Jetzt vermiesen linke Medienaktivisten sogar den Auslandsdeutschen ihre Traditionen

Eine Brasiliendeutsche aus Pomerode trägt stolz die deutsche Tracht ihrer Vorfahren (Foto:Imago)

Von nationalem Selbsthass zerfressene, auf Abschaffung alles deutsch-identitären Brauchtums und Zerstörung von Sprache, Tradition und Geschichte erpichte Kulturzersetzer sitzen in Deutschland an allen Hebeln der Macht und besetzen die Schlüsselpositionen in Medien und Bildungsbetrieb. Ihr Eifer, die Kreolisierung und anschließende völlige Auflösung der deutschen Kulturnation, dieses „Völkersterben in seiner schönsten Form” (D. Yücel) mit allen Mitteln voranzutreiben, kennt keine Grenzen. Dabei richten sich die subversive Verächtlichmachung und Bekämpfung alles Althergebrachten, Vertrauten und Bewahrenswerten – von der traditionellen Familie bis zum Martinsfeuer – nicht nur gegen die Konservativen und Normalgebliebenen im eigenen Land, sondern nimmt mittlerweile sogar die Nachkommen deutscher Auswanderer in Übersee ins Visier, die ihre deutschen Traditionen bis heute in Ehren halten. Denn nicht nur bezogen auf Deutschland haben Politik und Medien über Jahrzehnte dafür gesorgt, dass alles Deutsche entweder als tumb, rückständig, intolerant oder gleich als rechtsradikal zur Sau gemacht wird, sondern auch im Ausland suchen deutsche Journalisten nach Vertretern deutscher Traditionen, um sie mit ihrer misstrauisch-anklagenden Attitüde zu „problematisieren“ und hinzustellen, als handele es sich um rückständige Folkloristen oder tumbe Barbaren.

So sorgte in den sozialen Netzwerken der Deutschbrasilianer ein erst in den letzten Wochen viral gegangener, bereits im Mai ausgestrahlter Bericht des Pro7-Wissensmagazins „Galileo” für Empörung, in dem die liebevolle und engagierte deutsche Sprach- und Brauchtumspflege der Nachfahren einstiger deutscher Exilanten als rückständige Marotte und eine Art Hinterwäldlertum dargestellt wurde, das die Programmacher zudem an „rechte“ oder „völkische“ Narrative erinnerte. Die Strunzdummheit linker Medienaktivisten, alles, was in Deutschland für die Vergangenheit steht in grotesker Verkürzung als entweder Vorstufe oder Ausgeburt der NS-Zeit zu interpretieren, macht nicht einmal vor Trachten, Volksmusik und Erzählungen halt, die für viele der je nach Zählweise zwischen 2 und 5 Millionen Deutschbrasilianer wichtiger Teil ihrer Identität sind.

Pro7-Reporter als typisches Kind seiner Zeit

Der für Galileo nach Brasilien gereiste Pro7-Reporter hatte sich die 35.000-Einwohner-Stadt Pomerode (unweit von Blumenau) für seine Berichterstattung ausgesucht, weil diese seinen Vorurteilen und Klischees anscheinend bestmöglich in den Kram passte: Vor 160 Jahren von deutschen Auswanderern gegründet, rund 1.000 Kilometer südlich von Rio de Janeiro gelegen, bezeichnet sich Pomerode stolz als „deutscheste Stadt Brasiliens.

Der Pro7-Vertreter, ganz Kind seiner Zeit, war mitsamt ideologischen Scheuklappen und Brettern vorm Kopf angereist. Deshalb lautete seine erste Frage an die dortige Familie, die ihn freundlich empfangen hatte: „Warum habt ihr euch nicht mehr an die brasilianische Kultur angepasst?“ Die Familie – sichtlich über den unausgesprochenen Subtext irritiert, dass man sich wohl für sein Deutschsein eher schämen müsse – gab zur Antwort: Die Stadt sei damals sehr klein gewesen und es habe praktisch keine Einheimischen im Umfeld gegeben. Deshalb habe man untereinander geheiratet und an Sprache und Tradition festgehalten. Dass derselbe Einwohner auch noch eigenes Vieh züchtet, weil er, nach eigenen Angaben, „gutes Essen“ haben will und nicht davon abhängig sein will, es zu kaufen, ließ den Journalisten ebenfalls überrascht zurück. Ihm fiel dazu nichts anderes ein, als die Frage zu stellen, warum der Mann dann die Viehzucht nicht einfach aufgebe? An diesem Festhalten an der agrarischen Lebensweise könne man sehen, hieß es dann im „Galileo”-Beitrag, dass er immer noch „diese Mentalität der Siedler“ abgespeichert habe.

Angereist mit Scheuklappen und Brett vorm Kopf

Dennoch zeigte sich der Reporter überrascht, dass der Familienvater und die ganze Familie doch nicht so „konservativ“ und „traditionell“ denken, wie eigentlich befürchtet, weil man nicht ernsthaft erwarte, dass die Kinder „in dieser harten, altmodischen Welt weiterleben“. Aus dem Off tönt es dazu: „Eine altmodische Familie, die sich langsam für die weite Welt öffnet“. Auch die Vorliebe einer brasilianischen Touristin für die deutsche Idylle im eigenen Land erregt das Erstaunen des deutschen Besuchers. Immerhin wird noch erwähnt, dass es „kaum einer Stadt in Brasilien wirtschaftlich besser geht“, Pomerode 2015 sogar zur Stadt mit der höchsten Lebensqualität gekürt wurde und es auch viele Brasilianer in die Stadt zieht. Dass man das deutsche „Klischee“, etwa einer strengen Pünktlichkeit und der verbindlichen Einhaltung von Zusagen und Terminen auch unter Brasilianern schätzt, löste dann wiederum Befremden aus – ebenso der Umstand, dass ein anderer deutschstämmiger Einwohner die hohe Sicherheit, durch eine funktionierende Polizei und Justiz lobte, aber auch die Befürchtung äußerte, dass dies „vielleicht nicht so bleibt”.

Dies fand der Galileo-Mann „nicht cool“; schließlich gehe es der Stadt nur so gut, weil es viele Industriejobs gebe und man kein Problem mit Armut habe. Er habe das Gefühl, dass Pomerode „die Insel der Seligen sei, die sich nach außen abschotte“. Überhaupt komme er sich wie in einem „Themenpark Best of Deutschland“ vor. Zum evangelischen Gottesdienst würden sich vor allem „konservative Familien und ältere Mitbürger“ treffen, stellt der Beitrag weiter mit abwertendem Zungenschlag fest.

„Hat irgendwas mit Deutschland zu tun, aber nicht mit der Gegenwart”

Die Reportage suggeriert des weiteren den Eindruck, dass die Stadt vor allem von Pommern besiedelt worden sei, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus Angst vor sowjetischer Vergeltung nach Brasilien geflohen seien. Dies ist grundfalsch; die Stadt wurde zwar von pommerschen Aussiedlern gegründet – aber 1863 und damit sieben Jahrzehnte vor dem Dritten Reich. Aber wenn sich irgendein Nazi-Zusammenhang konstruieren lässt, nimmt man es mit der Chronologie nicht so genau.

In seinem Fazit gelangt der Reporter dann zu dem Schluss, die Stadt sei „wie eine Zeitkapsel, in der ein altes Deutschland konserviert“ sei. Geradezu angeekelt stellt er fest, Pomerode habe zwar „irgendwas mit Deutschland zu tun“, nicht aber „mit der Gegenwart“. Wohl wahr: Die Traditionen, die unter den Deutschbrasilianern wie auch unter vielen deutschstämmigen Amerikanern, Namibiadeutschen oder Auswanderern in anderen Erdteilen gepflegt werden und die Attribute und Mentalitäten, die in ihren heutigen Heimatländern als „typisch deutsch“ respektvoll anerkannt werden, sind in Deutschland selbst längst im kulturmarxistischen und linksgrünen Säurebad weggeätzt worden. Das heutige Deutschland nähert sich dem kulturellen Niveau seiner Neubürger an, während die Tugenden, die das Land einst zu Weltgeltung brachten, allenfalls im Ausland weiterleben. Immerhin für eine Erkenntnis war der Pro7-Beitrag gut: Oberflächliche „Trendjournalisten”, die sich selbst im Ausland Wahnsinn hip und „vielfältig“ vorkommen, wo immer sie Brauchtumspflege und Verwurzelung verspotten und der neuen kulturellen Beliebigkeit opfern wollen, sind hundertmal provinzieller als die Auslandsdeutschen, die von ihnen karikiert werden.

10 Kommentare

  1. „Warum habt ihr euch nicht mehr an die brasilianische Kultur angepasst?“

    Und – zack – hat sich der „Reporter“ auch schon als kompletter Vollidiot selbst entlarvt, der nach Brasilien fährt, ohne offensichtlich auch nur einen Reiseführer gelesen zu haben: Welche brasilianische Kultur meint er denn? Die der Indios am Amazonas? Die des Karnevals in Rio? Die der Gaúchos auf den Weiden?

    Die zweitgrößte und -beliebteste Sause in Brasilien ist übrigens – nach dem Karneval in Rio
    – das Oktoberfest in Blumenau – wer in Tracht kommt, hat freien Eintritt.

    Grüße aus dem Nachbarland Uruguay!

    • Natürlich ist dieser Journalist ein bornierter Vollpfosten allein die Frage „Warum habt ihr euch nicht mehr an die brasilianische Kultur angepasst?“ sollte ihm nicht über die Lippen kommen.
      Denn wie sieht es denn in Deutschland mit den ganzen Syrern, Afghanen und anderen aus ? Warum haben die sich nicht mehr an die deutsche Kultur angepasst? Viele von denen leben seit 7 Jahren in Deutschland andere seit Jahrzehnten und können kein Wort deutsch sprechen. Diese Integrationsverweigerung kann nur ein links grüner Journalist ignorieren und das als multikulturelle Vielfalt darstellen. Und warum kann er diese multikulturelle Vielfalt nicht auch den deutschen Auswanderern zugestehen ?

  2. mach dich nicht angreifbar …aber:

    sichere trotzdem deine kanone um notfalls sofort …

    auf spatzen schießen zu können… du weist ja…
    hilf dir selbst dann hilft dir gott…….

  3. Sie glauben gar nicht wie oft und herzlich wir hier in Brasilien über dieses „beste“ Deutschland aller Zeiten lachen; vor allem wenn ich über diesen dämlichen grün kommunistischen Schwachsinn erzähle. Meistens glaubt man mir gar nicht – ein netter Witz, doch daß die in dieser grünen WEF-DDR 2.0 wirklich so durchgeknallt sind, führt dann doch zu äußerstem Erstaunen und Nachfragen. Doch man kann es ja beweisen und braucht diesen linken Stuß einer beliebigen Internetseite nur zu übersetzen, was ich häufig und gerne mache um vor dem grünen Kommunismus letztlich zu warnen. Zwingen Sie mal einem Brasilianer das er nur noch grasen gehen kann und auf das geliebte Churrasco verzichten muß und der Liter Sprit nicht mehr wie im Augenblick umgerechnet rund 85 Eurocent sondern 2.20 kostet, nur weil ein paar Irre irgendwas von Klimawandel faseln und die Welt mit dem Deutschen Wesen auf seine Kosten retten und auch noch bißchen Krieg spielen wollen. Der haut so einem faschistoiden Sektengläubigen die genossenschaftliche transgender Damenbinde um dessen Schädel und der vegan grüne Käse ist gegessen! So einfach kann Leben sein…

  4. Ach Leut, so langsam ist´s mal gut…laßt doch diese Volldeppen und ihre beknackten Anhänger meckern über was sie wollen… wenn man nicht mit macht, laufen die trocken…das ist und bleiben Idioten…

  5. Das sind keine „Trendjournalisten“. Das sind Lumpenjournalisten. Pro7 kann ja irgendwelchen Dreck bringen, die muss ich nicht bezahlen. Viel schlimmer ist der Lumpenjournalismus von ARD & ZDF. Weg damit. Zerschlagen!

  6. Wird noch ein wenig dauern, aber dann werden diese Kulturvernichter in aller Deutlichkeit erkennen, dass sie den Ast abgesägt haben, auf dem die und ihre Gesinnungsgenossen sitzen ohne dass die einen anderen haben, auf den sie ausweichen können, um sich dort weiterhin ohne adäquate Gegenleistung dauerhaft an der Arbeit der anderen zu mästen.
    Die Ersatzkultur vom Balkan, Afrika, dem nahen und mittleren Osten sowie nun auch Lateinamerika schafft bei weitem nicht so viele Umverteilungsmittel, wie die geschmähte eigene Kultur, ganz im Gegenteil sind das überwiegend selber Indianer vom Stamme Nimm. Je härter die Sozialisten das lernen, desto besser und das wird sehr hart.

  7. Ich kann’s gar nicht erwarten, dass dieser linksgrüne Lumpenstaat mit seinen geistig und moralisch verrotteten Protagonisten ganz, ganz hart an die Wand knallt. Anders als durch Verzicht und Schmerz lernen es diese wohlstandsversifften Bessermenschen nicht!
    Und bitte, KEINER soll ihnen beim Überleben helfen!

  8. Pomerode ist eine reizende Stadt mit freundlichen Menschen in unserem Nachbarland Brasilien. Im Restaurant Schornstein haben wir wunderbar gegessen. Besonders zur Weihnachts- und Osterzeit ist Pomerode zauberhaft geschmückt. Als deutsche Auswanderer in Uruguay freuen wir uns an diesem Stück deutscher Heimat. Auch in Uruguay werden deutsche Traditionen gepflegt, z.B. im Alpenländerverein Montevideo.
    Und dann kommt ein arroganter, linker Deutschlandhasser, wie dieser“Reporter“, missbraucht die Gastfreundschaft um andere Menschen abzuqualifizieren und seine linksgrüne Ideologie zu verbreiten. War ganze 2 Tage unter den „Ewiggestrigen“ und erlaubt sich mit typisch deutscher Arroganz ein Urteil.
    Das ach so tolle Deutschland wird in den nächsten Jahren die Früchte von ideologiegetriebener Politik ernten: Energieknappheit wie in Entwicklungsländern, Ausplünderung der Sozialsysteme durch unkontrollierte Zuwanderung von Unqualifizierten, Gewaltkriminalität, unqualifizierte Politiker, etc. Eine Frau Barley kann sich stundenweise Stromabschaltung vorstellen. Und das in einem noch Industrieland. Ein Wirtschaftsminister Habeck kann mit Deutschland nichts anfangen. Eine Politikerin Özuguz sagt: eine spezifisch deutsche Kultur sei jenseits der Sprache schlicht nicht identifizierbar. Einfach erschreckend, wie die deutsche Kultur gezielt abgeschafft werden soll von bildungslosen Globalisten.

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