Montag, 27. Mai 2024
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Kultur im Karneval: Kostüme mit kulturellem und korrektem Anpassungshintergrund

Kultur im Karneval: Kostüme mit kulturellem und korrektem Anpassungshintergrund

Kulturelle Aneignung war gestern – ab heute Kostüme mit deutschem Bezug! (Collage:Twitter(Netzfund)

Ein bekanntes Problem weitet sich aus: Während es früher hauptsächlich Frau_innende*außen waren, die vor einem übervollen Kleiderschrank standen und nicht wußten, was sie anziehen sollten, betrifft dies heute alle Schichten der Bevölkerung. Die alles beherrschende Frage der letzten Wochen war: Was kann und was darf im Karneval als Kostüm getragen werden?

Wie schön waren da die 60er und 70er Jahre des letzten Jahrhunderts, als der mental verbeulte 68er seinen Kindern lediglich den mit einer Pistole bewaffneten Cowboy als Kostüm verbot. Oder auch den mit einem langen Messer ausgestatteten, in Winnetou-Manier ein Gewehr tragenden Indianer. Damals war “Indianer” noch in Ordnung für die ostermarschierenden Elter 1 und Elter 2… aber “Gewehr” ging halt gar nicht. Zu Recht empörte sich mancher Linke von Welt, dass es damals in gutsortierten Spielwarengeschäften sogar das berühmte Gewehr des Winnetou, die “Silberbüchse”, zu kaufen gab. Der mit Silbernieten besetzte Plastikprügel war zweifellos der Gipfel der Unsensibilität der unbelehrbaren Kriegstreiber und der Vorbote des Untergangs des Abendlandes.

Die schier unlösbaren Kostümfragen heute

Die Lösung war damals ebenso einfach wie pragmatisch: Stefan und Peter gingen als Zivilisten mit Cowboyhut – oder gleich als Indianerin. Dass die beiden Jungs sich damals blöd vorkamen in ihren peinlichen Verkleidungen, war egal – den Anfängen der politischen Korrektheit war Rechnung getragen. Beim DKP-Treffen im Nebenraum der nächstgelegenen Kneipe konnten die Vormunde der beiden mit hocherhobenem Haupt der Partei betreten – und nach erfolgreichem Besäufnis das Lokal auch in der gleichen Körperhaltung wieder verlassen.

Heute gesellen sich zum verpönten Zurschaustellen von Waffen noch die kulturelle Aneignung, die gender-unsensible Aufmachung und die Vermeidung von Plattitüden in Verbindung mit Neubürgern. Es versteht sich von selbst, dass die Torbens und Sörens dieser Republik nicht mehr als Türke zum Kinderfaschingsball dürfen. Genauso wenig wie als Indianer, Rastafari oder Pirat. Dann vielleicht als Märchenfigur? Rapunzel oder Schneewittchen? Ausgeschlossen – geht definitiv gar nicht! Diese schwer verstörenden, rassistischen und mit einem überkommenen Geschlechterverständnis aufwartenden Erzählungen sind für sensible Kinder von heute nicht geeignet. Vielleicht würden gerade noch Rumpelstilzchen oder Zwerg Nase, als Vertreter der Quote von Menschen mit Beeinträchtigung im phantasievollen Märchenkleide präsentiert, einen gangbaren Kompromiss darstellen.

Was geht, was ist ausgeschlossen?

Wie wäre es dann mit Hexe, gerne auch mit fetter Warze auf der Nase? Gott behüte, das ginge auf keinen Fall! Die Ähnlichkeit zur Physiognomie und den Gesichtszügen des aktuell agierenden politischen Personals wäre zu augenscheinlich. Außerdem würde diese Aufmachung möglicherweise unterschwellig verklausuliert insinuieren, dass diese Fachkräfte zum Teil bis Unterkante Ohrläppchen in Praktiken der schwarzen Magie stecken. Dies wäre gänzlich unangebracht und bewegte sich in der unangenehmen Nähe von Verschwörungstheorien! Pippi Langstrumpf, Räuber Hotzenplotz, Struwwelpeter oder Karlson vom Dach entfallen grundsätzlich, da deren Autoren nicht vor dem Gebrauch von Stereotypen zurückschreckten und reaktionäre, rückwärtsgewandte Menschentypen und Verhaltensmuster für ihren schnöden finanziellen Erfolg mißbrauchten.

Politisch annehmbar sind vegane Nahrungsmittel wie Karotte oder Paprika oder gerne auch der Maiskolben. Auch wenn der Mais aus der neuen Welt stammt, also eine Anbiederung an die Ernährung der indigenen Andenbewohner darstellt, kann man das grade so noch akzeptieren. Larissa-Chantal mit schwarzer Perücke und Panflöte hingegen geht gar nicht; eventuell wäre eine Modifizierung mit Lederhose und Tuba passend. Diese lustigen Faschingskostüme sind der Traum jedes Jungen, Mädchens und jedes Dingsbums! Aber auch das Thema “Essen” hat so seine Fallstricke: Negerkuss, Zigeunerschnitzel, Wiener Würstchen, Frankfurter Würstchen – man blickt in entsetzliche Abgründe der kulturellen Aneignung.

Der korrekte Faschingsaufzug für Deutsche

Was wäre denn dann eine typische deutsche Faschingskostümierung ohne den Ruch des geschmacklosen Nachäffens kultureller Errungenschaften anderer Landstrichbewohner (Völker darf man nun aber wirklich nicht mehr sagen!)? Beispielsweise könnten die Balthasar-Corneliusse oder die Anastasia-Genovevas dieser Nation als Streichholz verkleidet zum Rosenmontagsumzug gehen. Das ist genderneutral, und solange die hölzerne Hülle nicht brennt, auch CO2-frei. Außerdem ließe sich die Verkleidung trendgerecht aus alten Palletten “upcyceln”. Auch der “Alman” mit einem stilisierten Messer im Rücken kreiert freudigen Wiedererkennungswert und Identifikation. Da fühlt sich der Neubürger mit seinem anthropogen Beitrag passend einbezogen, ganz ohne unangenehme kulturelle Anbiederung!

Sehr im Trend sind auch die folgenden Kostüme: Lastenfahrrad-Fahrer, Dauerbetroffener (hier ließe sich auch die eine oder andere politische Botschaft niederschwellig implementieren) oder Klimaschützer mit einem aus Fernreise-Flugtickets zusammengetackerten Kostüm. Für übergewichtige, feinmotorisch unterentwickelte Angehörige der “Generation Schneeflocke” bietet sich “Bundestagstänzernde” an. Dafür muss man weder tanzen können noch einigermaßen gut aussehen – es muss einfach nur irgendwie rhythmisch schwabbeln.

Es ist sehr zu begrüßen, dass jetzt die Zeit gekommen ist, die schlimmen Karnevalsverfehlungen der 60er, 70er, 80er und 90er Jahre zu thematisieren und die damaligen Grenzüberschreitungen deutlich und ohne Scham anzusprechen! Denn Gaudi ohne die entsprechende Kultursensibilität ist problematisch. Wir alle wünschen uns unproblematische Kostüme und Feiern. Vorurteile und Stereotype gehören der Vergangenheit an. Wir heißen die vegane, rassismusfreie und gender-differenzierte Karnevalsbekleidung willkommen!

13 Antworten

  1. Meine Idee war ja, mit Goldkrone auf dem Kopf, Purpurumhang, Reichsapfel in der einen Hand, Armbrust in der anderen, mich als Reichsbürger zu Karneval zu verkleiden.

    Nachdem meine Frau darauf hinwies, dass sie mich dann aber nicht im Knast besuchen kommt, habe ich dann doch davon abgelassen…

  2. Ab der Stelle “als der mental verbeulte 68er seinen Kindern lediglich …”, war die BRD verloren, da war der Drops geluscht. Gegenwehr (echte) gab es nicht, alles andere ist “Marsch durch die Institutionen” (große Gebilde fallen langsam), da können die üblichen Dummen noch so oft mit “Einheit / SED / Stasi” ankommen. Es war das Gift der Frankfurter Schule, welches die USA 1945 an die Hochschulen (im gesamten “Westen”, also nicht nur der späteren BRD) brachten, welches mit den 68ern (Hippies / auch gesamter “Westen”) aufging. Noch hätte man diese Saat rausreißen können (Verhindern das die “marschieren” = Unterwanderung von Schulen, Unis, Medien, Politik, als Straßenkehrer wäre die 68er-Brut nicht zur Wirkung gekommen), hat man nicht gemacht, die Folgen darf jeder im heutigen Untergang bewundern.

    1. “…Ab der Stelle „als der mental verbeulte 68er seinen Kindern lediglich …“, war die BRD verloren, da war der Drops geluscht […] da können die üblichen Dummen noch so oft mit „Einheit / SED / Stasi“ ankommen…”

      Ja und Nein. Die 68er waren, und da stimme ich zu, die Ursache für die Zersetzung und den jetzigen Untergang Deutschlands. Aber als die Mauer fiel, arbeiteten die 68er mit den ehemaligen SED-Faschisten zusammen. Das heißt die Verbrecher aus der DDR fanden bereits im Westen ein gemachtes Nest vor. Die damaligen RAF-Mitglieder zb wurden von der DDR mitfinanziert, pflegten Kontakte drüben und fanden in der DDR Schutz.

      Gehen Sie mal die Institutionen durch (Politik, Medien etc) und schauen sich die Biographien an. Sehr viele wichtige Posten sind besetzt von ehemaligen SED Leuten. Wo ist wohl das Vermögen der SED hin? Mit Sicherheit gut investiert in der BRD und Europa insgesamt. Machterhaltung kostet Geld. Die Dummen sind in Wirklichkeit nicht dumm, nur sehen sie das Problem zu einseitig.

      1. “Die 68er waren, und da stimme ich zu, die Ursache für die Zersetzung und den jetzigen Untergang Deutschlands…”

        Mitursache. Das ganze ist komplexer.

      2. “Gehen Sie mal die Institutionen durch (Politik, Medien etc) und schauen sich die Biographien an. Sehr viele wichtige Posten sind besetzt von ehemaligen SED Leuten. ”

        @Cyniker 21. Februar 2023 Beim 13:09
        Laut offizieller Statistik sind 98% aller Führungskraft selbst heute mehr als 30 jahre nach der Wiedervereinigung westdeutscher Abstammung!

        Achja wer sind denn für euch Merkel und Honecker auch alles Ossis?
        Honecker ist gebürtiger Saarländer und Merkel gebürtige Hamburgerin!

        Nach dem Zweiten Weltkrieg:
        Von der Umerziehung der „wahnsinnigen“ Deutschen nach dem 2. Weltkrieg

        “Es sei nunmehr Sache des siegreichen Amerikas, die Ursache des Wahnsinns zu beseitigen (ausführlich in Re-Edukation: Umerziehung und Lizenzpresse im Nachkriegsdeutschland. ) Die Sicht auf Deutschland hatte sich in diesen Kreisen seit dem Ersten Weltkrieg nicht verändert: Es sei in der Hand des preußischen Generalstabes, der Junkerkaste, der Konzernbosse und der Bürokraten, deren Speerspitze der Nationalsozialismus sei, behauptete man.

        1943 wurde die „Research and Analysis Branch“ gegründet als Teil des amerikanischen Geheimdienstes. Sie beschäftigte 1.200 Soldaten und Zivilisten, unter ihnen zahlreiche aus Deutschland emigrierte ehemals führende linke Politiker und Wissenschaftler, darunter Herbert Marcuse, der uns in Deutschland bei der 68er Revolte wieder begegnen sollte, sowie der später in den Nürnberger Prozessen als Ankläger fungierende Robert Kempner, ein in Berlin tätig gewesener Jurist, der aus rassischen Gründen Deutschland verlassen hatte. Den starken linken Kreisen entstammten die Bestrebungen, die deutsche Wirtschaftsstruktur endgültig zu beseitigen. Die radikalste Konsequenz war der Morgenthau-Plan, nach dem Deutschland in einen Agrarstaat umgewandelt werden sollte. Er wurde im letzten Kriegsjahr tatsächlich von Roosevelt offiziell akzeptiert, nach kurzer Zeit aber unter dem Einfluss besonnener Politiker vom Präsidenten wieder zurückgezogen, bestimmte jedoch das Deutschlandbild der für die Politik im besiegten Deutschland zuständigen Offiziere und „Halbsoldaten“, das waren Psychologen, Psychiater, Politologen, Soziologen, Journalisten usw., die in Offiziersuniformen gesteckt worden waren, von den Militärs aber nicht ganz ernst genommen wurden.”

        1. „Gehen Sie mal die Institutionen durch (Politik, Medien etc) und schauen sich die Biographien an. Sehr viele wichtige Posten sind besetzt von ehemaligen SED Leuten. “

          @Cyniker 21. Februar 2023 Beim 13:09
          Laut offizieller Statistik sind 98% aller Führungskräfte selbst heute mehr als 30 jahre nach der Wiedervereinigung westdeutscher Abstammung!

          Achja wer sind denn für euch Merkel und Honecker auch alles Ossis?
          Honecker ist gebürtiger Saarländer und Merkel gebürtige Hamburgerin!

          Nach dem Zweiten Weltkrieg:
          Von der Umerziehung der „wahnsinnigen“ Deutschen nach dem 2. Weltkrieg

          “Es sei nunmehr Sache des siegreichen Amerikas, die Ursache des Wahnsinns zu beseitigen (ausführlich in Re-Edukation: Umerziehung und Lizenzpresse im Nachkriegsdeutschland. ) Die Sicht auf Deutschland hatte sich in diesen Kreisen seit dem Ersten Weltkrieg nicht verändert: Es sei in der Hand des preußischen Generalstabes, der Junkerkaste, der Konzernbosse und der Bürokraten, deren Speerspitze der Nationalsozialismus sei, behauptete man.

          1943 wurde die „Research and Analysis Branch“ gegründet als Teil des amerikanischen Geheimdienstes. Sie beschäftigte 1.200 Soldaten und Zivilisten, unter ihnen zahlreiche aus Deutschland emigrierte ehemals führende linke Politiker und Wissenschaftler, darunter Herbert Marcuse, der uns in Deutschland bei der 68er Revolte wieder begegnen sollte, sowie der später in den Nürnberger Prozessen als Ankläger fungierende Robert Kempner, ein in Berlin tätig gewesener Jurist, der aus rassischen Gründen Deutschland verlassen hatte. Den starken linken Kreisen entstammten die Bestrebungen, die deutsche Wirtschaftsstruktur endgültig zu beseitigen. Die radikalste Konsequenz war der Morgenthau-Plan, nach dem Deutschland in einen Agrarstaat umgewandelt werden sollte. Er wurde im letzten Kriegsjahr tatsächlich von Roosevelt offiziell akzeptiert, nach kurzer Zeit aber unter dem Einfluss besonnener Politiker vom Präsidenten wieder zurückgezogen, bestimmte jedoch das Deutschlandbild der für die Politik im besiegten Deutschland zuständigen Offiziere und „Halbsoldaten“, das waren Psychologen, Psychiater, Politologen, Soziologen, Journalisten usw., die in Offiziersuniformen gesteckt worden waren, von den Militärs aber nicht ganz ernst genommen wurden.”

  3. Wer zum Lachen den Keller aufsucht, kann sich ja von Fasnachtsdonnerstag bis Aschermittwoch dort einschließen ! Gestern gab es auf unserem Kinderfasching viel kleine Cowboys und Indianer, auch ein Chinesenmädchen war dabei – die war aber echt. Laßt Euch doch nicht von diesen grünen Karnevalsmuffeln Euren Spaß verderben. Wenn Euch einer auf Euren Indianerjungen anspricht, lacht ihn aus und laßt ihn einfach stehen, diese Leute sind es nicht wert, daß man ihnen Beachtung schenkt !

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  4. “Auch der „Alman“ mit einem stilisierten Messer im Rücken kreiert freudigen Wiedererkennungswert.” You made my day! Aber das wäre zu “lustig” für die Puritaner da draußen. Da hätten wir gleich Salem 2.0 ! Ich war dieses Jahr nicht “draussen”, aber was ich drüber lesen durfte, den Humor und das betreffend, bin ich froh, es nicht getan zu haben!
    Stell dir vor, du bist in Nord-Korea, hast Karneval und darfst dich nicht über Kim Jong-un lustig machen. Was bleibt da noch? Die US und A? Gähn!

  5. hahahahaha, alles geht weiter so…
    Grüne Ideologie dominiert Politik und Medien. Doch bei Zuwanderung, Gendern, Atomkraft, Geschlechterparität ticken die Deutschen ganz anders.

    Immer mehr aktuelle Umfragen belegen, daß die von den Grünen politisch durchgesetzten Entscheidungen nicht dem Wunsch der Mehrheit der Bevölkerung entsprechen. Im Gegenteil: Meist nur eine kleine Minderheit unterstützt diese Themensetzungen.

    Zuletzt belegte eine Insa-Umfrage, daß nur elf Prozent die trotz inzwischen auftretender parteiinterner Differenzen gängige Grünen-Position für richtig halten, stetig mehr Zuwanderer aufzunehmen. 51 Prozent sind für eine Begrenzung, und 33 Prozent halten die aktuelle Migrationspolitik für richtig.

  6. Die Unis sind im Arsch, es zählt Diversität, Quote und ja nicht widersprechen, vorallem nicht “Minderheiten”.
    BLM dürfen plündern, klauen und das straffrei – z.B. in Californien.
    Die Großstädte verwandeln sich in Shitholes, aber defund the police und jeder verhaftete BLM ist purer Rassismus.
    In den Firmen sieht es nicht besser aus, Leistungsträger, Techniker, “Könner” und “Macher” werden rausgedrängt, da Weiß oder asiatisch und männlich. Als Ersatz kommen Quotentussen, Quoten-PoCs, Quoten-Bunte, Quoten-Regenbogen, … der neueste technische Scheiß? Keine Ahnung … aber hey, da muss noch eine schwarze Frau rein, das Team ist zu homogen, da fehlt Diversität.

    Der Westen ist in der aktuellen Struktur usw. völlig im Eimer – da kommt nichts mehr.

    Zustand Ahrtal:
    Quotentussen über Image besorgt, Fehlkommunikation, weil man ist ja so toll und Quote, überall nur Quotentussen und Inkompetente Ja-Sager.
    Und der einzige Hydrologe, der das Model bedienen konnte war zum damaligen Zeitpunkt im Urlaub … aber hey, wozu einen Zweiten? Gender, Feminismus-wahn, Geistes”Wissenschaftler” und Diversität ist doch viel, viel wichtiger.

  7. Berlin hätte sich auch unter CDU/CSU in den letzten 23 Jahren nicht besser entwickelt als unter dem linksgrünem Einheitsbrei.
    Ich selbst bin in der DDR in Brandenburg aufgewachsen.
    Später nach der Wiedervereinigung in den 1990-ern habe ich fast 10 Jahre in West-Berlin gelebt. Damals war die CDU in Berlin and er MAcht. Der Bürgermeister hieß Diepgen. Unter Diepgen ging es mit Berlin auch schon bergab. Berlin-Wedding, wo ich in den 1990-ern wohnte, war damals schon ein total verroteter sozialer Brennpunkt. Die CDU unternahm rein gar nichts gegen den Niedergang Berlins, sondern verwaltete streng konservativ diesen Niedergang Berlins führte Berlin in den Abrgund ebenso wie später RRG ! Zahlreiche Skandale unter Diepgen sprechen für sich (In Bayern ist das ja auch nicht besser, was die Korruption angeht. Die Amigo-Affäre lässt grüßen).
    Und wenn die Berliner Wähler meinen aus Protest CDU wählen zu müssen, dann ist das nur noch lächerlich. Das ist an Naivität nicht zu überbieten.
    Die CDU war schon vor Merkel in der Kohl-Ära nicht besser als der Linksgrüne Einheitsbrei.Wer die CDU/CSU als eine konservative Partei bezeichnet, der glaubt wohl auch an den Weihnachtsmann.