Der Bürger und das Bürgergeld

Entspannt wie nie in der sozialen Hängematte – dank „Bürgergeld“ (Symbolbild:Shutterstock)

Früher war es ein Privileg, in einem Gemeinwesen als „Bürger” zu gelten. Das spiegelt sich noch heute in der Bedeutung des Wortes wider, etwa in den Gemeindeordnungen:
Bürger haben alle Rechte und Pflichten eines Einwohners, jedoch zusätzlich das aktive und passive Stimmrecht bei Gemeinderatswahlen und sonstigen Gemeindeangelegenheiten (Bürgerbegehren, Bürgerentscheid, Anhörung bei Gemeindegebietsänderungen) sowie die Pflicht, eine ehrenamtliche Tätigkeit in der Gemeinde anzunehmen und eine gewisse Zeit auszuüben, wenn keine Hinderungsgründe bestehen.

Das war einmal. In Zukunft ist der Bürger der, der das neue „Bürgergeld” bezieht. Das erscheint irgendwie passend – denn derjenige hat dann das Privileg, ohne zu arbeiten einen Mindestbedarf an Unterhalt zu erhalten – und noch dazu kostenfreie Unterkunft und Heizkosten. In den heutigen Zeiten, in denen sich die Heizkosten vervielfachen, ist das wahrhaft ein Luxus. Die bisherige „Lohnabstandsgrenze” wird damit nicht nur beseitigt, sondern gilt ab sofort negativ: Wer arbeitet, steht unter Umständen finanziell unterm Strich deutlich schlechter da als derjenige, der „Bürgergeld” erhält.

Leistungsbezieher leben stressfrei auf Kosten der Leistungserbringer

Und da die Sanktionsmöglichkeiten bei fehlender Arbeitsbereitschaft ebenfalls abgeschafft werden sollen, leben „Bürgergeld”-Bezieher demnächst dann völlig stressfrei auf Kosten derer, die jeden Tag hart für ihr Einkommen arbeiten – und denen der Staat am Ende mehr als 50 Prozent in Form von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen vom Einkommen wegnimmt, unter anderem, um den Bürgergeldbürgern ihr Auskommen zu sichern. Und wer dann – wie es vor allem bei vielen Zuwandererfamilien der Fall ist – auch noch eine große Kinderschar aufweist, hat spätestens ab dem fünften Kind mehr Geld zur Verfügung, als jeder Oberstudienrat monatlich netto verdient.

Der neue Bürger ist daher immer häufiger kein autochthoner Deutscher mehr – und weiß seine Privilegien gegenüber diesen sehr wohl geltend zu machen. Bürgerpflichten dagegen gibt es keine mehr. Auch ansonsten ist zu erwarten, dass sich immer mehr Personen, die zur Zeit noch im Niedriglohnsektor arbeiten, nach persönlicher Kosten-Nutzen-Analyse für das neue „Bürgergeld” entscheiden werden. Die zwangsläufige Folgen dieser Entwicklung, dass kaum mehr jemand bereit sein wird, für ein unterdurchschnittliches Gehalt noch zu arbeiten oder einen Handwerksberuf zu erlernen, werden allmählich auch den Arbeitgebern bewusst. So kommt es zu der paradoxen Situation, dass immer mehr Menschen Hartz4 – beziehungsweise zukünftig dann „Bürgergeld” – beziehen und gleichzeitig in vielen Branchen Personalmangel herrscht. Das, was mit Hartz4 anfangs bezweckt wurde, nämlich Menschen möglichst schnell wieder in Arbeit zu bringen, wird nun in ein bedingungsloses Grundeinkommen umgewandelt.

Ökonomische Ahnungslosigkeit

Das hat auch der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Hans Peter Wollseifer, erkannt – und eindringlich vor den Folgen der Einführung des „Bürgergelds” gewarnt. Seine Kritik rief wiederum Martin Rosemann auf den Plan, den arbeits- und sozialpolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, der seine völlige Ahnungslosigkeit und das Fehlen minimalster ökonomischer Grundkenntnisse unter Beweis stellte: Umgehend posaunte er heraus, die Politik der Regierung sei völlig schuldlos an der Situation, dass die Wirtschaft kein Personal mehr finde. Vielmehr sollten doch einfach die Chefs tiefer in die Tasche greifen, um den Arbeitsanreiz zu erhöhen.

Welch ein Hohn gegenüber den letzten verbliebenen Leistungsträgern dieser Gesellschaft, die – geknechtet und durch die horrenden Abgaben, durch immer neue Gesetze und Verordnungen, eine selbstzerstörerische Energiepolitik, ständig strengere Umwelt-und Klimaauflagen und zerstörte Lieferketten – bereits jetzt um ihre Existenz zu kämpfen haben und immer öfter ihren Betrieb aufgeben.

Lockruf des Geldes in alle Welt

Aber, wie Robert Habeck ja beruhigend erklärte, bedeute das nicht unbedingt Insolvenz: Sie stellen halt nur den Betrieb ein. Dummerweise nimmt dadurch sowohl auf Arbeitgeber- als auch Arbeitnehmerseite die Zahl derer, die diesen ganzen Irrsinn finanzieren sollen, weiter ab – und bei gleichzeitig wachsender Zahl an „Bürgergeld“-Beziehern werden dann auch die Abgaben für die, die noch bereit und in der Lage sind, Leistung zu erbringen, weiter steigen.

Auch wird der Lockruf des Geldes die Zuwanderung ins gelobte Land aus bildungsfernen, meist muslimischen Gesellschaften weiter anheizen und uns hunderttausende neuer „Bürger“ bringen. Die Grünen und weite Teile der Sozialdemokraten werden glücklich darüber sein, dass die damit einhergehende Destruktion des Landes weiter voranschreitet. Mit der FDP als abnickendem Koalitionspartner haben sie die richtigen Volltrottel gefunden, die all das mehr oder weniger begeistert mitmachen, ohne die Tragweite ihres Handelns auch nur ansatzweise zu erkennen. Bis zum Ende der Legislaturperiode wird Deutschland ein heruntergewirtschaftetes Land sein und die Welt wird staunen, wie schnell es möglich war, einen jahrzehntelang gesicherten Wohlstand zu vernichten. Das schaffen wohl immer nur die Deutschen.

23 Kommentare

      • Das „Bürgergeld“ (wieder so ein ‚kreatives‘ Synonym) wurde eigens für Ausländer/Migranten und „Flüchtlinge“ eingeführt – Punkt!
        Der Zeitpunkt passt wieder mal: Wesentlich eingeführt für die mittlerweile Hunderttausende (!) UkrainerInnen (hoffentlich kamen die OHNE Waffen), denen beispiellos ohne (Asyl)Antrag sofortiges Hartz IV/Bürgergeld zugesagt wurde – selbst die Rente ist denen sicher: Für was eigentlich??? Was für ein Anreiz, gemütlich mit dem Flieger nach „Deutsch“land zu reisen…
        Für diesen Irr-Sinn müssen mein Sohn, seine Frau und massenhaft Deutsche hart genug arbeiten, ohne zu wissen, ob sie jemals Rente beziehen werden…
        Nicht nur Russland soll vernichtet werden, auch wir Deutschen – ich hätte nie gedacht, Sarrazin mal überzeugt zu zitieren: „Deutschland schafft sich ab“ / „Feindliche Übernahme“.

  1. Das Bürgergeld erhalten vor allem die, welche den Typus der Neuausrichtung der noch sogenannten Linkspartei betreffend Waffenlieferungen in die Ukraine und Vereinigung des westlichen Bündnisses gegen Russland mit befördert. Das Ziel, die Vernichtung Russlands. Was Napoleon und Hitler nicht geschafft haben, wird mithilfe der linken, die Nazis der Neuzeit bewerkstelligt. In der sogenannten Linksbewegung haben Kräfte an Einfluss gewonnen, die für die Globalisierung sind. Sie verbreiten das,,Märchen“, dass alle gut leben werden in der neuen Gesellschaftsordnung. Diese Bewegung ist das Einfallstor der faulen und dummen ohne Fleiß kein Preis. So viel dürfte doch klar sein, dass der Hass und der Neid noch mehr begünstigt werden, wenn hier die Arbeitenden nicht besser gestellt sind wie die Bürger, welche in der digitalen Welt nicht mehr benötigt werden. Das begreifen leider viele nicht, dass der Mensch in der heutigen Zeit in einer so großen Population auf dem Erdball nicht mehr benötigt wird aufgrund der in Zukunft immer knapper werdenden Ressourcen und immer mehr wachsenden Bevölkerung in Indien und Afrika.

  2. Liebe Ansage;
    Wenn ihr als im Gegensatz zu den Mainstream-Medien und der Lügenpresse für seriös und ehrlich gehalten werden wollt, dann solltet ihr keine Fake-News verbreiten, um Stimmung gegen die leistungsberechtigten Hilfeempfänger von ‚Bürgergeld‘ oder ‚Hartz IV‘ zu machen:

    Die Heizkosten werden NICHT in voller Höhe übernommen – weder bei H4 noch bei Bürgergeld! Nur weil diese Behauptung in sämtlichen Hofbericht-Erstattungs-Medien ständig wiederholt wird, ist sie deshalb noch lange nicht wahr!

    Richtig ist, dass die Kosten für Heizung nur bis zu einer jeweils regional festgesetzten Obergrenze in Abhängigkeit der jeweiligen Heizart (Gas, Öl, Strom, Holz, Fernwärme…) übernommen werden. Alles darüber hinaus muss der Leistungsempfänger von seiner Grundversorgung zahlen! Auch die maximale ‚Grundmiete‘ ist pro Landkreis gedeckelt – wer mehr Miete zahlt muss die Differenz selber drauflegen!

    Auch die Behauptung, dass beim Bürgergeld die Sanktionen komplett abgeschafft werden sollen, ist schlicht und ergreifend gelogen! Es steht zur Zeit ein einjähriges ‚Sanktionsmoratiorium‘ im Raum – nach dessen Ablauf kann man getrost davon ausgehen, das der Sanktionsterror wieder von vorne losgeht. Zur Zeit sind die Mobcenter schlicht und ergreifend mit den Anträgen von ‚Flüchtlingen‘ überlastet und haben schlicht und ergreifend keine Zeit, sich um aufwändige Sanktionsverfahren zu kümmern – zumal diese immer öfter vor Gericht landen und damit noch mehr Zeit, Personal und Geld kosten!

    Hier von einem ‚bedingungslosen Grundeinkommen‘ zu fabulieren ist einfach nur falsch und dumm! (sorry!)
    Es ist schade, einen Artikel, der ansonsten viel Wahres und Richtiges enthält, durch solche plumpe Stimmungsmache auf Basis falscher Informationen zu entwerten.

    Natürlich kann es nicht sein, dass hier jeder Desperado, der sich über die Grenz schleppt und ‚Asyl‘ stammelt, die komplette Rundumversorgung eines Sozialstaates genießt, in dessen Sozialkassen er niemals auch nur einen Cent eingezahlt hat.

    Natürlich sinkt der Reiz, selber arbeiten zu gehen, wenn man so schlecht bezahlt wird, dass man mit ‚Bürgergeld‘ unterm Strich fast genauso viel heraus bekommt – ohne dafür einen Finger krumm machen zu müssen (wobei selbst das eine Falschdarstellung ist: Der regelmäßige Krampf mit den Mobcentern hat sehr wohl was von ‚Arbeit‘! Ohne autodidaktische fortwährende Weiterbildung in Sozial- und Verwaltungsrecht ziehen einen die Sachbearbeiter gnadenlos über den Tisch!)

    Ein letzter Gedanke (frei nach Obi-Wan):
    ‚Wer ist der größere Narr? Der Narr – oder der Narr, der ihm folgt?‘

    Wenn ich genau weiß, dass sich arbeiten nicht lohnt und ich von meinen Steuern den Wahnsinn einer autodestruktiven, gegen das deutsche Volk gerichteten links-grünen Politik finanziere, wenn ich genau weiß, dass ich mich auch quasi genauso gut in der ’sozialen Hängematte‘ ausruhen kann und diesem korrupten System damit auch noch nebenbei völlig gewaltfrei Schaden zufügen kann – wer ist dann der größere Narr?
    Derjenige, der mit seinen Steuern die Voraussetzungen und Bedingungen für die Zustände, unter denen er so sehr leidet, überhaupt erst ermöglicht oder derjenige, der keinen Beitrag zur Abschaffung Deutschlands mehr leistet und gut von H4/BG alimentiert in den Generalstreik tritt?

    Würden die steuerzahlenden Arbeitnehmer, die Nutzmenschen, die vom Staat quasi nur gemolken werden, in diesem Land ein wenig Rückgrat haben und einfach mal für ein paar Wochen die Arbeit niederlegen, wäre der Spuk in Berlin ganz schnell vorbei! Aber viel einfacher ist es, nach unten zu treten und diejenigen verantwortlich zu machen, die sich weigern das Clockwork Orange am Laufen zu halten!

    • Völlig richtig, und diese regional festgesetzte Obergrenze wird, wie auch die Miethöhe dem Mietspiegel, dem jeweiligen geltenden Preisniveau angepasst!!! Steigen die Gas- und Strompreise sowie die Mieten, werden auch die „angemessenen“ Leistungen dafür angehoben. Hier geht es nicht um Kostenerstattung für Mehrkomfort, die wurden noch nie erstattet (wer etwa in einer 5-Zimmer-Wohnung zur Miete wohnt, kann selbstverständlich nicht die vollen Kosten geltend machen und wird zur Hartz-IV-Anspruchswahrung sogar gezwungen, in eine kleinere Wohnung zu ziehen). Das ist aber Haarspalterei. Wir haben´ nirgends behauptet, dass JEDE Unterkunft bis zum Luxusappartement erstattet wird. Sondern hier geht es nur um diesen „angemessenen“, vom Staat übernommenen Rahmen – und der entspricht (mindestens) demselben Standard, den sich auch arbeitende Menschen mit geringem oder mittleren Einkommen bislang leisten konnten.

      • Aber ist es nicht doch so, daß zumindest „Schutzsuchenden“ und ihren Familien praktisch jede Miete gezahlt wird, egal wie hoch sie ist? Auch das ist immer wieder zu lesen und erscheint plausibel angesichts neugebauter Wohnungen mit kompletten Küchen einschließlich Elektrogeräten?

      • Zitat aus dem Artikel:
        ‚…derjenige hat dann das Privileg, ohne zu arbeiten einen Mindestbedarf an Unterhalt zu erhalten – und noch dazu kostenfreie Unterkunft und Heizkosten.‘

        Mit dieser Aussage wird meiner Meinung nach sehr wohl der Eindruck erweckt, dass die Kosten für Unterkunft und Heizung vom Staat vollumfänglich übernommen werden – das Wort ‚angemessen‘ kann ich im Artikel leider nicht finden.

        Ich halte Artikel, die verallgemeinernd mit falschen oder halbwahren Informationen gegen Leistungsempfänger von staatlichen Transferleistungen schimpfen für kontraproduktiv, da sie genau die Strategie bedienen, mit denen uns schon die Regierung gezielt spaltet.

  3. erst pressen sie einem die Taschen leer – dann sorgen sie für Preise in den Lebensgrundlagen – und dann darf man um Almosen betteln !
    Willkommen in der neuen Weltordnung – wenn sie heute noch glauben, etwas zu besitzen – dann ist das ein relativistischer Irrtum. Das terror-Regime wird ihnen alles nehmen – und sie werden ihr Überleben nicht aushandeln, sondern erbetteln müssen !
    Mit den Ermächtigungsgesetzen hat sich das Regime die Full Spektrum Dominance verschafft – und nachdem schon früher mit Waffen gedroht wurde und der unwissenschaftliche „Dienst“ des Bunten Tages erschießen offen genehmigt hat, wird auch Harbarth gerne bestätigen, wenn der Cum EX ohne rote Linienseine eigenen rote Linienmit Blut zieht :
    https://rtde.website/inland/148956-nicht-fur-extremisten-querdenker-und/
    Nicht für „Extremisten, Querdenker und Verfassungsfeinde“ – Meinungsfreiheit mit Olaf Scholz

  4. Was für ein sachlich falscher und aroganter Artikel. Schade, dass man soetwas auf der Ansage lesen muss.

    Der Handwerks-Präsident offenbart ein unterirdisches Menschenbild. Eine bessere Antiwerbung für das Handwerk, den Präsidenten des ZDH und die Arbeitgeberseite im Allgemeinen, kann man kaum machen. Dabei deckt die nominale Erhöhung zum 1.1.2023 um 53 Euro oder ca. 10% über dem heutigen Hartz-IV-Satz vielleicht so gerade die Inflationsrate ab, wahrscheinlich nicht einmal das. Und der Handwerks-Präsident widerspricht der eigenen Behauptung, dass der angebliche Fachkräftemangel nicht an den zu niedrigen Löhnen liegt: doch, genau das ist ein wesentlicher Grund. Wenn das ZDH mehr Handwerker braucht, dann soll es sie besser bezahlen. Eine Unverschämtheit, diese Sklavenlöhne zur Norm zu erklären und Menschen in solche Jobs quetschen zu wollen, mit Vorliebe Zugewanderte, die vor noch schlimmeren Zuständen in ihren Heimatländern davonlaufen.

    Hartz IV wurde mitnichten eingeführt um die Menschen in Arbeit zu bringen. Hartz IV wurde eingeführt um den größten Niedriglohnsektor zu schaffen. Und das ist bekanntlich gelungen.

    Zur weiteren Lektüre:

    https://www.alexander-wallasch.de/gesellschaft/interview-mit-einem-buergergeld-anwaerter-ja-okay-dann-bin-ich-jetzt-ein-penner

    • Gute Idee, 20 Euro Mindestlohn? Oder besser 50 Euro? Wer das bezahlen soll, spielt keine Rolle. Geld ist ja unbegrenzt da.

    • Ich habe noch keine Einkommensverbesserung von 10% erhalten.
      Die Regierung warnt ja auch vor größeren Lohnerhöhungen im Arbeitersektor, da dies zu einer verschärfung der Inflationsrate führe.
      Der Handwerkersektor wird hierbei nicht explizid erwähnt, zählt ja aber dazu.

  5. Soweit ich die Pläne der Regierung verstehe, führt das bedingungslose Grundeinkommen deren Bezieher direkt in den Great Reset. Zwar scheint es derzeit noch so, als handele es sich lediglich um eine Erweiterung von Hartz IV, aber eher früher als später wird das dicke Ende nachkommen in Form der vollständigen Enteignung jener, die auf das Bürgergeld angewiesen sein werden. Vollständig bedeutet in diesem Zusammenhang tatsächlich komplette Enteignung, die auch persönlichste Gegenstände einbezieht.

    Die derzeitige Vernichtung der Wirtschaft und damit sehr vieler Arbeitsplätze durch den absichtlich herbeigeführten Energiemangel wird immer mehr Menschen von staatlicher Hilfe abhängig machen. Dann schnappt die Falle zu.

    Wer kann, sollte Deutschland verlassen, solange es noch geht. Viel Zeit dafür bleibt nicht mehr.

  6. also wer sich ein afghanistan mit 40 milliarden und nun ein weiteres faß ohne boden leisten kann – muß natürlich beim bürgergeld sparen !

    vor allen dingen grundsicherungsbezieher – zum leben zu wenig zum sterben zuviel,

  7. Dass viele mit einem Bürgergeld, dass weitgehend ohne Erwerbsverpflichtung gezahlt werden soll, ihre Probleme haben, kann man verstehen. Allerdings sollte man sich auch einmal vor Augen führen, dass sich Deutschland dies ohne weiteres leisten könnte. Richtiger natürlich jetzt: … ohne weiteres hätte leisten können, wenn es nicht an Seite der USA einen Wirtschaftskrieg gegen Russland führen würde, wenn es eine vernünftige, wissenschaftsbasierte Klima- und Energiepolitik weiterbetrieben oder gar verbessert weiterbetreiben hätte. – Hätte, hätte .. Fahrradkette, wie ein großer Deutscher als Minister in einem erleuchteten Moment offenbarte.

    Jetzt beginnt genau wieder das, was den Herrschaftsschichten am besten in den Kram passt: Eine Gruppe gegen die andere ausspielen – alt gegen jung; Arbeitnehmer gegen Arbeitgeber (Warnstreiks/Inflation/Energiepreise auf beiden Seiten); Verheiratete gegen Unverheiratete; Autofahrer gegen Radfahrer; Eigentümer gegen Mieter usw.

    Man lässt immer zwei Ideologien gegeneinander antreten: Die eine geht davon aus, dass jeder Mensch arbeiten will. Die andere davon, dass jeder Mensch am liebsten faulenzen würde. – Beide dürften am Kern des Problems vorbeigehen. An dem Aspekt, dass Arbeit so einzurichten ist, dass sie der Mehrheit Befriedigung, Freude und Anerkennung verschafft, will niemand arbeiten. Vielleicht ist dieses Brett ja einfach zu dick. Auch dass man in vielen Fällen froh sein könnte, wenn sich einer mit Faulenzen begnügt , anstatt andere zur seiner Betreuung anzufordern und diese zu fördern, scheint auch niemandem zu dämmern. Egal …

    Was auch selten „gegengerechnet“ wird, ist der Aufwand, den man für Kontrollen und Förderungen braucht – im Job-Center, in Bus und Bahn, im Stadtpark usw. Personal und Apparate einschließlich Wartung etc. Etwas einfach mal gut sein lassen, fällt den meisten Menschen wohl schwer. Neid und Misstrauen, Betrug und Egoismus sind dummerweise bei jedem Lösungsversuch immer dabei.

    Doch alles, was man dazu tatsächlich vorbringen könnte, ist nunmehr ohnehin undurchführbar. Dank einer irren Klimapolitik, dank eines irren Wirtschaftskrieges; kurz: Dank irrer Politiker, die einen Stand nicht mal halten konnten, sondern in leichtfertiger Weise bis zum Niedergang aufs Speil setzen bzw. schon verspielt haben. So wird’s freilich nix – und Bürgergeld (ein viel zu großes Wort, das schon weit über seine eigentlichen angeblichen Erleichterungen hinausgeht!) mag man bezahlen oder nicht, den Einzelnen mag dies irgendwie erfreuen oder auch nicht oder weniger, gesellschaftlich bedeutet es in dieser Minimalausstattung ohnehin: – Nichts!

  8. Das isz genau solch ein Unsinn wie das 9€-Ticket und die anderen „Rettungsschirme“. Wenn bald gar keiner mehr arbeitet und Steuern zahlt, bricht auch das Sozialsystem entzwei. Die Sanktionen müssen weg und NS2 und NS1 sowie die AKWs in Betrieb gehen.

  9. Ich bin dann mal für immer weg von Ansage!
    Wie hier indifferent verallgemeinert und Zwietracht gesät wird gegen ohnehin bebachteiligte Menschen, passt auf keine Kuhhaut. Es gibt genug erworben Schwerstbehinderte und Schwerkranke, die aufstockend SGB XII Leistungen benötigen, da keine ausreichenden Rentenansprüche vorhanden. Viele dieser Betroffenen haben das Pech auch nach Jahren der Suche nach einer „angemessenen“ Wohnung keine zu finden, die im Rahmen der Angemessenheit liegt. Von 450EUR Regelsatz (oder dann 500EUR) müssen Schwerkranke manchmal noch 200 EUR für Miete und Nebenkosten abzweigen. Dann ist noch kein Telefon, ggf. Internet bezahlt, geschweige den ein Computer angeschafft. Währenddessen jährliche Milliardendividenden einzelner Familien nirgendwo zur Debatte stehen.
    Somit bleibt mein Fazit: Die Elendsreichen bleiben aus der Debatte, schleichen sich um Steuern, kassieren Subventionen, ihre Anwaltsteams (DLA Piper, Muller,…) – es gibt genügend, sorgen dafür das Geld und Gesetzestexte reibungslos fliessen. Immobilienerben, Unternehmenserben,… während der Mittelstand ausgebeutet wird und noch dazu aufgehetzt wird, nach unten zu treten.
    Aber, wer diejenigen nicht verteidigt, die unterhalb der eigenen Stufe liegen, braucht sich auch nicht beschweren, wenn später, wenn sie dann selbst dran sind, vom Kapital verschlungen zu werden auch niemand haben, der sie verteidigt. Also schön weiter nach unten treten.
    Armselig. Ich las dankbar bereits viele exzellente Artikel auf Ansage, aber zunehmend sehe ich wie die ohnehin armselige Lage am unteren Ende der Gesellschaft mit Füssen getreten wird.
    Also liebe „Ansage!“. Danke für die Zeit. … Ich und mögliche Weiterempfehlungen sind dann mal weg.

    • Hauptgrund fürs Bürgergeld ist die Angemessenheit der Wohnung
      Alle anderen Verbesserungen hätte man auch mit Harz 4 machen können

  10. Alter Wein in neuen Schläuchen.

    Nichts anderes, abgesehen von kleineren Regeländerungen, stellt der neue Begriff „Bürgergeld“ dar.

    Gut, es lässt sich viel Behördenpapier und Druckertinte sparen, wenn etwa das bisherige Wort-Ungetüm „Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung“ nun kurz und knackig durch den Begriff „Bürgergeld“ ersetzt würde.

    Ich vermag aber nicht zu erkennen was dieser neue Begriff und die kleinen Regeländerungen an den betroffenen Menschen verändert haben sollte, die jetzt wieder mal aufgewärmt verallgemeinernd im Artikelbild-Titel als faul verunglimpft werden a la „Entspannt wie nie in der sozialen Hängematte – dank „Bürgergeld““.

    Allein das Artikelbild mit seinem Untertitel deutet auf ein verzerrtes Menschenbild hin, was sich auch im Artikel selbst widerspiegelt.

    Ich bin davon überzeugt, dass die große Mehrheit der Hilfebezieher nach wie vor, ob die Hilfe Hartz 4, Soziahilfe oder nun Bürgergeld heißt, unter ihrer Situation leiden und es an ihrer Selbstachtung knabbert, keine Arbeit finden zu können.
    Und es gibt auch nicht wenige Menschen, die in ihrer Arbeit neben dem Gelderwerb auch eine Erfüllung sehen, vor allem wenn sie das Glück hatten, ihre Neigungen und Begabungen in einem entsprechenden Beruf ausleben und damit ihren Unterhalt und den ihrer Lieben sichern zu können.

    Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe, wird mit Bedauern festgestellt, dass das einstige Privileg, in einem Gemeinwesen als „Bürger” zu gelten, aus der Zeit gefallen sei.
    Dafür werden dann Bürger-Rechte und -Pflichten aufgezählt darunter auch die Pflicht „eine ehrenamtliche Tätigkeit“ anzunehmen.

    Von „Ehrenämtern“ habe ich schon gehört, aber eine einstige Ehrenamts-Pflicht war mir nicht bekannt. Es sei denn, es ist damit lediglich eine moralische Pflicht gemeint.

    Der oft hörenden Unterstellung, Bedürftige würden den Staat ausnutzen und sich einen feinen Lenz machen wollen, frage ich, was ist denn dann ein „Ehrenamt“, was geschieht denn tatsächlich dort seitens der Administration als der Nutznießerin von Ehrenämtern.

    Jeglichen Ehrenämtern stehen deren Nutznießer (Profiteure) gegenüber.
    Ehrenamtliche Tätigkeiten sind wie jede andere Tätigkeit weder unsinnig noch überflüssig und sogar oft anspruchs- und verantwortungsvolle Arbeit vor allem im sozialen oder seelsorgerischen Bereich, wofür ausgebildete angestellte Leute zu Recht gutes Geld haben wollen.

    Hinter diesem allgemeinen Ehrenamt-Gesülze dürften seitens der sich im stillen eher ins Fäustchen lachenden Nutznießer meist weniger „ehrenhafte“ Absichten stecken, nämlich Versuche, die „Ehrenamtlichen“ statt sie zu entlohnen sie einzuseifen, ihnen glaubend zu machen, ihnen gebühre „Ehre“ für ihre Selbstlosigkeit, das sei „Belohnung“ genug.

    Im Umkehrschluss suggeriert dies aber auch, dass gegen Entgelt arbeitende Menschen (der hochgesunde Normalfall), unehrenhaft handeln. Denen soll wohl damit ein schlechtes Gewissen eingeredet werden, weil sie so unverschämt sind, für ihre Arbeit auch noch Geld zu verlangen, obwohl es doch die „Ehrenhaften“ umsonst machen.
    Mit solchen Psychospielchen kann man auch zu hohe Lohnansprüche im Zaume halten.

    Die Ehrenamtlichen könnten von solchen Titeln und Ehrerweisungen allein natürlich nicht satt werden, macht ja nichts, das übernimmt ja die Rente oder, falls die Ehrentätigkeit in der Freizeit stattfindet, der reguläre Arbeitslohn.

    Demnach lassen die Profiteure, statt, wie es sich gehört selbst den Lohn zu zahlen, die Rentenkassen bzw. Arbeitgeber die Ehrenämter subventionieren.
    Dies scheint der Hauptzweck des ganzen zu sein, schön verpackt in ein romantisch verklärtes Ehrendeckmäntelchen.

    Aber die Bösewichte werden ja in alter Tradition immer bei den Bedürftigen vermutet, wogegen in der Administration nur reine Engel agieren.

    Stichwort Tradition und zweierlei Maß:

    Anlässlich des Todes der Queen und der aufwändigen Trauer- und Beerdigungsabläufe, werden auch hierzulande Stimmen laut, dieser ganze Aufwand sei aus der Zeit gefallen.
    Da werden die traditionellen Kostümierungen abfällig mit Karnevalskostümen verglichen usw. was diesen dies äußernden Deutschen aber überhaupt nicht zusteht.

    Ich zumindest konnte mir ein Tränchen nicht verkneifen, angesichts der Kontinuität und diesem Ruhepol, den die Queen immer ausstrahlte und dies unwiederbringlich vorbei ist.

    Sie wird wohl zu den wenigen Menschen auf der Welt zu zählen sein, die von der Wiege bis zur Bahre unzählige male fotografiert und gefilmt wurden. Diese Dokumente zeigen überdeutlich die Vergänglichkeit des Daseins, auch des eigenen, auf.

    Wenn also manche Deutsche diese Gedenkzeremonien, diese Trachten, ja die Monarchie an sich, als nicht mehr zeitgemäß erachten, sollten sie sich erst mal an die eigene Traditions-Nase packen, denn etwa hiesiges Ehrenamt-, Eid-, Ethik- und Gewissensentscheidungs-Gesülze ist um Welten mehr aus der Zeit gefallen, als diese englischen Traditionen, die eher als Nahrung fürs Gemüt und frei von jeglicher rechtlichen oder politischen Beeinflussung als Gegenpol zur idealerweise knallhart pragmatischen Politik fungieren.

    Gewiss, Gefühle haben ihre Daseinsberechtigung als Seelennahrung, davon lebt schließlich jegliche Kunst, wie auch Zwischenmenschliches.
    Sobald sie aber wirtschaftlich oder politisch instrumentalisiert werden, wird aus Gefühlen dann unaufrichtige, zweckdienlich als Druckmittel missbrauchte Gefühls-Duselei, -Schmu oder -Gesülze.

    Gefühlsduselei hat aber im politischen Leben nichts zu suchen. Wie im Wirtschaftsleben soll auch in der Politik das Recht wie auch Leistungs/Belohnungs-Prinzip maßgebend sein.

    Dann werden selbst die Bürgergeld-Kritiker verstehen, dass ihre pauschalen Anwürfe gegen Bedürftige ungerechtfertigt sind.
    Und die Bedürftigen selbst müssen sich für das „Bürgergeld“ nicht bedanken, weil es kein von edlen Motiven genährtes Almosen ist, sondern ein Rechtsanspruch darauf besteht, weil es nun mal dem Solidarprinzip gemäß eine Leistung auf Gegenseitigkeit und Rollentausch darstellt.

  11. Der Mittelstand wird froh sein, das es ab 2023 ein Bürgergeld geben wird, weil von denen viele ihren Job demnächst verlieren werden. Das BG wird eingeführt, um den sozialen Frieden zu wahren. Der Mittelstand war ja bisher die Bevölkerungsgruppe, die oft das große Maul gegen die angeblich so faulen „Hartzer“ am meisten aufgerissen haben und die gern gehetzt hatben, nun trifft es sie bald selber. Nur eigenes Erleben macht schlau, auch wenn deren Abstieg durch die sinnlosen Russland-Sanktionen und daraus exorbitanten Energiepreisen resultiert! Letztendlich ist egal, was die Ursache ist, wir sitzen alle im selben Boot und das geht verdammt schnell unter. An den Energiepreisen verdienen kriminelle Spekulanten, interessiert aber niemand. Hartz-IV wurde genau für dieses Spekulanten-Gesindel geschaffen, um die Leute wie Zitronen auszupressen.

    Übrigens die Fake-Sendungen ala R*L2 stellen nicht die Realität eines Hartz-IV-Beziehers dar, leider denken das viele.

    Das faschistische Hartz-IV-Gesetz tritt nun seit 17 Jahren Grundrechte mit Füßen und es wird Zeit, das diese menschenverachtenden Nazi-Gesetze endlich wegkommen. Jeder kann ganz schnell durch irgendeine Krankheit in genau diese Situation geraten. Es ist deprimierend wie kurz manche denken, solange es ihnen gut geht und sie auf der Gewinnerseite der Gesellschaft stehen.

    Der Mittelstand darf übrigens sein Erspartes behalten, bei Hartz-IV war der Freibetrag so niedrig, das man in kürzester Zeit in die totale Armut abrutschte. Außerdem stellt es den Wert der eigenen Arbeitsleistung und die verlorene Lebenszeit komplett in Frage, wenn alles angerechnet wird. Das ist den unverschuldet in Hartz-IV gerutschten Menschen und den Menschen im Niedriglohnsektor gegenüber auch nochmal eine riesen Ungerechtigkeit, eigentlich müssten diese entschädigt werden für all das Unrecht der kriminellen Schreibtischtäter und wegen der menschenverachtenden Nazi-Gesetze ala Nutten-Hartz.

    Wieviele Menschen hat der Staat und seine kriminellen Befehlsempfänger durch dieses 17-jährige Unrecht auf dem Gewissen? Denkt mal drüber nach, eh ihr hetzt!

  12. Bürgergeld ab 2023:

    Erwachsene = 502 Euro
    Kind 14-17J. = 420 Euro
    Kind 6-13J. = 348 Euro
    Kind 0-5J. = 318 Euro

    Beispiel 2 Erwachsene, 2 Kinder 12 + 14 Jahre: 1004+420+348 = 1.772 Euro.

    KdU, also Miete+NK, rechnen wir mal 750 Euro bei 4 Personen
    (Mietobergrenze z.B. Hannover 4P = 766 Euro).

    = 2.522 Euro mtl. NETTOverdienstäquivalent.

    Müsste einzeln oder zusammen mindestens 3.600 mtl. brutto verdient werden. Kosten für Weg zur Arbeit usw. fallen ja auch an, also eher 3.800. Sportlich.

    Bei 3 oder gar 4 Kindern….

  13. Das wirkliche Problem ist die Massenzuwanderung in die Sozialsysteme. Begreift das hier keiner? Geht mal in die Jobcenter der Großstädte und schaut euch mal die Leute da an. Nur noch Bärte und Kopftücher.
    Traurig, dass ein solcher Artikel hier auftaucht. Spalten statt versöhnen. Menschen die wenig haben gegen jene aufhetzen die noch weniger besitzen. Die schäbige Strategie der Regierenden, die Deutschen möglicht permanent gegeneinader aufzustacheln, setzt sich hier fort. Schämt euch!

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