auch noch von ukrainischen Prostituierten “überschwemmt”
        Den armen deutschen Männern bleibt auch nichts erspart:
        Die Vizevorsitzende der Unionsfraktion, Dorothee Bär, hat vor einer zunehmenden Prostitution von geflüchteten Ukrainerinnen in Deutschland gewarnt. “Die Zahl der angemeldeten Ukrainerinnen hat sich seit Beginn des russischen Angriffskrieges fast verdreifacht, von 180 Ende 2021 auf 470 Ende 2022”, sagte die CSU-Politikerin dem “Redaktionsnetzwerk Deutschland”. “Das Dunkelfeld ist weitaus größer. Das sind Frauen, die nach Deutschland geflüchtet sind und nun ihren Körper verkaufen. Das können wir nicht zulassen”, fügte Bär hinzu. “Wir müssen den Kauf verbieten, sonst droht sich die Zahl noch weiter zu erhöhen.”

  2. “Die Vorstellung, dass der Euro “gescheitert” ist, ist gefährlich naiv. Der Euro macht genau das, was sein Architekt — und die wohlhabenden 1%-er, die ihn eingeführt haben — vorausgesagt und geplant haben.

    Dieser Architekt ist der ehemalige Wirtschaftswissenschaftler Robert Mundell der University of Chicago. Der Vertreter der “angebotsorientierten Ökonomie” ist heute Professor an der Columbia University, aber ich kannte ihn durch seine Verbindung zu meinem Chicagoer Professor Milton Friedman, …”

    So erklärte es schon 2012 der Investigativ-Journalist Greg Palast.

    Mundell, der mit seinem Entwurf für den Euro seine eigene “Theorie optimaler Währungsräume” verstossen hatte, ist inzwischen verstorben.

    Der Zweck der Einheitswährung war es, den nationalen Regierungen und damit der demokratischen Kontrolle den Zugriff auf einen der wichtigsten Hebel der Wirtschaftspolitik zu entziehen, nämlich der Währungspolitik. Lesenswerter Artikel, aber auf englisch (ich habe den Anfang übersetzt, oben).

    1. Gib mir die Kontrolle über das Geld, dann ist mir egal wer die Gesetze macht. Baron Rothschild, so grob vor 200 Jahren.

  3. Den Euro gibt es nur, weil die Pleitenation Frankreich ihn als Waffe gegen die BRD wollte (oder wahlweise um die BRD zu entwaffnen, die D-Mark nehmen). Würde die BRD ihren Austritt aus dem Euro erklären, würde dieser automatisch aufhören zu existieren. Da die BRD ein besetztes Gebiet ist, wird genau dies aber nicht geschehen, oder frühestens nach 4 “Lastenausgleichen”. Es sollte sich auch keiner auf die Fake-Alternative freuen, die würden auch nicht aussteigen. Erstens weil die keine 50,1% bekommen werden und daher irgendwelche Kreaturen zur Koalition brauchen, die alle € wollen. Zweitens weil der, bisher durch immer kriminellere Geldpolitik verschobenen, aber unvermeidbare Zusammenbruch, dann sofort kommt und ihr angelastet werden würde (die Deppen, ähhh Mündigen Bürger, würde in ihre üblichen Beklopptheit diesen “extrem schwierigen und undurchschaubaren” Zusammenhang nicht verstehen und “A”fD = Zusammenbruch = wähle ich nicht mehr, verstehen). Drittens braucht man daher rein gar nichts auf irgendwelche Worthülsen von Einzelpersonen aus der “A”fD geben, die einen Austritt ankündigen / wollen. Siehe dazu die Berichterstattung vom Juli /August 2023, als die “A”fD ihr EUdSSR-Wahlprogramm für 2024 auskungelte. Kein €-Austritt, kein EU-Austritt, sondern eine “Neugründung als Bund europäischer Nationen” (hohle Phrasen für ein “weiter wie bisher, da praktisch nicht machbar, ein Austritt wäre dagegen schlichte nationale Sache und jederzeit (theoretisch) machbar, so man wollte und 50,1% aller Stimmen hat). Man beachte dazu auch euren “Hoffnungsträger” Krah und was der damals so dröhnte.

  4. @POLITISCHE WUNDERWAFFE
    schon damals wurde gesagt, der Teuro ist ein Kampfmittel der USA gegen Europa, und über die EU – die ja auch auf die US-Philanthropen zurückgeht – zum Einsatz gebracht wird.
    Nachdem in 2 großen kriegen das Zentrum Europas vernichtet wurde, sollte die europäische Konkurrenz der US full spektrum dominance – erweitert um die biologische und genetische dominance – endgültig vernichtet werden.
    Was wir heute erleben mit Corona und Klima sind die Mittel dieses Kampfes, der € ist dabei eine Waffe !
    Wer erinnert sich noch, wie der französische Feind die Einführung des € für den Zusammenschluss von Mittel- und Westdeutschland verlangte – man könnte auch sagen, das sich Deutschland den Strick um den Hals zu legen hatte, an dem Frankreich jederzeit ziehen konnte !

  5. “Denn im innereuropäischen Euro-Zahlungsverkehr darf „angeschrieben“ werden. So wie es früher einmal möglich war, auf Kosten des Stammwirts zu saufen, bis man irgendwann wieder einmal „flüssig“ war, so gönnen sich heute ganze Staaten den „Schluck aus der Pulle“

    Wie das funktioniert, wird von Chin Meyer im folgenden Video super erklärt:

  6. Danke für diesen Beitrag.

    Seit der “Wirtschafts- und Währungsunion” mit der DDR vom 1. Juli 1990, die mit dem Umtauschkurs von 1:1 bzw. 2:1 die Deindustrialisierung Ostdeutschlands herbeiführte, ist die Politik so richtig auf den Geschmack gekommen.

    Die Bundesbank macht übrigens durchaus noch Angaben zum aktuellen Target-Saldo:
    https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/unbarer-zahlungsverkehr/t2/target-salden-603478

    Im Juli 2006 hatte die Bundesbank übrigens zuletzt Verbindlichkeiten gegenüber dem Euro-System, also ein “-” vor dem Saldo. Danach ging es bergauf …

    1.093.370.929.416,73 € Forderungen sind es aktuell.

  7. Das lästige Geldumtauschen ist bisher nicht nur weder in Dänemark und England weggefallen, sondern auch in Ungarn eilt man zunächst zu einer Wechselstube. Aber, wer fährt denn schon nach Ungarn?

  8. Die Abzocke entstand mit Einführung des “Dreckseuro” !

    Als erste beiden haben Gastwirte und Vermieter auf 1:1
    umgestellt und Gewinnmaximierung schmutzig auf Kosten von Besuchern und Mietern gemacht !

    Der Euro ist so wichtig, wie ein eiterndes Geschwür !

    Noch schlimmer wird es mit dem elektronischen Euro und der Bargeldbezahlungsabschaffung kommen.
    Es wird unkontrollierbar insbes. bei Banken und dreckig
    zum weiteren gläsernen Bürger diktatorisch von Politik in EU, EZB, etc. gemacht.
    Wenn ich bei der EZB über deren Präsidentin Legarde nachdenke kann ich gar nicht so viel essen, wie ich kotzen muss.
    Widerlich solch eine Gestalt in eine “politische gehobene Stellung” zu bringen, denn das ganze hat wahrlich nichts mehr mit ehrbarer Geldpolitik, wofür die EZB alleinig nur zuständig ist, zu tun !!!
    Legarde wurde vor etlichen Jahren, damals noch als Ministerin in Frankreich von einem Pariser Gericht in
    Geldsachen rechtskräftig verurteilt.
    Sie erhielt allerdings keine Strafe, weil sie angeblich in einer hohen beruflichen Stellung gewesen sei !

    Solch eine würde bei mir noch nicht einmal eine Beschäftigung als “Putze” bekommen !

    Auch diese schmierige “Geldpolitik”, u.a. das Bargeld abzuschaffen, der EZB, ist wieder zum politischen System gegen die Bürger der EU, insbes. auch gegen Deutschland, welche wie die EZB und andere unnötigen Nebenbehörden nicht demokratisch legitimiert sind, zuzuordnen!

    Es wird immer schlimmer mit diesen Volksgegnern, die ihre
    Politik in Hinterzimmern gemeinsam planen und die Gewaltenteilung sukzessive abschaffen.

  9. Die positiven Targetsalden der Bundesbank spielen keine Rolle, solange der Euro besteht. Die Bundesbank stellt bei Geldzuflüssen aus anderen Eurostaaten – durch hohe Exporte bedingt – Zentralbankgeld her. Dies wird in ihrer Bilanz als Passivposten ausgewiesen. Dem Passivposten wird eine Forderung gegen das Eurosystem als Aktivposten gegen gebucht, sodass kein Verlust entsteht. Damit wird ein Ergebnis erzielt, als gäbe es die nationalen Zentralbanken (u.a. Bundesbank) nicht. Ein Problem entsteht, wenn die Währungsunion endet. Dann müssen die Forderungen der Bundesbank gegen das Eurosystem, es sind Forderungen gegen andere Zentralbanken mit negativen Salden, realisiert werden. Sollten die neuen Währungen der anderen Zentralbanken massiv abwerten, erhält die Bundesbank wertlose Devisen. Dies führt zu großen Verlusten in ihrer Bilanz. Der Finanzminister erhält keine Gewinnabführungen und muss, damit die Reputation der Bundesbank nicht unter die Räder kommt, die Verluste ausgleichen. Der Steuerzahler hat das Nachsehen. Sollte Deutschland demnächst von den anderen Eurostaaten mehr importieren, dreht sich die Situation um und die Targetsalden gehen zurück. Bei einer schwächeren deutschen Wirtschaftsleistung werden sich die Volkswirtschaften angleichen, was an sich die Voraussetzung für eine Währungsunion ist. Insofern könnte der Euro noch lange weiter bestehen. Ihm könnte Gefahr aus einem anderen Grund drohen. Wenn Deutschland als “milchgebende Kuh” ausfallen sollte, wird das Interesse an der EU und damit am Euro zurückgehen.

    1. “Die positiven Targetsalden der Bundesbank spielen keine Rolle, solange der Euro besteht.”

      Da gehe ich nicht mit. Ich stimme zu, dass die Targestsalden deutsche Exporte finanzieren helfen. Die über Target finanzierten Exporte gäbe es ohne das Euro-System aber gar nicht, dann würden den importiertenden Euro-Ländern nämlich längst die Devisen zum Einkauf in D fehlen. Die Bundesbank schöpft nun das eigentlich fehlende Geld und füttert unsere Exportindustrie, indem sie das Euro-Ausland damit liquide hält.
      Für D ergeben sich daraus zwei Probleme:

      Geldschöpfung bedeutet immer auch Geldentwertung. Das Geld wird für die Importländer geschöpft und verknappt/verteuert durch die Nachfrage die exportierbaren Produkte im Exportland Deutschland für deutsche Käufer.
      Das Ausfallrisiko liegt voll bei der Bundesbank und damit indirekt auch wieder beim Steuerzahler. Für die Target-Salden gibt es nach meinem Kenntnisstand keinerlei Sicherheiten seitens der .

      Nachdem die Ungleichgewichte der Euro-Länder mittels Target nicht mehr zu kaschieren waren, startete Draghi die gewaltigen Ankaufprogramme.

      Securities Markets Programme‘ (SMP),
      Outright Monetary Transactions – Programm (OMT),
      Corporate Sector Purchase Programme (CSPP),
      Public Sector Purchase Programme (PSPP),
      Asset-backed Securities Purchase Programme (ABSPP),
      Third Covered Bond Purchase Programme (CBPP3)

      Im Grunde sind das alles Marktmanipulationen um das Ende des Euros zu verzögern.

    2. “Sollte Deutschland demnächst von den anderen Eurostaaten mehr importieren, dreht sich die Situation um und die Targetsalden gehen zurück.”

      Diese Aussage ist logisch und richtig. Nur so dumm werden unsere “europäischen Freunde” nicht sein, Waren im Wert von über 1.000 Mrd. Euro ohne deren unmittelbare Rechnungsbegleichung an Deutschland zu liefern.

      Bei einem BIP von ca. 3.500 Mrd. EUR der Bundesrepublik in Deutschland betragen demnach allein diese Forderungen ca. 30 % der gesamten Wirtschaftsleistung. Kapitalgesellschaften mit Forderungen an seine “Kunden” in dieser Höhe wären längst PLEITE!

      Voltaire wird folgendes Zitat nachgesagt: “Papiergeld kehrt früher oder später stets zu seinem inneren Wert zurück – NULL.”

      Wer sich mit Währungsreformen der Vergangenheit auseinandersetzt wird genau zu derselben Erkenntnis kommen. Im Übrigen gab es schon “Gemeinschaftswährungen”; und oh Wunder, alle scheiterten bereits nach relativ kurzen Zeitspannen.

      Carpe diem.

  10. Das Volk wurde dazu nicht befragt, also hat es mit Sicherheit nicht mit Demokratie zu tun!
    Es ist die pure Diktatur, für Gangster die im Turm zu Brüssel sitzen!
    Und einen Vorteil kann man für nicht erkennen, dann seit diesem Unsinn, zahlt Deutschland ALLES!

  11. Laut verschiedenen Artikeln im SPIEGEL zur Wiedervereinigung von BRD und DDR wurde gesagt, dass ALLE europäischen Nationen gegen die Wiedervereinigung waren und es den Deutschen eindeutig gesagt wurde, dass wir nach der Wiedervereinigung OHNE Europäische Erlaubnis wieder 1913 wäre.

    Die Franzosen verlangten ultimativ, dass die Deutsche Atombombe = Deutsche Mark abgeschafft wird und sich Deutschland den anderen Europäischen Nationen bedingungslos unterwirft.

    Kohl und Genscher haben kapituliert.

    Man stelle sich vor, sie hätten Rückgrat gehabt.

    Und zum EURO:
    Meine Lieblingspizza kostete 7,50 DM zum Zeitpunkt der EURO Einführung.
    Als der EURO das einzige Zahlmittel war, kostete dieselbe Pizza 7,50 EUR.

  12. Mitterant nannte es sein Super-Versaille und GBs Blaetter ein Versaille ohne Krieg . Das Motto unserer “Freunde” war ganz offensichtlich : An dem , was die Deutschen haben , sollst du dich guetlich laben” . Dass das alles nach dem Zerfall der SU – und damit nach dem Ende der “Bedrohung aus dem Osten” – eskalierte , war kein Zufall . Deutschland hatte als wehrhafter Puffer und moegliches Schlachtfeld ausgedient und sollte nun weiter der Pluenderung offen stehen . Warum die damalige Bundesregierung sich hier nicht geweigert hatte , weis ich nicht zu sagen , mir fehlt der Einblick . Bestechung schliesse ich aus ( die Politiker damals waren noch anderen Kalibers als die heutigen ) . Bleibt Erpressung ( s. “RAF”-Morde ) oder Kriegsandrohung [ Thatcher soll sich diesbezueglich mit Mitterant getroffen haben , der jedoch abgelehnt haben soll , wahrscheinlich , weil ihm bereits Besseres vorschwebte ( warum eine Kuh schlachten , solange man sie ueber den Euro noch melken kann ? )] . Ich bin kein Fachmann , habe gelesen und erinnere mich der Quellen nicht . Aber ich rieche , wenn etwas stinkt und zwar bis zum Himmel hoch , und in Europa stinkt es gewaltig , vor allem in Deutschland . Spaetestens seit 2005 begann sich die niederste Politkaste in den Parlamenten breit zu machen , was dazu fuehrte , dass heute erbaermliche Nullen Amts- und Parlamentssessel bevoelkern und den Marsch durch die Instanzen vollzogen haben . Eine einzige Demuetigung des deutschen Volkes . Sie erscheinen mir wie (w)billige Handlanger , die sich ges(ch)ichts- und charakterlos noch schnell bereichern wollen , bevor das Volk wie geplant darnieder liegt . Ihr aufgeregtes Fluchen und Gekreische bei schon kleinstem Verdacht der Gegenwehr , ihr Kratzen , Beissen und Spucken auf alles und jeden , das/der ihnen nicht wie hypnotisiert zur Schlachtbank folgt , erhaertet meine Vermutung . Der Euro ist in meinen Augen nichts weiter als die alternative zu einem heissen Krieg , die es den Alliierten ermoeglicht , zunaechst die Gewinne und schliesslich die Werte abzusaugen , anstatt sie zu zerstoeren . Die Illusion eines Europas mit einem gleichberechtigten , souveraenen Deutschland , ist mir laengst abhanden gekommen . Viel Muehe haben wir verschwendet , um bei unseren Nachbarn anzukommen . Einen Teil zumindest davon haetten wir in die Bewerbung um verlaessliche Partner- und Freundschaften investieren sollen . Jetzt wird’s eng .