Hurra! Justitia ist endlich abgereist

Göttin Justitia hat die Schnauze voll (Symbolbild:Pixabay)

Die römische Göttin der Gerechtigkeit verrichtete seit Urzeiten auf dieser unserer Erde treu Ihren Dienst. Über 2.000 Jahre lang, seit der Zeit des Romulus und Remus, wurde sie mit einem Diadem geschmückt dargestellt, das ihre knifflige Frisur komplettierte. In dieser frühen Phase ihrer Karriere konnte sie also noch optisch wahrnehmen was sie tat, und wen sie vor sich hatte. Als später dann die christlichen Kirchen das Gerichtswesen übernahmen und es in trauter Zusammenarbeit mit dem Adel ruinierten, änderte sich die äußere Erscheinung dieses famosen Frauenzimmers.

Seit Beginn des 16. Jahrhunderts – durch die Bauernkriege war das alte deutsche Recht völlig abgeschafft und klerikaler Willkür Tyr und Thor geöffnet – wurde Justitia dann einäugig, blind oder mit Augenbinde dargestellt (siehe Beitragsbild oben). Diese Behinderung galt als Symbol der Unparteilichkeit, des Richtens ohne Ansehen der Person. Links hielt die Dame eine Waage am ausgestreckten Arm und rechts ein viel zu großes Schwert. Für die Elite war die hochfeine Apothekerwaage, die für sanftes Abwägen und schonenden Ausgleich stand; für den rechten Plebs aus Bürgern, Handwerkern und Bauern war das große Schwert gedacht. Begann Justitia dann mit diesem waffenbesitzkartenpflichtigen Beidhänder blind um sich zu schlagen, passierte halt das eine oder andere Unglück oder die eine oder andere Ungerechtigkeit. Ein passendes Bild des Rechtswesens seit Jahrhunderten.

Die Judikative freut sich ein Loch in den Bauch

Gemäß dem Mythos von den Weltaltern hat Justitia jetzt aber die Schnauze voll von den sprechfähigen Volldeppen, also den Menschen. Als letzte der himmlischen Götter verließ sie die von Verbrechen erfüllte Erde des eisernen Zeitalters und kehrte in ihre überirdische Heimat zurück wo sie einen 520-Euro-Job annahm. Bei genauem Hinsehen ist sie jetzt – schwertlos – als Teilzeit-Sternbild der Jungfrau am Nachthimmel zu sehen. Wobei die “von Verbrechen erfüllte Erde des eisernen Zeitalters” ein passendes Sinnbild für diese unsere BRD in ihrer finalen Kloakenphase ist.

Jetzt, wo diese Frauenperson weg ist, kann unsere Justiz endlich zeigen, wie richtige Linkssprechung geht: Fähige Richter und Staatsanwälte werden nicht müde, die Durchschlagskraft des Rechtsstaates unter Beweis zu stellen. Wo immer es gilt, die Gesetzesfaust auf rechte Übeltäter herniedergehen zu lassen, ist der Justizapparat zur Stelle: Maximal-Pigmentierte – vulgo Schwarzfahrer der öffentlichen Verkehrsmittel, Pfandbon hinterziehende Kassiererinnende der Supermarkt-Sekten, Falschparker, Geschwindigkeitsübertreter, Schornsteinfeger und GEZ-Verweigerer werden mit aller Härte gejagt und zur Strecke gebracht. Die Zorro-Robin-Hood Fraktion des nahegelegenen Altersheims – eine Rollatorengang auf Granofink mit Häkelkutten, die den Putsch auf das Frühstücksbuffet planen – werden mit Hilfe von SEK-Razzias gestellt und eliminiert, genau wie brandgefährliche, kinderwagenschiebende Spaziergänger montags in den Fußgängerzonen.

Die Unbestechlichkeit der Rechtssprecher ist garantiert

Diese Konsequenz in der Vereitlung demokratiegefährdender Umtriebe ist nur möglich, da der Richterapparat ausschließlich aus integren, unparteiischen und fairen Statthaltern der Justitia besteht. Wobei das Justitia jetzt völlig wurscht ist, da sie ja – wie beschrieben – ihre Rente im Olymp mit einem Nebenjob als Sternbild aufbessert und das ganze Chaos bei den Menschen hinter sich gelassen hat.

Soweit ist also alles geschmeidig bei der Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung: Jeder Beteiligte kennt die Regeln und hält sich daran. Außer, es ruft jemand aus der Loge an oder jemand meldet sich, der Fotos kennt, die keiner kennen soll, oder im Besitz aktueller Kontoauszüge ist, die keiner sehen soll. Dann wissen die robentragenden Spitzbuben, was zu tun und zu lassen ist. Dann wird modifiziert. Dann wird unterschieden. Schließlich weiß man ja von Kollegen, die das partout nicht wollten und dann mit Kinderpornographie auf dem Computer oder im Wald hängend endeten.

Kultursensible Einschätzung von Vorfällen

Schleudert der xenophobe Deutsche einen Wattebausch gegen einen Kulturbringer, wird das als Mordversuch gewertet. Wenn hingegen der pharmakologisch gebildete Westasiate versucht einen Motorradfahrenden AfD-Politiker von der Strasse abzudrängen ist das lediglich ein versehentliches Ausrutschen am Lenkrad. Wird in einem interkulturellen Fußballspiel ein schmerzempfindlicher Ballkünstler der Subsahara hart angegangen, ist das Rassismus.

Bleibt ein blonder Fußballer hingegen nach einem Zusammenstoß mit fünf maghrebinischen Kniescheibentretern bewußtlos liegen und stirbt später, dann ist das sportliches Risiko. Wirft der Dunkeldeutsche die Klofensterscheibe eines Ferienresort der Flatrate-Gäste ein, geht es für 10 Jahre in einen staatlich betriebenen Muße-Tempel mit integriertem Kollateral-Auffüllungs-Freizeitbereich.

Genaue Analyse der Motive ist wichtig

Massenschlägereien in Schwimmbädern kommen natürlich von der Hitze, verursacht durch den Klimawandel. Gruppenvergewaltigungen sind dumme Jungen-Streiche unter Halbstarken. Messermassaker sind immer und ausschließlich auf psychische Störungen durch Fluchttraumata bei der Anreise mit dem klimatisierten Reisebus zurückzuführen. Drogenhandel, Kunstraub, Menschenhandel sind schuldhaft verursacht von der eklig-weißen Mehrheitsgesellschaft, da die arbeitswilligen und integrationsbegierigen Neuimporte der Zugang zu Lohn und Brot böswillig verweigert wird.

Der umtriebige und wurfstarke Antifanten-Ork-Ritalin-Worrier, der gerne auch mal ausprobiert, wie nicht E-Autos brennen, gehört zu Recht zur Kaste der Unantastbaren. Nur dieser Kämpfer für Recht und gegen Rechts hat den “ultra vires“-Status. Zwar nicht ganz so wie James Bond mit der Lizenz zum Töten, aber wenigsten mit der Lizenz zum straflosen Kaputthauen. Während also das bunte Treiben in Kloakistan zunimmt und sich zur Raserei steigert, sieht man beim genauen Hinsehen, wie Justitia auf dem Olymp im Strahl reihert. Schön ist es, auf dieser Welt zu sein!

8 Kommentare

  1. Diese Artikel erinnert an eines der ersten Opfer der heutigen woken Justiz: Kirsten Heisig. Da wurde eine engagierte Jugendrichterin vermutlich/mutmaßlich von irgendwelchen Personen, die deren Arbeit als störend empfanden, in den Wald an den Baum “gebracht” und das hatte Folgen, denn es kann seit längerer Zeit beobachtet werden, daß bestimmte Täter durch bestimmte Richter bestimmte milde Strafen – wenn überhaupt – bekommen. Es ist nur noch zum Heulen, was in diesem einst so schönen Deutschland nun möglich ist. Mein Sohn wohnt seit einigen Jahren in der Schweiz und sieht mich als Nazi, weil ich eben – eigentlich von früher her eher links – , nun mehr nach rechts, konservativ “gerutscht” bin. Wer seine Heimat liebt, kann gar nicht anders!

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  2. Welcher Deutscher bekommt ./. einen unsäglichen gewalttätiogen eingereisten
    Abschaum noch Recht?
    Das war einmal, weil es keine funktionierende Gewaltenteilung mehr gibt.

    Hoffe, das die AfD nach ihrer Regierungsbildung auch dort effektiv, nachhaltig und
    schnell säubern wird.

    Denn so kann es nicht mehr weitergehen, das u.a. der kriminelle Abschaum, mehrfach Taten ausüben kann ohne das er von einem Haftrichter weggesperrt wird.

    Sind Richter zu willkürlichen Erfüllungsgehilfen eines dreckigen politischen Systems verkommen?

  3. Recht haben, und Recht bekommen waren immer schon zwei verschiedene Dinge.
    So wird heute ständig versucht, Kritiker unserer Links/Grün gestrickten Regierung über den Rechtsweg ausbluten zu lassen.
    Während der Staat über ungebrenzte Mittel verfügt, können sich die meisten Menschen einfach finanziell nicht mehr leisten, gegen ein übergriffiges Rechtssystem vorzugehen.

    Zudem muss immer wieder in aller gebotenen Deutlichkeit daran erinnert werden, das deutsche Staatsanwälte als Beamte von der Politik Befehle annehmen muss.
    Ob es zu einem Prozess kommt oder nicht, kann in jedem Fall die Regierung entscheiden.
    Das führte aktuell sogar so weit, das wie im Fall vom “Love Priest” Tim Kellner ohne Prozess, ohne Anhörung und ohne jede Möglichkeit der Verteidigung eine Freiheitsstrafe von 8 Monaten auf 3 Jahre Bewährung verhängt und per Post zugestellt wurde.
    Aus dem Grund weil er ein kleines Video über Annalena Baerbock in einem seiner Youtube Videos gezeigt hat, das jemandem im Aussenministerium ziemlich sauer aufgestoßen sein muss.
    Das aber ausgerechnet ein Videoschnipsel, der nicht einmal vom Lover Priest erstellt wurde, sondern zu dem Zeitpunkt schon hunderttausendfach im Internet verbreitet war, der Grund für eine Haftstrafe wegen Beleidigung unser weltbesten Trampolinministerin gewesen sein soll, halte ich als Begründung für Schwachsinn. Hier soll ein Mao`sches Exempel an Tim Kellner statuiert werden um jedem anderen Kritiker unserer Regierungsvertreter das Maul zu stopfen ! Bestrafe einen erziehe hundert ! Ich wusste gar nicht, das man in Deutschland ohne Prozess zu einer Haftstrafe verurteilt werden kann ! Was also unterscheidet die deutsche Demokratie Simulation noch von einer echten Diktatur ?

    • Immerhin hat der Love Priest noch Einspruchsmöglichkeiten, erst in die 2.Instanz beim Landgericht und bei Erfolgsaussicht zur Revision beim Oberlandesgericht, je nach Bundesland andere Bezeichnungen.

  4. na ja – schon Jahre her – damals brachte ein Jurist einen Blick auf die geschichtliche Entwicklung der Justiz. So dem Sinn nach :
    – im deutschen Reich – also bis1945 – war die Justiz gesetzesorientiert – mit etwa 10 % politischer Justiz – vor allem so gegen Schluß !
    – nach 1945 war die Justiz so 90% politische Justiz und 10 % gesetzesorientiert

    und nach meiner Meinung ist der Prozentsatz gesetzesorientierter Justiz seither – runde 40 Jahre – noch gesunken und tendiert heute gegen 0 !

    Cardassia-Justiz !

  5. Die Justitia war bereits 1949 in Pension, denn damals wurde beschlossen, einen “Rechtsstaat”, was immer das auch sein soll, nicht zuzulassen.
    Oder gibt es einen anderen Grund, eine weisungsgebundene Justiz, samt von Parteien nach politischer Zuverlässigkeit ausgewählter Richter einzurichten?
    Grundsätzlich sind die beschriebenen Zustände bereits immer so in DE gewesen, nur nicht derart offensichtlich und unverhohlen.

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