
Berliner Klausur wird zur Mischung aus Toten- und Erweckungsmesse: Die SPD sucht ihre Rettung in Parolen von vorgestern
Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass mit der SPD keine zukunftsfähige Politik für Deutschland mehr zu machen ist, wäre er mit den Plänen der beiden Parteivorsitzenden Lars Klingbeil und Bärbel Bas für ein neues Grundsatzprogramm nun endgültig erbracht: Am Samstag lieferten beide in zwei Reden auf einer Klausur in Berlin einen Überblick, was dem Land droht, wenn man sie fortan nicht wirksam von der Regierung fernhält. Die Leute hätten „zurecht das Gefühl, dass die Welt verrückt geworden ist“, meinte Klingbeil. Dass seine Partei dafür maßgeblich mitverantwortlich ist, schien ihm selbst nicht einmal zu dämmern. Es bringe jedoch nichts, einer Welt nachzuweinen, die es nicht mehr gebe. „Die alte Welt kommt nicht zurück. Da hilft auch keine Nostalgie“, so






















