Sonntag, 3. März 2024
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Die Parteienlandschaft verrutscht, die Spannung steigt

Die Parteienlandschaft verrutscht, die Spannung steigt

Umgruppierungen und Veränderungen der politischen Lager – allmählich auch in Deutschland

Immer wieder zeigen Umfragen aus den letzten Wochen interessante Entwicklungen. Dies betrifft sowohl die “Sonntagsfrage” (“Was würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahlen wären?”) als auch die entsprechende Frage zu Landtagswahlen. Die Entwicklung betrifft zum Beispiel die AfD: Ihr letztes Allzeithoch vor dem laufenden Jahr datiert 2018, als sie bei etwa 18 Prozent lag – wenn sie dann auch bei der Bundestagswahl 2021, weil sie rechtzeitig “niedergeschrieben” worden war, nur noch etwa 10 Prozent erreichte. Jetzt aber liegt die AfD in Umfragen bei mittlerweile 22 Prozent – und übertrifft damit übertrifft jede der drei Ampelparteien SPD, Grüne, FDP deutlich.

Die Politik dieser Regierung ist derart desaströs, daß die Wähler sich anscheinend nach Alternativen umsehen: Die Inflation führt zu immer mehr finanziellen Nöten und Armut, die Kriegseskalation wird weiter verbal und in der Praxis gefördert, wöchentlich hagelt es neue Bevormundungen und Verbote, und garniert werden diese mit arroganten Belehrungen.

Nicht nur die “gedschenderten” Nachrichtensendungen

Friedrich Merz äußerte, mit jeder “gedschenderten” Nachrichtensendung wanderten ein paar Stimmen zur AfD. Dies kann gut sein, da sich die AfD klar gegen das Gendern ausspricht; das tut zwar auch die CDU, aber diese ist lediglich aus Opportunismus auf die Kritik am Gendern aufgesprungen. In anderen Politikfeldern macht sie weiter mit der Ampel gemeinsame Sache. Was aber der Punkt ist: Merz hat bei seiner Aussage eine Menge “vergessen”. Analog zu seiner Gender-Warnung gilt nämlich ebenfalls:

  • Mit jeder Woche, in der weiter das Heizungsgesetz geplant wird, durch das viele Menschen ihr Zuhause nicht mehr halten können, wandern ein paar Stimmen zur AfD.
  • Mit jeder Woche, in der nicht gegen die illegale Immigration (inklusive Toter) auf dem Mittelmeer vorgegangen wird, wandern ein paar Stimmen zur AfD.
  • Mit jeder Woche, in der nichts gegen Messermorde und andere schwere Verbrechen durch Migranten unternommen wird, wandern ein paar Stimmen zur AfD.
  • Mit jeder Woche, in der erneut Freibadbelästigungen und Vergewaltigungen geschehen, wandern ein paar Stimmen zur AfD.
  • Mit jeder Woche, in der die Vollbärte und Kopftücher im Straßenbild zunehmen, wandern ein paar Stimmen zur AfD.

Rückgratloses Gelegenheitsgeschwätz

  • Mit jeder Woche, in der die Preise für Lebensmittel, Heizöl, Strom, die Krankenversicherung und andere Notwendigkeiten steigen, wandern ein paar Stimmen zur AfD.
  • Mit jeder Woche, die die Corona-Politik nicht aufgearbeitet wird, wandern ein paar Stimmen zur AfD.
  • Mit jeder Woche, die im Gegenteil sogar noch heldenhafte Persönlichkeiten wie der Arzt Heinrich Habig ins Gefängnis gesteckt werden, wandern ein paar Stimmen zur AfD (und ein paar zur “Basis”).
  • Mit jeder Woche, in der die Deutschen weiter an der Nase herumgeführt werden, wandern ein paar Stimmen zur AfD.

Die Liste ließe sich fortsetzen. Das alles aber hat Merz “vergessen” – weil er ein rückgratloser Gelegenheitsschwätzer ist, der meint, durch die Kritik am Gendern ein paar Stimmen aus dem Ampel-Lager abziehen zu können – wohl wissend, daß die Mehrheit der Deutschen die Sprachverhunzung ablehnt. Die weitaus größeren Probleme “übersieht” der CDU-Chef jedoch einfach mal.

Änderung nur durch Wahlverhalten möglich

Es wird sich aber von selber nichts zum Besseren ändern. Das kann nämlich gar nicht geschehen: Die betreffenden Politiker, auf die die geschilderten Entwicklungen zurückzuführen sind, leben seit Jahrzehnten in ihrer eigenen Welt und scheuen den Kontakt mit der ernüchternden Realität. Sabine Beppler-Stahl schreibt in ihrer jüngsten Analyse: “Dabei gibt es durchaus etwas, das die großen Parteien tun könnten, um Wahlen gegen die AfD zu gewinnen: Sie könnten anfangen, auf die Sorgen der Wähler einzugehen.” Die Autorin fügt jedoch sogleich hinzu: “Aber sie zeigen wenig Interesse daran, das zu tun.

In der Tat: Zu einer Kurskorrektur sind die etablierten Parteien nicht willens und nicht imstande. Das einzige, was helfen würde, ist, sie abzuwählen. Jüngst wurde daher im Landkreis Sonneberg der AfD-Politiker Robert Sesselmann zum Landrat gewählt, und kurz darauf gewann Hannes Loth von der AfD die Wahl zum Bürgermeister in Raguhn-Jeßnitz.
Die Parteienlandschaft kommt also ins Rutschen, und es wird spannend. Es ist wie bei einer Bombe, bei der die Frage im Raum steht, wann sie explodiert. Und die hat in unserem Fall sogar gleich mehrere glimmende Lunten.

Wie eine Bombe mit gleich mehreren Lunten

Lunte Nummer eins: Die steigenden Umfragewerte für die AfD. Immer mehr Menschen legen ihre durch die Medien anerzogenen Berührungsängste mit dieser Partei ab. Sie lesen vielleicht einmal das Programm, gehen auf eine Veranstaltung, lernen von Bekannten in Diskussionen etwas hinzu oder informieren sich auf eigene Faust. Tatsache ist: Mit der Politik der AfD würden Hunderttausende von Menschen noch leben und nicht krank, gefäß- oder augengeschädigt sein wie all diejenigen, die das Pech hatten, schlechte Chargen der Pseudo-Impfung erwischt zu haben. Daß die AfD hier etwas geleistet hat, auch mit ihrer Opposition zum geplanten Impfzwang im Frühling 2022, ist ihr hoch anzurechnen: Menschenleben zählen eben sehr wohl etwas, und zwar unabhängig vom eigenen politischen Standpunkt. Man kann politisch ganz woanders stehen, aber wenn es um Menschenleben geht, rücken kleinere Differenzen doch in den Hintergrund. Auch viele andere Fehlentwicklungen wären mit der AfD nicht eingetreten; das muß man einräumen und anerkennen. Oft ist die AfD ihrer Zeit einfach geistig voraus, erkennt früher die Probleme und weist auf Lösungsmöglichkeiten hin.

Soweit einige Zusammenhänge, die nicht zu leugnen sind. Als unabhängiger Journalist darf man natürlich auch Kritik äußern. Es gibt kein gutes Bild ab, wenn AfD-Fraktionen in vielen Parlamenten aufgrund von Streit zerfallen und es zu Abspaltungen kommt. Ebenso sind manche Äußerungen des Thüringer AfD-Chefs Björn Höcke nicht gerade dem Image der Partei förderlich. Dennoch: Auch in Thüringen steigen die Umfragewerte für die AfD munter an, Höcke scheint also erstaunlicherweise der Entwicklung nicht im Weg zu stehen. Falls die AfD einmal in einem Land oder im Bund Regierungsverantwortung übernehmen sollte, müßte sie zeigen, was sie kann – sonst wird sie wieder abgewählt. Aber blicken wir auf die anderen Lunten, die zum Explodieren der Bombe führen können.

Die unterschätzten Freien Wähler

Lunte Nummer zwei: Die Freien Wähler. Sie werden nicht so sehr wahrgenommen, weil sie als Wählergemeinschaft irgendwie neutral wirken und eher direkt den Sachfragen zugewandt sind. Auch kennt man die Freien Wähler eher auf kommunaler Ebene, wohingegen sie auf Bundesebene erst weniger in Erscheinung traten, woraus sich die Frage ergibt, was sie im Bund tun würden. Jedoch finden sich, und das ist interessant, bei den Mitgliedern der Freien Wähler oft konservative Positionen. Zudem eckt Bayerns FW-Chef Hubert Aiwanger immer wieder beim Mainstream an – zum Beispiel, als er sich nicht “impfen” lassen wollte. Jüngst sollte gegen ihn sogar eine “Fernsehhinrichtung” à la Eva Herman bei “Markus Lanz” durchgeführt werden – doch Aiwanger wußte sich souverän zu schlagen, und die Aktion ging in die Hose.

Lunte Nummer drei: Sahra Wagenknecht. Ihren Start in die Politik in jüngeren Jahren kann man nicht als geglückt bezeichnen, denn sie fiel im Rahmen der “Kommunistischen Plattform” der PDS (ehemals SED, heute “Die Linke”) durchaus negativ auf. Jedoch ist Wagenknecht eine Frau, die über die – nicht überall anzutreffende – Fähigkeit verfügt, hinzuzulernen. Wagenknecht ist vom intellektuellen Niveau ihren Parteigenossen der Linken weit überlegen. Die Linkspartei macht in diesen Jahren den schweren Fehler, in vielen Bereichen mit SPD und Grünen in ein Horn zu blasen und deren Unsinn zu kopieren.

Das Damoklesschwert einer Wagenknecht-Partei

Dabei wäre stattdessen eine Abgrenzung von Rot-Grün vonnöten: Das wäre besser für die “Linke” selbst und vielleicht auch besser für Deutschland, weil somit als Alternative noch eine wirkliche Opposition von links entstünde und nicht ein fünftes Rad am Wagen der Ampel plus CDU/CSU. Dazu besitzen die Betonköpfe in der Linkspartei jedoch nicht die geistigen Kapazitäten – weswegen die Partei unter 5 Prozent herumdümpelt.

Wagenknecht stellt jetzt die Ausnahme dar. Sie hat sich gemausert, hat gemeinsam mit ihrem Mann Oskar Lafontaine auf manchen Feldern (wenn auch nicht in allen) hinzugelernt. Viele in der “Linken” sind jedoch nicht in der Lage, sich darüber zu freuen und das sich daraus ergebende Potential zu nutzen. Im Gegenteil: Eben aus diesem Grund machen sie Wagenknecht innerhalb der Partei die Hölle heiß. Inzwischen wird schon wahre Ewigkeiten über die Gründung einer Wagenknecht-Partei spekuliert. Solch ein Ereignis wäre höchst interessant, denn diese Politikerin zieht diverse Wählergruppen zu sich hinüber, und obendrein reaktiviert sie Stimmen aus dem Nichtwählerlager. Mit einer Wagenknecht-Partei wäre die “Linke” ab sofort deren Konkurrenz, geriete stark unter Druck und würde wohl recht schnell endgültig auf dem Müllhaufen der Geschichte verwiesen. Da gehört sie zwar schon seit 1989 hin, aber anscheinend hat da manch einer nicht auf das Mindesthaltbarkeitsdatum geachtet. (Ja, ich weiß, Joghurt kann man auch nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum noch lange konsumieren – aber nicht mehr nach 30 Jahren.)

Der Balken, den sie immer ausblenden

Lunte Nummer vier: Die “Sonstigen”. Gucken Sie sich den Balken der unter diesem Begriff zusammengefassten Kleinparteien bei Umfrageergebnissen einmal genauer an (falls er Ihnen nicht vorenthalten wird, was viele Grafiken tun): Dieser Balken ist ist inzwischen ganz schön hoch, und wird Ihnen in manchen Präsentationen mit Absicht genau deswegen nicht gezeigt. Durch die unselige Fünf-Prozent-Hürde – klar undemokratisch – werden bekanntlich alle Kleinstparteien bei einer Bundestagswahl oder Landtagswahl einfach ausgeschlossen; eine große Schweinerei, die schon seit Mitte der Fünfziger Jahre die Politik der Bundesrepublik Deutschland mitbestimmt und sie an Innovationen im Parteiensystem hindert. Sie war nicht Teil der Konzeption der Bundesrepublik 1949. Weil über viele Jahrzehnte Wähler befürchten mußten, daß ihre Stimmen für aussichtslose Parteien unter den Tisch fällt, wählten sie zähneknirschend eben immer wieder eine der etablierten Parteien. (Raten Sie übrigens mal, wo es sogar eine 10-Prozent-Hürde gibt… In der Türkei! Damit hält sich Erdogan Konkurrenz vom Leib.)

Trotz der Tatsache, daß praktisch jeder Deutsche weiß, daß kleine Parteien kaum eine Chance haben, wollen viele Bürger diese nun offenbar dennoch wählen – und zwar aus Überzeugung. Genau das weist der hohe Balken in den Umfragen für die “Sonstigen” aus. Da wäre zum Beispiel die neue, konservative Partei “Bündnis Deutschland”, die leider das Problem hat, über keine charismatischen Köpfe zu verfügen – und außerdem nimmt sie der AfD Stimmen weg. Immerhin sitzt sie jetzt im Parlament Bremens, wo die AfD (aufgrund eines Fehlers infolge eigener Dummheit und Zerstrittenheit bei der Anmeldung zur Wahl) nicht antreten durfte. Unter die “Sonstigen” fällt aber auch die “Basis“, die sich aus der Bewegung gegen die Corona-Politik zusammenfand und die über prominente Köpfe verfügt – jedenfalls sollte Namen wie Sucharit Bhakdi und Wolfgang Wodarg wirklich jeder kennen.

Mögliche Neugründungen nicht vergessen

Lunte Nummer fünf: Etwaige weitere, noch zu gründende Parteien. Was man ja nicht vergessen sollte: Es kann jederzeit eine neue Partei gegründet werden, und falls diese gut konzipiert ist, ist hierzulande noch mehr los als ohnehin schon! Zwar ist eine Parteigründung mit bürokratischen Hürden verbunden, und der Aufbau der Infrastruktur ist mühsam. Dennoch: Die Situation in Deutschland ist so explosiv, daß sich ein paar Unzufriedene womöglich die Mühe machen. Praktischer Tip: Diese Partei sollte sich nicht unbedingt als “konservativ” definieren, da dazu kein Bedarf im Spektrum mehr ist. Sie sollte vielmehr die Massen erreichen. Es sollte dabei auch ein Auge darauf geworfen werden, daß anderen alternativen Parteien nicht allzu viele Stimmen weggenommen werden. Wie wäre es zum Beispiel mit einer liberalen Partei? Diese würde sich erheblich von der FDP unterscheiden.

Lunte Nummer sechs: Das Ans-Licht-Kommen der Realität. Man stellt in Gesprächen immer wieder fest, daß etliche Deutsche vieles noch gar nicht mitbekommen haben. Daß Hunderttausende von Menschen durch die Impfung inzwischen tot oder krank sind, ist ihnen unbekannt. Sie haben zwar diese Fälle ebenfalls im Verwandten- und Bekanntenkreis, erkennen aber den Kausalzusammenhang nicht (man vergleiche zum Beispiel diesen gerade neu geschilderten erschütternden Fall). Daß ausgerechnet mit dem Beginn der “Impfungen” im Frühling 2021 auch die Übersterblichkeit einsetzte, wie die offiziellen Zahlen des Bundes zeigen, wird den Mainstreammedien-Konsumenten bis heute verschwiegen. Wenn das alles in der breiten Masse ankommt, wird es wiederum Einfluß auf das Parteiengefüge haben – und dann ist noch mehr Action als ohnehin schon!

Bewegung im Parteienspektrum

Wahlforscher, die sich mit der “Sonntagsfrage” befassen, betonen oft, daß auch “längerfristige Überzeugungen” eine Rolle spielen, wenn eine Wahl ansteht. Dies bedeutet: Viele Menschen verorten sich an einer bestimmten Stelle im politischen Spektrum und lassen sich nicht lediglich durch die aktuellen Ereignisse beeinflussen. Ihre Wahlentscheidung beruht auf Überzeugungen, die sie oft über lange Zeit, vielleicht über Jahrzehnte, erworben haben. Nun aber boomen die Alternativen zur “Nationalen Front“, wie die Altparteien in Anspielung auf die DDR oft scherzhaft genannt werden. Meiner Einschätzung nach ändern sich in vielen Fällen diese “längerfristige Überzeugungen” gerade. Ich glaube, viele Leute merken gerade, daß sie sich längerfristig politisch anders orientieren wollen oder müssen, um auch morgen noch Butter auf dem Brot zu haben. Das macht diesen Sommer 2023 zu einem besonderen Sommer.

Andere Länder haben es übrigens längst vorgemacht: Ein Parteiensystem ist nichts, was für alle Ewigkeiten in Stein gemeißelt wäre. Da ist beispielsweise Italien zu nennen, wo sowohl links mit der “Bewegung fünf Sterne” als auch rechts mit der “Lega“, der “Forza Italia” und der “Fratelli d’Italia” neue Parteien aufkamen, die inzwischen die Politik dominieren, während die alten Parteien in der Versenkung verschwunden sind. Ein weiteres Beispiel sind die Niederlande, wo sich ebenfalls massiv etwas bewegt – aktuell feiert dort die Bauernpartei Erfolge. Sogar das träge Schweden durchläuft, wenn auch langsam, einen Wandel. Viele europäische Demokratien sind dabei deutlich flexibler als die Bundesrepublik Deutschland, weil hier Prozenthürden oft niedriger sind oder fehlen. Aber sogar bei uns kommt jetzt, wie dargelegt, Bewegung ins Parteienspektrum. Wer braucht noch Union, SPD, Grüne, FDP oder Derartiges, wenn sie uns Kummer und Sorgen, Tod und Krankheit, Armut und Unfreiheit bereiten? Richtig: Niemand. Das ist, wie die Umfragen zeigen, die Meinung von zunehmend mehr Menschen in unserem Land, und dieser Gedankengang ist gut nachvollziehbar. Die Devise heißt: Mal etwas Neues wagen!

33 Antworten

  1. KEINE Partei wird es richten geschweige vermeiden können, dass der Unrechtsstaat, welcher unter Bundesrepublik Deutschland firmiert, noch gerettet werden kann. Der “Great Reset” wird vom Volke ausgehen, ein NEUSTART unvermeidlich.

    Ein Neustart kann jedoch nur gelingen, wenn dem deutschen Volk gem. Art. 146 GG ein Verfassung gegeben wird, welche den Namen auch verdient!!!

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  2. Das Wahlprogramm von Herrn Merz besteht darin, die AfD zu bekämpfen. Dabei hat Deutschland eine Menge von echten Problemen. Der AfD ist es gelungen, diese zu benennen. Die überwiegende Bevölkerung interessiert sich für gesellschaftliche und wirtschaftliche Probleme, solange es „Brot und Spiele“ gibt. Das hat sich mit dem Heizungsgesetz geändert. Damit ist klar geworden, was von der Regierung zu halten ist. Sie macht Murks und vernichtet den von den Bürgern hart erarbeiteten Wohlstand. Das Vertrauen ist zerstört. Mit nichtssagenden schönen Erklärungen kann dieses nicht wieder hergestellt werden, da Vertrauen über Jahre erarbeitet werden muss. Daher wird auch die CDU, die ihr Image als Wirtschaftspartei verloren hat, noch lange an diesem Manko leiden. Was soll der Bürger, dessen Interessen verraten sind nur machen? Eine Wahlenthaltung bringt nichts. Selbst bei einer Wahlbeteiligung von 20% ist die Wahl gültig und die Altparteien e sind wieder voll da. Bleibt nur die AfD, die sich nicht scheut, die gesellschaftlichen Fehlentwicklungen (Gendern, Zerstörung der Familie und des Nationalbewusstseins, Abbau des Wohlstands) beim Namen zu nennen. Die CDU sollte überlegen, ob es für sie nachhaltig ist, jeden modernen Trend mitzumachen, nur weil das Mitlaufen bequemer ist als gegen den Strom zu schwimmen.

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  3. Die wichtigste und am Ende dann wohl auch entscheidende der 6 aufgezählten “Lunten” dürfte m.E. Lunte 6 sein, das “Ans-Licht-Kommen” der Realität”.

    Die Realität, die uns die vereinigten Altparteien bereitet haben, wird schon sehr bald ihre grausame Fratze zeigen und allen, die bisher noch schlafen und selig träumen, einen wahren Schock versetzen.

    Deutschland wird deinstrualisiert. Die Basis seines Wohlstandes, die Basis der Finanzen des Staates und der Sozialsysteme und die Basis des täglichen Lebensunterhalts von Millionen von Menschen wird in Schutt und Asche gelegt. Daß dies zu einer gravierenden Gefahr für den inneren Frieden und die politische Stabilität führen dürfte, liegt auf der Hand.

    Und die Scheinopposition CDU/CSU ist in demselben Maße Täter und nicht Opfer wie die Ampelparteien.

    Der Union “verdanken” wir die Zerstörung unserer sicheren und preiswerten Energieversorgung und die Vernichtung der Kernenergie.

    Die Union hat die Grenzen geöffnet und den Weg für eine millionenfache Einwanderung in die Sozialsysteme freigemacht.

    Die Union steht, was Kriegstreiberei und Haßreden gegen Rußland betrifft, den Ampelparteien und und speziell auch den Grünen in nichts nach.

    Ich kann nicht in die Zukunft schauen. Ich halte es für möglich, daß angesichts der katastrophalen Realität, die sich bald zeigen wird, neben der AfD, die bisher die einzige realistische Alternative gegenüber den Altparteien ist, neue Parteien entstehen, die ebenfalls von der Krise profitieren werden. Bisher jedoch gibt es sie nicht. Und ob eine Wagenknechtpartei wirklich Chancen hätte, muß sich erst noch zeigen.

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  4. Ich habe mich – im Gegensatz zu meinem Vater – viel zu spät für Politik interessiert. Und wenn, die letzten 20 Jahre wegen der verheerenden Folgen.
    Also, sage ich als politisch nicht versierter Mensch, daß das, was momentan politisch spürbar für uns (Deutsche) abläuft, sofort ein Ende haben muß. Aber dazu gehört m.E. nach nicht noch mehr Zersplitterung – ob mit oder ohne 5%-Hürde!
    Ich bin der Ansicht, daß wir (Deutschen) wieder beginnen müssen, an einem Strang zu ziehen und unsere Probleme Deutsch-gemeinsam angehen sollten. Nur, wenn uns (Deutschen) das gelingt, haben wir das Erbe unserer Vorfahren richtig verwaltet und das Land verdient!
    Und die ALTERNATIVE bildet – für meine Begriffe – das ideale Sprungbrett dafür. Auch wenn bis in die höchsten Ebenen U-Boote rumkurven 😉 Ich denke mir, daß die spätestens dann neutralisiert werden, wenn man dort den Willen des Volkes erkennt zu einer echten Zusammenarbeit – auf Basis von wirklichen Mehrheitsentscheidungen und Volksreferenden zu jeder Zeit.
    Denn, das Volk regieren sollte ein “Fall von is nich mehr!” werden.
    Hmm …

  5. Frau Wagenknecht ist eine Kommunistin, für mich erstaunlich, da sie wirklich intelligent ist. Sie ist so intelligent, dass sie erkannt hat, dass mit den Themen der AfD mehr Stimmen zu fangen sind, als mit denen, die ihre Partei vertritt. Aus Frankreich wurde übrigens der Aufruf verbreitet, dass die Linken genau das tun sollen.
    Ohne den beiden Leitfiguren des C.-Irrsinns zu nahe zu treten, sollte man sich überlegen die Basis zu wählen. Als Markus Hainz sie verlassen hat, wurden ein paar unschöne Dinge öffentlich und jemand ( Oliver Janich, meine ich) hat sich die Mühe gemacht und das Basisprogramm durchleuchtet. Da klang das ganz nach Grünenpolitik. Da ich der Ansicht bin, dass diese Partei eher eine C. Partei ist und nicht über die 5% kommt, kostet sie der einzigen Alternative unnötig Stimmen. Es sollte den Wählern klar sein, dass sich nichts ändern wird, solange eine Koalition der Altparteien zu deren Stimmenmehrheit führen kann.

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    1. Exakt! Die Basis ist eine Linkspartei mit Anti-Corona Ausrichtung, ansonsten legen ihre führenden Mitglieder höchsten Wert darauf, festzustellen, daß sie rein links sind.

    2. Die ‘Basis’ ist in puncto Migrations- und Umweltpolitik ziemlich auf grüner Linie, also NICHT wählbar.

    3. Ich weiß nicht, ob sich Frau Wagenknecht noch als “Kommunistin” sieht. In ihren Büchern, Aussagen (Videos) und ihrem Verhalten kann ich nichts “Kommunistisches” mehr erkennen. Ganz im Gegenteil deckt sie auf, warum der Kapitalismus, so wie er ungezügelt daherkommt (Bankenaufsicht; Lobbyismus; Sozialstaatlichkeit; Friedensbemühungen bzw. Kriegshetzerei und Vasallentum), letztlich in den Untergang führt. Ihre Aussagen sind durchaus “bodenständig” und beinhalten mehr “demokratische Gesinnung” und gesunden Menschenverstand als die Aussagen und “Regierungsakte” sämtlicher Regierungsmitglieder einschließlich der Pseudo-Opposition.

      Früher konnte man durchaus verschiedener Meinung sein, aber höchst selten konnte man dabei seinem Gegner sogar mit besten Gründen den gesunden Menschenverstand absprechen. Heute muss man dagegen fragen, was entspricht noch dem gesunden Menschenverstand, was da an „Regierungstätigkeit“ abgeliefert wird.

      Im Übrigen fehlt in o.a. Aufstellung vollkommen, dass “Strom-Desaster”, das die Steuerzahler nahezu täglich Millionen Euro kostet, weil immer wieder zu viel Sonne und Wind, dann wieder zu wenig Sonne und Wind vorhanden sind. In beiden Fällen sind Zahlungen an die ausländischen Lieferer bzw. Abnehmer fällig! Ein “Ausbau” bringt demzufolge nichts, weil die Probleme insgesamt dadurch sogar noch verschärft werden! Für dieses Desaster gibt es gute Beiträge im Internet.

      Ansonsten bin ich sehr skeptisch, ob sich „Umfrage-Werte“ tatsächlich als „Wählerstimmen“ niederschlagen werden. Bislang wurde noch nie derartige Erwartungen erfüllt. Eine gute Strategie besteht gerade darin, einen Gegner hochzujubeln, nur um die Menschen dann mit Skandalmeldungen kurz vor der Wahl wieder zurück zu manipulieren.

      Das Falscheste, was die AfD tun könnte, wäre sich auf “Umfragewerten” auszuruhen!

    4. Es wird jetzt im Mainstream auch ein gewisser Widerstand artikuliert. Aber die AfD hatte noch immer zu wenig Stimmen. Die Bürger glauben weiter an Krisen ihren Lügenmedien und Promis und das die AfD böse ist. Wir sollten jeder jede Woche Infoblätter in die Briefkästen stecken mit Zahlen und Fakten zu dem was wirklich passiert. Das wäre auch eine Aufgabe der AfD.

      1. So was ähnliches hab auch schon mal durchgezogen in meiner Umgebung mit Zetteleinwurf über Informationen und Daten für den geplanten Migrationspakt. War damals schon (2014) riskant, und Du wurdest angefeindet.

  6. @und übertrifft damit übertrifft jede der drei Ampelparteien SPD, Grüne, FDP deutlich.
    jetzt ist aber erst Halbzeit, und der Zeithorizont des gemeinen Wählers ist kürzer als der Weg zum eigenen Hintern.
    Sie brauchen also keine Angst zu haben, das wird sich in den zwei Jahren noch drehen – außerdem haben wir noch die MS-Medien, die so richtig Haltung zeigen werden und die tapferen Briefwähler, die in bewährter Manier die Kohlen aus dem Feuer holen.
    Dieses Hoch ist nur eine weitgehend belanglose Aktion zur Beruhigung der Wähler : wir haben verstanden und sie können ruhig glauben, daß die Blockpartei eine ausreichende Mehrheit hat – soll heißen : schön, das wir darüber geredet haben!

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  7. wer kann uns vor der Vollendung der grünen Khmer Sauereien retten? Die AFD
    Und wenn die verboten wird, gibt es (hoffentlich) eine Revolution wie weiland in FRONKREISCH

  8. Es kann nur heißen, Widerstand i.S.v. Art. 20 Abs. 4 GG und
    massenhaft AfD wählen, damit die Alternative endlich
    den Dreck säubern kann !

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    1. Zur Erinnerung:
      Hier das Abstimmungsverhalten der AfD im Bundestag:
      -5,5 Mrd. für den sozialen Wohnungsbau? Abgelehnt.
      -Besserer Schutz für Paketbotinnen durch Nachunternehmerhaftung? Abgelehnt.
      -25 Mrd. Euro Überbruckungshilfen bei Corona-bedingten
      Umsatzausfallen? Abgelehnt.
      – Höhere Freibetrage für Alleinerziehende? Abgelehnt.
      -Einmaliger Kinderbonus von € 300,- je Kind? Abgelehnt.
      Mehr Unterstützung bei Corona-bedingt aufgetretenen
      Pflegesituationen? Abgelehnt.
      – Bessere Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie? Abgelehnt.
      -Mehr Geld für den ,,Digitalpakt Schule”? Abgelehnt.
      -2 Mrd. Euro für mehr Ganztagsbetreuung? Abgelehnt.
      -Grundrente für rund 1,3 Mio. Rentner
      innen,
      ohne Gang auf das Amt? Abgelehnt.
      – Wegfall des „Soli” für rund 90 Prozent der Steuerzahler innen? Abgelehnt.
      -Mindestvergütung fur Auszubildende? Abgelehnt.
      -5,5 Mrd. Euro für bessere Betreuung in den Kitas? Abgelehnt.
      – Höhere Mutterrente” für rund 10 Mio.
      Rentebezieher*innen? Abgelehnt.
      -Höhere Erwerbsminderungs-, Erziehungs- und Hinterbliebenenrenten
      durch verlängerte Zurechnungszeiten? Abgelehnt.
      – Neue Chancen für Langzeitarbeitslose durch Lohnzuschüsse? Abgelehnt.
      -Entlastung von Geringverdiener innen durch reduzierte
      Sozialversicherungsbeitrage? Abgelehnt.
      -Mehr Sicherheit fur Arbeitnehmer innen auf Abruf? Abgelehnt.

  9. Zur 5-Prozent-Hürde: man kann sie aus guten Gründen für undemokratisch halten, aber dem Grunde nach halte ich einen Mechanismus, der Kleinstparteien aus dem Parlament hält, für sinnvoll. Es ist eine Erfahrung aus der Weimarer Republik, die in die Konstruktion der Bundesrepublik eingeflossen ist, und Beispiele wie Israel zeigen, welche Schwierigkeiten eine zersplitterte Parteienlandschaft verursacht – im Falle Israels bekommt man eine instabile Regierung mit einem Premierminister, der im Wesentlichen auf Druck und Bedrohung von außen setzen muss (die man gerne selbst provoziert) um das Volk hinter sich zu versammeln. Die den US Präsidenten gerne vorgeworfene Taktik, mit Kriegen von innenpolitischen Problemen abzulenken und sich die Wiederwahl zu sichern, wird meiner Ansicht nach auch in Israel, natürlich angepasst an lokale Verhältnisse, gelebt.
    Streiten könnte man sich über die Höhe der Schwelle – warum 5 Prozent, warum nicht 3 Prozent, oder 2,345 Prozent?
    Streiten kann man auch über Listen- vs. Direktwahl, Überhangmandate und vieles mehr, was aus heutiger Sicht Kompensationsmechanismen aus den 1950ern sind. So könnte man gut vertreten, dass bei Bundeswahlen nur noch eine einheitliche, eben bundesweite, Stimmenauszählung gäbe und Direktwahlen eigentlich unnötig sind bzw. ein fremdes, aus dem mehrheits- oder “winner-takes-it-all” Wahlrecht stammendes Prinzip sind. Andererseits haben nur direkt gewählte Abgeordnete ernsthafte Chancen, sich von den allmächtigen Fraktionen zu emanzipieren – so sie es denn wollten, real findet es kaum statt. Auch ein Mehrheitswahlrecht nach US oder UK Vorbild mit seiner Tendenz, zu einem zwei-Parteien-System zu führen, muss nicht notwendigerweise undemokratisch sein, sondern kann im Gegenteil zu sehr selbstständig und selbstbewußt agierenden Abgeordneten führen – wie UK und USA auch immer wieder zeigen, trotz des Obama/Biden Mehltaus.

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  10. https://media.deutschlandkurier.de/2023/KW29/unblogd.mp4

    „CDU-Politiker fordern Massenmigration und AfD-Verbot | Ein Kommentar von Miró Wolsfeld“

    vom 19.Juli 2023

    Danke CDU für die beste Wahlwerbung im Sinne der AfD.
    Ole, ole, es wird immer stärke die gute Volkspartei, die AfD !
    Danke an Thorsten Frei MdB – Bundestagsabgeordneter für den Schwarzwald-Baar-Kreis und das Obere Kinzigtal.
    Ein Witz, sorry Wanderwitz fordert sogar das Verbot der AfD.

    Mit Verlaub, tickt ihr noch richtig ?

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  11. Das “Problem” sind unsere rund 7 Mio ÖD, inkl. Pensionäre. Die werden üppig bei Laune gehalten, insofern wählen die zur Pfründesicherung überwiegend rot-grün, paar wenige vlt. schwarz.

    Bei rund 60 Mio. Wahlberechtigten und 75% Wahlbeteiligung sind das schon über 15% der Stimmen.

    M.E. wird, egal was passiert, das etablierte Lager rot/grün/schwarz/gelb die Macht gemäß ehemals Agenda 2010, nun Agenda 2030 und bald 2050 halten. Notfalls im Viererbündnis. Linke sind nun mit Rackete vollkommen unglaubwürdig. Da bleibt nicht viel….

    Der Verarmungskurs für die Allgemeinheit, der “Krieg” gegen Alte, beginnend mit rot-grün anno 1998 und deren Agenda 2010, die Massenzuwanderung, bei gleichzeitig sattem Profit der Investoren und einiger weniger Gruppen wird rigoros fortgesetzt werden.

  12. Irgenwie wird hier etwas mißverstanden. Machen wir uns nichts vor, wir haben die Politiker die von Schwab und dem großen Bruder, dem wir mittlerweile mehr als in den Allerwertesten kriechen, installiert wurden. Wer glaubt, dass Wahlen, die vermutlich sowieso manipuliert werden,etwas ändern, glaubt auch an den Weihnachtsmann. Die Hoffnung auf die AFD ist ja gut und schön, aber in Anbetracht dessen, wer wirklich die Fäden zieht , blauäugig. Wenn wir weiter mit echtem, und wirkungsvollen Widerstand warten, verlieren wir wirklich ALLES und zwar 95% von uns! Angst, Ungläubigkeit, hoffen und warten, sind die gefährlichste Mischung, die derzeit im Land vorherrscht, ein langsam wirkendes aber doch tödliches Gift.

  13. Zustimmung, aber der Artikel enthält einen Fehler, denn es heisst:
    “Mit jeder Woche, xxxxxxx yyyyyyy xxxxxx yyyyyyy, wandern ein paar Stimmen zur AfD.”
    Das ist falsch! Mit jeder Woche, wandern unter solchen Umständen,
    SEHR VIELE STIMMEN ZUR AFD.

  14. Es ist immer schön, wenn von etwas neuem gefaselt wird, doch meist stellt es sich als alte Kamelle heraus, die nur fade schmeckt. Frau Wagenknecht ist eine Kommunistin und einmal Kommunist, dann immer Kommunist.! Also was erwartet ihr von dieser Frau? Genauso, wie von der Basis und die anderen Gruppierungen, die nur die AfD schwächen und somit ein: weiter so programmieren. Es gibt nur einen richtigen Wandel , den mit der AfD. Alles andere ist nur Augenwischerei und zieht den Niedergang Deutschlands unnütz in die Länge. Alle Kraft für die AfD!!!

    1. Ob Frau Wagenknecht immer noch glühende Kommunistin ist, mag ich nicht beurteilen. Ein jedoch ist unbestreitbar. Menschen können dazu lernen und alte Überzeugungen über Bord werfen. In so Fern halte ich die Aussage “einmal Kommunist, immer Kommunist” für zumindest unüberlegten Blödsinn. Oder anders ausgedrückt:

      Jeder Verallgemeinerung ist unzulänglich – auch diese!

  15. Man muß aber noch eins in Erwägung bringen. Die Wechselwähler, die sich jetzt wie auch immer anders positionieren sind Leute die bisher immer schön die Einheitspartei gewählt haben. Sie erwarten von neuen Parteien, auch von der AfD, die Lösung ihrer Probleme, insbesondere den Erhalt ihres Wohlstandes und der Konsummöglichkeiten. Daraus wird aber nichts, es wird abwärts gehen. Und dann ist die Frage wie diese Wechselwähler weiter vorangehen. Ich könnte mir gut vorstellen, das sie neue Parteien, auch der AfD, binnen weniger Monate nach deren Regierungsantritt den Laufpass geben weil sie es nicht schaffen den Zustand wieder zurückzudrehen. Und dann wünschen sie sich die Einheitsparteien zurück und werden ein Rückgängigmachen des Zustandes selbst wieder verhindern.

  16. Der Zug hat schon zu viel Fahrt aufgenommen. Selbst eine absolute Mehrheit für die AfD kann den nicht stoppen. Sie ist nur eine Partei.
    Wir werden hart aufschlagen, das ist sicher. Was dann passiert? Keine Ahnung.

  17. DAS GESICHT DER DEMOKRATIE
    PARLAMENTARISMUS
    KORRUPTION / VERELENDUNG

    Die Folgen der Einführung der parlamentarischen Demokratie waren Schwächung der politischen Führung, weitgreifende Zerrüttung des Staates und eine extreme Ausbreitung der parteipolitischen Interessensphäre auf Kosten der politischen Einheit der Nation. Die Politik der Erfüllung fand im Parlament stets eine bereitwillige Mehrheit.

    Die Formen, in denen sich das parlamentarisch-politische Leben in Deutschland abspielte, erwiesen sehr bald, daß die Institution des Parlaments einer fortschreitenden Auflösung unterlag. Ein – für die Beurteilung dieses Vorganges – so unverdächtiger Zeuge wie Rathenau kennzeichnete den Eindruck, den er von der Nationalversammlung empfing, mit den folgenden Worten: “Abgeordnete, die weder von Politik, noch von Wirtschaft, noch von Verwaltung, noch von inneren Zusammenhängen etwas verstehen, zählen ab und ernennen Minister: mir einen, dir einen. Minister, die zu etwas anderem geboren sind, entwerfen Gesetze. Die Nationalversammlung nimmt sie an, die öffentliche Meinung nickt, und das Land geht zugrunde. Es kommt nichts ein. Die Ungleichheit der Vermögen nimmt nicht ab, sondern zu. Die Intelligenz verarmt bis zur Proletarisierung. Die großen Vermögen wachsen ins Sinnlose. Die besten Kräfte wandern aus. Die Beweglichen haben ihr Geld ins Ausland geflüchtet. Die Anständigen und Gutmütigen bezahlen für die Rücksichtslosen. Die Autorität des dilletantischen Staates ist in Steuersachen ebenso dahin, wie in Ernährungssachen. Defraudation ist ein Scherz, wie eine Butterschiebung. Die Korruption blüht. Regierung und Gesetzgebung werden nicht mehr ernst genommen.”

    Diese aufschlußreiche Kritik eines typischen Liberalen deutet schon auf den Zusammenhang des parlamentarischen Systems mit Momenten der Korruption hin, einen Zusammenhang, den die enge Verflechtung privater und öffentlicher Machstsphären bestimmt. Die Jahre nach dem Krieg sind reich an Skandalen und Korruptionsaffären, an denen die Inhaber höchster politischer Ämter einen traurigen Anteil hatten. Ein Schwarm zweideutiger Geschäftemacher verstand es, sich im Parlament und in den Ministerien Einlaß zu verschaffen und politische Beziehungen für die dunkelsten Schiebergeschäfte auszunutzen. Die Fülle der Skandale, die die Öffentlichkeit beschäftigten, gestattet einen Schluß auf den wahren Umfang dieser Geschäfte und auf die Zahl korruptiver Elemente, die geschmeidig genug waren, ihre Entlarvung und Bestrafung zu verhindern.

    In scharfen Gegensatz zu so profitablen Schmutzereien, an denen Minister und Abgeordnete sich beteiligten, stand die wirtschaftliche Verelendung des Volkes, die durch Inflation, Arbeitslosigkeit und Deflation herbeigeführt wurde und heute in jener allgemeinen Wirtschaftskatastrophe gipfelt, deren Folge die zunehmende Proletarisierung der Nation ist.

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    SCHLUSSWORT

    Die Demokratie ist gleichbedeutend mit einer umfassenden Politisierung der Massen. Diese Schärfung des Bewußtseins für politische Zusammenhänge führte in Deutschland nicht zu einer Stärkung, sondern zu einer Abschwächung des staatspolitischen und nationalpolitischen Denkens. Der Einfluß, welchen die liberale Gedankenwelt nach dem Novemberumsturz erlangte, ist verntwortlich dafür. Der Liberalismus besitzt keine staatsbildende Kraft, wohl aber Kräfte, um jede strenge, reine Staatsgestaltung zu zerstören. Wie eine solche beschaffen ist, lehrten am eindrucksvollsten die preußischen Könige. Ihr Werk ist es denn auch, an das anzuknüpfen ist, und was sie für Preußen taten, das muß für den deutschen Staat getan werden. Man spricht heute vom “Reich”, nicht im Bewußtsein der Verpflichtungen, welche das Wort auferlegt, sondern aus Unbehagen gegen den Staat, vielleicht aus der stillschweigenden Einsicht heraus, daß es einen deutschen Staat im strengen Sinne des Wortes noch nicht gibt. Aber der Reichsgedanke kann ohne den Staatsgedanken nicht bestehen, und die Zukunft des Deutschen Reiches ist ohne den deutschen Staat nicht denkbar.

    Vielleicht läßt sich sagen, daß Reich und Staat in Deutschland in dem gleichen Verhältnis stehen, wie Mythus und Geschichte. Aber der Mythus hat eine geschichtsbildende und staatsbildende Kraft, und das Verhältnis von homerischen und perikleischem Zeitalter ist ein so gesetzliches wie das der Normen zur deutschen Politik von heute. Sollten jene nicht recht haben, die da behaupten, der alte Barbarossa schlafe immer noch, von Rabenflügeln umweht, im Kyffhäuser ???

    Was aber bedeutet das alles für unsere Zeit ??? Wach geworden nach einem tiefen Sturze beginnt die Nation Umschau zu halten. Sie spührt, daß die Verfassung in der sie lebt, die Verfassung eines zusammengebrochenen Deutschlands ist, daß der Geist der Niederlage darin haust und das politische Denken stets von neuem in Fesseln schmiedet.

    Die parlamentarische Demokratie ist ein Ende, kein Anfang. Das große Werk der Befreiung Deutschlands wurde von ihr nicht gefördert. Auf Kosten der politischen Einheit trieben die Parteien, die den Staat beherrschten, eine Politik, die die krasse und kleinliche Ausnutzung von Sondervorteilen bezweckte und zu einer Zerrüttung der nationalen Gesamtkraft führte.

    Auf diesem Wege ist kein Fortkommen. Daß jene Form der Demokratie, die heute herrscht, nicht mehr lebensfähig ist, daß die Demokratie einer Umbildung bedarf, ist eine Einsicht, der sich niemand entziehen sollte. Auch darf man sagen, daß sie anfängt, politisches Gemeingut zu werden. Die Demokratie hat nicht den Sinn, einem Heer von Parteifunktionären angenehme Lebensbedingungen auf Kosten von Staat und Nation zu verschaffen. Sie ist reif für eine politische Führung, die von der Nation unmittelbar beauftragt wird und der Nation allein verantwortlich ist. Um die Bildung einer solchen Führung, nicht aber um den Fang von Wählerstimmen und den Handel um Ministersitze geht der politische Kampf, der heute in Deutschland ausgefochten wird. Mag diese Führung beschaffen sein, wie sie wolle – gewiß ist, daß sie sich mit dem Fortbestand der parlamentarischen Formen nicht verträgt.

    So reich an Leiden die Vergangenheit war, und so dunkel und gefahrenreich die Zukunft erscheint, ein Volk sechzig Millionen, ein Volk, dessen ungeheuere Kraft sich im Kriege ruhmvoll offenbahrte, hat keinen Grund, diese Zukunft zu fürchten. Wo immer es dazu gelangt, seine Kräfte einheitlich einzusetzen, dort wird es gewaltige Leistungen vollbringen. Es wird frei sein in dem Augenblick, in dem es entschlossen ist, sich seine Freiheit rücksichtslos zu erkämpfen, in dem es entschieden und einmütig, wie es dem großen und stolzen Volke geziemt, alles um diese Freiheit wagt und den letzten Mann, den letzten Gedanken für sie auszuopfern sich bereit findet.

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    DAS GESICHT DER DEMOKRATIE

    HERAUSGEGEBEN VON EDMUND SCHULTZ

    VERLAG VON BREITKOPF & HÄRTEL / LEIPZIG 1931

    Leider wissen wir wo diese blinde, rücksichtslose Wut endete: 08. Mai 1945 !!!

    Alles vorangestellt Geschriebene ist sachlich richtig.

    Deshalb laßt uns nicht die gleichen Fehler machen, sondern uns im Sinne des Weltfriedens einigen.

    Mit herzlichen und heimatlichen Grüßen verbleibt

    Burger Lohmann

    http://ag-freies-deutschland.de/nationaler-uebergangsrat-fuer-ein-freies-deutschland/

  18. DENKSPORT:

    Auf der Schweinerennbahn der Politik geht es nur darum, wer zuerst am Futtertrog sitzt und diesen Platz zu verteidigen, weil ‘WIR’ das in unserer selbst erlernten Hilflosigkeit und maßloser Verantwortungslosigkeit zulassen.

    Wie lange noch ???

    Oder wollen ‘WIR’ endlich wieder Verantwortung übernehmen und tragen ???

    Was kann die AfD im besten Fall wann ???

    Abgesehen von den illegalen Wahlen seit 1956 und einem illegalen Bundestag haben ‘WIR’ seit dem keinen legitimen Gesetzgeber, mit formaljuristisch schwerwiegenden Folgen, die nur niemand interessieren. Das Thema “staatlos-Wahlen” wurde 2014 auf allen Ebenen der Wahlleiter, vom Bundeswahlleiter bis runter auf Gemeindeebene, angezeigt. Aus der Rechtsabteilung des Kreises kam verbal die Bemerkung: “… das ist ja interessant, aber sie glauben doch nicht im Ernst, daß deswegen die Wahlen nicht stattfinden.”

    Die Organe der BRD wurden folglich, wenn auch nicht primär aus diesem Grund, strafangezeigt [ https://docs.google.com/viewerng/viewer?url=http://ag-freies-deutschland.de/wp-content/uploads/2013/06/LowRes_IRF-Eingangsbestaetigung_Ermittlungskommitee_Strafanzeige.pdf&hl=de ], auch das mit schwerwiegenden Folgen, die heute aber bisher kaum jemand versteht und in Zusammenhang bringt. Keine Sorge, kommt noch.

    Zurück zur illegalen Möglichkeit der AfD:

    Wenn schon die AfD, dann bräuchte sie, mal abgesehen von dem juristisch relevanten Legitimationsdebakel, mindestens 51 % im Bundestag, um Gesetzentwürfe zu verabschieden. Dazu bräuchte sie mehr als die Hälfte der Landtage, um im Bundesrat die Majorität zur Verabschiedung der Gesetze und sie muß zwingend dann auch den Bundespräsidenten stellen, weil dieser auch noch ein Veto hat.

    Ende der Illusion ???

  19. Bei der nächsten Wahl werde ich wieder mitmachen.

    Ich gebe einen leeren Stimmzettel ab, da ich damit gezählt werden, bin ich kein Nichtwähler.
    Ich habe die Wahl getroffen, keinem dieser Halunken meine Stimme zu geben.

    Die Demokratie zerstört die Gesellschaft und den Staat. Und dies seit sie erfunden wurde. Kommt doch aus Griechenland? Schon dort sorgte sie für Chaos und Niedergang.

    1. Damit würdest Du der Wahlmanipulation Vorschub leisten.

      Sichere Lösung:
      Sich die Wahlunterlagen aushändigen lassen und zu Hause sicher verwahren.

      Damit hast Du dein Wahlrecht registriert wahrgenommen, aber deine Stimme nicht abgegeben.

      Wahlmanipulation mit deinen Wahlunterlagen ausgeschlossen, denn die sind ja in deinem Besitz.

      1. Mensch, Burger.
        So hab ich’s noch gar nicht betrachtet. Ich habe die letzten 12 Jahre immer einen vollständig ausgefüllten Wahlzettel abgegeben – sprich alle Kästchen angekreuzt.
        Aber DAS ist die Lösung!
        SO werde ich’s ab jetzt machen – es sei den Alternativ 😉 🙂

      2. Aber nochmal eben zur Klärung: mit den zugeschickten Wahlunterlagen zum Wahllokal, dort Registrierung abhaken lassen und Wahlzettel in Empfang nehmen und rausmarschieren??!!!!!

        Rolf

  20. Die einzige Spannung fuer “die” ist, fuer wie viel Bloedheiten kann dieses Bloedvolk noch genutzt/angetrieben werden.
    (zur Belustigung und/oder Abschreckung fuer ‘Andere’)
    Diesmal ohne Bomben (waehren ja auch Verschwendung).