Sonntag, 16. Juni 2024
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Dank Künstlicher Intelligenz kann endlich jeder Depp studieren

Dank Künstlicher Intelligenz kann endlich jeder Depp studieren

KI als Overkill menschlicher Eigenleistung und Schöpfungsanstrengung (Symbolbild:Imago)

Man möchte, nachdem man gerade so sein Abitur bestanden hat, studieren – ist mit dem Studium aber vorn und hinten überfordert? Kein Problem: Dank Künstlicher Intelligenz (KI), allen voran des Schreibprogramms ChatGPTs, spielen so etwas wie “Hochschulreife” oder die Qualität jedes x-beliebigen Schulabschlusses heute keine Rolle mehr. Jedenfalls nicht, wenn man oder die Eltern das nötige Kleingeld besitzt. Dann kann man nämlich beispielsweise auf das Angebot von „StudyCrew zurückgreifen: Das Unternehmen, das diverse kostenpflichtige Online-Hilfskurse für Studenten anbietet, bei denen man seine „Erfolgschancen im Studium” erhöhen kann, wartet neuerdings auch mit einem Live-Webinar zum Thema Künstlicher Intelligenz (KI) auf. Hier wird einem dann gezeigt, wie man „mithilfe von Künstlicher Intelligenz effektiver lernen” und somit das „Studium erfolgreich meistern” kann.

Die StudyCrew-Kurse richten sich laut Eigenangabe an Studenten, die nicht wissen, wie sie ihre Hausarbeiten schreiben müssen oder was sie dabei zu berücksichtigen haben, um sich notwendige Credit Points zu sichern. Das Angebot wendet sich damit an den Typus Schmalspurakademiker und Titelschummler, von denen es in der deutschen Politik bekanntlich jede Menge gibt (ein Milieu, das dank des stetig sinkenden Schulniveaus inflationär zunimmt – man denke nur an die “Einserabiturientin” Emilia Fester, die nicht wusste, dass Bismarck Kanzler war). Mussten diese damals, in der guten alten vordigitalen Zeit, noch klassisch plagiieren und abschreiben, so kommen heute Dienstleister zum Einsatz, die “VroniPlag”- und Citavi-sicher Studienarbeiten als Dienstleistung erstellen. Und zusätzlich wird nun eben auch noch KI in diesem Segment integriert. „Erfahrene Dozenten, Trainer und Fachautoren begleiten dich mittels E-Learning-Modulen vom Einrichten deines Dokuments bis zur fertigen Arbeit“, heißt es weiter.

“Struktur und Anweisungen”

Und als ob es keinerlei Unterschied zwischen Selbsteinschätzung und Fremdeinschätzung gäbe, schwärmt StudyCrew den Interessenten vor: „Hand aufs Herz: Du bist Student geworden, weil du weißt, dass du das Zeug dazu hast, anstehende Prüfungen zu bestehen.” Doch da die Befähigung zum Studium und die Fertigkeit, auch ordentlich gliedern und formulieren zu können, in den Augen von StudyCrew offenbar zwei völlig verschiedene Paar Schuhe sind, wird hier weiter schwadroniert: „Alles, was du noch brauchst, sind eine übersichtliche Struktur und klare Anweisungen, mit denen du dein Wissen schriftlich zu Papier bringst.

Ist klar: An sich ist eigentlich jeder der perfekte Student und hat’s voll drauf, nur „einige wenige“, wichtige Komponenten fehlen halt noch, um Glanzleistungen oder überhaupt halbwegs passable Leistungen zu erbringen. Das ist in etwa so wie mit dem kriminellen Clan-Mitglied, das, zumindest in den Augen des Richters, ja eigentlich beste Voraussetzungen für ein bürgerliches, straffreies Leben hat – wenn da nur nicht das dicke Vorstrafenregister wäre – woraufhin man ihm aber dennoch, wegen seiner „günstigen Prognose”, zum sechsundachtzigsten Mal eine Bewährungsstrafe gibt. Oder so, als würde man sagen, auch Ricarda Lang hätte eine echte, gertenschlanke Traumfigur, wenn da eben nicht die eine oder andere Tonne zu viel auf den Rippen wäre.

Wenn das Wörtchen „wenn” nicht wär…

Sei’s drum: StudyCrew sieht das jedenfalls anders oder gibt das zumindest vor – und bietet Kurse für Studenten an, die nicht über all jene Fertigkeiten verfügen, welche einst nicht nur selbstverständlich, sondern überhaupt basale Voraussetzung für ein Studium waren. Untergliedert sind die angebotenen Hilfskurse in Module, die aus mehreren Sitzungen bestehen. So gibt es das “Modul 1” (Thema: „KI im Studium“), bestehend aus fünf Teilen, gegen eine Gebühr von 49 Euro. Hier sollen Studenten durch die sogenannten Live-Sessions “wertvolle Tipps und Techniken” erhalten, die extra den individuellen Bedürfnissen angepasst sind und mit denen sie lernen, wie sich KI zu Studienzwecken nutzen lässt. In der ersten Sitzung „Einführung: ChatGPT im Studium” erfährt der Teilnehmer unter anderem, was wissenschaftliches Arbeiten eigentlich bedeutet, was es denn genau mit ChatGPT auf sich hat und wie einem dieses Programm beim wissenschaftlichen Arbeiten behilflich sein kann. In der zweiten Sitzung mit dem Titel „ChatGPT & die Themenfindung” erfährt der Interessent dann, wie ihm die KI schon bei der Ausarbeitung von Studienthemen und Forschungsfragen unterstützen kann – von Gliederung über Exposé bis zur Erstellung einer These.

Im dritten Teil „ChatGPT & die Gliederung deiner Arbeit” wird den Studenten erklärt, wieso eine Gliederung bei wissenschaftlichen Hausarbeiten so wichtig ist, wie eine gescheite Gliederung auszusehen hat und wie man diese mit Unterstützung von ChatGPT entwerfen kann. In Lektion 4 „ChatGPT & wissenschaftliches Schreiben” wird erläutert, was es beim wissenschaftlichen Arbeiten zu beachten gilt und außerdem erfahren die Teilnehmer, wie einem das Schreibprogramm sowohl beim Zitieren als auch Schreiben hilft. Die letzte Lektion 5 trägt den Titel „Weitere Anwendungen von KI im Studium” und zeigt, wie die KI bei der Prüfungsvorbereitung, bei Präsentationen und der Kommunikation helfen kann. Laut Inhaltsbeschreibung des Kurses hilft die KI praktisch bei der kompletten Erstellung der Hausarbeit; wo da noch die studentische Eigenleistung bleibt, ist die Frage.

Kein Plan? Macht nix, dank ChatGPT…

Darüber hinaus bietet StudyCrew auch noch weitere Lernmodule an, die bis zu 149 Euro kosten, sich allerdings nicht mit KI beschäftigen, sondern eher herkömmliche Tipps fürs wissenschaftliche Arbeiten geben. Angepriesen werden alle Module mit der Floskel: „Träume nicht länger vom Bestehen, sondern erreiche deinen Traum kinderleicht mit dem 3-Schritte-Studienerfolgsplan.” Geschäftsführer von StudyCrew ist David Tschabitscher, ein „Philosoph, Berater und Technik-Enthusiast“, der Linguistik, Philosophie und Management studiert hat und viele Jahre als akademischer Ghostwriter tätig war.

Wer sich jetzt fragt, warum das Ganze so teuer ist, wird unter dem Punkt „FAQs” fündig. Anders als bei Kursen und Seminaren zum wissenschaftlichen Arbeiten, die lediglich oberflächliche Crashkurse seien, wo dann – welch übertriebene Anforderung – die „eigentliche Arbeit” danach selbst erbracht werden müsse, erhalte man hier „einen personalisierten Ansatz“, welcher „speziell auf die Bedürfnisse und Probleme von Studierenden” zugeschnitten sei. Es gebe einen „klaren Lernpfad mit konkreten Tipps und Hilfestellungen, die das Lernen erleichtern“, auf die man jederzeit zugreifen könne.

Keine Eigenrecherche mehr nötig

YouTube, wo man auch allerhand Infos erhält, sei ebenfalls keine Alternative, denn dort müsse sich der Student – welch Qual aber auch! – die nötigen Infos mühsam selbst zusammensuchen, ja regelrecht durch Videos „kämpfen”. Da man dies heutzutage anscheinend unmöglich von Menschen mit Hochschulreife verlangen kann, erhalten, der StudyCrew-Module sei Dank, „Studierende genau das … , was sie brauchen, ohne Zeit damit zu verschwenden, sich unzählige Videos anzuschauen.” Da verwundert es schon fast, dass StudyCrew dennoch kein Bestehen der Prüfung garantiert, denn auch diese Frage wird unter den FAQs gestellt. „Wir wissen, welche Schwierigkeiten zum Nichtbestehen führen können“, heißt es da, „und haben die Module dementsprechend gestaltet.” Jeder Teilnehmer könne die Modulinhalte beliebig oft wiederholen.

Wie hat man diese Wischiwaschi-Antwort zu verstehen? Entweder ist man nach Absolvierung der Live-Sessions in der Lage, ChatGPT so gut zu bedienen, dass man die Prüfungen mit links besteht (was aber aus Sicht der jeweiligen Uni als Betrug ausgelegt werden könnte)… oder aber die Online-Kurse halten nicht, was sie versprechen, und im Falle eines Nichtbestehens will StudyCrew dafür nicht wegen falscher Versprechen zur Verantwortung gezogen werden. Grundsätzlich sollte es das Normalste der Welt sein, dass ein Nachhilfedienst keine Bestehung von Prüfungen garantieren kann. Hält man die potentiellen Studenten, die das Angebot nutzen sollen, für so dumm?!

Die Menschheit droht zu verblöden

Das Problematische an solchen Lernhilfen – speziell dem Kurs, bei dem den Studenten die wissenschaftliche Arbeit mit ChatGPT beigebracht wird -, ist, dass der Anreiz, sich für eine akademische Ausbildung selbst noch ins Zeug zu legen, konstant gemindert wird. Der Mensch hört auf, selbst zu denken und sich selbst überhaupt noch Mühe zu geben – denn die Maschine kann hier ja alles scheinbar ganz einfach für einen erledigen. Allgemein droht man immer mehr in digitale Hilfsmittel abzudriften und hört auf, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen – wozu Immanuel Kant einst die Menschen ja aufgefordert hatte. Denn schließlich kann man diese KI-Maschine nicht nur für Hausarbeiten an der Uni benutzen, sondern allgemein für alle schriftlichen Arbeiten/Werke – wozu also noch groß über etwas nachdenken? Aber wer weiß, vielleicht ist die Maschine doch mal auf dem Holzweg und fabriziert den größten Schwachsinn, den man dann selbst aber für bare Münzen nimmt, da man das schriftlich Verfasste gar nicht mehr in Frage stellt. Neben dem allgemein schon sinkenden Anforderungsniveau wird so das Leistungsniveau stetig abgesenkt.

Zudem steht auch noch der juristische Aspekt im Raum. Nicht nur nach universitären Standards, sondern auch nach dem Gesetz ist es natürlich grob unzulässig oder gar betrügerisch, den Großteil einer Arbeit einen Roboter machen zu lassen. Die allermeisten Studenten, die auf so eine Methode zurückgreifen, werden dies ihrem Dozenten sicher nicht unter die Nase reiben – aber trotzdem, für wenig Eigenarbeit, möglicherweise eine Top-Note kassieren; hingegen bekommt ein Student, der sich alles selbst erarbeitet und weitaus mehr im Köpfchen hat, dann womöglich eine schlechtere Note.

Am Ende dann Chips im Kopf

Diese Diskrepanz in der Benotungs- und “Bildungsgerechtigkeit” dürfte allerdings nur eine Übergangserscheinung sein, denn über kurz oder lang wird sich die akademische Arbeit mit ChatGPT herumsprechen, so dass allein schon aus Konkurrenzdruck immer mehr Studenten mitmachen und in Zukunft ebenfalls nicht mehr eigenständig arbeiten werden. Das herkömmliche studentische Arbeiten, bei dem man sich ganz klassisch in die Bibliothek begibt, nach Quellen recherchiert, sich die passenden Seiten heraussucht etc. wird wohl irgendwann völliger Schnee von gestern sein.

Ganz allgemein lässt sich also konstatieren: Nicht nur im Studium droht durch KI die Gefahr, dass die Menschheit, insbesondere in den Industrieländern, immer weniger selbständig denkt, sondern nicht nur handwerkliche, sondern eben auch geistig-schöpferische Leistungen von Maschinen und Softwareprogrammen verrichten lässt – womöglich bis irgendwann hin zu Chips im Kopf. Die Frage ist, wo man diesbezüglich die ethischen und technischen Grenzen setzen sollte; sofern dies überhaupt noch möglich ist. Die Dystopie einer Zukunft, in der die Menschen irgendwann alle nur noch fett und gelangweilt auf der Couch setzen und sich in ihrer virtuellen Realität von Konsolen oder Smartphones berieseln lassen, während alles andere – von der Kommunikation über die Kindererziehung bis hin zu Einkäufen oder  Essenszubereitung – von KI und Robotern erledigt wird, rückt in greifbare Nähe.

12 Antworten

  1. @KÜNSTLICHER INTELLIGENZ
    es gibt keine künstliche Intelligenz, es gibt nur ein Programm, das von irgend jemand im Auftrag programmiert und die geforderten Resultate liefert.
    Ansonsten hat es das gleiche Niveau wie die labor-getestete “Pandemie” oder der “menschengemachte” Klimawandel – ein Kampfmittel der Elite gegen das Volk!

    Es ist nur schneller im Kopfrechnen und greift möglicherweise auf etwas mehr Daten zu – aber bei Corona würde es genauso eine fürchterliche “Pandemie” diagnostizieren wie die politisch interessierte Politik – nur mit dem Unterschied, daß es angesichts der Resultate dann in einem Kurzschluss enden würde .
    Immerhin – das hätte noch Stil !

    1. Also ganz ehrlich, die Hälfte der Antworten, die mir chatgpt gegeben hat, war von zweifelhafter Qualität.
      Vielleicht besteht man damit heute, aber jeder Dozent mit normalem IQ wird die stilistischen Änderungen bemerken, wenn man die Antworten der KI einfach reinkopiert.
      Im Prinzip ist chatgpt nur eine sehr gute Suchmaschine.
      Probiert sie einfach mal bei einem Thema aus, von dem ihr Ahnung habt. Das Ding sucht einfach nur Antworten aus dem Internet zusammen.

  2. Churchill haette man 1945 (+/-) machen lassen sollen.
    Jetzt ist durch DL Europa…
    Ach egal, frei nach dem Motto wenn ich sterbe nehme möglichst viele ( West-/Rest Europa) mit.
    Somit war alles nur eine Verzögerung.
    Heil Eskordia, heil dem Joschi, der dem deutschen Koeter nen huendischen Tod gewünscht hat.

  3. konnte das nicht vorher fast jeder schon?
    seit jahrzehnten geht die kurve des wissen- bzw. könnenmüssens kontinuierlich nach unten.
    das endet natürlich zwangsläufig in einer verwässerung des intellekts bzw. zur verblödung der masse.
    um es mit einer verschwörungstheorie zu sagen: es ist gewollt, dass die masse nichts mehr merkt, aber denkt, sie könnte etwas merken.
    frage: nicht jeder verblödet zwangsläufig. es gibt menschen, die immun gegen verblödung sind.
    wo finde ich diese leute in zukunft?

  4. Es kann schon lange jeder Depp studieren, der gut auswendig lernen und Regeln befolgen kann. Seit Bologna, sprich der Einführung des Bachelor- und Mastersystems und der Abschaffung der Diplomstudiengänge in Deutschland, wird den Studenten erstmal (wenn nicht schon vorher geschehen) das Denken aberzogen! Ja keine eigenen Gedanken! Die darf man dann mal sanft in die Masterarbeit einfließen lassen, aber wirklich erst wieder bei der Doktorarbeit, wenn man längst umerzogen wurde und das Denken der “Community” angenommen hat. Also darf schon lange jeder Depp studieren. Denn Leute, die selbst denken und die Dinge ergründen wollen, scheitern oft an sich selbst im Studium, weil das eben gar nicht gewollt ist. Und was ist das Problem, wer auf so Technologien setzt um durchzukommen, der wird an der späteren Realität im Beruf scheitern, weil er dumm ist und ohne bescheissen nirgends hin kommt. Also findet halt die Selektion dann nch dem Studium in voller härte statt, passt doch. Oder halt nicht, weil eh alles den Bach runter geht, so wie alle zwischenzeitlich drauf sind und auf digitales und Maschinen setzen. Sind eh bals alle zu dumm für mehr als auf ein Knöpfchen drücken, wenn dnn nix nspringt ist der Mensch ja bald zu dumm ein Feuer zu entzünden mit dem Feuerzeug, weils Knöpfchen drücken allein keine Flamme entfacht. Um den Zündstein zum funken zu bringen braucht man Kraft und Verstand 😀

    1. Ich verstehe was du meinst, aber mal ehrlich, WAS will man heute noch ergründen??
      Welche Wahrheiten?
      Ist doch alles bekannt, nur wollen es viele nicht wissen!

  5. Dieser letzte Abschnitt ist eine naive Vorstellung:

    “Die Dystopie einer Zukunft, in der die Menschen irgendwann alle nur noch fett und gelangweilt auf der Couch setzen und sich in ihrer virtuellen Realität von Konsolen oder Smartphones berieseln lassen, während alles andere – von der Kommunikation über die Kindererziehung bis hin zu Einkäufen oder Essenszubereitung – von KI und Robotern erledigt wird, rückt in greifbare Nähe.”

    Die Menschen sind in den Augen derer, die auch die Bildung zerstört haben, sowieso 7 Milliarden zuviel! laut “Club of Rome” in den 70er Jahren festgestellt. Deswegen ist das auf der Couch rumlümmeln und Smartphone-Games zocken nur ein ÜBERGANG…bis die jetzigen und zukünftigen mRNA-Spritzen wirken und ihren eigentlichen Dienst tun. Der Rest der 1 Milliarde soll als willenlose und dumme Sklaven den oberen Zehntausend bedingungslos und zeitlich unbegrenzt dienen. Genau so sehen die Pläne der UNO und WHO bis zum Jahr 2030-2050 aus.

  6. Man könnte sich aber auch mal mit dem Thema Tensoren befassen und danach womöglich eine eigene KI zusammenschrauben. Wenn man das geschafft hat, braucht man diese dubiose Firma sicher nicht mehr.

  7. Zunächst mal kann KI schon sehr effektiv sein, aber nur wenn man Ahnung von der Materie hat und weiß, was man in der Arbeit herausarbeiten möchte!
    Wenn ich eine Seminararbeit über Metaverse und New Work verfassen möchte, hilft mir KI nur dann effektiv weiter, wenn ich Vorwissen einbringe und weiß, WAS ich eigentlich in meiner Arbeit aussagen möchte. Dann kann KI mir eine Liste mit weiterführenden Büchern und Papern erstellen und mir auch eine KURZE Zusammenfassung über die jeweiligen Werke geben, damit ich weiß, ob ich die überhaupt lesen muss!
    Nur so nebenbei, zu Themen wie Metaverse oder New Work gibt es so viele Paper und Bücher, die ALLE auszuwerten und zu lesen, damit kann man über 5 Jahre eine Doktorarbeit schreiben, aber keine Thesis für Bachelor/Master! Da is die Zeit zu knapp!

    KI kann auch beim Gestalten der verschiedenen Verzeichnisse besser helfen und das geht heute mit Citavi schon ganz gut! Auch was das Formatieren angeht, es gibt KEINEN Studenten der eine Thesis geschrieben hat und NICHT stundenlang mit der beschissenen Formatierung beschäftigt war! Und dabei handelt es sich um eine Quälerei, da diese Formatierungen keinen wissenschaftlichen oder beruflichen Nutzen haben!
    Selbst an „Elite“ Unis in den USA laufen Professoren rum, die 300 Seiten Manuskripte runterrasseln und dann alles schön zu einem (Uni)Verlag schicken, die dürfen sich dann mit Zeilenabständen usw. befassen!
    Hier könnte KI wirklich Zeit sparend helfen! Zumal die KI ja auch dem Menschen zeigen kann, WAS er machen muss um die gewünschte Formatierung zu bekommen, sie muss ja nicht die Arbeit übernehmen!
    Wie gesagt, wer sich mit einem Thema wirklich befasst, für den kann und wird KI in Zukunft sehr hilfreich sein, dann kann man mit ihr Sokratische Dialoge über z.B Autonomes Fahren führen und durch den Austausch sein eigenes Wissen festigen und erweitern!
    Studenten die gar keine Ahnung haben und auch kein Interesse an dem Thema, die werden zwar kurz auf dem Papier glänzen, aber dann war es das auch!
    Das Problem, Frau Steinmetz, liegt darin, dass ZU VIELE Studenten einfach nur einen Abschluss wollen, aber KEIN Interesse an den dazugehörigen Themen haben!
    Beispiele dafür findet man reichlich im Bundestag!

  8. Studieren tut auch heut schon jeder Depp, wenn man sich die Zusammensetzung der Bevölkerung ansieht und das niedere Bildungsniveau, zumindest in Deutschland. Künftig studiert zwar jeder, aber die wenigsten bekommen einen Job, in dem sie das Sagen haben. Vor allem Deutsche, sprich Weisse, werden von der Jobvergabe von Führungspositionen ausgeschlossen.

  9. Der Beleg dafür, das auch jetzt schon ganz ohne KI jeder Depp studieren kann ergibt sich aus den Lebensläufen unserer Politprominenz. Da finden sich reichlich Leute mit teilweise sogar abgeschlossenen Studium, die ihrem Mangel an Bildung, der Fähigkeit zu logischem Denken und auch sonstigen kognitiven Fähigkeiten ganz öffentlich zur Schau stellen.