Fledermaus-Massaker durch Windräder: Massive Mehrkosten für Landwirte

Kollateralschaden des grünen Windkraft-Irrsinns: Fledermäuse (Foto:Pixabay)

Dass Windräder aufgrund ihrer vollkommenen Abhängigkeit vom Wetter nicht nur untauglich sind, in einer unbeständigen Windregion wie Deutschland die Energieversorgung flächendeckend sicherzustellen, und dass daran auch eine – umweltzerstörerische und landschaftsverschandelnde – Vervielfachung der installierten Kapazitäten nichts ändert, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Doch der unbeirrte grünideologische Siegeszug der Windräder sorgt auch für ein regelrechtes Massaker unter verschiedenen Tierarten – was die Profiteure und Fürsprecher dieser Technologie jedoch nicht kümmert. Dabei sind die schrecklichen Folgen für die Fauna nicht mehr zu leugnen: Im Umfeld von Windrädern gibt es generell weit weniger Vögel – deren Bestand in Deutschland ohnehin abnimmt -, doch vor allem auch Fledermäuse fallen ihnen zum Opfer.

Dies wiederum führt dazu, dass sich schädliche Insekten, wie etwa Käfer, Raupen, Fliegen oder Schmetterlinge, rasant vermehren, die ansonsten von den Fledermäusen gefressen würden, wie eine Analyse der Mageninhalte der durch Windräder getöteten Tiere durch das Berliner Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung ergab. Hingegen sind von Bestandeinbrüchen bedrohte Nützlinge wie Bienen von dieser Prädatorenausdünnung nicht betroffen. Zwanzig Prozent der im Umfeld von Windkraftanlagen gefundenen Insekten gelten in der Land- und Forstwirtschaft als Schädlinge, weil sie Bäume, Nutzpflanzen oder Früchte anfressen oder Pflanzenkrankheiten übertragen – und Fledermäuse sind eine große Hilfe bei der Eindämmung dieser landwirtschaftlichen Schäden; gerade wegen der Populationsrückgänge vieler Singvogelarten kommt ihnen eine zunehmende ökologische Bedeutung zu. Dieser positive Effekt wird durch die „grüne“ Windenergie zunichte gemacht.

Im Unterdruck zerplatzende Tierlungen

Dass so viele von ihnen durch Windkraftanlagen sterben, sei mittlerweile ein relevantes Thema für die Land- und Forstwirtschaft, teilte das Leibniz-Institut mit. Das Problem dürfte sich in den nächsten Jahren massiv verstärken, da die Ampelkoalition ja den rücksichtslosen weiteren Ausbau der Windkraft inklusive flächendeckender „Verspargelung“ Deutschlands betreibt. Dabei sind es nicht unbedingt die Windrotoren selbst, die den Tod der Fledermäuse verursachen, sondern die gewaltigen plötzlichen Luftdruckunterschiede, die sich beim Drehen der Flügel ergeben. Diese führen bei den filigranen heimischen Fledermausarten zu tödlichen inneren Verletzungen wie dem Platzen der Lungen. Bei landesweit derzeit rund 30.000 Anlagen und jährlich zehn getöteten Fledermäusen pro Anlage (von diesen Zahlen gehen die Berliner Wissenschaftler aus) bedeutet dies hunderttausende getötete Fledermäuse – und -zig Milliarden nichtvertilgter Insekten. Infolge die dadurch steigenden Insektenzahlen entsteht wiederum ein höherer Bedarf an Pflanzenschutzmitteln – damit enorme, stetig steigende Mehrkosten für die Landwirte. Sie sind es, die für den grünen Windwahn nicht nur mit dem Verlust von Anbauflächen, sondern auch mit Mehrkosten für – zusätzlich umweltschädliche – Insektizide belastet werden.

Betroffen von dieser rücksichts- und verantwortungslosen grünen Naturzerstörung sind praktisch alle hiesigen Fledermausspezies. Von den weltweit rund 1.400 bekannten Fledermausarten leben 25 in Deutschland. Während die getöteten Zwergfledermäuse meist aus der jeweiligen Region kommen, stammen die sich in Deutschland aufhaltenden Rauhautfledermäuse fast ausschließlich aus Weißrussland und dem Baltikum. Auch Große und Kleine Abendsegler kommen zumeist aus dem Baltikum und Skandinavien. Aufgrund der geringen Fortpflanzungsrate bei Fledermäusen hat dieses vermeidbare völlig unnötige Massensterben schwere Rückwirkungen auf die Heimatpopulationen, die sich nur sehr langsam, wenn überhaupt, erholen.

Erhöhter Insektizidbedarf durch rapide Insektenvermehrung

Die an der Untersuchung beteiligte Wissenschaftlerin Carolin Scholz erklärte dazu: „Der Verlust dieser Schlagopfer ist für die Populationen oftmals schwierig abzufangen, da die betroffenen Arten geringe Reproduktionsraten haben. Es verschwinden jedoch nicht nur Individuen aus der Landschaft, sondern potenziell gehen auch ihre Interaktionen in komplexen Nahrungsnetzen verloren.

Würden Windkraftanlagen während hoher Fledermausaktivität zumindest temporär stillgelegt, rechnet Scholz vor, könnte die Todesrate getöteter Individuen vermutlich auf ein bis zwei Tiere pro Windrad und Jahr gesenkt werden; dies wird aber natürlich nicht passieren, weil Kritik an der Windenergie erstens verpönt ist, sie zweitens noch erheblich ausgebaut werden soll und drittens die ohnehin prekäre Energieversorgung dadurch noch weiter beschränkt würde – weil die verlässlichen, weil grundlastsichernden Energieformen von derselben Politik kaputtgeredet und vernichtet werden, die den planwirtschaftlichen Wind- und Solartrip dauerpropagiert.  Immerhin können Waldbesitzer und Landwirte den bedrohten Tieren helfen, indem sie Quartiere und Verstecke sowie kleinräumige Strukturen schaffen oder erhalten. Ein schwacher Trost – und angesichts des unaufhaltsamen Ausbreitung der Windräder ein hoffnungsloses Unterfangen.

16 Kommentare

  1. Fledermäuse hin, Fledermäuse her – die schädlichen Folgen für das Wetter und die Lebewesen sind vielfältig. Sie verschleiern nur den maßgebenden technischen Aspekt. Es ist der rosa Elefant, der mitten im Porzellanladen steht! Seit vielen Jahren wird die maximal einspeisbare Fakepower von 55 Prozent in einem Augenblick immer häuftiger erreicht. Dann werden Windstrom und Solarstrom einfach getrennt.

    Irgendwelche eingespeisten Summen aus Zeiträumen zu benennen, ist sinnfrei. Ein Wechselstromnetz kollabiert augenblicklich, sobald die technisch notwendigen Parameter aus dem Ruder laufen.

    Auch das Hundertfache an Fakepower ändert nichts an der 45-Prozent-Regel. Jede einzige Windanlage und jede einzige Solarpanele zwecks Einspeisung ist eine zuviel! Die 45-Prozent-Regel bedeutet: Maximal 55 Prozent FakePower sind möglich!

    Vom Winde verweht und von der Sonne ausgeblichen: Es genügt, die Kraftwerke in Betrieb zu lassen, die unabhängig vom Wetter Strom erzeugen, statt die wertlose Fakepower aus Solarstrom und Windstrom finanziell zu stützen. Auch die Umrüstung von Kohlekraftwerken auf Holz ist sinnfrei.

    Mindestens 45 Prozent des augenblicklich erzeugten Stroms müssen einen stabilen Sinus von 50 Hertz haben. Andernfalls kollabiert das Netz augenblicklich! Die Momentanreserve stabilisiert augenblicklich und automatisch Schwankungen im Stromverbrauch. Im europäischen Wechselstromnetz soll die Netzfrequenz von 50 Hertz maximal um 50 Millihertz schwanken. Erst bei größeren Abweichungen wird sofort manuell nachgesteuert, wenn die automatischen Abschaltungen oder Zuschaltungen zu langsam erfolgen.

    Da kein Nachwuchs existiert, um Kernkraftwerke zu betreiben, träumt die AfD einen dummen Kindertraum und kaum einer merkt es! Vogel-Strauß-Politik: Es kann keinen Kohleausstieg geben, weil kaum Gaskraftwerke geplant sind. Auch gibt es kein Gas, um diese zu betreiben. Es gibt weder Gas, noch gibt es Gaskraftwerke, die die Lücken füllen, die derzeit in der BRD gerissen werden. Auch gibt es keine Pläne für hunderte Neubauten von Gaskraftwerken, da ihr Betrieb viel zu teuer ist.

    Bereits existierende sind wie Kernkraft und Kohle aufgrund der sinnfreien Zwangseinspeisung von Fakepower unwirtschaftlich. Ihre Stilllegung ist bei der Bundesnetzagentur beantragt. Niemand will ohne Subventionen in Gaskraftwerke investieren, weil seit 2020 von der zwangsweisen Stilllegung in 2050 fabuliert wird. Schildbürger waren vergleichweise intelligent und vorausschauend. Die hatten wenigstens Kartoffelsäcke bereitliegen, um Sonnenlicht in das Rathaus ohne Fenster zu tragen.

    • Du vergisst, dass jetzt bereits das Netz durch Abschaltungen stabilisiert wird. Kurz zusammengefasst werden bei Strommangel besonders energieintensive Produktionsbetriebe (z.B. Alu-Hütten) einfach stillgelegt, gegen großzügige Ausfallzahlungen aus Steuermitteln. In der BRD werden für diese Ausfallzahlungen etwa 1 Mrd Euro / p.a. eingeplant, in Frankreich sind es übrigens weniger als 100 Mio Euro / p.a.
      Auch die in Privathäusern eingebauten Smart Meter sollen wohl temporäre Abschaltungen erlauben ;-). Ich kann ja noch verstehen, dass man die WAMA zu Strom-Überschusszeiten betreiben sollte, allerdings dürfte die Lärmbelästigung gerade Nachts eine Zumutung sein, aber soll ich mir um 3 Uhr morgens meinen Kaffee kochen?

  2. Viele Windbauern sind zu Spaziergängen genötigt, um die unter Naturschutz stehenden toten Vögel unter deren Windrädern unauffällig zu entfernen. Im Nachbarort hat die Gier die Windbauern dahin getrieben, dass die in Gebieten in denen Windräder errichtet werden sollten, zuvor die Nester seltener Vögel geplündert und die Vögel getötet hatten. Das kam heraus, es gab einen Riesenkrach, ein paar Jahre war Ruhe und nun wollen sie an der gleichen Stelle wieder Windräder bauen, mit sehr guten Aussichten auf Erfolg.
    Unsere Politiker sind derart schwachsinnig, dass sie schon mit den einfachsten Dingen restlos überfordert sind und so hat man es übersehen, solche Verbrechen zu verhindern. So geht es sich aus, wenn sich die Grünen, Roten und Merkel in Naturschutz oder irgendeinem anderen Gebiet probieren. Es fängt manchmal sogar schön an aber endet immer im Desaster.

  3. Ob das alles nen Sinn macht???????????????????????? Ich weiß es nicht! Mit und nach diesem Corona Gesundheits- und Fledermausshredderakt wird es auch nicht besser. Das ist moderne Umweltpolitik des Wahnsinns!

  4. „stetig steigende Mehrkosten für die Landwirte. “

    Nicht zu vergessen die Trockenheit, die die Windräder verursachen.
    https://eifelon.de/umland/windsterben-durch-windkraft.html

    Die menschengemachte Klimakatastrophe wird durch Windräder und FV Anlagen ausgelöst.
    Nicht vom CO2, was wir viel mehr in der Atmosphäre brauchen, da es das Molekül des Lebens ist.
    Wir sind nur 220 ppm vom Ende allen Lebens entfernt.
    200 ppm benötigen Pflanzen mindestens, um zu wachsen und sich fortzupflanzen.
    Vorher gehen die Ernteerträge zurück. Hunger kommt weltweit auf.

    Zuerst sterben die Pflanzenfresser, dann die Fleischfresser, dann die Insekten, und zum Schluss die Mikroorganismen.

    Die Erde wird ein warmer, feuchter Mars.

    Grüne Politik bedeutet Untergang und Vernichtung.

  5. Die Windkraftanlagen haben nicht nur schädliche Auswirkungen für Tiere, sondern möglicherweise auf auf Menschen. Sie erzeugen sog. Infraschall, dessen Auswirkung auf Bewohner in der Nähe von Wohnsiedlungen noch nicht erforscht sind. Es ist so wie bei der Impfkampagne. Man macht etwas, ob für die Menschen potentiell schädlich oder nicht, interessiert nicht.

  6. Fledermäuse und die Grünen „Naturschützer“ – war da nicht mal was in Dresden???
    Und die würden am liebsten auch heute noch die Brücke wieder wegreißen – manche fordern es ja immernoch ganz offen!Wieder ein Beispiel für die verlogene heuchlerische widerliche GRÜNE DOPPELMORAL!Denen ging es noch nie um die Natur, immer nur um die Durchsetzung ihrer steinzeitkommunistischen Interessen und ihren Hass auf den Wohlstand ANDERER Leute.

  7. Dann heißen die Dinger jetzt nicht mehr Kranichhäcksler, sondern bat killer? Aber die Kraniche werden doch weiter gehäckselt? Besser wäre also multiple bird and bat killer (MBBK) oder Vielfachvogelmörder (VVM). Außerdem ersetzen die WKA beim Insektentöten die insektenjagenden Vögel und Fledermäuse.

  8. Auch hier paßt wieder die Gegenteilstheorie:
    Die, die vorgeben, Umweltschützer zu sein, sind Umweltzerstörer, sie schützen nichts und zerstören alles.

  9. Nachhilfeunterricht
    Wenn wieder ‚mal im deutschen Land
    der Bundestag ohne Verstand
    und die Regierenden versagen,
    dann können sie es nicht ertragen,
    dass Nachhilfeunterricht
    von denen, die sie mögen nicht,
    gegeben wird in simplen Dingen,
    um denen etwas abzuringen,
    die meinen, es wär‘ rechte Hetze,
    erwähnt man nur Naturgesetze,
    die sich allein schon dabei quälen
    beim eins und eins Zusammenzählen,
    auf dass sie endlich unterlassen,
    Volksvermögen zu verprassen,
    für Wolkenkuckucksillusionen,
    die in rotgrünen Köpfen wohnen.

  10. Schon vor Jahren war – ohne wissenschaftliche Studie – aber für jeden Laien erkennbar,
    dass hinter den Windrädern eine Bodenerosion beginnt . . .

  11. Das Denkvermögen der Grünen erkennt man an ihrer Liebe für Laubbäume und ihren Hasse auf Nadelbäumen. Laubbäume in den gemäßigten Zonen verbrauchen nämlich viel CO2, aber nur im Sommer. Im Herbst lassen sie ihr Laub fallen, das dann zu CO2 verrottet oder sogar in Müllverbrennungsanlagen zu CO2 verbrannt wird. Nadelbäume (Außnahme Lärche) liefern kein oder wenig Laub für die Verrottung oder Müllverbrennungsanlagen.

  12. Ich hatte letztens darauf aufmerksam gemacht, dass der Physiker Dieter Böhme errechnet hat, dass die Beeinflussung der Atmosphäre durch die Windräder vergleichbar damit ist, als würden über Deutschland täglich 20 Hiroshima-Bomben explodieren – natürlich nicht als Eintrag, sondern als Entzug von Energie.

    Ich habe seine Zahlen nachgerechnet:

    Die Explosions-Energie einer Hiroshima–Bombe wird mit 60 TWs angesetzt.

    1 TW = 1.000.000.000.000 W – also eine Billionen Watt.

    Die durch Windkraft im Jahr
    2021 in Deutschland generierte Energie betrug 131,7 TWh. Das sind umgerechnet 47.412 TWs oder 7.902 Bomben, was täglich 21,6 Hiroshima-Bomben bedeutet.

    Und dieser Entzug von Energie aus der Atmosphäre, aus dem Wetterkreislauf soll keine Folgen haben?

    Im Ostdeutschland regnet es wesentlich weniger, als die Wettermodelle vorhersagen. Der Regen kommt ja mit der Westströmung. Und ehe er in Ostdeutschland ankommt, hat die Luftströmung viele Windparks zu durchqueren und verliert an Energie. Und die Wettermodelle versagen.

    Fazit:
    Die Grünen stehen mit ihrer irrsinnigen Politik der Windräder dafür, Deutschland in eine Wüste zu verwandeln.

  13. Indem die Grünen in ihrer moralischen Überzeugung unsere Natur zugrunde richten, richten sie nur dauerhaften Wassermangel an ! Bäume speichern Wasser, Wälder speichern ganze Seen ! Das haben wir schon in der dritten Klasse Grundschule gelernt. In unserer Nachbargemeinde Biebergemünd / Spessart wurde nicht weiter geplant, da in dem Gebiet die Mopsfledermaus nistet Der Umweltschutz der Grünen endet beim Windkraftlobbiismus und Solarfeldbetreiber ! Überall wo eben Wälder abgeholzt und Naturparks zerstört werden in Deutschland, hat ein Grüner die gierigen Griffel drin !

  14. Der NABU findet die Windkraftanlagen gut, hat mit eine Mitarbeiterin in der Berliner Zentrale gesagt. Ich hatte gefragt, warum . Konnte sie so nicht sagen. Als Alternative könnte man doch auch Solarpaneele flächendeckend installieren, habe ich gesagt.. Ist aber wohl beim NABU irgendwie noch nicht überlegt worden. Wer weiß, wer da wieder von wem gepampert wird.

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