Charité-Klinikchef Sander: Endlose Reihe von Corona-Fehleinschätzungen

Hat sich um Kopf und Kragen geredet während der „Pandemie“: Charite-Klinikdirektor Leif Erik Sander (Foto:Imago)

Zu den weniger bekannten, gleichwohl erschreckend einflussreichen „Experten“, die die deutsche Corona-Politik an führender Stelle mitbestimmt haben, gehört auch der Berliner Charité-Klinikdirektor Leif-Erik Sander. Die Kette von Fehleinschätzungen, die er im Laufe von zwei Jahren von sich gab, wird wohl nur noch von Karl Lauterbachs Märchen-Medley übertroffen. Bereits zu Beginn der Impfkampagnen Anfang 2021 lehnte sich Sander meterweit aus dem Fenster mit der unverantwortlichen Behauptung, niemand müsse befürchten, dass ihm die Impfstoffe schaden würden. Auch das Erbgut würde dadurch nicht verändert. Das Max-Planck-Institut stellte hingegen schon früh fest: „Man weiß aber schon seit langem, dass mRNA auch wieder in DNA umgeschrieben und zurück ins Genom integrieren kann.“ Und zum Thema „kein Schaden durch Impfung” erübrigt sich inzwischen wohl jede Debatte, die unumstößliche bittere Wahrheit ist weltweit evident: Bei dieser Aussage handelte es sich um eine der monströsesten medizinischen Lügen aller Zeiten. Die Nebenwirkungen der Corona-Impfungen haben zu einer Unzahl von Schäden geführt, allein durch einen massiven Anstieg von Herzkrankheiten.

Im März 2021 behauptete Sander: „Wenn man wegen Covid ins Krankenhaus kommt, liegt die Gefahr einer schweren Thrombose im Übrigen bei etwa 16 Prozent.” Eine Studie aus Schweden kam später zu dem Schluss, dass dieses Risiko lediglich bei 0,04 Prozent liege; ein schlappes Vierhundertstel von Sanders „Expertise”. Dessen Fehlprognosen gingen weiter: Zwei Monate später erklärte er: „Im Bezug auf schwere Verläufe schützt die [BionTech] Impfung aber bei beiden Mutanten [Alpha und Beta] nahezu komplett.” Mittlerweile ist längst bekannt, dass auch Mehrfachgeimpfte schwere Krankheitsverläufe zeigen und es schlechterdings keinen Unterschied mehr gibt, was die Schwere von Krankheitsverläufen zwischen Geimpften und Ungeimpften anbelangt.

Falschbehauptungen und Fehlalarme

Bereits August 2021 forderte Sander sodann die Corona-Impfung für Kinder, weil es Berichte gebe, „dass es bei sehr hohen [Delta] Infektionszahlen auch mit schwerkranken Kindern zu Krankenhaus-Einweisungen kommt. Es gibt also ein Potenzial dafür, dass auch Kinder schwer erkranken.” Tatsächlich gab und gibt es extrem wenige bis überhaupt keine schweren Erkrankungen bei Kindern, denen völlig umsonst ein Masken-und Impfdiktat aufgezwungen wurde und die zeitweise geradezu als Haupttreiber des Corona-Virus gebrandmarkt wurden.

Nur einen Monat später ließ Sander verlauten: „Das Risiko, irgendwie so zu erkranken, dass man auf einer Station oder Intensivstation landet, ist viel, viel höher, wenn man ungeimpft ist.” Auch diese Falschbehauptung beruhte auf unkorrekten Zahlen, weshalb es damals schon Zweifel an ihrer Gültigkeit gab. Mittlerweile ist sie längst durch die Realität widerlegt worden. Den Charité-Direktor focht dies nicht an. Im November 2021 sagte er: „Nach der Boosterung soll der Impfschutz vor der Delta-Variante 10- bis 20-mal höher sein als nach der Zweifachimpfung.” Tatsächlich erwiesen sich die Impfungen als völlig nutzlos für den Infektionsschutz – und sogar Pfizer räumte ein, dass die Übertragungsverhinderung nie getestet worden war.

Keinen Monat später dann, im Dezember 2021, gab Sander zum Besten, die Impfungen seien „auch bei Kindern sehr sicher“, es gebe „keine ernstzunehmenden Nebenwirkungen“. Diese Aussage war ebenso grob fahrlässig und unzutreffend wie seine Behauptung noch im August dieses Jahres, die BA.5-Variante des Coronavirus befalle vermehrt die tieferen Bereiche der Lunge, was zu mehr Patienten auf den Intensivstationen führe. Auch dies erwies sich als erwiesenermaßen grundfalsch: Seit Wochen gehen die Infektionszahlen immer weiter zurück, eine Überlastung der Intensivstationen gab es zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise, und im September räumten selbst vorherige „Alarmsirenen” des Klinikwesens ein, dass kausal wegen Corona kein einziger Patient auf deutschen Intensivstationen liege, sondern ausnahmslos aus anderen Gründen.

Besser Rückzug von der Bildfläche wie Drosten

Stur und ignorant widersetzte sich Sander konsequentermaßen denn auch allen Rufen nach Renormalisierung. Als im Sommer eine Expertengruppe um die Mediziner Thomas Voshaar und Matthias Schrappe sowie den Medizinstatistiker Gerd Antes in einem Positionspapier das Ende der staatlichen Corona-Maßnahmen forderte und erklärte, aus epidemiologischer und medizinischer Perspektive sei „…das Virus nach derzeitigem Sachstand keine Gefahr mehr für das Gesundheitssystem und die Bevölkerung”,  weil Corona in den Krankenhäusern praktisch gar nicht mehr als schwere und lebensbedrohliche Erkrankung gesehen werde, hielt ihnen Sander reflexartig entgegen, derartige Forderungen seien „verfrüht”. Inzwischen steht außer Zweifel, dass die Experten mit ihrer Einschätzung absolut richtig lagen.

Das eigentlich Unfassbare und Gruselige ist, dass solche Figuren wie Sander, aber auch Lauterbach, die die Bevölkerung über zwei Jahre in die Irre geführt haben, obwohl zu keinem Zeitpunkt valide Daten für ihr alarmistisches Gefasel vorlagen, eine derartige Macht anhäufen und auf einen so enormen medialen Resonanzraum zurückgreifen konnten. Anders als sein Charité-Kollege und Bruder im Geiste Christian Drosten (Merkels Hof-Virologe, der rechtzeitig intuitiv gespürt haben muss, dass der Wind sich dreht und das Lügengebäude ins Wanken gerät) hat Sander allerdings offenbar den Schuss nicht gehört. Auf ihn trifft der Sinnspruch „si tacuisses…” zu, und er täte wahrlich besser daran, so wie Drosten schleunigst in der Versenkung zu verschwinden. Sonst droht ihm, neben der Schande des Ansehenverlustes durch Selbstdisqualifizierung, womöglich in naher Zukunft noch Unangenehmeres. Denn an einer juristischen Aufarbeitung des Corona-Giga-Schwindels wird kein Weg vorbeiführen.

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16 Kommentare

  1. das läßt sich heute fast in jeder Arztpraxis erleben.
    Unkenntnis, Fachidiotentum, Geldgeilheit, Ignoranz, nicht zuhören, Rezepte schreiben ohne zu überlegen, Corona Angstschiß in der Hose (dem Höschen)……………………………

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    • durch diese tausende von fehleinschätzungen ist :

      do guck na….

      …gegen im täglichen leben des volkes bis hin zur kommunalen ebene stehende person öffentlich (§ 11 abs.3 stgb) eine behinderung und beleidigung begannen worden die mit der stellung der geschädigten
      im öffentlichen leben ihr
      ÖFFENTLICHES WIRKEN ERHEBLICH ZU ERSCHWEREN
      gezeigt und ermöglicht wurde …..

      da hilft nur dateien im ausland sichern bis es gilt sein recht zur beurteilung zurück zu holen…
      ..

  2. Üblicherweise schreitet bei derart krassem Dienstvergehen der übergeordnete Vorgesetzte ein. Hier handelt es sich allerdings um das Land Berlin, sodaß Lug und Trug als offizielles Credo in diesem unsäglichen Shithole anzusehen sind. Sander hat also ganz im Sinne seines Arbeitgeber gehandelt und darf sicherlich zu Weihnachten einen erklecklichen Bonus erwarten.

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  3. Dafür hat endlich der eifrige australische Forscher Raymond D. Palmer die Ursache für die Nebenwirkungen der Covid-Impfungen gefunden: Es sind die Ungeimpften.

    „Neue Studie schiebt Impf-Todesfälle auf die Ungeimpften… weil diese Angst verursachen. Ganz im Ernst.“
    https://uncutnews.ch/neue-studie-schiebt-impf-todesfaelle-auf-die-ungeimpften-weil-diese-angst-verursachen-ganz-im-ernst/

    Die Zusammenfassung dieser Studie wurde im „Journal of BioMedicine (Vol. 12 (2022), Iss. 3)“
    https://www.biomedicinej.com/biomedicine/vol12/iss3/1/

    unter dem Titel

    „Covid19 Vaccines and the Misinterpretation of Perceived Side Effects“

    veröffentlicht und steht auch zum Download zur Verfügung.

    Das ist doch für Lauterbach eine gute Nachricht. Man muss sich auf die Wissenschaft verlassen. Darauf hat er schon immer hingewiesen.

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  4. „CHARITÉ-KLINIKCHEF SANDER: ENDLOSE REIHE VON CORONA-FEHLEINSCHÄTZUNGEN“

    Und wie die Täter wieder lügen. Wie war es uns „Aluthüten“ möglichen die letzten 2,5 Jahre ständig fast alles richtig einzuschätzen, auch wenn sich Details erst mit der Zeit fanden, aber den hauptberuflich damit Beauftragten nicht?! Das ist Vorsatz gewesen, massenmörderische Absicht. Und er hat dabei mitgemacht, oder wann und wo hat man von ihm / Charite je Gegenwehr erlebt oder Wiederworte vernommen? Richtig, gab es nicht, bis neulich, bis die Täter es nicht mehr unter dem Deckel halten konnten, bis vor wenigen Monaten also und schon trauen sich die Helden der letzten Reihe aus ihren Drecklöchern.

    Wie üblich hat South Park den passend Begriff für solche Leute geprägt, „Captain Einsicht“ (im Original: Captain Hindsight). https://www.youtube.com/watch?v=fz8BSbV87_0 Und diese 1min 20 Sekunden bringen es dann auf den Punkt

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    • Korrekt: das waren keine „Fehleinschätzungen“, sondern ganz offene, massive Lügen.

      Aber „Fehleinschätzungen“ sind natürlich viel einfacher „einander zu vergeben“, wie u.a. Spahn nun in allen Medien winselt. Lügen hingegen wären ja eindeutig strafrechtlich relevant, da gäb’s nix zu vergeben, sondern nur diese zu verfolgen.

      Deswegen ist es für diese Verbrecher ganz wichtig, jetzt das Framing von den „Fehleinschätzungen“ zu etablieren

  5. Die Charité und deren unrühmliche Geschichte zurück bis zu dren Gründung, wurde einfach weiter geschrieben!
    Niemand sollte sich darüber wundern!!!

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  6. @Die Kette von Fehleinschätzungen,
    falsch – Propagandalügen im Auftrages des Regimes, um die Gutgläubigen und Naiven zur Teilnahme and den mRNA-Gen-Experimenten zu bringen !
    Freiwillig – wie sie unterschrieben haben !
    Einer mehr, der in die Liste der „#ichhabemitgemacht“ gehört !

    Univ.-Prof. Dr. med. Leif Erik Sander – genauso Prof wie Lauterbach ? Und Dr. wie Drosten ?
    Aber ja : Charité- !
    Ist das nicht da, wo noch ein anderer ganz spezieller Dr seine Existenzprämien abholt ?
    Paßt ja !

    Die letzte Überschrift, die ich gelesen habe, sprach von einer Übersterblichkeit von 20% !

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  7. wenn ich so in meinen Unterlagen blättere, finde ich auch das hier :
    Leif Erik Sander, Leiter der Forschungsgruppe Infektions¬immunologie und Impfforschung der Charité

    „Diese 19 Corona-Fachleute beraten im Expertenrat Kanzler Scholz
    Christian Drosten, Chefvirologe der Berliner Charité
    • Hendrik Streeck, Leiter des Virologischen Instituts der Uniklinik Bonn
    • Thomas Mertens, Chef der Ständigen Impfkommission
    • Lothar Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts
    • Melanie Brinkmann, Virologin am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung
    • Alena Buyx, Chefin des Deutschen Ethikrates
    • Viola Priesemann, Physikerin am Max-Planck-Institut
    • Christian Karagiannidis, Intensivmediziner von der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin
    Außerdem sind im Expertenrat einige weniger bekannte Namen vertreten:
    • Reinhard Berner, Direktor der Kinderklinik an der Uniklinik Dresden
    • Cornelia Betsch, Professorin für Gesundheits¬kommunikation an der Universität Erfurt
    • Jörg Dötsch, Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin
    • Christine Falk, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Immunologie
    • Ralph Hertwig, Direktor des Forschungsbereichs adaptive Rationalität am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin
    • Lars Kaderali vom Institut für Bioinformatik der Universitätsmedizin Greifswald
    • Hayo Kroemer, Vorstandsvorsitzender der Berliner Charité
    • Michael Meyer-Herrmann, Leiter der Abteilung System¬immunologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung
    • Johannes Niessen, Leiter des Gesundheitsamtes in Köln
    • Leif Erik Sander, Leiter der Forschungsgruppe Infektions¬immunologie und Impfforschung der Charité
    • Stefan Sternberg, Landrat von Ludwigslust-Parchim
    https://www.rnd.de/politik/corona-drosten-und-streeck-im-krisenstab-von-kanzler-scholz-VD4APUL4HJGMLBHPJZ3TU564CQ.html
    Schon toll, was die da als „Experten“ führen !

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    • gibt es für die auch eine fahndungsliste…
      oder sind die erhaben durch scholzen mit krimineller überheblichkeits, unwissenheit, und selbstüberschätzungs sydrom gegen die volltrottel der coronagezwungenen……..

    • Die alle hier als „Experten“ bezeichnete und etliche mehr gehören vor Gericht und ihrer gerechten Strafe zugeführt.
      Nichts wird vergessen.
      Nichts wird vergeben.
      Niemals.

  8. Hier in Hessen haben wir den besonders von den öffentlich-rechtlichen GEZ-Medien gerne und häufig zitierten Corona-Dauermahner, den wirren ‚Virologen Martin Stürmer‘ der sofort warnend und mahnend zur Stelle ist, wenn irgend jemand die Dauer-Panik-Sendung der ‚Corona‘-Religion in Frage stellen möchte.
    Jede ‚Lockerung‘ – sprich Widerherstellung der – ehemals – unveräußerlichen Grundrechte – kommt für Virologen Stürmer zu früh und ist ein ‚unkalkulierbares Risiko‘, die ‚Impfung‘ dafür nach wie vor sein vollkommen sicheres und nebenwirkungsfreies Allheilmittel.
    Eine Suche nach ‚Virologe Stürmer‘ liefert auf den Webseiten der GEZ-Hessenschau alleine 86 Artikel, in denen er sich über Corona auslässt. ‚Man darf das Infektionsgesehen nicht einfach laufen lassen‘ verkündet er und ruft die Menschen an die Nadel. ‚Wir lockern zu früh‘, ‚Das Ende der Isolationspflicht: Zu früh‘, ‚Kontaktbeschränkungen kommen zu spät‘ und der ‚Sommerurlaub bedeutet Risiko‘ verkündet er brav im Akkord.
    Niemand bedient die Lauterbach’schen Narrative zum Thema Corona so schön, wie der Virologe Stürmer!
    Er will die ‚Verlängerung der Maskenpflicht in den Schulen‘, erklärt den Gläubigen, warum die ‚Impfung trotz der vielen Impfdurchbrüche wirksam ist‘ und verlangte ’21 den ‚totalen Lockdown‘.
    Von RTL ließ er sich ‚ganz Privat‘ interviewen – nicht ohne wie sein großes Vorbild Klabauterbach erneut vor der nächsten ‚Welle‘ zu warnen. Am liebsten präsentiert er sich jedoch im weißen Laborkittel um einen Eindruck von Seriösitat zu erwecken.
    Was Harald Lesch inzwischen für die Klima-Kirche ist, ist Martin Stürmer (nomen est omen!) für die hessischen Corona-Gläubigen: Ein als Wissenschaftler getarnter Priester, der seine quasi religiösen Dogmen verkündet!

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