Internationalsozialisten: Baerbock will die Krisen dieser Welt lösen

Die ganze Welt ist ein Krisengebiet – Foto: Imago

In einem Interview mit der Tageszeitung „Die Welt“ gab sich die Kanzlerkandidatin der Grünen, Frau Annalena Baerbock, sehr ambitioniert. Sie wolle „die Krisen dieser Welt lösen„, verkündete die vom eigenen Gutsein und dem Glauben an ihre Fähigkeiten Beseelte. Da jubelt der Wähler natürlich und frohlockt: Endlich mal jemand, der die Krisen dieser Welt lösen will. Sogleich fragt er sich jedoch, warum die grüne Weltenretterin nur die Krisen dieser Welt lösen will – und die der anderen Welten nicht. Es werden ihr doch die Krisen der anderen Welten nicht etwa egal sein? Sie will ja explizit nicht die Krisen der Welt lösen, sondern die von dieser Welt. Folglich muß sie auch andere Welten identifiziert haben. Ob sie der Papst wohl als Filialleiterin für diese Welt eingestellt hat, damit er selbst sich ganz auf die anderen Welten konzentrieren kann?

Ich nehme an, daß die Baerbock’sche Wortwahl „diese Welt“ nur den Sinn der Kanzlerkandidatin für das Konkrete herausstreichen sollte. Das gelingt mit „diese Welt“ natürlich besser, als mit einem schnöden „der Welt“. Der Wähler soll merken, daß Frau Annalena Baerbock eine Krise, die sie lösen will, wenigstens verbal genau lokalisieren kann. Weil Gutsein und Fähigkeit erst durch den analytischen Scharfblick auf das Mögliche ihre ganze Effizienz entfalten. Seit ewigen Zeiten kreist schließlich der Verdacht im Universum, daß es auf „dieser Welt“ Leute geben könnte, die losplappern, ohne vorher scharf genug nachgedacht zu haben. Zu den solchen ließe sich die Kanzlerkandidatin der Grünen höchst ungern zählen, weil das ihre Wahlchancen weiter vermindern würde. Und damit hätte „diese Welt“ erst so richtig die Krise. Keine Frau Baerbock im Kanzleramt wäre für „diese Welt“ noch verheerender, als kein Herr Laschet und kein Herr Scholz zusammengenommen.

Aber da war doch was? Was war denn das? – Ach ja, Frau Annalena Baerbock ist gar nicht die erste, die den Plan hatte, die „Krisen dieser Welt“ zu lösen. Ein Plagiatsjäger will das festgestellt haben, wie in gut informierten Kreis:innen hinter vorgehaltener Hand geraunt wird. Frau Annalena Baerbock soll ihren Erfolgspfad zu jenem Wahlsieg, den sie braucht, um die „Krisen dieser Welt“ lösen zu dürfen, direkt aus dem Rezeptteil des Kommunistischen Manifests abgeschrieben haben. Dort sind nämlich ausnahmslos sämtliche Rezepte erfaßt, die auf „dieser Welt“ zur Lösung ihrer Krisen verwendet werden dürfen.

Einer hat sich sogar schon recht erfolgreich an die Arbeit gemacht: Der amerikanische Präsidentendarsteller Joe Biden. Unterstützt wird er dabei von einer tollen Frau mit einer starken Haltung: Kamala Harris. Und kein Geringerer als Mark Levin ist es, der herausgearbeitet hat, woher die beiden ihre Ideen hatten: Aus dem Kommunistischen Manifest. Zufälle gibt’s?

Mark Levin

Der Talkshow-Moderator ist Autor des Buches „American Marxism„. In seiner Sendung bei „Fox-News“ präsentierte er sechs Forderungen aus dem Kommunistischen Manifest, die nahelegen, daß sowohl Biden als auch Harris und Baerbock bei Marx & Engels abgeschrieben haben müssen. Das Problem mit dem politischen Personal, das die „Krisen dieser Welt“ lösen will, scheint also zu sein, daß ihnen nichts dazu einfällt, das nicht schon mehrmals krachend gescheitert wäre. Weswegen auch die „Krisen dieser Welt“ noch immer welche sind. Albert Einstein soll einmal geäußert haben, ein sicheres Zeichen für Wahnsinn sei es, andere Ergebnisse von der Anwendung des immer gleichen Mittels zu erwarten. Ob die Vorstellung einer einzelnen Person, sie könne „die Krisen dieser Welt lösen“, ebenfalls ein solches Zeichen ist, hat Einstein nicht gesagt. Logisch ist allerdings, daß eine Masse von deutschen Wählern wahnsinnig sein muß, die im Jahre 2021 noch immer nicht begriffen hat, was für Probleme es mit sich bringt, wenn sie einer Person an die Macht verhilft, die sich für befähigt hält – und auch dazu berufen fühlt -, die „Krisen dieser Welt“ zu lösen.

Im Fall der Frau Annalena Baerbock ist eine solche Wahnvorstellung auch der Nachweis einer extremen Lernresistenz hinsichtlich der Selbstüberschätzung. Nicht auszuschließen ist, daß sie sich noch immer für eine Buchautorin hält, obwohl diese Wahnvorstellung bereits unwiderlegbar als eine solche entlarvt worden ist. Es gibt kaum eine Äußerung der grünen Kanzlerkandidatin, bei der sich nicht nachweisen ließe, daß sie im Original von jemand anderem stammt. Ausgenommen davon sind Äußerungen, auf die niemand das Copyright hat, z.b. auf solche Sätze wie „Ich habe Hunger„, „ich bin müde“ oder „ich habe keinen Bock„. Letztere eignet sich übrigens gut für Plagiatoren, die „keinen Bärbock haben„, sich selbst etwas Kluges zur Lösung der „Krisen dieser Welt“ auszudenken.

Genialer Trick

Vor einiger Zeit schon kam mir der Gedanke, daß der schwer in Mode gekommene Schnack von den Frauen als politischen Überfliegerinnen nichts anderes sein könnte, als ein medial forcierter Anschlag auf die Verteidigungskraft von Männern gegen die Pläne anderer Männer. Anlaß dafür war ein Foto, welches mich wie der Donner gerührt hatte. Es zeigte den Transhumanisten Prof. Klaus Schwab, den Gründer des privaten World Economic Forum (WEF), wie er mit ausgebreiteten Armen dastand und darauf wartete, daß ihm eine strahlende EU-Kommissionspräsidentin des hübschen Vornamens Ursula an die Brust fällt, um sich väterlich dafür herzen zu lassen, daß sie ein braves Mädchen gewesen ist. Väter und Töchter machen bisweilen solche Gesten und Gesichter. Sofort kam mir die Redewendung vom Schwanz in den Sinn, der mit der Hünd:in wedelt. „Gibt´s doch nicht!?“, rief ich bass erstaunt aus. Dann machte ich mich auf die Suche – et voilá: Ich fand noch mehr solcher Bilder. Angela Merkel mit Bill Gates in Berlin. Angela Merkel mit Barack Obama. Auf allen diesen Bildern ein- und dieselbe Situation: Frau himmelt mächtigen Mann an. An den Gesichtern von Gates und Obama ließ sich ablesen, was sie sich währenddessen insgeheim dachten: Die habe ich im Sack.

Könnte es sein, fragte ich mich, daß der ganze Schnack von den politischen Frauen, die angeblich Überfliegerinnen sind, von mächtigen Männern erfunden wurde, um brave und gehorsame Mädchen zwischen sich und die anderen Männer zu bringen, auf daß sie wirken sollen wie eine regierende Abschirmung gegen den Widerstand anderer Männer? Eine gültige Antwort auf diese Frage fand ich natürlich nicht, aber die Feststellung scheint mir zulässig zu sein, daß das Kalkül funktionieren würde, weswegen es sich auch um einen teuflisch genialen Plan handeln könnte. Feministische Glaubensdogmen – unterstützt und propagiert von mächtigen Männern zum Zwecke der Ausschaltung von Widerstand gegen ihre Anmaßungen? Das wäre einfach genial.

Na ja, so kam eins zum anderen und deshalb wurde dann auch Frau Baerbock als Befähigte zur Lösung der „Krisen dieser Welt“ Gegenstand weiterer Recherchen. Irgendwoher mußte sie ihre auswendig gelernten Satzbausteine doch haben, wenn es nicht sowieso das Kommunistische Manifest oder Kamala Harris ist, dachte ich mir. Oder die blitzgescheite Alexandria Ocasio Cortez. Bevor ich dieses Mal wie vom Donner gerührt dastand, traf mich auch noch der Blitz. Frau Annalena Baerbock, die Erlöserin aus den globalen Krisen, war im Frühjahr 2020, als die Sache mit dem Lockdown und der Pandemie so richtig Fahrt aufnahm, für das Programm „Global Young Leaders“ nominiert worden. Das ist ein Schulungsprogramm jenes „World Economic Forum“ desselben mächtigen Mannes, der schon die EU-Kommissionspräsidentin mit dem kleidsamen Vornamen Ursula recht väterlich an die Brust drückte.

Promotor des Great Reset

Monate vorher bereits hatte ich eine Bilderserie von 154 Bildern betrachtet, die seit der Gründung des WEF im Jahre 1971 mit Prof. Klaus Schwab aufgenommen worden waren. Es gibt buchstäblich nicht einen einzigen mächtigen Menschen unter denen, die für die „Krisen dieser Welt“ verantwortlich sind, mit denen sich Prof. Schwab nicht bereits getroffen hätte. Mit einigen sogar mehrmals. Darunter auch Bill Gates und Barack Obama. Und Prof. Schwab ist der größte Promoter des „Great Reset“. Eines seiner berühmtesten Zitate, im Jahr 2021 aktuell: „Bis zum Jahr 2030 werden Sie nichts mehr besitzen – und es wird Ihnen gefallen„.

Wie ein Angebot klingt das nicht, sondern mehr wie eine Entscheidung, die bereits gefallen zu sein scheint. Es könnte nur noch um die Frage gehen, welches der gehorsamen Mädchen die Nachricht politisch wirksam in Gesetze gießen und verkünden soll. Frau Annalena Baerbock wäre ideal, weil sie sich komplexe Sachverhalte ganz offensichtlich nicht merken kann, oder dann, wenn sie es versucht, alles durcheinanderbringt, weswegen sie auf simple Formeln zurückgreifen muß, die auch ein bildungspolitisch in die Degeneration geschicktes Wahlvolk klasse finden kann. „Ich will die Krisen dieser Welt lösen“ wäre eine ideale Phrase, um zu verschleiern, daß es der ungewählte Prof. Klaus Schwab als väterlicher Freund der grünen Krisentante ist, der die Lösung für die „Krisen dieser Welt“ bereits hat.

Jedenfalls bin ich mir ziemlich sicher, daß der deutsche Wähler mit Frau Annalena Baerbock – wie schon mit Jens Spahn – ganz egal, ob sie nun ins Kanzleramt oder in ein Ministerium einzieht, eine Schwabsche Sprechpuppe in ein öffentliches Amt befördern würde, und daß das katastrophal wäre, weil die meisten Männer, die von Frauen regiert werden, ihren Besitz gern behalten würden. Den brauchen sie schließlich zu Balzzwecken. Weil ihren potentiellen Geschlechtspartnerinnen 30 Millionen seit jeher lieber sind als 30 Zentimeter.

Überhaupt kommt es mir klüger vor, die „Krisen dieser Welt“ unangetastet zu lassen und stattdessen dafür zu sorgen, daß man im eigenen Land möglichst krisenfrei bleibt. Eigentlich: Wieder wird. Weil mit Frauen wie Frau Annalena Baerbock, Angela Merkel, Claudia Roth, Katrin Göring-Eckardt, Sawsan Chebli und Dutzenden anderer die von mächtigen und ungewählten Männern verursachten Weltkrisen auch auf nationaler Ebene schon ihren Einzug gehalten haben. Oder vorsichtiger: Gehalten haben könnten. Jedenfalls: Von dieser Wählerwelt ist Annalena Baerbock nicht mehr.

4 KOMMENTARE

  1. SCHWAB „Bis zum Jahr 2030 werden Sie nichts mehr besitzen – und es wird Ihnen gefallen„

    ich sag:
    dem mann kann geholfen werden!
    er kann mir seinen gesamten besitz überschreiben, dann kann er glücklich sein.
    und ich auch!
    heute noch!

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