Sonntag, 3. März 2024
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Hessen bald unbewohnbar? Die apokalyptischen Klima-Reiter des ÖRR

Hessen bald unbewohnbar? Die apokalyptischen Klima-Reiter des ÖRR

Obwohl es objektiv nicht die allergeringsten Anzeichen für ein erhöhte Sterblichkeit durch Hitze gibt, geht seit einem guten Monat eine Lawine aus Horrormeldungen über angeblich immer neue “Hitzerekorde” samt entsprechenden Warnungen vor einem damit verbundenen “Massensterben” über Deutschland nieder. Es hagelt Hitzewarnungen von Behörden und Service-Medien inklusive lächerlicher Tipps auf dem geistigen Niveau von und für Kleinkinder, wie man sich gegen selbige “schützen“ könne. Darunter befindet sich zwar nichts, was nicht seit Urzeiten bekannt wäre und was die Menschheit auch ohne Karl Lauterbach und seine Propagandamedien längst wussten. Doch mit der schieren Masse solcher Meldungen hofft man, dass sich dennoch wieder mal genügend Angst erzeugen lässt, damit die Bevölkerung empfänglich für autoritäre Freiheitsberaubungen ist.

Ein besonders absurdes Beispiel für solche gezielt geschürte, obwohl durch nichts begründete Panik bot die gestrige „Hessenschau“: Hier wurde lustvoll schwarzgemalt und in alarmistischer Wonne ausgemährt, wie sich das Bundesland künftig auf noch mehr Hitze und Dürre vorbereiten könne. Unter dem „Symbolbild“ eines ausgetrockneten Bodens (siehe Screenshot unten), der vermutlich eher im ausgetrockneten Okawanga-Schwemmfächer zur Trockenzeit als in der Wetterau aufgenommen wurde und mit dem der irrige Eindruck erweckt werden sollte, Hessen sei künftig Teil der Sahelzone, begann ohne Umschweife die übliche Vulgärpropaganda: „Wasserknappheit, unsichere Ernten – und eine teils extreme Hitzebelastung in den Städten: Die Auswirkungen des Klimawandels machen den Menschen zu schaffen und zwingen die Politik zum Handeln“, hieß es da.

(Screenshot:Hessenschau)

Bereits in diesem ersten Satz stimmt kein einziges Wort: Es gibt nicht eines dieser Probleme. Deutschland erlebt einen völlig normalen Hochsommer, in dem Temperaturen über 30 Grad bislang die Ausnahme sind, obwohl sie auch dann nicht ungewöhnlich oder gar besorgniserregend wären, wenn sie länger anhielten. Sodann wurde ein Maßnahmenplan des hessischen Umweltministeriums vorgestellt, der auf die angeblich „steigenden Herausforderungen“ reagiere, „etwa mit einer Gefahrenabwehrverordnung den Wasserverbrauch bei Notständen einschränken oder die Wasserentnahme aus Flüssen regulieren“. Die Landwirtschaft solle Förderungen für sparsame Bewässerungssysteme erhalten: Damit die Wälder nicht zu trocken würden, sollten Feuchtmulden entlang von Waldwegen angelegt werden und möglichst viel Asphalt auf den Wegen verschwinden, der den Boden erhitze.

Dann aber ging der Schrecken erst richtig los: Der Kreis Groß-Gerau wurde als eine Region geschildert, die laut Daten des „Dürremonitors am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung” zu den am häufigsten von Dürren betroffene Region Deutschlands zähle – „bezogen auf die Dürre des Gesamtbodens“. Die Region verzeichne „nicht nur die meisten Dürremonate in den vergangenen 30 Jahren, sondern auch einige der größten Zuwächse von Dürremonaten im Vergleich zu historischen Daten“, wobei zwischen 1993 und 2022 der „traurige Rekord“ von angeblich 4,4 Dürremonaten pro Jahr zu verzeichnen sei. Deshalb habe der Kreis eine Reihe von Maßnahmen ergriffen. Besonders harsch wurden vom Zwangsgebührenfunk in diesem Zusammenhang Anwohner kritisiert, die sich erdreisten, Schottergärten anzulegen. Diese müssten verboten werden, wenn es nicht anders gehe, drohte SPD-Landrat Thomas Will. Wenn nämlich in zehn Vorgärten Schotter liege, sei “das Klima dort anders” als in einer Straße, wo in zehn Gärten Bäume und Sträucher stünden, informierte er.

Paket aus Klimapanik, Verbotssucht und Sozialneid

Auch die hauptberufliche „Klimawandelexpertin“ Marion Hemfler vom Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) will die Hessen auf harte Zeiten einstellen: „Die Anpassungen sind anstrengend und werden nicht einfach, aber die Städte können davon über den Klimaanpassungsaspekt hinaus gewinnen“, meinte sie. Und weiter: „In einer Stadt, die begrünt ist, hält man sich gerne auf.” Das führe auch dazu, dass zubetonierte Innenstädte, in denen „eher wenige Wohlhabende“ leben, ein Stück weit sozial gerechter gestaltet würden. Es brauche unbedingt Kommunen und Städte, die “der Klimaerwärmung entgegenwirken” (vielleicht mit 15-Minuten-Städten und in klimaneutralen Wohnsilos eingepferchten Massen?) Sonst jedenfalls, so Hemfler, werde es „Orte in Hessen gerade im Süden geben, die irgendwann nicht mehr bewohnbar werden könnten – oder wo die Landwirtschaft große Probleme bekommt“. Orte in Deutschland, die nicht mehr bewohnt werden könnten: Das Bemerkenswerte an solchen amtlichen Verlautbarungen ist, dass es tatsächlich Leute gibt, die so etwas glauben. Die Unbewohnbarkeit von Orten in Deutschland ist eine reale Gefahr – aber das ist keine Folge des meteorologischen, sondern des gesellschaftlichen Klimas.

Hier wurde wieder bravourös in wenigen Sätzen das ganze Paket aus Klimapanik, Verbotssucht und Sozialneid untergebracht und der Eindruck erweckt, ein deutsches Bundesland nähere sich Verhältnissen wie in der Sahara an und ihm würde allen Ernstes die Unbewohnbarkeit ganzer Landesteile bevorstehen, wenn man den Forderungen der Klimahysteriker und Pseudoexperten nicht umgehend nachkomme. In dem ganzen HR-Beitrag findet sich nicht ein einziges kritisches Wort darüber, ob diese Szenerien und die Daten, auf denen sie beruhen, überhaupt seriös sind, ob die Datengrundlage tatsächlich einer kritischen Überprüfung standhält und ob die Schlussfolgerungen plausibel sind. Gegenstimmen gibt es wie üblich nicht mehr – und alles wird mit einer Selbstverständlichkeit als “Objektivität” präsentiert, an der es nichts zu rütteln gibt. Leider ist zu befürchten, dass diese haarsträubende Propaganda beim durchschnittlichen ÖRR-Publikum verfängt.

27 Antworten

  1. 🌞! Besonders Hessen🌞

    Aufgrund der akuten Wasserknappheit werden in den Hallenbädern & Freibädern die Bahnen 7 und 8 ab sofort nicht befüllt.
    gez. HaHabeck

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    1. 52 grad habe ich in dubai jedes jahr…
      was für ärsche sind hier die bezahlten deppen-jounalisten… schämt euch ihr silberligeabhängigen… schreiberlein…
      do guck na:::
      „48 Grad auf Sardinien: Wo die ‘gigantische Hitzewelle‘ in Italien jetzt gefährlich werden könnte“, schreibt der „Münchner Merkur“ in einer Überschrift. „Bild“, „Spiegel“ und andere Medien stoßen ins gleiche Horn. Und Hand aufs Herz – wem würde bei dem Gedanken an fast 50 Grad nicht mulmig werden? Was „Münchner Merkur“, „Bild“, „Spiegel“, Lauterbach und Co. den Menschen nämlich vorenthalten, ist, dass es sich bei den 48 Grad nicht um die Art von Temperaturmessung handelt, die bei uns üblich ist und deshalb der einzige wirkliche Maßstab: nämlich die Lufttemperatur im Schatten. Die Daten stammen von der Europäischen Weltraumagentur „ESA“. Und die schreibt ganz klar: „Diese Karte zeigt Landoberflächentemperaturen, die in Rom und Madrid 46 °C und in Sevilla 47 °C erreichen.“ Weiterlesen auf Reitschuster.de

  2. Warum wird das nicht auf arabisch, türkisch, persisch usw nicht unter die Leute gebracht. Da kommen ” die armen, traumatisierten und wer weiß was noch Fachkräfte ” her und keine warnt sie vor dem baldigen Ende duch die Klimaerwärmung und auch Putin klopft an. Zumindest bettelt die Ampelregierung um seinen Besuch. Hat nicht die nicht Schlanke Warze Claudia immer was von der Aufnahme von Klima oder Wetterflüchtlingen gebastelt. Nun werden die Hessen selber zu Klima Flüchtlingen und keiner will sie haben.

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  3. Wenn man sieht, wie viele Dumme auf “Corona” hereingefallen sind, ist anzunehmen, daß sich wieder viele Millionen von der “Experten”meinung vom “menschengemachten” Klimawandel veräppeln lassen…

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  4. Meine Kinder und Enkel sind genervt, machen gerade Urlaub an der Ostsee bei Kappeln und müssen mit Jacke draussen sein. Es will sich einfach kein Strandwetter einstellen.
    Jetzt ist es Mitte Juli..dann kommt noch der August, der auch noch heisse Tage bringen kann, die Nächte aber schon eher frisch sein werden.
    Dann der September, der noch ein paar milde Tage bringt.
    Und dann Oktober, November, Dezember, Januar, Februar, März, April, mit Temperaturen zum Hintern zufrieren.
    Da wird noch so mancher, der jetzt über “hilfe, ich verbrenne” bis “es ist soooo heiss” herumjammert, sicherlich gerne und mit Wehmut an die heissen Tage ohne teure Heizung zurückdenken….

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  5. Na ja, an der Dürre ist schon was dran, aber eben anders als berichtet. Wald, Felder und Flächen werden entwässert, um mit schweren Maschinen auf Feld, Wald und Flur auch im Frühjahr und Herbst fahren zu können. Ist ein vom Mensch verursachtes Problem, hat aber nichts mit dem Klima zu tun.

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    1. Dazu kommen die vielen sinnlosen und umweltschädlichen Windräder und Solarfelder, die den Boden zusätzlich austrocknen! Warum wird darüber nicht berichtet?
      Passt wohl nicht in die Agenda oder was?

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    2. Es wird von Dürre gesprochen, aber es ist höchstens Trockenheit.
      Es wird von Klima gesprochen, aber es ist Wetter.

      Ein Klima setzt sich aus 30 Jahren lokales Wetter zusammen.

      Dieser Sommer ist schon anders, als die seit 2018. Ich befürchte, und ich hoffe, dass ich nicht recht habe, es wird kälter.

  6. @ob diese Szenerien und die Daten, auf denen sie beruhen, überhaupt seriös sind,
    braucht es doch auch nicht – die Corona-Panik hat doch bewiesen, das das Regime durch tatkräftige Mithilfe der St6aatsmedien doch alles behaupten kann, wenn es seinen Wahn durchdrücken will !
    Und wie der Tierarzt schon forderte : niemals nachfragen !
    Und es gibt eine breite Mehrheit, die sich dabei noch wohlfühlt !
    Wie Schafe, die freiwillig zum Metzger laufen – weil der sich so um sie kümmert !

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  7. Ich bin aus Hessen. Die Hitzerekorde von >35° kann och für unsere Gegend nicht bestätigen. 32 – 33° im Schatten ist ja auch genug. Das gibt wieder so einen Gewittersommer mit Tagen wo`s richtig heiß ist, dann abends schwere Gewitter und am nächsten Tag ist es kühler. Die Nachttemperaturen sind auch erträglich ( wenn man nicht gerade in Ffm Innenstadt wohnt ), also wieso die Aufregung ? Ein gaaanz normaler Sommer !Es könnte nur ein wenig mehr flächendeckend regnen.

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  8. “Kräht der Hahn auf dem Mist ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist”. Nur die Politiker ändern sich nicht, denn sie sind standorttreu und bleiben ihrer Ideologie verhaftet und an ihren Posten kleben wie die Klimakleber auf dem Asphalt. Deswegen schätzen sie sich wohl auch gegenseitig, denn gleiche Gewohnheiten verbinden einander.

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  9. So etwa ab 1980 wurde der Flughafen verstärkt ausgebaut (Startbahn West) und bis heute mit einer weiteren Landebahn erweitert. Ich bin früher oft mit dem Fahrrad im Wald westlich des Flughafens herumgefahren was mir immer mehr reduziert wurde. Heute lebe ich schon lange nicht mehr in dem Gebiet. Bin ich dort mal zu Besuch kriege ich einen Schrecken. Wenn dann diese Intelligenz den einzelnen Bürger in Haftung nehmen will dann frage ich mich was sie denn zu der Betonwüste des Flughafens sagt. Und da kann ich mir schon sehr gut vorstellen das diese von den Altparteien zu verantwortenden Betonwüsten im Rhein-Main-Gebiet die Ursachen für Probleme sind. Haben da nicht selbst die Grünen, also die Umweltschützer par excellence, dem Bau der letzten Landebahn zugestimmt ? Aber ich denke mal die bereiten die Privatisierung des Wassers zu teuren Preisen ähnlich wie bei der Energieerhöhung vor.

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  10. Hessen ist teilweise heute schon unbewohnbar. Weite Teile Offenbachs, Frankfurts, auch Wiesbaden oder Darmstadt sollte man besser meiden. Von Raunheim oder Rüsselsheim ganz zu schweigen.

    Das liegt allerdings weniger am Wetter, als an dem aus dem kulturell bedingten täglichen Aushandeln der Regeln des Zusammenlebens resultierenden gesellschaftlichen Klima.

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  11. Hier im Norden trocknet unser Hausfluss alle paar Stunden fast völlig aus.
    Nur unverbesserliche Klimaleugner behaupten, das habe was mit den Gezeiten zu tun 😉

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  12. Die Leute müssen wohl bald zwangsumgesiedelt
    werden, aber kein Problem, wer sich diese
    ethnische Todesspritze verpassen liess, wird
    auch das mit sich geschehen lassen und vor seinem
    Tod auch noch die Heiz-Terror-Partei wählen.

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  13. Die Klimaspinner sollten mal die Quadratkilometer Fläche der Solarpaneels in ganz Deutschland zusammenrechnen. Man sollte dazu auch bedenken, das die Paneels 60 – 70 Grad heiß werden. Ein guter Mathematikbegabter kann dann ausrechnen, wie viel zusätzliche Wärmeenergie in die Atmosphäre gelangt.
    Wer es nicht glaubt, der kann mal an einem lauen Sommerabend nach Sonnanuntergang einen Spaziergang neben so einem Solarmonster machen.

  14. Was für eine verlogene Scheiße. Auch das angebliche grüne Engagement in den Innenstädten.

    Bestes Beispiel in meiner Geburtsstadt Darmstadt:

    https://www.uffbasse-darmstadt.de/zur-neugestaltung-des-friedensplatzes/

    Die Altparteien sind nicht mehr ernstzunehmen. Die AFD ist auch für den Allerwertesten, bleibt sie jedoch als einzige Option für eine Trotzreaktion hinsichtlich eines gewaltigen Denkzettels bei einer der kommenden Wahlen übrig. Eine Parteineugründung würde nämlich auf die Schnelle nichts bringen.

  15. die Berichte des ÖRR spiegeln das Fachwissen der Redakteure wieder 0,0, das machen die nicht absichtlich, die sind so blöd und entsprechen damit den Vorstellungen der grünen Khmer von Intelligenz.
    Intelligenz = 0
    Fett und Dummheit = unendlich

  16. im August werden dann analog 2022 im ÖR-Hitzefernsehen wieder Luftilder präsentiert, die das Ausmaß der “Dürre” zeigen sollen.

    -> abgeerntete Getreidefelder.

  17. So wie auf dem Foto sieht es in meinem ausgedörrten Garten aus. Und es sterben nicht nur Fischen u Kiefern sondern auch Laubbäume, sogar die resistent Eichen. Augen zu und durch?

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    1. Der Mensch trocknet Landschaften aus. Entwässerungsgräben sorgen dafür, dass dem Gras das Wasser entzogen wird.
      Monokulturen trocknen aus. Mischwälder gibt es ja kaum noch. Sümpfe und Moore werden trockengelegt. Städte wachsen immer mehr, auch dort wird das Grundwasser abgepumpt.
      PA, Windräder, Bodenversiegelungen usw …..

      Die Natur reagiert darauf. Der Mensch bringt die Kreisläufe aus dem Tritt. Dieser Planet erhält sich selbst, weil die Kreisläufe funktionieren.
      Nahrungskreisläufe (Nahrungsketten gibt es nicht) sorgen dafür, dass alles wieder von vorn beginnen kann. Natürlicher Dünger wird im Boden aufbereitet für die Pflanzen, die selber damit nichts anfangen können. Die Pflanzen werden von den Weidetieren gefressen und als Fleisch eingelagert. Die Tiere werden getötet und gegessen. Das Unverdauliche und Schlacken werden als Dünger wieder zurückgeben. Alles beginnt von vorn.

      Kreisläufe.
      Das Leben braucht das Leben, um zu leben und ein wenig tot (Salz).

  18. Egal wohin man schaut und hört….KATASTROPHE…..
    Die einzig wirkliche Katastrophe wird jedoch nicht erwähnt!
    DIE KATASTROPHE IST WAS DERZEIT DURCH EINE POLITISCHE KASTE AN LUG UND BETRUG IN DIE MENSCHEN DURCH EINE KOMPLETT GEKAUFTE MEDIENLANDSCHAFT HINEINGEPRESST WIRD!

    DIE KATASTROPHE HEISST IN DEUTSCHLAND
    SCHOLZ AMPELREGIERUNG UND WENN WIR DIESE KATASTROPHE ENDLICH BESEITIGT HABEN DANN KÖNNEN WIR UNS DEM WIDMEN WAS TATSÄCHLICH FÜR UNSER LAND FÜR UNSERE HEIMAT UND DIE DEUTSCHEN BÜRGER WICHTIG UND GEBOTEN IST!