Donnerstag, 20. Juni 2024
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Antidiskriminierung als Volkssport: Deutschland im Melde-Wahn

Antidiskriminierung als Volkssport: Deutschland im Melde-Wahn

Antidiskriminierungs-Apparatschik Ferda Ataman (M.) mit Ulrich Kober, Autor der bestellten Bertelsmann-Studie (Foto:Imago)

Zwei Diktaturen, braun und rot, mit ihren katastrophalen Folgen haben dennoch nicht ausgereicht, um dem deutschen Staat und seinen Bürgern die Lust am Denunziantentum auszutreiben: Immer neue Portale schießen aus dem Boden, bei denen Verstöße gegen die ideologischen Vorgaben der Regierung “gemeldet” werden können; ein noch vor 20 Jahren völlig undenkbarer Vorgang, der unabhängig von der angeblichen moralischen Legitimität des Zwecks nie durchsetzbar gewesen wäre und zu Recht hätte alle Alarmglocken schrillen lassen. Zu den neuen Petz-Angeboten gehören auch „Antidiskriminierungsstellen“, die den von ihren Initiatoren gewünschten regen Zulauf verzeichnen können. Kein Wunder: In einem gesellschaftlichen Klima, wo man sich mittlerweile jedes Wort dreimal überlegt und dann meist doch lieber ganz schweigt, um ja nirgendwo anzuecken, erhöht sich auch die Zahl der Wichtigtuer, die sich unbedingt als Opfer von was auch immer sehen wollen. Der soziale Frieden, das wechselseitige Vertrauen und das unbeschwerte Gefühl von Freiheit im öffentlichen Raum gehen dabei unwiderruflich vor die Hunde.

In Baden-Württemberg hat sich die Zahl der tatsächlichen und vermeintlichen Diskriminierungen, die bei staatlich unterstützten Antidiskriminierungsstellen gemeldet wurden, von 75 im Jahr 2019 auf 301 im vergangenen Jahr erhöht. Dass diese extreme  Zunahme mit dem Regierungsantritt der Ampel-Koalition zusammenfällt, dürfte kein Zufall sein. Laut Nina Guérin, der Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Landes (LADS), betreffen die meisten Meldungen „rassistische Diskriminierungen sowie Diskriminierungen aufgrund einer Behinderung oder chronischen Erkrankung“.

Annähernde Budgetverdreifachung reicht nicht

Natürlich gibt es auch noch zahlreiche regionale Meldestellen, bei denen sich die Meldungen seit 2019 von 414 oft mehr als verdoppelt haben. Guérin hält auch dies noch für viel zu niedrig. Denn in ihrer Unwissenheit wüssten die meisten Diskriminierten gar nicht, „dass das, was sie vielleicht tagtäglich erleben, diskriminierend ist.“ Wer also noch einigermaßen normal im Kopf ist,  noch nicht jedes Wort daraufhin abklopft, ob es “diskriminierend” sein könnte und sich noch nicht permanentes Herumopfern als Bestandteil des alltäglichen Lebens antrainiert hat, der  weiß ganz einfach noch nicht, welche furchtbaren Zumutungen er eigentlich ständig unbewusst erleiden muss.

Hier bewahrheitet sich einmal mehr, wovor Kritiker und Diktaturopfer seit jeher im Zusammenhang mit staatlicher Ertüchtigung von Denunziations- und Anschwärzungsverhalten gewarnt haben: Kaum weitet das System das Netzwerk seiner Augen und Ohren aus, explodiert die Zahl der angeblichen “Delikte” und “Verstöße” – womit  die Überwachung dann gleich ihren vermeintlichen Zweck selbst schafft und rechtfertigt. Praktischer Nebeneffekt: Es werden so immer neue, in einer gesunden Gesellschaft völlig überflüssige Posten für Personen wie der von Guérin geschaffen. Ferda Ataman, die Antidiskriminierungsbeauftragte des Bundes, treibt diese Bespitzelungs- und Verdächtigungskultur durch quasi gesamtgesellschaftliche Ausweitung des Rassismus-Generalverdachts nach Kräften voran. Dass ihr Budget aus Steuergeldern von 5,2 Millionen Euro im letzten Jahr auf bereits 13,4 Millionen Euro erhöht wurde, ist ihr noch lange nicht genug: Zu “extrem” sei einfach die allgegenwärtige Diskriminierung landauf, landab, als dass man ihr mit solch lächerlichen Beträgen noch Herr werden könnte!

Selbsterhaltendes System

Zur pseudowissenschaftlichen Unterfütterung dieses selbsterhaltenden Systems im Stil eines perpetuum mobile ließ sich Ataman auch gleich noch der berüchtigten ideologischen Allzweckwaffe, der Bertelsmann-Stiftung, bestätigen, dass dieses neue Blockwartmodell nicht nur sinnvoll, sondern auch von der Mehrheit der Bürger ausdrücklich erwünscht sei. Deren „Studie“ lieferte wunschgemäß die Diagnose, dass es noch immer viel zu wenige “Beratungsstellen” gebe. „In acht von zehn Milieus stimmt eine Mehrheit der Aussage zu, dass Antidiskriminierungspolitik langfristig dazu führe, dass es allen in der Gesellschaft besser geht“, heißt es in plumper und durchschaubarer, realsozialistischer Propagandamanier. Auch sonst wurden die von Ataman mutmaßlich bestellten Ergebnisse geliefert: So sollen etwa 60 Prozent der Befragten einer „vermehrten Einstellung vielfältigen Personals“ zugestimmt haben. Weitere 58 Prozent sprachen sich angeblich „für eine Unternehmenskultur aus, die eine vielfältige Belegschaft wertschätzt“. Dies alles soll dann natürlich auch noch mit Quotenregelungen und der staatlichen Überwachung von deren Einhaltung erzwungen werden, versteht sich.

Auf diese Weise betreibt Ataman durch die immer absurdere Ausdehnung des Diskriminierungsbegriffs die Sicherung und Ausweitung ihrer eigenen Meldestelle und verschärft eine Politik allgegenwärtiger Sprachkontrolle. Das Denunziantenunwesen wird in immer neue Höhe schießen, woraus Ataman dann natürlich wieder die Schlussfolgerung ableitet, dass die Diskriminierungen immer weiter zunehmen und noch mehr staatliche Eingriffe zu ihrer Bekämpfung notwendig sind. Für den Herbst hat sie bereits eine große Werbekampagne in eigener Sache angedroht.

16 Antworten

  1. werde auch diskriminiert,
    weil ich Villa-mit-Swimmingpool inkl. Jaguar E-Pace nicht anmieten kann.

    Wo kann ich das melden, weil mir das nicht einkommensorientert vermietet wird, sondern die 7.898 Euro im Monat dafür haben wollen??

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    1
  2. Baden-Württemberg 😂😂😂
    Die müssen sich nicht groß verändern!
    Diesen Ideokraten geht sehr schnell die Luft aus.🔥🔥🔥

  3. nur fettweiber freuen sich… warum …?
    Zwei Drittel gegen außereuropäische Migration
    Französiche Frauen für Zuwanderungsstopp aus Afrika

    Französische Frauen halten – anders als viele lautstarke deutsche Frauen – nicht wirklich viel von der Kulturbereicherung afrikanischer Männer. Ganz im Gegenteil: geht es nach ihrem Willen wären die Grenzen des Landes für außereuropäische Migration dicht.

    10
  4. hallo….wer anzeigt, bekommt hausbesuch… alles klar….
    macht glücklich und zufrieden…
    …. sorgt für sofortige ruhe und zwingt zum vorher überlegen… hahahah

  5. Ferda

    Ataman

    Ein typisch deutscher Name. Leute, die so heissen, stammen alle aus dem Schwarzwald (frei nach Ekel Alfred).

    1. Das ist Altdeutsch! Ursprünglich hieß es “Wer da?!” und wurde mit hocherhobener Handlampe und Knüppel in der anderen Hand in s Dunkel gerufen, wenn Verdächtiges Töne verursachte.

      Es konnte, leicht abgewandelt, sogar als Antwort auf oben Genanntes dienen:

      “Pferda!” beruhigte in diesem Zusammenhang, da dies symbolisierte, dass der Morgen graute und das Vieh zur Weide musste.

  6. weil die Deutschen halt nun einmal so sind wie sie sind, ist auch immer wieder eine kleinkarierte miese Diktatur aufgebaut auf Denunziantentum möglich. Ob Kommunistisch, oder grün-kommunistisch oder gar gemixt dann ist es braun, in diesem Deutschland kommt das immer wieder zum Vorschein. Manche Charakterzüge der Volksgenossen sind unerträglich widerlich, doch zum Glück bin ich schon lange ausgewandert. so gesehen kanns mir wurscht sein, wenn diese grünen vom WEF ferngesteuerten Grasdackel sich alle gegenseitig in die Pfanne hauen und Nutznießer sind dabei ganz andere. Die kapierens eh nicht!

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  7. Einfach widerlich diese Faschisten.
    Sie holen sich ihre geistigen Orgasmen durch Denunziantentum durch
    andere.
    Abwarten, auch diese Gesellschafts- und Menschenfeinde werden noch ………………..

  8. Kann ich auch noch nachträglich die Ampel der Diskriminierung meiner Person anzeigen? Ich könnte sie auch nochmals wegen Hasskriminalität mit gegenüber anzeigen, also nachträglich. Ich bin ungeimpft. Mehr muss man dazu wohl nicht mehr sagen.

  9. Blockwart ist im Erbgut der krauts verankert.Bereits Tacitus berichtet in seiner Germania davon daß die Germanen sich mehr um das Seelenheil ihrer Nachbarn als um ihr eigenes kümmern.

  10. Denunzieren, eines der Hauptwesensmerkmale der Deutschen… Dieser Defekt lässt sich nur durch komplettes Entfernen des ‘germanischen’ Genoms von diesem Planeten beheben. Zumindest daran wird fleissigst gearbeitet.

  11. Das Abheben aufs Germanische ist natürlich Unsinn. Entscheidend sind doch die gesellschaftlichen Verhältnisse. Bekanntlich hat jedes deutsche Kuhdorf so einen Denunziantenstadl, und das nicht, weil die Vorfahren der Bewohner mal den germanischen Met soffen. Was sowieso ein Wunder wäre, denn Deutschland war sehr lange ein Einwanderungsland aus allen angrenzenden Ländern, so dass der germanische Erbteil zumindest fraglich ist. Nein, es ist die Manipulation der Köpfe durch die Jahrhunderte hindurch, die bei den Deutschen die Lust am Denunzieren wachgehalten hat. Hinzu kommt, dass die Angst vor der Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse, dem damit verbundenen Chaos, dass die Straßenbahn ihren Fahrplan nicht einhalten könnte, dass man
    die Verordnungen von oben, und seien sie noch so undemokratisch, zwar ungern, aber dennoch in Kauf nimmt. Das ist menschliches Verhalten, und nicht nur das der angeblich germanischen Deutschen.