Eine Mogelpackung namens „Long Covid“

„Long Covid“ – oder nicht doch eher Impfschäden? (Symbolbild:Imago)

Der „Welt”-Journalist Tim Röhn moderierte vergangene Woche ein Gespräch zwischen der Ärztin Claudia Eller und dem Leiter der Marburger Ambulanz für Impfgeschädigte, Professor Bernhard Schieffer zu den wahrgenommenen, behaupteten oder realen Folgen einer Covid-Infektion, von der Politik gerne pauschal als „Long Covid“ tituliert und instrumentalisiert (zunehmend übrigens auch, um damit tatsächliche Schadfolgen der Impfung zu erklären).  Eller, die sich beruflich schwerpunktmäßig mit dem Thema „Long-” bzw. „Post-Covid” befasst, erkennt in den sogenannten „Langzeitfolgen” von Corona zwar einerseits ein ernstes Problem, musste aber notgedrungen auch zugeben, dass hierzu keinerlei belastbare Daten existierten – weil es (angeblich) niemand für nötig hält, sie zu erheben. Genau dies hatte übrigens auch die Evaluationskommission der Bundesregierung in ihrem Bericht zu den Corona-Maßnahmen harsch kritisiert.

Seit langem wird von Medizinern und Experten beanstandet, dass „Long Covid” ein unpräziser Platzhalterbegriff sei; auch Eller räumt dies ein und nennt es einen „Sammeltopf für alle Beschwerden, die nach Covid-19 auftreten”, etwa Gebrechlichkeit und Hinfälligkeit nach einem schweren Krankheitsverlauf, monatelanger Verlust des Geruchssinns oder das chronische Fatigue-Syndrom, Aufmerksamkeitsstörungen und erschwerte Informationsverarbeitung bis hin zu kognitiven Beeinträchtigungen. Trotz dieser Schwammigkeit verwendet Eller den Begriff weiter – obwohl sogar der Evaluationsbericht festgestellt hatte, dass sich das ominöse „Long Covid” allenfalls „möglicherweise“ auf die „öffentliche Gesundheit und auch das Familien- und Arbeitsleben“ auswirke. Anderes ausgedrückt: Für die Existenz von „Long Covid” gibt es de facto also keinen Beweis.

Faktisch kein Beweis

Bei den Impfschäden jedoch ist das genaue Gegenteil der Fall. Schieffer sprach diesbezüglich von einer „Welle, die sich vor uns aufbaut“ und die spezifische und neue Versorgungsstrukturen erfordere. Derzeit betreut er 250 Patienten, für die fünf zusätzliche Arztstellen geschaffen wurden. Täglich erreichen seine Ambulanz 200 bis 400 E-Mails von Betroffenen und Impfopfern; die Wartezeit beträgt inzwischen Monate. Schieffer beklagt, seine Patienten hätten oft eine monatelange Odyssee hinter sich, ohne wirkliche Hilfe erhalten zu haben. Ambulanzen seien deutschlandweit völlig überlaufen von Impfgeschädigten, man habe es hier mit „Hunderten und Tausenden“ von Patienten zu tun. Mit dieser „Flut“ werde man auf Jahre hinaus beschäftigt sein. Zwar habe sich in der Politik diesbezüglich eine „Awareness“ gebildet, diese bleibe aber ohne Konsequenzen.

In diesem Zusammenhang kritisiert Schieffer auch unmissverständlich die deutschen Ärzte, denen er vorwirft, das drängende Problem der Impfnebenwirkungen unter den Teppich zu kehren, weil man die Impfbereitschaft um keinen Preis schwächen wolle. Dasselbe tut auch Gesundheitsminister Lauterbach, der sogar wahrheitswidrig an der angeblichen Nebenwirkungsfreiheit der Impfung festhielt. Angesichts des typisch deutschen Untertanengeistes und des öffentlichen Dauerdrucks vermag es allerdings kaum zu überraschen, dass man offensichtliche Fehlentwicklungen lieber verschweigt und zu allem Ja und Amen sagt, statt die gesellschaftliche Isolation oder Karriereeinbußen zu befürchten. Dass die verantwortlichen Ärzte dadurch allerdings in Kauf nehmen, die Gesundheit ihrer Patienten wissentlich in Gefahr zu bringen, weil sie keinen Ärger wollen, ist gleichwohl unentschuldbar. Schieffer erklärt es hingegen für seine ärztliche Pflicht, Symptomen, die in eindeutigem zeitlichem Zusammengang mit einer Impfung stünden, nachzugehen. „Warum sich mancher Kollege diesem Thema nicht widmet oder aus der Verantwortung zieht“, obliege „nicht seiner Beurteilung.“ Er rechnet aktuell mit 20.000 bis 30.000 Impfgeschädigten, im neurokognitiven Bereich kalkuliert er mit 0,1 bis 0,2 Prozent Nebenwirkungen. Es gebe dabei „keine Erfassung“, kritisiert er; das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) tue die Schickale als bloße „Einzelfälle” ab, das passive Meldesystem sei zudem völlig ungenügend.

Unethische und schändliche Verharmlosung

Hier zeigt sich einmal mehr die verbrecherische Feigheit des medizinischen, medialen und politischen Establishments: Eine offenkundig katastrophale Fehlentwicklung, die mindestens zehntausenden Menschen erheblichen, oft lebenslangen gesundheitlichen Schaden zufügt und womöglich erst ganz an ihrem Anfang steht (wer weiß schon, welche Langzeitfolgen sich noch einstellen, wenn es schon zu diesen offiziell ja stets für ausgeschlossen erklärten Nebenwirkungen kommen konnte?) wird bewusst verschwiegen oder sogar wider besseres Wissen dreist abgestritten. Auch Ellert bagatellisiert das Problem, wenn sie die Unterscheidung zwischen „Post-Covid” und Impfschäden als eine vor allem akademische Debatte verharmlost, weil es doch in erster Linie auf die Hilfe für Betroffene ankäme. Im Klartext bedeutet das, was sie – wie auch die Bundesregierung – von den Ärzten erwartet, dies: Man soll den Opfern helfen – aber möglichst ohne den Grund ihres Leidens zu benennen, und idealerweise gleich die in Wahrheit durch die Impfung verursachten Schäden Corona anlasten, um die Impfkampagne erst recht zu befeuern.

Im größten Teil der deutschen Ärzteschaft scheint eine Mischung aus innerer Emigration und taktischem Desinteresse gegenüber diesem heiklen Thema vorzuherrschen; viele verdrängen die unheilvollen Ahnungen, die sie zunehmend beschleichen, und reden sich den Nutzen der Impfung schön und das Virus schrecklich. Anscheinend glaubt man, sich wieder einmal elegant durch die Krise mogeln und lavieren zu können, ohne allzu großen Schaden am eigenen Gewissen zu nehmen. Viele versüßen sich diesen Selbstbetrug passenderweise auch noch mit üppigen staatlichen Zusatzverdiensten als Impfärzte. Das Problem wird aber nicht dadurch verringert oder gar beseitigt, dass man es nicht beim Namen nennt. Im Gegenteil: Wenn im Herbst eine neue massive Impfkampagne vom Zaun gebrochen wird, damit Karl Lauterbach seine für 830 Millionen Euro erworbenen Vakzine los wird (und noch viele weitere, mit deren lukrativem Absatz die Pharmaindustrie fest kalkuliert hat), bevor sie verfallen, wird sich die Frage nach der ethischen Verantwortung der Ärzte mit neuer Vehemenz aufdrängen.

13 Kommentare

  1. Es ist eine Schande welches Redeverbot uns diese Politiker in den letzten Jahrzehnten auferlegt haben und wie sich die Masse daran hält und lieber versteckt und weg duckt. Steht endlich auf und wehrt euch gegen so viel Verlogenheit. Wenn ein Lauterbach die Millionen nur so verschleudert sollte er schnellstens sein Amt verlassen und dafür sorgen, dass diese Gelder von ihm selbst getragen werden und nicht von den Steuerzahlern. Unfähig, dreist und selten dämlich, daher sicher im Amt, denn da sitzen ja inzwischen nur noch selbstherrliche und sich überschätzende Narren.

  2. Long Covid? Nein! Strong Doofid!
    Nun, wenn die Stumpfmichels sich für den Herbstschuß wieder anbiedern und mit dem Arm an der Spritze im Gleichschritt marschieren, dann immer rein mit der Plörre in die Idioten!
    Je schneller die Mehrheitsdeutschen handlungsunfähig werden, je besser für die Ungesumpften, d.h., für die, mit Verstand. Und ja, Gehorsam und Regierungsglaube gehören bestraft. Schön, daß es dieses Mal wirklich die tumbe Masse ist, die sich obendrein auch noch selbst bestraft.
    Man kann ihnen nur noch zurufen „Hohl bekomm’s“!

  3. Die Stellungnahmen und die Zahlen des RKI sollte man nicht in Stein meißeln. Denn das RKI selbst hat eine unrühmliche Vergangenheit. In der Zeit 1905 bis 1935 war Prof. Dr. Claus Schilling Leiter der Tropenmedizin des RKI. Ab 1935 widmete er sich zuerst in Polen, dann später in KZ Dachau weiter seinen Experimenten mit Malaria, die damals unheilbar war. Allein in Dach Dachau hat der „liebe Doktor“ über 1000 Insassen, davon viele polnische Priester mit Malaria angesteckt, von denen mehr als 400 an der Infektion starben. Nachdem 2.WK wurde Claus Schilling von den Alliierten hingerichtet.

  4. 👁️Von -Long Covid- Post Covid- spricht man von Genesenden ohne Gentech Brühe Stich!!!
    Dieses kann sich durchaus über ein Jahr hinziehen! Zu nennen wären: Koronar Thromben, Herpes Zoster Auge Kopf etc., Intercostal Neuralgien, Schlaganfälle…👁️

  5. Man schiebt die Impfschäden auf Covid und begründet damit wiederum die Notwendigkeit weiterer Impfungen. Satanische Strategie.

  6. C. das goldene Milliarden bringende Märchen für Seilschaften !
    Wer glaubt denn noch an den Weihnachtsmann?

    Namen von Herstellern von Giften und der verantwortlichen
    Dilettanten, die das Volk züchtigen, bevormunden, ausgrenzen
    und ihnen die Freiheiten genommen haben und voraussichtlichweiter
    nehmen werden, wird man sich gut merken.

    Abwarten, Faschisten werden sicherlich in absehbarer
    Zeit ihrer Strafe zugeführt werden.
    Ich freue mich schon darauf, denn „Frischfleisch“ scheint in
    den Häusern mit schwedischen Gardinen stets willkommen zu sein.

    • „Namen von Herstellern von Giften …“ Wer merkt sich deren Namen? Wahrscheinlich Lauterbach, für Nachbestellungen.

  7. Impforgien – Zwang der gesamten Dt. Bevölkerung unmöglich durch Vertauensverlust der BRD-Regierung,
    durch hinterhältiges, listiges verschweigen trotz besseren Wissens – Verschweigen von ca 1% schwerer u. schwester Impf-Nebenwirkungen ! Stetig Steigende Impfzahlen zählt – mit den impfopfern beschäftigen sich
    die Betroffenen u. deren Angehörige – außerdem halten diese – überzeugte Impfwillige vom Impfen ab !!!

  8. Es gab während der Nazi-Zeit genügend Ärzte, die an Menschen Versuche machten. Glaubt irgendwer, dass dieser Typus Arzt in der Zwischenzeit ausgestorben sei?

  9. Mein Mann ist an den Folgen der 3. Covidimpfung gestorben. Er hatte eine fortschreitende Schwächung, dann Lungenembolie nach Herzinnenhautentzündung und zum Schluss noch Schlaganfall.
    Hilft mir irgendjemand mit Trost oder Entschädigung?

    • das ist bitter, traurig und bewegt einen beim lesen.
      Hoffe, Sie haben jemanden, um darüber reden zu können. Notfalls helfen auch Pfarrer, egal ob gläubig oder nicht.

  10. Dadurch, dass ab Herbst manche freiwillig oder viele aus Geldmangel die Heizung runterdrehen, in dann ungewohnt kalten Buden sitzen, bei feuchtkaltem Wetter, in Schulen sicher die Klassen größer werden und auch weniger geheizt, wird es zwangsweise eine wohl kalkulierte Erkältungs-/Grippewelle samt vermehrter Pneumonien geben.

    Da alle Erkältungssymptome seit März 2020 nun auf Corona „getestet“ werden, wird bei vielen dann ein „positiver“ Test vorliegen. Mit den bekannten Auswirkungen werden die politischen und medialen Textbausteine aus 2020/2021 passend eingesetzt.

    Winter 2022/2023 könnte (oder wird?) für große Bevölkerungsgruppen ein Alptaum werden. Knappe Kasse, kalte Wohnung, Coronawahn.

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