Donnerstag, 23. Mai 2024
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Deutschland hat fertig: Landkreis verbietet Blumen und Trauerbekundungen auf Soldatenfriedhöfen

Deutschland hat fertig: Landkreis verbietet Blumen und Trauerbekundungen auf Soldatenfriedhöfen

Verboten: Abgestellte Blumen auf dem Kriegsgräber-Ehrenfriedhof Vossenack in der Eifel (Foto:Imago)

Der Grad an Zivilisiertheit und Kultur eines Volkes zeigt sich auch darin, wie es das Andenken an seine Kriegstoten bewahrt. Dass Deutschland auch in dieser Hinsicht moralisch ganz am Ende ist, beweist aktuell eine ungeheuerliche Entscheidung des Kreises Düren in Nordrhein-Westfalen, auf die der Düsseldorfer Rechtsanwalt Ingve Björn Stjerna aufmerksam machte. Laut der neuen Friedhofsordnung vom 13. September 2022 ist es nämlich ab sofort verboten, auf den Soldatenfriedhöfen in Hürtgen und Vossenack „Kränze oder Blumen, Vasen oder andere Zeichen der Trauerbekundung“ niederzulegen. Die in der bisherigen Friedhofsordnung eigens betonte gesetzliche Verpflichtung des Opfergedenkens aus Paragraph 1, Absatz Gräbergesetz (GräberG) wurde gestrichen. Das geht so weit, dass Blumen, Kerzen und Kränze, die dennoch auf den Friedhöfen abgelegt wurden, wiederholt von öffentlichen Bediensteten des Grünflächenamtes entfernt wurden, wie Stjerna berichtet.

Auf den beiden Soldatenfriedhöfen in Hürtgen und Vossenack ruhen mehr als 5.300 Tote, die vor allem in der Schlacht im Hürtgenwald fielen, einer der längsten und verlustreichsten Schlachten des Zweiten Weltkrieges, zwischen September 1944 und Februar 1945. Die US-Armee erlitt dabei ihre wohl schwerste Niederlage gegen die zurückweichende deutsche Wehrmacht. Im Klartext und zur Einordnung: Hier hat man also – in einem wohlgemerkt von einem CDU-Landrat (!) geführten Kreis – behördliche Ressourcen, Zeit und Muße, sich in das Bedürfnis der Bürger nach Gedenkpflege und Wahrung des Andenkens Toter einzumischen und nun sogar schon Friedhöfe zu überwachen, um verbotenen Grabschmuck für Soldaten zu verhindern. Besonders schäbig dabei: Bei den Gräbern handelt es sich um sogenannte Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft – eben gemäß dem in Düren anscheinend teilweise nicht mehr gültigen Paragraphen 1, Absatz. 2 des Gräbergesetzes (GräberG). Nach Absatz 1 derselben Rechtsvorschrift ist diesen „in besonderer Weise zu gedenken und für zukünftige Generationen die Erinnerung daran wachzuhalten, welche schrecklichen Folgen Krieg und Gewaltherrschaft haben“.

“Keine Eilbedürftigkeit”, “nicht überzeugend”

Den seit fast 24 (!) Jahren amtierenden Landrat Wolfgang Spelthahn interessiert dies jedoch offenbar herzlich wenig. Dabei weiß er die linksgrüne Gesinnungsjustiz voll auf seiner Seite: Rechtsanwalt Sterjan, selbst regelmäßiger Besucher der Friedhöfe, hatte im Februar dieses Jahres rechtliche Schritte gegen die neue Friedhofsordnung eingeleitet. Doch ein entsprechender Eilantrag war vom Verwaltungsgericht Aachen prompt zurückgewiesen worden; die Kammer konnte „keine besondere Eilbedürftigkeit und damit keinen Anordnungsgrund für das Begehren des Antragstellers erkennen.“ Zynisch verwies sie zudem auf die in der Friedhofsordnung ausdrücklich enthaltene Ausnahmeregelung, eine Genehmigung für das „grundsätzlich untersagte Niederlegen von Zeichen der Trauerbekundung zu beantragen“.

Gerichtlicher Tenor zwischen den Zeilen hier: Nationale Ewiggestrige und dumpfe Militaristen, die meinen, unbedingt gefallener Soldaten gedenken zu müssen, können gerne – wenn sie denn unbedingt wollen – ein umständliches bürokratisches Verfahren einleiten, um sich vom Staat (den, wenn er sich schon selbst nicht um seine Toten schert, solche privaten Trauergesten nicht das Allergeringste anzugehen hätten!) das Niederlegen von Blumen oder Kränzen auf zwei Friedhöfen gnädig genehmigen zu lassen. Stjernas Einwände (Verweise auf eine drohende Verletzung mehrerer Grundrechte wie der Glaubens- und Bekenntnisfreiheit nach Artikel 4 Grundgesetz oder der allgemeinen Handlungsfreiheit nach Artikel 2, Absatz 1 Grundgesetz, auf das generelle Fehlen einer Rechtsgrundlage für die Friedhofsordnung sowie deren mangelnde Bestimmtheit und erweisliche  Unverhältnismäßigkeit) hielt das Gericht lapidar für “nicht überzeugend”. In Deutschland, wo selbst krimineller Ladendiebe oder bei selbstverschuldeten Polizeieinsätzen zu Tode gekommener Wiederholungsstraftäter oder ausländischer Opfer angeblicher oder tatsächlicher rechter Gewalt mit rituell inszeniertem Pomp gedacht wird, gilt das Gedenken an die vielen Millionen armer Teufel von zwei Generationen, die sinnlos auf Europas Schlachtfeldern verbluteten, heute nämlich ebenfalls als latent rechtsextrem.

Antastung von Grundrechten

Im Ergebnis werden hier also unantastbare Grundrechte de facto unter den Vorbehalt staatlicher Willkürerlaubnisse gestellt. Der Rechtsweg zur höheren Instanz brachte Sternja befürchtungsgemäß ebenfalls keine Abhilfe: Das von ihm angerufene Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen schloss sich der bizarren Rechtsauffassung der Aachener Richter an und lehnte eine Beschwerde gegen deren Urteil vorletzte Woche ab. Er könne aber gerne eine Verfassungsbeschwerde anstrengen. In seiner Begründung gab das OVG dem Beschwerdeführer noch mit auf den Weg, bei ihm sei überhaupt kein „besonderer individueller Bezug“ zu den beiden Soldatenfriedhöfen vorhanden – etwa durch dort beigesetzte Verwandte. Welch ein Hohn: In keinem Land der Welt muss ein solcher Bezug hergestellt werden, wenn es um gefallene Landsleute und Vorfahren geht. Die Rechtsauslegung des deutschen Linksstaats trieft einmal mehr vor völliger Identitäts- und nationaler Bezugslosigkeit. Nach dieser Argumentation müssen alle deutschen Städte und Gemeinde, die noch Gedenktafeln, Denkmäler oder Ehrenmale für ihre Kriegsopfer der beiden Weltkriege unterhalten (was vor allem im ländlichen Raum fast überall zutrifft) diese beseitigen, weil fast nirgends mehr ein “individueller Bezug” zu den Geehrten mehr besteht.

Wenn die Dürener Friedhofsordnung Schule machen sollte, bedeutet das alles, dass weder Angehörige noch andere, die dies möchten, auf den Friedhöfen mehr irgendwelchen Grabschmuck ablegen dürfen, ohne zuvor eine umständliche Sondergenehmigung zu beantragen. Das Ziel dahinter ist so evident wie pervers: Offenbar soll die deutsche Vergangenheit auch hier einfach ausgelöscht werden. Auf unfassbare Art und Weise mischt der Staat sich hier in die persönliche Form des Gedenkens ein und erhält, wie leider allzu oft, für diesen durch nichts zu begründenden Eingriff höchstrichterliche Unterstützung.

Hingegen kein Problem mit islamischen Bestattungen

Zu Recht weist Sternja darauf hin, dass sich hier das gleiche Spiel wiederholt wie bei den Corona-Beschränkungen: Die Gerichte, die die Pflicht hätten, die Bürger vor ungerechtfertigten Übergriffen des Staates zu schützen, machen sich eilfertig zu dessen Handlangern und führen dabei fadenscheinige und oberflächliche Begründungen an, ohne auch nur zum Kernproblem vorzudringen.

Indes sehen weder die kommunalen Friedhofsämter noch die Bestattungsregelungen in den Bundesländern mehr irgendwelche Beschränkungen für sarglose Erdbestattungen nach muslimischem Ritus vor. Hier geht man “mit der Zeit”, gibt sich ultraprogressiv und opfert mitteleuropäische jahrhundertealte Sitten der blinden Anpassungsbereitschaft, während man autochthonen alten Menschen und den ohnehin raren Beispielen von geschichtsbewussten Einheimischen, die Kriegsgräberfürsorge eben nicht für einen anachronistischen Spleen halten, mit Verboten und bürokratischen Schikanen begegnet.    Auch hier verdichtet sich wieder der Eindruck eines Staates, dessen Organe sich mehr und mehr gegen die Bürger wenden und damit ihren eigentlichen Zweck pervertieren. Sternjas bringt es auf den Punkt: „Gerichtlich gewährleistet wird offenbar mitunter nur noch ein Gebrauch grundrechtlich geschützter Rechte, den das erkennende Gericht selbst als politisch-ideologisch opportun und legitim ansieht, was mit grundlegenden rechtsstaatlichen Anforderungen unvereinbar ist. Eine ebenso schmerzhafte wie wichtige Erkenntnis.

53 Antworten

    1. Da ich seit 1,5 Jahrzehnten genau dies nicht mehr mache, “bei der BW leisten”, kann ich nur Vermutungen darbieten. Aber damals war die Masse der Leute geschichtlich ungebildet / desinteressiert und nur dort, weil Geld.

      Weiterhin wurde in der BW seit 1981 “Kampf gegen Rechts” gemacht (der Anti-“Traditionserlaß” der SPD und seit 2000 auch ganz offiziell der “normale” “Kampf”, wie im gesamten Land, da von Schröder befohlen.

      Die Wehrmacht ist ja auch nicht traditionsstiftend für die Buntewehr, außer den Verrätern.

      Also was werden die gleichgeschalteten, umerzogenen, gehirngewaschenen Hampelfrauen der Buntewehr 2023 wohl davon halten? Gar nichts, die wissen ja nicht mal das es da was zu wissen gäbe. Und wenn doch, dann wird das Maul gehalten, der MAD wartet nur auf einen IM, der einen “Nazi” in der eigenen Kompanie entdeckt hat und diesen meldet. Und der liebenswerte Chef auf einen Grund die nächste Beurteilung des “Nazis” entsprechend ausfallen zu lassen.

      Schon vergessen wie die BW bei “Corona” mitmachte / mitmacht? Die BW-Transen feiert? Gender / Islam in der Truppe …

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    2. Dien sind dort freillig, sprich gehen mit diesem Systme konform.

      Bei den frueheren Armeen, gab es genug Zwangssoldaten.

      Ausserdem hat(te) die Tuntenwehr noch nie Kampfeinsatz,so richtig mit Mord und Todschlag im Nahkontakt.
      Und wenn, dann wuerde das ausschliesslich auf Freiwillgkeit beruhen.

  1. Sie schreiben wirklich total schlecht, schwülstig, theatralisch und immer viel zu lang… vom Inhalt will ich gar nicht reden. Haben Sie denn mal recherchiert, weshalb das Verbot erlassen wurde? Was genau haben muslimische Bestattungen mit dieser Angelegenheit zu tun? Haben Sie auch etwas Konstruktives zu sagen, das über persönliche Beleidigungen hinausgeht? (Rhetorische Frage)

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    1. Haben SIE denn mal recherchiert, weshalb das Verbot erlassen wurde?
      Warum lassen Sie uns nicht an Ihren Erkenntnissen teilhaben?

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      1. Was hält Sie davon ab es selber zu machen? Zu dumm Google zu benutzen oder zu feige um im Landkreis Dürren anzufragen?

        Wissen ist eine Holpflicht, keine Bringeschuld!

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    2. Und ihr Kommentar ist ebenfalls nicht besser. ( Der Artikel hingegen war gut!)
      Haltlose Anschuldigungen, Fragen nach “Fakten” ohne Quellenangabe und die typische Relativierung!
      SIE heissen mit Sicherheit nicht Ernst!

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    3. In der Tat, die Darstellung ist meist zornig und deprimierend. Ich habe die verlinkten Artikel aufgerufen, warum man die Dinge so regelt, habe ich nicht raus gefunden. Ich vermute, man will die niemanden auf dem Friedhof, spricht von “Aufmärschen”. Vermutlich will man auch die Kosten später Entsorgung sparen.
      Ich selbst würde gerne selbst über meine Bestattung entscheiden. Es ist eine Frage der Freiheit. Der Tod ist ein Geschäft, reguliert wie sonst nur der Schornsteinfeger, it’s a racket.

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      1. Aufmärsche?
        Hab an Kriegerdenkmälern und Soldatenfriedhöfen noch NIE etwas von Aufmärschen gehört oder gelesen. Sonst wär das Überall verboten!

        Entsorgung?
        Dann müßte jeglicher Blumenschmuck auf ALLEN Friedhöfen verboten werden.

        Bei uns aufm Dorf gibt’s manchmal richtige Blumenmeere.
        Hat noch niemand gestört.

    4. Armselige Kreatur – wollen Sie mit Ihrem substanzlosen Gebrabbel und Stiefelleckergehabe noch etwas werden in Ihrer Johannismaurer-Fussvolk-Loge für die ganz kleinen Lichter -gewiss nicht wenige „Richter“- oder in Merkels Kommunistenhaufen ?
      Aber seien Sie versichert – der Wind wird sich drehen, s.Frankreich.
      Und ideologischer Terror ist keine linke Einbahnstrasse.

  2. durchgeknallte, Kommunalfaschisten im schleimigen vorauseilenden Gehorsam und bald wird die Kirche sagen”für die Ukraine zu sterben ist Himmelswerk”
    Kotz Halleluja
    trotzdem, die Soldaten sind ausschließlich für die Reichen und nicht das “Vaterland” gestorben

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    1. @ Albert

      Real vielleicht nicht, hinsichtlich ihrer Einstellung jedoch sehr wohl. Das sollte man den Gefallenen im Nachhinein nicht auch noch nehmen.

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  3. na ja – das hat General de Gaulle sp kommentiert :
    „Man erkennt den Charakter eines Volkes auch daran, wie es nach einem verlorenen Krieg mit seinen Soldaten umgeht.“
    Und unter Grün-Rot hat Deutschland den Gipfel der Schäbigkeit erklommen!

    @Im Ergebnis werden hier also unantastbare Grundrechte de facto unter den Vorbehalt staatlicher Willkürerlaubnisse gestellt.
    Die hat schon Merkel endgültig aus dem Fenster geworfen wie die Fahne auf den Müll :

    und es ist eine Schande für Land und Politik, daß diese Dame noch weiterhin ein Amt verschandeln durfte !

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  4. Wann werden diese Typen, die solche schickanösen und geisteskranken Verordnungen auf den Weg bringen, endlich aus dem Amt gejagt.

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  5. Wenn ein Landrat(24 Jahre im Amt) so etwas behauptet ist er bis in die Landesregierung hinein
    gottgleich und seine Wähler seine Schäfchen.
    Und wehe ein schwarzes Schaf stellt sich gegen Gott.
    Aber auch Götter wurden schon gestürzt, früher jedenfalls.

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  6. sollte es mich betreffen!!!!!!!!!!
    würde ich ein panzer aus pappkarton aufbauen …direkt am grab…
    ob ein symbol von adalberto mit darauf ist wäre zu überlegen… gestorben ist er jedenfalls unter diesem….

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  7. Charles der Gaulle sagte mal, dass man den Charakter eines Volkes am Umgang mit seinen Soldaten erkennt.

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  8. Damit schafft sich diese SCHADDRECK-HEIZTERROR-Regierung
    selber ab! Denn SO bringen sie nicht nur die Lebenden gegen sich
    auf, sondern auch die Toten, eine unglaublich grosse Zahl von
    Geistern Verstorbener, – die übrigens für Deutschland den Kopf
    hingehalten haben. Wie werden die wohl gestimmt sein?
    ALLE Naturvölker, ALLE zivilisierten Kulturen verehren ihre Ahnen
    und erweisen ihnen Respekt. Das galt bis vor einiger Zeit auch
    noch, wenn auch mit Einschränkungen – siehe Rheinwiesenlager,
    wo Autobahnen drüber gebaut wurden und wo das Verbot nach
    Relikten zu graben gilt – in Deutschland.
    Aber jetzt ist ja ganz offensichtlich der Abschaum des Abschaums
    hingekommen. Leute, ihr dürft GANZ SICHER SEIN, gegen die
    Geisterwelt hat dieser ABSCHAUM keine Chance.
    Und ausserdem gibt es auch Lebende, die VOODOO können
    und darin vielleicht sogar ein “Wunderkind” sind.

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  9. Nun, ja. Kriegsgräber und Ehrenmale für unsere Gefallenen aus dem 2. WK sind ohnehin eher die Ausnahme. Das scheint die Deutschen lange Zeit nicht gestört zu haben…

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  10. » GERMANIA EST DELENDA « lautet der “Wunsch” einer bestimmten Clique – nachweislich erkennbar seit Ende des 19. Jahrhunderts. Vermutlich besteht diese Agenda aber schon seit einigen hundert Jahren. Gewisse “Gläubige” vermuten sie bereits im Alten Testament.
    Unaufhaltsam im Hintergrund verläuft das Löschen der Deutschen (Geschichte) – ohne dass der Michel erkennt, dass es ihm an den Kragen geht.
    »Die Zukunft Deutschlands, wahrscheinlich für den Rest des Jahrhunderts, wird von Außenstehenden entschieden werden und das einzige Volk, das dies nicht weiß, sind die Deutschen.« (Der Londoner Spectator, 16.11.1959)

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  11. Es wundert mich immer wieder, dass das Deutsche (Kaiser-) Reich weder in der Geschichte noch in den Dokumentationen wie im Fernsehen kaum vorkommt. Hingegen sind Hitlerfilme allgegenwärtig, das für mich schon fast als Werbung erscheint, denn Hitler schloss im Jahr 1933 wieder das Konkordat mit der römisch-katholischen Kirche!
    Adolf Hitler wäre total unbedeutend geblieben, wenn der 1. Weltkrieg nicht gewesen wäre, denn dieser (Versailler Vertrag) war der Auslöser des 2. Weltkrieges. Der Hass auf die Deutschen bezieht sich gar nicht so sehr auf die Nazis (Nationalsozialisten) unter Hitler. Was zeichnete denn nun das Deutsche Reich aus? Es war ein PROTESTANTISCHES Deutsche Reich, das wieder wie zur Zeit der Bauernaufständen und der Reformatoren Zwingli, Müntzer und Luther im Jahr 1517 einen Kulturkampf gegen die römisch-katholische Kirche führte (1871-1887)! Die Sozialsysteme wurden im protestantischen Deutschen Kaiserreich eingeführt, die weltweit bis heute sind, und nach den 2 Weltkriegen wieder abgebaut wurden! Die protestantischen Deutschen hatte sich sehr wohl als soziale Wesen offenbart. Wie General Ludendorff es 1919 formulierte ist das Deutsche Reich vernichtet worden. Die Versuche danach irgendetwas zu halten sind kläglich gescheitert. 13% verlor das protestantische Deutsche (Kaiser-) Reich an Land, wobei dort überwiegend Protestanten lebten in Nord- und Ostdeutschland. Das erinnert mich an die Inquisition des Mittelalters, wobei das Motiv dasselbe ist und nur die Mittel und die Gelegenheiten sich durch die Technologie verändert haben! Häretiker und Ketzer sind sie geblieben und scheinbar aus diesem Grund aus dem HInterhalt vernichtet worden!

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    1. Kaiserreich gibt es kaum Filmmaterial (im Vergleich zum 2. WK) und noch weniger Tonaufnahmen. Als Medienkrieg ist der 2. WK leichter ausschlachtbar und dazu auch moderner. z.B. Pickelhaube oder Doppeldecker sieht automatisch wie Steinzeit aus und zieht allein deshalb nicht so gut.

      WK = die “Täter” (Erlebnisgeneration) war lange Teil der BRD, da hatten die Linken einen physisch greifbaren Feind (eigene Eltern / Großeltern).

      “Unsere Freunde” (Besatzer) haben der BRD gewisse geschichtliche “Fakten” vorgeschrieben (Nürnberg), damit ist die grundsätzlich Stoßrichtung betoniert.

      Kalter Krieg. Den Sowjets hätte es keinen Blumentopf eingebracht über das Kaiserreich herzuziehen, also durfte dies größtenteils ausfallen.

    2. Das Deutsche Reich hat vor allem durch die Industrialisierung und verschiedene Erfindungen Deutscher ab Mitte des 19. Jahrhunderts eine unglaublich erfolgreiche Wirtschaft hervorgebracht, die so erfolgreich war, daß Frankreich und vor allem England im Deutschen Reich eine Gefahr für die eigene wirtschaftliche und politische Vormachtstellung sahen.
      Churchill hat es ganz klar formuliert: Der WK2, aber auch der WK 1 richteten sich nicht gegen das politische System (Hitler, Nationalsozialismus), sondern ganz konkret gegen das deutsche Volk selbst, d.h. gegen seinen Erfindungsgeist, seine Schaffenskraft, Disziplin und seine Organisiertheit. Das war auch der Grund, weshalb im WK2 nicht an den Grenzen des Deutschen Reiches Halt gemacht wurde, sondern diesmal auch die Zivilbevölkerung massivstem Bombenterror ausgesetzt wurde, wobei man es nicht bei normalen Bomben beließ, sondern in vollem Bewußtsein die verheerend wirkenden Brandbomben einsetzte. Auch die Behandlung der deutschen Kriegsgefangenen in Lagern innerhalb Deutschlands diente dem alleinigen Ziel, die arbeitsfähige deutsche Bevölkerung weiter zu dezimieren. Zu guter Letzt wurden waggonweise deutsche Erfindungen ins Ausland geschafft und die entsprechenden Wissenschaftler gleich mit. Schon durch Versailles wurde Deutschland finanziell nach Strich und Faden geplündert. Aber der eigentliche Schlag wurde Deutschland durch den Verlust von Millionen gut ausgebildeter Menschen im WK 2 versetzt und vor allem durch den Diebstahl seines geistigen Eigentums.

    3. @FW – Ergänzend dazu ein Bericht aus der Allgemeinen Zeitung München, 31.1.2009:
      UNTER KREUZ UND HAKENKREUZ
      »Zwischen 1933 und 1944 wurden mehr als 1000 christliche Kirchen neu errichtet oder umgestaltet. Die katholische Kirche baute mindestens 370 Kirchen neu, die evangelische 190. Allein in München entstanden in dieser Zeit über zwanzig Gotteshäuser, ein Drittel davon protestantisch, zwei Drittel katholisch.«
      Und heute? Da werden sakrale Bauten der (ehemaligen) Christen an “die Konkurrenz” verramscht! Das stimmt doch was nicht (mehr) !

    4. Da wird die Geschichte etwas verdreht: Der Ausgang des Ersten Weltkriegs mit den Schikanen (Näheres schenke ich mir hier!) gegen die Weimarer Republik und die verlogen kreierte “Alleinschuld” der Deutschen waren der Nährboden, der zwangsläufig zu einer “Antwort” drängte, wie schon viele Zeitgenossen ahnten … Ohne diese Fakten ganz gewiss kein “Hitler”!

  12. Ich bin sprachlos! Wie perfide und niveaulos sind diese “Politiker” heute eigentlich?
    Aber wenn es ans kämpfen ginge, da dürfen wir dann wieder ran und für diese Subjekte sterben?
    Etappenhengste wären sie, höchstens, und würden wieder Butter fressen, während der Soldat für sein “Vaterland” sterben darf! Keine Grüner, kein Soze und kein “Zugewanderter” würde dann kämpfen.
    Sie würden fliehen, kollaborieren, sich freikaufen. Das ,was Sie dann immer machen!
    Abschaum!

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    1. Darum geht es nicht! Frische Blumen wurden schließlich sofort entfernt, was kaum auf “Personalmangel” schließen lässt!