Donnerstag, 25. Juli 2024
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Feministische Außenpolitik: Aufs Klo mit Annalena!

Feministische Außenpolitik: Aufs Klo mit Annalena!

Feministisches Scheißhaus in der deutschen Wallachei: Inspiration für Baerbock? (Foto:Imago)

Auch deutsche Frauen gehen gerne im Rudel zur Toilette – angeblich ist das ein evolutionärer Überrest aus der Steinzeit. Da man wegen der entstehenden Düfte vom heimischen Lagerfeuer fort ins dunkle Gebüsch entschwand, schien es sicherer, in Gruppen zu gehen. Schließlich konnten in der Dunkelheit zwei- und vierbeinige Unholde lauern, die dann gemeinsam vertrieben wurden. In der Moderne hat sich davon nur noch der Brauch erhalten, während des Geschäfts ein Schwätzchen zu halten – für Sozialphobiker wie mich ist das die pure Hölle: Da flieht man vor der Reizüberflutung aufs angeblich “stille” Örtchen, und nebenan wird über “Germanys Next Topmodel” diskutiert, am besten noch in der Stimmlage von Heidi Klum.

Im Rahmen ihrer “feministischen Außenpolitikstellte Annalena Baerbock gestern zur Belustigung (nicht nur) der sozialen Medien ein Toiletten-Projekt in Nigeria vor. Weil das gesamte Konzept etwas undurchsichtig ist – es riecht so stark wie ein Plumpsklo nach einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Genderpolitologen -, wartete das Publikum mit Spannung auf konkrete Ankündigungen; stattdessen gab es detaillierte Informationen darüber, ob es besser sei, die Trockentoilette innerhalb oder außerhalb des Dorfes zu errichten. Alle Kolonialismus-Kritiker müssten nun eigentlich entsetzt aufschreien: Meint die deutsche Außenministerin tatsächlich, sie müsse Afrikanern erklären, wie man zur Toilette geht?

Besser gut geklaut als schlecht erfunden

Doch das Grundproblem ist durchaus ein Ernstes. Wie so oft hat sich Annalena Baerbock wohl wieder einmal gedacht: “Besser gut geklaut als schlecht erfunden!” – und ein Projekt als Ergebnis ihrer Arbeit angepriesen, was schon seit Jahren von verschiedenen privaten Stiftungen finanziert wird. In vielen Entwicklungsländern ist es für Frauen tatsächlich gefährlich, wenn sie “mal müssen“, und hierfür alleine das Dorf verlassen. Sie gelten als Freiwild, wenn sie alleine unterwegs sind – eine Haltung, die bekanntlich über die Migration mittlerweile auch zu uns importiert wurde. Dieser Zusammenhang wird von Annalena Baerbock natürlich nicht thematisiert und auch Nancy Faeser hat diesbezüglich noch kein Konzept zur “feministischen Innenpolitik” erarbeitet. Denn bekanntlich legen männliche Migranten derlei Angewohnheiten beim Übertritt der deutschen Grenze ja unverzüglich ab!

Es ist also keineswegs so revolutionär, wie uns Annalena Baerbock weismachen will, in der Entwicklungshilfe kleine Projekte zu unterstützen – denn diese machen das Leben in einer Region tatsächlich besser. Die klassische Entwicklungshilfe pumpte häufig Millionen in große Bauvorhaben, von denen vor Ort niemand profitierte – außer vielleicht ein paar Lokalgrößen, die sich einen Teil des Geldes einverleibten. Prestige statt Nützlichkeit, hieß die Devise. Der Bau einer Toilette – und wenn es nur eine “Trockentoilette” ist – macht also durchaus Sinn. Angesichts des großspurig von Baerbock angekündigten Aktionsplans stellt sich allerdings die Frage, ob Gelder tatsächlich am Zielort ankommen oder diesmal anstatt bei afrikanischen Verantwortlichen in deutschen Planungsstäben und Arbeitskreisen versickern. Es bietet sich auch die eine oder andere Flugreise an, bei dem man sich öffentlichkeitswirksam über die Ideen der Afrikaner vor Ort informieren kann, um diese dann in weiteren Arbeitskreisen zu besprechen. Vielleicht kommt man ja auch zu dem Ergebnis, es sei am besten, gleich die gesamte Ortschaft nach Deutschland zu importieren – in der Hoffnung, ein paar Fachkräfte darunter zu finden.

An- und abgeschaltete Moral

Auch wenn ich den Nigerianerinnen ihre Toilette von Herzen gönne: Ist das alles, was sich hinter dem hochtrabenden Etikett “feministische Außenpolitik” verbirgt? In der hausgemachten Energiekrise hat Deutschland den Schulterschluss mit einigen Ländern gesucht, in denen es mit den Frauenrechten nicht zum Besten steht (mit den Menschenrechten im Allgemeinen nicht) – man denke nur an Robert Habecks unterwürfigen Auftritt in Katar. Auch der Iran kann sich florierender Geschäfte mit Deutschland erfreuen, aber bis auf ein paar zahnlose Appelle unternimmt Frau Baerbock nichts, um den Mullahs ihren Feminismus nahezubringen. Man kann das mit Pragmatismus entschuldigen – schließlich ist die deutsche Wirtschaft schon angeschlagen genug. Aber dann stellt sich die Frage, nach welchen Kriterien Baerbock ihre Moral an- oder abschaltet. Eine durchgängige Linie findet sich hier nicht. Wenn in Ungarn eine traditionelle Familienpolitik betrieben wird, dann sorgt das für große Aufregung – aber die Frauenrechte im Iran nötigen nur einen erhobenen Zeigefinger ab.

Ob die Damen in Baerbocks Expertenrunde das wohl auch auf der Toilette diskutieren werden? Wenigstens müssen sie nicht aufs Plumpsklo gehen. Und auch auf dem stillen Örtchen gibt es oft viel Wind um nichts.

21 Responses

  1. Mir fehlt leider jegliche Kompetenz in Sachen feministischer Klo-Politik, aber schon das verblödende “feministisch” zeigt, dass offensichtlich sehr einseitig agiert werden soll.

    Jetzt ärgere ich mich, dass ich in meiner Schulzeit nicht vehement “maskulinen Mathe-Unterricht” oder “libidinösen Chemie-Unterricht” gefordert habe, und mich auf dem Zebrastreifen vor der Schule festgeklebt habe.
    Aus meiner Karriere als “Blöd-Heiliger” ist somit leider nichts geworden.

  2. Es ist doch nur noch absurd, sich mit deutschem Steuergeld, im wahrsten Sinne des Wortes, um die Scheiße fremder Länder kümmern zu wollen, während in Schland die Scheiße immer höher suppt und angeblich kein Geld vorhanden ist. Mit eigenem Geld kann diese Frucht des Unwissens und der Dummheit von mir aus jeden Schwachsinn finanzieren. Und dann diese gequirlte Scheiße als feministische Außenpolitik oder Entwicklungspolitik zu verkaufen ist der Gipfel. Im tiefsten Mittelalter hat sich in Europa jede Kommune selbst um die Fäkalienverbringung und -entsorgung kümmern und es bitter lernen müssen. In Afrika muss man nichts mehr lernen, man muss nur wenigstens bereit sein schon bekannte Dinge zu adaptieren und nachzumachen. Für was alles will sich der eklige weiße Gutmensch eigentlich noch verantwortlich fühlen und sich ständig bevormundend in anderer Leute Sch.., Angelegenheiten stecken und das noch nicht einmal auf eigene Kosten?!

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  3. Erstmal vorweg, ich bin dafür, daß nicht nur in Namibia sondern auf der ganzen Welt hygienisch einwandfreie Toiletten installiert werden. Ich halte die Erfindung des Wasserklosetts, wahrscheinlich durch die Minoer vor über 4000 Jahren erfunden, für eine der wichtigsten Erfindungen der Menschheit überhaupt. Leider geriet diese Erfindung in Vergessenheit und noch viele Jahrhunderte später diente der “Donnerbalken” der menschlichen Erleichterung was sich in weiten Teilen der Welt nicht geändert hat. Mit der feministischen Toilette will man nicht weniger als einen Quantensprung der Toilettenentwicklung vollziehen. Das ist bitter nötig denn in den meißten armen Ländern, obwohl Namibia nicht arm ist sondern nur korrupt, ist es für die Menschen das größte Problem die Produkte ihrer Unterernährung wieder los zu werden. Obwohl, je weniger man ißt umso weniger…….?
    Das Bearböckchen hat das Problem erkannt und wenn sie mal was begriffen hat setzt sie das knallhart durch. Man kann davon ausgehen, daß in ihrem Ministerium jetzt hunderte neue Stellen als ausländischer Toilettenbeauftragte entstehen. Natürlich von durchgegenderten Kampffeministinnen besetzt denn die haben in ihrem Studium von geisteswissenschaften umfassende Kenntnisse über menschliche Hinterlassenschaften erworben. Die Planungen müssen die Männer machen, das aufbauen auch, mit Argusaugen überwacht von eben jener Toilettenbeauftragtinnen. Natürlich mit allen erdenklichen kostenlosen Hygieneartikeln ausgestattet. Eine Frage treibt mich um. Was machen die Männer dann? Müssen die ihre Notdurft dann auf althergebrachte Weise verrichten? Wer kontrolliert das?

    1. Jedem und jeder sei von Herzen seine/ihre Toilette gegönnt – aber muss gleich jede Scheiße auch noch “feministisch” sein?
      Dass man heutzutage hinter “feministisch” gleich das hier angesprochen Substantiv setzen kann, ist vermutlich nicht mal Zufall.
      Verwendet man auch hier das deutsche Wort “weiblich” wird dieses behämmerte Neusprech noch behämmerter!

      Viel Spaß beim Nachdenken, ob Sie jetzt auf einer feministischen/weiblichen oder maskulienen/männlichen Schüssel sitzen!
      Ahnlehnend an Kohl: Was hinten herauskommt, wird annähernd gleich sein – und auch egal, wie man es nennt – oder was da betrieben wird!

  4. Ich komme einfach nicht drauf, wer solche Politiker wie diese deutschen Etablierten gewählt hat?
    Ich zermartere mir den Kopf, wie dumm muss man sein? Hört man diesen Pfosten nur 5 Minuten zu, dann weiss man, das 50% Lüge ist und 50% Hirngespinste sind!
    Die Logik wäre, das das Wahlvolk noch dümmer ist!

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  5. Das deutsche Außenministerium plant jetzt Sch…häuser in Nigeria? Wenigstens ein Großprojekt, mit dem die nicht heillos überfordert sind. Dennoch wird es in die Hose gehen. Da dort keine Kanalisation existiert, gehen nur Trockenklos, die sind nach ein paar Wochen voll mit Dung und dann gehen die Einheimischen sich wieder da erleichtern, wo sie es immer getan haben. Die haben dort unten Brunnen gebaut, die, obwohl leicht zu reinigen, nach einigen Monaten so verdreckt waren, dass sie nicht mehr instand gesetzt werden können und diese Menschen sollen sich um öffentliche Toiletten kümmern? Muahahaha!
    Am Ende haben sich nur wieder ein paar Kreaturen auf Kosten der deuschen Steuerzahler die Taschen voll gemacht.

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  6. “Sie gelten als Freiwild, wenn sie alleine unterwegs sind ” Abtreibungen hat der Papst verboten; fragt Euch sich mal wo die Überbevölkerung in Afrika herkommt !

  7. Man sollte in Affrika für das Geld Kondome verteilen damit die N….er sich nicht so explosionsartig vermehren. Sonst ist Affrika bald flächendeckend 20 cm hoch zugeschissen. Eine Vorhut ist ja schon hier her “geflüchtet” und versifft jetzt unsere Toiletten. Zudem vermehren die sich hier genau so schnell wie die Karnickel.

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    1. Nicht nur Kondome sollten verteilt werden. Auch kostenlose Sterilisationen sollten flächendeckend angeboten werden und bei Verweigerung wird die Entwicklungshilfe komplett gestrichen!
      Diese könnte man sowieso einstellen.

  8. Sorry, aber der Außenministerin ist da wieder ein kleiner Fehler unterlaufen. Es heißt richtigerweise statt feministische “fäkale Außenpolitik”

  9. “Feministische Außenpolitik” ist per se schon ein dämlicher Begriff!
    Außerdem traue ich der Außenministerin so komplexe Projekte wie eine Trockentoilette in Nigeria nicht zu: sie sollte erst einmal klein anfangen im Projektmanagement.
    Vielleicht der Entwurf einer Toilettenbrille. Oder die richtige Halterung für die Toilettenpapierrolle? Die fachgerechte Entsorgung der Fäkalien? Unzähliges gibt es dabei zu bedenken!
    Sie sollte es lieber erst einmal damit versuchen, ein Liedchen vor sich hin Summen und, verdammt noch mal, die Schnauze halten, vor allen Dingen im Ausland!

  10. Es ist schon toll, dass man das best bezahlte Reisebüro der Welt mitten in Berlin findet!
    Nun davon mal abgesehen hat das alles ja Methode denn wenn uns eine Comikerregierung tatsächlich endlich in den Genuss einer Anleitung zum Händewaschen und Pissen in der Dusche offeriert dann sollten doch für die dunkleren Personen auch ein paar wichtige Hinweise in sachen Lokus auf der tagesordnung vertreten sein.
    Nun im Bereich der fäkalen Berichterstattung ist diese Regierung einfach unübertroffen und wir bekommen sicher noch wichtige Einblicke in die rektale Begegnung unserer “Werksvertretung”mit der Rückseite des herrn Biden….oder kommt da gar nix aus der regierungsbank

  11. Ob die gute Annalena dabei auch an die etwa 60 verschiedenen Geschlechter gedacht hat, die es ja laut unseren QuIrren geben soll? Dann wäre aber schon gleich einmal an ein kleiner Klo-Kral fällig.

  12. Feministische Aussenpolitik. Klasse!!!
    Claudia Fatima Roth als Botschafterin in den Iran.
    Tessa Gansserer als Botschafterin zu den Saudis.
    Ricarda Lang nach Afghanistan.
    Fuer die restlichen Gruenen, sonstige Ampeltrampeln und Wortfuehrerinnen der Klimasekte gibt es noch reichlich Auswahl: Mauretanien, Kongo, Lybien, Algerien, Aegypthen, Pakistan, Somalia usw.

  13. Ich kenne solche Trockentoiletten aus dem ländlichen Raum in China. Man braucht dafür Mauersteine, Zement, Sand, Bretter und Nägel.
    Die Chinesen bauen so etwas selbst, die Afrikaner sind dafür wohl zu doof und brauchen dafür Hilfe von Dummchen Bärbock