Klimadiktatur: Frankreichs Autoindustrie muss jetzt Werbung gegen sich selbst machen

Straßen ohne Autos: Endziel der regierenden Klimasekte – nicht nur in Deutschland, auch in Frankreich (Symbolbild:Imago)

Obwohl Deutschland diesbezüglich global an der Weltspitze mitmischt, ist es mitnichten das einzige Land, in dem eine absurde Klimahysterie dazu führt, dass die Regierung die eigene Wirtschaft in den Ruin treibt: Seit März diesen Jahres gilt in Frankreich ein Gesetz, das Autoherstellern vorschreibt, in ihrer Werbung auf den Klimaschutz hinzuweisen. Dieser totalitäre Markteingriff im Sinne globalistischer Agendasetter geht so weit, dass dabei sogar wortgenaue Slogans vorgegeben werden: Zunächst muss die Reklame den verpflichtenden Hashtag „#SeDeplacerMoinsPolluer” („Sich bewegen, weniger verschmutzen”) enthalten. Dann werden noch die drei folgenden Sprachregelungen vorgegeben: „Über Carsharing nachdenken”, „Für den täglichen Gebrauch öffentliche Verkehrsmittel nutzen” und „Bei kurzen Wegen lieber gehen oder Rad fahren”. Mindestens eine davon muss in jedem Werbespot enthalten sein.

Noch ist man also nicht so weit wie damals bei der Regulierung und schließlich faktischen Untersagung der Tabakwerbung, die ebenfalls mit harmlosen kleingedruckten Hinweisen begann und dann immer extremere Vorgaben zu befolgen hatte, bis am Ende auf jeder Schachtel Schockbilder prangten; dass die Autowerbung – oder am Ende gar die Fahrzeuglackierung selbst – bildliche Darstellungen von Unfalltoten und ausgebrannten Wracks enthalten müssten, oder Bilder von Hitzesteppen und verwüsteten Landstrichen im Klimakollaps, so weit sind wir einstweilen noch nicht und vorher wird der Verbrenner vermutlich ideologiegetrieben endgültig zu Grabe getragen sein. Doch der Trend geht in diese volkserzieherische Richtung. Die neue Regel jedenfalls ist schon gruselig genug, und sie gilt für Radio, Fernsehen, Zeitung, Plakate und Webseiten; bei Verstößen droht ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro.

Autowerbe-Claim: Das Auto stehen lassen

Wie das dann konkret aussieht, zeigt ein neuer Werbespot von Renault: Obwohl darin bereits der sparsame Benzinhybrid-Antrieb gepriesen wird, hält eine Mutter ihre Kinder, die gerade in den Wagen steigen wollen, mit den Worten zurück: „Nix da, wir laufen heute!“. Dann wird der Text: „Trotzdem gut, wenn man ihn auch mal stehen lässt“ eingeblendet. Die französische Regierung zwingt Unternehmen also quasi dazu, in ihrer eigenen Werbung geschäftsschädigendes Verhalten zu betreiben. Autohersteller, die für die Nichtnutzung des eigenen Produkts werben: In einer Zeit, da Wirtschaftsminister uns erklären, wer nichts verkaufe und nichts produziere, sei deshalb noch lange nicht insolvent, passen vermutlich auch solche geistigen Verirrungen. Der nächste „logische“ Schritt wäre dann etwa, Fleischbetriebe zu zwingen, für eine vegetarische Lebensweise zu werben, oder Reiseunternehmen, die ihre bisherigen Kunden auffordern, den Urlaub zuhause zu verbringen. Der übergriffige, „tiefe“ Staat nötigt nun also Unternehmen aufgrund einer irrsinnigen Ideologie dazu, de facto die eigenen Produkte schlecht zu machen, die Bedürfnisse und Wünsche der Konsumenten umzuprogrammieren – und sie im Zweifel auf Konkurrenzprodukte hinzuweisen.

Erwartungsgemäß stößt dieser Irrsinn bei Betroffenen auf wenig Verständnis. Der Ford-Manager Louis-Carl Vignon drückte sein Befremden darüber aus, dass die Regierung eines Landes mit drei nationalen Automarken (Renault, Peugeot und Citroën) von der Industrie etwas Derartiges verlange. Seiner Meinung nach bildet dies den sozialen Riss zwischen den urbanen, grünideologischen Politikern der zentralistischen Hauptstadt und der außerhalb von Paris lebenden Bevölkerung ab – ein Phänomen, das analog und ebenfalls zunehmend (wenn auch nicht so ausgeprägt) in Deutschland zu studieren ist. In den strukturschwachen ländlichen Regionen gibt es nicht die Alternativen zum Individualverkehr wie in den Ballungszentren.

Die deutsche Polit-Kaste lässt grüßen

Auch die hinter dieser Politik stehende Heuchelei erinnert fatal an die politische Kaste in Deutschland, die sich ebenfalls in Dienstwagen umherfahren lässt, den Autofahrern, die ihre Wagen brauchen, um die dafür erforderlichen Steuergelder zu erarbeiten, das Leben jedoch zunehmend erschwert und so teuer wie nur möglich macht, ohne dafür eine funktionale Alternative anbieten zu können – sieht man von einem völlig maroden Schienennetz und einen in Grund und Boden gewirtschafteten Bahnkonzern ab. Der Sprecher der französischen Verbraucherorganisation „40 Millionen Autofahrer“, Pierre Chasseray, bezeichnete das Gesetz als „lächerlich”: Es führe nur zu einem permanenten „mit dem Finger auf Autofahrer zeigen“. Seiner Meinung nach werde dadurch niemand vom Nutzen von Autos abgehalten, und dem Klima sei damit schon gar nicht geholfen. Mit dem Gesetz werde Autofahren auf eine Stufe mit dem Rauchen gestellt; Autos und ihrer Fahrer würden als hochgefährliche Klimaschädlinge dargestellt und ihre Nutzer erschienen als verantwortungslose Umweltverschmutzer, die eine Gefahr für sich und andere seien.

Es geht aber noch irrer: Französische Umweltschützer hatten sogar ein völliges Werbeverbot für Autos gefordert. In eine ähnliche Richtung hatten sich auch hierzulande schon Klima-Radikale der einschlägigen Organisationen geäußert. Man muss also befürchten, dass diese Stigmatisierung auf immer mehr Branchen übergreift. Wer immer den Anstoß der Klimafanatikern erregt, von „Fridays for Future“ bis zur „Letzten Generation“, muss befürchten, in den grünpopulistischen Bannstrahl zu geraten.

8 Kommentare

  1. @Mindestens eine davon muss in jedem Werbespot enthalten sein.
    na ja – auch als Nichtraucher kenne ich die Pflicht der Verzierung der Zigarettenpackungen – da sind sie wieder clever, die politischen Intelligenzbestien.

    Ich frage mich, ob die alle Blondinen sind.

    Wer kennt sie nicht, die Erklärung für den Erfolg des Filmes „Titanic“ ? Die Blondinen !
    Die sind immer wieder reingegangen, weil sie wenigstens einmal erleben wollten, wie das Liebespaar New York erreicht und al der Freiheitsstatue vorbeifährt !

  2. Nun ist das nicht nur lächerlich denn diese Vollidioten die sich Regierungen nennen bemerken nicht, dass sie die Zündschnur gerde angesteckt haben. Hallo ihr Klaus Schwab Jünger ihr werdet den Knall vielleicht noch hören bevor es Euch erwischt!

  3. Unsere Regierung ist doch soooo besorgt, daß wir uns bewegen und nicht nur ein paar Schritte von der Wohnung zum Auto gehen. Sie hat uns ja jetzt 3 Monate das 9-Euro-Ticket großzügig aus dem Steuertopf subvensioniert… wir danken für die bunte Gesellschaft, die das natürlich auch nutzte .. die Züge waren teilweise so voll, und immer schön die Maske im Gesicht. Zwischendurch erfährt man, daß unser kompetenter Wirtschaftsminister innerhalb Deutschland (Stuttgart-Hamburg) den Flieger benutzt – vielleicht, damit das Fußvolk einen platz mehr in den Öffis hatte…

  4. Der Autor scheint ja nicht ganz auf aktuellem Stand zu sein, wenn er von „eines Landes mit drei nationalen Autokonzernen (Renault, Peugeot und Citroën)“ schreibt. Die PSA ist längst mit Fiat-Chrysler fusioniert und hat seinen Sitz in den Niederlanden. Das Ganze nennt sich Stellantis und auch Opel gehört in dieses internationale Konglomerat (man kann das auch „Bauchladen“ nennen). Mit Frankreich hat das genausowenig zu tun, wie Ford mit Deutschland. Frankreich hat keinen eigenständigen Autokonzern mehr, nicht einmal Bugatti in Molsheim ist französisch.

  5. scheinbar immer noch nicht gerafft: Macrönchen ist eine 110%ige WEF Marionette, darum wird ja auch der selbe grün kommunistische Stuß verzapft, wie bei den leider so zahlreichen Ferngesteuerten auf der ganzen Welt. Bevor das nicht die breite Masse endlich mal begreift und sich massiv dagegen wehrt, wird dieser transhumane Klima-Virus-Kriegs- Sch….dreck weiter seuchenhaft um sich greifen. Den Impfpaß konnte der Typ nicht durchsetzen, aber jetzt probiert er es mit einem Klimapaß. Aber so langsam merkeln die Volksgenossen anhand der netten kleinen Energierechnungen was so auf sie zukommt und das ist nicht die Spitze sondern erst der Anfang, das wird noch viel schlimmer! Darin liegt die Chance so schnell als möglich und so hart wie möglich aufschlagen, schlingert das weiter so vor sich hin, wird es zu spät sein und 99% sind dann schlicht versklavt. CBDCs neben social Credit account und dann wars das mit der Freiheit. Noch glauben die mit wirtschaftlicher totaler Vernichtung diese irre grün kommunistische Agenda durchdrücken zu können, aber wenns den Verbrechern schnell massiv aus den Händen gleitet, kann man auf einen Aufstand hoffen und diese irren Typen aus dem Verkehr ziehen und einem wirklichen Gericht zuführen. Und da war der Nürnberger Prozeß dagegen eine Lappalie was da heute ansteht!

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