9/11-Verschwörungstheorien: Islam-Apologie im Sinne der Terroristen

Illumination in New York am Samstag zum 20. Jahrestag der Anschläge von 2001 (Foto:Imago/SNA)

Unglaubliche Theorien müssen für den entsetzlichen Terror vom 11. September herhalten. Mich erreichten zahlreich Zuschriften, dass das ja ganz anders gewesen sei. Ich frage mich: Warum nur versucht man mit „alternativen“ Erklärungen und Verschwörungstheorien , die islamischen Attentäter zu entlasten?

Mit dem 20. Jahrestag der verheerenden Anschläge vom 11. September 2001 auf die bekannten Ziele in den USA werden auch diverse Verschwörungstheorien 20 Jahre alt, wer hinter dem Terror gesteckt haben könnte. Vor allem bei der Verdächtigung, dass es (wieder einmal) „die Juden“ gewesen sein sollen, überkommt einen fast das große Kotzen. Juden sollen also strenggläubige Muslime angeworben, ausgebildet und einen solchen Terror gegen wen eigentlich ausgeübt haben? Die Wolkenkratzer sollen gesprengt worden sein, weil Flugzeuge ein solches Inferno nicht auslösen könnten?

Fakt ist aber, dass Passagierflugzeuge gekapert, in die beiden Zwillingstürme gesteuert wurden und diese zum Einsturz brachten. Eine physikalische Nachhilfe: Der Einsturz wurde nicht durch die Wucht des Aufpralls bewirkt, weil ein Fluggewicht von 150 Tonnen bei einer Geschwindigkeit von 800 Stundenkilometern den Kolossen mit einer Masse von 450.000 Tonnen nicht hätten zerstören können. Die Türme waren sogar gegen kleinere Erdbeben sicher. Das Problem waren die so kurz nach dem Start noch nicht verbrauchten rund 35.000 Liter Kerosin. Diese explodierten teilweise – und setzten das gesamte Innere der Stockwerke in Brand. Die Stahlskelettbauweise der WTC-Türme hatten den Vorteil, wenig Platz zu benötigen und trotzdem hochbelastbar zu sein.

Physikalische Banalitäten

Aber: Das Problem war und ist die Hitzeempfindlichkeit von Stahl. Ist dieser Temperaturen von mehr als 600°C ausgesetzt, wird Baustahl weich und verliert schnell vier Fünftel seiner Tragfähigkeit. Die Stahlträger im Innenbereich waren zwar mit einer Asbestmasse beschichtet; doch diese schützt nur gegen einfaches Feuerfangen, nicht gegen eine Hitzeeinwirkung über einer Stunde Dauer und länger. Als die Stahlträger weich wurden, wandelten sich die vertikalen Kräfte von ihrer statischen Normalbelastung (mit doppelter und dreifacher Stabilität) in eine dynamische Überlastung, für die kein Hochbau ausgelegt ist. Um es am Beispiel eines Karatekämpfers zu verdeutlichen: Dieser setzt sich mit vollem Körpergewicht auf einen länglichen Ziegelstein zwischen zwei Aufnahmepunkten und nichts passiert. Dann holt er zum Schlag mit der Hand des Bruchteils seines Körpergewichts aus und der Stein bricht. Jeder kann das mit einem schweren Hammer selbst testen. Das Gewicht des Hammers bringt einen Ziegelstein erst zu Bruch, wenn er dynamisch mit einem Schlag ausgeführt wird.

Als die Stahlträger der getroffenen Stockwerke weich wurden, sanken die Stockwerke darüber schlagartig ab, wodurch ein Stockwerk nach dem anderen darunter in einer Kettenreaktion nach unten sauste. Dies lässt sich in jedem Experiment wissenschaftlich nachvollziehen. Es kann keine Sprengung im Keller gewesen sein, dann wären die Stockwerke der Zwillingstürme in einer Kettenreaktion von unten nach oben zusammengesackt. So soll es beim WTC 7 gewesen sein, mit dem ich mich nicht beschäftigte (wenn jedoch die Anschläge kein „Hit Job“, sondern echter Terror waren, dann ist die These einer zufällig gleichzeitig stattfindenden, perfekt synchronisierten Sprengung von WTC 7 nicht minder absurd).

Eine Besonderheit: Das WTC 1 wurde als erstes getroffen und stürzte nach 102 Minuten ein. Das WTC 2 wurde als zweites getroffen und stürzte schon nach 56 Minuten ein, als das andere noch brannte. Das zweite Hochhaus wurde aber viele Stockwerke tiefer getroffen, das Gewicht über der Einschlagstelle war viel höher. Deshalb reichte eine geringere Erhitzung des Baustahls, ein kürzerer Brand also aus, bis der Stahl nachgab. Und dass es unterhalb der Einschlagstellen einige nachträgliche Explosionen gab, ist zum einen mit dem freigesetzten Kerosin zu erklären, das nicht auf einmal explodierte, sondern Aufzugsschächte und Treppenhäuser herunterlief, und an einigen Stellen durch elektrische Funken in Schaltern und Geräten seitliche Detonationen auslöste – und zum anderen, vor allem, mit dem geschmolzenen Aluminium der Flugzeughülle, das ab einer kritischen Temperatur hochexplosiv wird (wie aus der industriellen Aluminiumproduktion wohlbekannt ist). Was soll an solchen physikalischen Erklärungen zweifelhaft sein?

Juden schlimmer als die Jünger Muhammads?

Entscheidend ist meines Erachtens aber die Frage, wieso bestimmte Leute den Juden Schlimmeres zutrauen als den Jüngern Muhammads? Was ist das Motiv, von der Gefährlichkeit des weltweiten Islam abzulenken und diese auf Juden oder andere zu projizieren? Sind diese Mythen verbreitenden Leute so gutgläubig, dass sie den Anhängern des „friedliebenden Islam“ so etwas nicht zutrauen? Oder soll mit den Verdächtigungen von Juden oder wem auch immer von der eigenen Schlafmützigkeit abgelenkt werden? Wohlgemerkt: Gerade Deutschland wurde leider zum Eldorado nicht nur für Zuwanderer, sondern auch für Terroristen.

Die Anschläge wurden von einer Terrorzelle in Hamburg vorbereitet; nachfolgend einige Details hierzu aus Wikipedia, das sich hier einmal als recht informativ erweist: „Die Hamburger Terrorzelle war eine Gruppe von radikal-islamistischen Muslimen in Hamburg, die die Anschläge vom 11. September 2001 planten und durchführten. Mutmaßlicher Kopf der islamistischen Terrorgruppe war Mohammed Atta, um den herum sich eine al-Qaida-Zelle bildete, wobei Chalid Scheich Mohammed als Chefplaner des Anschlags gilt. Treffpunkt der Gruppe war eine Wohnung in der Marienstraße 54 im Stadtteil Harburg, die Atta gemeinsam mit Ramzi Binalshibh und Said Bahaji bewohnte. Die Mitglieder verkehrten aber auch häufig in der Hamburger Al-Quds-Moschee. Alle drei Selbstmordpiloten der Zelle gehörten der salafistischen Richtung des Islam an. In der Gruppe spielten Verschwörungstheorien und Antisemitismus eine große Rolle. Im Prozess gegen Mounir al-Motassadeq sagten Zeugen aus, es habe sich alles nur noch um ‚die Juden‘ und Amerika gedreht. Al-Motassadeq soll erklärt haben, einen Frieden mit Israel werde es niemals geben.

Die Mitglieder dieser Terrorzelle waren: Mohammed Atta, Marwan al-Shehhi, Ziad Jarrah, Ramzi Binalshibh, Said Bahaji, Zakariya Essabar, Mounir al-Motassadeq. Diese Bande galt als bestens integriert, sie studierte unauffällig an der TU Hamburg-Harburg und der FH Hamburg. Jedenfalls waren sie, als eingeschriebene Studenten für Städtebau und Stadtentwicklung, bestens getarnt. Besagter Mohammed Atta war der Hauptorganisator und Pilot der ersten Todesmaschine. Ihre Pilotenausbildung absolvierten sie zwar in den USA, doch sie „übten“ in der Flugschule Mülheim an der Ruhr. Diese „Schläfer“ exerzierten damals vor, was Unzählige nachmachten: Sie leben „angepasst“ unter uns, bis ihre Stunde kam oder noch kommt. Sie waren somit Meister jener Taqiyya, der vom Koran gebotenen Kunst des Täuschens im Dienste einer weltweiten Verbreitung des Islam. Noch einmal Wikipedia: „Um ihren Aufenthalt in Afghanistan zu verschleiern, meldeten die Mitglieder der Hamburger Zelle ihre Reisepässe als verloren oder gestohlen. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland veränderten die vier künftigen Attentäter ihr Aussehen und Verhalten. Sie schnitten sich die Bärte, bevorzugten einen westlichen Kleidungsstil, mieden Besuche in als radikal bekannte Moscheen und distanzierten sich von radikal eingestuften Islamisten wie Muhammad Haidar Zammar, um nicht ins Visier von Sicherheitsorganen zu geraten.

Bis zur Überwindung jedes Widerstands

Wie oft eigentlich noch muss bewiesen werden, dass der Islam keine „Religion des Friedens“ ist, sondern eine religiös verbrämte internationale Bewegung zur Erlangung der islamischen Weltherrschaft? Dazu sind den Akteuren alle Mittel recht – nicht nur der Lüge und der Täuschung, sondern auch der Gewalt, wie sie Muhammad predigte und praktizierte. Und leider werden sie von ihren einfachen Gläubigen nicht gestoppt. So wenig wie sie von unseren blauäugigen Politikern ernstgenommen werden. Im Gegenteil: Man hofiert sie sogar noch. Doch die Erfahrung zeigt: Ihre Versuche gehen so lange weiter, bis sie unsere Kraft zur Abwehr gebrochen haben.

Die Siege der Koranjünger offenbarte sich nicht nur im „vertikalem Dschihad“ mit der Zerstörung der Hochhäuser vor 20 Jahren in New York, sondern aktuell wieder, mit horizontalem Dschihad, in Afghanistan. Der Taliban-Terror hat bereits Unmassen Opfer gefordert, und er wird künftig nicht weniger, sondern eher mehr Opfer fordern. Und morgen ist es wieder ein anderes Land mit islamischem Terror, unter dem die Hälfte der Landfläche dieser Erde leidet – bis schließlich die ganze Welt in Scherben fällt.

Wer Juden oder die US-Regierung selbst oder wen auch immer zu den wahren Tätern des 9/11 erklären will oder auch nur verdächtigt, betreibt wissentlich oder ungewollt das Geschäft des internationalen islamischen Terrors und leistet diesem Vorschub!

2 KOMMENTARE

  1. ZITAT: „Alle drei Selbstmordpiloten der Zelle gehörten der salafistischen Richtung des Islam an. In der Gruppe spielten Verschwörungstheorien und Antisemitismus eine große Rolle.“

    Dann haben also arabische Verschwörungstheoretiker die Türme zerlegt und Deutschland ist – wie üblich – schuldig.

  2. Ein erschütternd schwacher Artikel. Wo kommen denn nun die Verschwörungstheorien? So fragte ich mich bei der Lektüre.
    Das mit „die Juden“ ist tatsächlich widerlich, aber ganz andere Frage ist doch, ob US-Stellen von dem geplanten Attentat gewußt haben und es haben geschehen lassen.
    Das würde ganz zwanglos erklären, weshalb die asbestverseuchten Türme noch hochversichert wurden, weshalb WTC-7 hätte geplant gesprengt werden könnte (!), weshalb so kurz nach dem Verbrechen allerlei Details auftauchten (wundersam unbrennbare Pässe) usw.
    Das Eine, Terror mohammedanischer Verbrecher, schließt das Andere doch nicht aus.

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