Angriff auf Kurden in Paris: Puh – der Mörder ist kein Islamist!

Ausschreitungen zwischen Kurden und französischer Polizei nach der gestrigen Attacke in Paris (Foto:ScreenshotYoutube)

Unter Deutschlands Journalisten macht sich unverhohlene Erleichterung breit: Der Mann, der in Paris auf ein kurdisches Kulturzentrum schoss und drei Menschen tötete, ist ein vorbestrafter französischer Rechtsextremist. Nun darf man darüber ehrlichen Herzens entsetzt sein, denn niemand sollte das Opfer eines Fanatikers werden, der mit einer Maschinenpistole um sich schießt. Da die Getöteten Kurden waren, gingen die ersten Vermutungen eventuell in Richtung eines türkischen Täters, und tatsächlich kam es nach der Tat zu Demonstrationen gegen den türkischen Präsidenten Erdogan – die Presse spricht von Ausschreitungen. Es ist leider auch eine Tatsache, dass der türkisch-kurdische Konflikt zunehmend auch in westeuropäischen Städten für Unruhe sorgt, wenn Demonstranten und Gegendemonstranten aufeinanderprallen. Ein Zeichen dafür, dass Migranten an der Grenze ihre politischen Auffassungen keineswegs hinter sich lassen.

Obwohl dies alles zum Tathintergrund gehört, triumphiert so mancher Journalist schon einmal und ordnet die Tat so ein, dass sie in die deutsche Agenda passt: Man kann einmal wieder den Kampf gegen „rechts“ beschwören, was schon zur alltäglichen Routine gehört – obwohl im vorliegenden Fall längst noch nicht alle Hintergründe geklärt sind: Warum musste es ausgerechnet ein kurdisches Kulturzentrum sein? Aber zusätzlich wird der Anschlag auch noch zur nachträglichen Rechtfertigung der zum PR-Desaster geratenen „Reichsbürger-Razzia” missbraucht: Schaut her, DAS haben wir verhindert! Ganz so, als führte eine direkte Linie von den Rollator-Putschisten nach Paris.

Offensichtliche Parallelen

Dabei hat es durchaus plausible Gründe, wenn dem Publikum bei den Schlagworten „Paris“ und „Maschinengewehr“ erst einmal ein anderer Täterkreis einfällt: Wenn morgen ein LKW in einen Weihnachtsmarkt führe – was hoffentlich nicht eintritt – würde das Hirn des Rezipienten wohl selbst bei Multikulti-Romantikern die Assoziation zum islamistischen Attentat vom Breitscheid-Platz ausspucken, allein deshalb, weil der Schock so groß war. In Frankreich hießen diese Schocks Bataclan und Charlie Hebdo. Sicher: Es gibt auch nicht-muslimische Attentäter; das zeigen Halle und Hanau. Aber während sich die Presse in diesen Fällen doch arg bemühen musste, um die Täter als Teil eines Netzwerks dastehen zu lassen, treten die Verbindungen islamistischer Attentäter ganz offensichtlich hervor. Dazu braucht es noch nicht einmal geheime Absprachen. Unzählige Internetprediger müssen sich nicht individuell mit den Tätern in Verbindung setzen, sondern nur ihre Botschaften über die Minderwertigkeit der nicht-muslimischen Bevölkerung verbreiten. Und wenn man sich wieder einmal beleidigt fühlt, wird das zum Anlass genommen, Menschen zu töten.

Zum Glück ist nicht jeder Muslim Islamist, sonst kämen wir gar nicht mehr zur Ruhe. Augenfällig ist allerdings, dass unsere Kämpfer gegen rechts die offensichtlichen Parallelen zwischen den Botschaften muslimischer Hassprediger und denen von „echten Nazis“ nicht sehen – vielmehr gilt als rechts, wer auf diese hinweist. Man läuft gar in Gefahr, der Relativierung des Nationalsozialismus bezichtigt zu werden, wenn man sich näher damit befasst. Zwar zieht der politische Islam seine Herrenmenschen-Ideologie nicht aus irgendeiner Rassenlehre, sondern aus der Zugehörigkeit zu einer religiösen Gruppe. Auf den ersten Blick erscheint das „weniger schlimm” – aber um welchen Preis? Man muss die eigene Identität aufgeben, um sich dauerhaft zu unterwerfen, und beständig Beweise dieser Unterwerfung liefern. Passives Mitschwimmen reicht nicht; der Unterworfene muss sich offen am Dschihad beteiligen. Auch gebürtige Muslime, die hier einfach nur ihr Leben leben wollen, werden unter Druck gesetzt und verächtlich gemacht, und man kann sich lebhaft vorstellen, dass Zwangskonvertiten unter noch strengerer Beobachtung stehen würden.

(Screenshot:Twitter)

Ist es Islamophobie, so ein Szenario durchzuspielen? Nein, denn schließlich halten sich die eigenen geistlichen Führer nicht mit Gewaltaufrufen zurück. Auch in Deutschland nicht, wo Städte und Bundesländer arglos mit entsprechenden Lobbygruppen zusammenarbeiten, die etwa vom Iran und der Türkei finanziell und ideologisch unterstützt werden. Glauben die deutschen Verantwortlichen wirklich, dass diese Ideologie in den Heimatländern bleibt, wenn Migration in großem Ausmaß stattfindet? Wer wirklich vor der Bedrohung durch Islamisten geflohen ist, hat in Deutschland längst keine Garantie mehr, vor eben diesen geschützt zu werden. Daran sieht man auch, wie unbedeutend der Asylbegriff geworden ist – denn längst geht es nicht mehr um Schutz, sondern um die wahllose Aufnahme von Migranten ungeachtet ihrer Motive.

Von linker Seite wird regelmäßig der Vorwurf erhoben, jede Tat eines Migranten würde von „rechts instrumentalisiert“ – aber schon deren Häufigkeit verdient ein genaues Hinsehen. In Israel hat man längst den Zusammenhang zwischen Messermorden und Hasspredigern erkannt: Diese werden als „niedrigschwelliger Terrorismus“ eingestuft, eine Form von Terror, an der sich jeder ohne großen Aufwand beteiligen kann. Ist das für Deutschland einmal rekonstruiert worden? Da nutzt es auch nichts, wenn man eine Reichbürgerverbindung aushebt – denn warum sollten sich beide Bedrohungen gegenseitig ausschließen? Vergessen wir zudem nicht, dass die größte organisierte Gruppe nationalistischer Rechtsextremisten in Deutschland, die „Grauen Wölfe”, aus der Türkei stammt. Und so mögen auch die französischen Kurden nicht so recht daran glauben, dass die Tat einen „regulären“ rechten Hintergrund hat, und glauben eher an eine Verbindung zu Erdogan. Ein Interesse daran hätte er jedenfalls.

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4 Kommentare

  1. Ich weiß nicht was soll es bedeuten? Da werden Kurden auf öffentlicher Straße umgebracht, und weil das ein französischer Rechtsextremist war schießen nun überall die Propaganda Pilze der Empörung aus dem Boden. Extremismus an sich bürgt für unnatürliche Tode, egal ob durch einen Einzeltäter oder durch Täter und ihren Taten die vom Staat ausgehen. Aber die Ursachen werden außen vor gelassen. Stellt euch mal vor man hätte die Deutschen nach dem zweiten Weltkrieg in vier alliierte Sektoren aufgeteilt oder vier anderen Ländern zugeordnet und sie ihres Rechtsraumes zur Existenz beraubt. genau das hat aber die UNO per Beschluss nach Ende des 2. WK mit den Kurden getan. Die Weltgemeinschaft hat einem Volk seinen Existenzgrundlage geraubt. Heute werden die Kurden überall verfolgt. Sieht es mit den Palästinensern anders aus? Was wird aus der Ukraine? Wir verschließen die Augen vor einer extremistischen Neuaufteilung der Welt damals so wie heute. Extremismus kann und muss man bekämpfen, egal woher er kommt. Aber wenn die Menschheitsfamilie wie in der UNO zu sehen ist sich selbst bekämpft und Völkern ihren Lebensraum nimmt um ihre Staaten zu zerstören, wie nennt man das denn?

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  2. Wäre mal interessant zu sehen, wie man mit solchen „Gästen“ in Malaysia, China oder Mexiko umgehen würde. Nicht auszudenken wie die sich erst aufführen werden, wenn dem Staat das Geld ausgeht und die Sozialhilfe nicht mehr jeden Monat pünktlich überwiesen wird.

    • Tja es gibt ja auch noch andere Länder. Nur, wenn wir die Hilfen für Flüchtlinge in Not abschaffen was soll mit denen geschehen die selbst verfolgt und mit Mord bedroht werden?

  3. Sind türkische „Graue Wölfe“ etwa keine Islamisten?
    Aus der Geschichte kennt man die Kooperation zwischen dt. Nazionalsozialisten und Islamisten (Armee des Großmufti v. Jerusalem) .

    Heutzutage sind es Ignorantifanatisten (rotlackierte Faschisten), die sich sowohl mit schnöden Moslems, als auch mit radikalen Islamfanatikern verbünden und jegliche Initiativen zum Schutz der deutschen Heimat bekämpfen.
    Suporteter Deckmantel: „Kampf gegen Rechts“.

    Gedanke:
    Also wenn man sich die Möglichkeiten der Bewaffnung unterschiedlicher radikaler „Aktivistengruppen“ + Einzeltäter ansieht, da haben Türken, Araber, Vorder-Asier + Nah-Öst’ler dramatisch bessere Lieferketten von dort in die westlichen Länder.

    In Hamburg haben bei islamischen Hochzeiten die AMG-Protzer teilweise sogar Maschinenpistolen im Kofferraum.

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