„Frank-Spalter“ Steinmeiers scheinheiliges Gerede vom sozialen Pflichtdienst

Grüßonkel einer zerrissenen Nation: Bundespräsident Steinmeier (Foto:Imago)

Ausgerechnet einer der größten Spalter dieses Landes faselt von gelebter Gemeinschaft und Zusammenhalt: Nachdem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf die nicht sonderlich neue Idee kam, einen sozialen Pflichtdienst für junge Menschen auf den Weg bringen zu wollen, bläst nun auch Claudia Moll, die Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, in dieses krumme Horn.

Man darf sich dabei keinen Illusionen hingeben: Es geht hier nicht etwa um “Persönlichkeitsbildung” oder “gesellschaftliche Verantwortung”, wie Frau Moll es deklariert. Denn viele junge Menschen engagieren sich schon längst aus freien Stücken in verschiedenen sozialen und ökologischen Bereichen. Das Ganze ist nichts anderes als der verzweifelte Versuch, den skandalösen Pflegenotstand irgendwie zu beheben und durch jungen Menschen die personellen Löcher zu stopfen, die eine verfehlte Politik gerissen hat.

Angemessene Vergütung muss sein

Beide Motive, die in dem Vorschlag Steinmeiers stecken, sind an sich ja löblich: Erstens die Behebung des Pflegenotstands, und zweitens die Idee eines verpflichtenden Gemeinschaftsdienstes für junge Menschen. Aber bitte nicht so! Denn statt mit billigen Zwangsmaßnahmen politisches Versagen auszubügeln, müssen zum einen Berufe im Sozial- und Gesundheitsbereich von der Ausbildung über Vergütung und Arbeitsbedingungen bis hin zur gesellschaftlichen Anerkennung so attraktiv gemacht werden, dass wieder Menschen auf freiwilliger Basis dafür gewonnen werden können. Zum anderen setzt ein sinnvoller verpflichtender Gemeinschaftsdienst eine intakte Gemeinschaft voraus – die ja nun gerade von Personen wie Steinmeier in gröbster Verletzung seines hohen Amtes durch Diskreditierung und Ausgrenzung regierungskritischer Bevölkerungsteile untergraben wird.

So bleibt der Vorstoß des amtierenden Bundespräsidenten eine einzige Heuchelei und Bankrotterklärung des höchsten Repräsentanten der herrschenden politischen Klasse.

 

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5 Kommentare

  1. Letztendlich wäre dieser soziale Plichtdienst nur ein weiterer großer politischer Schritt auf dem Weg zu einer sozialistischen Gesellschaft. Aber das solche Ideen ausgerechnet von jemanden kommen, der in seiner Studentenzeit als Redakteur der linken Zeitschrift „Demokratie und Recht“, aufgrund seiner linksextremistischen Überzeugungen so dermaßen auffällig gewesen sein muss, um sogar eine Zeit lang unter die Beobachtung des Verfassungsschutzes zu geraten, kann niemanden wundern.

  2. Gab es doch schon einmal: Der „Pflichtdienst“ hieß unter Adolf „Freiwilliger Arbeitsdienst“ & „Reichsarbeitsdienst“, danke an den Post-Kommunisten, dass er sich an die National-Sozialistische-Arbeitspartei-Deutschland noch erinnert. Naja, waren ja auch gewissermaßen SOZIALISTEN …

  3. Nun, Pflichtjahr hieß das früher, weil damals Mädels noch nicht zum Militär gingen.
    Aber was ist der wahre Hintergrund?
    Etwa, daß dieses Pflichtjahr generell in Institutionen und Bereichen stattfinden soll, in denen bereits die Sumpfsuppenpflicht grassiert?
    Etwa, daß damit alle, die unter „Pflichtjahr“ laufen, also nach deren Willen alle jetzigen Kinder und was noch nachkommt, damit doch einer Sumpfsuppenpflicht unterläge?
    Etwa, weil man mit Corona-Fake nicht aufhört, sondern uns demnächst eine Seuche nach der anderen präsentieren will, für die natürlich immer schon geniale Ugurs, rein zufällig, bei der Morgentoilette die Sumpfsuppe kreiert haben?

  4. Wenn ich diesen linken Spalter schon sehe/höre schalte ich sofort ab/um.
    Einfach widerlich und unerträglich seine einseitige Gesinnung !

  5. „Denn viele junge Menschen engagieren sich schon längst aus freien Stücken in verschiedenen sozialen und ökologischen Bereichen.“

    ach ja? wo denn, bei FFF oder Autobahnfestklebern!?

    Nix da, ICH finde die Idee eines solchen Dienstes gut. 12 Monate, Bundeswehr oder caritative Einrichtungen oder Hilfsdienste Krankenhaus/Pflege. Meinetwegen auch Stadteinigung.

    Grundsätzlich ausnahmslos für alle ab 18Jahre!
    Max. 750 Euro ggfs. + Miete im Monat. Bodenhaftung für alle.

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