Montag, 27. Mai 2024
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Advokat & Bundeswehr: Wir dienen wem?

Advokat & Bundeswehr: Wir dienen wem?

Nur noch ein Gerippe seiner selbst: Deutsches Militär (Symbolbild:Pixabay)

Der Slogan der Bundeswehr lautet “Wir. Dienen. Deutschland“. Es ist anzunehmen, daß das “Wir dienen Deutschland” heißen soll. Wenn es das heißen soll, dann stellt sich angesichts der aktuellen Weltlage die Frage, was wiederum “Wir dienen Deutschland” heißen soll. Aktueller Bezug ist ein Beschluß der AfD-Bundestagsfraktion, der auf Antrag von – ihrer Eigenbezeichnung nach – “treuen Advokaten unserer Bundeswehr” gefasst wurde und eine verbindliche Sprachregelung für die Abgeordneten der Bundestagsfraktion beinhaltet.

Daß die Bundeswehr Deutschland dient, ist im Grunde genommen eine aussageschwache Floskel. Die Frage ist nämlich, ob die Bundeswehr den Deutschen dient. Daß dem so sein könnte, daran sind im April 2023 Zweifel angebracht. Schön wäre es zwar, aber …

Ursula v.d. Leyen vor Bundeswehr-Slogan – Screenshot Handelsblatt

Der Fraktionsantrag der “treuen Advokaten unserer Bundeswehr” in der AfD wurde mit dem Ziel eingebracht, einen Beschluss zu fassen, demzufolge sich Abgeordnete der Bundestagsfraktion in ihren Reden künftig “plumper, antiamerikanischer Reflexe” zu enthalten haben einerseits – und daß ein fraktionsweit gültiges “Nein zur Übernahme russischer Positionen gestärkt” zu werden hat.

Wie man als einzige Oppositionspartei auf die Idee kommen kann, einen solchen Beschluß überhaupt zu beantragen, ist für sich genommen schon mysteriös, da sich bereits die Altparteien nicht sonderlich mehr für das Grundgesetz interessieren. Dem Grundgesetz folgend, ist der einzelne Abgeordnete allein seinem Gewissen verantwortlich. Jede Art von “Fraktionszwang” wäre daher gesetzwidrig. Die Antragstellung allein dürfte also bereits eine Aufforderung sein, das Grundgesetz zu mißachten. In Artikel 38 GG heißt es: “Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.” Ein fraktionelles Kollektivgewissen ist schlechterdings undenkbar. Gewissen ist immer individuell.

Antrag und folgender Beschluss

Darüber hinaus ist “plump” kein objektivierbares Adjektiv, genauso wenig wie “Reflex” ein objektivierbares Substantiv im Zusammenhang mit einer Rede ist. Aber einerlei: Wem dient diese Bundeswehr, die solche “treuen Advokaten” in der AfD-Fraktion hat, daß einer von ihnen, der ehemalige Oberst Rüdiger Lucassen, vor der ZDF-Inquisition, vertreten durch  Markus Lanz und Roderich Kiesewetter (CDU), von eigenen Parteifreunden als von “Volksverrätern” redet, weil sie sich wohl “plumpe, antiamerikanische Reflexe” erlaubt hatten und nicht ganz klar “Nein” zu “russischen Positionen” gesagt hatten? Die Frage stellt sich, weil die politische Befehlsgewalt über die Bundeswehr bei einer Regierung liegt, die unstreitig nicht “Deutschland dient”. Deshalb gibt es ja die “Alternative für Deutschland” überhaupt: Damit wenigstens irgendwer “Deutschland dient”, wenn es schon sonst keiner tut. Die Ampelkoalition dient Deutschland nicht. Das läßt sich beweisen. Aber die Bundeswehr, welche ihr gewissermaßen untersteht – die dient Deutschland? Wie dieses?

Immerhin ist es doch auch so, daß diese Bundeswehr in ein Militärbündnis – die NATO – eingebunden ist, dessen führende Nation wiederum die USA sind. Was wiederum die USA betrifft, so besteht so gut wie gar kein Zweifel mehr daran, daß sie mit der Sprengung von Nord Stream 1 & 2 erstens einen kriegerischen Akt gegen ihren eigenen “Verbündeten & Partner” vollzogen haben – und daß eine Bundeswehr, die tatsächlich Deutschland dient, darauf zu reagieren gehabt hätte. Wenn sie tatsächlich Deutschland dient, dann schon. Wenn sie tatsächlich nur der NATO und den Amerikanern dient, dann nicht. Aber dann stimmt der Slogan “Wir. Dienen. Deutschland” nicht. Ein ganz anderer Slogan wäre zutreffend für die Bundeswehr: “Wir. Sind. Schwach“. Oder ausführlicher: “Wir sind zu schwach, um Deutschland zu dienen.

Die eigentlichen Volksverräter

Den “treuen Advokaten unserer (schwachen) Bundeswehr” ist zugute zu halten, daß sie “unsere (schwache) Bundeswehr” stärken wollen. Sie wollen also parallel zum Verbot von “plumpe, antiamerikanische Reflexe” und zum “Nein zu russischen Positionen” Stärkung für “unsere Bundeswehr”. Das heißt, zugute zu halten wäre ihnen das, wenn die Bundeswehr tatsächlich “Deutschland dienen” würde, was wiederum zu übersetzen wäre mit “den Deutschen dienen”. Dient sie den Deutschen? Besser wäre das für die “treuen Advokaten” von “unsere Bundeswehr” in der AfD, weil: Würde sie jenen Amerikanern dienen, die einen kriegerischen Akt gegen Deutschland vollzogen haben, dann wären die “treuen Advokaten unserer Bundeswehr” die eigentlichen Volksverräter – und nicht diejenigen, denen das vorgeworfen wurde von einem aus ihren Reihen beim “Zentrum der (inquisitorischen) Finsternis” (ZDF).

Zur teilweisen Ehrenrettung des unbedachtsamen Anschuldigers bei der ZDF-Inquisition, die ihn zum “Zeugen der Anklage” gegen den Parteifreund Steffen Kotré machen wollte – Rüdiger Lucassen also -, muß man der Fairness halber anmerken, daß ihm immerhin aufgefallen ist, wie wenig die Abgabe von Gerät und Munition “unserer Bundeswehr” an die ukrainische Armee dazu geeignet ist, “unsere Bundeswehr” zu stärken. Obwohl sie doch angeblich Deutschland dient. Um nun spaßeshalber einmal eine “nichtrussische Position” einzunehmen, was angesichts des Krieges in der Ukraine also entweder eine neutrale oder eine proukrainische Position sein müsste: Stärken denn die von “unserer Bundeswehr” abgezogenen – und sehr zum Mißfallen (?) der “treuen Advokaten unserer Bundeswehr” in die Ukraine verbrachten – Gerätschaften wenigstens die ukrainische Armee so, daß dort die begründete Hoffnung herrschen kann, jene Russen zu besiegen, deren “Positionen” man in der AfD-Bundestagsfraktion nicht mehr übernehmen dürfen soll? – Leider, leider: Nein. Wen stärken die von der Bundeswehr an die Ukraine überstellten Gerätschaften dann? Darüber gibt eine kurze Zusammenschau der jüngst geleakten Pentagon-Dokumente mit dem neuesten Investigativ-Report von Seymour Hersh Auskunft.

Die Auskunft

Schon länger bekannt ist, daß Waffen und Munition, die vom kollektiven Westen an die Ukraine geliefert wurden, plötzlich z.B. in Afrika auftauchten, wo sie keinesfalls gegen jene Russen zum Einsatz kommen, deren Positionen man nicht übernehmen darf. Den afghanischen Taliban wurde übrigens US-Militärgerät im Wert von ca. 83 Milliarden (!) Dollar hinterlassen. Ebenso aus Versehen, wahrscheinlich, wie man im Ukrainekrieg versäumt hat, genau Buch zu führen über die Verwendung der an Selenskyj gelieferten Waffen.

Seit den geleakten Pentagon-Dokumenten vergangene Woche ist aber auch klar: Die Amerikaner wussten seit spätestens Januar, daß sie liefern können, soviel sie wollen, ohne daß das an der ukrainischen Niederlage etwas ändern wird. Dennoch hat der US-amerikanische Kriegsminister Lloyd Austin noch am 28. März im US-Kongreß behauptet, die Chancen für die Ukrainer stünden ganz ausgezeichnet. Bei seiner Aussage stand er sogar unter Eid. Gelogen hatte er wohl mit der Absicht, auch weiterhin milliardenschweres Gerät und finanzielle Hilfen – gern auch aus Deutschland – an den heiligen Wolodymyr und die Seinen zu verschicken. Für wessen Profit? Für wessen Provision? Gibt es Zahlungsrückflüsse aus der Ukraine in Richtung Westen? Dafür spricht einiges. In wessen Taschen landen die?

Provisionen für Selenskyj & Co.

Dieser Tage kam nun heraus, daß von den Hilfs-Überweisungen aus den USA, die ausdrücklich für den Erwerb jenes Dieselkraftstoffs gedacht waren, mit welchem die zuvor schon gelieferten Panzer und Militärfahrzeuge im Rennen um den glorreichen Sieg gehalten werden sollten, 400 Millionen US-Dollar allein im vergangenen Jahr “zweckentfremdet” worden sind, um nicht zu sagen: Vom heiligen Wolodymyr und seinem engsten Umfeld in der Generalität aus schnöder Selbstbereicherungsabsicht heraus geklaut wurden. Zoff gab es, weil sich Selenskyj selbst zu viel und den Generälen zu wenig “genehmigt” hatte. Und das Allerbeste: Der Dieselkraftstoff, der abzüglich der 400 Millionen “Provision” zu weit überhöhten Preisen tatsächlich gekauft wurde, stammte zum größten Teil aus jenem Russland, zu dessen Positionen man das “Nein” der AfD-Fraktion festigen musste. Weil dort solche ausgesprochenen Blitzbirnen Anträge stellen, die zu Beschlüssen werden, daß man glatt von “treuen Advokaten unserer Bundeswehr” reden muß, wenn man sie zutreffend benennen will.

Ehrlich gesagt: Wenn ich Tino Chrupalla oder Alice Weidel wäre – Letzteres ist ja inzwischen durchaus denkbar und erwünscht in jenem Lande, welchem “unsere Bundeswehr” dient -, dann würde ich die ehrenwerten Herren “treuen Advokaten unserer Bundeswehr” in der AfD zu “treuen Bananenschälern bei unserer Bundeswehr” degradieren. Bananenschäler sind in einer Bananenrepublik nützlich. Zugleich würde ich jene in der AfD-Bundestagsfraktion mit verantwortungsvollen Aufgaben betrauen, die nicht “plumpe”, sondern sehr realistische, “antiamerikanische Reflexe” aufweisen und vernünftige Positionen vertreten – ganz egal, ob die “russisch” sind oder nicht. Eine vernünftige Position wäre etwa der komplette Ausstieg aus dem US-NATO-geführten Ukrainewahnsinn.

Guter Advokat, schlechter Advokat

Es ist schon gut, wenn man “treuer Advokat unserer Bundeswehr” ist. Aber nur, solange diese tatsächlich Deutschland dient, sprich also: Den Deutschen. Dient die Bundeswehr aber nicht den Deutschen, sondern den Interessen der Feinde Deutschlands  – und als solche wird man wohl bezeichnen müssen, wer die deutsche Energie-Infrastruktur in die Luft jagt einerseits (USA) oder wer als Ampelregierung und politischer Befehlshaber über “unsere Bundeswehr” den Energie-Notstand für uns Deutsche verschärft andererseits (Abschaltung AKWs) -, dann ist man als “treuer Advokat unserer Bundeswehr” schlicht und einfach nicht in der Position, differenziert denkende Parteifreunde als “Volksverräter” zu bezeichnen, weil man dann nämlich selbst einer wäre. Dann könnte man tatsächlich auch Bananen schälen, anstatt sich ohne Not vor Millionenpublikum der US-hörigen Inquisition auszusetzen. Das ist nachvollziehbar, oder?

Verständlich wird der Schuß ins eigene Knie der “treuen Advokaten unserer Bundeswehr” dann, wenn man unterstellt, daß sie in genau den Kategorien denken, mit denen schon der Allgemeinheit vom transatlantischen Mediennetzwerk das Gehirn gewaschen wird. Was daran dann allerdings das “Alternative” für jenes Deutschland sein soll, welchem auch die Bundeswehr dient, weiß der Kuckuck. Vielleicht sollte man den mal fragen. Es heißt ja: Weiß der Kuckuck.

20 Antworten

  1. Ist die AfD dabei sich selbst zu deinstallieren? Wozu benötigt man den Begriff Advokaten? Es bedarf keines Advokaten um festzustellen, daß in der BW und in D nichts mehr so ist wie es dargestellt wird. Und die BW dient, sowenig wie die Polizei, D, sie dient der Politkk bzw. wird von der Politik für deren Zwecke ge/miß- braucht.

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  2. Eine Armee dient nie dem Volk. Völker wollen keine Kriege. Armeen dienen Politikern, die reichen Menschen von unten in die Tasche wirtschaften. Ich habe Zweifel ob ein Straßenprotest Veränderung bewirken kann. Das lassen sie nicht mehr zu, dem manuell framing sei Dank!
    Was passiert wenn wir mental nicht mehr mitmachen? Alles Bargeld nachHause! Dann haben wir genug Geld untereinander Waren und Dienstleistungen zu vergüten. Wir machen ab sofort unser eigenes Ding. Wofür brauchen wir diese ideologischen Sekten Grüne und SPD? Schaffen wir sie ab!

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    1. Genau so, Totalverweigerung, Gehorsamsverweigerung, Ignorieren gegenüber allem, was von dieser Junta kommt. Sie können nicht alle bestrafen, die Masse ist zu groß.
      Die Masse der Ungeimpften, bei der von einem großen Anteil bekannt war, daß sie sich auch bis zum Tod verteidigen werden, war ausreichend, es zu stoppen.
      Diesen ganzen Staatsdreck braucht eh niemand, kann weg. Hat noch nie jemand gebraucht, ist nur eine Illusion.
      Die gefährlichste Religion der Welt eben.

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    2. “Ich habe Zweifel ob ein Straßenprotest Veränderung bewirken kann.”

      Es sind wahrlich keine Zweifel, es ist sinnlos, genauso nichtsbringend sind
      Bitten, Petitionen, Klagen, denn alles ist und bleibt grünlinks ganz im Sinne
      der diktatorischen Machthaber so wie es ist.

      Da muss vom Volk ganz was anderes, viel härteres, nachhaltigeres kommen, so
      das es auch Demokratiefeinde zu spüren bekommen !
      Ich wage eine Prognose, es wird bald Zustände geben, die sich Machthaber
      gegen das eigene Volk nicht im Traum angedacht haben.

      Eines ist jetzt schon klar, wenn der Souverän, sprich das Volk, den “inneren Krieg”
      nicht jetzt gewinnen wird, dann hilft nur noch der eigene Tod bzw. auswandern in ein
      Nicht-EU-Land, alternativ in das EU-Land Ungarn.

      Und wer noch hier von Demokratie, Recht, Ordnung, Freiheit insbes. Meinungsfreiheit redet, der erkennt nicht den geheimen Plan von Globalisten, WHO, WEF und deren politischen Lakaien auf der Welt, der EU und hier !
      Sie wollen Macht, Gewalt über die Menschen bringen, sie reduzieren, egal wie und ihnen ihre Freiheiten und ihren Besitz und das Geld nehmen.

      So frei nach dem Psychopathen, K. Schwab vom WEF:

      “Ihr werdet nichts besitzen und trotzdem glücklich sein”.

      Hoffe, das dieser Machtgeile, Menschenverachter, etc. bald vom Herrn von diesem Globus abgepfiffen wird !

      Ob Wahlen in Zukunft noch eine Veränderung bringen, daran mag ich nicht mehr denken und glauben.
      Selbst wenn die AfD die meisten Stimmen durch Wähler bekommen würde, dann
      gibt es noch die Stimmenauszählung, wo Wahlleiter und ihre Zuarbeiter, die IT-PC-Experten unkontrolliert fungieren können.
      Man merke, Wahlleiter sind i.d.R. politischen Parteien zuzuordnen und meistens sind
      sie Parteimitglieder.
      Noch Fragen?

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  3. Die Bundeswehr übt regelmäßig bei den Nato Übungen Atombombenabwurf über deutschen Gebieten, über ihrem eigenen Land.
    Sie lassen keinen Zweifel, daß sie jeden Nato Befehl befolgen werden.
    Hochverräter, dazu wären sie eh nur Verteidiger der jeweils amtierenden Junta, also eine Juntawehr.
    Braucht man nicht, kann weg, ebenso, wie alle Politkasper. Ist eine Illusion, daß man die bräuchte.

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  4. Wie sich an solchen Angelgenheiten mittlerweile gut feststellen lässt: Auch die AfD war und ist keine Alternative für Deutschland, so wie auch der letzte Rest des Altparteisauhaufens. Wenn man noch ohne Dachschaden davonkommen möchte, muss man Dautschland gezwungenermaßen verlassen. Es bleibt einfach keine andere Option mehr übrig. So traurig das auch sein mag, hier wird es nicht mehr besser, ganz im Gegenteil.

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  5. “Wir dienen”…………………….??????????????????
    Wem auch immer????????????????????????

    Wir lassen uns mit einem Gift zwangsspritzen und wenn nein,
    dann gibt es Disziplinarzwänge, Knast, Bußgeld, etc.

    Verantwortlich für diese Menschen verachtende Maßnahme ist und bleibt diese faschistische Ampel.
    Schon einmal was von Fürsorgepflichten im öffentl. Dienst gehört?
    Eine Zwangsgiftspritze sich setzen zu müssen ist wahrlich eine Verletzung
    der Fürsorgepflicht.
    Die Politik hält an Ideologie fest und sieht nicht die neuzeitlichen wissenschaftlichen
    Erkenntnisse zu solch einem Gift für den Körper !

    Diese Bundeswehr ist und bleibt aufgrund der Politik ein großer Haufen von Massenbaustellen !
    Wer heute noch unter diesen Zwangsbedingungen zum Barras geht, der gibt sich
    seine persönlichen Freiheiten und seine Gesundheit auf.
    Es gibt andere Berufe, wo nicht so diktatorisch aufgewartet wird !

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    1. Hier geht mindestens 50% des Geldes für die Verteidigung , für Korruption weg.
      Als Strauss Verteidungsminister war, musste er Kriegsflieger von den Amis kaufen. Ich weiss den Namen nicht mehr. Aber es sind davon ca. 65 abgestürzt und diverse Piloten zu Tode gekommen. Das Ding war einfach nicht tauglich und doch haben es deutsche Politiker gekauft.
      Im Grunde genommen hätten sie wegen fahrlässiger Tötung angeklagt werden müssen!

    2. Ich möchte daran erinnern, daß alles schon VOR DER AMPEL angefangen hat! Bitte bei der nächsten Wahl nicht vergessen ;-), sofern diese nicht von der Ampel abgeschafft wird.

  6. Wenn die Kanonen donnern, stellt man sich nicht dazwischen, weil man dann natürlich von beiden Parteien als Agent der Gegenseite wahrgenommen wird und in die Schusslinie gerät. Es gibt für die Blauen beim Thema Ukraine und auch beim Thema Bundeswehr nichts zu gewinnen. Das eigene Profil lässt sich besser über Themen schärfen, die indirekt damit zusammenhängen wie z.B. Veruntreuung und Diebstahl von Mitteln hier im Land, Energieknappheit usw. Da man selbst nirgendwo in der Verantwortung steht, kann man mit vielen Forderungen gegen die Agenda polarisieren. Krawall ist angesagt, nicht interne Selbstbeschränkung durch Sprachregelungen. Die Parteispitze und ihr PR-Apparat muss dabei vorangehen und das Tempo selbst machen, sonst kann die AfD in Kürze abdanken. Entweder, weil sie verboten wird oder ihr Nachwuchs aus Mangel an Perspektiven die Fahne wechselt.

  7. Der Balkonhanferzeuger und Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft und gelernter Sozialpädagoge erklärte die Bundeswehr zur Kampftruppe der “liberalen Demokratie.”
    “Ich habe nie Wehr- oder Zivildienst geleistet. Die deutsche Staatsbürgerschaft habe ich 1981 unter anderem deshalb angenommen, um nicht in der Türkei Wehrdienst leisten zu müssen. Auch in Deutschland bin ich nie gemustert worden. Heute bin ich für die Abschaffung der Wehrpflicht und befürworte eine Freiwilligen- beziehungsweise Privatarmee.”

  8. https://deutschlandkurier.de/2023/04/diplomatischer-fusstritt-chinas-aussenminister-blamiert-baerbock-auf-offener-buehne/

    April 2023

    „Diplomatischer Fußtritt: Chinas Außenminister blamiert Baerbock auf offener Bühne!

    Außer sechsstelligen Flugkosten wieder nix gewesen: Bei ihrem Antrittsbesuch in Peking kassierte Bundesaußenministerin Annalena Baerbock („Grüne“) von Chinas Führung einen diplomatischen Fußtritt. „Wir brauchen keine Lehrmeister aus dem Westen“, fertigte der chinesische Außenminister Qin Gang die Ökosozialistin ab. Staatschef Xi hatte ohnedies Wichtiges zu tun, als sich das Gestammel aus Berlin (Taiwan, Ukraine, Zivilgesellschaft/Menschenrechte, feministische Außenpolitik) anzuhören. Ein zunächst wohl in Aussicht gestelltes Treffen kam jedenfalls nicht zustande.

    Dafür kam es dann auf offener Bühne zum Eklat. „Was China am wenigsten braucht, ist ein Lehrmeister aus dem Westen”, wies Außenminister Qin Gang vor Journalisten seine deutsche Amtskollegin Baerbock zurecht. Jeder Staat habe seine eigenen Gegebenheiten sowie kulturellen und historischen Hintergründe.“

    Den letzten Satz des AM Chinas sollte sich hiesige Politik zu eigen machen,
    denn weder i.d. EU, noch hier, werden tatsächlich deutsche Interessen vertreten.
    Die zuhauf Beispiele sind in der freien Presse publiziert !

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  9. Abgesehen davon, dass sich mir der Sinn dieses Antrags in keiner Weise erschließt und ich ihn in der Tat genauso wenig nachvollziehen kann, wie der Autor, so möchte ich doch ausdrücklich darauf hinweisen, dass der Autor selbst ein viel zu „demokratiefreundliches Bild“ im Kopf zu haben scheint:

    „Jede Art von “Fraktionszwang” wäre daher gesetzwidrig.“

    Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Die Gesetze, die ohne Fraktionszwang verabschiedet werden, kann man an einer Hand abzählen und sind entweder nur solche, bei denen jedem „die Gewissensfrage“ offensichtlich direkt ins Gesicht springt (z.B. bei Sterbehilfe – und man sich keine Blöße geben möchte) oder solche die gänzlich unbedeutende Sachverhalte betreffen. Bei allen anderen Gesetzen, d.h. rund 95% schätze ich mal, gilt der „Fraktionszwang“.

    Und als ob das nicht reicht, existieren offensichtlich Absprachen zwischen den Parteien, mit wie vielen Abgeordneten man zu einem Tagesordnungspunkt bzw. an diesem Tag antritt. Nur das erklärt, warum sich immer nur wenige Gestalten im Plenarsaal herumdrücken. Wäre es anders, müsste eine Regierung mit unangenehmen Überraschungen rechnen, wenn eine Oppositionspartei auf einmal in voller Kampfstärke einlaufen und in irgendeiner Form das Heft in die Hand nehmen würde. So weiß jedoch jeder, wie viele Abgeordnete die anderen ins Rennen schicken und kann sich dem Schlüssel anpassen. So bleibt genug für Freizeit und auch mal Zeit für Ausschußsitzungen etc. zum Wohle aller Abgeordneten übrig. So funktioniert eine „eingespielte“/gespielte Demokratie. Die Regierung lenkt dank Fraktionszwang die Kontrolle, die dem Parlament eigentlich ihr gegenüber zugedacht worden war. Ausnahme nur, wenn tatsächlich genug “Stimmung” und Stimmmasse vorhanden ist, um einen Untersuchungsausschuß zu beantragen. Auch dazu muss in der Regel die Öffentlichkeit die Parlamentarier regelrecht “tragen”!

    Zur Sache selbst müsste den Fraktionsführern schon selbst eine passende Antwort einfallen …

  10. Ich bin Putin- und Russlandversteher und werde meine Schlüsse aus diesem Beschluss ziehen.

    Für mich gilt nach wie vor: AMI GO HOME. Besser heute als morgen!

    Eine CDU 2.0 ist jedenfalls keine Alternative für Deutschland, sondern eine Resterampe für Leute, die schon in der CDU nichts erreicht haben. Punkt.

  11. Es gibt so Momente. Man wird sprachlos. Ich fühle mich ausgelaugt, aufgesaugt vom politischen Wahnsinn. Ich habe die Kopfhörer aufgesetzt und höre John Lee Hooker, Robert Johnson und der Höhepunkt heute, inspiriert von Markus Langemann, Miles Davis mit dem fantastischen Album Kind of Blue. Mit dieser Musik hat man mich für Amerika begeistert. Nun habe ich gelernt, dass das eine nichts mit dem anderen zu tun hat. Am liebsten würde ich jetzt weinen.

  12. Keil zwischen Deutschland und Russland

    https://www.amazon.de/review/R10HE32K0DTA91

    Der Autor Engdahl beginnt seine Beweisführung für die wirtschaftspolitische Eroberung der Ukraine durch die USA mit folgender These:

    „Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion im Jahre 1991 hat Washington alles Mögliche unternommen, um einen Keil zwischen Russland und die Ukraine zu treiben… mit dem Ziel der Abspaltung der Ukraine von der neu gegründeten Russischen Föderation.“

    Auf den folgenden Seiten wird deutlich, dass dieses Vorhaben Teil einer langfristigen US-Strategie ist. Engdahl zitiert relativ junge Äußerungen einflussreicher US-Berater wie Brzezinski, aber die Zerschlagung Osteuropas wurde bereits vor dem Ersten Weltkrieg in England zum Programm erhoben.

    Deutschland wäre dann nicht mehr in der Lage, seine wirtschaftliche Stärke mithilfe des großen östlichen Nachbarn zu entfalten, sondern müsste sich über undemokratische Abkommen wie TTIP mit den USA/GB arrangieren.

    Dieser Prozess ist momentan voll im Gange, und dazu liefert Engdahl in seinem Buch „Krieg in der Ukraine“ die passenden Belege.

    Noch effektiver als eine Destabilisierung der Ukraine ist allerdings die Übernahme ihrer Regierung.

    Das wäre der größte Keil zwischen Mitteleuropa und Russland, und genau das haben die USA mit der Inthronisation ihrer zahlreichen Marionetten (Jatzenjuk, Poroschenko, Jaresko) geschafft.

    Engdahl erklärt die wirtschaftlichen Interessen diverser westlicher Konzerne wie Shell (S. 129) oder Monsanto (S. 193), die mit der wirtschaftlichen Übernahme des Energiesektors und der Landwirtschaft bereits Fakten geschaffen haben.

    Die Eingliederung der Ukraine in die NATO wäre dann das Sahnehäubchen der US-Geostrategie.

    Sieht man von den zahlreichen Wiederholungen Engdahls ab, die wohl dem chronologischen Aufbau des Buches (Kriegstagebuch) geschuldet sind, eröffnet sich dem Leser eine Fülle von erhellenden Details über die Ereignisse in der Ukraine.

    Leider sind nicht alle provokanten Thesen in dem Buch belegt.

    Dennoch sind meines Erachtens vier Sterne auf jeden Fall angemessen.

    Wer sich noch tiefer in die Problematik einlesen möchte, sollte das Buch von R. Rudolph / U. Markus: „Kriegsherd Ukraine“ (Phalanx-Verlag) lesen.

    1. Empfehlung für ein gebrauchtes Buch aus 2014 für 99,99 € ist doch etwas zu abgehoben!?

      Möglicherweise, dass es das Buch woanders günstiger gibt … aber inzwischen dürften viele neue Fakten (z.B. “9/26”) dazugekommen sein, die ein altes Buch wahrlich überholt sein lassen!

      Verwundert, da ansonsten immer interessante Argumente/Links ..?!

  13. KÖNNEN UND SOLLTEN DIE USA WIRKLICH UNSERE FREUNDE SEIN ????

    Der Gründer und Vorsitzende des führenden privaten US-amerikanischen Think Tank STRATFOR (Abkürzung für Stategic Forecasting Inc.) George Friedman bestätigt am 4. Februar 2015, dass die USA seit mehr als 100 Jahren die deutsch-russische Zusammenarbeit mit allen Mitteln verhindern wollen.

    Dazu ist ihnen jedes Mittel recht, inclusive vorsätzlicher Lügen bis zum Krieg. Dieses Video (13 Minuten) unbedingt ansehen.

    STRATFOR: US-Hauptziel seit einem Jahrhundert war Bündnis Russland+Deutschland zu verhindern ==> http://www.youtube.com/watch?v=gcj8xN2UDKc