Gas- und Strompreis: Rot sehen wegen Grün & Co.

US-Flüssiggastanker wird in Houston/Texas gefüllt (Foto:Imago)

Gas galt lange Zeit gegenüber dem Öl als sauberer. Deshalb ließ auch ich vor 12 Jahren ein energetisch vollsaniertes Mehrfamilienhaus mit einer Gasheizung ausrüsten. Die Mieter lobten ihre niedrigen Heizkosten, zumal das Warmwasser auch noch mittels Sonnenkollektoren aufbereitet wird. Doch dann kamen die Grünen mit ihren Gesinnungsgefährten – und verdammten nicht nur Öl, sondern auch Gas als „fossile“ Energieträger des Teufels. Gas galt nur noch als „Übergangslösung” – obwohl mit Gas nicht nur Wohnungen geheizt werden und Strom produziert wird, sondern es auch elementarer Energieträger für wichtige Betriebe unserer Wirtschaft ist.

2022 wurde Gas schließlich dann ultimativ geächtet, weil ein großer Teil unseres Bedarfs aus Russland kam. Putins Gas gilt seit diesem Jahr als „blutig” – obwohl weniger als ein Prozent der westlichen Überweisungen in sein Militär fließt. Die neue deutsche Doktrin räumte zwar ein, dass auf Gas noch nicht gänzlich verzichtet werden kann – aber solches gebe es auch anderswo zu erstehen, wenn auch tausende Kilometer weiter weg und ungleich teurer. Noch in der Erde schlummernd, hat Gas übrigens überhaupt keinen Preis. Die Frage also, warum kostet das Gas von unseren „Freunden“, den USA, ein Mehrfaches als das Gas des zum Feind erklärten Putin? Abgesehen von der schmerzlichen Erfahrung, dass beim Geld die Freundschaft aufhört, gibt es dafür gleich mehrere Erklärungen.

Beim Geld hört die Freundschaft auf

Wie entsteht unter normalen Marktbedingungen ein Preis? Es gibt mehrere Elemente der Preisbildung, so, wie sie der Autor einmal lernte. Da ist zum einen die objektive Wertlehre: Der Preis eines Produkts setzt sich zusammen aus der Summe sämtlicher Arbeits- und Dienstleistungen der Wertschöpfungskette und deren Vergütung. Sämtliche bezahlten Löhne und Gehälter sowie die Einkommen der beteiligten Unternehmen schlagen sich im Preis eines Produkts nieder. Selbstverständlich spielt für die Höhe der Einkünfte auch die Machtstellung der Beteiligten eine Rolle. In Betrieben und Branchen mit hohem gewerkschaftlichem Organisationsgrad, mit besserer Bezahlung, wirkt sich diese auf den Preis der Produkte aus. Auch wenn ein Unternehmen kaum Konkurrenz hat, ein Oligopol bildet oder eine Monopolstellung hat, kann es höhere Preise durchsetzen. Weil Gas aus den USA oder anderswo aufwändiger ist und die russische Konkurrenz boykottiert wird, ist es schon alleine deshalb teurer.

Dann gibt es auch die subjektive Wertlehre: Hierbei spielen die obigen Faktoren der Wertschöpfungskette keine Rolle, der Preis bestimmt sich alleine danach, wieviel jemandem ein Produkt in einer aktuellen Situation wert ist. Beispiel: Ein Kanister Wasser wird im Lebensmittelhandel für rund fünf Euro gehandelt. Derselbe Kanister Wasser kann für Ertrinkende in der Wüste unter Umständen mehr wert sein als Gold oder Diamanten. Ein Marktwert bemisst sich aber auch nach der Einschätzung der Zukunft. Wenn – mit offensichtlichem Erfolg – die Angst verbreitet wird, dass wir demnächst alle frieren werden, dann wird nicht nur für Gas und Öl ein Mehrfaches des realen Wertes verlangt, sondern auch für Brennholz, das mit geschmähter fossiler Energie plötzlich nichts mehr zu tun hat. So entstehen Extraprofite der Kriegsgewinnler.

Spezifische Börsenlogik…

Und dann gibt es noch die spezifische – perverse – Börsenlogik, speziell an der Gasbörse: Der Börsenwert eines Unternehmens oder Rohstoffs bemisst sich nach der subjektiven Einschätzung der Marktteilnehmer. Schon der Glaube an den Erfolg einer Idee kann einen Börsenwert von Millionen und Milliarden auslösen, obwohl außer einem Büro noch nichts besteht. Auch der Glaube an die Wirksamkeit eines Impfstoffs gegen Corona machte Milliardäre. Das wirklich Perverse ist aber, dass die Preisbildung einer Aktie oder eines Rohstoffs gar kein großes Handelsvolumen benötigt; theoretisch reicht eine einzige Order oder Aktie aus, den Markt- oder Börsenwert um Millionen Euro zu steigern, weil alle anderen nicht gehandelten Aktien mit der Transaktion als entsprechend aufgewertet gelten.

Womit lässt sich nun die Explosion des Gas- und Strompreises erklären? Sie ist eine Mischung aus realen, wenn auch vermeidbaren Ursachen und einem außer Rand und Band geratenen Handelssystem. Auslöser war zuerst einmal der allseits (?) erklärte Wille zum Ausstieg aus der Atomkraft und zum gleichzeitigen Verzicht auf fossile Energieträger: Gas sollte nur eine „Übergangslösung“ sein, so lange, bis genügend regenerative Energie zur Verfügung stehe. Zwar lieferte Russland nur 38 Prozent des benötigten Gases, 62 Prozent kommt aus EU-Ländern; doch der politisch vermittelte Eindruck, wir seien alleine von Putin abhängig, hat System – und es ist das System der politischen Kriegsführung. Diese Irreführung folgte einzig dem Zweck, sich noch mehr den USA an den Hals werfen zu müssen.

Milliardenmarkt LNG – zugunsten der USA

Die Gestehungskosten für russisches und amerikanisches Gas unterscheiden sich gravierend: In Russland „sprudelt“ das Gas fast von selbst aus dem Boden. In den USA dagegen ist das technisch aufwändige Fracking-Verfahren nötig (profitträchtig, und überdies ein großer Umweltfrevel). Schon die Gaserzeugung in den USA ist teurer. Dazu kommt die Verflüssigung zu LNG („liquefied natural gas”), denn es muss auf unter minus 161 Grad heruntergekühlt werden, wodurch bereits 10 bis 25 Prozent der gewonnenen Energie futsch sind. Hinzu kommt noch der Transport mit Schiffen, die erst noch in ausreichender Zahl zusammengeschweißt werden müssen. Vor dem Ukrainekrieg waren 30 solcher Schiffe im Einsatz, die aber nicht ausreichen. Die Baukosten eines LNG-Tankers betragen inzwischen 250 Millionen US-Dollar, Hybridschiffe sogar 400 Millionen. Die Charterpreise liegen bei 120.000 bis 400.000 US-Dollar pro Tag. Dazu kommen noch die Kosten der LNG-Terminals. Außerdem gehen beim Transport des LNG 10 Prozent verloren, was ebenfalls auf das gelieferte Gas aufgeschlagen werden muss. Die weitaus kürzere Erdgasleitung aus Russland kostete, auf Leistungsfähigkeit und Lebensdauer bezogen, weitaus weniger (wobei „Lebensdauer“ hier relativ ist, siehe die Sprengung von Nord Stream).

Soweit zu den realen Ursachen der gestiegenen Gaskosten. Hinzu kommt aber vor allem noch die psychologische Wirkung des verursachten Energie-Hypes. Wie diese  Dynamik funktioniert, sei bildlich aufgezeigt anhand einer Metapher aus den USA: Ein „weißer Mann“ sah einst, wie ein benachbarter „Eingeborener” mehr Holz machte als sonst – ein Sturm hatte nämlich einige seiner Bäume umgelegt. Daraufhin sagt der Weiße zu seiner Frau: „Der Winter scheint kälter zu werden, wir bestellen nochmal mehr Heizöl!“ Als die Rothaut den Tankwagen beim Weißen vorfahren sah, meinte sie: „Der Winter wird hart, das Bleichgesicht bekommt schon wieder Öl! Er muss gut Bescheid wissen, er hat Internet!“. Prompt machte er nochmal ein paar Ster Holz mehr – was der weiße Nachbar sah und prompt wiederum Öl nachbestellte. Der Preis für Brennstoff stieg und stieg und stieg dadurch – obwohl nur ein paar Bäume umgefallen waren und der Winter in keiner Weise kälter wurde als all die vorigen Winter.

Absurdes Konstrukt der Preisfindung

So ähnlich ist es jetzt in Europa: Im Osten fallen Soldaten und Häuser, im Westen wird Energie immer teurer – obwohl es nicht weniger Gas, Öl und Holz gibt und die Winter sogar wärmer werden. Wer dazu Näheres wissen will, dem sei diese Seite anempfohlen. Und trotzdem: Inzwischen hat sich die Gasbörse wieder beruhigt, der Preis ist sogar niedriger als vor Kriegsbeginn. Warum Gas und schließlich Strom für die Kunden dennoch so teuer gehandelt werden, liegt am Merit-Order-Prinzip, nach dem immer der Preis des teuersten Anbieters maßgebend ist, der für die Bedarfsdeckung gebraucht wird. Auch Wikipedia erklärt das Konstrukt, für das es kein Gesetz und keine Verordnung gibt. Die Energieversorger schufen für sich ihren eigenen Selbstbedienungsladen – ein verrückter Zustand!

Man stelle sich etwa einen entsprechenden Automarkt vor, bei dem sich der Preis sämtlicher PKWs nach dem jeweils teuersten „Schlitten“ richten würde, der an einem bestimmten Tag bestellt oder gekauft wird. Ebenso für andere Handelsgüter. Undenkbar. Aber so funktioniert der Gas- und der Strommarkt: Nicht der günstigste Lieferant oder ein Durchschnittspreis ist maßgebend, sondern immer der höchste. Wohin das führt, beschreibt dieser Artikel. Bundeskanzler „Doppelwumms“ versucht nun, mit aberwitzigen schuldenfinanzierten Milliardenprogrammen diesen skandalösen Effekt eines entarteten Kapitalismus auszugleichen…

Dieser Beitrag erscheint auch auf der Webseite des Autors.

 

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11 Kommentare

  1. Zitat: „Das wirklich Perverse ist aber, dass die Preisbildung einer Aktie oder eines Rohstoffs gar kein großes Handelsvolumen benötigt; theoretisch reicht eine einzige Order oder Aktie aus, den Markt- oder Börsenwert um Millionen Euro zu steigern, weil alle anderen nicht gehandelten Aktien mit der Transaktion als entsprechend aufgewertet gelten.“ (Zitatende)

    Das ist eine sehr ungenaue bis falsche Darstellung. Was meinen Sie mit einem Rohstoff, der „kein großes Handelsvolumen“ hat? Meinen Sie z.B. Gold, das in weniger Masse pro Tag gehandelt wird als Eisen? Dann wird es eben in kleineren Maßeinheiten gehandelt. Oder meinen Sie einen Rohstoff, der nicht benötigt wird?
    Und die Aktie, die in einem engen Markt gehandelt wird? Ja, mag sein, dass die über die Maßen steigt, was aber leicht rauszufinden ist, ob dies „über die Maßen“ ist. Wenn dann, wegen des gestiegenen Preises, viele verkaufen, wird sich zeigen, ob diese Aktie ins Bodenlose stürzt, weil sie nicht durch ausreichend Geschäftswert untermauert ist, oder ob nicht Viele gute Preise willens sind zu zahlen, wegen eines vielversprechenden Geschäftsmodells.
    Tja, das ist eben alles Spekulation!
    Die unvermeidbare Spekulation als Teil des freien Marktes (der besteht aus: funktionierendem Wettbewerb, freie Konsumentenentscheidung) ist sehr unangenehm für die Produzenten (und sehr vorteilhaft für die Konsumenten). Daher wollen die Produzenten auch, wo immer es geht, den freien resp. den kapitalistischen Markt umgehen und abschaffen. Die Linksideologie mit ihren wirren Begrifflichkeiten denkt jedoch, dass alles, was Kapitalisten tun, „kapitalistisch“ ist. Falsch!
    Pfizer-Biontech und Konsorten wollten ohne Spekulation (anderes Wort: unternehmerische Kalkulation) ihre Produktionskapazitäten bestimmen. Pfizer und Konsorten wollten ohne Spekulation die Marktpreise bestimmen. Und Pfizer und Konsorten wollten dies unbelastet von der Konkurrenz und unbelastet von der freien Konsumentenentscheidung bestimmen können. Also verbandelten sie sich mit Politikern. Jetzt lag alles kristallklar vor ihren Augen: die Mengen, die ihnen die Politiker abnahmen; die Preise, die sich diese Politiker gerne unterjubeln ließen (ach, ist es nicht herrlich, sich in solch konzertierter Macht zu suhlen? und das Geld ist ja nicht das unsrige!); die Konsumenten, die von der Politik einseitig informiert zugreifen und teils gezwungen werden zuzugreifen. … Ja, durch die Ausschaltung des freien kapitalistischen Marktes haben es Pfizer und Konsorten geschafft, sich die „perverse“ Spekulation vom Hals zu schaffen.
    Und was empfehlen jetzt jene Linksideologen, die das Übel dieser gerade dargestellten Verbandelung von ökonomischer Macht und politischer Macht erkannt haben? … Die empfehlen, dieses schon partiell so viel Übel produzierende ökonomisch-politische Konstrukt (Pfizer und Konsorten plus Politik) nun flächendeckend einzuführen unter solchen Namen wie „Kommunismus“ oder „Sozialismus“ oder ähnlich. Es gibt für sie keinen Ausweg im kleinen intellektuellen Kreis der Linksideologie.

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    • Zitat: „unvermeidbare Spekulation als Teil des freien Marktes (der besteht aus: funktionierendem Wettbewerb, freie Konsumentenentscheidung) ist sehr unangenehm für die Produzenten (und sehr vorteilhaft für die Konsumenten).“ 👍

      und..

      die freie (Konsumenten-)Entscheidung wird
      von Kommunisten, Faschisten, Diktatoren und ähnlichen Subjekten gehasst..

      weshalb nur ? 🙄

  2. Und schwarz sehen für die Zukunft.

    In der Politik geschieht nichts zufällig.

    Banken geben kein Bargeld mehr heraus – aus Kostengründen.
    Kindern wird in der Schule kein Fleisch mehr angeboten – aus Kostengründen.

    Sie schießen aus sehr vielen unterschiedlichen Richtungen, aber es läuft alles auf dasselbe hinaus:

    Agenda 21 / 2030 / 2050, Net Zero, Great Reset, CBDC, SCS, Grundeinkommen, CO2-Konto, Medizintyrannei, totale Überwachung und Reglementierung => die Errichtung des ultimativen, globalen Sklavensystems.

    Hat sich mal einer mit programmierbarem Geld, denn das ist CBDC, beschäftigt?

    Den grün-roten-gelben-blauen-brauen-schwarzen Volks- und Landesverrätern hätte nichts Besseres als der Krieg der Russen passieren können. Das ist auch der Grund warum sie genau so reagiert haben, wie sie reagiert haben.

    Wie will unser geliebter Bundes-Klima-Bullshit- und -Wirtschafts-Vernichtungs-Minister seine Smart-Meter-Initiative im Sauseschritt durchbringen, wenn Energie im Überfluss vorhanden ist?

    Je größer die Energieknappheit desto größer die Chance Smart-Meter für Energie und Wasser durchzusetzen, denn nur darum geht es doch bei dieser ganzen Operation: um den globalen Kommunismus (Verwaltung der globalen Knappheit), die Herrschaft der Wenigen über alle anderen.

    Die Drahtzieher im Hintergrund interessiert es nicht, wie viele MILLIARDEN (!) bei dieser Operation „Nachhaltigkeit“ ins Gras beißen. Für sie sind es immer zu viele. Sie sollen die Welt so, wie sie sie momentan gestalten, und wer da rausfällt, der fällt da raus. Ist nichts Persönliches. Ist Business as usual.

    Henry Makow hatte zuletzt einen guten Artikel über die Drahtzieher. Ich verkneife mir den Link, damit der Kommentar nicht deswegen zensiert wird.

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  3. „Absurd“ geht die nächsten Tage los, checkt mal in den kommenden Wochen die „kleineren“ Randnotizen…

    Beispiel – Gaskunden sollen demnächst min. 1 Monat von der Gasrechnung BEFREIT werden (WTF!?), oh ja sowas machen souveräne Staaten dessen Regierung alles im Griff hat!
    Eine Art von Ausverkauf deutscher Besitztümer und von Know how beginnt gerade in einem noch nie dagewesenen Außmaß!
    Teile der deutschen Großindustrie will wegen der „Energiekrise“ den kompletten EU-Raum verlassen.

    Russland gewinnt damit also den „Sanktionskrieg“!

    (Sogar in den MSM) Experteneinschätzungen sagen Deutschland den Totalverlust seines Status voraus, damit ist nicht nur die Staatspleite gemeint!
    Mehrere Institute fordern nun auf die Coronamaßnahmen endgültig zu beenden und die (superteure) Impfkampagne einzustellen, die aktuellen Präparate zeigen keine nenneswerte Wirkung oder Schutz, bedeutet im Klartext nochmals – die „Pandemie“ ist beendet!

    In den kommenden Wochen wird NICHT die „Straße“ revoltieren, sondern Teile der Wirtschaft und der Finanzunternehmen, der deutsche Bürger macht wie immer absolut nichts, außer wie befohlen gegen den Iran zu protestieren, es gibt ja nichts wichtigeres!
    Fakt ist das die Versprecher von Politiker deutlich zunehmen, was immer ein Anzeichen von großer innerer Angespanntheit ist und immer häufiger rasten Prominente aller Sparten in Interviews regelrecht aus, es ist wohl weit schlimmer wie man zugeben will.

    Unbedingt darauf achten wie die Stimmung nach den Midterms sein wird, ich rate zur dringenden Aufmerksamkeit wer was wie wann wo sagt, da werden eine Menge an wichtiger Infos zu hören sein wie sich der zukünftige globale Kurs für 2023 gestalten wird, es dürfte sich die ein oder andere Überraschung offenbaren…

  4. „Gas galt lange Zeit gegenüber dem Öl als sauberer.“

    Gas ist die Vorform von Öl.
    Es gehört zum Kohlenwasserstoffkreislauf, der wie folgt aussieht:

    Methan -> Erdgase -> Erdöle -> Teere -> Steinkohle -> Diamant ->

    Nein, die Steinkohle hat mit der Braunkohle gar nichts zu tun. Der fossile Energieträger Braunkohle ist verrottendes Holz. Das ist übrigens der einzige fossile Energieträger. Daraus entsteht keine Steinkohle.
    Das, was man in der Steinkohle findet, wie Baumstümpfe und andere Pflanzenüberreste, kommen daher, dass die Teere aus der Erde kamen (wie z.B. in Los Angeles zu sehen). Diese flüssigen Teere überfluteten Senken und Mulden, begruben alles, was da wuchs unter sich und konservierten es. Schicht um Schicht baute sich auf und das Wasser verdunstete.
    Betrachtet man sich die Steinkohlelagerstätten, dann sieht man, dass die so aussehen, wie sie nur Flüssigkeiten bilden können. Im Grunde genommen ist die Steinkohle reiner Kohlenstoff. Diese wird durch die Plattentektonik unter die Erde gedrückt und zu Diamant verpresst.
    Der in der Tiefe der Erde wieder verbrannt wird. Und alles beginnt wieder von vorn.
    Im Erdöl leben übrigens Mikroorganismen. Je mehr, desto schwerer ist das Öl. So ist das Petroleum frei oder fast frei davon und das Schweröl dicht besiedelt. Je mehr MO, desto wertvoller das Öl.
    Alles in allem ist davon wohl nichts sauberer.
    Aber alles davon gibt der Welt wertvolles CO2, auf dass die grüne Biomasse weiter wächst.
    Wie hier wohl jeder weiß, hat CO2 nichts mit den Klimawandeln zu tun, da dieses über 1000 Jahre braucht um auf eine Erwärmung oder Abkühlung des Klimas zu reagieren.
    Wir hätten ein Problem, wenn sich die Wetter abkühlen. Aber Wärme? Wunderbar.

    Öl und Gas gibt es unendlich viel. Es gibt keine Lagerstätte, die auf Dauer geschlossen wurde. Nach 3 bis 5 Jahren haben sich diese Lagerstätten immer wieder aufgefüllt. Wir können nur nicht mehr fördern.
    Teere, Steinkohle sind begrenzt.

    Es ist alles ein einziger Betrug, der wenige Menschen (Al Gore, Greta) steinreich werden lässt.
    Es geht nur ums Geld. Es geht immer nur ums Geld.

  5. Wer diplomatische Verhandlungen fordert muss auch sagen können wie dies erreicht werden kann.
    Russland hat die Gespräche beendet und sich am 24.2. 2022 für den Waffengang entschieden.
    In dieser Situation bleibt die Kapitulation oder die Verteidigung mit militärischen Mitteln.
    Wenn Russland der Ukraine Land raubt und besetzt ist die Frage wo da die Verhandlungsmasse für die Ukraine ist
    V. Putin muss anscheinend für ernsthafte Gespräche militärisch an den Verhandlungstisch gezwungen werden.

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