Montag, 17. Juni 2024
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Es braucht eine einheitliche und „radikale” AfD

Es braucht eine einheitliche und „radikale” AfD

Alles andere als unverschuldet unter Dauerbeschuss: Die AfD (Symbolbild:Collage)

Des einen Leid ist des anderen Freud: Während sich die Gegner der AfD das Maul über die Partei und ihr schlechtes Abschneiden bei den Landtagswahlen in NRW und Schleswig-Holstein zerreißen, sich ins Fäustchen lachen und den Misserfolg regelrecht zelebrieren, gehen bei den AfD-Politikern sowie Parteimitgliedern hitzige Diskussionen vonstatten, was denn diesmal wieder schief lief. Immerhin hält die Pechsträhne für die “Alternative” schon eine ganze Weile an. Bereits bei den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz sowie Baden-Württemberg vor 14 Monaten musste sie heftige Stimmenverluste in Kauf nehmen. Allerlei Beschönigungen helfen nichts.

Manch ein AfDler hält dem entgegen, dass die Wahlergebnisse doch angesichts der medialen Verteufelung gar nicht so schlecht seien: Wenn die Partei in den Medien permanent als NSDAP 2.0 dargestellt werde, könne man nun einmal nicht mehr erwarten. Hierbei handelt es sich jedoch sehr wahrscheinlich nur um Gesichtswahrung. Wer möchte in der Öffentlichkeit schon als schlechter Verlierer dastehen? Die angebliche Zufriedenheit mit dem kläglichen Abschneiden halte ich auch deswegen für unglaubwürdig, da vor der vorletzten Bundestagswahl 2017, so gut wie jeder AfD-Anhänger prophezeit hatte, dass die damaligen 12,6 Prozent im Bund lediglich ein Anfang seien, bei der nächsten Bundestagswahl gäbe es dann – quasi als Automatismus – bestimmt 20 oder 25 Prozent, wenn nicht mehr; nicht wenige wähnten die Partei sogar schon in der Regierung. Wie sich nun erweist, könnte nichts weiter von der Realität entfernt sein. Insofern ist es wenig glaubwürdig, dass irgendjemand mit den derzeitigen Zuständen zufrieden ist. Man sollte hier schon den Fakten ins Auge blicken und nichts beschönigen.

Etliche Gründe für die Erfolglosigkeit

Ganz abgesehen davon geraten Menschen, die Mitglied in der AfD sind oder ihr nahestehen, selbst auch immer in Verzückung, wenn eine der Altparteien, allen voran die Grünen, bei Wahlen schlecht abschneiden oder sogar aus dem Parlament fliegen. Dabei gibt es aus Sicht des jeweiligen Verlierers stets auch allerhand Gründe für die eigene Erfolgslosigkeit. Genau wie sich die AfD auf ihre ständige Verunglimpfung durch den Mainstream berufen kann, so können etwa die Grünen im Osten auf die große Anzahl der einkommensschwachen Bürger verweisen, die ja eigentlich ihre “umweltfreundlichen”, der Klima-Agenda zugute kommenden Maßnahmen ganz toll finden, jedoch leider nicht das nötige Kleingeld haben, um all dies mitzutragen.

Dass sich andererseits wegen dieser “Debakel in Serie” viele auch so ihre Gedanken machen, ist klar und wichtig. Allerdings teile ich nicht die in Westdeutschland weit verbreitete Meinung, die Talfahrt der konservativen Partei sei dem Rechtskurs vieler prominenter AfD-Politiker, allen voran im Osten, geschuldet und wenn man zu sehr auf den Putz haue, schrecke man die liberalkonservativen, gemäßigten Wähler ab. Die Fakten sprechen doch wohl eher für das Gegenteil. Zwar sind die Fraktionen in Ostdeutschland wesentlich dezidierter und radikaler in ihren Äußerungen, aber auch wesentlich erfolgreicher.

Der weichgespülte Westkurs ist nicht von Erfolg gekrönt

Nun mag man dagegenhalten, die Mentalität der Ost-Bürger sei eine andere als die der westdeutschen Einwohner. Doch gerade die Wahlergebnisse in Schleswig-Holstein und NRW beweisen Gegenteiliges. Hierbei handelt es sich um ziemlich gemäßigte Fraktionen und trotzdem konnten sich nur sehr wenige Menschen in diesen Bundesländern dazu durchringen, der AfD ihre Stimme zu geben. In Schleswig-Holstein versagten ihr sogar derart viele Wähler das Kreuzchen, dass sie im hohen Bogen aus dem Landtag flog.

Meine Vermutung ist viel eher, dass die breite Masse jener Westbürger entweder so obrigkeitshörig und systemtreu ist, dass sie grundsätzlich eine Altpartei wählt, oder aber derart resigniert und von Wahlen enttäuscht ist, dass sie der Wahlurne gleich ganz fern bleibt. Dank der medialen Diffamierung ist die AfD bei den allermeisten Wählern derart als “rechts” und “Nazi” gebrandmarkt, dass sie mittlerweile tun und lassen kann was sie will – sie hat keine Chance mehr, ihr schlechtes Image aufzupolieren. Das Gros der wählenden Bevölkerung im Westen hat von der AfD bereits eine so festgefahrene Meinung, dass diese sich nicht mehr ändern wird. Selbst wenn sich die Partei morgen plötzlich für die Aufnahme der gesamten Menschheit in Deutschland starkmachen oder für die Geschlechtsumwandlung von Kleinkindern einsetzen würde, so wäre sie bei der überragenden Mehrheit immer noch als Hort “böser Rechtspopulisten” und „widerlicher Menschenhasser” verschrien (ganz abgesehen davon, dass sie in diesem hypothetischen Fall natürlich auch noch – zu Recht – ihre restlichen Wähler verlieren würde).

Ist der Ruf erst ruiniert…

Dasselbe gilt freilich auch für die Massenmedien: Auch diese werden niemals damit aufhören, die AfD zu verunglimpfen, ganz gleich, wie sehr sie sich an den Mainstream anbiedert. Auch wird es wohl immer wieder Versuche geben, ihr den Verfassungsschutz auf den Hals zu hetzen. Die AfD täte daher gut daran, ganz nach dem Motto „ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich gänzlich ungeniert” vorzugehen und falsche Rücksichtnahmen abzustreifen. Natürlich gibt es Grenzen – wie etwa grundrechtsverletzende Äußerungen oder Handlungen -, doch abgesehen davon würde die Partei auf Dauer wahrscheinlich erfolgreicher sein, wenn sie noch deutlicher und schonungsloser die Probleme benennt und offen ausspricht, was sich ändern muss.

Denn so, wie sich viele AfD-Westfraktionen derzeit gerieren, kann man sie zu wenig von der CDU bzw. CSU unterscheiden. Ginge es nach dem “gemäßigten” Jörg Nobis, der in Schleswig-Holstein Spitzenkandidat war, hätte die AfD wohl klare Kante gegen Putin zeigen und sich obendrein für die Lieferung schwerer Waffen in die Ukraine starkmachen sollen. “Uns hat auch geschadet, würde ich sagen, unsere klare Haltung, keine schweren Waffen in die Ukraine zu liefern. Da wurde uns jetzt nachgesagt, wir wären Putin-Versteher oder zu russlandfreundlich”, meinte Nobis nach der Wahlschlappe.

Peinliche Anbiederung an den Mainstream

Bei Gesprächen mit AfD-Mitgliedern höre ich jedoch das Gegenteil; zumindest hat mir noch keiner von ihnen gesagt, er würde die Entsendung schwerer Waffen begrüßen. Insofern könnte es sogar gut sein, dass die Partei die einen oder anderen alternativ denkenden, konservativen Wähler vergrault hat, gerade weil sie ihm zu gemäßigt oder zu mainstream-anbiedernd erschien. Wer  eine entschieden Russland verteufelnde, einseitig NATO- sowie EU-freundliche und in puncto Ukraine-Flüchtlinge auf “Willkommenskultur” gepolte Partei wählen möchte, braucht dafür nicht die AfD; da kann man auch gleich der CDU seine Stimme geben.

Obgleich dies wohl sowieso nie passieren wird, missfällt vielen Anhängern des rechtspopulistischen Lagers der Gedanke, eine Regierungskoalition mit der CDU oder FDP zu bilden, zutiefst. Zwar befindet sich die AfD im Westen Lichtjahre von einer Regierungsbeteiligung entfernt, doch auch ich hege wenig Zweifel daran, dass die westdeutschen AfD-Fraktionen sich mit Kusshand auf solch eine Konstellation einlassen würden. Das sehr wahrscheinliche Resultat wäre dann eine völlig verwässerte, einst konservative Partei, die ihre ehemaligen Prämissen über Bord wirft, nur um regieren zu können. Dann wäre sie auch nur Teil des Parteienkartells.

Es bedarf einer programmatisch einheitlichen Partei

Meiner Meinung nach würde die AfD dauerhaft am besten fahren, wenn sie überall einheitlich und “mit klarer Kante”, so wie im Osten, auftritt. Über die eine oder andere Aussage eines Björn Höcke lässt sich sicher streiten, doch glaube ich einfach nicht, dass sich dann im Westen noch mehr Wähler als ohnehin schon abwenden würden. Stattdessen träte man nach außen hin endlich einmal geeint auf und der Wähler wüsste endlich klar, woran er ist.

Mittlerweile stellt sich mir sogar die Frage, ob es denn überhaupt  diese vielzitierten liberalkonservativen Menschen gibt, die “ja eigentlich gerne die AfD wählen” würden, es aber wegen deren angeblich menschenverachtender Äußerungen oder Handlungen nicht tun. Hierbei handelt es sich höchstens um einen sehr kleinen Anteil, der garantiert nicht ins Gewicht fällt. Im Nachhinein lässt sich zwar immer behaupten, wäre dieses oder jenes nicht passiert oder gesagt worden, dann hätte man bestimmt die AfD gewählt; doch den Beweis bleiben diese ach so liberalkonservativen Bürger schuldig.

Immer mehr Abwendung vom Parteiensystem

Hingegen kenne ich viele Menschen, die einst die AfD gewählt haben, ihr heute jedoch die kalte Schulter zeigen. Dies zum einen, weil sie zum einen der Meinung sind, dass sie als Außenseiterpartei sowieso nichts ausrichten könne, weil keiner mit ihr koalieren möchte und es für eine Alleinregierung einer absoluten Mehrheit bedarf. Zum anderen sind im Zuge der “Corona-Plandemie” auch einige Menschen in diffuse Szenen (“Reichsbürgerszene” und ähnliches) abgedriftet, halten vom Parteiensystem ganz grundsätzlich nichts mehr und gehen folglich auch nicht mehr wählen. Viele sehnen sich auch nach einem anderen System, in dem der einzelne Bürger wieder mehr zu entscheiden hat. Zu radikal ist all diesen die AfD in der Regel jedoch nicht; eher im Gegenteil.

Es sprechen auch noch weitere Gründe dafür, warum die Partei – egal ob Ost- oder West-AfD – inzwischen nicht mehr viel zu verlieren hat. So gibt es jede Menge Anhänger, die meinen, der breiten Masse gehe es hierzulande “immer noch nicht dreckig genug”; sie sind überzeugt, dass die AfD automatisch mehr Zuwachs verzeichnen werde, sobald sich die gesellschaftlichen “Veränderungen” weiter zuspitzen und Zustände herrschen, wo an jeder Ecke Clankriminalität oder Gruppenvergewaltigungen auftreten, die Energie- und Lebenshaltungskosten vollends unbezahlbar sind, die Rentenkassen komplett geplündert und Stromausfälle an der Tagesordnung sind. Wenn dem wirklich so sein sollte – was ich angesichts der obrigkeitshörigen Massen leider nicht glaube -, dann wird auch nicht mehr groß abgewogen werden, ob diese oder jene Aussage zu “radikal” sein könnte. Ich vermute leider vielmehr, dass selbst sogar dann, wenn bei uns die Lichter komplett ausgehen, die Mehrheit weiterhin schlafwandelt, “gut” sein möchte und deswegen auch in Zukunft Altparteien wählt – oder dann noch mehr Menschen den Gang zur Wahlurne wie der Teufel das Weihwasser meiden werden.

Deutsche Wähler als vom Aussterben bedrohte Spezies

Im Übrigen wird auch oft vergessen, dass der Anteil der “passdeutschen” Wähler mit Migrationshintergrund immer weiter wächst. Mittlerweile kann jeder vierte Einwohner Deutschlands einen Migrationshintergrund vorweisen, Tendenz steigend – vor allem in Westdeutschland. Und von denen, die tagtäglich in großer Zahl zu uns kommen (vom Nachzug ihrer Familien ganz zu schweigen!) werden immer mehr die deutsche Staatsbürgerschaft erlangen, womit sie ebenfalls wahlberechtigt – und damit politikbestimmend – werden. Gerade Migranten sind ganz sicher nicht als passionierte AfD-Wähler bekannt. Dass obendrein immer mehr autochthone Deutsche wegsterben und immer weniger nachkommen, tut ein Übriges.

Aufgrund all dieser Entwicklungen sieht die Zukunft der West-AfD leider wenig rosig aus. Über 15 Prozent wird sie hier sehr wahrscheinlich nie hinauskommen – egal was sie auch an Anstrengungen unternimmt. Von daher wäre es ratsam – und vor allem viel glaubwürdiger -, wenn die Partei in ganz Deutschland einheitlich als nationalkonservative, EU- und auch NATO-kritische Kraft auftritt, will sie nicht noch mehr Wähler verlieren.

54 Antworten

  1. In diesem Arikel wird eine vermeintliche Tatsache verkannt: Gibt es in Deutschland eigentlich freie und ehrliche Wahlen? Ich hege immer mehr Zweifel, ob man sich in der BRD nicht allmählich den alten Zuständen der DDR zuwendet. Die Unregelmäßigkeiten der letzten Jahren in Bremen,Hamburg, zuletzt in Berlin euten darauf hin, dass dieses Land seine Wahlen nur noch als Deckmantel einer Demokratie wahrnimmt!

  2. vor allem sollte sie die Beobachtung durch “diesen Verfassungsschutz” und die Verunglimpfung durch “diese Blockpartei” und durch “diese Regierungsmedien” als Positivum sehen – als Lob für ihre zuverlässige Arbeit !
    Die Wähler mit Restverstand lassen sich dadurch nicht beirren, und die anderen, die sich im regierungsgelenkten Denken ihrer Unmündigkeit suhlen, können sie eh nicht erreichen!

    Die AFD braucht die Wähler, die sich angewidert abwenden und nicht mehr wählen gehen – nicht die, die die Blockpartei ankreuzen ! Letztere sind verloren !

    1. In der Tat! Hätten die 45% Nichtwähler in NRW letzten Sonntag die AfD gewählt, könnte diese heute mit absoluter Mehrheit im Landtag regieren und den politischen Sauhaufen, den die Regierungen der letzten Jahrzehnte angerichtet haben, endlich aufräumen.

      Und selbst wenn es nicht zu 50%+ gereicht hätte: Die AfD könnte eine nicht mehr zu negierende Kraft sein.
      Ja, wenn …

    2. Leider sind die, die eine der Blockparteien ankreuzen, in der absoluten Mehrheit. Dieses Land ist verloren, da ändert auch eine gut aufgestellte AfD nichts mehr daran.

  3. Die AFD hat das selbe Problem wie die Linken, sie vertritt ihr klassischen Wähler nicht mehr. Der Gedanke sich immermehr dem Mainstream anzunähern um vielleicht irgendwann mit zu reagieren verurteilt die Wähler. Beliebig austauschbaren Einheitsbrei haben wir in der deutschen Politik genug.

    1. Wie wahr! Vor allem, da die Mainstream-Schleimerei völlig unsinnig ist, denn ihr Image bei Otto und Ottilie Normalwähler hat die Schwefelpartei sowie weg, daran wird sich – zumindest vorerst – kaum etwas ändern.

  4. Sehr geehrte Frau Steinmetz,
    danke für diesen Beitrag!
    Volle Zustimmung, vom ersten bis zum letzten Wort!

  5. Diese ständige Differenzierung zwischen Ost- und West-AfD nervt mich ab. Es ist völlig unerheblich, ob die AfD im Osten höhere Ergebnisse erzielt, als im Westen, eine Regierungsbeteiligung wird sie auch dort nicht erreichen. Nicht einmal die Tolerierung einer Minderheitsregierung wird ihr “gestattet” – siehe Landtagswahl in Thüringen. Die AfD ist überflüssig geworden – und ist zum Großteil daran selber schuld! Die dringend erforderlichen gesellschaftlichen Änderungen kommen nur über die Straße, aber nicht aus den Parlamenten.

    1. Unter den jetzigen Verhältnissen ist es klar, dass eine Nichtblockpartei-Opposition keine Macht erlangen kann. Im Westen sind sich die Menschen zu fein, die AfD zu wählen. Sie haben noch nie in einer Diktatur gelebt und sind nicht mal mehr konservativ. Es gibt keine Partei, außer den Blockparteien, die im Westen ankommen. Wahrscheinlich sind die Westbürger so peinlich hirngewaschen. Und nein, die AfD ist NICHT überflüssig. Sie ist der Stachel im Fleisch der Blockparteien. Sie erinnern die Politiker dieser Blockparteien immer wieder daran, dass sie nicht alle Menschen auf Linie haben bringen können. Man sieht es, wie sie schäumen, wenn z.B. Frau Weidel spricht und Fakten auf den Tisch legt. Sie wollen diese Partei los haben. Diktatoren wollen nämlich, dass alle Menschen auf Linie sind. Das ist das einzige Ziel, was sie interessiert. Warum wohl motzt man so gegen die Menschen im Osten und diffamiert sie mit allen möglichen Schimpfworten? Weil die nicht auf Linie gebracht werden können! Das wird der Westen aber nie kapieren. Auch wenn es Sie nervt, dass man von Ost- und West-AfD spricht. Der Riss ist da. Der Westen hat mehrheitlich nicht erkannt (oder will es nicht erkennen), dass wir schon in einer Diktatur leben, wo die Opposition ausgeschaltet werden soll. Wenn man die AfD abschafft, haben die Blockparteien ihr Ziel erreicht. Nein, über die Straße ist heutzutage hier in Europa nichts mehr zu erreichen. Polizei, Armee, Justiz sind gesäubert und auf der Seite der Blockparteien. Wenn die Polizei nicht mehr ausreichen sollte, Demos zu kippen, werden die soldatischen Spezialkräfte herangezogen, die schon bereit stehen und für so etwas ausgebildet worden sind und zwar EU-weit. Die Politik interessiert es eh nicht, was auf der Straße passiert. Wir Bürger sind für die der letzte Husten, den man nur noch wie eine Zitrone auspressen will. Die sitzen das lächelnd aus, wie bisher auch.

    2. “Die dringend erforderlichen gesellschaftlichen Änderungen kommen nur über die Straße”. Das mag sein, allerdings sieht es im Moment noch nicht danach aus.

      Solange das gegenwärtige korrupte System aber existiert, ist die AfD keineswegs überflüssig, im Gegenteil. Denn sie ist die einzige Partei, die die so dringend notwendige scharfe Regierungskritik betreibt.

      Das wird möglicherweise auf die meisten der deutschen Schlafschafe keinen Eindruck machen, doch der eine oder andere könnte dadurch durchaus zum Nachdenken gebracht werden.

      So oder so: Solange die AfD auf die eklatanten Fehler der Regierung hinweist, kann hinterher (nach dem wahrscheinlich unausbleiblichen Zusammenbruch Deutschlands) niemand sagen, dass er “das” doch nicht hätte wissen können.

      Jeder konnte und kann es wissen, solange jemand Klartext redet – in diesem Fall die AfD.

  6. Erschreckend dürfte für viele Wähler gewesen sein, daß Teile der FDP dem Elendski bei den Videokonferenzen, brav Beifall klatschen, statt den Saa zu verlassen oder sitzenzubleiben und sich vom Bild abwenden. Es wahr nur ekelhaft solche Anbiederung. Die Altparteien besuchen gehorsam Kiew und glauben denen alles was sie erzählen. Doch kein Journalist oder Politiker hat de Mumm in den Donbass zu Reisen und sich von der Wahrheit zu überzeugen. Meldet euch bei Herr Röper, er teilt euch gern mit, wie man dahin kommt. Auf eigene Faust wäre nicht ratsam, denn Presseleute stehen bei den ukrainischen Scharfschützen besonders hoch im Kurs. Sagt aber auf keinen Fall, daß ihr aus Deutschland kommt, sie scheinen dort nicht so sehr beliebt zu sein.

  7. Endlich mal Jemand, der die Misere der AfD auf den Punkt setzt und das Wort “radikal” gerade in der Hinsicht benutzt, in der es AUSSCHLIEßLICH ANWENDBAR IST UND LEGITIM.
    Das möchten – nachdem die Schnappatmung abgeklungen ist – nämlich alle linken/roten/grünen Kreaturen sofort in Mißkredit bringen. Es ist der einzig zutreffende Begriff für realistische Einschätzungen – egal welcher Art.
    Ich weise noch einmal darauf hin, daß die Bezeichnung absichtlich sinnverzerrt wurde von den (allgemein) NWO’lern. Sie hat absolut nichts zu tun mit Extremismus/Gewalt/Brutalität/ und dergl. —
    Darüber kann ich Frau Steinmetz nur zustimmen, wenn sie fordert, daß die AfD zu ihrer Authentizität zurückkehren muß, um überhaupt glaubwürdig zu sein. Und das schließt alle Facetten ihrer Kritik an diesem perversen – den Deutschen aufoktroyierten – System ein.
    SIE SOLLTE VERDAMMT NOCH MAL ZU IHREN GRUNDSÄTZEN STEHEN – UND NICHS ANDERES!!!
    Und alles wegwischen, was ihnen an RECHTS RASSISMUS ANTISEMITISMUS HOMO -UND TRANSPHOBIE und sonstwas für konstruierter DRECK vorgehalten wird.
    NUR SO KANN SIE DEN BÜRGER UND UND WANKELMÜTIGE ERREICHEN:
    Der Wähler muß spüren, daß er in seiner MENSCHLICHEN SICHTWEISE VERTRETEN WIRD:
    MENSCHEN ANDERER KULTUREN HABEN IN UNSEREM LANDE DAUERHAFT NICHTS ZU SUCHEN. Insofern darf es nicht sein, daß durch perverse schleichende Gesetzgebung die Grundrechte der Deutschen immer mehr ausgehebelt werden – zugunsten der INTEGRATION DER DEUTSCHEN AN IHRE GÄSTE.
    Die andere schleichende Sache mit der Indoktrination unseres höchsten GUTES – unserer Kinder – durch Frühsexualisierun/Transgender/Anpassung an Kinder anderer Kulturbereiche unserer DEUTSCHEN KINDER.
    DAS MUß!!! ein absolutes TABU FÜR UNS DEUTSCHE SEIN!!!
    Ich könnte nun sagen: und nun könnt Ihr mich sperren durch Moderation.
    ABER ICH BIN IN MEINEN AUSFÜHRUNGEN MEHR ALS MODERAT. ES WIRD FÜR UNS DEUTSCHE HÖCHSTE ZEIT FÜR DIE ZUWENDUNG ZUR WAHRHEIT UND REALITÄT

    Gruß Rolf

  8. …………und eine große Masse des Volkes, das seine Rechte in eigener Regie
    durchsetzt.
    Dieses Land ist nunmehr u.a. durch das höchste Gericht zum Unrechtstaat, zur Entdemokratisierung und zur Volkszüchtigung, in Art Diktatur, wie in Schurkenstaaten verkommen.
    Die Uckermarkerin war die Rädelsfüherin und sie ist abzuurteilen.
    Wann endlich wachen die Wähler auf und geben ihre Stimme der Alternativen, damit diese effektiv
    säubern kann, wenn denn überaupt noch auf eine ehrliche Wahlauszählung gesetzt werden kann?

    1. Liebe Moni, Ihre Frage nach dem Aufwachen der Deutschen ist einfach zu beantworten: NIE!
      Herr Habeck ist zur Zeit der beliebteste Politiker in Deutschland, und an zweiter Stelle folgt die Trampolinspringerin, die vom Völkerrecht kommt! Das ist das ehemalige Volk der Dichter, Denker und Ingenieure! Noch Fragen?

  9. Mag man vom Schröder halten, was man will.
    Das was die EU-Diktatur jetzt vor hat, seine Konten zu sperren und
    seine Immobilien zu konfizieren, geht ganz klar zu weit.
    Eine EU, die man nicht braucht.
    Es geht nur noch um Machtausübung gegen Bürger.
    Wann endlich begreift der dtsch. dumme Michel das endlich und zieht
    seine Konsequenzen?
    Schon lange ist gem. Art. 20 (4) GG Widerstand gegen die Diktatur
    angesagt.
    Ich wage eine Prognose, es wird Widerstand geben und auch diesen
    Widerstand werden Faschisten a.d. Politik mitbekommen.

  10. EIn Bekannter von mir erzählt mir schon seit Jahren, was das wahre Problem der AFD in Westdeutschland ist. In Westdeutschland ist die AFD längst zu einer FDP 2.0 mutiert. Deshalb, und nur deshalb (abgesehen von dem Medialen Bashing) schneidet die AFD bei den Landtagswahlen oft so schlecht ab in Westdeutschland.

  11. Ich prognostiziere Herrn Björn Höcke noch eine große
    politische Zukunft.
    Derartige Politker braucht dieses Land, damit endlich
    effektiv, hart und in vielen Bereichen im Sinne von Recht, Ordnung,
    Demokratie, gesäubert werden kann.
    U.a. bin ich über das Gefälligkeitsurteil des höchsten Gericht ganz
    im Sinne von Lauterbach und Scholz erbost.
    Das soll Demokratie sein?
    Der Weg in die Diktatur ist auch mit diesem Urteil geebnet.

    1. Ich prognostiziere Herrn Höcke und allen, die zum “radikalen Kurs” stehen, wenn er sich denn auf breiter Front verwirklichen sollte, eine schwere Zeit. Eine verdammt schwere Zeit. Die “Weichspül-AfDler” werden sich verabschieden. Die Medien werden triumphieren. Auf einen geschwächten Gegner lässt sich’s besonders komfortabel einprügeln. Vorzugsweise auf Strack-Zimmermann-Niveau. Und als Sahnehäubchen setzt der Zentralrat der Juden in Deutschland sein Erleichterungsbekenntnis drauf, dass der “antisemitischen Bedrohung” endlich nachhaltig entgegengewirkt wurde, “Wurde”, im Präteritum. Denn der Betriebsunfall AfD ist erledigt … Vielleicht bin ich einfach zu dünnhäutig, aber wenn ich die täglichen Verleumdungen durch die etablierte Presse lese, mlchte ich mich manchmal jetzt schon am liebsten in eine Ecke kauern und den Kopf einziehen wie ein misshandelter Hund.

  12. Das Geld nährt die Gier, die Politik nährt den Größenwahn.

    Politik bedeutet, wenn Menschen sich in die Angelegenheiten
    anderer Menschen einmischen, in denen sie rein gar nichts
    zu suchen haben und welches bereits ein Übergriff darstellt.

    Der Mensch muß wieder autark werden, sein Leben in die eigenen
    Hände nehmen. Nur so kann er am Leben wachsen, es besser
    verstehen lernen.

    Dieses Raubtiersystem kann Autarkie nicht zulassen. Die Kinder
    der Gosse brauchen diese Welt aus Lug und Trug, um sich mit
    ihrer Hilfe bereichern zu können, damit ihre aufgeblasenen Egos
    bis in den Himmel wachsen können. Eine Lust treibt sie um,
    alles zu pervertieren, zu verderben, niederzureißen, darüber
    zu triumphieren.

    „Tue was du willst soll sein das ganze Gesetz.“
    — Aleister Crowley

  13. ZITAT: “Dank der medialen Diffamierung ist die AfD bei den allermeisten Wählern derart als „rechts” und „Nazi” gebrandmarkt, dass sie mittlerweile tun und lassen kann was sie will – sie hat keine Chance mehr, ihr schlechtes Image aufzupolieren.”

    Dieses Verbrechen der Medien ist meiner Ansicht nach einer der Hauptgründe und müsste zu harten Konsequenzen führen. Die AfD ist in gewisser Weise von den Medien ermordet worden. Die Medien können tun und lassen, was sie wollen. Die laufen seit Jahren quasi Amok und “erschießen” wahllos Leute ohne dafür belangt zu werden. Das darf auf keinen Fall so bleiben. Medien als Waffe einzusetzen muss unter Strafe gestellt werden.

    1. Die Medien und der “Volkszorn” haben bekanntlich gern ein Objekt, an dem sie sich rücksichtslos austoben können. Ist das Wild erst einmal ins Visier genommen, gibt es kein Halten mehr. Wer sollte das unter Strafe stellen, wenn die potentiellen Richter selbst in der Meute mitlaufen?

  14. “AfD bei den allermeisten Wählern derart als „rechts” und „Nazi” gebrandmarkt,”

    Wobei sich “rechts” und Nationalsozialismus völlig widersprechen.

    Nationalsozialismus war und ist links. Nationalsozialismus hat mit Sozialismus nicht nur DAS linke Hauptmerkmal schlechthin, führende Nationalsozialisten sahen Nationalsozialismus ebenfalls links. Zitat Goebbels: “Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche Linke. Wir verachten das rechte Besitzbürgertum.”

    1. “Nationalsozialismus war und ist links. Nationalsozialismus hat mit Sozialismus nicht nur DAS linke Hauptmerkmal schlechthin, führende Nationalsozialisten sahen Nationalsozialismus ebenfalls links. ”

      @Vox

      Aber klar doch. Noch so ein Experte.
      Warum wurden dann im Nationalsozialismus nicht nur Juden, sondern auch Kommunisten, Sozialdemokraten und Gewerkschaftsführer von den Nationalsozialisten so brutal verfolgt und ermordet?
      Das NS-Regime hatte ja nicht nur die Juden verfolgt und in KZs gesteckt, sondern auch Kommunisten , Sozialisten und Sozialdemokraten!

      1. Und nur weil die Nationalsozialisten Juden, Kommunisten etc. umgebracht haben, sind sie keine Sozialisten? Dann war Stalin auch keiner!

  15. Gute Analyse der AFD Misere!
    Ein auch sehr großes Problem ist die Reichweite der AFD. Sie wird ja auf allen Kanälen totgeschwiegen.
    Ergo muss ein potenzieller Wähler sich durch’s Web zappen, um Infos über die Partei und ihren Aktionen zu bekommen. Der Mensch ist halt grundsätzlich faul, also kommt da nicht viel rum.
    Die Web site “Freie Welt” reicht da bei weitem nicht, auch, weil sie nicht wirklich die Arbeit der AFD darstellt.
    Eine Alice Weidel hat m. E. mehr Gripps in der linken Hand, als das regierende Kabinett zusammen.
    Auch sehe ich inzwischen alle Wahlen in BRD als getürkt an. Ich weigere mich, daran zu Glauben, dass die Deutschen dermaßen krank, masochistisch und geistg degeniert sind und ihre Peiniger immer wieder an die Macht bringen.
    Obwohl, angeblich sind ja rund 60% geimpft und geboostert, mit der Graphenplörre. Soll ja ein technologisches Wunderwerk sein 🙂
    Nicht vergessen sollte man, dass der ganze etablierte Politkbetrieb zu 99% korrupt ist und dann auch noch den Anweisungen unserer besten Freunde folgen muss. Und diese Freund wissen sehr genau, wie man Wahlen in die richtige Richtung lenkt.

    1. “Ergo muss ein potenzieller Wähler sich durch’s Web zappen, um Infos über die Partei und ihren Aktionen zu bekommen.” – In diesem Zusammenhang nicht zu vergessen: Die nahezu allmächtige Desinformationsquelle Wikipedia. Was Sie dort an Einträgen über die namhaften AfD-Abgeordneten finden, das sind keine neutralen Personenportraits, das sind Steckbriefe!

    2. Interessanter Kommentar! Zu Reichweite der AfD: volle Zustimmung! Zu Alice Weidel: ebenso! Zu Ihrer Weigerung zu glauben, dass die Mehrheit der Deutschen – ich nenne es kurz gefasst – verblödet ist: Ihre Weigerung in Ehren, aber es ist Tatsache – ich sehe es in meiner Familie und im Bekanntenkreis!