Bidens lockerer Umgang mit Geheimdokumenten bringt Trump-Basher in Verlegenheit

Honig im Kopf: Joe Biden (Foto:Imago)

Die Affäre um geheime Regierungsdokumente, die im Privatanwesen von US-Präsident Joe Biden gefunden wurden, bringen nicht nur den greisen Amtsinhaber (sofern er davon überhaupt noch etwas mitbekommt), sondern auch die ihm gewogene Linkspresse auf beiden Seiten des Atlantiks in höchste Verlegenheit. Nicht genug damit, dass die Medien vollauf damit beschäftigt sind, den jeden Tag offensichtlicheren geistigen und körperlichen Verfall Bidens zu kaschieren, der ihn buchstäblich zur wandelnden Peinlichkeit macht: Nun müssen sie auch noch nach Kräften versuchen, den Dokumentenskandal zu relativieren, da sie sich noch vor kurzer Zeit in einem ähnlich gelagerten Fall bei Donald Trump mit moralischen Verurteilungen überschlagen haben.

Der auf dem Papier 80-jährige, von der physisch-mentalen Gesamtperformance her eher 100-jährige Biden kann ihnen dabei keine große Hilfe sein. Auf die Frage eines Reporters von „Fox News” (dem einzigen großen US-Sender, der nicht huldvoll an und auf der Seite der Demokraten steht), was er sich dabei gedacht habe, Verschlusssachen neben seiner Corvette aufzubewahren, reagierte der ertappte Präsident unwirsch: „Meine Corvette steht in einer abgeschlossenen Garage, okay.“ Die Unterlagen hätten ja schließlich nicht auf der Straße gelegen, rechtfertigte er sich dreist. Schon hier drängte sich selbst Biden-Fans der ungute Verdacht auf, dass der Präsident vermutlich etwas zu verbergen hatte. Was den Umfang des gefundenen Materials anbelangt, so kann man getrost von einer Salamitaktik ausgehen: Linke Medien – in Deutschland etwa die „Tagesschau”, mit gekonnt einstudierter Intonation und spöttelnder Mimik – versuchten den Skandal herunterzuspielen, indem sie betonten, es seien „fünf Seiten“ gewesen. Nach den Garagen-Funden kam dann schoneine“ weitere Seite hinzu. Subtext: Für die paar Fetzen Papier wird unserem untadeligen Präsidenten hier etwas angehängt.

Hilft die Salamitaktik?

Der allerdings fast noch größere Skandal darin besteht, dass die ersten Dokumente bereits kurz vor den US-Parlamentswahlen im November (!) entdeckt wurden, ohne dass man dies der Öffentlichkeit mitgeteilt hätte (beziehungsweise die Mainstreammedien hielten geschlossen dicht, um Biden nicht zu schaden). Da wäre es nicht überraschend, wenn die weiteren Funde und Enthüllungen nur nach und nach, seiten- oder ordnerweise und in „erträglichen“ und politisch zumutbaren Dosen bekanntgegeben würden, um das Ausmaß der Affäre zu verwässern. Das scheint zu misslingen: Ob sechs Seiten oder zwei Paletten voll Akten, spielt für die Strafbarkeit der Dokumenteneinbehaltung keine Rolle – zumal nicht der Umfang, sondern der Inhalt die mögliche Brisanz ausmacht. Jedenfalls zieht der Fall derweil solche Kreise, dass – wie auch bei Trump – bereits ein Sonderermittler eingesetzt wurde; dies schon alleine um den Eindruck zu vermeiden, hier würde mit zweierlei Maß gemessen. Genau das aber passiert gleichwohl dennoch, was schon der Zeitpunkt der Veröffentlichung des Skandals zeigt: Wäre das Eingeständnis unmittelbar erfolgt, vor den Midterms, wäre es nicht nur verheerend an der Wahlurne gewesen, sondern hätte noch peinlicher als jetzt gewirkt, weil gerade Biden sich gerade damals immer wieder wortreich über Trumps verantwortungslosen Umgang mit Dokumenten aus seiner Präsidentschaft echauffiert hatte.

Die US-Bundesbehörden halfen im Wahlkampf nach Kräften nach: In einer filmreifen Inszenierung hatte das FBI erst im August eine Razzia auf Trumps Anwesen Mar-a-Lago in Florida durchgeführt, um die Dokumente zu beschlagnahmen. Dem folgten über Wochen immer neue angebliche Enthüllungen. Trump habe große Gefahr über die USA gebracht, hieß es, indem er die „Unterlagen mit hochgeheimem Inhalt” einfach unerlaubt bei sich zuhause gebunkert habe. Die Folgen seien gar nicht absehbar, der „katastrophale Charakter” des Ex-Präsidenten damit abermals unter Beweis gestellt. Gerade im Hinblick auf die erwartete Ankündigung Trumps, 2024 erneut als Präsident zu kandidieren, sahen die Mainstream-Medien darin den Jackpot, um alle Register des Trump-Bashings hemmungslos ziehen zu können.

Taktisch verzögerte Bekanntgabe

Nach den Erstfunden bei Biden von November wurden die weiteren Dokumente (die besagte weitere „eine Seite”) bereits am 20. Dezember gefunden – und wieder hielt man diese Information wochenlang, bis jetzt, zurück. Es ist kaum anzunehmen, dass den großen Medien diese Vorgänge entgangen sind, sodass der Verdacht im Raum steht, dass sie sich wieder einmal zu willigen Helfern der Demokraten gemacht haben, indem sie unangenehme Informationen einfach verschwiegen. Dies hat bereits Tradition: Bereits im Präsidentschaftswahlkampf 2020 hielten sie bewusst die möglicherweise wahlentscheidende Tatsache zurück, dass sich auf einem Laptop von Bidens Sohn Hunter, den dieser nach einer Reparatur einfach nicht abgeholt hatte (!), hochbrisante Informationen, nicht nur über die Drogensucht des Präsidentenjuniors, sondern auch über Kontakte fanden, die der damalige Vizepräsident ukrainischen Oligarchen gegen hohe Summen beim Präsidenten Barack Obama vermittelt hatte. Dies wurde damals – unsinnigerweise – als „russische Propaganda” abgetan, die Verbreitung eines entsprechenden Berichts der „New York Post” auf den sozialen Netzwerken mit allen Mitteln unterdrückt.

Nun, nach den Haus- und Garagenfunden bei Opa Biden, über deren wahres Ausmaß und Tragweite uns noch einige Überraschungen ins Haus stehen dürften, beginnt die Relativierung von Neuem. Weil man den Krimi diesmal nicht völlig totschweigen kann, berichtet man eben mit spitzen Fingern und streut die Mär, der Fall sei natürlich keineswegs mit dem angeblich weitaus schlimmeren Verhalten Trumps zu vergleichen.

Gerontische Amtsführung

Als Argument soll die Behauptung dienen, Bidens Anwälte hätten schließlich nach dem Aktenfund umgehend das Nationalarchiv informiert, wo die Unterlagen hingehörten, ohne sie sich auch nur näher anzusehen – und zudem habe es sich bei Trump ja „um bedeutend mehr Dokumente gehandelt (wie gesagt – abwarten!). Ebenfalls behaupteten die Präsidentenverteidiger, es handele sich „vornehmlich um private Familiendokumente” und außerdem habe Biden von alledem gar nichts gewusst. Letzteres mag stimmen, trifft dann aber auf seine komplette gerontische Amtsführung zu.

Die zwielichtigen Funde sollen also möglichst als zwar unangenehmes, aber völlig nachvollziehbares Versehen verkauft werden. Es gibt nur einen Haken: Wenn man nach objektiven rechtlichen Kriterien vorgeht, trifft der Vorwurf des Geheimnisverrats (wozu auch die fahrlässige Veruntreuung von Geheimdokumenten durch Amtspersonen fällt) Biden weitaus härter als Trump. Dessen Unterlagen waren damals nämlich in einem Safe verwahrt, dessen Kombination das FBI bereits lange vor der Razzia kannte – während Bidens Akten völlig ungesichert aufbewahrt wurden. Der Fall könnte noch spannend werden: Im Repräsentantenhaus, in dem sie eine knappe Mehrheit haben, wollen die Republikaner nun eine genaue Untersuchung starten, bei der sämtliche Dokumente, die bei Biden gefunden wurden, überprüft werden wollen. Diese sollen spätestens am 24. Januar übergeben sein.

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12 Kommentare

  1. Nach Sexskandalen,Kinderpornos jetzt eben Geheimdokumente im Mülleimer.Lustiges Kandidatenschiessen für den verwöhnten Pöbel.

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  2. Diese „Verlegenheitsmomente“ werden zukünftig noch häufiger auftreten, mit „Pfusch“ ist das immer so.
    Der „Verpfuscher“ weiß das er nur „Pfusch“ produziert hat und versucht davon abzulenken, in der Hoffnung das sein Versagen nicht offenkundig wird oder auf ihn zurückzuführen ist.
    Unter realen Bedingungen funktioniert das aber nur selten, Pfusch hält den geforderten Beanspruchungen nicht stand und offenbart sich ab einer gewissen Zeit in zunehmenden Maße, der Betrug fliegt auf und ist nicht mehr reparabel.
    Auch wenn das hier viele enttäuschen wird weil sie dann nichts mehr zu jammern und beklagen haben, die rot/grüne Pfuscherei wird in seiner ganzen Bandbreite offensichtlich werden, sie haben ganz beschissene Arbeit abgeliefert die so miserabel ist, das sie wieder komplett abgerissen und entsorgt werden muss.
    Auch die Klimaidioten, diese sebsternannten Weltretter zerlegen sich gerade selbst mit fast schon erstaunlicher Stümperhaftigkeit, so das man nicht einmal Schadenfreude dabei empfinden kann.
    Pfuscher und Idioten sind zu dumm um zu herrschen, sie sind aufgrund von Unfähigkeit nicht in der Lage den Ansprüchen standzuhalten und genau das erleben wir ja seit Monaten.
    Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen wie man so eine erbärmliche Wichtigtuerei zum Endzeitszenario aufbauscht, dieser „Untergang“ ist nicht geplant oder das Ziel, es ist schlichtweg das Ergebnis wenn man geisteskranken Vollpfosten Macht übergibt.
    Auch ein Möchtegern-Guru wie Schwab ist ein absolut geisteskranker Vollidiot, wie kann man so jemanden ernst nehmen, dieser schwachsinnige Bullshit den er da versucht mit viel Geld und Propaganda durchzusetzen funktioniert nicht, nicht einmal als Theorie, das wird und kann nur scheitern.
    Irgendwann bricht die stillschweigene Akzeptanz und auch die letzte Unterstützung elendig zusammen, niemand setzt auf Verlierer weil sie einem keinen Vorteil mehr bringen.
    Deren Slogans, Überzeugungen, ihr ganzes völlig sinnfreies und seltenblödes Geschwätz dient dann nur noch für Spott und als abschreckendes Beispiel solchen Pfuschern keine einzige Chance mehr zu geben, der Judgement Day wird unweigerlich kommen, das ist keine verzweifelte Hoffnung sondern einfach nur das logische Ergebnis…

    • „..der Judgement Day wird unweigerlich kommen, das ist keine verzweifelte Hoffnung sondern einfach nur das logische Ergebnis…“
      Hoffentlich habenSie recht.Beim Hexenwahn hat es Jahrhunderte gedauert und die Betroffenen konnten es nicht aussitzen. Sie mußten auf den Scheiterhaufen ohne wenn und aber.

      • @ ceasar
        Was soll den bitte passieren das wir dieser „Vollidioten-Inquisition“ zum Opfer fallen können, sehen Sie sich deren Haufen des Scheiterns doch mal an, wie wollen diese Trottel denn gewinnen?
        Was haben die nicht alles versucht und trotzdem nichts erreicht, was ist aus dem heiligen Coronareich und der allwährenden göttlichen Impfsalbung geworden mit der man ins himmlische Reich kommt?
        Haben ihre „edlen“ und völlig Nazifreien ukrainischen Kreuzritter über die bösen Ungläubigen aus den Nahen Osten gesiegt, die werden genauso noch Jahrtausende auf die Erlösung durch den Klimawandel hoffen.
        Warten Sie noch ein paar Monate, schlimmstenfalls wenige Jahre und Ihnen wird peinlich sein das Sie diese Psychopathen überhaupt ernst genommen haben…

  3. Unabhängig von den Spielchen, die hier beschrieben werden,möchte ich darauf hinweisen, dass ich soeben aus dem Internet erfahren habe, dass die USA ab 19.1.23 zahlungsunfähig sind, wenn die Schuldenbremse nicht erhöht wird.!!!

    Und beim Verhältnis zwischen Demokraten und Republikanern kann man sich vorstellen, dass allein schon diese Aussicht gravierende Folgen für die Weltwirtschaft haben wird. Die USA sind nicht nur schon lange vollständig bankrott – gegenwärtig Schulden in Höhe von 31,4 Billionen US-Dollar – sondern finden auch keinen Ausweg aus ihrer verfehlten Politik. Bislang muss man die USA mit ihrer Regierung nur unter militärischen Gesichtspunkten und ihrer Kriegsgeilheit scharf kritisieren, das Versagen in Sachen Finanzen dürfte mindestens genauso fatal für den größten Teil Welt sein/werden!

    Man darf gespannt und darüber entsetzt sein, was jetzt folgt! Leider!
    Es gibt offenbar noch ganz andere Versager auf dieser Welt!

    • Justus, freuen Sie sich einfach darauf, es ist zwar in etwa so angenehm oder eben unangenehm wie eine längst kaputte Freundschaft oder Beziehung aufzugeben, aber letztendlich weiß man das es keinen Sinn mehr macht aus falscher Bequemlichkeit an etwas festzuhalten was einen nur noch belastet.
      Im übrigen zweifle ich diese Zahlungsunfähigkeit der USA an, was sie aber tun muss ist sich selbst herunterzufahren, damit trifft meine Prognose oder eben Prophezeihung ein die ich hier vor Monaten schon abgegeben habe.
      Die Kurzversion davon lautet – Russland hat diesen Konflikt gewonnen, es etabliert sich und es entsteht eine neue Weltordnung, der Eurasische Machtblock.
      Deutschland steht auf der Seite der Verlierer, es wird ein drittes Mal, zum letzten Mal kapitulieren weil es wieder nichts gelernt hat und erneut auf Verlierer gesetzt hat.

      Die Vision war folgende – Der zweiköpfige Adler (Russland) wird die zwei einköpfigen Adler (USA und Deutschland) schlagen, drei Löwen (Länder mit dem Löwen im Wappen) werden mit den drei Löwen (England) eine neue Allianz (Verträge ohne EU?) eingehen, die (falschen) Sterne (EU) werden als Sternschnuppen verglühen (Bedeutungslosigkeit der EU?)…

      Wie lange es dafür braucht und wie das aussehen wird ist noch nicht abzusehen, außerdem gibt es da noch den unkalkulierbaren Faktor X – Untergehende neigen zu Verzweiflungsakten und was macht dann in diesem Fall die DARPA, das Pentagon und das US-Militär…

  4. Bidden als Präses kann Trump nicht das Wasser reichen.
    Zwischen den beiden liegen ganze Galaxien.

    Ich hoffe, das Trump sich wieder als Präsident aufstellen lassen wird und das Amt des Präsidenten für die nächsten Jahre
    ausüben kann.

    Erst dann könnte die Welt ein wenig besser werden und der
    dreckige, unnötige Krieg in UK beendet werden.
    Ein schnelles Ende würde auch dann möglich sein, wenn dem
    elenden Schnorrer durch Waffenentzugslieferungen der Garaus
    gemacht wird.

    Das Massaker an ca. 15000 Russen in Ost-UK durch UK-Schergen sollte nicht vergessen werden.

  5. Warum veröffentlichen die Medien zu Biden diese Informationen? Es ist zu vermuten, daß die Demokraten sich Joe Bidens bis zur Präsidentschaftswahl 2024 entledigen wollen, ansonsten hätten Sie den Demokratisch unterwanderten FBI angewiesen, diese Informationen geheim zu halten.

    • Dass eine so große und mächtige (wenn auch bankrotte) Nation (nicht deren Regierungen, samt Kampf-Drohnen-Mordanschlägen-Weltmeister Obama) einen derartigen Tattergreis überhaupt als „Präsident“ gewählt hat (oder zumindest aufgestellt haben, bevor die Wahlen gefälscht wurden), zeigt doch das ganze intellektuelle Defizit mit dem diese Regierung die Welt terrorisiert!

  6. Ist es nicht so, dass sich hier wieder mal ein Sprichwort bewahrheitet: Was ich denk und tu, trau ich andern zu. Wie sonst hätten sie ein so großes Tamtam mit Trump veranstaltet.

  7. Wie andere schon schwurbeln, hatte Hunter Biden ebenfalls Zugang zu den Dokumenten? Schließlich machte beide krumme Geschäfte bzw auf Anweisung des Alten in der Ukraine, China usw das setzt auch gewisses Insiderwissen voraus.

  8. Es gibt einen grossen Unterschied im Dokumentensupergau von Xiden und Trump.
    Trump hatte als President das Recht
    Dokumente zu entclassifizieren. Ausserdem wusste das FBI davon , hatte auch die Cordinationdaten, der Sicherung und die Dokus waren in Mar-a-Lago bestens bewachtmit Cameras und Sicherheitspersonal.
    Xiden als VP von Obama hatte weder das Recht Dokumente zu entclassifiziern, noch diese mitzunehmen.
    Es ist ebenfalls sonderbar, dass es nie jemanden interessiert hat, welche Dokumente , auser Moebeln und Luxusgeschirr die Clingons aus dem WH haben mitgehen haben lassen und welche Dokument die Obamas in ihren Villen verstecken.

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