Biologie vs. Biologismus: Nachgeholter Vollbrecht-Vortrag lässt linke Medien ausflippen

Vollbrecht bei der Nachholung ihrer Rede vor der Berliner Humboldt-Universität (Foto:ScreenshotYoutube)

Nachdem ein Vortrag der Biologin Marie-Luise Vollbrecht an der Berliner Humboldt-Universität zu Monatsbeginn von der Hochschulleitung abgesagt worden war, weil linksradikale Studenten dagegen protestiert hatten, konnte die Wissenschaftlerin diesen gestern nun doch noch nachholen. Die Debatten darüber halten seit zwei Wochen an, wobei der einzige Stein des Anstoßes war, dass Vollbrecht auf die – von keinem vernünftigen Menschen bestreitbare – wissenschaftliche Tatsache hinwies, dass es nur zwei Geschlechter gibt. In Deutschland und vielen anderen woke-verseuchten westlichen Ländern jedoch reicht im  Jahres 2022 schon das, um einen nationalen Skandal auszulösen. Und auch hier wird alles versucht, die veröffentlichte Meinung mit der öffentlichen gleichzusetzen – obwohl die Diskrepanz zwischen beidem (zwischen dem, was uns weltanschaulich vorgebetet wird und was die Menschen in Wahrheit fühlen und denken) immer weiter auseinanderklafft.

So wird Vollbrecht in vielen Medien allen Ernstes als „umstrittenbezeichnet und die Humboldt-Universität, die vor den totalitären Schlachtrufen der woken Aktivisten prompt eingeknickt war, dafür kritisiert, ihren Vortrag überhaupt genehmigt zu haben; all dies sind beliebte linke Mittel, um Gegner zu diskreditieren. Auffälligerweise hört und liest man von denselben Meinungsmachern beispielsweise nie, dass Außenministern Annalena Baerbock wegen zahlreicher Lügen in ihrem Lebenslauf, unzähliger Falschbehauptungen oder der ermangelten Autorschaft eines nahezu vollständig zusammenplagiierten Buches umstritten“ sei. Derartige Attribute treffen immer nur für Nicht-Linke zu. Wobei sich Vollbrecht selbst – Gipfel der Ironie! – ironischerweise durch und durch dem linken Spektrum zuordnet: Kurz nach dem abgesagten Vortrag bedauerte sie, dass der auch von ihr mit unterzeichnete Beitrag, in dem sie und zahlreiche andere Wissenschaftler den Staatssendern ARD und ZDF die Indoktrinierung von Kindern und Jugendlichen durch die Transideologie vorgeworfen hatten, in Springers „Welt” und nicht wie ursprünglich erhofft in der „taz” erschienen sei. Allerdings war es dann auch „Welt”-Herausgeber Mathias Döpfner gewesen, der sich servil und bußfertig von dem „schrecklichen“ Beitrag distanziert hatte und vor dem Transterror eingeknickt war.

Abgeflachte Erregungskurve genutzt

Mit knapp zweiwöchiger Verzögerung also, bis sich die Aufregung gelegt bzw. die Erregungskurve abgeflacht hatte und sich das linkswoke Empörium schon wieder auf neue „Skandalthemen“ stürzte, konnte Vollbrecht nun weitgehend unter dem Radar der Öffentlichkeit ihren Vortrag nachholen . Doch wie reagieren darauf die Mainstreammedien? Verschnupft und pikiert. Bei „Focus” heißt es etwa,
Vollbrecht habe „für den nächsten Eklat“ gesorgt, weil sie danach nicht an einer Podiumsdiskussion mit Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger teilgenommen hatte. Dass Vollbrecht bislang noch nie für einen Eklat gesorgt hat, sondern allein ihre dumm-fanatischen Kritiker und die rückgratlose Humboldt-Universität, ging bei dieser Lesart dabei völlig unter. Der Öffentlichkeit soll so der Eindruck vermittelt werden, es handele sich bei Vollbrecht um eine Außenseiterin, eine abstrus argumentierende Wissenschaftlerin (bei Corona hätte man von „Schwurblerin“ gesprochen), die mit angeblich haltlosen und wirren Thesen für Aufsehen sorge.

Dabei ist es gerade umgekehrt: Dies trifft ausschließlich auf die woke Gegenseite zutrifft. Wenn hier zwei Lager aufeinanderprallten, dann fundierte Biologie versus weltanschaulicher Biologismus. Im Gegensatz zu Linkspopulisten und Scharfmachern der queeren Ideologie muss jedoch Vollbrecht durchaus befürchten, dass ihre wissenschaftliche Karriere systematisch ruiniert wird, nur weil sie banale wissenschaftliche Fakten ausspricht.

Gesinnungsprüfungen wie bei McCarthy

Entsprechende Schergen machen sich diesbezüglich bereits mit Eifer ans Wert: So betreibt die „Medizinsoziologin“ Dana Mahr (schon die Existenz solcher Operettenbezeichnungen zeigt den Zustand der deutschen Wissenschaft) seit zwei Wochen mit Hingabe die verleumderische Vernichtung von Vollbrechts Reputation. In einer Flut von Tweets prophezeite sie, an Vollbrecht gewandt: „Was an ihr 2025 hängen bleiben wird, wenn sie sich um einen Post-Doc an einer anderen Uni bewirbt, ist ‚ach das war doch die von BILD bis Tichys Einblick in 2022 zur Märtyrerin gemacht wurde.‚“

Verbale Schützenhilfe erhielt Mahr dabei übrigens von einer gewissen Marie Maurer, ihres Zeichens Studentin und „Gremienmitglied” an der Ruhr-Universität Bochum (RUB und – natürlich – Vorstandsmitglied der Grünen in Witten. Maurer drohte in Richtung Vollbrecht unverhohlen an, dass sie und ihre Gleichgesinnten Gesinnungsprüfungen wissenschaftliche vornehmen würden: „Ist vielleicht nur Spekulation, aber ich denke ihrer Uni-Karriere werden diese Tweets noch gänzlich im Wege stehen…Ich sitze bei uns der FKS (Finanzen, Strukturen etc.) und wir machen backgroundchecks wenn wir Professuren verteilen.“ Mit lupenreinem McCarthyism also sollen hier die reine, queere Lehre propagiert und linke Identitätspolitik durchgesetzt werden – und Wissenschaftler, die da nicht mitspielen, werden weggesäubert.

9 Kommentare

  1. Wenn die Politik sich in die Wissenschaft einklinkt, dann ist das immer das Ende dieser Wisxsenschaft.
    Das ist etwa das Gleiche wie die Forderung, das ein Schüler der Grundschule einen Atomreraktor bedienen soll.

  2. Eines Tages wird sich das Blatt wieder wenden, denn die Natur hat bisher immer am Ende die Oberhand gewonnen! Und dann gnade diesen Spinnern Gott aber auch dieser wird sich angewidert von deren Ideologie abwenden!
    Wisst ihr, was Sonneneruptionen sind? Das ist die Sonne, die kotzen muss, wenn sie uns sieht!

  3. Ist es nicht traurig, dass man an einer UNI (!) einen Vortrag darüber halten will, dass es nur 2 Geschlechter gibt und dass es die Gesellschaft ist, die die Bedingungen für diese 2 Geschlechter definieren. Als Student sollte man das eigentlich wissen, ansonsten hat man nichts an einer Uni zu suchen. Diese Malakas sollen es doch nur versuchen – natürlich sind Weibsen an vorderster Stelle – alles unter Gesinnungsprüfung zu stellen. Sie sind die doofen Ausgenutzten der Grauen Eminenzen, die Europa in den Abgrund reißen wollen. Der Niedergang der Universitäten nimmt seinen Lauf bis wir wieder im Mittelalter landen, als die Kirche sich in die Wissenschaft eingemischt hat und Grenzen gesetzt hat. Damals gab es noch Professoren und Studenten, die diese Grenze verschieben wollten und haben. Heute: Fehlanzeige. Heute suhlt man sich in seinem Nichtwissen, aber mit großer Fr….e.

  4. Ich halte die ganze Sache für eine Inszenierung. Der Skandal hat die Aufmerksamkeit vervielfacht. Die Debatten müssen weiter gehen, sonst käme der Mensch vielleicht zu Sinnen. Diese narzisstischen Kreise leben von Aufmerksamkeit, auch eine Niederlage, jede Peinlichkeit versorgt sie. Dass es solch einen Vortrag überhaupt gibt, zeigt wo wir stehen. Man diskutiert Selbstverständlichkeiten, dass es im Sommer warm, im Winter kalt ist, dass man eine Energieversorgung braucht, und wie es mit Männlein und Weiblein ist.

  5. Definieren kann man vieles: zwei Wochen lang gelten Gespritzte als „ungeimpft“, biologische Geschlechter kann man täglich neu festlegen, die Erde ist eine Scheibe … – alles erlaubte Definitionen, haben nur nichts mit der Realität zu tun!!!

  6. Die von den Eliten der Hochfinanz an die MSM diktierte Indoktrination der Öffentlichkeit welcher man suggerieren will es gebe mehr als zwei Geschlechter, exklusive der im Promillebereich liegenden sexuellen Deviationen, zerrt gewaltig an meinem Nervenkostüm. Bei uns Zuhause ist alles klar – meine Kinder wissen es längst: es gibt Frau und es gibt Mann. Punkt. Abweichungen davon gibt es. Aber diese sind marginal, dies habe ich ihnen auch vermittelt. Jedes Mal wenn ich diesen Gender-Mist mitbekomme krieg‘ ich Plaque. Quo Vadis, Germania?

  7. „ Diese Malakas sollen es doch nur versuchen – natürlich sind Weibsen an vorderster Stelle –“
    Haha witzig: Weiber und Malakas (Μαλάκας).
    Aber im Ernst, ich habe mir den Vortrag auf Youtube angetan. Für mich zu populärwissenschaftlich, aber das ist ja für die Nacht der Wissenschaften ok.
    Der Vortrag ist für Nicht“Lebenswissenschaftler“ empfehlenswert, gut strukturiert und alles wesentliche zu mindest angerissen.
    Aber die Rückkehr ins Mittelalter ist einfach widerlich und die Bezeichnung Malakas ist viel zu nett für die Randerlier.

  8. Als Mann habe ich eine außergewöhnlich hohe Stimme und meine Hände sind weiblich, da die Zeigefinger deutlich länger sind, als die Ringfinger.
    Bei 1,80m Körpergröße und normaler männlicher Statur liegt meine Schuhgröße mit 41 unter dem männlichen Durchschnitt.

    An so was wie Pubertät mit all seinen angeblichen körperlichen wie auch seelischen Problemen kann ich mich nicht erinnern, sie muss bei mir nicht sonderlich ausgeprägt gewesen sein. So was wie ein Stimmbruch fand bei mir auch nicht statt.
    Ansonsten setzte aber ganz normal der Bartwuchs ein wie auch mein „wachsendes“ Interesse am anderen Geschlecht.

    Meine Gesichtszüge wurden schon immer unabhängig vom Alter als „weiblich-sanft“ beschrieben. Auch wurde ich jeweils meist 10 bis 15 Jahre jünger geschätzt.
    Meine Tochter meint, natürlich wohlwollend, ich sähe heute wie zu erwarten im Gesicht wie eine alte Frau aus.

    Wohl dieser Wirkung auf meine Mitmenschen wegen wurde ich zeitlebens noch nie in Raufereien oder gar Prügeleien verwickelt. Ich habe aber auch die Jungs auf dem Schulhof und dem Nachhauseweg gemieden, die waren mir zu ungestüm.
    Höchstens zweimal bauten sich ein Junge, Jahre später ein Mann vor mir bedrohlich auf, um dann aber gleich wieder von mir zu lassen. Meine Wesensart, allein mein Blick vielleicht, taugte wohl dazu, Aggressionen des Gegenüber zu besänftigen.

    Bisher wurde ich am Telefon vielleicht 2 mal aufgrund meiner hohen Stimme fälschlich mit „Frau“.. angesprochen, was ich dann gleich freundlich korrigierte.
    Einmal hat mich aber mal ein Mädchen, als wir uns kennen lernten, vorwurfsvoll gefragt, „warum machst Du das?“ Nach meiner Nachfrage, was sie meine, unterstellte sie mir, ich würde meine Stimme verstellen. Ich klärte sie auf, dass ich eben so eine hohe Stimme hätte. Das wurde aber dann auch nichts mit uns zwei…

    Warum erzähle ich das alles?

    Keine Sekunde meines Lebens hatte ich meiner Wesensart wegen irgendwelche „Identitätskrisen“, ich habe mich so akzeptiert wie ich bin.
    Ich hatte auch kein Bedürfnis, gezielt nach Informationen zu suchen, warum etwa meine Hände weiblich sind, meine Stimme so hoch ist, oder warum ich eher sanftmütig bin und schon in der Schule mit „wilden Jungs“ oder später mit Männern der Sorte „Freibier!..wo?“ nie was anfangen konnte. Schon immer habe ich mich lieber mit Mädchen/Frauen unterhalten.

    Dank Internet erfuhr ich erst verhältnismäßig spät in meinem Leben zufällig z.B. über die Hintergründe verschiedener Fingerlängen, aber auch darüber, dass Männer mit hoher Stimme von vielen Mitmenschen gefühlsmäßig als inkompetenter eingeschätzt werden, egal wie plausibel ihr Tun und Sagen ist.
    Da scheint ein Mann mit sonorer Bariton- oder Bass-Stimme im Vorteil, auch bei der Brautschau.

    Auch diese für mich verhältnismäßig neuen Erkenntnisse haben mich nicht an meiner Identität zweifeln lassen.

    Mehr oder weniger ausgeprägt „verweiblichte“ oder „sanftmütige“ Männer, also meine „Schicksalsverwandten“ gibt es mehr als man denkt, wie es auch mehr oder weniger „vermännlichte“ Frauen gibt.
    Deshalb ist Unsereins aber „funktionell fortpflanzungstechnisch“ in keiner Weise weniger Mann oder Frau.
    Solche „Varianten“ oder „Launen der Natur“ hat es schon immer gegeben. Die meisten hatten, wenn ihre Erzieher sie ließen und auch ihre Begabungen erkannten, „Kopfberufe“, wurden die Tüflter, Erfinder und Forscher und sind nicht selten auch musisch interessiert oder künstlerisch begabt.

    Warum um Himmels Willen wird nun so ein Hype um ein Thema (Identität) gemacht, das mich und meine Schicksalsverwandten nie sonderlich beschäftigte oder beschwerte?

    Ich maße mir nicht an, die Gefühle oder Identitätskrisen von Menschen nachvollziehen zu können, deren geschlechtlichen Körpermerkmale nicht eindeutig zuzuordnen sind und die aus gesundheitlichen und/oder seelischen Gründen operiert werden wollen oder müssten.
    Die sind aber nicht mein Thema, sondern meinesgleichen, die wir wie gesagt keinerlei oder nur wenig Probleme mit unserer „Besonderheit“ haben.
    Aber wir sind ja ganz offensichtlich auch Zielgruppe besagten Hypes, daran erkennbar, dass schon unbedarfte Erstklässler mit dem Thema belästigt werden sollen, es also nur um Ideologien, soziale Konstrukte und entsprechende Gehirnwäsche geht.

    Mögliche Erklärung dies Hypes:

    Es ist einfach Ergebnis einer neuen Geschäftsidee skrupelloser profilierungs- und gewinnorientierter, vielleicht auch gelangweilter Zeitgenossen, die sich über die Überflüssigkeit ihrer überzählig studierten unproduktiven „Kopfberufe“ (Soziologie, Psychologie u.Co.) bewusst geworden sind, schwerlich Anstellungen bekommen und deshalb künstlich Probleme erfinden, um daraufhin von den durch sie Gehirngewaschenen gebraucht zu werden.
    Dass dann auch noch Medien, Autoren, Buchverlage und die „Helferindustrie“ das große Geschäft witternd auf den Zug aufspringen (Trittbrett fahren), bleibt nicht aus.

  9. Das Gender Mainstreaming ist nicht linksradikal, denn das ist Propaganda. Die patriarchalen Religionen haben damit angefangen alles Weibliche männlich zu machen, denn es wird heutzutage nur noch Vater, Sohn und Heiliger Geizt angebetet. Dafür wurden Jahrtausende Frauen getötet wie die Isis-Anhänger gekreuzigt, deren Tempel vernichtet und diese Anbetung verboten. Linke Bewegungen haben immer die Priesterherrschaft als Weibesknechtschaft gesehen. Es wurden auch über Jahrhunderte Frauen als Hexen verfolgt, die einen anderen weiblichen Glauben hatten. Die schwule Bewegung ist von Anfang an im Vatikan entstanden.
    Gnosis Pantheon (Thomas Evangelium): Petrus klagt: „Maria sollte uns verlassen, denn Frauen sind des Lebens nicht würdig. Jesus antwortet: „Siehe, ich werde sie anleiten, sie männlich zu machen, damit auch sie ein lebendiger Geist wird, der euch Männern gleicht. Denn jede Frau, die sich zum Mann macht, wird in das Himmelreich eingehen.“
    Das Gender Mainstreaming hat sogar über ein Jahrtausend nur Männerrechte gestärkt und durch die Tötungen von Frauen gibt es nur noch eine bestimmte Art, die die Männer geschaffen haben, die heute da sind und die Massen der Männer sind versklavt unter einem anderen Mann wohlbemerkt! Es gibt da kein zurück mehr!

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