Gähnende Leere in immer mehr Supermarktregalen

Leere Regale (Symbolbild:Shutterstock)

Wenn viele Menschen dieser Tage in die Supermärkte gehen, sind sie immer öfter in gleich doppelter Hinsicht geschockt. Zum einen natürlich, weil sich die Preise in einem Rekordtempo verdrei- oder gar vervierfacht haben, zum anderen neuerdings aber auch, weil nun in immer mehr Geschäften und Discountern ganze Regale leer sind. Dies betrifft vor allem Obst und Gemüse, Backwaren, Käse oder Knabberwaren, teilweise auch Haushaltsartikel und seit kurzem sogar Tierfutter. Bis jetzt habe ich dies in mehreren Rewe-Märkten und einem Kaufland erlebt, wo diverse Artikel entweder überhaupt nicht mehr vorhanden waren oder aber nur ein oder zwei Sorten, wo sonst immer sieben, acht oder auch zehn verschiedene Marken des jeweiligen Artikels zur Auswahl standen.

Ganz ähnliche Erfahrungen hat kürzlich der Politaktivist Olav Müller in einem Offenbacher Rewe gemacht. „Sowas habe ich in den 56 Jahren meines Lebens noch nicht gesehen”, stellt er mit Blick auf die unzähligen leeren Regale geschockt fest, und vergleicht die sich abzeichnenden Verhältnisse mit jenen der DDR. Auf diese Zustände angesprochen, antwortet ein Mitarbeiter bloß: „Die Ware kommt nicht an.“ Diese „künstliche Verknappung“ sei gewollt, mutmaßt Müller.

Höhere Stromkosten, gestiegene Personalausgaben, teurere Beschaffungspreise

Mittlerweile scheint sich die gähnende Leere in derart vielen Supermärkten bemerkbar zu machen, sodass sogar der Mainstream um eine Berichterstattung nicht mehr drumherum kommt. So schreibt „RTL-News”: „Ob Süßigkeiten, Erfrischungsgetränke oder sogar Tierfutter – immer mehr bekannte Markenprodukte verschwinden aus den Regalen.“ Der Sender verweist auf höhere Stromkosten, gestiegene Personalausgaben sowie teurere Beschaffungspreise, die dafür sorgten, „dass entweder die Hersteller keine Produkte liefern oder die Händler sie gezielt nicht mehr bestellen.

Marco Voßler, der einen Edeka-Markt betreibt, sieht es nicht ein, Ware zu bestellen, welche 20 Prozent mehr als bisher kostet. „Wir versuchen damit natürlich zu erzielen, den Hersteller an den Verhandlungstisch zu holen und dementsprechend natürlich die bestmöglichen Einstandspreise zu erwirken“, erklärt er gegenüber RTL. Doch der Mainstream wäre nicht der Mainstream, wenn er nicht beschwichtigen würde: Ein sogenannter RTL-„Verbraucherexperte” namens Ron Perduss behauptet, die Warenverknappung sei nicht weiter tragisch, denn die Eigenmarken der jeweiligen Supermärkte seien ja immer noch in Hülle und Fülle vorhanden und obendrein auch deutlich preisgünstiger als andere Marken. Doch wer weiß, wie lange noch?

Immer mehr LKWs stehen still und der Krieg in der Ukraine tut sein Übriges

Der „Westfälische Anzeiger“ (der übrigens in ebenfalls durchgeknallter Angepasstheit meint, die „Pandemie” sei „noch lange nicht vorbei”) räumt immerhin ein, dass dank der gestiegenen Gaspreise zudem weniger AdBlue produziert werde, auf das dieselbetriebene LKWs dringend angewiesen sind. Insofern stünde immer öfter der Lieferverkehr still und könne die Supermärkte nicht mehr beliefern.

Viele Produkte glänzen auch deshalb durch Abwesenheit, weil sie normalerweise aus Russland oder der Ukraine kommen, aufgrund des dortigen Kriegs und den damit verbundenen Sanktionen ihren Weg jedoch nicht in den EU-Raum finden – sei es aufgrund der Sanktionen gegen Russland oder der Tatsache geschuldet, dass zumindest die männliche Bevölkerung der Ukraine mehr auf dem Schlachtfeld als mit der Produktion von Nahrungsmitteln zugange ist. Dies betrifft unter anderem Mayonnaise, welche für viele Soßen und Dips benötigt wird, die infolgedessen ebenfalls Mangelware sind. Auch Molkereiprodukte stellen dieser Tage ein knappes Gut dar. Im Klartext heißt das, dass wir uns in der tristen Weihnachtszeit – auf Beleuchtung soll wegen Energiemangel ja mutmaßlich verzichtet werden – noch nicht einmal mit Frust-Schokolade vollstopfen können. Weihnachten verkommt also zur drögen, dunklen Fastenzeit.

Auch die Tiefkühlbranche klappert mit den Zähnen

Auch die Tiefkühlbranche geht seit einiger Zeit auf dem Zahnfleisch. Hier sah man sich sogar veranlasst, der Bundesregierung einen offenen Brief zukommen zu lassen, in dem man um staatliche Unterstützung bittet. Es handele sich um „die schwerste Krise seit Ende des Zweiten Weltkriegs”. Mittlerweile fürchte man sich sogar vor einem völligen Produktionsstopp und der Schließung von Kühllogistikzentren für die Lebensmittelverteilung, da man es mit extremen Mehrkosten zu tun habe. Teilweise sei sogar schon von Insolvenzen die Rede. Hier kann Wirtschaftsminister Habeck jedoch beschwichtigen, schließlich muss man lediglich vorübergehend die Produktion einstellen, nicht jedoch insolvent gehen…

Die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse und dem Deutschen Bauernverband (BVEO) sieht ihre Mitgliedsbetriebe ebenfalls aus dem letzten Loch pfeifen: „Die enorm steigenden Energiepreise stellen die Ernährungsindustrie vor eine ernstzunehmende Herausforderung, denn die Herstellung von Lebensmitteln ist energieintensiv”, so Stefanie Sabet, welche das Brüsseler Büro der BVEO leitet. Einen Produktionskollaps könne man nicht mehr ausschließen. Viele Lebensmittelproduzenten „fallen aufgrund ihrer klein- und mittelständischen Struktur nicht in den Geltungsbereich der Hilfsprogramme der Bundesregierung“. Selbst Vierbeiner werden nicht verschont.

Auch Haustiere sind Leidtragende

Doch nicht nur wir Zwei-, sondern auch unsere lieben Vierbeiner werden in Mitleidenschaft gezogen: So beklagen derzeit etliche Katzenbesitzer, dass unter anderem das Katzenfutter der Marke „Cachetbei Aldi restlos ausverkauft ist. Auf die verzweifelte Frage einiger Kunden, wann es diese Tiernahrung denn wieder zu kaufen gäbe, erwiderte Aldi wenig hilfreich: „Derzeit gibt es beim Katzenfutter Lieferengpässe. Wann diese behoben sind, können wir leider noch nicht sagen.” Auch bei anderen Discountern könne man nach Tierfutter zur Zeit lange suchen. Scheint so, als müssten Katzen in Zukunft wieder verstärkt Mäuse jagen.

Die Nahrungsmittelknappheit reiht sich somit ein in eine nicht enden wollende und immer schlimmer werdende allgemeine Misere und Lebenskrise, bestehend aus Gas- und Stromknappheit, Fach- und allgemeinem Arbeitskräftemangel, einer den Steuerzahler wie eine Weihnachtsgans ausnehmende Problemmigrantenflut sowie einer Inflation, die sich schier in Lichtgeschwindigkeit erhöht. Was die spärlich ausgestatteten Supermärkte anbelangt, ist in Zukunft wohl erst einmal keine Besserung zu erwarten, da sich an den Ursachen nichts ändern wird – ganz im Gegenteil. Insofern wären Hamsterkäufe nicht die schlechteste Idee, auch wenn diese andererseits zu noch mehr Knappheit und weiter steigenden Preisen führen werden. Es ist ein Teufelskreis und ein Ende leider nicht absehbar.

BITTE BEACHTEN: Klarstellung der Redaktion zu Leserkommentaren

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann freuen wir uns, wenn Sie unsere Arbeit mit einer Zuwendung unterstützen.

37 Kommentare

  1. Überall wo Kommunisten regieren über kurz oder lang das gleiche Bild!!!
    Und das wirklich OHNE Ausnahme – die DDR war da ja noch relativ harmlos.
    Aber wer erinnert sich noch an Rumänien, die UdSSR oder Polen 
    in den letzten Jahren der roten Herrschaft.
    Oder als jüngstes Beispiel Venezuela.
    In Chile hat es ja Pinochtet geschafft das Schlimmste gerade noch zu verhindern -erste große Mangelerscheinungen gab es aber auch da schon!

    30
    20
  2. Einige Anmerkungen von ehemaligem Katzenpersonal („Hunde haben Herrchen und Frauchen, Katzen haben Personal“): Die in den Discountern angebotenen Katzenfutter-Artikel sind für die Vierbeiner nicht gerade gesund, da sie Zucker als Inhaltsstoff haben, meist deswegen, um qualitative Mängel, die sich auch im Geschmack zeigen, der Katze gegenüber zu kaschieren. Kaum eine Katze würde dieses Futter ohne Zucker essen. Wenn die Menschen ihren Katzen wirklich etwas Gutes tun wollen, sollten sie bei speziellen Tierartikelketten (im Laden oder im Internet) hochpreisiges aber gesundes Futter ohne Zucker und ohne Getreidebestandteile kaufen. Eine Katze ist ein Fleischesser. Was man mit guter Ernährung mehr bezahlt, spart man oftmals später an Tierarztkosten!
    Die meisten Probleme haben aber die Tierheime, die auch von den höheren Energiekosten betroffen sind und jetzt zusätzlich mit Hunden und Katzen überschwemmt werden, weil ihre Halter kein Geld mehr haben, um sie noch versorgen zu können. Zudem werden jetzt viele Tiere abgegeben, die in der Corona-Zeit zum Gassi-Gehen (Hunde) und Mittel gegen die Langeweile (Katzen und Hunde) angeschafft wurden. Traurig aber wahr.

    17
    11
    • Es gibt diesbezüglich ein gutes (Ratgeber)Buch: Katzen würden Mäuse kaufen – Wie die Futterindustrie unsere Tiere krank macht.

      7
      6
      • Ich habe selber Hunde und früher Katzen gehabt. Natürlich schmecken die süß. Und dass sogenannte Geschmacksverstärker im Futter sind, kann ich leider bestätigen. Ich arbeite in der Filiale einer großen Tierbedarfs-Kette.

        6
        4
    • Katzen haben keine Geschmacksnerven für Süßes.
      Aber Katzen kommen mit Süßem nicht zurecht.

      Bei den Discountern gibt es Dreck, den ich keiner Katze anbieten würde.
      Allerdings ist dieses Futter wenigstens nicht vegan, was die Tierquälern ihren Hunden und Katzen geben.
      Da fragt man sich, wo die Tierschützer bleiben, denn dieses „Futter“ gehört sofort verboten.
      Wenn der Mensch zu dämlich ist und sich widernatürlich ernährt, ist das seine Sache. Aber es ist eine andere Sache, wenn es andere Lebewesen betrifft. Kinder, Hunde und Katzen.
      Es gibt nichts Gesünderes als das Tier.

      1
      1
  3. Keine gute Idee, so einen Artikel mit einem Stock-Symbolbild zu bringen anstatt mit aktuellen Fotos. 🙁

    Aber warum sich mehr Arbeit machen als nötig – das ist es ja auch, was wir den Systemmedien vorwerfen.

    14
    9
    • Sind primär Leser hier, denen bekannt sein dürfte, dass das Foto nicht vom örtlichen Rewe oder Kaufland stammt. Jedenfalls nicht aktuell.

      Ein Blick in die absehbare Zukunft unseres ehemals lebenswerten Landes darf in solchen Artikeln ruhig schon etwas plastisch zur Geltung gebracht werden …

      12
      8
  4. und für die Niedersachsen bleibt festzuhalten, sie haben die Verelendungspolitik des Regimes heute bestätigt und Weil wird ihnen geben, was sie verdienen !
    Es wird ihnen nicht zustehen, herumzuopfern – weder jetzt noch im Winter noch im nächsten Jahr !

    29
    11
    • Grüne + 5,7% – Verstehe nicht was du meinst, haben die das verdient?

      SPD immer noch stärkste Partei, das bischen FDP wird niemand vermissen, die AfD ist immer noch politisch auf der Hinterbank, eigentlich hat sich überhaupt nichts verändert…

      13
      1
  5. Nach Lage die Dinge wird Weihnachten in diesem Jahr lediglich kalendarisch stattfinden. Die Weihnachtsstimmung in den Wochen davor wird, mangels entsprechender Beleuchtung, ausgefallener oder eingeschränkter Weihnachtsmärkte und Schrumpfangebot im stationären Handel sehr verhalten sein. Die Kaufkraft wird in die überlebenswichtigen Bereiche Nahrung und Energie fließen, sofern es überhaupt noch dafür reicht, für Konsum wird kaum noch etwas übrig sein. Auch neuerliche Corona-Einschränkungen sind keineswegs vom Tisch, im Gegenteil. Von den klassischen freien Tagen her gesehen, ist es eh dieses Jahr nur ein knapp verlängertes Wochenende. Man kann froh sein, wenn noch Strom und Wasser vorhanden sind und man keine Frostbeulen in den eigenen vier Wänden bekommt. Wie heißen gleich noch die drei beliebtesten Politiker (inkl. weibl. Form) z. Zt. ?

    18
    3
  6. Das hat nichts mit Kommunismus zu tun. Das sind schlicht die entweder ideologisch verklärten oder absichtsvollen Abwracker der Germany GmbH. Kann man sich aussuchen; macht wenig Unterschied.

    Ziel: Eine Versorgungs- und Geldkrise zu forcieren, sodass wir für die kommende „Lösung“ schön weichgekocht werden. Wir brauchen die Zwangsbeglückung durch bedingungsloses Grundeinkommen in Verbindung mit Digital- und Gesundheits-ID. Später tauscht man das „bedingungslos“ dann durch gut gemeinte Bedingungen aus und fertig ist die Suppe.

    25
    10
    • Richtig, denn laut eingefleischten Kommunisten hat es noch nie einen Kommunismus gegeben. Alle realen Diktaturen ähm, Kommunismen, waren nur Versuche, aber nie das, was sich der Oberguru Marx aus den Fingern gesogen hat.

      Kommunismus ist eine Ideologie und zwar eine der menschenverachtensten. Und was heute hier in Deutschland passiert, ist wieder ein kommunistischer Gesellschaftsumbau, in der alles platt und gleichgehauen wird, jedes Individuum in eine kollektivistische Schachtel gestopft wird, Traditionen und Sitten, Gebräuche, Geschichte abgeschafft und umgebogen wird usw…

      Um es klar zu sagen: Es gibt keinen Kommunismus im Sinne von Marx, weil Marx von den Menschen nichts begriffen hatte, und von Ökonomie erst recht nicht. Das Manifest ist ein Beispiel totaler Unwissenheit von der menschlichen Natur, Unwissenheit von Geschichtswissenschaft und zugleich Aufruf zur Gewalt gegen Andersdenkende (Bürger).

      Dass noch heute Menschen an so einen reaktionären Mist glauben, zeigt, dass eines nie aussterben wird: Dummheit, Fanatismus.

      16
      10
  7. tja das ist eben die gewollte Umstellung der Marktwirtschaft auf einen grünen „Angebotsorientieren“ Global Kommunismus. Die Mehrheit wählt weiter die globalistisch WEF ferngesteuerte Saubande, das wird man heute Abend wieder deutlich sehen können. Und solange das nicht begriffen wird und entschieden dagegen vorgegangen wird, um so schlimmer wird es werden. Das ist jetzt nicht die Spitze, sondern der Anfang von noch weit übleren Verhältnissen. Die ganz große Mehrheit will das nicht hören und tut weiter so als wäre nichts, ergo probierts aus, aber mich braucht keiner mehr anzujammern. Es ist für jeden klar ersichtlich was die vor haben und trotzdem ignorieren das die allermeisten. Zum Glück war meine Vorsorge richtig, schlicht aus diesem grünen Irrenhaus auszuwandern, es ändert sich erst etwas, wenn es ganz fürchterlich wird. Nun denn viel Vergnügen…

    21
    10
  8. In meinem „Kaufland“ habe ich leere Regale in großen Mengen noch nicht erlebt. Es gibt kleine Lücken, z.B. bei bestimmten Dosen, wo wir auch mehr als eine gekauft haben so als Notration. Knabberzeug, Schoki, Kekse, Fleisch, Wurst, Fisch, Waschmittel in vielen Sorten usw. usf. sind bis jetzt immer da. Margarine bis zum Abwinken, nur meine Kerrygold muss ich neuerdings bei Netto kaufen. Es gibt in unserem Kaufland z.Z. nur gepanschte Kerrygold (mit Rapsöl). Öl gibt es auch, Käse, Quark, Milch bis zum Abwinken, Obst, Gemüse. Die Weinregale sind voll, die Tiernahrungsregale, soweit ich es beim vorübergehen sah, sind voll, Kosmetik ist da – eigentlich alles, was man so benötigt. Die Tiefkühltruhen sind auch befüllt. Ich weiß aber nicht, ob vielleicht bestimmte Marken nicht vorrätig sind, weil ich im Prinzip mit gaaaanz wenig Ausnahmen keine kaufe. Worauf in unserem Kaufland geachtet wird, ist, dass nicht gehamstert wird. Mehl, Zucker u.ä. werden nur in bestimmten Mengen abgegeben, also nur für Haushalte bestimmt. Natürlich ist alles teurer geworden. Darüber muss man sich im Klaren sein bei diesen Energiepreisen, obwohl wir bei uns z.Z. keine Vertragsänderung bekommen haben wegen höheren Preisen.

    Bis jetzt kann ich mich nicht beklagen. Die Non Food-Abteilung ist auch prall gefüllt.

    Ich muss @Martin1 recht geben. Ein aktuelles Bild, was Sie gesehen haben, Frau Steinmetz, wäre hilfreich gewesen.

    12
  9. Also nö, das kann ich nicht bestätigen, wenn es irgendwo leere Regale gibt werden dafür fadenscheinige Begründungen vorgegeben, üblicherweise natürlich der Ukrainekrieg, die Regale werden absichtlich nicht befüllt, das ist eine Tatsache, die Lager sind voll!
    Wenn es leere Regale gibt ist das zunächst eher kurzfristig und hat in den meisten Fällen eher damit zu tun das sie aufgrund von Personalmangel einfach nicht regelmäßig aufgefüllt werden.
    Sogar die Preise haben sich entgegen aller Horrormeldungen wieder stabilisiert, selbstverständlich hat man den Vorwand einer „Krise“ genutzt um kräftig die Preise zu erhöhen, welch Überraschung!
    Die zwei selbstverursachten Krisen Corona und Ukrainekrieg haben vorwiegend auf den internationalen Handel eklatante Auswirkungen, das betrifft vor allem den Elektronikbereich, den Maschinenbau, Chemieprodukte, Werkzeuge…
    Der innereuropäische Handel ist dagegen schlimmstenfalls etwas irritiert, der inszenierte „Mangel“ an Grundnahrungsmittel ist reine Psychopropaganda und das Sterben der Kleinbetriebe ist schon seit Jahrzehnten im Gange – Apotheken, Metzgereien, Elektrohändler, aktuell Bäckereien, bald sind die großen Fachhändler wie Mediamarkt Saturn und große Einkaufshäuser wie Kaufhof dran.
    Ich bekomme im Discounter wo ich alles einkaufen kann eine frisch aufgebackene leckere Brezel für 39.- Cent, beim Bäcker dagegen eine staubtrockene und steinharte bestenfalls für 89.- Cent, wo kaufe ich die jetzt wohl…

    19
    3
  10. 25 % der Waren für den deutschen Einzelhandel gehen in die Ukraine oder sonst wo hin. Von Hilfsorganisationen im Großhandel aufgekauft und direkt in sogenannte hilfsbedürftige Länder verbracht.

    Dann sind mittlerweile 5 bis 6 Millionen hungriger Flüchtlinge und sog. Einwanderer im Land und wollen versorgt werden. Hinzu kommt die Lage auf dem Frachtmarkt und schon bleibt für die länger schon hier lebenden nicht mehr viel übrig.

    Fragen Sie mal, wo die Catterer für die Flüchtlingsheime ihre Waren herbekommen. Sicherlich nicht bei REWE und ALDI um die Ecke.

    Ausserdem verknappt der Handel Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs, um so die Preise nach oben zu drücken.

    Durch Zufall selbst erlebt! Im Regal standen 2 Flaschen Sonnenblumenöl für schlappe 4, 95 und im Lager standen die Kartons bis an die Decke.

    In der Ukraine sind die Supermärke grammelt voll mit deutschen Waren. Auch auf dem rumänischen Schwarzmarkt bekommt man Nudeln und Mehl aus Deutschland zu Spotpreisen. Erfährt man aber von den Systemmedien nicht.

    Hier läuft was gewaltig schief, aber die Deutschen wollen es genau so und nicht anders.
    Mit tun nur die vielen Haustiere leid, die schon bald hungern müssen, weil ein saudummes Volk noch dümmere Politiker wählt.

    25
    3
    • Bin im Verkauf einer Tierbedarfshandlung. Viele Sachen, wie etwa Nestle-Produkte (Purina oder auch Whiskas) bekommen wir nur noch spärlich – nicht schade drum. Dann wieder bekommen fällt eine Lieferung aus, und die Wochen drauf bekommen wir so viel auf einmal, dass wir mit dem Verräumen nicht hinterher kommen. Aber nur bestimmte Sachen – die teuren. Zudem hamstern die Kunden gerade wie bekloppt. Verstehe ich auch. Wir haben chronischen Personalmangel (wo bleiben denn die Fachkräfte) und die Kunden meckern . Macht keinen Spaß mehr. Auch mir tun die Tiere leid, deren Herrchen und Frauchen nicht aufwachen wollen.

      4
      2
  11. Mangelwirtschaft war gestern, nun haben wir Kriegswirtschaft. Und das wegen einem kriminellen, korrupten, unsäglichen und überflüssigen Schurkenstaat wie die Ukraine.

    28
    10
    • Jetzt mal nicht übertreiben, die Ukraine und die Ukrainer haben selbstverständlich eine Existenzberechtigung, selbst ich mit meiner klar Pro- russischen Einstellung finde Ihren Kommentar ziemlich daneben.
      Es geht gegen den drogensüchtigen Komiker Selenskyi und seine faschistische Bande die ihr Volk bereitwillig opfern, um ihre Herren und Meister in den USA und im EU-Parlment zu befriedigen!
      Die Ukrainer selbst sind zu bedauern, ich will nicht das sie für eine perverse Politik abgeschlachtet werden, aber ich will auch nicht das die Hälfte aller Ukrainer deutsches Geld und deutsche Wohnungen beziehen.
      Wenn ich Pro- russisch bin dann auch nur weil Putin die perversen Gender-Irren des Westens in Schach hält und damit die „Balance of Power“ sicherstellt.
      Nicht ganz ohne Ironie verteidigt Putin eigentlich unsere Freiheit, vermutlich auch der Grund warum die Putinhasser genau dieses Argument verwenden, um ihre geisteskranken Träume gegen Russland und politische Gegner zu rechtfertigen.
      Ihrer schizophrenen Ansicht nach befinden wir uns ja im Krieg mit Russland und die Ukraine muss unterstützt werden damit Putin nicht bis Berlin durchmarschiert, eine unfassbar dreiste Lüge.
      Deutschland verteidigt nicht unsere Freiheit sondern US-Interessen für die wir bezahlen und verzichten müssen, es ist mitschuldig am sinnlosen Sterben tausender Ukrainer und Russen, schon wieder!

      21
      2
    • „Mangelwirtschaft war gestern, nun haben wir Kriegswirtschaft.“

      Und das in Friedenszeiten.

      Dieser Ukrainekrieg ist nichts Besonderes. Es finden ständig Kriege auf diesem Planeten statt. Er ist nur einer davon.

      Was hier abgeht, hat mit dem Krieg nichts zu tun, der Krieg dient nur als Aufhänger. Ist eine Ablenkung. Wie bei einem Magier, der einen Trick vorführt.

  12. DDR 2.0 lässt durch Faschisten, die es so ohne Not wollten, grüßen.
    Haut endlich ab ihr Volkszüchtiger, Abzocker und Antidemokraten.
    Dann könnte ihr gleich die eurigen Dummwähler mitnehmen, die
    passen auch gut i.d. Schublade des Faschismus.

    8
    8
  13. Viele Waren werden preiswert von den Märkten gekauft und wie hier schon beschrieben absichtlich zurückgehalten, um sie dann plötzlich zu einem viel höheren Preis zu verkaufen. Das ganze System ist kriminell und korrupt! Nestl* verkauft viele Produkte in PL und CZ zu einem Drittel, was sie dann den Kunden in D abzocken. Packungen werden nur noch halb gefüllt oder der Inhalt schrumpft ständig, aber der Preis steigt. Der Kunde wird schamlos verarscht und abgezockt. Solche kriminellen Konzerne sollte man dauerhaft boykottieren, wenn diese pleite gehen, hätten sie auch keine Macht mehr für solche kriminellen Schweinereien!

    • Ganz einfaches Beispiel hierfür, wieder Tiernahrung: Es gibt diese getrockneten Hundewürstchen, die kosten seit jeher 29 Cent. Die haben mal pro Stück 10 Gramm gewogen. Die sind um mindestens 3 Gramm geschrumpft. Kosten immer noch 29 Cent.

      2
      2
      • Das betrifft aber nicht nur Hundewürstchen.

        Der Inhalt vieler Lebensmittel ist weniger geworden, der Preis scheinbar gleich.
        Das ist eine versteckte Preiserhöhung.

        Übrigens verstehe ich die Daumen runter nicht, die ilonalini bekommen hat, denn es ist die Wahrheit.

    • Na endlich jemand der sachlich und rational argumentieren kann, schade nur dass das so selten geworden ist, immerhin haben wenigsten ein paar gecheckt das dieser Artikel einfach nicht der Realität entspricht.

    • @Hans 9. Oktober 2022 Beim 19:57

      „Der Kunde wird schamlos verarscht und abgezockt. Solche kriminellen Konzerne sollte man dauerhaft boykottieren, wenn diese pleite gehen“

      Die großen systemrelevanten Großkonzerne werden niemals pleitegehen, weil sie „too big to fail“ sind.
      Die Eurokraten würden alles dafür tun um sie mit Rettungsschirmen zu retten. Bei den KMU Unternehmen und Kleingewerbetreibenden sieht es schon ganz anders aus. Die lässt man einfach pleitegehen. Das war doch während der Coronakrise erneut sehr deutlich erkennbar.

  14. richtig leere Regale sind eigentlich nicht zu sehen, da die Händler immer irgend was reinstellen, damit es eben nicht leer -nach Mangel- aussieht.
    Zu beobachten ist aber, dass Markenware z.T. ausgelistet wurde oder nur zeitweise vorhanden. Käse oft nur noch wenige Sorten. Oder es stehen dann ersatzweise Billig-Kaffee oder NoName-Ravioli (als Beispiele). Bei Backwaren gibt es es seit geraumer Zeit abends grundsätzlich nur noch hochpreisiges Zeugs (Bio, Dinkel-Nuss, Sesamschlagmichtot usw.) in kleinen Päckchen. Rest ist weg. Und leider auch schon lange keinen Krimsekt mehr.

    Im Vergleich zur Ausgabe von Lebensmittelkarten oder Bezugsscheinen aber noch verkraftbar. Außderm wollen Schutzsuchende ja auch etwas vom Warenangebot haben und kaufen fleißig ein.

Kommentarfunktion ist geschlossen.