
Freiester Bückling: Poschardt entdeckt den „Großen Austausch“
Seit einiger Zeit versucht Ulf Poschardt geradezu krampfhaft, Distanz zu jenen aufzubauen, die er einst noch, stets bemüht, als “Gewinner” des Jahres 2015 beschrieben hat: Die “deutsche Zivilgesellschaft” oder kurzum das Bürgertum. “Das ökonomisch erfolgreiche, eher fleißige Bürgertum hat, von Medien weltweit bewundert, das Integrationsheft in die eigene Hand genommen,” konnte man beim damaligen “Welt“-Redakteur und heutigem “freiesten Autor” in den Tagen der Grenzöffnung lesen. Zeitgleich übten sich seine Springer-Kollegen Kai Diekmann und Julian Reichelt in der berüchtigten “Refugees-Welcome”-Kampagne der “Bild“-Zeitung. All dies hatte vielleicht doch etwas damit zu tun, dass ihre gemeinsame Chefin Friede Springer damals schon seit etlichen Jahren zu den “Golden Girls” der grenzenlosen Kanzlerin gehörte, jenem Kaffeekränzchen aus der ARD-Journalistin Sabine Christiansen, der Eventmanagerin Isa von























