Juden können aufatmen: Antisemitismus bedroht laut Sawsan Chebli vor allem Muslime

Intellektuelles Schwergewicht: Sawsan Chebli (SPD) (Foto:Imago)

Uff, was bin ich erleichtert: Zum Glück hat uns die zarteste Pfirsichblüte des Orients die frohe Botschaft noch rechtzeitig überbracht, bevor das jüdische Volk in Gram versinkt: Der Antisemitismus betrifft Juden gar nicht! Wenn in der „Süddeutschen Zeitung” demnächst einmal wieder die Karikatur eines jüdischen Politikers mit beeindruckender Nase erscheint, werde ich mich entspannt zurücklehnen und mir denken: Dem Zeichner ist bestimmt nur der Stift ausgerutscht. Wie damals dem Programmierer der Videospiel-Ikone Lara Croft (nur war es bei der nicht die Nase, sondern die Oberweite, welche erstaunliche Dimensionen annahm). In beiden Fällen handelt es sich einfach nur um unglückliche Zufälle.

Muslime werden in Deutschland ständig mit antisemitischen Vorurteilen konfrontiert: Vor allem ältere Menschen glauben fest daran, dass sie ihr Baklava aus dem Blut christlicher Kinder herstellten und allesamt für den Tod Jesu verantwortlich seien – auch wenn es den Islam damals noch gar nicht gab. Verschwörungstheorien über sie sind gang und gäbe, vor allem in Israel sind die „Protokolle der Weisen von Mekka” ein regelrechter Verkaufsschlager. In jedem Jahr ziehen tausende von Juden durch Berlin, verbrennen palästinensische Fahnen und skandieren antisemitische Parolen: „Moses, Moses, kehr doch wieder, streck‘ die Muselmanen nieder!”.

Mit Matzeknödeln beworfen

Ganz schlimm ergeht es Muslimen in den hauptsächlich von Juden bevölkerten Vierteln Berlins: Kaum jemand wagt es noch, auf dem Weg zum Café Kranzler die Abkürzung durch die Fasanenstraße zu nehmen, deshalb riet Franziska Giffey bereits davon ab, sich etwa durch einen offen getragenen Halbmond dort als Moslem zu erkennen zu geben. „Ganz schlimm wird es, wenn die ihr Pessachfest feiern„, berichtet Said al-Habibi einem Reporterteam des ZDF. „Dann haben die Frust, weil sie eine Woche lang den Hefekuchen aus dem Kranzler nicht essen dürfen. Mein Freund Ahmed und ich wurden mit Matzeknödeln beworfen – es war traumatisierend. Noch heute bin ich in therapeutischer Behandlung!

Dem kann die Zivilgesellschaft nicht mehr lange unbeteiligt zusehen. Deshalb ist es gut, dass Sawsan Chebli nun endlich ein Bewusstsein für den antimuslimischen Antisemitismus schafft. Da glaubten wir vollkommen zu Unrecht, die meisten antisemitischen Übergriffe in Deutschland gingen von Muslimen aus, aber in Wahrheit ist es nur eine Art interne Rangelei unter Brüdern:

(Screenshot:Facebook/kreuz&quer)

Das lässt uns auch die Rangkämpfe unter den verschiedenen Clans mit ganz anderen Augen sehen: Es geht hier nicht etwa um das Abstecken eines Reviers für illegale Aktivitäten, sondern um ein Kräftemessen von Opfern des Antisemitismus, die noch nicht wissen, dass es sich um Antisemitismus handelt…

Ironie off, zurück auf den Boden der Tatsachen. Glaubt irgendjemand so einen Blödsinn wirklich? Oder handelt es sich nur wieder um eine von Sawsan Cheblis legendären Stilblüten? Immerhin ist sie so etwas wie die Annalena Baerbock unter den Islamlobbyisten in Deutschland: Stets wirkt sie ein bisschen naiv und unbeholfen, man nimmt ihr nichts wirklich übel. Und doch steckt knallhartes Kalkül dahinter – einem Pierre Vogel mit seinem Rauschebart und Häkelkäppchen würde man solchen Unfug nicht so leicht abnehmen. Seit Jahren fällt auf, dass die Medien gern harmlos wirkende Musliminnen ins Feld schicken, um uns von der Sanftmut der Religion des Friedens zu überzeugen. Schaut man allerdings genauer hin – wie etwa bei Kübra Gümüsay -, so lassen sich rasch Verbindungen zu fundamentalistischen Gruppierungen aufdecken. Stört das jemanden? Nein.

Wir kennen die Methode von den Zeugen Jehovas: Sie schicken auch gern erst einmal die Frauen an die Türen, denn trotz aller Diskussionen um Gleichberechtigung und der Befähigung von Frauen auch für „harte” Jobs gilt das weibliche Geschlecht noch immer als harmloser und sanfter. Daran rüttelt auch der Konstruktivismus nicht. Während aber die Predigerinnen an den Türen niemandem etwas zuleide tun, leisten die Kübras, Sawsans und Lamyas ihren Dienst als Weichspüler in der Diskussion um die unangenehmen Nebenwirkungen muslimischer Einwanderung in Deutschland.

Horrorgeschichten aus der Gerümpelkiste des klassischen Antisemitismus

Im Falle der von Sawsan Chebli betreuten Jugendorganisation „Jung und muslimisch“ wurde sogar kurzfristig das eherne Gesetz des Antisemitismus in unserem Land ausgesetzt: „Im Namen der Israelkritik darfst du in Deutschland alles mit lebenden Juden und ihren Synagogen anstellen, was dir einfällt. Nur sag bloß nichts gegen das Mahnmal in Berlin!“ Als jedoch eine der von Sawsan betreuten Damen in letzterem mit einer Maschinengewehr-Attrappe posierte, galt auch das nicht mehr. Ein Einzelfall – ab unter den Teppich damit!

Im Hintergrund wird derweil seit Jahren von Soziologen und Historikern wie Wilhelm Heitmeyer und Wolfgang Benz daran gearbeitet, der Theorie vom Antisemitismus gegen Muslime einen wissenschaftlichen Anstrich zu verleihen. Diese schrecken auch nicht davor zurück, tatsächlich im Namen des Islam verübte Gewalttaten mit vollkommen frei erfundenen Horrorgeschichten aus der Gerümpelkiste des klassischen Antisemitismus gleichzusetzen. Dabei leben gerade diese – etwa in Form einer „modernisierten“ Ritualmordlegende – in der Propaganda arabischer Staaten gegen Israel fort und sind dort konsensfähig. Darauf angesprochen, wird immer wieder auf den – sicherlich vorhandenen – Antisemitismus unter Deutschen verwiesen, so als dürfe man „jetzt auch mal”.

Sawsan Chebli präsentiert hier also einen Käse, der mindestens so lange gereift ist wie ein bröseliger uralter Gouda, allerdings schon ein wenig streng riecht. Und natürlich führen ihre Fans rasch ins Feld, sie wäre ja nur falsch verstanden worden. Nein nein, sie hat’s schon so gemeint. Auch wenn sie nur das Sprachrohr für die Propaganda ist.

15 Kommentare

  1. Juden und Muslime verbindet die Liebe zur Opferrolle. In diesem Sinne muss nan Chebli (fast) recht geben – Juden sind Konkurrenten für Muslime, wenn es ums Mitleid geht.

  2. Sie haben aber auch gar kein Mitleid mit Sawsan.

    „Meine DNA sagt, ich bin zu 45% Afrikanerin, Nordafrikanerin, davon sind 15,5 % sephardisch-jüdisch.“ – Sawsan Chebli am 07.08.2019
    [„Verlag stoppt Sarrazin’s neues Islam-Buch, weil zu hart? Wie? Noch härter als Muslime sind genetisch dumm und es gibt ein ‚Juden-Gen‘?“ – Sawsan Chebli am 05.07.2018]

    Kein Wunder, dass Sawsan Polizeischutz braucht.

    „Ich habe inzwischen Polizeischutz, inzwischen ist die Bedrohungslage so groß, dass ich nicht mehr frei sein kann.“ – Sawsan Chebli am 23.06.2020
    [„Ich fühle mich – auch als Muslima – viel sicherer in unserem Land mit Frank-Walter Steinmeier an der Spitze.“ – Sawsan Chebli am 19.10.2018]

    Sie werden Sawsan noch dazu bringen auszuwandern.

    „Ich wandere aus.“ – Sawsan Chebli am 26.05.2019
    [„Bin stolze Deutsche.“ – Sawsan Chebli am 20.05.2019]

    Wer soll dann dafür sorgen, dass der Name Mohammed nie verschwindet?

    „Ohne Witz, ich zumindest kenne niemanden, der heute seinen Sohn Ali, Mohammed, Abdullah, Hassan oder seine Tochter Fatma nennt.“ – Sawsan Chebli am 01.03.2019
    [„Wir werden schon dafür sorgen, dass der Name Mohammed nie verschwindet!“ – Sawsan Chebli am 04.05.2019]

    Dabei will sie doch nur nach dem beurteilt werden, was sie kann und nicht nach ihrem Hintergrund.

    „Mein Traum ist, dass jeder in diesem Land beurteilt wird nach dem, was er kann, nicht nach seinem Hintergrund.“ – Sawsan Chebli am 31.05.2012
    [„Hab gestern eine Gruppe von Berliner Polizisten getroffen. Sie waren Türkei- u. arabischstämmig. War begeistert.“ – Sawsan Chebli am 01.10.2020]

    Schalten Sie einfach einen Gang runter und lassen Sie Differenzierung zu.

    „Es täte uns allen gut, nicht immer die komplette Zuspitzung zu suchen, sondern auch mal Differenzierung zuzulassen und einen Gang runter zu schalten.“ – Sawsan Chebli am 10.12.2019
    [„RASSISMUS. RASSISMUS. RASSISMUS. RASSISMUS. RASSISMUS. RASSISMUS. RASSISMUS. RASSISMUS. RASSISMUS. RASSISMUS.“ – Sawsan Chebli am 20.02.2020, „Nazis. Sie sind überall.“ – Sawsan Chebli am 14.12.2019]

    Sawsan hat es doch schon schwer genug.

    „Broder meint, ich hätte einen an der Klatsche.“- Sawsan Chebli (SPD) am 30.01.2019

  3. Chebli ist ein Günstling unserer verkommenen islamisch/zionistisch/freimaurerisch/illuminatisch/jesuitisch (hab ich eine Strömung vergessen??) geprägten antideutschen Gesellschaft.
    Aber wie wäre es mit der Vorstellung, daß die in Israel lebenden Menschen zu 95% khasarisch und die Palästinenser die eigentlichen Hebräer sind?? ..

    Gruß Rolf

  4. Was eine islamische Sprechpuppe (Love Priest) absondert, das ist doch von keinerlei Relevanz.

  5. Jedermann weiß, daß die BRD seit 2015 Millionen meist junge islamistische Männer unkontrolliert in die BRD
    einflutet – unter denen auch antiisraelische Hassgefühle herrschen – auch wegen der Besetzung Palästinas
    u.a.m. ! Es ist international gebräuchlich geworden, daß die Deutschen an allem Schuld sind, einge -schlossen die kollektiven NICHTSChULDIGEN der Dt. Generationen!!“

  6. Wenn man sieht, was sich in unserem Gruselkabinett in Berlin so alles rumtreibt: ohne gesunden Menschenverstand, ohne Fachkenntnisse, ohne Ausbildung, ohne Skrupel, ohne Verantwortungsgefühl, beratungsresistent, größenwahnsinnig, geltungssüchtig, geld- u. machtgierig, usw. usw., und daß diese total unfähigen, selbsternannten „Eliten“ und „Experten“ vom propagandamedienverblödeten Michel auch noch gewählt werden, dann muß man sich um den Untergang Deutschlands keine Sorgen machen. Denn der ist nun sicher!

  7. Gebt Sawsan Chebli doch eine vernünftige Arbeit, z.B. in der Pflege, als Erntehelfer, beim Straßenbau, Abwasserkanalreinigung, etc., überall werden „Fachkräfte“ händeringend gesucht. Dann hat sie wenigstens täglich ihr Erfolgserlebnis. Das wäre sicher besser für ihr Ego statt dieses ständige, unnütze Rumhängen in der Politik. Und sie müßte sich nicht immer ihr zartes Köpfchen zerbrechen mit Dingen, von denen sie sowieso NULL Ahnung hat.

  8. Sie kann ja diesen Mist nur raushauen, weil es die Kartoffel auch unkritisch aufnimmt. Hier sind doch die Menschen schon so weich gekocht, dass sie davor sogar noch einen Kniefall machen.

  9. Woher soll die Menstruierende Person denn besser wissen? Ihre Eltern waren/sind doch Analphabeten und konnten ihr daher nur Wissen vom Hörensagen vermitteln und nicht selbst irgendwas nachlesen.

  10. EU-weiter Aktionsplan gegen Rassismus
    Durchgreifende Kontrolle
    Die Europäische Kommission will einen EU-weiten Aktionsplan gegen Rassismus implementieren: Mit schönen Formulierungen arbeitet sie an Instrumenten zur breiten Beeinflussung und Steuerung der Bürger in Medien, Schule und Internet. Denn ein zentraler Punkt des Vorhabens ist die digitale Kontrolle.

    https://jungefreiheit.de/politik/2022/durchgreifende-kontrolle-eu/

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