Konsequenz aus Putins Aggression: NATO-Beitritt Finnlands und Schwedens

Finnlands Ministerpräsidentin Sanna Marin: Gemeinsam mit Schweden unters Dach der NATO (Foto:Imago)

Sie blieben bisher weitgehend neutral, aber Putins Krieg gegen die Ukraine läßt den beiden Staaten keine Wahl: Aus Furcht vor Russland könnten die beiden EU-Staaten Finnland und Schweden deshalb ihre bisherige Bündnisfreiheit kippen. Mit Beschlüssen zu möglichen Anträgen wird bereits Mitte Mai gerechnet. Derzeit deutet vieles darauf hin, daß sich beide Staaten für eine Mitgliedschaft entscheiden werden. NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg stellt einen schnellen Beitrittsprozess in Aussicht, sollten Finnland und Schweden eine Aufnahme in das transatlantische Militärbündnis anstreben. „Wenn sie sich dafür entscheiden, sich zu bewerben, sind Finnland und Schweden herzlich willkommen, und ich erwarte, daß der Prozess schnell gehen wird“, sagte Stoltenberg letzte Woche vor Journalisten in Brüssel.

Bisher sind die beiden Länder nicht neutral, aber bündnisfrei. Für beide aber hat der russische Überfall auf die Ukraine ihre sicherheitspolitische Rechnung komplett verändert. Das Vertrauen ist dahin. Finnland und Schweden sind enge Partner, aber keine Mitglieder der NATO. Finnland begründete sein Zögern bislang vor allem mit der 1.400 km langen gemeinsamen Grenze zu Russland, Schweden mit der Bündnisneutralität des eigenen Landes. Der Krieg hat diese Einstellung verändert. Im März hatten die Regierungschefinnen der Länder einen Nato-Beitritt plötzlich nicht mehr ausgeschlossen.

Einschüchterungsversuche

Russland versucht, Finnland und Schweden einzuschüchtern. Doch viel spricht dafür, daß der Kreml die Reaktion der Finnen und Schweden ebenso unterschätzt wie die Widerstandsfähigkeit der Ukrainer. Daß aber immer mehr Schweden und Finnen wünschen, in den Schutz der NATO-Beistandsverpflichtung zu kommen, gilt in Moskau nichts. Der (nicht öffentlich gemachte) Zeitplan sieht so aus, daß die Sozialdemokraten, die in Finnland die Regierung stellen, am 14. Mai ihre Entscheidung zum Nato-Beitritt bekannt geben wollen. Das berichtete die „Tagesschau”. Kurz darauf, ab dem 17. Mai, besucht der finnische Präsident Schweden. Für eine gemeinsame Entscheidung wären dann alle Weichen gestellt.

Grundsätzlich steht Finnland dem Beitritt in die Nato positiver gegenüber als Schweden. Seit Beginn des Ukraine-Kriegs hat aber auch in Stockholm ein Umdenken stattgefunden. Während Ministerpräsidentin Magdalena Andersson eine Mitgliedschaft in dem Bündnis im März noch ausschloß, steht sie der Angelegenheit nun offener gegenüber. Außerdem spricht sich mittlerweile eine Mehrheit der finnischen und schwedischen Bevölkerung für einen NATO-Beitritt aus. Fachleute sind sich einig, daß ein Beitritt beider Staaten sehr wahrscheinlich ist.

„Es gibt keine andere Möglichkeit“

Die finnische Ministerpräsidentin Sanna Marin hatte ihre schwedische Kollegin Magdalena Andersson besucht und signalisiert, daß sich die beiden Nachbarländer in der Frage untereinander abstimmten. „Es gibt keine andere Möglichkeit, Sicherheitsgarantien zu haben, als im Rahmen der Abschreckung und der gemeinsamen Verteidigung der Nato“, erklärte Marin. Sie verwies auch auf NATO-Artikel 5, der im Angriffsfall militärische Unterstützung des Bündnisses zusichert. Finnland brauche diesen Schutz. Wird der Bündnisfall ausgerufen, müssen NATO-Mitglieder laut Vertrag Maßnahmen treffen, „um die Sicherheit des nordatlantischen Gebiets wiederherzustellen und zu erhalten“ – ausdrücklich heißt es dabei: „…einschließlich der Anwendung von Waffengewalt“. Die NATO beruft sich dabei wiederum auf das Recht auf Selbstverteidigung. Es ist in Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen festgeschrieben: „Die Parteien vereinbaren, daß ein bewaffneter Angriff gegen eine oder mehrere von ihnen in Europa oder Nordamerika als ein Angriff gegen sie alle angesehen werden wird”, so der erste Satz im NATO-Artikel 5.

Russland hingegen warnte die nördlichen EU-Mitglieder bereits im Falle eines tatsächlichen Nato-Beitritts vor „Konsequenzen“. Wie die aussehen, scheint unklar. Russlands früherer Präsident Dmitri Medwedew sprach Mitte April davon, Atomwaffen in der Nähe der drei baltischen Staaten Estland, Lettland, Litauen zu stationieren. Sie wären dann für Finnland und Schweden „in Reichweite des eigenen Hauses“. Aus dem russischen Außenministerium hieß es, Helsinki und Stockholm müßten „verstehen, welche Folgen ein solcher Schritt für unsere bilateralen Beziehungen und für die europäische Sicherheitsarchitektur insgesamt hat“.

Diskussion in Schweden

Seit dem Schwedisch-Norwegischen Krieg 1814 war Schweden an keiner kriegerischen Handlung mehr beteiligt; die Ablehnung militärischer Pakte prägte 200 Jahre das Selbstverständnis des Landes. Zwar ist die Neutralität schon seit 2002 Geschichte, doch blieb man frei von militärischen Allianzen. Ein NATO-Beitritt kam nie ernsthaft infrage – obwohl Schweden eng mit dem Bündnis kooperiert. Doch nun soll alles ganz schnell gehen. Auf dem Weg zu einem Nato-Beschluß will unterdessen die oppositionelle schwedische Linkspartei zuvor die Bevölkerung befragen. Da eine solch wichtige Entscheidung breiten Rückhalt benötige, sollte es darüber eine Volksabstimmung geben, ob Schweden dem Militärbündnis beitreten sollte oder nicht, forderte Vänsterpartiet-Chefin Nooshi Dadgostar im schwedischen Radio. Angesichts einer seit über 200 Jahren geltenden Tradition der Bündnisfreiheit, die das Land von Kriegen ferngehalten habe, handle es sich um eine äußerst große Frage.

Schweden debattiert seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine vor mehr als zwei Monaten – ebenso wie das benachbarte Finnland – intensiv über einen möglichen Beitritt zur NATO. Dem Verteidigungsbündnis stehen die beiden nördlichsten EU-Länder zwar als Partner bereits heute sehr nahe, allerdings sind sie keine offiziellen Mitglieder.

Entscheidungen bis Mitte Mai?

Derzeit deutet vieles darauf hin, daß sich beide Staaten etwa bis Mitte Mai für eine Mitgliedschaft entscheiden. Die Aufnahme müßte von allen 30 derzeitigen NATO-Mitgliedern abgesegnet werden. Die oppositionelle schwedische Linke ist nach wie vor gegen einen NATO-Beitritt, unter anderem, da das Bündnis über Atomwaffen verfügt. Aber keine andere Parlamentspartei in Schweden fordert derzeit eine Volksabstimmung. Unter anderem wegen Zeitdrucks und der Gefahr einer russischen Beeinflussung halten es Experten für unwahrscheinlich, daß es ein solches Referendum geben wird. Ein Aspekt ist außerdem, daß die regierenden Sozialdemokraten die NATO-Frage vor der nächsten Parlamentswahl im September gerne vom Tisch haben wollen.

Ein unabhängiges Land kann sich nicht mehr verteidigen: Diese Erkenntnis verbreitet sich derzeit rasant in Europa. Das verändert die Sicherheitspolitik gewaltig. Die Botschaft, die von einem NATO-Beitritt Schwedens und Finnlands ausgehen würde, wäre bedeutungsvoll: Für Russland, das erkennen müßte, daß nicht Uneinigkeit, sondern Stärkung der Gemeinschaft die europäische Antwort auf seine Aggression ist. Aber auch für die baltischen Staaten und Polen, die sich gestärkt fühlen sollten, da nun auch andere erfahren, wovor sie schon seit langem warnen: Eine permanente russische Bedrohung, die für ihre NATO-Mitgliedschaft von ausschlaggebender Bedeutung war.

Unerwartete Richtung für Putin

Deshalb ist es selbstverständlich, daß Finnland und Schweden nun über einen NATO-Eintritt nachdenken. Wenn Finnland jetzt eine Mitgliedschaft beantragt, entfällt für Schweden das letzte schwerwiegende Gegenargument. Entscheidet sich Helsinki nämlich für einen Beitritt ohne Schweden, verlieren die Schweden den wichtigsten Partner – und das würde das Land entscheidend schwächen. Russland wiederum droht zwar mit einer militärischen Verstärkung in der Grenzregion. Aber eigentlich ist der Kreml wohl ziemlich ratlos, da sich die Lage in eine von Putin wohl unerwartete Richtung entwickelt. Dabei hat Russland mit seinem Angriffskrieg selbst die NATO gestärkt. Wenn der Kreml wirklich glaubt, daß die NATO-Erweiterung die Sicherheit seines Landes gefährdet, sollte er den Krieg sofort beenden und seine Truppen komplett abziehen. Denn die NATO weitet er so nur noch mehr aus.

Russland hat mit dem „Abenteuer Ukraine“ die Zahl seiner Feinde auf der Welt vergrößert und seinen Rest an Glaubwürdigkeit verspielt. Selbst Kasachstan und Kirgisistan suchen den Abstand zu Moskau; die letzten Freunde Russlands sind Armenien und Weißrussland. Nichts rechtfertigt das Blutvergießen in der Ukraine, das Töten von unschuldigen Kindern und Frauen.

 

Dieser Beitrag erscheint auch auf Conservo.

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Auf Ansage! schreiben unterschiedliche Autoren mit ganz unterschiedlichen Meinungen zum Russland-Ukraine-Konflikt. Die Beiträge der jeweiligen Verfasser geben daher nur dessen persönliche Meinung wieder, nicht die der Redaktion.

24 Kommentare

  1. Tolle Konsequenz! Das verschlimmert alles nur noch! Wieviele „unabhängige“ Staaten wurden denn von Russland in den letzten 20 Jahren grundlos angegriffen? Von den US und A will ich da gar nicht reden, obwohl mich maßlos aufregt, dass deren Kriege keinen Hund hinter´m Ofen hervorlocken konnten um Sanktionen auszusprechen! Die Schlinge zieht sich zu, die Russen werden (mal) wieder unterschätzt. Jemand, der in die Ecke gedrängt wird, tut vielleicht Dinge, die er sonst nicht täte. Ach, und zu den bisherigen Sanktionen: 14 (!) % der Weltbevölkerung sanktionieren die Russen momentan, US und A, EU und die anderen Idioten zusammengenommen! DA wird er aber verhungern, der Russe, der elendige!

    • Glaubt sich eine Ratte in die Enge getrieben, so beißt sie zu.
      Wann endlich kapieren bornierte Politiker, das Frieden und Sicherheit
      nur mit der größten, sprich Iwan-Atommacht möglich sind?

  2. Der Titel allein ist schon eine Verkennung der Tatsachen! Wieder einmal wird der schwarze Peter völlig unberechtigterweise Putin zugeschoben! Keine Rede darüber, dass seit 2014 die von der CIA etablierte Marionettenregierung in Kiew systematisch ethnische Säuberungen in den von mehrheitlich russisch-stämmigen östlichen und südöstlichen Gebieten des Landes durchgeführt hat und dabei mehr als 14.000 Menschen ermordet hat, darunter tausende von Kindern. Kein Wort darüber, dass Putins Intervention in der Ukraine als humanitäre Hilfsaktion zu sehen ist, die Deutschland schon aufgrund der eigenen, unseligen Geschichte in der Region unterstützen müsste. Aber nein, hier wird reißerisch in das gleiche Horn getutet, wie überall in der deutschen Presse! Pfui Teufel!

  3. Wenn die Finnen schlau gewesen wären, hätten Sie Russland ein Angebot gemacht, dass der nicht ablehnen kann:
    Neutralität, aber dafür bekommen die Finnen alle Gebiete wieder, die die Russen ihnen im Winterkrieg und danach abgenommen haben.

    Und zur Absicherung:
    Doch, es geht. ABC ist die Antwort.
    Atomar, Biologisch, Chemisch

    Wenn Schweden / Finnland eigene Atomwaffen haben, wird sie keiner angreifen. Bestes Beispiel ist Nordkorea. Selbst die Supermacht USA traut sich nicht an die ran.

    Und wir reden ja noch gar nicht von Biologisch.
    Churchill wollte im 2. Weltkrieg mit Anthrax rumspielen. Ich habe gehört, dass man den Einsatz in den 90ern mal mit Computern durchgerechnet hat.
    In über 80% der Simulationen wurde jedes menschliche Leben in Europa, Asien und Afrika komplett ausgerottet.

  4. Kann man denn kein rein europäisches Bündnis gründen? Alle europäischen Staaten zusammen kann auch Russland in einem konventionellen Krieg nicht bezwingen.
    Meiner Ansicht nach versuchen einflussreiche Kräfte mindestens seit einem Jahrzehnt Russland in die Rolle des Bösewichts in einer Neuauflage des Kalten Krieges light zu drängen. Nun endlich mit Erfolg.
    Die Frage lautet, wer davon profitiert, die Franzosen oder wir oder Spanien oder Italien vielleicht, wer genau verspricht sich davon Vorteile? Die kommenden Jahre werden es zeigen. Es ist allerdings auch gut möglich, dass sich diese Strategen schwer verschätzt haben, dann kommt es darauf an zu schauen, welche der gestandenen industriellen Großmächte am wenigsten einbricht.
    Das 21. Jhd. ist jedenfalls noch nicht jenes, in dem die Feder stärker als das Schwert war.
    Es ist eher wie immer die Eigenschaft des Schwertes, die Feder zum Dienste zu nötigen (arabisches Sprichwort aus dem Mittelalter).

    • Russland hätte keinerlei Probleme, ganz Europa konventionell einzunehmen. Da würde ich noch einmal richtig recherchieren!

  5. Entschuldigung aber das ist vollkommener Blödsinn.
    Schweden und Finnland brauchten keine Angst zu haben vor Russland, brauchten sie nichtmal vor der Sovietunion und die war unberechnbar.

    Es macht für Russland gar keinen Sinn sich die beiden Länder holen zu wollen, wozu?
    Das bisschen Ressourcen das Sie haben brauchen die Russen nicht, sie haben tausende Male mehr.
    Soviel das sie es in alle Welt verkaufen und das recht günstig.

    Russland und auch die Soviets haben diese beiden Länder immer als Puffer haben wollen, ebenso die anderen Sovietrepubliken in Europa, alle waren und blieben Atomwaffenfrei…
    bis die NATO sich nach Osten ausdehnte. (ENTGEGEN der Absprachen!)

    Im Gegensatz zu den USA betreibt Russland keine Imperiale Politik.

    Das die Bevölkerung der beiden Länder sich heute unsicherer fühlt hat nichts mit den Russen zu tun, Putin betreibt seit 20+ Jahren eine ruhige und gleichbleibende Politik, er versuchte die ganze Zeit sich mit Europa anzufreunden und wollte mit Russland Anfang des Jahrtausends sogar der NATO beitreten damit wirklich Friede auf Erden herrschen kann.

    Aber statt ihn willkommen zu heissen und auf Augenhöhe den Russen zu begegnen hat man sie ein ums andere Mal getreten und gedemütigt und gepeinigt und ein jeder Hund (oder Bär) lässt sich nur bis irgendwann treten, dann zieht er sich zurück… oder beisst zu.

    Nun haben wir, der Wertewesten, es versaut, Russland wendet sich China und Indien zu, mehr als 2/3 der Weltbevölkerung beteiligen sich nicht an der Verurteilung der russischen Gegenwehr und nicht an den Sanktionen und wir schiessen uns selbst in den Kopf auf geheiss eines Mannes der sich den Präsidentenposten gestohlen hat.

    Die Finnen und Schweden und dabei sind es hauptsächlich die jungen Leute, sie wollen in die NATO weil sie von Geburt an immer wieder die westliche Propaganda gehört haben wie schlimm Putin und die Russen doch seinen.
    Weil die Gehirnwäsche welche die westlichen Eliten, denen alle grossen Medien gehören, den Bürgern seit Jahrzehnten antut voll gewirkt hat, die jungen Leute können nicht selbständig denken, trotzdem ALLE Informationen im Internet verfügbar sind sind die jungen Leute nicht in der Lage sich selbst zu informieren und durch den Druck in den (a)sozialen Netzwerken sind sie genötigt der MainStreamMedienMeinung zuzustimmen und in dem Augenblick wo ein junger Mensch einen Daumen hoch macht bei FB für die linke Sicht eines Themas da wird er sich nicht mehr die Mühe machen Fakten zu sichten und an den angeblichen Faktencheckern zu zweifeln.

    Oder mal ganz einfach gesehen, logisches Denken….
    Weil Russland in ein Land eingefallen ist das sich wiederholt Russischen Sicherheitsansprüchen wiedersetzt und diese verletzt hat und in die NATO wollte….
    Gehe ich mit meinem Land in die NATO und wiedersetze mich damit Russischen Sicherheitsansprüchen????

    Wie blind muss man sein um das als gute Logik zu sehen?

    Theoretisch hätte Russland durchaus das Recht bei Verabschiedung des Aufnahmeantrages in den Parlamenten in Finnland und Schweden ein zu marschieren um den NATO Beitritt zu verhindern.

    Ich bin mir sicher die USA hoffen das Putin sich dazu entschliessen wird….
    Allerdings will Russland sicher keine 2te Front aufmachen also wird da wohl nichts draus, zum Glück.

    • Erinnern sie sich noch …als man in den Schären vor Stockholm etc. russ.U-Boot gesehen haben wollte.
      Whrscheinlich hatte man zu tief ins Schnapsglas geschaut und hatte danach Halluzinationen.
      In einem der beiden Länder sollte es doch zum Volksentscheid kommen …ist das noch aktuell? …oder wurde dieser von der Propaganda kassiert? Seit Linke in den Parlamenten sitzen -egal wo- geht es drunter u. drüber …ohne jegliche Logik.

  6. Durch welche primitive Propagandaschule bist du Schreiberling denn gegangen?
    Wer bezahlt dich für diesen fadenscheinigen Blödsinn?
    Die Russen bedrohen Skandinavien in keinster Weise, denn es gibt keinerlei Grund dafür.
    Tatsächlich wird der schwedische Staat seit Jahrzehnten von eigenen subversiven Militärs bedroht. Olof Palme ist v.a. deshalb umgebracht worden, weil er sich konsequent weigerte, auch nur einen Nato-Beitritt zu erwägen. Die enthüllten CIA-Inszenierungen in schwedischen Gewässern mit deutschen U-Booten als angeblich russischen sind wohl noch nicht blöde genug, um diese Gruppe von verantwortungslosen Idioten als solche zu benennen und ihre Umtriebe als vollkommen unnötig und gefährlich für ganz Europa?
    Wie wäre es, sich einmal mit dem kriegerischen Überfall des Nato-Mitglieds Türkei auf den Irak zu beschäftigen? Die Kurden dort haben keine Biowaffenlabors errichtet und auch nicht versucht, Atomwaffen zu beschaffen. Wie wäre es, sich einmal mit all den unschuldigen Menschen zu beschäftigen, die die Nato-Länder USA, UK & Frankreich umgebracht haben, ohne je bedroht worden zu sein?
    Unfaßbar, daß ein solch mieser Artikel hier veröffentlicht wird!

  7. Wenn man sämtliche historischen Tatsachen und Entwicklungen außer Acht lässt, lässt sich das Urteil über die Aggressions Puntins für einfache Gemüter ja bestens erklären. Wenn nicht, dann eben so doch nicht …

    Festzustellen ist jedenfalls, dass es den USA bislang gelungen ist, alle Ziele zu erreichen, die erreicht werden konnten. Den roten Faden werden die allermeisten Menschen allerdings erst in den nächsten Generationen in 30 bis 50 Jahren erkennen können – wenn es denn bis dahin noch etwas zu erkennen gibt…

    In noch keinem Krieg gelang die Klärung der „Schuldfrage“ mit der Zuweisung des ersten Schusses.

    Inzwischen ist es hoffnungslos einseitig, wie Politik wahrgenommen wird. Die dümmsten Argumente werden aufgetischt, um den Spalt zwischen Russland und Europa (Vorhof der USA) zu vertiefen. Nun erlaubt sich der ukrainische Vize-Kanzler Deutschlands Scholz als beleidigte Leberwurst zu bezeichnen. Deutlicher kann man seine Verachtung nicht ausdrücken, und kann sie ausdrücken, weil der große Bruder es stillschweigend gutheißt.

    Fakt ist jedenfalls, dass mit Russland eine große Kulturnation am Abgrund steht. Die USA beherrschen inzwischen die Welt – mit der gewichtigen Ausnahme China – und sehen für sich noch kein Ende ihrer Machterweiterung, aber die USA werden niemals den Status einer Kulturnation erreichen.

    • Was will man von einem Haufen Typen erwarten, die erst einmal, gerade angekommen, die einheimische indigene Bevölkerung abgeschlachtet haben…

  8. Wie kann mit unseren Steuergeldern nur ein Diktator und Oligarch in der Unkreiline finanziert werden?
    Schaut Euch die Videos zum Thema des Oligarchen im Netz an.
    Für mich ist das Element genau wie sein Botschafter unerträglich mit seinen Forderungen
    nach schweren Waffen und die Forcierung uns in den 3. Weltkrieg einzubringen bzw. in einen
    Atomkrieg zu verwickeln.
    Es ist nicht unser Krieg und was geht uns eigentlich dieses Land an?
    Nichts !

    • Richtig, je größenwahnsinniger DE jetzt wird, je eher wird der Drecksladen aufgelöst und es ist Ruhe im Karton. Man muß sich nur gut festhalten, um nicht mit über die Klippe gezogen zu werden, denn gegenüber den Mehrheitsdeutschen sind bekanntlich Lemminge wahre Survivalchamps!

  9. Es ist Krieg und niemand profitiert davon.
    Die Russen nicht, weil sie nicht alle Waffenlieferungen vom Westen erwischen, die Ukraine nicht, weil sie immer zu wenig Waffen erhalten, als sie brauchen.
    Die Russen müssen auf die Waffenleferungen reagieren und verbrauchen so ihre wertvollen Raketen, die sie dann nicht für andere Ziele haben. Sie müssen auch Teile ihrer Aufklärung in den Westen der Ukraine konzentrieren und die fehlt dann eben an anderer Stelle.
    Der Westen profitiert insofern nicht, weil Waffenleferungen in Rauch aufgehen, die von den Steuerzahlern bezahlt wurden.
    Und die Menschen die in der Ukraine leben verlieren Leben und Gesundheit.
    Also verlieren alle. Bis V. Putin und seine Truppen nach Hause gehen.

    • Niemand profitiert davon? Wirklich? Nun, in allen Ländern verloren die jeweiligen Juntas an Rückhalt und Akzeptanz, auch in RU. Und jetzt? Jetzt stehen die Mehrheitsbeknackten, also die Staatsgläubigen, wieder geeint hinter ihren Herrschern. Man muß ja jetzt die Junta stützen, darf ihr nicht in den Rücken fallen….
      Also irgendwie profitieren alle Politterroristen weltweit gerade, was so ein Krieg alles bewirkt.
      Wie dafür gemacht. Und was so aussieht, als wäre es dafür gemacht, das ist auch dafür gemacht. War nämlich immer so: Verliert die Junta Ansehen, wird ein Feind von Außen beschworen, ist das überall so, verabredet man sich zum Krieg.
      Wie Junta-Schranze Habeck schon sagte: Man sterbe ja selber dort nicht, ist aber bereit, dem Volk die Schäden aufzubürden.
      Was dieses mit Wiederwahl quittiert, statt mit Widerstand. Demokratie eben, Herrschaft tumber Masse.

  10. …und einen Weltkrieg provozieren?
    Dem Putin ist das gleich. Er lebt ja sowieso nicht mehr lange (Krebs). Da ist es ihm gleichgültig, ob es in einige wenigen jahren überhaupt noch eine Menschheit gibt.

  11. Glauben die Länder tatsächlich, sie hätten sich ihre Grenzsicherheit durch den NATO-Beitritt
    gesichert?
    Wer an diesen „Ami-Nato-Verein“ glaubt, der lässt sich die Kinder auch mit dem Klapperstorch bringen.

  12. Komisch, überall wo solche Flintenweiber regieren, scheint man geil auf Krieg. Was stimmt mit denen eigentlich nicht? Kaputt im Kopf? Paranoia? Mit $ geschmiert? Nun denn, wenn Finnland und Schweden Fußmatte für die Amis sein möchten, bitte sehr. Macht dann für Helsinki 50 Sekunden und für Stockholm 100 Sekunden. Schönes Leben noch…

  13. Was ist das für ein widerwärtiger, hetzerischer Artikel gegen Russland?(Putin) Die Abscheulichkeit, Russland weiterhin zu schmähen und zu verleugnen, kennt keine Grenzen. Merkst du Schreiberling denn nicht, dass du mit deinem Scheiß mit dazu beiträgst, die Welt in einen Dritten Weltkrieg zu stürzen. Wer weiß, wie viel Dollarchen den beiden Ländern von den USA für ihren möglichen NATO Beitritt versprochen wurde. Aber was nutzt der schnöde( es heißt nicht ohne Grund so)Mammon, wenn überall die Bomben fallen? Wie hieß es doch so schön nach dem Zweiten Weltkrieg? Nie wieder Krieg? Alles schon vergessen? Zelensky spielt Krieg. Er denkt, er sei in einem Film. Dieser kleine Hitler. Und die USA lachen sich eins ins Fäustchen. Und unser Kanzler, diese feige Memme, spielt munter mit. Und wir normalen Menschen stehen diesem teuflischen Treiben hilflos gegenüber. Wir wollen keinen Krieg. Wir wollen Frieden und Freundschaft mit Russland. Der Feind sind die USA. Sie wollen die Weltherrschaft. Und vergesst nicht den gefährlichen Idioten Soros, der in seinem Wahn und mit seinem ergaunerten Geld, die ganze Welt genmanipulieren will. Es gehört alles zusammen. Und ist lange geplant.
    Schitartikel. Aber so, wie der Schreiberling, haben Viele, zu Viele, ein betreutes Denken. Aber vielleicht muss die Welt ja zerstört werden, damit die Überlebenden sich wieder neu erfinden können.

  14. Glaubt einer im Ernst, daß das russische Flugzeug die Luftraum verletzt hat. Es geht nur um ie Propaganda gegen Russland und damit die Bevölkerung für den Natobeitritt zu begeistern. Die Schweden leiden seit langen schon an Verfolgungswahn, wo man nicht schon überall ein U- Boot gesehen haben will, doch nie eines gefunden haben. Was Finnland geritten hat, die Ukraine ist nur das Alibi. Da es mit der Stationierung von Ami Raketen an der russischen Grenze in der Ukraine nicht so Recht klappen will, soll es nun in Finnland klappen mit dem Nato Beitritt, was Finnland teuer zu stehen kommen wird, denn die Stationierung von Natotruppen, darf der Finne fleißig bezahlen, dazu kommen noch 2% vom BIP und so manches Gebiet ist für den Finnen, Sperrgebiet abgesehen davon das sie zum Kanonenfutter werden.

  15. Wie clever die Europäer doch sind. Von mir aus. Wenn sie denken, dass sie provozieren müssen, dann sollen sie das tun. Hoffentlich fällt es ihnen nicht auf die Füße. Ich hätte die Skandinavier etwas schlauer eingeschätzt. Sie leben seit Jahrzehnten mit Russland und ihren Grenzen dazu und es hat, dank Neutralität, funktioniert.

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