Mittwoch, 19. Juni 2024
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Kardinal Marx: Geweihte Berufsschwule als Schild und Schwert gegen Papst und Kirche

Kardinal Marx: Geweihte Berufsschwule als Schild und Schwert gegen Papst und Kirche

Priester Dr. Wolfgang Roth und Kardinal Marx (Collage:Conservo)

Geweihte Berufsschwule, in Fachkreisen auch “homo-, bi- oder transsexuelle Kleriker” genannt, haben aktuell Hochkonjunktur. Die kirchen- bis christenfeindlichen Leitmedien Deutschlands und anderer pseudoliberaler Staaten des Westens finden diese Priester einfach nur geil – denn sie müssen sich erst gar nicht bemühen, sie für ihre Agenda zu instrumentalisieren.

Diese Leute liefern gern freiwillig und zumeist kostenlos fast täglich neues Futter, mit dem Artikel oder TV-Berichte auf das Gewicht gemästet werden können, das notwendig ist, um zum Untergang der “mittelalterlichen” und “menschenfeindlichen” Kirche beizutragen.

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Den Medien freilich darf man keinen Vorwurf machen. Sie tun nur ihren Job, folgen der Redaktionslinie des jeweiligen Hauses, die sich in unseren Tagen zumeist am politisch Gewollten orientiert, und befriedigen die Bedürfnisse ihrer Leserschaft, denen die katholische Kirche mit ihrer “leibfeindlichen Moral” eigentlich noch nie ganz koscher war.

Den geweihten Berufsschwulen hingegen kann man sehr wohl methodisch perfektionierte Verlogenheit und Ehrlosigkeit vorwerfen. Denn die meisten von ihnen stehen in Lohn und Brot der Kirche; sie hätten also überhaupt keinen Job, wenn es diese aus ihrer Sicht verkrustete Institution, deren hierarchische Verfassung sie ebenso hassen wie ihre Morallehre, nicht gäbe. Ohne jegliche Skrupel lassen sie sich Monat um Monat dafür bezahlen, ihren Arbeitgeber in ein schlechtes Licht zu stellen, ihn unglaubwürdig zu machen und/oder offen (teilweise sogar mit ihren Verstößen protzend) gegen seine Vorgaben und Richtlinien zu handeln.

Feige und ehrlose Bischöfe

Freilich sind es nicht nur Priester und Ordensleute, die sich so gerieren. Auch einige Bischöfe, die zu feige sind, sich selbst zu outen, weil das für sie umgehend kirchenrechtliche Konsequenzen hätte und das Leben in Wohlstand (teilweise auch Luxus) dann rascher vorbei wäre, als sie “Amen” sagen könnten, machen aus ihrer Nähe zur und ihrer Advokanz gegenüber der queeren Community keinen Hehl. So beispielsweise der Essener Bischof Overbeck, der DBK-Vorsitzende Bischof Bätzing oder der neulich aus dem Kardinalsrat in Rom entfernte Erzbischof von München und Freising, Reinhard Marx. Sie alle verdienen monatlich fünfstellige Beträge, entbieten dem Staat und ihrem “Vorgesetzten” in Rom dafür bestenfalls ein “Vergelt’s Gott!” – und treten Letzterem sofort danach wieder in den Allerwertesten.

Was Marx betrifft, so zeigt er ganz offen, wie wichtig ihm queere Priester sind, die stellvertretend für ihn im übertragenen Sinn dem Heiligen Vater ins Angesicht spucken, seine Feinde – unter anderem Kardinal Woelki – mit an Wollust grenzender Redundanz diskreditieren und die Lehre der Kirche auf dem Scheiterhaufen des rotgrünen Modernismus brennen sehen möchten.

Marx: Nur ein bunter Priester ist ein guter Priester!

Vielleicht ist der Erzbischof aber auch nur feige und fürchtet den Aufstand des linkskatholischen und postchristlichen LGBTI-Milieus samt den diese eskortierenden Medien, wenn er es wagen würde, einen inneren Feind der römisch-katholischen Kirche und somit Feind unseres Herrn Jesus Christus aufgrund seines öffentlich zur Schau gestellten Ungehorsams ebenso öffentlich zu maßregeln?

Gegen diese Option spricht allerdings die Causa Wolfgang Rothe. Der ehemalige Subregens des Priesterseminars von St. Pölten, von dem Marx bereits vor dessen Aufnahme in seine Erzdiözese bekannt war, dass er nicht heterosexuell ist, genießt Narrenfreiheit und hat, wie man aus bestinformierten Kreisen hört, einen virtuellen Schutzbrief aus der Hand des Kardinals empfangen, der den “Whisky-Vikar” vor jedem Versuch bewahrt, innerdiözesane Maßnahmen gegen ihn auch nur anzuregen.

(Screenshot:Twitter)

Deshalb ist vom Erzbistum München und Freising auch keine Klarstellung dahingehend zu erwarten, dass Rothes Segen über die Ehe eines standesamtlich verheirateten Paares sowohl einen Nicht-Segen als auch einen unerlaubten Akt darstellt. Fakt ist allerdings, dass der Apostolische Nuntius für Deutschland bereits mehrere Beschwerden von Gläubigen über Rothe nach Rom weitergeleitet hat; doch hat man im Vatikan vermutlich Anderes (wenn auch nicht unbedingt immer Besseres) zu tun, als ein deutsches Priesterlein zu stäupen, das seinen einstigen Minderwertigkeitskomplex peu a peu überwunden hat und aktuell auf dem “besten” Weg ist, am Gott-Komplex zu erkranken.

(Screenshot:Twitter)

Wie auch immer: Die römisch-katholische (nach Bätzing: anders-katholische) Kirche Deutschlands wird ihren Sturz in die Bedeutungslosigkeit bei gleichzeitiger Verschmelzung mit der postchristlichen Ideologie der jeweiligen Regierung nicht mehr verhindern können. Dazu ist schon zu viel rotes, grünes und buntes Wasser in ihre Lungen geflossen. Die Pforten der Hölle stehen kurz davor, die deutsche Institution “römisch-katholische Kirche” zu überwältigen. Die Gläubigen werden dann die Wahl haben, freiwillig in das bereitete Feuer zu steigen – oder in der Diaspora kleine Inseln zu besetzen und darauf zu hoffen, dass das brackige Wasser, welches sie voneinander trennt, verdunstet und ein Neuanfang im größeren Format möglich wird.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Conservo.

12 Antworten

  1. Sinn und Zielrichtung dieses Beitrags, der allenfalls Glaubensabhängige interessiert??

    Sollen Schwule nun heilig gesprochen werden oder sollen sie zum Teufel gejagt werden? – Weder das eine noch das andere dürfte unserer Werteordnung entsprechen!

    Und gänzlich obsolet ist die Behauptung:
    „ … zu feige sind, sich selbst zu outen, weil das für sie umgehend kirchenrechtliche Konsequenzen hätte und das Leben in Wohlstand (teilweise auch Luxus) dann rascher vorbei wäre, als sie “Amen” sagen könnten.“

    Nichts, was die Interessen der Kirche selbst, ihr Vermögen, ihr Personal oder die Dogmen betrifft, wird zügig erledigt – allenfalls das, was ihr schadet oder schaden könnte. Über Jahrhunderte konnte sie immer wieder beweisen, welches Kurzzeitgedächtnis und Abergläubigkeit die Menschen besitzen, und dass sich „aussitzen“ stets allemal lohnt.
    Was soll man denn an einem uralten Märchenglauben auch „aktualisieren“ und „zeitkonformer“ ausgestalten können, ohne ihn ganz aufzugeben??? Maria 6.0 (Sex Punkt Null) bringt den Laden auch nicht weiter – das Ganze ist allenfalls eine Thematik für halbschwangere Schwule …

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  2. Als evangelischer Christ beobachte ich den Verfall der Katholischen Kirche sehr bekümmert. Zur Schadenfreude habe ich überhaupt keinen Grund, weil meine Evangelische Kirche offensichtlich, wenn auch aus anderen Gründen und mit anderen Akzentsetzumgem, ebenfalls nicht sehr und überzeugend dasteht.

    Mein Bekümmertsein rührt nicht aus der Sorge um das schwindende gesellschaftliche Ansehen und möglicherweise auch um die geringer werdenden Finanzmittel. Was sind schon Ehre und Geld dieser Welt?

    Ich beklage das Schwächerwerden des Christentums in unserer Gesellschaft, weil ich nach wie vor der Überzeugung bin, daß Jesus Christus unser einziger Trost und unsere einzige Hoffnung im Leben und im Sterben ist.

    Ohne Trost und ohne Hoffnung kann der Mensch auf Dauer nicht leben. Und wenn weite Teile der Kirchen dies nicht mehr glaubwürdig vermitteln können, was sollen die Menschen machen? Wohin sollen sie sich wenden? Woher soll die Liebe in ihr Herz kommen, ohne die das menschliche Leben in meinen Augen sinnlos ist?

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    1. Mit tut jeder leid, der in seinem Leben nicht über “das Glauben” nicht hinauskommt!
      Wenn es einen Gott gäbe, hätte er dem Menschen gewiss keinen Verstand mitgegeben, der sich “im glauben” (Verb zur eigentlichen Passivität) “erschöpft”!

      Dabei genügt schon ein Blick auf die Welt, wie sie ist, oder ins Universum, wie wir es nicht einmal in seiner Größe begreifen können, um festzustellen, dass die Vorstellung eines allmächtigen, allwissenden Gottes der die Dinge auf der Erde regelt, offensichtlich absurd ist. Dies gilt erst recht für denjenigen, der sich mit den Schriften und der Bibelfoschung befasst hat!
      Es mag ja jeder glauben, was er will, aber dass durch den Glauben an sich noch nie etwas besser geworden ist, steht jedenfalls fest!

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      1. Allen Ernstes ist der Glaube mittlerweile soweit mutiert, dass dumme, alte, hässliche und kranke Männer junge, intelligente und gesunde Frauen befehligen, weil sie zwei Hoden haben und Gottes Ebenbilder sind. Es ist gerade der Glaube, der nicht wissend ist, der zu der gesellschaftlichen Verwahrlosung geführt hat und teilweise das Unterste zum Obersten wurde und so fehlen dann natürlich die Fachkräfte. Jeder Bekloppte muss sich dann nur noch mit brachialer Gewalt profilieren, weil er nichts anderes neben seinen Penis besitzt, auf das es eben im Glauben ankommt. Das sind exakt die Verhältnisse in der Neuzeit durch 2000-jährige Geschichte des Glaubens, die nur durch Kriege und Revolutionen entstanden.

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  3. Nett und süffig geschrieben, Herr vanLaack!

    Wo immer man bei dieser Organisation hinpackt – man fasst in die Sch*** . Ich komme aus dem Staunen nicht heraus, wie seit Jahrzehnten die Doppelgöttlichkeit – nennen wir sie Bi-Gotterie – Leitstern alles Katholischen (und auch Evangelischen) ist.

    Das Problem liegt ganz woanders, meine Herren Van Laack und Berger als entzweite Kämpfer für Papst und Kirche: Die Substanz der Organisation ist so widersinnig und der Inhalt manches hochgepriesenen Buches so banal, dass sich darauf einfach nichts intellektuell und in praxi Solides aufbauen lässt – und wenn doch, dann nur unter einem brutalen Angstregime, das Höllenqualen auf ewig verkündet, wenn jetzt nicht alles für den Sündenablass abgeliefert wird. Letzteres Geschäftsmodell hat prächtig funktioniert und ist noch auf der Spitze des Ulmer Münsters als höchstem Skralturm zu erspüren.

    Aber es hat sich verbraucht – wie beim tausendsten inhaltsleer-schablonisierten Gottesdienst, der abgespult wird wie die Ave Mariata entlang der Rosenkranzkurve. Die Platte hat eine Macke und verbleibt ständig in derselben Rille. Es treten Entwöhnung und Wohlstandsverwahrlosung ein, ein Mäandern auf höchstem Finanz- und dürftigem intellektuellen Niveau. Man verkauft Kirchen wie Makler ihre Immobilien und verwaltet Milliarden wie Bankster ihre Fonds.

    Spirituell ist gar nichts mehr – außer dem Start allmorgendlich mit einem guten Schluck Messwein auf nüchternen Magen, der tagsüber die Sichtweise vernebelt.

    Fahret wohl und macht es euch schön, ihr “Felsen” des Gründers und Verweser vergänglicher Botschaften…

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  4. Ohne jegliche Skrupel lassen sie sich Monat um Monat dafür bezahlen, ihren Arbeitgeber in ein schlechtes Licht zu stellen, ihn unglaubwürdig zu machen und/oder offen (teilweise sogar mit ihren Verstößen protzend) gegen seine Vorgaben und Richtlinien zu handeln.
    Von ihren Schandtaten die die Vertreter dieser Kirche zwischen 1945-75 an Säuglinge,Kleinkinder Kinder und Jugendliche begangen haben spricht heute keiner mehr.Es waren keine Liebevollen Brüder und Schwestern sondern Ausgeburten der Hölle.Von den Sittenstrolche im geistigen Gewand wollen wir gar nicht mehr reden denn,der LGBTQ hat von den Vertretern der Kirche schon Besitz ergriffen und sie,der kath.Kirche fühlen sich sehr wohl den sie brauchen sich nicht mehr zu Verstecken.Anstatt die Gottesfahne,weht die Regenbogenfahne vor den Gotteshaus.Wie tief ist die Kirche gesunken?

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  5. Mir als Berliner kommt da meine alte Lokalhmyne in den Sinn: “Ick kann ja nicht so ville fressen, wie ick….” der Rest dürfte bekannt sein und in diesen üblen Zeiten ist Selbstsensur das beste Gegenmittel gegen das gelöscht werden.

    Wäre ich nicht bereits im letzten Jahrtausend ins benachbarte, sehr katholische Ausland geflüchtet, hätte ich spätestens nach dem Ablegen des Kreuzes durch diesen feisten Diener des Widersachers beim Besuch eines Hauses eines bekannten Kinderschänders und Massenmörders meinen Austritt auch diesem üblen Verein erklärt.

  6. Dass es sich insbesondere beim Christentum und Islam um politische Ideologien handelt, erkennt man daran, dass sich die obersten Vertreter noch nie an das gehalten haben, was ihnen “ihr Glaube” angeblich zwingend vorgibt.
    Das entspricht übrigens auch genau der “grünen Ideologie”. Auch diese gilt nur für die “glaubigen Massen”.
    Wer einen Verstand hat, sollte sich dessen immer auch bedienen. Die Scheinheiligkeit wird einem bei Ideologien auf dem Tablett serviert. Man muss nur genau hinsehen.

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  7. Der strukturelle Fehler der Kirche war, dass sie Frauen von Anfang an ausschloss. So konnte sich ein in sich geschlossenes Herrensystem entwickeln, das dann logischerweise Homosexuellen eine Heimat und ein legitimes, ja ehrenhaftes Leben ohne Ehefrau, aber mit einem geschützten Raum für ihre sexuelle Präferenz bot. Man darf nicht vergessen, wie schwulenfeindlich die Gesellschaft vor unserer Zeit war und wie schnell man außerhalb der Gesellschaft stand, war man geoutet oder auch nur verdächtig. Und verdächtig war man bereits, wenn man nicht verheiratet war.

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  8. Die römisch-katholische Kirche hat sich über Jahrhunderte verändert, neue Dogmen eingeleitet und sich sozusagen modernisiert, wobei sie immer mit den staatlichen Gesetzen kooperierte in Verträgen. Wenn die Schäfchen nicht mitgegangen sind, dann wurde mit ihnen einen kurzen Prozess gemacht wie mit den Habsburgern und mit den Häretikern sowieso. Geblieben ist einzig und allein die Frauenfeindlichkeit und die damit verbundene Entrechtung, Enteignung usw.

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